venerdì, gennaio 13, 2017

Spiegel-Interview mit SPD-Chef Gabriel

Im letzten “Spiegel” wurde SPD-Chef Gabriel interviewt. Er antwortete in dem Sinne “wir müssen….”. Abgesehen, ob das sinnvoll ist, hätte er es schon längst tun können. Er sitzt in der Regierung, oder?
Ich zitiere mal ein paar “wir müssen Sätze”:
“Wir müssen den Zusammenhalt der Gesellschaft stärken und dafür sorgen, dass Stadtteile nicht verwahrlosen, Dörfer nicht verkommen und Menschen sich nicht immer mehr radikalisieren.”
“Salafistische Moscheen müssen verboten, die Gemeinden aufgelöst und die Prediger ausgewiesen werden.”
“Wir müssen den nordafrikanischen Ländern die klare Ansage machen: Wer hier nicht ausreichend kooperiert, kann nicht auf unsere Entwicklungshilfe hoffen.”
“In ländlichen Regionen muss ein ordentliches Leben mit Schulen, ärztlicher Versorgung und Nahverkehr möglich bleiben. Und in der Großstadt müssen wir für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen.”
“Erst mal wollen wir, dass in Deutschland weiter Geld verdient wird. Dafür aber werden wir in Bildung, Forschung, Infrastruktur investieren müssen.”
“Wir müssen verhindern, dass die Rente so weit absackt wie bisher geplant.”
“Richtig ist, dass wir deutlich zulegen müssen.”

Kannst mal sehen. Ist das banal oder wie oder was? Die Gurkentruppe kann man sich abschminken. Legislaturperiode verplempert, ohne dass diese Dinge angegangen wurden. Angesprochene Probleme tauchten doch nicht erst jetzt auf. Und deshalb kann angenommen werden, dass auch in der nächsten heiße Luft entsteht.



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martedì, gennaio 10, 2017

Singen, lernen, ansehen

Karaoke in Second Life ist auch nicht mehr das, was es früher war. Ich kenne drei Orte, wo man Luft ablassen kann. Zur Zeit sitzen einige Avatars dort herum und warten auf die kritische Masse, ab der gesungen wird. Ich habe gerade “Turbo Lover” von Judas Priest eingeübt.  Der fetzt, und, obwohl ich keine Heavy-Metal Stimme habe, macht es mir Spaß los zu röhren.
Vielleicht sollte ich mir wieder einen Film reinziehen. Den sechsten Kurs von IoT (Internet of Things) werde ich en-passant machen. Ich muss mir erst einmal die Entwicklungsumgebung einbimsen. Zur Zeit nehme ich das Git-Buch durch. VCS = Version Control System. Klar, dass es für ein Programmier-Team so etwas geben muss. Es geht sogar so weit, dass mehrere Personen an einem File arbeiten können und es schließlich zusammengebaut wird, bevor es in die Produktion kommt. Git hat eine Menge Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Interessant ist, dass die auf Servern gespeicherten Programme zu großem Teil der Öffentlichkeit zugänglich sind, so dass sie jeder Interessierte auf seinen Computer laden kann. Damit werden sie geklont. Aber bevor ich das Buch durch habe, werden einige Monate ins Land ziehen. Bei SAP-Programmen, mit den ich zu tun hatte, war es einfacher. Dort gabe es ein Entwicklungs-, Test- und Produktionssystem, und das war es dann.
Welche Filme sah ich mir in den letzten Tagen an? “The Carrier”, ein guter Low-Budget-Film. 
Ein resistenter Bazillus hat die Menschheit dezimiert. Menschen steigen in ein Flugzeug, das startet, um sie nach Grönland zu bringen. Klappt nicht; denn sie haben Personen an Board, die sich angesteckt haben.
Ein anderer Film heißt “Virtual Nightmare”, ein Matrix-Verschnitt, in dem ein Werbefachmann Albträume bekommt, denen er nachgeht. Auch dieser Film ist nicht schlecht. Es lohnt sich, die beiden anzusehen. Sie sind jedoch auf englisch.
Italienisch ist das Buch von Vernor Vinge “I naufraghi del tempo” (Marooned in Realtime), das ich angefangen habe. Zur Zeit komme ich jedoch nicht dazu es weiter zu lesen, da ich noch zwei “Spiegel” und drei “Business Week” durchzuackern habe. Das liegt daran, dass die Postzustellung über die Festtagswochen eingestellt wurde. Italien eben. Stört mich nicht mehr. Bin italianisiert.
    

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mercoledì, gennaio 04, 2017

hmmm, buono, buono, buono




Auf italienisch heisst es “Campanilismo”, wenn benachbarte Städte von sich behaupten, dass es sich bei ihnen besser leben läßt. Unsere Zeitung “Resto del Carlino” hat das anhand der italienischen Mahlzeiten aufgezeigt. Worüber streiten sich die Städte so?
Milano-Bologna: Cotoletta; Bologna-Modena: Tortellini; Ferrara Mantova: Cappellacci, Tortellini; Livorno-Ancona: Zuppa di Pesce; Vicenza-Lucca: Baccala; Napoli-Milano: Risotto; Lecco-Aquila: Polenta.
Der Begriff  “benachbart” ist bei einigen Städten wohl weit hergeholt, dennoch bekommen sie sich in die Haare. Davon abgesehen schmeckt das Zeug und ich muss meine Frau ständig daran erinnern, einen Salattag einzulegen. So lange will ich nicht mit dem Rad herumfahren, um die Kalorien abzustrampeln.
Baccala heißt in portugiesisch Bacalhau. Dort wird er noch besser zubereitet. Baccala = Stockfisch = getrockneter Kabeljau.

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Filme aus naher und nicht so naher Vergangenheit


Meine Filmprogramme von 1955 hervor gefischt, die meine Frau in den Schrank gepfeffert hat. Dies für den Film “Eine Nacht mit Susanne” mit Debbie Reynolds, die vor kurzem gestorben ist. Ist eine Komödie, Männer liefen noch in Anzügen und Hut durch die Gegend. So viel dazu. Ich wundere mich immer wieder, was für einen Schwachsinn ich mir als Jugendlicher angesehen habe. Es gab kein Internet, kein Streaming und zum Lernen hatte ich auch keine Lust. Rock n´Roll war auch noch in der Zukunft. Radfahren, Kino waren in. Irgendwie musste man die Zeit ja herum bekommen.
In ein paar Wochen wird bei uns wohl “Arrival” in die Kinos kommen. Habe mir vorgenommen, mir den Film anzusehen. Gestern hatte ich auf You Tube “Arrival” von 1996. Eine Stunde und zwanzig Minuten habe ich es ausgehalten, dann wurde ich müde und klappte das Notebook zu. Als ich aufwachte, schnappte ich mir das Tablet und You Tube machte genau dort weiter, wo ich aufgehört hatte. Ist schon stark.
Der Film mit Charlie Sheen handelte von Aliens, welche die Erdtemperatur erhöhten, um sie für sich bewohnbar zu machen und gleichzeitig Menschen abzutöten. Plausibles Vorhaben, dem sich Sheen entgegen stellte. Der Film war nett, obwohl Momente, in denen tödliche Skorpione für Minuten in dem Hotelzimmer einer Forscherin krabbelten, bevor diese attackiert wurde, mich nicht mehr vom Hocker reissen. Die Welt ist schnelllebiger geworden. So etwas muss ruck-zuck gehen. Macht die Isis ja auch, da gibt es auch keinen Trommelwirbel mehr.


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lunedì, gennaio 02, 2017

Interzone 267, New Science Fiction & Fantasy


Das britische SF-Magazin finde ich noch immer gut. OK, es sind, was Artikel betrifft, british spezifische Begebenheiten, die mich weniger interessieren, aber die Stories sind lesenswert.
Übrigens, wo ich dies schreibe, ziehe ich mir gerade “The 100” ein. Die SF-TV Serie mit zur Zeit 3 Staffeln, ich weiß nicht, ob es sie auf deutsch gibt, hat Tempo, immer neue Wendungen und interessante Charakter, wo einige Sanftmütige sich in und Killer verwandeln, während andere die umgekehrte Richtung einschlagen. Sie haben schwierige Entscheidungen zu treffen wie einige Leute opfern, um die Mehrheit zu retten usw. Die Serie enthält auch Ratschläge, was Leadership, Menschenführung, angeht.
Rich Larsons Story “You make Pattaya” spielt in Thailand und in der nahen Zukunft. Dorian, Abstauber, Betrüger, Erpresser, auf englisch “Con-Man”, mimt den reichen Macker, bumst Nan, einen Transvestiten, der(die) eine Verabredung für die Zeit danach hat. Dorian findet heraus, dass es sich um eine mit der Star-Up Millionärin Alexis handelt und wittert ein Geschäft. Er drängt Nan dazu, eine Eye-Kamera zu tragen und ihre Schlafzimmeraktivitäten aufzunehmen, um Alexis damit erpressen zu können.
Nan, erzählt Dorian danach, dass es nicht geklappt hat und Dorian und sie von einem Polizisten angezeigt werden würden, wenn sie nicht eine bestimmte Summe zahlten. Dorians Idee war ein Boomerang.
So ein Ausgang ist nachvollziehbar. Die Handlung spielt in naher Zukunft. Der Autor hat sich doch einige Neuigkeiten einfallen zu lassen. Wie z.B. ein Spiegel aus Smartglas, auf dem Popstars in Aktion zu sehen sind. Der Autor erwähnt Venmo. Die gibt es, gehört zu Paypal und erlaubt dass Freunde sich über ein Smartphone Geld rüberschieben, ohne Banknoten in der Tasche zu haben. Ist praktisch. Sagen wir, eine Gruppe geht essen. Einer bezahlt für alle mit der Kreditkarte, die anderen schieben ihm ihren Anteil bargeldlos mit Venmo rüber. Die erwähnte Faraday Pouch gibt es auch schon. Sie dient dazu Smartphones keiner externen Strahlung auszusetzen. Jetzt weiss ich auch, was eine Polidrone ist: Multipurpose modular Drone produced via 3D printing. Weitere Begriffe sprechen für sich: “phetamine-fuelled” = hat sich mit Amphetaminen vollgepumpt. Würde den Doping Test nicht bestehen. Nanoscreen auf Daumennagel. Nicht schlecht. Der würde als Bildschirm dienen. Und wenn die Augen eine Zoom-Funktion haben, wäre es kein Problem, Nachrichten zu lesen.
Duschkabinenglas von opaque auf durchsichtig stellen. Gibt es schon, meine ich. Irgendwo habe ich mal ein Video darüber gesehen. Wichtig ist, dass ich den Schalter dazu in der Hand habe, lol.
Dorian kaufte Nan 60 Liter heißes Wasser für die Dusche im Hotel. Das sollten sich Hotelbesitzer durch den Kopf gehen lassen. Eine weitere Einnahmequelle.
Entertainment Feed auf Tablet. Gehen wir davon aus: Fernsehstationen wissen, welche Shows du gern siehst und bieten sie auf deinem Tablet an.
Celebspotter Drone. Deine Drone kennt das Aussehen der Showgrößen und zeigt dir deren Position an, wenn sie eine erkennt.
Von Künstlichen Intelligenzen geleitete Absteige.
Animated Tattoos. Animierte Tätowierungen. Müsste mit Nanotinte gehen, oder?
3D-printed Facemask of dead Celebrities.


Macht euch mal Gedanken darüber, wie man das am besten hinbekommt.
Mir persönlich fällt als Idee eine sich reparierende Straße ein. Müsste gehen. Macht die menschliche Haut doch auch.


Die dritte Staffel of “The Hundred” habe ich gestern zu Ende gesehen. Die vierte gibt es ab Februar irgendwo im Fernsehen. Für Freunde von SF empfehlenswert.


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domenica, gennaio 01, 2017

Scientific American, December 2016



Die Dezember-Ausgabe enthält 10 Ideen, die die Welt verändern. Tja, dauert wohl etwas. Mir ist nicht aufgefallen, dass die Ideen der Dezember-Ausgaben vergangener Jahre umgesetzt worden sind. Ist jedoch zu begrüßen, dass sich einige Leute Gedanken machen, wie man ein positiveres Umfeld schaffen kann. In Deutschland ging es im letzten Jahr eher in die entgegengesetzte Richtung.
Es gibt einen Kurzbeitrag zur Eltern Aus-Zeit, die in den U.S.A. nicht vorhanden ist. Es gibt andere Dinge, bei denen die U.S.A. auch hinten an steht. Aus eigener Anschauung: Fehlender Bankeinzug, dann haben die meisten Kredit- und Debitkarten noch keinen Chip, es fehlen guter Käse und Schwarzbrot in den Supermärkten. Man muss eine viertel Stunde in der Apotheke warten, bis man die Pillen bekommt, weil die erst dort in orangefarbene Dosen geschüttet werden.
Was ist dort besser? Die Teens, die das Gekaufte im Supermarkt in Tüten packen, Briefkästen auf Autofenster-Höhe, Drive-Thru-Reinigung, Privilegierte Fahrspur auf der Stadtautobahn für Fahrzeuge mit vier Insassen, nachts geöffnete Supermärkte, Geschäfte, in denen man Möbel ausleihen kann, Speicher, in denen man alles Mögliche auslagern kann, Country & Western-Bars. Doch jetzt zu den Ideen:
Carbon-Breathing Batteries: Elektrochemische Zellen, die Kohlenstoff der Atmosphäre entnehmen und damit Elektrizität erzeugen.
New Antibiotics from Scratch: Die geläufigen Antibiotics erzeugen häufig Resistenzen bei Krankheitserregern. Jedes Jahr sterben in den U.S.A. um 23.000 Patienten, weil die Mittel nicht mehr helfen. Macrolide sind eine Klasse von Antibiotics, die in Blöcke aufgeteilt werden und in anderer Form zusammengesetzt werden können, was dazu führt, dass die Erreger nicht resistent werden.
Quantum Satellites: Für eine bombensichere Kryptographie sorgt das Entanglement, die Verbindung, von Photonen. Wie man diese über weite Strecken sendet wusste niemand, bis jemand auf die Idee mit Quantum Satelliten kam. Die Chinesen schossen den ersten davon in Orbit. Es wird angestrebt, von dort Quantum-Schlüssel an Stationen auf der Erde zu senden, die 1200 km auseinander liegen.
Ingestible Micro Robots: Mikroroboter, die in Pillen stecken, sich nach Einnahme auflösen, damit der Roboter im Körper eines Menschen die notwendigen Reparaturen durchführen kann.
Poverty-Predicting Software: Letztes Jahr nahm sich die UNO vor, extreme Armut bis 2030 zu eliminieren. Wo leben die ärmsten Menschen? Schwer festzustellen. Über Satelliten wird ermittelt, in welchen Landstrichen es nachts dunkel ist. Lernende Programme sollen die Korrelation von Straßen, Gebäuden und nächtlicher Dunkelheit ermitteln, um von den Ergebnissen Armut abzuleiten.
Cool clothes: In diesem Fall, Kleidung, die kühlt. Spart die Energie für die Klimaanlage. Professor Yi Cui von der Standord University hat nun herausbekommen, dass nanoporous Polyethylene, dass in Lithium-Ionen Batterien Verwendung findet, auch als Stoff hergestellt werden kann. Dessen Poren lassen infrarote Strahlen nach außen durch und machen ihn opaque.
The ultimate Virus Fighter: ISG15 wehrt Viren ab. Wer mit diesem Gen ausgestattet ist, hat gute Karten. Einer aus 10 Millionen besitzt es. Die schlechte Nachricht ist, dass Personen mit diesem Gen epileptische Anfälle bekommen können. Ein Forscherteam sucht Stoffe, die das Gen imitieren, ohne dass sie Anfälle auslösen. Es sind  um die 16 Millionen Präparate, die gescreent werden sollen.
Sight-reading software: Bayesian Program Learning (BPL), das ist es, was Computer befähigt, Konzepte zu erkennen und auf andere Fälle anzuwenden. Es geht darum, ein erkanntes Muster in unzähligen Varianten zu erzeugen.
Paper Diagnostics that cost Pennies: Teststreifen, von denen es schon einige in unseren Apotheken gibt, nur dass diese auf weitere Pathologien anwendbar sind.
Supermolekules from Superatoms. Designermoleküle, künstliche Strukturen, die Materialforscher für ihre Forschungen erzeugen können. Superatome bestehen aus Clusters, Anhäufungen, von Atomen der Periodischen Tabelle.
Solar System Smashup
Vor um die 4,5 Milliarden von Jahren herum, entstand unser Sonnensystem. Herkömmliche Auffassungen gingen dahin, dass es gemächlich dabei zu ging. Es ging aber wohl eher wie beim Billard zu. Partikel stießen zusammen, formten sich zu Planetesimals, die nun wiederum aufeinander losgingen und sich zu Planeten formten, die aufgrund der entstandenen Schwerkraft Material aus dem Weltraum zu sich heran zogen.
HIV’s Achilles Heel
Jahrzehnte lang wurde nach einem Impfstoff gegen Aids geforscht und wie der Artikel zeigt, sind Wissenschaftler noch immer an der Arbeit. Das Virus tötet die Immunzellen ab, welche gegen es vorgehen sollten und pflanzt sich milliardenfach in gesunden Zellen fort. Das Virus ändert sich ständig, daher muss der Impfstoff auf einen Teil von ihm einwirken, der von der Änderung nicht betroffen ist. Das scheint gelungen zu sein. Warten wir es ab.
The Permafrost Prediction.
Permafrost:Boden, der zu jeder Jahreszeit vereist ist. Bis jetzt. Die Gefahr besteht, dass er im Laufe der Klimaerwärmung mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre entlässt, als Verbrennungsmotoren dazu in der Lage sind. Dadurch erwärmt sich die Atmosphäre noch schneller. Der Frage: Wie schnell, wieviel? Wird in Alaska nachgegangen. Im Moment ist es ziemlich kalt hier. Ein bisschen Erwärmung würde mir guttun,lol.   
The Evolution of Myths
Wahnsinn, was alles erforscht wird. Gibt es doch Leute, die anhand jahrtausend alter Mythen versuchen herauszufinden wieso diese im Wandel der Zeiten in weit entfernten Gegenden auftauchten. Sie erzeugen einen Mythenstammbaum, den sie mit den Informationen über Migrationen, die vor mehreren Tausend Jahren stattgefunden haben zu korrelieren versuchen.  
“The looming Thread of Factory Superbugs”.
Vor einigen Tagen las ich im “Spiegel”, dass der Agrarminister angemahnt hatte, in den Schulkantinen nicht auf Schweinefleisch zu verzichten. Ich selbst habe auch für den Vegan-Hype nichts üblich. Die üblichen Spinner. Das Thema mit dem Schweinefleisch in Kantinen kann man unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten, wie ich es sehe. Islamisten an unsere Kultur gewöhnen, den Profit von Schlachthöfen vermehren, mehr Fremdarbeitern zu Lohn und Brot und Bazillen zu mehr Resistenz verhelfen.
Um das letztere geht es in diesem Artikel. Die U.S.A. verabreichen Antibiotika an alles, was in der dortigen Landwirtschaft herum hoppelt.
Alarmierend ist, dass Resistenzen von einem Bakterienstamm auf andere übertragen werden können.
Auf der einen Seite müssen die Tiere vor Krankheitskeimen geschützt werden, die sich auch dadurch verbreiten, dass Schweine, Hühner z.B. auf engstem Raum zusammengepfercht werden. Auf der anderen Seite erwachsen Gefahren für die Menschen durch resistente Keime wie methicillin resistant Staphylococcus aurelis, die durch die Fleischverwertungskette laufen und mit der Nahrung aufgenommen werden.
In Europa gibt es stärkere Einschränkungen, was die Vergabe von Antibiotika betrifft. Und ich weiß nicht, inwiefern Schweinemästereien durch Knebelverträge an Verpackungsfirmen gebunden sind, wie es in den U.S.A. der Fall ist. In denen sogar vorgeschrieben wird, dass betriebsfremde Personen keinen Zugang haben dürfen.
Ich hatte vor einiger Zeit in unserer Zeitung gelesen, dass eine italienische Schweinemästerei, die Schweine für den bekannten Parmaschinken aufzog, aufgeflogen war, in der “Animalisti”, eine Ökogruppe, ein Video gedreht und ins Netz gestellt hatte, was die Misere der Tiere in dem Betrieb aufzeigte. Staatliche Kontrolleure, Tierärzte haben versagt. Und ich möchte nicht wissen, wie es in anderen italienischen Mästereien aussieht.
Zum Schluss einen Bezug auf die Mission der Gaia Sonde, die 2013 von der Europäischen Raumfahrtagentur auf den Weg gebracht worden ist. Das Interessante an dem Projekt ist die Milliarden-Pixel-Kamera, mit der die Position bis zu einer Millionen von Sternen bestimmt wird. Am Anfang hatte ich nach Pixel-Kamera gegoogelt. Die Ergebnisse bezogen sich jedoch auf das letzte Google-Smartphone, es heißt Pixel und besitzt natürlich eine Kamera. Doch hier geht es um den Dynamic Vision Sensor, der in meinem IoT-Kurs behandelt wurde. Er funktioniert wie eine Retina. Im Gegensatz zu konventionellen Vision-Sensors werden keine Frames sondern nur die Veränderungen von Pixeln gesendet.





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domenica, dicembre 25, 2016

Von der Mitte aus nach vorn.

Den letzten “Spiegel” hatte ich zur Seite gelegt. Jetzt blättere ich ihn noch einmal durch. Die Journalisten haben einen an der Waffel, wenn sie fragen, wie war das möglich, dass der Freiburg-Mörder unerkannt in Deutschland einreisen konnte? Dann stellten sie in einem Artikel über den vergangenen Sylvester in Köln eine ähnliche Frage: Wie konnte es dazu kommen? Das konnte sich doch inzwischen jeder selbst beantworten. Wenn eine journalistische Aufarbeitung der Vorgänge erst ein Jahr später geschieht, ist es doch ein Indiz dafür, dass die Presse auf ihrem Boot an der Realität vorbei segelt.
Aus meiner Sicht gehört Langsamkeit zu den Feinden des Wohlstandes. Sehen wir auf die Bemühungen Stromtrassen von Nord nach Süd zu legen. In einem Interview mahnt ein Klimaforscher Tempo an, den Ausstoss von Treibhausgasen weiter einzuschränken. Mit jedem Grad Erderwärmung steigt der Meeresspiegel um mehr als zwei Meter.  Energiesparlampen einzudrehen reicht nicht als Gegenmaßnahme.
Ich las einen Beitrag über den rechten Verleger Götz Kubitschek, der auf einem Rittergut in Sachsen-Anhalt lebt. Er ist die theoretische Basis der Rechten, gibt Seminare, ist Mitbegründer des Instituts für Staatspolitik in Schnellroda, einem rechten Thinktank.
Er will zu den Wurzeln der Volksgemeinschaft zurück und meint, ein Volk dürfe seine Identität nicht verlieren.
Ich hatte mich halb rechts eingestuft, aber wenn ich so etwas lese, dann bin ich doch eher die Mitte. Wenn ich nur daran denke, wieviel Inder und Chinesen Amerikaner geworden sind und den Laden dort am Laufen halten, dann wünschte ich mir, dass in Deutschland ein vernünftiges Einwanderungsgesetz entstünde, das Interessenten, die in Deutschland leben wollen, nach bestimmten Kriterien auswählte, die dazu beitragen, dass das Land modern bleibt.
Nach Kubitschek integrierten sich Neulinge nur über Generationen. Bescheuert. Ich brauchte in Amerika weniger als ein Jahr. Man darf eben nur die flexiblen reinlassen. Das Dumme ist, die deutsche Politik hat keinen Filter konstruiert. Und unter der jetzigen politischen Konstellation wird es dazu auch nicht kommen.



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sabato, dicembre 24, 2016

I Vampiri dello Spazio und Voat

Noch einmal zu Colin Wilsons “I Vampiri dello Spazio”. Es waren Polypen, sagen wir Tintenfische, damit der Leser sie nicht mit  Nasenpolypen verwechselt. Das kam jedoch erst zum Schluss des Buches heraus. Am Anfang manifestierten sie sich in dem Riesenraumschiff als Humanoiden. Drei von ihnen wurden mit zur Erde genommen. Schnell wurde dem Kommandanten des Polizei-Kreuzers klar, dass es Vampire waren. Sie saugten kein Blut, vielmehr die Vitalität ihrer Opfer, die sie nicht töteten, sondern am Leben ließen, um bei Bedarf Energie ab zu zapfen. (Ich weiß nicht, warum ich das auseinander schreiben muss. Aber andernfalls zeigt Google es als Rechtschreibfehler an).
Im Laufe des Romans merkte Carlsen, der Kommandant, dass er ebenfalls übernatürliche Kräfte besaß und diese gegen die Vampire einsetzen konnte. Kurz vor Ende der Handlung stellte sich heraus, dass auch er einen Alien beherbergte, der mit seiner Spezies auf Vampirjagd war.
Der größte Teil des Buches besteht darin, die Vampire auf zu stöbern. Die werden schließlich in den Körpern eines Irrenanstalts-Direktors, des englischen Premierministers und dessen hübscher Sekretärin festgestellt. Lassen wir es mal dabei. Carlsens Alien gelingt es, die Vampire dingfest zu machen und sie von der Erde zu entfernen.
Die Handlung gibt nicht viel her, trotzdem war das Buch nicht langweilig. Immerhin gab es für Wilson im 22. Jahrhundert schon Video-Telefone und kleine Lochkarten als Türöffner und Erkennungsmarken.
Wer an HateSpeech interessiert ist, sollte mal bei voat.co reinsehen. Für die Typen, die dort herum trollen, war Reddit nicht schlimm genug. So ist die FatPeopleHate-Gruppe nach Voat übergesiedelt. Auf der europäischen Page geht es um Flüchtlinge, Fake News und so weiter. An der dürfte sich die AfD hochziehen, wenn sie diese Seite kennt.  Ich glaube das nicht. Die Seite wurde in der “Business Week” erwähnt. Die liest die AfD sicher nicht.

Allen Lesern eine Frohe Weihnacht und ein gesundes Neues Jahr.

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