Coversong Roads

giovedì, aprile 21, 2016

Scientific American, April 2016



„Tales of a Stpne Age Neuroscientist“. Ein Anthropologe setzt sich mit seinen Studenten zusammen und bearbeitet Feuersteine, um aus diesen, wie seine Vorfahren homo heidelbergensis vor 500 000 Jahren Handwerkszeuge und Waffen zu machen.
Während dieser Periode wird das Gehirn der Studenten gescannt um herauszufinden, ob sich bestimmte Bereiche entwickeln. Die Theorie geht dahin, dass die Brainpower während der Steinzeit aufgrund der Bearbeitung der Feuersteine expandierte.

„The Neutron Enigma“.
Neutronen sind, wie bekannt, mit Protonen ein Teil des Atomkerns. Lösen sie sich vom Nukleus, verfallen sie. Das dauert so um die 15 Minuten. Der Witz ist, niemand kann die Zeit exakt bestimmen. Es gibt zwei Messmethoden, und jede davon ermittelt eine andere. Woran das liegt, weiß bis jetzt niemand. In den Messprozeduren wurde kein Fehler entdeckt. Steckt hinter den Neutronen noch mehr, als die Forscher bisher herausbekommen haben? Interessant. Aber auch ich komme hier nicht weiter, lol.

„The Cancer Defense“. Vor dem „Scientific American“, als ich noch in Hamburg wohnte, hatte ich „Spektrum der Wissenschaft“ abonniert, die deutsche Ausgabe. Schon damals gab es Beiträge zur „erfolgreichen“ Krebsbekämpfung. Diesmal ist die Immunotherapie dran. Zur Zeit ist sie die Krebsbekämpfungsmethode, von der man sich am meisten verspricht. Bei einigen Patienten wirkt sie. Bei anderen nicht. Es geht darum, herauszufinden warum, das korpereigene Imuunsystem so zu boosten, dass dessen Zellen bösartige Tumoren zerstören. Die Idee ist 125 Jahre alt. Kranke Zellen im Blut sind schnell zu erreichen. Bei soliden Tumoren sieht es anders aus.

Ein weiterer Artikel „Galápagos Stampede“ beschreibt den Zustand, dass steigende Besucherzahlen die Biodiversität auf den Inseln beschädigen. Es werden Vorschläge gemacht, in welcher Form die Anzahl der Touristen eingeschränkt werden könnte.

„Machine Life“. Eher umgekehrt: Biologische Maschinen.
Zellen sind Computer. Sie verarbeiten Input zum Output. Forschern gelang es nun, genetische Teile zur digitalen Logik zu bewegen wie AND; OR; NOT; XOR: Der Memoryspeicher bleibt erhalten, so dass bei Zellteilung diese Instruktionen nicht verloren gehen. Als Testobjekt dient das Bakterium Bacteroides Thetaiotaomicron, das man im Darm eines großen Anteils von Menschen finden kann. Es gibt eine ganze Reihe von Schwierigkeiten zu überwinden, bevor diese Bioprogramme zur Diagnostik herangezogen werden können. Die zu überwinden, daran wird gearbeitet.

„Giants of the Sky“. Dieser Beitrag handelt von Riesenvögeln, deren Fossilien auf dem amerikanischen Kontinent entdeckt wurden. Doppelt so groß wie ein Albatross, beherrschten sie vor 25 Millionen Jahren die Lüfte.

„The Art of saving Relics.“ Sie zerbröckeln, zerfallen. Gegenstände aus Plastik oder mit einem Anteil. Ausgestellte Raumanzüge, Bilder von Warhol. Hier wird geschildert, was getan wird, um die Objekte zu retten und für die Nachwelt zu erhalten.



lunedì, aprile 18, 2016

Dem Größeren verpflichtet

Tja, die AfD will dem Islam in Deutschland Grenzen setzen. Minarett und Muezzinruf werden abgelehnt. Ich sag mal, das wird der AfD Stimmen bringen. Mir geht schon das Gebimmel der Kirchenglocken auf den Keks, wenn ich abends durch den Ort spaziere und mit meinem Voice-Recorder Vokabeln abhören will. Man stelle sich mal vor, es kräht noch so ein Dödel von Muezzin vom Minarett herunter.

Und überhaupt. Die etablierten Parteien packen es nicht. Und dann gibt es das Institut für Staatspolitik. Ein rechter Thinktank.

Ich mag B-Movies, solche mit dem Titel „The Crawling Eye“, oder „The Brain that couldn´t die“. Vor einigen Tagen las ich auf meinem Tablett einen Beitrag in der FAZ oder in der Zeit über Götz Kubitscheck, dem Initiator einer rechten Denkfabrik. Der Artikel enthielt ein Foto von ihm und seiner Frau. Darauf sahen sie aus wie von Dracula ferngesteuert. Faszinierend, um es mit Spock zu sagen. Ah, jetzt habe ich ihn wieder gefunden. Hier ist der Link.

Ist das nicht stark? Ich bin am überlegen, ob ich zum 17.-18 Juni nachPassau zum EDFC-Con fahre und dann weiter nach Ostdeutschland düse. Über Landstraßen, um was von den Orten zu sehen. Sachsen-Anhalt scheint mir so bizarr zu sein, so B-Movie-haft. Das wäre doch mal was, dahinzufahren und ein paar Beiträge für den Blog zu schreiben.

Laut dem FAZ-Beitrag will Kubitschek seinen Beitrag dazu leisten, die Gesellschaft Deutschlands zu verändern. Soweit so gut. Ich halte D ja auch für lahmarschig und hätte es lieber Silicon-Valley-artig. Nur Kubitschek hat eher eine Germanisierung im Sinn und wirft sein Netz so, dass die AfD als wichtiges Element und Teil eines Größeren,, dass den Umbau der Gesellschaft in seinem Sinne fördern soll, hängenbleibt.


Kubitschek ist Herausgeber der Zeitschrift „Sezession“. Wäre wohl interessant zu lesen. Nur ich selbst bleibe auf der Modernisierungsschiene. Damit habe ich genug um die Ohren.  

domenica, aprile 17, 2016

Mein Spon-Artikel

Die Gleichungen sind alle geknackt. Meinen Algebra I Kurs habe ich überstanden. Hat schon gedauert, Man merkt, sind schon viele Neuronen weggeschossen, aber immerhin.
Nun geht es mal wieder ans HTML. Ich sehe mir die Disc mit meiner alten Webpage durch. Da gibt es einen Hinweis auf einen SPIEGEL-Online-Artikel von mir. Schon einige Jahre her und der Beitrag ist immer noch im Cyber-Space. 

FSM


FSM-Adoration Point auf Poseidon, Second Life

Sonntags gehts auf die Waage. 71 kg, ein kg zu viel. Sonntags frühstücken wir im Einkaufszentrum in Cento. Ich bat meine Frau um einen Capuccino, nichts weiter, und heute Mittag um einen Salatteller. Den gab es dann auch, dazu jedoch Pollo (Huhn), Lasagne und ein Stück Kuchen, eine Apfelsine. Wie kann ich dagegen an? Zwei Runden mehr auf dem Fahrrad drehen ist alles, was mir übrig bleibt.
Lasagne, Pasta. Gibt es Assoziationen zu Spaghetti und dem Flying Spaghetti Monster. Als ich ins Second Life eintrat, besorgte ich mir Kleidung aus den Freebie-Shops, erwischte ein T-Shirt mit dem Spaghetti Monster und dem Kürzel FSM. Inzwischen weiß ich mehr darüber. Es gibt auch im „Spiegel“ einiges zu lesen. So zum Beispiel, dass die „Church of the Flying Spaghetti Monster“ von Neuseeland autorisiert ist Trauungen durchzuführen. Ministeroni, die Päpstin der Kirche ist dafür zuständig.

Andere Länder sind noch nicht soweit. So trug der tschechische Politiker Lukas Novy in dem Bild für seinen Personalausweis ein Nudelsieb als Kopfbedeckung. Die Stadtverwaltung zeigte Verständnis, doch dann schaltete sich das Innenministerium ein.

In Wien klappte es jedoch für Niko Alm. Sein Führerschein ist gültig auch mit einem Bild von ihm mit Nudelsieb.

Die Religion geht auf das Jahr 2005 zurück, als Bob Henderson in Kansas diese gleichberechtigt neben dem Kreationismus und der Darwinschen Evolutionslehre auf den Lehrplan der dortigen Schulen setzen lassen wollte. Ich zitiere mal aus seinem offenen Brief: „Ich und viele andere Menschen in aller Welt glauben fest daran, dass das Universum von einem fliegenden Spaghetti-Monster geschaffen wurde. Es war es, das alles geschaffen hat, was wir sehen und fühlen. Wir sind überzeugt, dass die überwältigenden wissenschaftlichen Beweise für einen Evolutionsprozess nichts als Zufall sind, die Es hinterlegt hat.“

Dass auch in Deutschland die Behörden noch nicht so weit sind, zeigt der Schilderstreit in Templin, wo unter der Ortsbezeichung ein weiteres Schild die freitägliche Nudelmesse für 10:00 Uhr angekündigt hatte. Laut Gerichtsbeschluss mussten die Schilder wieder abgenommen werden. Bruder Spaghettus kündigte jedoch an in die Revision zu gehen. Die Ausbreitung dieser Religion ist ohnehin nicht aufzuhalten. Dazu sind jedoch weitere Anstrengungen erforderlich. So fragte ich gestern meinen Tabakhändler, was er von FSM halte. Er hatte noch nie von dieser Religion gehört. Nicht zu fassen.

Hier das Neuseeländer Tischgebet: Der Kiwi-Toast.

Our Pasta who are in colander (Nudelsieb), draIning be your noodles.
Thy noodle come. Thy sauce be yum, on our forks, mouth and tums.
Give us the day our garlic bread and forgive us our bad gases as we forgive those who gas us.
And lead us not into eating sentient beings, but deliver us as vegetarians.
For thine is the noodles, the sauce and the vino forever and ever.
Ramen.

Ach so. Zu Mittag gab es noch einen Lambrusco. Zum Wohl.



mercoledì, aprile 13, 2016

Erdogan vs. Böhmermann


Mal sehen, was dabei rumkommt. Verstehen kann ich den Erdogan schon: So ein Gedicht als Satire zu klassifizieren und damit als Kunst geht an meinem Vertständnis vorbei. Nur, die Frage ist: Können Erdogan und Böhmermann in ihren Ländern machen was sie wollen? Das müsste in beiden Ländern gerichtlich geklärt werden. Zur Zeit sieht es so als, als ob es nur in Deutschland passiert.  

Analog, Science Fiction and Fact, April 2016



Maggie Clarks „Seven Ways of Looking at the Sun-Worshippers of Yul-Katan“ ist eine starke Story. Toll, wieviel junge Leute in den U.S.A. SF schreiben. Von Maggie Clark hatte ich noch nie etwas gelesen. Aber wenn die Story keine Eintagsfliege ist, werden wohl noch weitere Geschichten von ihr auf mich zukommen.
In diesem Beitrag geht es um ein Volk, dessen Sitten und Gebräuche von anderen Mitgliedern der Sternenallianz unter gerunzelten Augenbrauen betrachtet werden.
Die dominierende Rolle in dem Sonnensystem spielt die Religion der Sonnenanbeter, deren Leben nach ihrer Kindheit in sieben Phasen abläuft.
Ich will nicht alle Phasen aufzählen. Nur so viel: In der letzten stürzen sie sich in die Sonne.
Zu Beginn der Geschichte sieht die Protagonistin, wie sich ihr Vater, bereits in einer vorangegangenen Phase erblindet, in ein Raumschiff begibt, das zum vorgegebenen Absprungpunkt fliegt.
Sie selbst hat sich von dieser Religion losgesagt und wird Mitglied einer interstellaren Forschungsgruppe. Die trifft in einer entfernten Gegend auf eine Raumkapsel, in der sich ein hoher Priester der Sonnenanbeter befindet. Er ist tot und kann keine Auskunft über seinen Flug geben.
Sie stießen auf Widerstand, als sie die Kapsel einholten. Raketen wurden auf sie abgeschossen. Es schien, als ob jemand nicht zulassen wollte, dass sie den Passagier in der Kapsel ausfragten. Die Mannschaft versuchte den Gegner ausfindig zu machen, doch der zerstörte sich selbst.

Die Protag fand schließlich heraus, dass es Kräfte der Allianz waren, die auf subtile Weise die Religion am Leben erhielten.

martedì, aprile 12, 2016

Asimov´s Science Fiction, Febr. 2016



In den 50ern, 60ern und 70ern wurden, so wie ich es sehe, zu einem weitaus größeren Teil Space Operas geschrieben. Die übten auf junge Leute eine größere Anziehungskraft aus, als Stories, mit denen sie heute konfrontiert werden. Die haben mehr Tiefgang, und wer will als Teenager oder Mittzwanziger schon Tiefgang. Doch Space Operas sind rar. Geschichten mit Tiefgang. An die kann man sich auch gewöhnen, zumal sie mit ihren Themen näher an die Gegenwart rücken, als Space Operas es vermögen. Sie regen zum Nachdenken an. Wie die Story von Sarah Gallien “In Equity”.
Man braucht nicht viel darüber zu schreiben. Ein Junge aus einer nicht previligierten Kaste wird zur Adoption freigegeben. Er fährt mit dem Zug durch ein Wasteland, das von Ausgestößenen bevölkert wird.
Die niedrigen Kasten leben getrennt von der Elite in urbanen Zentren, in denen sie mit dem Notwendigsten versorgt werden. Sie haben keine Möglichkeit in die Elite vorzustoßen, die in separaten Enklaven wohnt. In eine von diesen wird der Junge zum x-ten Mal gebracht. Klappt es auch diesmal nicht, wird er ebenfalls in das Wasteland ausgestoßen.
Es liegt ja gar nicht so fern, wenn es nur noch Spezialisten und Leute gibt, die niedere Arbeit verrichten und irgendwann durch intelligente Roboter ersetzt werden.   
Diese Dynamik ist tausend Stories wert.

sabato, aprile 09, 2016

Wie ist dein Body Mass Index?

Die Leute werden immer fetter. Gerade haben sie in den USA einen Passagier wegen seines Übergewichts aus einem Flugzeug entfernt. Da die Tendenz steigend ist und es gerade in den U.S.A. an Obesen nicht mangelt, werden sie vermutlich bald am Check-In Schalter neben den Koffern gewogen werden.
Dicke sind gemütlich. Sie können aber auch das Gegenteil hervorrufen. Zum Beispiel wenn du einen Mittelplatz in einer Flugzeugsitzreihe erwischt hast und du zwischen zwei Dicken sitzt. Für diese halten Flugbegleiter Verlängerungsgurte auf Vorrat. Den sie nun aus dem Flugzeug herausgehüsert haben, muss deshalb schon besonders dick gewesen sein. Lustig fand ich es auch, dass meine Fahrlehrerin, als ich in Michigan zum ersten Mal einen amerikanischen Führerschein machte, ihren Gurt nicht um den Bauch herum bekam.
Als ich dort bei Dow chemical arbeitete, erzählte ich einem amerikanischen Kollegen, dass in Michigan doch eine Menge Dicker herumliefen. Ach was, meinte der, die haben polnische Vorfahren mit groben Knochen.
Die Nachricht über den Passagier bekam ich heute Morgen als Pushmitteilung von Telemundo, einem spanischsprachigen New Yorker Fernsehsender auf mein Tablet. Die App hatte ich hochgeladen, weil mein Spanisch verbesserungswürdig ist und ich bekomme jeden Morgen mit, was in New York passiert ist.
Telemundo stellte im Internet die Frage, ob die User es gut fänden, dass der Passagier auf dem Flughafen zurückgelassen wurde. Ich war bei den 85 Prozent, die mit "nein" antworteten. Mein Mitgefühl galt dem Dicken. Und irgendwann sind Mexico und die U.S.A. vollständig verfettet. Es gibt kein Mittel dagegen, außer wenig essen, Powerwalk und Radfahren. Aber wer macht das schon außer mir, lol.
In New Zork war ich zwei oder drei MaL. Zwei Mal mit dem Zug, einmal mit meinem Jeep und ein weiteres Mal war ich mit meinem Pick-Up durch gefahren auf dem Weg von New Hampshire nach South Carolina.
A pro po South Carolina. Für ein paar Jahre hatte ich dort meine Basis in Greenville. Heute las ich online in der washington Post, dass die Polizei dort ebenfalls Farbige besonders auf dem Kieker hat.
Neuerdings lassen die Polizisten dort die Videokamera des Streifenwagens mitlaufen; wenn sie jemanden anhalten. Sie widerlegte die Aussagen des Beamten, dass sich der Verhaftete gewehrt hatte. DerProzess wurde eingestellt. Nur dass es soweit überhaupt kommen musste. Interessant war, dass es in South Carolina ein Gesetz gibt, in welcher Entfernung zur Kreuzung ein Blinker spätestens betätigt werden muss. Bekommt ein Polizist mit, dass der Fahrer zu spät signalisiert, wird er gleich an die Strassenseite sirent.
Die Polizisten sollten mal in Italien Streife fahren, wo geschätzt zwanzig Prozent der Fahrer überhaupt blinken, wenn sie ab biegen wollen, und es scheint niemanden zu stören.

lunedì, aprile 04, 2016

Pump and Dump and Quants

Die “Business Week” beschwerte sich in ihrer vorletzten Ausgabe dass es mit der US-amerikanischen Wirtschaft nicht voran ginge. Ein Wirtschaftsprofessor war der Ansicht, dass Erfindungen wie Roboter und 3D - Druck denen vergangener Jahre wie Klimaanlagen und Düsentriebwerken nicht das Wasser reichen können. Bei Robotern bin ich mir nicht so sicher. Sie könnten das Ende der arbeitenden Klasse einläuten, oder?
Co-Gründer von Pay Pal Peter Thiel meinte “Wir wollten fliegende Autos und bekamen 140 Zeichen. Wo wir gerade bei Twitter sind, es gibt einen weiteren interessanten Artikel darüber. Doch davon später.
Man kann behaupten, dass in Europa und speziell in Deutschland eine Anzahl von Unternehmen mit amerikanischen mit halten können, doch die des Internetsektors sind nun mal in San Francisco und Umgebung. Aber Ausnahmen gibt es auch hier.
Robotech zum Beispiel. Ein Unternehmen aus Pisa, Italien, das von der Europäischen Kommission unterstützt wird und versucht Robothilfen zu entwickeln und zu konstruieren, die alten Menschen Hilfestellung leisten. Andere europäischen Unternehmen, wie Siemens, Telecom Italia, Robosoft sind am Thema.
Ein anderes war die Schwierigkeit, unzutreffende und denigrierende Bemerkungen aus dem Internet zu verbannen. Eine Reporterin der “Business Week”, die einem Chinesen auf die Schliche gekommen war, wie er Unternehmen seiner Heimat, die kurz vor der Pleite standen, bei der Nasdaq listen ließ, ihren Kurs hochpumpte, um ihre Aktien mit Gewinn zu verkaufen. Pump and Dump Schema. Der Chinese Benjamin Wey steht inzwischen unter Anklage, bezichtigt die Reporterin jedoch weiterhin in seinem Blog The Blot des Rassismus, eine notorische Lügnerin zu sein und der Korruption.
Dune Lawrence, die Reporterin, versuchte den Internetprovider zu bewegen, dieses Schmierenmagazin vom Netz zu nehmen. Keine Chance. Der Provider ist in den U.S.A durch den Communications Decency Act geschützt.
Schwierig war es auch in Italien, Mordrohungen eines Moslems gegen eine Journalistin  aus Facebook zu entfernen, Einem Richter gelang mit einem Urteilsspruch Facebook davon zu überzeugen. Der Post ist weg, doch die Facebook-Seite ist geblieben.


Vor Monaten erwähnte ich eine SF-Story über Aktienhändler, die Transaktionen Maschinen überließen und irgendwann nicht mehr mitbekamen, was die eigentlich machten. So langsam kommen wir dahin.

venerdì, aprile 01, 2016

Heißes Projekt Syn3.0

So, den letzten "SPIEGEL" habe ich durch. Die Titelstory "Der missbrauchte Glaube" habe ich überschlagen. Religiöse haben alle einen an der Waffel.

Der Beitrag "Das Wesen des Lebens" jedoch war interessant. Craig Venter, der als erster das menschliche Genom entschlüsselt hat, machte sich daran, künstliches Leben zu erzeugen. Eine artifizielle Mikrobe, die seine Mitarbeiter und er "Syn1.0" tauften.  Ein Kunstbakterium. Danach versuchten die Forscher, es genetisch so abzuspecken, um herausztufinden, an welcher Stelle  Leben beginnt. Sie benötigten 473 Gene dafür. Die Funktion von 149 Genen daraus ist ihnen vollständig unbekannt.
Es lohnt sich schon, die Genzahl auf die geringstmögliche zu reduzieren, um an einen eleganten Weg heranzukommen, wie deren Funktion entschlüsselt werden kann.  Heißes Projekt.

mercoledì, marzo 30, 2016

Starship Rising, Digital Man


Den ersten Film sah ich vorgestern und Digital Man gestern. Starship Rising, wieder so ein schöner schlechter SF-Film, bei dem nach nicht weiß wo hinten und vorne ist. Die Frauen jedoch, die dort kämpften, sahen doch recht nett aus.


Bei dem Digital Man waren es die Hillibillies, welche einen zum Grinsen brachten. Und eine ältere Dame aus der Semi-Geisterstadt, die nach Kulisse aussah (ich meine die Stadt), erledigte den Obergangster, der sich den Code für hunderte von Nuklearwaffen verschaffen wollte, mit ihrer Flinte ganz zum Schluss von hinten. Der Digital Man ist auf alle Fälle besser.  

Ach, hier kommt Johnny.

lunedì, marzo 28, 2016

Johnny


Unser Johnny, ein Raufbold. Ich spiele ihm Johnny B. Goode vor. Wird das helfen?

Analog Science Fiction and Fact, March 2016



Adam-Troy Castro hat eine Menge guter Sf-Stories geschrieben und in Magazinen wie Analog veròffentlicht. „The Coward's Option“ ist auch nicht schlecht.

Counselor Andrea Cort ist eine interplanetarische Staatsanwältin, die in Castros Büchern auftaucht. Sie war von der Zentralregierung auf der Erde zu einem unwirtlichen Planeten gesandt worden, um Diplomaten in einem juiristischen Fall zu unterstützen. Griff Varrick, jemand von der Erde, hat sich nicht beherrschen können und einen der Bewohner des Planeten getötet.

Die Bewohner von Caithirlin waren nicht amüsiert und einigten sich mit den Diplomaten von der Erde, Varrick zu exekutieren. Die Art, wie sie das machten, war, gelinde gesagt, nicht human. Cort war dabei, diese Vereinbarung abzusegnen, als Varrick sie darauf aufmerksam machte, dass etwas in der Vereinbarung fehlte: Die Option, einen Eingriff in Varricks Gehirn vorzunehmen, der ihm gestattete weiter zu leben, wenn auch von einem Implantat überwacht, der ungesetzliche Handlungen ausschloss.

Eine Option für Feiglinge, wie Caithirlins Autoritäten klar stellten. Sie hatten nicht damit gerechnet, dass so eine Option von dem Verurteilten überhaupt in Erwägung gezogen wurde.

Die Handlung, die ich nicht weiter beschreiben will, spielte sich vor diesem Hintergrund ab. Hinzu kommt, dass die Erdbotschafterin Cort aus dem Wege schaffen wollte, um hinter dieses Verfahren zu kommen.
Nur so viel. Die Botschafterin war es, die schließlich diesem Verfahren unterzogen wurde. während Cort zusah, so schnell wie möglich den Planeten zu verlassen. Sie hat in Castros Büchern noch genug Arbeit zu verrichten.

Gute Ideen tauchen auch in weiteren Stories auf. In Joe M. McDermotts „Snowbird“ geht es um Menschen in den U.S.A., die mit ihrem RV ständig unterwegs sind. RV = Recreational Vehicle, zu deutsch Camper. Hin und wieder erscheinen diese in einer Obstplantage, um sich mit frischem Obst einzudecken. Ein RV kommt herangefahren, parkt. Doch dann rührt sich nichts mehr. Da diese Camper von einer KI gelenkt werden, nehmen die Bewohner der Obstfarm an, dass der Besitzer des Campers tot ist. Dann kommen immer mehr. Mit toten Insassen. Die Kis hatten sich darauf geeinigt, bei Todesfällen die Obstplantage anzusteuern.
Die Protagonistin, Tochter des Obstbauern, einigt sich zum Schluss mit den Künstlichen Intelligenzen, dass sie wieder losfahren und unterschiedliche Routen benutzen, um zu vermeiden, dass die Polizei die Kis auseinander nimmt und verschrottet.

Dann noch eine weitere Idee in der Story „Elderjoy“ von Gregory Benford. Ein älteres Paar, will vermeiden, dass es zur Zahlung einer Steuer herangezogen wird, wenn es Sex hat. Die Steuer wird erhoben, weil ältere Leute beim Sex eher zu Schaden kommen und dann dem Staar auf der Tasche liegen.

So bauen die beiden einen Faradayschen Käfig, der alle vom Bett über die Implantate erzeugten telemetrischen Angaben nicht nach außen dringen lässt. Sie kommerzialisieren ihn danach, werden reich und ziehen auf eine Orbitalstation um, wo sie ihren Sex ungehindert, auch ohne Käfig, ausüben können.  

sabato, marzo 26, 2016

Hitec ahoi.


Der Inhalt der Webseite Pornhub springt in naher Zukunft mit Oculus Rift ins Auge und Nike bringt einen Sportschuh heraus, der sich selbst zubindet.

Es gibt kein Entkommen mehr. Aber was ist denn mit Redtube los? Lol. 

Interzone 263, Mar/Apr, New Science Fiction & Fantasy


Die Story "Lotto" von Rich Larson. Die Idee mit dem Lotto gibt dem Flüchtling einen Kick. Es gibt sie ja auch bei Einwanderung in die U.S.A. Für jedes Land gibt es eine Quote und die Namen der Anwärter werden ausgelost.

In dieser Geschichte halten sich Flüchtlinge in Lagern auf, die sich nah an einem Raumflughafen befinden, von dem Kolonistenschiffe starten.

Die Welt ist aus den Fugen, besonders in Lateinamerika. Juan, der sich schon fast sechs Monate im Lager aufhält, verdrängt seine Langeweile damit, dass er neu hinzugekommene Frauen anmacht.
Die Atmosphäre ist gut beschrieben. Wie in den Bars die Lottonummern auf den Monitoren vorbeiflitzen, Juan und ein neuer Kumpel abgleichen, wieviel Frauen sie schon ins Bett bekommen haben. Der Kumpel erzählt Schauergeschichten über den Sendero Luminose, die Terrorgruppe in Peru, die ansscheinend zu dem Zeitpunkt, als die Story geschrieben wurde, eine Gefahr in Peru war.
Es kommt einem vor, als sei Calais ins Weltraumzeitalter verlegt worden. Juans Nummer wird aufgerufen.

venerdì, marzo 25, 2016

Von der Schwierigkeit neutral zu sein und anderes


 Der letzte „Spiegel“, den ich jetzt, seit dem wir Mülltrennung haben, dem blauen Sack für Papier überantworte, hatte den Aufstand der Wutbürger als Titelgeschichte. Macht natürlich keinen Sinn wütend zu werden, den Kopf schütteln reicht schon. Politiker haben den A**** offen. Allein, dass es kein Check and Balance gibt, wenn die Bundeskanzlerin selbstherrlich bestehende Gesetze, die den Zulauf von Flüchtlingen beschränken, außer Kraft setzt, beweist, daß die politische Maschinerie in Deutschland nicht funktioniert. Und das wird sich bei der Gurkentruppe, die in Politik dilettiert, auch nicht ändern.

Bei mir in Italien ist es nicht viel anders. Aber die Leute hier sind wenigstens so schlau, keine verwegenen Entscheidungen zu treffen.

Der „Spiegel“ selbst hat den „Empörtmodus“ heruntergeschaltet. Hin und wieder liest man vernünftige Gedanken in den Kommentaren. Eine Zeitlang waren die irre. Redakteur Dirk Kurbjuweit bringt es sogar fertig, die AfD nicht nur am rechten Rand, sondern auch in der Mitte angesiedelt zu sehen. Ursache, das Wahlergebnis. Waren nicht alle Nazis, die diese Partei gewählt haben. Es gibt eine Menge von Leuten darunter, die keine Lust mehr haben, von Schnarchnasen regiert zu werden und von Gutmenschen nicht überzeugt werden konnten. Ob die AfD es besser machen würde ist nicht abzusehen. Sie ist jedoch frisch, unverbraucht und könnte von besonnenen und cleveren Mitgliedern in eine fortschrittliche Richtung gesteuert werden.


„Magische Hände“ ist interessant. Mit implantierten Chips lassen sich Haustüren öffnen und Autos starten. Irgendwann wird es in den Mainstream springen. Es wird dauern. Ich hatte schon vor dem Jahr 2000 Pfennigaktien eines Unternehmens gekauft, als ich in den USA mit Aktien gezockt und beim Dotcom-Crash verloren hatte, das implantiertbare Chips verkaufte. Es wollte sie Altersheimen andrehen, damit sich verlaufende Insassen schneller wiedergefunden werden konnten. Jedoch gewinnbringend wurden die Chips nur bei Viehherden. Im Gegensatz zu dem im „Spiegel“ beschriebenen, waren sie GPS-tauglich. Diese aus der letzten Ausgabe nun sind NFC-Chips (Near field communication). Sie werden in die Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger injiziert. Um mit ihnen Türen öffnen zu können, gehören jedoch die entsprechenden Türschlösser dazu. Ehe das populär wird, dauert es. Vodafone hat schon sein Jahren seine Wallet, in der die Nummern von Kreditkarten abgelegt sind, um mit dem Smartphone einkaufen zu können. Hier in Italien hat es keinen Anklang gefunden.. Sieht auch nicht so aus, als ob es in Deutschland populär werden würde. Konservative Beharrungskräfte halten dagegen.  

lunedì, marzo 21, 2016

Wieder was Neues


Ich behaupte nicht, dass die Dinge, über die ich berichte, in naher Zukunft unser persönliches Leben bereichern oder verarmen. Es sind Informationsbruchstücke, die dazu beitragen, dass man den Pfad anpeilen kann, auf der sich unsere Gesellschaft entlang bewegt. Die Geschwindigkeiten sind unterschiedlich. Ich selbst wohne in einem 1000-Seelen Dorf, wo Rentner am Monatsanfang in der Post Schlange stehen, um sich ihre Rente dort auszahlen zu lassen, weil sie das Geld sehen wollen. Buchgeld aufgrund von Überweisungen ist ein Konzept, mit dem sie nichts anfangen können.

Die „Business Week“ vermittelt interessante Informationen, die man zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Gehirn abrufen kann. Im Hinblick auf selbstlenkende Googlefahrzeuge wäre ich nie drauf gekommen, dass diese gerade für die Alten von Vorteil sein können. In diesem Kontekt sind alte Menschen, wie das MIT Agelab meint, die Lifestyle Speerspitze einer neuen Technologie.

Irgendwann gibt man den Führerschein zurück, wenn die Reaktionsschnelligkeit Autofahren nicht mehr zulässt. Ein Selbstlenkfahrzeug taucht als Retter auf. Ist das cool, oder wie oder was? Ich lege schon mal 10 Euro auf die hohe Kante.

„China tries its Hand at Pre-Crime“ erinnert an Philip K. Dicks „Minority Report“. Die chinesische Regierung versucht durch Ausbeutung persönlicher Daten herauszubekommen, ob ihre Bürger terroristische Neigungen und Absichten haben. Auch Nachbarn sind aufgefordert, nicht mit persönlichen Daten hinter dem Berg zu halten. Und da wir gerade bei Big Data sind. 

Gesichtserkennung ist ein wichtiges Element. Einzelhändlern läuft das Wasser im Mund zusammen.
Beispiel: Der Einzelhändler im Einkaufszentrum registriert Name, Wohnort des Kunden. Eine Kamera fotographiert ihn. Das Foto wandert in die Datenbank des Einkaufszentrums. Der Mann besucht das Zentrum erneut und wird am Eingang von einer Kamera erfasst. Der Zentralcomputer sucht anhand des Bildes nach dem Namen, dann im Sozialen Netzwerk. Der Kunde hat ein Selfie von sich am Strand gemacht und auf Facebook gepostet. Der Computer sieht, dass der Mann fett ist und gibt diese Information an den Laden von Weightwatcher, der sich im Einkaufszentrum befindet. Weightwatcher sendet eine SMS an das Telefon des Kunden und lädt ihn zu einer Beratung ein. Ein Modeladen sendet ihm Fotos mit den neuen Badehosemodellen auf das Smartphone.

Über „Snapchat“ gab es auch einen Artikel. Das ist die App, welche Leute bis zu dreißig Jahren anspricht. Habe ich mir natürlich gleich runtergeladen . Das ist das Soziale Netzwerk, in dem nach einem Tag die Messages von selbst verschwinden. Hohes Potenzial. Und um nicht von der Modernität abgehängt zu werden, habe ich auch Buzzfeed, Mashable, Vice installiert.



Ein Beitrag über Laura Wasser ist informativ. Das ist die Familienanwältin, die in Kalifornien von Celebrities angeheuert wird, um Hochzeiten juristisch wasserdicht zu machen oder bei Scheidungsfällen die finanziellen Forderungen der Expartner gegeneinander aufzurechnen. Dazu benötigt man harte Bandagen und einen Stundensatz von 850 Dollar.

sabato, marzo 19, 2016

10000 days

Wer mal wieder Lust auf einen schlechten SF-Film hat, dem empfehle ich \"10000 Days",

Unser Gänsegeier


Das rechte Bild wurde mit meinem Telephon gemacht. Ich habe mich auf den Boden gelegt und geknipst. Die Leute auf dem Weg zum Bäcker haben komisch geguckt. Doch was solls, ich bin ja wieder hochgekommen.

Tja, der Gänsegeier. Die Dorfsensation dieses Jahres. Kann kaum getoppt werden. In der Lokalzeitung kommt er besser hervor. Obwohl ich ihn auch auf dem Telephon deutlicher machen kann, wenn ich das Bild mit den Fingern auseinander ziehe. Nur auf dem PC-Bildschirm habe ich keine Chance.

venerdì, marzo 18, 2016

Vergeudete Chancen.


Der letzte „Spiegel“, den ich gerade durchbekommen habe, war deshalb interessant, weil sich aus einer Reihe seiner Artikel herauskristallisierte, welche Chancen in Deutschland und auch woanders vergeudet werden, das Bruttosozialprodukt und damit den Lebensstandard zu erhöhen.
Im Hauptartikel zum Beispiel, der die „Geteilte Nation“ in arm und reich zum Inhalt hat, wird darauf hingewiesen, welches Potenzial (oder heisst es Potential?, mein Deutsch wird immer schwächer) in denen steckt, die sich mit Billiglöhnen abspeisen lassen müssen. Höhere Qualifikationen würden sie aus der Sackgasse hinausführen, in der sie steckengeblieben sind. Eine vertane Chance wäre auch eine misslungene Integration von Flüchtlingen, bei denen es versäumt wird, sie in das Berufsleben einzubinden. Was haben wir noch? Ah, ja: Den Trend von Akademikerinnen, ihren gutbezahlten Job aufzugeben, um sich der Aufzucht ihrer Kinder zu widmen. Kann ich ein Pro oder Kontra zu diesem Sachverhalt abgeben? Eher nicht. Auf der einen Seite ist das naturgegeben, auf der anderen geht der Wirtschaft der Sachverstand einer gut ausgebildeten Person verloren. Das jedoch gegeneinander aufzurechnen ist unmöglich.


Ähnlich sieht es mit dem Interview der Anthropologin Wednesday Martin aus, deren Buch „Die Primaten von der Park Avenue“ herausgekommen ist. Sie schildert, wie aus dem Interview hervorgeht, das Leben der Trophy-Frauen, die sich als Akademikerinnen für eine reiche Heirat entschieden haben und aus dieser heraus für eine Fulltime-Erziehung ihrer Kinder und auf ein Berufsleben verzichtet. Obwohl sie von ihren Ehemännern gut versorgt werden und es bei einigen von ihnen sogar eine jährliche Bonuszahlung gibt, wirken sie melancholisch. Auch von ihnen gehen nur auf indirektem Wege Impulse aus, in dem sie ihre Spösslinge so auf Vordermann bringen, das wenigstens diese ihren gesellschaftlichen Beitrag leisten könnten. Wenn dann natürlich solche Gurken wie Donald dabei herauskommen... Aber dann gibt es wenigstens was zu lachen, lol.  

Grifone

Das Gerüst um unseren Kirchturm herum steht schon seit dem Erdbeben 2011 da. Gestern Abend waren in der Dunkelheit die Umrisse eines großen Vogels zu erkennen, die sich auf der Gerüstspitze gegen den Himmel abzeichneten. Ich fuhr gerade mit meinem Fahrrad vorbei, als mich ein Nachbar auf den Vogel aufmerksam machte.

Heute Morgen hockte er noch immer auf dem Gerüst. Ein paar Journalisten richteten die Objektive ihrer Kamera nach oben. Wieder war er schwer zu erkennen. Ein Grifone, wie sie sagten. Auf Deutsch Gänsegeier. Die Sonne blendete. Meine Smartphonecamera konnte sich nicht auf den Vogel einstellen.

Wir haben heute ein Bombenwetter. Mittlerweile flog der Vogel los, drehte ein paar Runden, die sich immer weiter entfernten.

mercoledì, marzo 16, 2016

lunedì, marzo 14, 2016

AfD, wie geht es weiter?

Obwohl die Wahlergebnisse unter den großen Trendlinien, denen sich die Gesellschaft aussetzt (Klimaänderung, Künstliche Intelligenz, Robotik, etc.), an Gewicht verlieren, verdient die disruptive AfD weiter beachtet zu werden. Wird sie wachsen oder wie seinerzeit die Piratenpartei in der Bedeutungslosigkeit untergehen?

Ihren Marktanteil würde sie erhöhen können, wenn sie sich auf kommunaler Ebene um die Belange der zu kurz gekommenen kümmerte. Es gälte, Felder zu besetzen wie Außenpolitik, Innenpolitik, Sozialpolitik. Dinge, für die die knappe Personaldecke der AfD u.U. nicht ausreichte.

Die Bedeutung der AfD würde weiter zunehmen, wenn die etablierten Parteien keine Schlüsse aus ihrem Wahldesaster zögen und sich nicht der kleinen Leute annehmen würden. Exogene Faktoren wie Uneinigkeit mit anderen europäischen Ländern sowie mit der Türkei würden der AfD neue Sympathisanten zuführen. Die heutige Nachricht, dass Flüchtlinge versuchen, Mazedonien zu überrennen, könnte ein weiteres Element sein.

Die Bedeutung der AfD nähme ab, wenn die Integration der in Deutschland lebenden Flüchtlinge reibungslos ablaufen und die Kriminalitätsrate mit der der deutschen Bevölkerung vergleichbar wäre. Darüber hinaus müsste der Zustrom neuer Flüchtlinge verhalten sein.



domenica, marzo 13, 2016

Deep Learning

 Landtagswahlen mögen unterhaltend sein, sind aber im Hinblick auf die globalen Trendlinien von untergeordneter Bedeutung. Es sind Ansätze vorhanden, die die heutige Politik banalisieren werden.

Die meisten laufen unter dem Radarschirm der öffentlichen Meinung. Zum Beispiel verbietet die Internationle Weltraum Vereinbarung (International Space Treaty), dass Nationen Anspruch auf Eigentum erheben, dass sich auf dem Mond und anderen nahen Himmelskörpern befindet. Es wurde aber nichts darüber gesagt, dass es Unternehmen verboten sei, ihre Claims abzustecken.

Die U.S.A. Verabschiedeten 2015 ein Gesetz, das amerikanischen Unternehmen gestattet, auf Himmelskörpern Mineralien zu schürfen. Für Europa arbeitet Luxemburg Gesetze und Richtlininien aus und stellt Mond- und Asteroidenschürfern finanzielle Mittel in Aussicht (Quelle: The Financialist).

Neurale Netzwerke, Deep Learning, AlphaGo schlägt den Weltmeister drei Mal. Beim vierten Mal verliert es. Doch es lernt dazu. Auch ein Trendlinie, die das ganze Gedöns der Politik in einem faden Licht scheinen läßt.

In den U.S.A., das war in den Neunzigern, hatte ich die Zeitschrift Dr. Dobb´s abonniert. In jeder Ausgabe gab es etwas über neuronale Netzwerke. Ich habe nichts verstanden, fand es jedoch cool die Artikel zu lesen. Nun gibt es genügend Rechenleistung, welche die Entwicklung der Netzwerke vorantreiben. Maschinen lernen und lernen und lernen.


Politiker und Wutbürger eiern um Themen herum, die von immer geringerer Relevanz sind. So können wir uns entspannt zurück- oder besorgt vorlehnen. Es kommt anders, als man denkt.

venerdì, marzo 11, 2016

Startups, CRISPR und Gene Drive

Andreas von Bechtolsheim wurde im “Spiegel” interviewt. Wer ihn nicht kennt: Er ist deutsches Urgestein aus der Startup-Szene in Silicon Valley und hat mit Sun Microsystems genug Geld gemacht, um jetzt Wagniskapital in Startups mit wirtschaftlicher Potenz zu investieren. 

Silicon Valley ist seiner Meinung nach ein so seltenes Biotop, dass es nicht replizierbar ist. Startup-Gründer sollten dorthin ziehen. In Deutschland zu bleiben bringt nichts. 2015 wurden in den U.S.A. Fast 60 Milliarden Dollar an Wagniskapital investiert. Bechtolsheim investiert nicht in deutsche Startups. Er meint, dass sei ihm zu kompliziert. Warum auch, wenn es woanders einfacher geht. Wäre ich nicht zu alt dazu, würde ich auch ins Silicon Valley flitzen.

Ein anderer Artikel – auch interessant – behandelt „Gene Drive“. Hat nichts mit Computern zu tun, knüpft eher an CRISPR-Cas9 an. Gene Drive ist die Methode ein editiertes Gene in ein Chromosom reinzufummeln. Sagen wir: Das Enzym Cas9 schneidet die Stelle in einem Gene heraus, welches bei einer Mücke für die Übertragung von Malaria zuständig ist. Das neu entstandene Gene wird mit Gene-Drive in die Chromosomen von Mücken gepflanzt. Bei deren Fortpflanzung ist eine fünfzigprozentige Chance vorhanden, dass die Nachkommen das neue Gene erhalten. Auf diese Art können von Mücken übertragene Krankheiten stark reduziert und später eliminiert werden.


Zur Verifizierung des Geschriebenen sah ich noch mal ins You Tube rein und hatte beim zweiten Video einen amerikanischen Pastor auf dem Schirm. Bevor der an zu wettern fing, dass die neuen Techniken des Teufels seien, stoppte ich das Video in der Erkenntnis, dass, wenn die Geneditierung auch bei Menschen durchgeführt werden soll, die Wissenschaftler gerade in den U.S.A. noch ihr blaues Wunder erleben werden. 

Ich als SF-Fan bin natürlich daran interessiert, so viel wie möglich von dem Fortschritt mitzubekommen.

mercoledì, marzo 09, 2016

Amazon

Ich habe gerade mein Tablet zur Hand und gerade gelesen, dass Amazon zwanzig Frachtmaschinen geleast hat.  Die Umstellung zum Logistikunternehmen nimmt Fahrt auf.

martedì, marzo 08, 2016

Scientific American, March 2016



Über Datensammlung wird generell viel gemeckert. Gut ausgewählt können sie jedoch Lebensqualität verbessern. In einem Kurzbeitrag wird es an einem Armenviertel in Baltimore in den U.S.A. dargestellt. Dort iliegt die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern bei 63 Jahren. Liegt an psychologischer und sozialer Verarmung. Weniger am Einkommen. Diese gesellschaftlichen Nachteile führen zu Fettsucht, Diabetes und Nikotinabhängigkeit und damit zu einer höheren Sterblichkeitsrate im Pensionierungsalter. Wird wahrscheinlich auf der ganzen Welt so sein.

Der Schwerpunkt-Artikel dieser Ausgabe heißt „Mystery Human“. In Südafrika wurden an der Küste in Höhlen mal wieder die Gebeine einer neuen Menschenrasse gefunden. Ist ja nicht das erste Mal. Was neu für mich war ist, dass Humanoiden sich schon vor zwei Millionen Jahren von den Affen getrennt haben sollen. Liegt doch eine erhebliche Zeitspanne zwischen Humanoiden und Dinos, die vor rund 60 Millionen Jahren von der Erde getilgt wurden. Vielleicht noch bemerkenswert, dass schlanke Paleoanthropologen angeheuert wurden, alles Frauen, die im Kontrast zu männlichen Bierbäuchen in der Lage waren, sich durch enge Höhlengänge zu zwängen.

„The Puzzle of 'Dark Energy“. Die Kraft, die die Ausdehnung des Universums beschleunigt. Niemand weiß wie. B-Movie Material. Was ist dunkle Energie? Es gibt verschiedene Annmahmen. Die der Kosmologischen Konstante, von Einstein erwähnt, wird am häufigsten benannt.
Theoretisch müsste Dark Energie stärker sein. Daher die Multiverse-Theorie. Begründung, die Energie verteilt sich auf eine Anzahl von Universen. Gut für SF-Stories.

BraIn Drain.“ Der Begriff wird einmal für etwas anderes verwandt. Hier für die Entsorgung von Gehirnmüll. Das menschliche Gehirn verbraucht um die zwanzig Prozent der menschlichen Energie. Während des Schlafes wird aufgeräumt und die Schlacke beseitigt. Man nahm an, das Gehirn habe ein eigenes System dafür. Es benutzt jedoch Kanäle, welche Blutgefäße umgeben. Über diese Kanäle werden die Abfälle in das Lymphsystem transportiert.

Syrias Climate Refugees“. Das Flüchtlingsthema ist nun auch in der „Scientific American“ angekommen. Die schürfte tiefer und kam zu dem Schluss, dass die Ursache dieser Verwerfungen der Klimawechsel war. Die Rebellion entstand durch anhaltende Trockenheit und den entstandenen Verlust an Arbeitsplätzen. Die miese Behandlung eines Teils der Bevölkerung durch die Regierung tat ihr Übriges. Und wir sollten uns darauf gefaßt machen, dass dies nur die erste Welle von Klimaflüchtlingen war.

Editing the Mushroom“. Es war mir neu, dass in Pennsylvania jeden Tag über eine Million Pfund von Pilzen gezüchtet werden, obwohl ich verschiedene Male in dem Staat war. Wenn die Pilze zu lange in den Regalen der Supermärkte liegen, vergammeln sie. Dagegen gibt es ein Mittel: CRISPR. Clustered regularly-interspaced short palindromic repeats. Sagt ja schon alles, oder? Lol. Wie auch immer. Mit diesem Genediting Tool kann man das Gen des Enzyms entfernen, was die frühe Dekomposition des Pilzes verursacht. CRISPR, von Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier entwickelt, ist ein mächtiges Tool, welches Milliardengeschäfte zur Folge haben wird und dessen Anwendungsmöglichkeiten fast grenzenlos sind.

Ist ein mit CRISPR bearbeiteter Pilz GMO? Ein genetisch modifizierter Organismus? Es wird mehrheitlich bestritten, da keine Gene eines anderen Organismus eingeführt wurden, sondern nur das eigene Genom verändert wurde. Das ist in der Natur nicht ungewöhnlich.
In den U.S.A. Durchlaufen genetisch modifizierte Organismen einen Prüfungsprozess, der etwa fünf Jahre dauert und über dreißig Millionen Dollar kostet. CRISP modifizierte Organismen sind weitaus schneller zertifiziert und das Verfahren kostet wenig.

Ich meine, wenn man sich in jungen Jahren mit diesem Thema beschäftigt, kann man als CRISPR-Experte sicher eine Menge wissenschaftlicher Erfolge einfahren.

Anatomy of a Mass Murderer“
Hin und wieder wurde fast alles Leben von der Erde gefegt. Es beginnt tief in ihrem Inneren, wenn heißes Material aus dem Erdmantel in Schlote eindringt und über Millionen von Jahren hinweg an die Oberfläche gelangt. Lava entlädt sich in Kilometer hohen Fontänen. Saurer Nebel steigt tausende von Kilometer in die Atmosphähre und verdunkelt die Sonne. Die Gase in der Atmosphähre, das sauerstoffarme Meer sowie die Dunkelheit sind tödlich.

The Cellular Compass“
Hier wird die Forschung nach dem Verfahren der Natur beschrieben, das ermöglicht, Körperzellen nach dem Bauplan auszurichten. Irgendwie müssen sie herausfinden, wo sie sich im Verhältnis zu anderen Körperzellen befinden. Manche Zellen üben mehrere Funktionen aus und unterliegen einer planaren Polarität, die es ihnen erlaubt, sich mit anderen Zellen gleicher Art in eine bestimmte Direktion auszurichten. Wie machen die das? Niemand weiß es. Spekuliert wird, dass sich die Zellenden anziehen und abstoßen, wie es bei Magneten der Fall ist.







venerdì, marzo 04, 2016

Amazonas unter dem Radar-Schirm und anderes.


Bevor ich die “Business-Weeks” wegwerfe. Genauer, sie kommen in den blauen Plastikbeutel. Wir haben jetzt Mülltrennung. Keine Arbeitserleichterung. Im Gegenteil: Plastik in den gelben, Papier in den blauen und alles andere in den rosa Beutel. Gibt es denn keine Sortierroboter?


Tja, so macht man das im E-Commerce, wenn man keinen Staub aufwirbeln will: Trippel-Schritte, mit dem Ziel, ein globales Transportunternehmen zu werden. Eine globale Lieferkette würde Kuriere in der Art von FedEx und UPS enthalten, vermutlich auch Reedereien. Die ganze Logistik von Shanghai bis vor die Haustür in Plötzen an der Knatter wird irgendwann von Amazon gemanaged.
Zur Zeit ist das Cloud-Business Amazons profiträchtigster Zweig. HP, Dell und Microsoft hecheln hinterher.
Algorithmen ersetzen Währungsmakler. Wieder ein Berufszweig, der verschwindet. Vor einiger Zeit las ich, dass auch Banken, die das Geld wohlhabender Kunden verwalten, sich immer mehr auf Algorithmen stützen. Vertrauen Sie ihrem Roboter. Vermutlich ist der zuverlässiger, wenn man bedenkt, was die Berater den Kunden für einen Schrott andrehen.
Dann noch etwas über den 92 jährigen Milliardär Redstone, dem ehemaligen Boss des Mediakonglomerats CBS und Viacom. Zu den Nachfolgequerelen gibt es auch eine Parallele in Deutschland. Ich habe aber vergessen, wer dort die Protagonisten sind. Im Grunde geht es um die Frage, ist der Alte noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte? Eine Partie streitet es ab und klagt, die andere sagt, er sei geistig vollkommen auf der Höhe. Das ist die, welche vom Boss die Vollmacht für die Führung des Geschäftes erhalten hat.
Für Redstone wurde nun wirklich alles getan. Unter Anleitung eines Krankenpflegers hatte sich eine frühere Freundin bereit erklärt, mit ihm Sex zu haben. Danach meinte sie, er sei doch etwas abwesend gewesen. Das ist nun eines der Elemente, welches darauf hindeutet, dass für die Nachfolgeregelung noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden müssen.


DroneRacing League. Drohnen-Telekommandeure organisieren sich in Vereinigungen, um Drohnen-Rennen zu veranstalten. Wie bei Handball, Eis-Hockey, Fussball, Baseball, Football etc. etc. Das erste Grand Prix Rennen wird in Dubai stattfinden, gesponsort von Kronprinz Sheikh Hamdan bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum.
Ein Artikel über aufstrebende Frauen ist auch interessant. Genügend Network-Gruppierungen gibt es. Sie werden gesponsort von Google, Mastercard, Toyota, erheben Teilnahmegebühren von 300 Dollar, oder mehr oder weniger, erzeugen ein Gefühl der Zugehörigkeit und produzieren heiße Luft. Im Endeffekt tut sich nichts. Schade drum.





mercoledì, marzo 02, 2016

You Tube SF

In den letzten Tagen sah ich auf You Tube ein paar SF-FIlme.The Galaxy  Invader war so schlecht, dass er schon wieder gut war.  Amerikanische Rednecks entdeckten einen notgelandeten Alien, versuchen ihn zu fangen, um Geld mit ihm zu machen. Vielleicht gibt es solche Hinterwäldler. Aber in dieser simplen Ausprägung habe ich sie nicht gesichtet.

Space-Battleship Yamato.unterscheidet sich von den japanischen SF-FIlmen der ersten Generation, obwohl auch hier mit Heldentum und Opferbereitschaft dicke aufgetragen wird. Der Kapitän ist  ein alter Zausel mit Bart und einer Hans Albers-Schirmmütze. Die Story ist ganz pfiffig: Die  Erdoberfläche ist radioaktiv verseucht. Menschen leben im Inneren der Erde, die von Meteor-Bomben einer alienen Rasse zerstört wird.
Der Protagonist findet eine Kapsel auf der Erdoberfläche. Sie enthält technische Anleitungen, ein Überlichtgeschwindigkeits-Raumfahrzeug zu bauen. Und schon düsen sie los.
Auf ihren Etappen werden sie von denen angegriffen, die schon die Erde bombardiert hatten. Am Ziel finden sie heraus, dass die Fremden aus zwei Rassen in einem Körper bestehen. Die eine ist auf Krieg, die andere auf Frieden aus.
Die Japaner dezimieren die meisten von ihnen, dann fliegen sie zur Erde zurück und bringen ein Verfahren mit, dass die Radioaktivität auf der Erde beseitigen kann. Doch kurz vor der Landung auf der Erde wird das Raumschiff von einer Vernichtungsmaschine aufgehalten, auf die sich der Held mit seinem Raumschiff stürzt, nachdem alle anderen Insassen evakuiert wurden.
Dann noch Slipstream. dabei geht es um eine Zeitmaschine und um einen Banküberfall. Die Unzahl der Zeitsprünge machte mich jedoch so konfus, dass ich die Handlung umöglich wiedergeben kann. 

domenica, febbraio 28, 2016

Stoibers legendäre Transrapid-Rede

Gestern war ich auf Edmung Stoibers Transrapid Rede gestoßen. Jemand bekräftigte, dass sie Kunst sei.
 In der Tat. Seine Reden sind der Stoff, aus dem Legenden gemacht werden. Wer hatte denn jemals so leidenschaftlich deutsche Technologie propagiert. Solche Leute fehlen uns heute. Hier einige You Tube-Ausschnitte.Gestern war ich auf Edmung Stoibers Transrapid Rede gestoßen. Jemand bekräftigte, dass sie Kunst sei. In der Tat. Seine Reden sind der Stoff aus dem Legenden gemacht werden. Wer hatte denn jemals so leidenschaftlich deutsche Technologie propagiert. Solche Leute fehlen uns heute. Hier einige You Tube-Ausschnitte.

lunedì, febbraio 22, 2016

Silicon Valley "Awesome"

In der „Zeit-online“ las ich einen interessanten Artikel über das Silicon Valley. David Hugendick beschreibt die Einstellung derjenigen, die dort als Informatiker und Kodierer arbeiten. Gute Laune und viel Arbeit schließen sich nicht gegenseitig aus.
Dann fand ich in einer „Business Week“-Ausgabe den Artikel „Coders like us“, in der von Schwarzen erzählt wurde, die Informatik studiert haben und sich auf die Suche nach einem Job begeben. Sie haben weitaus schlechtere Karten als die Weißen. Aber das ist ja nichts Neues.
Im Winter 1991 ging ich ins Delta College in Bay City in Michigan, um mich zu einem Psychologie Abendkurs anzumelden. „Allgemeine Psychologie“. Den der „Angewandten Psychologie“ hatte ich schon hinter mich gebracht. In einer Klasse gab es noch freie Plätze, die war in Saginaw, eine Stadt, in der überwiegend Schwarze wohnten, während ich in Midland arbeitet, wo Schwarze mit der Lupe gesucht werden mussten.
Nun, die Zusammensetzung der Klasse war: 1 Latino, drei Weisse (die in den U.S.A. Aus unerfindlichen Gründen Kaukasier heißen) und der Rest Schwarze. Der Lehrer war auch ein Afroamerikaner. Der Unterricht war lebendig und interessant und der Lehrer bombardierte uns mit wilden Verschwörungstheorien. Zum Beispiel meinte er, AIDS wäre von Weißen absichtlich unter den Schwarzen propagiert mit dem Ziel, diese auszurotten.
Alle zwei Wochen gab es Tests über das Gelernte. Die Politik des Colleges war, dass, wenn Schwarze in einer Klasse waren, die Testnoten für alle um einen Punkt nach oben geschoben wurden. Solche Prozeduren gibt es auch heute noch in vielen Colleges der U.S.A.
Dieser Artikel nun schildert, das Schwarze bestimmte Universitäten besuchen, in der sie unter sich sind. Eine davon ist die Howard University in Washington. Und nun ein Job in Silicon Valley. Dort gibt es eine beträchtliche Anzahl von Kids, die schon zu kodieren anfangen, bevor sie die Grundschule besuchen. Später machen sie bei Hackathons mit, gehen auf Probe in Start-Ups. Es sind die Wow-People, die mit Enthusiasmus die Informatik und alles, was damit zusammenhängt, aufsaugen. Schwarze tun sich schwerer. Google und Konsorten halten sich lieber ihre Wow-Gemeinde.
Die U.S.A. als Land der unbegrenzten Möglichkeiten machen aus Sch..... Bonbons. Aus Gifs zum Beispiel animierte Blickfänger, die von den Abnehmern bezahlt und dann für die Werbung eingesetzt werden. Ich trug gerade mal „Gif“ ins Suchfeld meines Computers ein und bekam einen Windows Gif Animator auf den Schirm. Ich suchte die Dokumentation dazu und erhielt die Nachricht, dass dazu ein Modul gehörte, welches jedoch kein Bestzandteil von Windows 8.1 sei. Soviel zu Gifs und Giffy.



giovedì, febbraio 18, 2016

„Lügenpresse“?


Der Spiegel wollte in seinem Beitrag Die Vertrauensfrage von seinen Lesern wissen, warum so viele Bundesbürger den Journalisten nicht mehr trauen. Da fallen einem ja tausende von Gründen ein. Ich habe einige als Antwort aufgezählt, die ich auch hier zum Besten gebe.


Ich beziehe mich nur auf den „Spiegel“, da ich als in Italien lebender keine anderen deutschen Presseerzeugnisse lese.
Was mich störte war, dass es Monate, bevor die Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland zogen, keine Vorwarnung gegeben hat mit der Aufforderung an die Regierung, sich auf die Mengen von Menschen vorzubereiten, die jetzt nach Deutschland einwandern. Wenn zu diesem Zeitpunkt Verhandlungen mit anderen EU-Staaten geführt worden wären, hätte man ein Einwanderungesetz verabschieden können, das den Flüchtlingen die Möglichkeiten und Grenzen für eine Einwanderung aufgezeigt hätte, abhängig vom Verhandlungsergebnis mit anderen EU-Staaten. Das, was Frau Merkel mit „wir schaffen das“ überdeckt, ist der Mangel an Planung für solche Fälle.
Weiterhin las ich keinen Beitrag im „Spiegel“, der die potenziellen Risiken der Aufnahme einer derartig hohen  Anzahl von Flüchtlingen aufgelistet hat, zusammen mit entsprechenden Maßnahmen, diese Risiken zu minimieren. Das hätte Regierungsmitglieder zu zügigem Handeln veranlassen können.
Dass die Bamf tausende von Asylanträgen vor sich hinschob, war ein Witz und hätte viel schärfer von der Presse kritisiert werden müssen. In diesem Zusammenhang wäre es sinnvoll gewesen, einen Beitrag zu bringen, der eine Digitalisierung der Prozeduren aufgezeigt hätte. Mit einer entsprechenden Skalierbarkeit hätte jede Menge von Anträgen zügig bearbeitet werden können.
Ein weiterer kritischer Punkt, mit dem sich die Presse hätte beschäftigen müssen, ist die Dynamik von Abschiebungen, die von den Bundesländern gespeist wird.
„Der Spiegel“ dümpelte die ganze Zeit über in seichtem Fahrwasser, versuchte mit der moralischen Keule
Ein Manko der Presse, also auch des „Spiegel“ ist ja, dass sie nur den Ist-Zustand aufzeigt und dann ein paar verschwurbelte kritische Kommentare abliefert. Mir scheint das zu wenig. Es sollten konkrete Vorschläge von der Presse auf den Tisch gelegt werden, um Regierungsmitgliedern und Ministerien auf die Sprünge zu helfen; denn allein schaffen die es nicht. An den Schalthebeln der deutschen Macht gibt es keine Maker and Shaker. Ich sehe nur schlaffe Figuren, im Gegensatz zu den Leuten in Österreich, Ungarn, Polen, Schweden und Dänemark sowie Großbrittanien.
Der „Spiegel“ hätte darüber hinaus auch die Handlungsfähigkeit der europäischen Institutionen wie die Forex unter die Lupe nehmen sollen, die doch die europäischen Grenzen kontrollieren sollte. Ich habe mich schon immer darüber gewundert, warum diese Agentur in Polen stationiert ist, wo doch die Flüchtlinge in Griechenland und/oder Italien anlanden.
Statt dessen hat der „Spiegel“ mit seinen Kommentaristen eine nebulose von allen Sachzwängen befreite aber politisch korrekte Willkommenskultur ausgelebt, mit denen ein Großteil der Bundesbürger nichts anfangen kann.
Die schlaffe Regierung sowie die politisch korrekte Presse werden von einem Großteil der Bevölkerung, zu dem auch ich gehörte als realitätsfremd und daher als unglaubwürdig angesehen.
Beim „Spiegel“ trifft es nur insoweit zu, als Tatsachen mit Meinungen vermischt werden. Würden Sie sich darauf beschränken, nur Geschehnisse darzustellen und Ihre Meinung für sich zu behalten, wäre es ein Schritt, wieder das Vertrauen Ihrer Leser zu erwerben.



Profilbild

Ich habe mein Profilbild geändert. Ich kann mich in den Schatten, in die Sonne stellen, vor unterschiedlichem Hintergrund. Geht einfach nicht mehr. Mit 76 sehe ich nicht mehr wie 18 aus, lol

mercoledì, febbraio 17, 2016

Kostenlose E-Bücher und -Geschichten

stellt genug kostenlosen Lesestoff für den Bildschirm zur Verfügung, dass es für ein Leben reicht. Es ist auch ein Haufen SF dabei. Zum Beispiel Ray Bradburys Story A little Journey aus Galaxy August 1951, aus den Zeiten der Hochblüte der SF. Cool.


Mir wird der Lesestoff sicher nicht ausgehen. Andernfalls wüsste ich, wo ich kostenlose SF-Klassiker auftreiben könnte.


Fahrdienstleiter Bad Aibling


Er hat einen Fehler gemacht. Jeder macht welche. Dieser war tödlich. Deshalb wird sicher Anklage gegen ihn erhoben.
Es war ein Fehler. Der Mensch ist fehleranfällig. Bei dem Stand der Technik ist es angebracht zu überlegen, ob Maschinen nicht Fehler, die Tote und Verletzte als Konsequenzen haben, abfangen können. Maschinen sollten, wenigstens in einer Übergangsphase, nicht selbständig entscheiden, aber zumindest eingreifen, wenn es offenkundig ist, dass der Mensch einen Fehler begeht.

Fehlermöglichkeiten herauszufinden, zu klassifizieren und geeignete maschinelle Hilfestellungen zu entwickeln, wäre eine permanente Aufgabe. Packen wir es an.

Interzone 262, New Science Fiction & Fantasy, Jan-Feb 2016



Es muss was dran sein an Geschichten, die hängen bleiben, wenn man ein Magazin zur Seite gelegt hat. Ich nenne ihn den Permanenz-Effekt, lol. Und hier ist es die Story The Water Walls of Enceladus von Mercurio D. Rivera.

Das Thema: Der Körper der Protagkünstlerin ist von einem Virus zerstört und unkenntlich gemacht, dass sich Menschen, mehr oder weniger offen, mit Grausen von ihr abwenden. So unterzeichnet sie einen Kontrakt, für 5 Jahre auf einem alienen Planeten zu singen, der von den Wergens bewohnt wird. Die können gar nicht genug von ihr bekommen. Sie folgen ihr auf Schritt und Tritt, lauter Stalker, bis es ihr zu viel wird und sie sich vornimmt, den Kontrakt zu brechen und zu den Menschen zurückzukehren.


Nach einigen Widerständen gelingt es ihr, sich in einen Raumfrachter zu werfen, der auf dem Weg zur Erde ist. Auf einer Raumstation erfährt sie schließlich, dass die Wergen schon seit Jahren ein Gegengift entwickelt hatten, dass den Auswirkungen des Virus ein Ende bereitet.