domenica, dicembre 17, 2017

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Ich hatte, dank der italienischen Post, drei „Business Week“ auf einmal bekommen. Die dritte habe ich nun durch.
Ich las einen Beitrag über Saudi Arabiens Kronprinzen Mohammed bin Salman, der versucht aus dem Land eines zu machen, das mit entwickelten Ländern mithalten kann. Frauen können nun den Führerschein machen. Und er buchtete einen Haufen japanischer Magnaten ein. Ob das hilft.
Arabien hat sich als strikt islamisches Land mit überholten Regeln und Ansichten in eine Ecke gepinselt. Salman versucht herauszukommen. Es wird weniger Verbrennungsmotoren geben. Petroleum wird knapper und der Bedarf danach geringer. Oh. Schreck. Was machen wir nun? Die arbeitende Bevölkerung ist beim Staat angestellt und hat wahrscheinlich nicht mehr Ahnung, als ein Stück Papier von einer auf die andere Seite zu schieben. Und dann der Krieg in Jemen. Mehr verzetteln kann man sich nicht.
Ein weiterer Beitrag behandelt chinesische Medikamente die aus Kräutern bestehen. Bevor President Xi Jinping berichtet wird, das traditionelle chinesische Medizin gefährlich ist, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Die alten Rezepte wurden von pharmazeutischen Unternehmen in injizierbare Seren verwandelt. Bekommen dadurch einen modernen Anstrich und büssen nichts an ihrer Gefährlichkeit ein; denn bei den meisten gibt es keine klinischen Versuche.Eines der Medikamente, „Qingkailing“ wird für alle möglichen Leiden verschrieben wie Fieber, durch einen Schlaganfall hervorgerufene Lähmung, akute Hepatitis, Lungenentzündung sowie Gehirnblutung.
Das ist so ähnlich wie homöopathische Mittel in Deutschland. Nur viel gefährlicher.


Und Kubernetes. Schon davon gehört? Ein von Google entwickeltes Container-Programm, welches Programme auf den unterschiedlichsten Servern laufen lässt, ohne dass die Programme angepasst werden müssen. Google stellte dieses Verfahren unentgeltlich der Cloud Native Computing Foundation zur Verfügung.


Das bringt mich auf einen Artikel, den ich heute in unserer Zeitung las. Cinque stelle movimento (5 Sterne Bewegung) ist begeistert von der Digitalisierung. Nach ihr werden ein Haufen neuer Arbeitsplätze durch die künstliche Intelligenz (KI) geschaffen. Davide Casaleggio, der Sohn eines der Gründer der Bewegung ist enthusiastisch von den Möglichkeiten, welche die Digitalisierung eröffnet.
Nun gut. Luigi di Maio, der Chef der Partei, ziemlich jung noch, bringt einiges durcheinander, wenn er Pinochet Venezuela zuordnet und gerade getönt hat 12 Milliarden einzusparen, wenn Renten von 5000 Euro und darüber gedeckelt werden.

Inzwischen kam heraus, dass bei einer Einsparung dieser Größenordnung schon Renten in Höhe von 2500 dran glauben müssen. Wenn diese Experten mit der gleichen Unbekümmertheit an die Digitalisierung herangehen, wird es lustig.Ich hatte, dank der italienischen Post, drei „Business Week“ auf einmal bekommen. Die dritte habe ich nun durch.
Ich las einen Beitrag über Saudi Arabiens Kronprinzen Mohammed bin Salman, der versucht aus dem Land eines zu machen, das mit entwickelten Ländern mithalten kann. Frauen können nun den Führerschein machen. Und er buchtete einen Haufen japanischer Magnaten ein. Ob das hilft.
Arabien hat sich als strikt islamisches Land mit überholten Regeln und Ansichten in eine Ecke gepinselt. Salman versucht herauszukommen. Es wird weniger Verbrennungsmotoren geben. Petroleum wird knapper und der Bedarf danach geringer. Oh. Schreck. Was machen wir nun? Die arbeitende Bevölkerung ist beim Staat angestellt und hat wahrscheinlich nicht mehr Ahnung, als ein Stück Papier von einer auf die andere Seite zu schieben. Und dann der Krieg in Jemen. Mehr verzetteln kann man sich nicht.
Ein weiterer Beitrag behandelt chinesische Medikamente die aus Kräutern bestehen. Bevor President Xi Jinping berichtet wird, das traditionelle chinesische Medizin gefährlich ist, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Die alten Rezepte wurden von pharmazeutischen Unternehmen in injizierbare Seren verwandelt. Bekommen dadurch einen modernen Anstrich und büssen nichts an ihrer Gefährlichkeit ein; denn bei den meisten gibt es keine klinischen Versuche.Eines der Medikamente, „Qingkailing“ wird für alle möglichen Leiden verschrieben wie Fieber, durch einen Schlaganfall hervorgerufene Lähmung, akute Hepatitis, Lungenentzündung sowie Gehirnblutung.
Das ist so ähnlich wie homöopathische Mittel in Deutschland. Nur viel gefährlicher.


Und Kubernetes. Schon davon gehört? Ein von Google entwickeltes Container-Programm, welches Programme auf den unterschiedlichsten Servern laufen lässt, ohne dass die Programme angepasst werden müssen. Google stellte dieses Verfahren unentgeltlich der Cloud Native Computing Foundation zur Verfügung.


Das bringt mich auf einen Artikel, den ich heute in unserer Zeitung las. Cinque stelle movimento (5 Sterne Bewegung) ist begeistert von der Digitalisierung. Nach ihr werden ein Haufen neuer Arbeitsplätze durch die künstliche Intelligenz (KI) geschaffen. Davide Casaleggio, der Sohn eines der Gründer der Bewegung ist enthusiastisch von den Möglichkeiten, welche die Digitalisierung eröffnet.
Nun gut. Luigi di Maio, der Chef der Partei, ziemlich jung noch, bringt einiges durcheinander, wenn er Pinochet Venezuela zuordnet und gerade getönt hat 12 Milliarden einzusparen, wenn Renten von 5000 Euro und darüber gedeckelt werden.

Inzwischen kam heraus, dass bei einer Einsparung dieser Größenordnung schon Renten in Höhe von 2500 dran glauben müssen. Wenn diese Experten mit der gleichen Unbekümmertheit an die Digitalisierung herangehen, wird es lustig.

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venerdì, dicembre 15, 2017

Skins und Datenverarbeitung

Dass man mit Skins soviel Geld verdienen kann, war mir nicht bewusst. Über die Website Opskins kauft man sich digitale Münzen, mit denen man Dekorationen für Pistolen, Gewehre und andere Waffen kauft, die man in Online-Computer-Spielen benutzt. Transaktionen mit dem WAX-Geld werden in einer Block-Chain registriert. Skins für Counter-Strike Schützen kosten tausende an Dollars.


Der ebenfalls interessante Artikel der Business-Week über LinkedIn und das Startup HiQ machte mich stutzig. LinkedIn, das professionelle Netzwerk, welches Arbeitnehmer-Profile gespeichert hat und diese Arbeitgebern zur Verfügung stellt, hat inzwischen eine halbe Million Nutzer. Arbeitnehmer, seien es nun abhängige oder freiberufliche, beteiligen sich an Gruppen, deren Mitglieder sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert haben. Ein Netzwerk innerhalb eines Netzwerke, in dem Ideen, Hinweise und Empfehlungen ausgetauscht werden können.


Das Startup HiQ nimmt sich die LinkedIn-Daten und bereitet diese für Unternehmen auf, welche über das entstandene Profil ihrer Angestellten herausbekommen wollen, ob sie mit ihrer Tätigkeit zufrieden oder im Begriff sind, sich nach einer neuen Position in einem anderen Unternehmen umzusehen. Ein weiteres Kriterium ist die charakterliche und qualitative Eignung von Qualifizierten, die man über HiQ-Software anhand von LinedIN-Datenprofilen schneller herausfindet. Das findet LinkedIn gar nicht so gut. Nun prozessieren die beiden Unternehmen miteinander.
Was mich nun stutzig gemacht hat: Es gibt nicht nur eine Dichotomie zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitnehmern, was in der Gesellschaft zu Verwerfungen führen dürfte, sondern Software ist auch imstande Eignung und Neigung von Arbeitnehmern abzugreifen und dem nachfragenden Unternehmen zur Verfügung zu stellen, mit der Konsequenz, dass auch unter den Qualifizierten die mit dem geringsten Leistungsprofil in die Tonne wandert.








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mercoledì, dicembre 13, 2017

Der Spiegel "Die Geschichte dieses Jahres"

  Die “Business Week” hatte versucht das künftige Jahr zu prognostizieren. “Der Spiegel” nun nahm sich das Jahr vor, das jetzt abläuft. Bekannte Informationen mit der Ausnahme, dass gescannte Filmschauspieler digital in ihrer Topform über Jahrzehnte hinweg in weiteren Filmen spielen können. Das war mir neu.

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lunedì, dicembre 11, 2017

The Year Ahead 2018

 
Die Ausgabe der “Business Week” ist US-zentriert und die meisten Beiträge sind für Europäer eher unbedeutend. China hat wieder einige Anzeigen geschaltet. Die Standard Chartered Bank beschreibt in den höchsten Tönen die von Xi Jinping angestoßene Initiative Belt and Road trade and development, die sechs Wirtschaftskorridore umfasst und 63 Prozent der Weltbevölkerung in 60 Ländern. Gigantisch. An der Finanzierung werden die Banken ihren Spass haben. Dass Deutschland sich nicht stärker hinein hängt, aber dessen Bedeutung ist gesunken.
Vorgestern gab es in unserer italienischen Zeitung einen Bericht über die Panne der Bahn auf der neuen Strecke Berlin-München. In diesem Zusammenhang wurden die Bau-Verzögerungen bekannter Großprojekte in Deutschland erwähnt mit der Schlussfolgerung, dass, obwohl sich Italien lange Zeit danach gesehnt hat, die Organisation, Präzision, Disziplin und Schnelligkeit der Deutschen zu übernehmen, es nun darauf hinausläuft, dass Deutschland Italien immer ähnlicher wird.
Doch zurück zur “Business Week”. Sie meint, 2018 wird die Weltwirtschaft weiter wachsen, es sei denn, jemand stellt etwas gewaltig Dummes an.
Commercial Spaceflight gets real”.
Das kann interessant werden. Aber dann wiederum: Es bleibt bei Jeff Bezos Blue Origin, Elon Musks SpaceX und Richard Bransons Virgin Galactic. Sie geben auch 2018 die Musik vor.



Mobile”
Wenn man einen Film in einer Sekunde downloaden will, braucht man 5G. Für das Internet of Things mit hunderttausenden von Sensor-Verbindungen ebenso für die von Smart Cities ist das System erforderlich. Und es wird teuer.
Alles andere ist auch voraussehbar. Elektrozapfsäulen zum Beispiel. Die werden in jedem Land benötigt. Und mein persönlicher Wunsch: Die Freigabe von Joints in jedem Land und meine Aktien sollten weiter steigen.
Dann sähe 2018 doch vielversprechend aus.



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domenica, dicembre 10, 2017

Der Spiegel v. 2.12.2017


Verlierer an die Macht”

Unter diesem Motto steht die Ausgabe des letzten “Spiegel” mit zerknautschten Merkel und Schulz auf dem Titelblatt. Es sieht auch nach einer zerknautschten Großen Koalition aus. Politik, so wie sie sich darstellt, ist aus der Zeit gefallen, anachronistisch und daher zu langsam. Sie muss digitalisiert werden. Und wenn die Politiker nicht mithalten, in die Hofkolonne mit ihnen.
Im Beitrag “Die Vergessenen” beschreibt der “Spiegel”, wie vernachlässigt sich die Verletzten und Hinterbliebenen des Attentats auf dem Berliner Weihnachtsmarkt fühlen. Seltsam, dass die Bundeskanzlerin nicht zur Chefsache gemacht hat, sich um diesen Personenkreis zu kümmern. Aber auch die Behörden, an die sich die Personen gewendet hatten, gaben den Eindruck wider, dass so ein Attentat und dessen Auswirkungen zum Alltag gehören und  im Widerspruch dazu existieren noch keine behördlichen Abläufe. Eine unsägliche Dichotomie.
Was mich nicht stört wäre eine Unsensibilität gegenüber den Opfern. Empathie und Einfühlsamkeit kann man nicht aus dem Hut zaubern. Aber Prozeduren müssten das abfangen und dafür sorgen, dass die Betroffenen sich nicht allein gelassen fühlen. Und ich frage mich, wozu studieren Leute Gesellschaftswissenschaften wie Soziologie, wenn sie so etwas wie das Beschriebene nicht in den Griff bekommen?



Und Siemens hat vor, so gibt es ein anderer “Spiegel”-Beitrag wider, zumindest eine Fabrik in Görlitz zu schließen, ein Werk, das Gasturbinen für Kraftwerke produziert. Die Leute vom “Spiegel” werfen Joe Kaeser, dem Boss vor, keinen Plan B entwickelt zu haben. Ich will mir nicht anmaßen, Vorschläge zu unterbreiten, welche Produkte statt dessen in dem Werk von den gleichen Leuten hätten hergestellt werden können.





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sabato, dicembre 09, 2017

Scientific American, November 2017




Enthält wieder einige interessante Artikel. Ein paar sind schwierig aufzudröseln. Doch gehen wir der Reihe nach:

How to make a conscious meter”.
Mit Hilfe eines Conscious Meters soll herausgefunden werden, ob ein im Koma befindlicher Patient noch denken kann. Es wurden einige Technologien ausprobiert wie das Elektroenzephalogramm (EEG). Je höher die Frequenzen, desto größer die Wahrscheinlichkeit dass Bewusstseins im Menschen vorhanden ist. Nur lässt sich dies nicht verallgemeinern.
Patienten mit Hirnverletzungen, Entzündungen, Personen, von denen man nicht weiß, ob sie eines Gedankens fähig sind, kommen für die Untersuchungen in Frage. Einige befinden sich in einem vegetativen Stadium (unresponsive wakefulness syndrome (UWS). Dann die mit minimalem Bewusstsein (minimal conscious state (MCS).
Was ist nun die neueste angewandte Technologie, um Bewusstsein aufzuspüren? Transcranial Magnetic Stimulation (TMS). In das Gehirn wird ein Stromstoß gejagt. Die Reaktion des Gehirns darauf wird mit Hilfe einer EEG-Kappe eingefangen und mit einem ZIP-Algorithmus (ähnlich wie der, mit dem ZIP-Files zustande kommen) in einen Perturbational Complexity Index umgewandelt wird. Wenn dieser 0 anzeigt, fehlt das Bewusstsein. Je höher er liegt, desto mehr kann man auf Bewusstsein schließen.

The next big Bang”
Damit ist nicht der von vor 14 Milliarden Jahren gemeint, sondern ein Vulkanausbruch. Der Beitrag bezieht sich auf den von Mount St. Helens aus dem Jahr 1980, dem 57 Personen zum Opfer fielen. Seismologen haben sich den Vulkan vorgenommen, um besser verstehen zu können, wie es zu diesen heftigen Eruptionen kommt. Ich möchte nun nicht lang und breit darstellen, was für Mineralien zu welchen Zeitpunkten eine Rolle spielen. Nur so viel: Andesites, Dacites, Potassium, Silica sind dabei.
In 80 km Tiefe wird unter dem Mount St. Helens mit Hilfe von Meerwasser Magma erzeugt, das in einem unterirdischen Reservoir gespeichert über Verbindungskanäle in andere Speicher aufsteigt. Dort entsteht ein gewaltiger Druck, der sich irgendwann an der Erdoberfläche entlädt. Simpel.
Herauszubekommen, wann der nächste Ausbruch stattfindet, ist work in progress. Durch das Projekt Imagining Magma under St. Helens iMUSH wurde das oben erwähnte Resultat ermittelt. Leider steht in dem Artikel nur, dass man Seismometer und Bohrlöcher dazu benötigte, und ein paar Explosionen in den Bohrlöchern. Im Grunde bin ich nun genau so schlau wie vorher.

Gone fishing”
Dies tangiert jeden, der sich einmal für das Angeln interessiert hat oder noch immer interessiert. Ich selbst war einmal im Angelsportverein “Früh Auf”, machte die Anglerprüfung, bekam den Angelschein und suchte den Abschnitt der Trave auf, den der Verein mit neuen Fischen bevölkerte. - In meinem ersten Job in Michigan bei der Dow Chemical traf ich einen deutschen Angler, der in Hamburg-Bergedorf gewohnt hatte. Mit dem zog ich dann los, um im Chippewa und im Tittabawassee Hechte zu angeln. Angelruten gab es in jedem Supermarkt und man angelte mit Blinker und künstlichen Würmern. Die Flüsse waren romantisch, sie wurden wenig frequentiert. Hin und wieder sah man zwei Männer mit einem mit Echolot ausgestatteten kleinen Motorboot und einem Kasten Bier in Flussmitte sitzen.
Zurück zum Artikel. Der Autor, ein Science Schriftsteller, bemängelt, dass Fische von der Regierung in Flüsse gesetzt werden, und dort nicht heimisch sind. Daher bestünde die Gefahr, dass die heimischen von den fremden Fischen dezimiert werden. Der Autor führte einige Beispiele auf. Was mich aussen vor lässt, sind die Namen der Fische, und ich habe keine Lust, nach ihnen zu googeln. Hier einige davon: Steelhead, Walleye (das weiss ich; Zander), Largemouth Bass (bass = barsch), Brook Trout (trout = Forelle), Rainbow Trout (Regenbogenforelle), New Hampshire Silver Trout, Miller Lake Lamprey, California Golden Trout, Yellowfin Cutthroat Trout. Einige der Fremdfische fressen Kaulquappen. Dort gibt es keine Frösche mehr. Also, Flüsse nur mit heimischen Fischen nach bevölkern.

The radical Groundwater Storage Test”
Vor einigen Jahren wurde Kalifornien von Dürre heimgesucht und die Farmer bohrten sich gegenseitig das Wasser ab. Über diese Zeit fällt mir eine meiner Kurzgeschichten ein. Inzwischen ist die Dürre in Feuchtigkeit umgeschlagen, jedoch die Gefahr, dass die Trockenheit zurückkehrt besteht weiterhin. Obwohl Flüsse und Seen zur Zeit gut mit Wasser versorgt sind, bleibt der Stand des Grundwassers besorgniserregend; denn wenn noch mehr Grundwasser gepumpt wird, werden auch Flüsse und Seen weniger Wasser führen.
Diesem Problem wird dadurch bei gekommen, indem  man in Projekten testweise Wasser auf Äcker lenkt, in denen es versickert. Anbauflächen mit bestimmten Pflanzen haben sich als dafür nutzbar erwiesen. So wird mit hoher Intensität versucht, den Grundwasserspiegel zu erhöhen. Die Aussichten sind gut.

Measuring Beauty”
In der Teilchenphysik werden Beauty-Hadrons gemessen, um von dort aus auf unbekannte Partikel zu schließen, die benötigt werden, um die Weltformel zu vervollständigen.
Die Standardformel mit den bisher entdeckten Teilchen und den darauf einwirkenden Kräften, beschreibt nur teilweise, wie sich das Universum aufgebaut hat.  Das Standard Modell hat Lücken. Wie wäre es sonst zu erklären, dass die Antimaterie, welche bei der Entstehung des Universums zu gleichen Teilen wie die Materie vorhanden war, verschwunden ist? Und das Higgs Boson sollte lt. Standard Model schwerer sein, als es in Wirklichkeit ist. Keine Ahnung, ob das Standard Modell nun im Physikunterricht gelehrt wird. Aber hier ist es:
Fermions:
  1. Generation: Quarks (up, down)
  2. Generation: Quarks (Charm, Strange)
  3. Generation: Quarks (Top, Beauty)
   1. Generation: Leptons (Electron, Electron Neutrino)
   2. Generation: Leptons (Muon, Muon Neutrino)
   3. Generation: Leptons (Tau, Tau Neutrino)
Bosons:
   Photon, Gluon, Z-Boson, W-Boson, Higgs

Muss man das wissen? Vermutlich. Auf jeden Fall der Autor dieses Beitrags, der mit einem neuen Projekt, LHCb (Large Hadron Collider beauty) genannt, versucht, fehlende sub-atomare Partikel aufzuspüren. Jetzt wird es kompliziert. Es geht um Virtuelle Partikel, die von dem Physik-Theoretiker Richard Feynman in einem Diagramm dargestellt wurden. Ich lasse es dabei bleiben. Während der Autor es vielleicht ansatzweise versteht, ist bei mir Hopfen und Malz verloren.
Das Projekt LHCb läuft mit Hilfe einer kleineren Installation, die sich neben dem CERN befindet. Durch ihren Beschleuniger werden Beauty Hadronen erzeugt, die in andere Partikelarten zerfallen. Der LHCb-Detektor prüft, ob sich unbekannte unter diesen befinden, welche das Standard-Modell vervollständigen könnten.

The War on Slime”.
Kampf dem Biofilm. Ein Zusammenschluss schädlicher Bakterien, der Patienten in Krankenhäusern dahin rafft. Er befindet sich auf medizinischen Instrumenten, Kathetern, Prothesen, künstliche Herzklappen etc. Mikroben kommunizieren miteinander, nähren sich gegenseitig und verstecken sich in einer Matrix. Docken zu viele Bazillen an, verständigen sie sich untereinander und gründen Matrix-Ableger. Es gilt nun, diese Matrix aufzubrechen, um ihre Resistenz gegen Antibiotika abzuschalten. Es laufen vielversprechende Versuche.







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venerdì, dicembre 08, 2017

Kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit (cognitive processing speed)


Ich fühle mich zwar wie 18, bin aber bald 80. Irgendetwas stimmt nicht mit dieser Annahme denn ich habe noch einen Haufen von Zeitschriften und Magazinen, von Büchern gar nicht zu reden, die ich lesen und kommentieren möchte und nicht durchgearbeitet habe.

Ich kam zu dem Schluss, das die Verarbeitungsgeschwindigkeit meines Gehirns nachgelassen hat. Und ich googelte nach slow processing speed; denn auf englisch bekommt man im Schnitt die besten Informationen.

Herausgefunden habe ich nur, dass man sich bei Kindern Sorgen macht, wenn sie Informationen zu langsam verarbeiten. Bei alten Personen scheint es egal zu sein. Ich persönlich meine: Aufgrund der nachlassenden Plastizität eines alten Gehirns und der kontinuierlichen Dezimierung seiner Neuronen, wird auch dessen Verarbeitungsgeschwindigkeit darunter leiden. Kein Wunder, wenn sich bei mir das Lesematerial stapelt.

Oder liegt es daran, dass ich zuviel im Second Life bin, und/oder dass ich jetzt mehr Zeitschriften lese als früher? Vielleicht liegt es an allem.

Auf jeden Fall werde ich meinem Arzt beim nächsten Besuch löchern, ob ich mich irgendwo einem psychologischen Test unterziehen kann, um zu sehen, ob die Verarbeitungsgeschwindigkeit meines Gehirns bezogen auf mein Alter in der Norm liegt. Ich hätte gern, sie läge darüber.

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