giovedì, agosto 16, 2018

Analog, Science Fiction and Fact, August 2018


Die Story, die bei mir hängen geblieben ist, war "Left to take the Lead" von Marissa Lingen. Es war die letzte der Ausgabe. Lag es daran? Ja, das Alter. Sie war jedoch gut, die Geschichte.

Es geht um eine Frau aus der Oortschen Wolke, die sich auf der Erde als Antipilz-Spezialistin verdingte, um so viel Geld zu verdienen, dass sie ihre Familienmitglieder, die durch einen Planetoiden-Zusammenstoß in den Aussenbezirken des Sonnensystems bedingt auf verschiedene Himmelskörper ausweichen mussten, wieder zusammenbringen konnte.

Sie wurde in einer warmherzigen Familie aufgenommen und bekam die Aufgabe,  Pflanzen der Länderei gegen Pilze zu schützen. Sie schildert in der Story die Besonderheiten des Lebens auf der Erde, die Unwetter, eine Hochzeit und versuchte in dieser Zeit mit Familienangehörigen Kontakt aufzunehmen.

Am Schluss der Story nimmt der Leser zur Kenntnis, dass die Protag froh ist, wieder von der Erde wegzukommen. Wer ist das eigentlich nicht? Sie nimmt einen Vertrag an, als Minenarbeiterin auf den Asteroiden der Oortschen Wolke zu arbeiten, um das Geld schneller aufzubringen, das sie benötigt, um ihren Familienmitgliedern wieder ein neues Zuhause zu verschaffen.

sabato, agosto 11, 2018

Der Spiegel v. 4.8.2018




Der Sommer, der nie endet. Überschrift, wie Science Fiction, jedoch übertrieben. Gefährlich ist der Klimawandel trotzdem. In der Provinz-Ferrara hat die Culex-Mücke wieder zugeschlagen und zwei Menschen getötet. West Nile Fever. Um Gegenmaßnahmen kümmert sich niemand. Auf lange Sicht werden Tropenkrankheiten in Europa zunehmen.

Abartig fand ich, dass Juden in Berlin nur unter Polizeischutz zum Gottesdienst gehen können. So steht es in dem Artikel „Neues Leben“, der die Wiederherstellung einer Synagoge, die 1938 von den Nazis zerstört wurde, zum Inhalt hat. Tja, „der Islam gehört zu Deutschland“. Wahnsinn.

„Europa ist futsch“. Unter diesem Titel wird ein Interview mit dem französischen Soziologen Emmanuel Todd veröffentlicht. Meine ich auch, nur unter einem anderen Gesichtspunkt. Todd ist der Ansicht, man konnte nicht alle europäischen Länder über einen Kamm scheren. Jedes Land hat seine Charakteristik, auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Aus dem Grund sei das Einzwängen von Ländern in ein Wirtschaftskorsett hinderlich.

Mag sein. Mir hingegen geht es darum festzustellen, dass Europa zu langsam ist. Es bekommt nichts auf die Reihe. So ein Flughafen muss in einem Jahr fertig sein. In einem Jahr muss Glasfaser stehen, in einem Jahr darf es nur noch Elektro-Autos geben. So wird das nichts.
Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

mercoledì, agosto 08, 2018

Interzone, New Science Fiction & Fantasy, 276



Obwohl die Stories dieser Ausgabe lesbarer waren, blieb doch nichts bei mir hängen. Kann also nicht so toll gewesen sein. So musste ich das Magazin noch einmal durchblättern.

Die Geschichte, die klassischer SF ähnelte, war für mich Tim Majors „Throw Caution“. Klondike auf dem Mars. Kein Gold, dafür Diamanten, die in Marskrabben entstanden. Eine verkürzte Semi-Jack London Story ohne Überraschungen.

Weniger SF als sublimer Horror war Bonnie Jo Stufflebeams „So Easy“. Eine Geschichte in der sie, als sie die letzten Scheiben halb verschimmelten Brotes gegessen hatten, die Wohnung verließen und Richtung Meer aufbrachen. Mutter und Tochter. Sie schienen die einzigen noch lebenden Personen zu sein. Mutter versuchte die Tochter davon zu überzeugen, dass sie beide im Ozean weiter leben konnten. Die Tochter war sich nicht so sicher und ließ der Mutter den Vortritt.
Über weitere Geschichten hinaus gab es einige tiefschürfende Artikel, Buch- und Filmbesprechungen. 

Inzwischen habe ich schon wieder Analog und Asimovs auf dem Schreibtisch liegen.

martedì, agosto 07, 2018

Scientific American, July 2018




Crossing the Quantum Divide.

Wenn ein Objekt gleichzeitig an zwei Orten sein kann, dann sind wir in das Quantum-Reich getaucht. Wenn sie gross sind, angefangen beim Virus, dann sehen wir nur eine Position. Es gibt also eine klassische und eine Quantum-Welt. Wo fängt eine an, wo hört sie auf? Damit beschäftigen sich Forscher.

Wenn ein Partikel wie ein Photon Wellenformat annimmt, kann es sich an mehreren Orten befinden. Untersucht man, wo es ist, sieht man es jedoch nur an einem Ort. Werner Heisenberg meinte in den 20ern des vorigen Jahrhunderts, wenn man genau hinsieht, kollabiert die Wellenform des zu untersuchenden Teilchens.

Es wird viel herumgesponnen. Ein Forscher redet vom Kollaps, ein anderer von Dekohärenz und der nächste streitet das ab und meint, die anderen Positionen des Teilchens befinden sich in anderen Universen. Und was meinen wir dazu?



The Science of Antiscience Thinking

Man kann es so zusammenfassen: Wenn jemand sich auf eine Ansicht festgelegt hat, beispielsweise zu Themen wie Klimawandel oder Evolution, dann wird er eher gegenläufige Ansichten, auch wenn sie von Wissenschaftlern stammen, ablehnen und die akzeptieren, welche seine Ansichten teilen.
Man sollte auch sehen: Denken, das gegen Wissenschaft gerichtet ist, und gerade bei Populisten wird es offenbar, verringert bei dessen Popularisierung die Bereitschaft von Staat sowie Privatpersonen, Forschungen finanziell zu unterstützen. Denken wir an Trump, der Klimawandel für Unsinn hält und die Umweltbehörde angewiesen hat, sich damit weniger zu beschäftigen. Oder religiöse Strömungen, die meinen, dass die Erde von einem Gott gemacht wurde. Was soll man da noch forschen. Ist doch alles offenkundig.



The real Paleo Diet

Paleontologen (das sind die, welche die Vergangenheit der Menschen ausleuchten), es gibt einige wie der Berichterstatter, die sich Zähne menschlicher Arten der Vergangenheit ansehen und abzuleiten versuchen, was die zu ihrer Zeit gegessen haben. Speisefutter hinterließ Mikrospuren auf den Zähnen.
Im Grunde kamen Banalitäten zum Vorschein. Obwohl die Form der Zähne auf die Art der Speisen schließen liess, welche die Menschenarten wie Paranthropus Bosei und Homo Habilis zu sich nahmen, kam heraus, dass beide Arten alles assen, was das Klima hergab.Da sie jedoch in unterschiedlichen Regionen lebten, profitierte der Homo Habilis von einer reichhaltigeren Diät, die ihn zu dem machte, was wir heute sind.



The Clocks within our cells

Chronobiologie. Im 5. Jahrhundert hatte der römische Arzt Caelius Aurelianus niedergeschrieben, dass sich Asthma-Attacken häufiger nach Einbruch der Dunkelheit einstellten. 1569 war es der deutsche Mediziner Christopher Wirsung. Der Biologe Franz Halberg prägte dann den Begriff Chronobiologie.

Im Laufe der Forschungen wurde festgestellt, dass Körperzellen in unterschiedlichen Rhythmen arbeiten. Ein Schmerzmittel wie Acetaminophen kann abhängig von der Zeit der Einnahme unterschiedliche Reaktionen auslösen. Nimmt man eine überdimensionierte Menge am Morgen, passiert der Leber nichts. Am Abend eingenommen schädigt es sie.

Bei Medikamenten zur Chemotherapie, die heftige Nebenwirkungen nach sich ziehen können, ist es ratsam, die Ergebnisse chronobiologischer Tests zu berücksichtigen, um die Schwere der Nebenwirkungen zu verringern. Die Anwendung der Chronobiologie wird im Rahmen personalisierter Medizin ihren Durchbruch haben.



Battle of the Brains

Kurzum: Hunde sind schlauer als Katzen. Hat mit der Anzahl von Neuronen zu tun, die im Gehirn untergebracht sind. Eine Katze hat um die 250 Millionen, ein Hund 429 Millionen, ein Mensch sogar 16.34 Milliarden.

Ich merkte das selbst. Wenn Fiordaliso, unsere Katze, zu mir ins Büro kam und miaute, wusste ich, dass sie raus wollte. Ich stand auf, ging hinter ihr den Korridor entlang und ins Wohnzimmer, dann ging ich in den Korridor zurück, schloss die Wohnzimmertür und liess sie dort.
Versuchte ich den gleichen Trick mit Johnny, unseren Terrier, den wir hatten, klappte das nicht. Sobald ich wieder aus dem Wohnzimmer in den Korridor zurückging, flitzte er hinter mir her und war mit mir im Korridor. Er hatte mich durchschaut.

Nun wieder zurück zum Beitrag. Die Größe eines Schädels spielt keine Rolle. Der Bär ist ein gutes Beispiel. Er hat einen großen Kopf aber 250 Millionen Neuronen. Ist auch nicht schlauer als eine Katze.



Bulding a weather smart grid

Das Problem zu lösen, Elektrizität über weite Strecken dorthin zu transportieren, wo sie benötigt wird, wird in vielen Ländern halbherzig angefasst. Es gibt einfach zu viele Schrauben, an denen gedreht werden muss, so dass Regierungsdödel die Übersicht verlieren.

Was Deutschland angeht, habe ich keine Ahnung, ob durch Wind in der Nordsee erzeugte Elektrizität schon in Bayern ankommt. Informationen darüber sind spärlich, werden durch Flüchtlingsströme von 5 Personen pro Monat und die dadurch entstandenen Reibereien zwischen CDU und CSU überlagert.
In den U.S.A tut man sich auch schwer, Strom mit Gleichstrom-Hochspannungsleitungen über weite Strecken zu übertragen. Daher müssen Kohlekraftwerke als Reserve laufen. Und Trump hat den Minern versprochen, dass Kohle unentbehrlich bleibt. Na also.


Buzz Kill

Es geht wieder um Mücken. Die Forscher scheinen es noch immer nicht im Griff zu haben, diese Krankheitsüberträger unschädlich zu machen.

Was haben wir da? Aedes albopictus für Chikungunya, Dengue und Zika
Aedes Aegypti: Chikungunya, Dengue, Zika, Yellow Fever
Anopheles: Malaria, Lymphatic Filariasis
Haemagogus: Yellow Fever
Culex: Lymphatic Filariasis, West Nile


Da Europa wie alle anderen Kontinente von Klima-Änderungen betroffen sind, sollte man nicht glauben, dass man von der Mückenplage verschont bliebe. Bemühungen, die Schädlinge unschädlich zu machen, sollten auch nicht vor genetischen Manipulationen Halt machen.

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, dass alles, was auf nicht natürlichem Weg umgezüchtet wurde als GVO, genveränderter Organismus zu gelten hat und extra zugelassen werden muss, macht es nicht einfacher, mit CRISPR umgebaute Mücken einzusetzen, die mit Parasiten behaftete ersetzen sollten.




Bei uns ist immer etwas los.



 Diesmal ist ein mit GPL beladener Tanklaster auf einer Tangente in Bologna auf eine Kolonne von Autos gekracht. Es kam zu einer Explosion mit einem Toten und einhundert Verletzten.

Es gibt Vorschläge, den Verkehr zu entzerren. Davon halten die Grillini, die mitregierende 5-Sterne-Bewegung, nichts. So stellt sie sich gegen den Weiterbau der Hochgeschwindigkeitstrasse Torino-Lione mit der Behauptung: "Eine Verschwendung, zehn Milliarden dafür auszugeben, um von Turin nach Lyon zu fahren, wenn es uns nicht einmal gelingt, unsere Kinder von zu Hause in die Schule zu fahren."

Was Arbeitsminister Di Maio gegeneinander aufrechnet, ist bescheuert. Erst einmal die Aussage, dann das aufrechnen, als ob, auch wenn die Aussage zuträfe, nicht beides gemacht werden könnte.

Die 5-Sterne Bewegung sind verclownisierte Anarchos. Italiener lieben Absurdes und wollten etwas anderes als dödelige Politiker. So wurde das von der verherigen Regierung beschlossene Gesetz, ungeimpfte Kinder nicht zur Schule zuzulassen, verwässert. Alle Kinder sollten sich impfen lassen, aber auch ungeimpfte können die Schule besuchen.
Zyniker können sagen: OK, mein Kind ist geimpft, und wenn andere Eltern ihr Kind nicht impfen lassen wollen und es im schlimmsten Fall dadurch stirbt, ist es deren Problem.
Gestern prallte ein mit 12 Erntehelfern (keine Italiener) beladener Kleinbus auf einen Lastzug. Die Erntehelfer kamen ums Leben. Sie gehören einer Gruppe von Menschen an, die im Süden Italiens Tomaten ernten, in miesen Baracken hausen und nach Abzügen aller Art 2 Euro pro Stunde verdienen.

Sie stehen noch etwas besser da als früher die amerikanischen Sklaven, die überhaupt nichts verdienten. Aber der Unterschied ist nicht bemerkenswert. Ok. Auspeitschen geht auch nicht.

Auch interessant: Ilva, Stahlkocher in Taranto, Süd-Italien soll verkauft werden. Der vorige Besitzer wurde quasi enteignet, da er zuliess, dass das Werk krebserzeugende Substanzen in die Luft schleuderte.

Als einziger Kunde ist Mittal im Gespräch. Das Unternehmen bot an von 13500 Arbeitskräften 10000 zu übernehmen. Di Maio von den 5-Sternen lehnt das Angebot ab und ist im Einklang mit den Gewerkschaften. Angesichts der Tatsache, dass es keinen anderen Bewerber gibt und Anfang September die Kasse Ilvas leer ist, kann es noch interessant werden.

sabato, agosto 04, 2018

Phantastisch 3:2018




Horst Illmer unterrichtet über das, was im SF- und Phantastik-Bereich inzwischen gelaufen ist. Kate Wilhelm ist tot. Sie wurde 89 Jahre alt. War die Frau von Damon Knight. Beide waren populäre SF-Autoren. Von Damon Knight habe ich irgendwo noch ein Buch herumliegen, das darüber Auskunft gibt, wie man gute Kurzgeschichten schreibt. Ich finde, das, was wirklich hilft ist schreiben, schreiben, schreiben. Ich müsste auch mal wieder eine fabrizieren.

Es gibt Interviews, die ich elegant überschlage. Dann sehe ich einen Artikel über die Phantastische Bibliothek in Wetzlar, die Oldies wie ich anläßlich eines Oldie-SF-Cons besuchten.
In dem Artikel „Future Life – We read the Future“ wird eine Arbeitsgruppe vorgestellt, die sich Unternehmen zur Verfügung stellt, in der Bibliothek abgelegte SF-Literatur auf technische Neuerungen zu durchsuchen, die von den Auftraggebern verwirklicht werden könnten.
Da nun nicht laufend neue Literatur hinzu kommt, bleibt der Neuigkeitspool unvollständig. Sinnvoller wäre es wohl, der Literatur auch die Inhalte englischsprachiger SF-Magazine hinzuzufügen, dazu eine Videothek mit SF-Serien, Die Arbeitsgruppe müsste die Ergebnisse mehrsprachig im Internet publizieren, damit sich alle interessierten Unternehmen daraus bedienen können.

Interessant ist der Artikel „Cinderella, Belzebub und ich“ von Achim Schnurrer. Wenn Schnurrer erzählt, bleibt man hängen. In diesem Artikel, und das ist Teil 3, stellt er uns seine Grosseltern und Eltern vor, die Wirren der Kriegs- und Nachkriegsjahre. Die waren schon interessant. Einiges ist auch in meiner Erinnerung geblieben. Wie ich meine Tanten in der Munitionsfabrik besuchte, dann sassen sie als Funkerinnen in einem Fliegerhorst. Ein Soldat zeigte mir das Innere eines Jagdflugzeugs. Meine Tanten tanzten vor den Soldaten auf einer Bühne, meine Mutter spielte Akkordeon und sang Seemannslieder. Meine Oma fuhr einen Geldtransporter. Mein Onkel kam zu Urlaub aus Russland und ging mit mir durch Berlin. Später, als er aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause kam, muss er mir ein paar TBC-Bazillen verpasst haben. Die haben sich 60 Jahre in meiner Lunge ausgeruht und dann einen Knoten gebildet, der beim Cat-Scan aufgefallen war und mich zu einer sechsmonatigen Kur gezwungen hatte. Nach dem Krieg waren wir über die Trümmer geklettert und haben Granatsplitter gesammelt.

Anlässlich des 80. Geburtstages von Supermann werden seine literarischen und medialen Ausprägungen vorgestellt.

Es gibt eine Reihe von Comic- und Buchbesprechungen. Ich habe vieles überlesen. Ist aber trotzdem gut.














venerdì, agosto 03, 2018

„Der Spiegel“ v. 28.7.2018



Der Özil auf dem Titel mit derm Überschrift „Entfremdung“: Ich weiss nicht, warum der Spiegel das Thema so hochjazzt, als ob es in Deutschland nichts Wichtigeres gäbe. Nun gut, machen sie was sie wollen, ich trinke meinen Cappuccino in Italien. 

Deutsch sein ist auch nicht mehr das, was es früher war, Chinese ist cooler. Die ziehen mehrere Flughäfen pro Jahr hoch. Dieser Gedanke hält sich, so lange man nicht den Artikel „Die Liebesjäger“ gelesen hat. Hier wird in Kurs in China beschrieben, der junge chinesische Männer lehrt, wie man Frauen anspricht. Rund 200 Millionen Singles leben in China, überwiegend Männer. Ein lohnendes Geschäft für Anbagger-Institute. Frauen haben die Möglichkeit den chinesichen Genepool-Level qualitativ zu erhöhen.

Der Artikel „Jungbrunnen aus dem Labor“ interessiert. Alterskrankheiten entstehen dadurch, dass Körperzellen zu Alterszellen mutierten, und somit ihre Funktionen nicht mehr aufrecht erhalten können. Das Immunsystem erkennt und beseitigt sie nicht.

An Tieren wird ausprobiert, diese Alterszellen mit Hilfe von Wirkstoffen, Senolytika dahin zu bringen, dass sie ihr Selbstmordprogramm einschalten. Ich bin wohl alt genug, dass ich so einen Wirkstoff gebrauchen könnte. Muss gleich mal googeln, wie ich am besten heran komme.
Gerade gemacht. Es heisst Dasatinib und ist in Form von Filmtabletten im Handel. Es gibt nur einige leichte Nebenwirkungen: Verdauungsbeschwerden, Ausschlag, Blutungen, Hypophospatämie, Infektionskrankeiten, Schmerzen, Müdigkeit, Ödeme, Fieber, Pleuraerguss, respiratotische Insuffizienz und Blutbildveränderungen.

Und man kann in der nächsten Dr. Who-Serie als Monster mitmachen.

lunedì, luglio 30, 2018

Tesla und Tante Emma



Was für mich die letzte "Business Week", ist für andere die von vor 14 Tagen. Nun, der lange Postweg, und dann die italienische Post, das geht schon auf die Zeit. Haupt-Beitrag ist der über Elon Musks Tesla und die Schwierigkeiten, die sich vor ohm auftürmten.

Dagegen läuft Musks SpaceX, das Satelliten preiswerter in den Orbit bringt, reibungsloser. Nicht zuletzt ist das einer Frau, Gwynne Shotwell zu verdanken, President und Chief Operations Officer (COO), die dort für den täglichen Ablauf zuständig ist.

Tesla fährt bis jetzt nur Verluste ein, hat in einer Juli-Woche endlich 5.000 Wagen des Modells 3 produziert. Noch sind die Anteilseigner sich nicht sicher, ob das der Anfang eines Aufschwungs oder einer Pleite ist.

Was die Herstellung erschwert ist, das Musk entschieden hat, keine Zulieferer einzusetzen, sondern alle Autoteile wie Sitze in-House macht. Am Anfang war er mit dicken Backen aufgetreten und jetzt muss er zusehen, dass ihn die Konkurrenten nicht überholen.

Die Nachricht mag auch von Interesse sein: Grossbrittanien besitzt mit 18 Prozent die höchste Online-Käuferdichte. Ganze Straßenzüge mit Tante Emma-Läden stehen leer.

italienische Sauerei



Mal wieder ein Hund vergiftet worden. Einige Italiener haben es nicht begriffen, wie man mit Tieren umgeht. Und der Hund, ein deutscher Schäferhund, der sich darum verdient gemacht hat, während des letzten Erdbebens in Macerata in den Abruzzen Verschüttete aufzuspüren, dessen Tod hat ein gewaltiges mediales Echo hervorgerufen.

Als ich in den 70ern des vorigen Jahrhunderts temporär bei den Eltern meiner Verlobten wohnte, nahm mich mein Schwiegervater zur Froschjagd mit, die abends stattfand. Er strich mit einem Netz, einer Karbidlampe und einer Stange, an die eine Metallplatte mit Nägel befestigt war, durch Reisfelder um Frösche aufzuspiessen.

Hin und wieder ging ich mit Nachbarn zu Angelteichen, um ein paar Fische zu fangen. „Bastardo“ rief der Nachbar und warf den Weissfisch über den Rücken aufs Land, anstatt ihn zurückzusetzen.
Neu geborene Katzen wurden ersäuft.

Das alles ist inzwischen verboten. Es gibt Gesetze dagegen. Aber einige Alte kümmern sich nicht darum und geben ihre Unarten an die Jungen weiter.

Die Sauerei, wie einige Italiener mit Tieren umgehen hat sich bis in die heutige Zeit erhalten, wie man sieht.