martedì, ottobre 16, 2018

Aus der South China Morning Post u.a.


Paul Allen gestorben.
Einer der ersten Geeks, Mitbegründer von Microsoft starb mit 65 Jahren an Lypmphdrüsenkrebs. Von seiner Heimatstadt Seattle aus setzte er sich für unzählige Projekte ein.
Er tat sich mit Bill Gates zusammen, der schon vor ihm das Studium abbrach. Sie kauften das Betriebssystem QDOS vom Programmierer Tim Paterson für 50.000 Dollar, verbesserten es, nannten es DOS und wurden sich mit IBM darüber einig, es in IBM-Personal Computern einzusetzen. 1991 lief es in 91 Prozent der PCs. So kam Paul Allen zu seinen 20 Milliarden Dollar, von denen er etliche für Projekte ausgab.

5G, die Wettbewerber positionieren sich.
China hat den Plan „Made in China 2025“, in dem die 5G mobile Technologie eine Hauptrolle hat.
Zur Zeit läuft die 4. Generation. Zum Telefonieren ist sie gut genug, doch wenn es um IoT, also das Internet of Things, geht, um die mobile Kommunikation von Fahrzeugen untereinander, dann reicht sie nicht. Dann kommt die 5. Generation ins Spiel. Wer sie zuerst einsetzt, hat einen Wettbewerbsvorteil. Deshalb ist China bestrebt, sie so schnell wie möglich zu implementieren.
Schnellerer Datendurchsatz, reduzierte Verzögerung, Energie- und damit Kosteneinsparung, größere Kapazität und größere Anschlussmöglichkeit von Geräten machen 5G zu einem wichtigen Bestandteil für das industrielle Internet. Es wird darauf hinauslaufen, dass der Hausroboter über 5G das heranfahrende Auto fragt, in was für einer Laune sich der Fahrer befindet, um ihm entweder eine Tasse heissen Kaffees oder ein Glas Whisky auf den Tisch zu stellen.
Vorauszusehen ist ein erbitterter Wettkampf zwischen China und den U.S.A., 5G zuerst einzusetzen. Süd Korea und Japan sind weitere Konkurrenten. Die auf fast 0 reduzierte Verzögerung kann in der Chirurgie eine Rolle spielen, wenn ein Robotarm in einer anderen Stadt gemäß den Armbewegungen des Chirurgen die Operation ausführt. Ich hoffe nur, dass der Patient vorher betäubt wurde, lol. (Na ja, kleine Fehler tauchen am Anfang immer auf).
Smarte Häuser und Smarte Städte funktionieren nur mit 5G. Die Datengeschwindigkeit ist 20 x höher als die von 4G, Versand von 4K-Videos und Computerspiele profitieren davon. Per Quadratkilometer können eine Million Anschlüsse eingesetzt werden. Die Latenz beträgt eine Millisekunde, die Spitzendownloadrate 20 gigabits pro Sekunde.
China besitzt mit den Unternehmen Huawei und ZTE um die 10 Prozent der Intellectual Property Rights (IPR), die US-Firma Qualcomm 15 Prozent. China veranschlagt um die 400 Milliarden Dollar für den Ausbau des 5G-Netzes.

Xinjiang Lager
Der Governeur der chinesischen Region Shohrat Zakir beschrieb die Lager als professionelle Träinings-Institute, die sich auf geläufige Sprache, Rechtskunde, handwerkliche Fähigkeiten und der Erziehung von Extremisten spezialisiert haben.
Wieviele Personen der muslemischen Minoritäten in diesen Umerziehungslagern interniert sind, wurde nicht bekannt gegeben. Das hier gelinkte Video ist interessant. Es zeigt, wie Xinjiang als Labor für neue Überwachungstechniken herhalten muss.
Beispiel: Wenn sich ein Bürger ein Messer kauft, wird ein Code ins Messer graviert und bildet ein Element des QR-Codes der Identifikationskarte des Käufers. Eine beträchtliche Anzahl von mit Gesichtserkennung ausgestatteten Kameras überwacht die Strassen. Die Systeme (Facial Recognition) werden auch dazu benutzt, das Gesicht der Person mit dem auf der ID-Karte abgebildeten zu vergleichen. Mit künstlicher Intelligenz versehene Computer analysieren Bilder und alarmieren Sicherheitskräfte, wenn sie Personen mit eigenartigem Gang, oder falsch parkende Autos wahrnehmen.





lunedì, ottobre 15, 2018

Business Week, Oct. 1, 2018


Knie-Ersatz
Nachdem jemand sagt, „Sie benötigen ein neues Knie“, erkundigt euch erst einmal über MACI (matrix induced autologous chondrocyte implantation). Es geht so: Knorpelzellen, das sind die Chondrozyten, werden dem verletzten Knie entnommen und in einem Gerüst in der Dimension des verletzten Kniebereiches zur Vervielfältigung angeregt. Das Gerüst wird in das Knie eingesetzt. Es löst sich auf, die Zellen bleiben erhalten und integrieren sich in das Knie. Die Prozedur ist einfacher als ein Knie auszutauschen und in den U.S.A genehmigt, und wird irgendwann billiger.

Tropenkrankheit kommt nach Florida.
Bei uns in der Emilia Romagna sind über 10 Personen an West Nile Fever gestorben. Klimaänderungen. In Florida tauchte CKDu auf. Sie befällt Landarbeiter, die in der Hitze auf den Feldern ackern und schädigt die Nieren. CKDu (chronic kidney disease of unknown origin) raffte in den vergangenen zehn Jahren mehr als 20.000 Landarbeiter in Nicaragua dahin. Während die chronische Nierenerkrankung auf Diabetis oder zu hohen Blutdruck zurückzuführen ist, steht man bei CKDu noch vor einem Rätsel. Ich nehme an, es ist Wassermangel im Körper aufgrund der Hitze.

Aluminium
Ein Artikel zeigt auf, wie Trump aufgrund der Beschwerde eines amerikanischen Aluminiumherstellers die Zölle auf die Legierung erhöhte, ohne zu berücksichtigen, inwieweit amerikanische Hersteller geschädigt wurden, die das Metall für die Weiterverarbeitung aus dem Ausland importieren müssen. Es geht um gigantische Mengen an Aluminium, da die heimischen Hersteller den Bedarf überhaupt nicht abdecken können.















Bayern-Wahl, zu fett und Tesla in Asien



Bayern Wahl
Das Ergebnis ist bekannt: Die Grünen, die AfD haben zugelegt, die CSU hat Prozente eingebüsst, ebenso die SPD, die FDP kommt in das Landesparlament. Es sieht so aus, als ob das Ergebnis nichts daran geändert hat, dass die Konservativen in Bayern weiter regieren.
Ein Kommentar unserer Tageszeitung „Il Resto del Carlino“ beschreibt die Chefin der Grünen in Bayern als jemand, der Nachhaltigkeit in der Ökologie, Digitalisierung und Kosmopolitik anstrebt. Ziele, die man unterstreichen kann. Nur was bringt es, wenn nur Dödel aus dem Ausland hereinkommen, Deutschland hat doch genug davon. Es muss das Einwanderungsgesetz her. Die Japaner machen es vor. Sie bauen ein Online-System, mit dem man Visa beantragen kann. Reicht doch.

Zu fett
Das stand schon im Spiegel, aber nun auch in unserer Zeitung. Die USA haben Schwierigkeiten Rekruten für die Streitkräft zu rekrutieren, weil 7 von 10 Männern zu fett sind.
Es gibt einen Ausweg. Ändern des Anforderungskatalogs. Digitalisierung der Marine, sonst gehen die Flugzeugträger unter, Einsteiglöcher für Panzer ausweiten, Duschabstände, Toilettenkabinen vergrößern, mehr Sprengstoff für Schleudersitze.

Tesla in Asien
Tesla richtet in Hong Kong die größte asiatische Ladestation mit 50 Anschlüssen ein. Seine erste Überseefabrik wird in Shanghai 2020 eröffnet werden. Dadurch werden keine chinesischen Zölle für dort hergestellte Wagen anfallen.









domenica, ottobre 14, 2018

Der Spiegel v. 6.10.2018



Doch erst einmal, per aspera ad astra Markus. Ich hoffe, das der SFCD dich zum Ehrenpräsidenten ernennt. Oops, hätte ich „Sie“ sagen sollen?
Und noch etwas zur deutschen SF.
OLDIE-CON UNTERWÖSSEN findet am 14. - 16. 6.2019 im Hotel Gabriele statt.
Beim letzten Mal war ich auf dem Weg dorthin, hatte aber erhöhte Temperatur. Und da ich nicht wusste, geht sie noch weiter rauf oder wieder runter, war ich auf Höhe Verona umgekehrt und nach Haus gefahren. Der Anlass für die gestiegene Körpertemperatur ist mir bis heute verborgen geblieben. Mal sehen, ob ich es nächstes Jahr schaffe.
Titelgeschichte dieser Spiegel-Ausgabe ist der stetige Handygebrauch der Jugendlichen. Die Zeiten haben sich eben geändert. Technologie bestimmt Gewohnheit. Paolo, der unseren Rasen mäht, erzählte von 4 Chinesen, die in Venedig in einer Gondel intensiv auf ihr Smartphone starrten, als der Gondoliere ihnen die Stadt zeigen wollte.
Es sieht so aus, dass auf grund des Smartphones auch das Interesse für längere Texte abhanden gekommen ist. Aber muss ja nicht verkehrt sein. Ich selbst benutze das Smartphone wenig, eher das Tablett, mit dem ich morgens im Bett, meine e-mails, Spiegel Online, South China Morning Post durchsuche und chinesisch mit einer App lerne.

sabato, ottobre 13, 2018

Interzone 277, New Science Fiction and Fantasy



Englische Schöngeister haben mehr drauf, wenn sie in britischen SF-Magazinen zu lesen sind als deutsche – wie soll man sie bezeichnen?, die in deutschen SF-Was eigentlich? Artikel publizieren. Andy Hedgecock ist einer davon. Er behandelt das Missverhältnis von SF-Autoren zu sich neue entwickelnden Technologien.
Es mag sein, dass HiTech wie Smart Cities zu fad und es gegenwärtig kein Themenfundus ist. Jedoch hatten eine große Anzahl von Stories in Analog und benachbarten Magazinen das Thema schon vor Jahren behandelt, als es erst in Ansätzen in der Realen Welt erkennbar war.
Keine Ahnung, ob noch interessant. Ich schreibe es trotzdem. Auf dem letzten WeltCon im August in San José in Kalifornien wurde der Hugo u.A. vergeben an:
N.K. Jemisin: The Stone Sky (Novel); Martha Wells: All Systems Red (Novella), Suzanne Palmer: The Secret Life of Bots (Novelette); Rebecca Roanhorse: Welcome to your Authentic Indian Experience (Short)
Als Short-Story habe ich mir „Singles´Day“ von Samantha Murray aus Interzone herausgesucht.
In der realen Welt ist Singles´Day das größste Shopping-Event (online, offline) der Welt und heisst in pinyin, dem romanisierten Chinesisch, Guanggun Jie. Chinesen zelebrieren den Tag als „stolz darauf ein Single zu sein“. Der 11.11. wurde wegen der „1“ als Zeichen, allein zu sein, ausgewählt. Ja, in Deutschland fängt dann gerade der Karneval an. Ich selbst bekomme jedes Jahr von AliBaba die Aufforderung, am Singles´Day ordentlich hinzulangen.
Die Story beschäftigt sich mit mehreren Frauen, die als Singles in einer Lotterie gewonnen hatten, in Kolonisations-Raumschiffen zu einem kürzlich entdeckten erdähnlichen Planeten zu fliegen.
Darunter befand sich eine Frau, welche die Nachricht ihrer Zwillingschwester mitteilte, die obwohl sie selbst gern mitgeflogen wäre, nicht mehr macht, als ihrer Schwester zum Gewinn zu gratulieren. Wäre doch ein netter Tupfen gewesen, die Gewinnerin kurz vor der Abreise zu ermorden und selbst in das Raumschiff zu steigen.
Die Story wirft mehrere Fragen auf: 1, Sollte bei ungebremsten Bevölkerungswachsstum, wie es sich in Afrika abspielt, kein Szenarium entwickelt werden, Generationsschiffe zu bauen um über eine Lotterie junge Menschen auf erdähnliche Planeten zu schiessen? Oder sollte noch weiter differenziert werden nach zum Beispiel rechts- und linksorientierten, religiösen, Intelligenz Quotient, Kriminellen? Obwohl noch keine erdähnliche Planeten ausgemacht, keine Generationsschiffe gebaut worden sind, sollte man sich schon mal Gedanken über den Auswahlmodus machen. Vermutlich wird es jedoch darauf hinauslaufen, dass sich die Intelligenten auf und davon machen und die Dumpfbacken auf der Erde lassen. Der Weg des geringsten Widerstands.
Die vorgenannten Vorschläge sind auf Literatur abgestellt, in denen man ja fast alle möglichen und unmöglichen Szenen abbilden kann. Jede Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit ist rein zufällig.
Doch kann ich mich erinnern, dass ich, als ich noch in Schreibgruppen aktiv an Wettbewerben teilgenommen, eine Geschichte gelesen hatte, in der Nazis getötete Menschen auf Schubkarren zu einem Massengrab gefahren hatten. Das in einer namentlich genannten Stadt Deutschlands. Die Geschichte wurde vom Leiter der Schreibgruppe entfernt mit der Begründung, die Stadt könnte gegen ihn vorgehen.
Konsequenz: Texte sind selbst in der Literatur nicht immer sicher. Eher im Film? Denke ich an Charlton Hestons '“Soylent Green is people!!!“, ging das doch durch.

mercoledì, ottobre 10, 2018

Google Sites, meine Kurzgeschichten Seite

Wow, die Aufmachung meiner Kurzgeschichtenseite ist ansprechender geworden. Dank Google. Und einige meiner Stories sind so gar ganz gut. Also nichts wie ran, Leute, und einen Blick darauf werfen.

Asimov's Science Fiction Sept/Oct 2018




Welche Story ist bei mir hängen geblieben? „In the Sharing Place“ von David Erik Nelson.
Jugendliche, deren „Loved Ones“, Eltern oder Geschwister, ums Leben gekommen sind, werden vom Staat interniert und bereiten sich darauf vor, das Camp zu verlassen. Es ist nicht zwingend, die Jugendlichen können im Camp so lange bleiben, wie sie wünschen. Doch nach und nach entscheiden sie sich, fortzugehen. In der Story wird bechrieben, wie sich die Jugendlichen in einem Park hinter dem Camp treffen, ein Erwachsener sie überwacht und steuert. Man sieht ein kleines Gebäude, den Warteraum, der von einem Jugendlichen, der gehen will, betreten wird. Im Warteraum gibt es einen Tisch, ein paar Stuhle, ein Sofa und drei ausgelesene Zeitschriften. Am Ende des Raumes befindet sich eine Tür mit der Aufschrift „Exit“, durch die Jugendliche den Warteraum verlassen, nicht wissend, ob sie abgelehnt oder akzeptiert wurden, von dem, was sich hinter der Ausgangstür befindet.
Hintergrund war, dass aus allen angeschlossenen Lautsprechern ein Lied drang, welches erwachsene Menschen geistig und körperlich veränderte. So nahmen sie sich das Leben, während ihre Kinder sich über den Warteraum auf die eine oder andere Art entfernten.

Italienische Bürokratie, Hoppstaedten-Weiersbach, (hier geht es doch)


Laden in Italien eröffnen
Es war bekannt, doch jetzt fasste es unsere Tageszeitung noch einmal zusammen. Bürokratische Hürden verlangen in Italien langem Atem und Willenskraft, wenn man ein Geschäft eröffnen will.
Bei einer Tischlerei muss man bis zu 78 Vorschriften beachten, 26 Ämter sind involvierf. Bei einem Eisgeschäft 73,26, einer Bar 72,26, einem Friseur 65, 26.
Wenn ich mich an meine Zeit in den USA erinnere, ging man in ein Gemeindebüro zahlte 100 Dollar, bekam einen Schein und damit die Genehmigung den Laden aufzumachen. Dass der italienische Staat die Entbürokratisierung nicht voranbringt und auch in der Vergangenheit nichts passiert ist, zeugt von der permanenten Bescheuertheit der italienischen Regierungen.


Während in Chemnitz hin und wieder Ausländer gejagt werden, gibt es mit dem Dorf Hoppstaedten-Weiersbach, das um 3500 Einwohner zählt, einen Ort, in dem sich etwa 1000 Chinesen niedergelassen haben,.um mittelständische Firmen zu gründen und von dort aus Europa zu bearbeiten. Und das kam so:
Zwei Menschen trafen sich auf dem Frankfurter Flughafen und kamen ins Gespräch. Hou und Scholz. Scholz betrieb dort einen Laden, Hou, eine Geschäftsfrau, die auf ihr Flugzeug nach China wartete. Sie tauschten ihre Visitenkarten. Nun sind sie ein Ehepaar und haben eine Tochter. Vorher machten sie ein kleines Büro in Shenzhen auf und gewannen chinesische Geschäftsleute, sich in Hoppstaedten-Weiersbach niederzulassen. Viel Grün, gute Luft, sauberes Wasser und nette Bürger. Ihre Werbung hatte Erfolg wie man liest, tausend Chinesen sind schon dort, ein pharmazeutischer Hersteller will dort eine Fabrik bauen.
Der Ort hatte viel Jugendliche an Städte abgeben müssen, amerikanische Soldaten haben dort Häuser und Wohnungen verlassen, um in die U.S.A zurückzukehren. Um die Chinesen in die örtliche Gemeinschaft zu integrieren werden Deutsch-Chinesische Festivals abgehalten und es wird Fußball gespielt.









martedì, ottobre 09, 2018

Business Week v. Sept. 17, 2018



bringt wenig Aufregendes. Vielleicht interessant, dass ein holländisches Unternehmen groß in die Herstellung von Batterien einsteigen will, die technische Apparate mit Ausnahme von Autos mit Strom versorgen sollen.
Lithium Werks BV in Hengelo hat ein Werk in Shanghai errichtet, plant ein zweites in China und eines in Mexico. Koolen, der Geschäftsführer, machte sein Geld an Beteiligungen von Uber Technologies und Booking.com und investierte damit sein neues Unternehmen.
Mit dem Beitrag „Where´s Larry“ ist Googles Larry Page gemeint, der ein Senate Hearing geschwänzt hat, im Gegensatz zu Facebooks Sheryl Sandberg und Twitters Jack Dorsey, Er hatte vermutlich keinen Bock, sich von Politikern befragen zu lassen, die dann verbissen auf seinen leeren Stuhl starrten. Ich verstehe ihn.
Google Co-Gründer Larry Page ist Boss der Dachorganisation Alphabet. Sundar Pichai CEO von Google und Mitbegründer Sergey Brin ist President. Page kümmert sich lieber um seine Moonshot Projekte und arbeitet häufig von seiner Karibik-Insel aus.

lunedì, ottobre 08, 2018

Cashless



In unserer Zeitung „Il Resto del Carlino“ befand sich wie jeden Montag eine Finanzbeilage, in der freudig verkündet wurde, wieviel mehr Italiener sich ihrer Kreditkarte und ihrer Bancomatkarte (Debitkarte) bedient haben. Schnee von Gestern.
Die South China Morning Post brachte den Artikel „How cashless mainland China made Hong Kong, Singapore look backward“. Und ich füge hinzu: In diesem Zusammenhang sollte man Deutschland und Italien als Museumsländer begreifen.
Singapore und Hong Kong, Städte mit hohen Grundstücks-, Häuser und Mietpreisen sind durchaus technisiert. In ihnen werden die Geschäfte zu einem Teil bargeldlos abgewickelt. Cashless also. Doch China hat sie übertroffen.
Während die beiden Städte daran gehen aufzuholen. Singapore strebt an bis 2025 sämtliche Barzahlungen abzuschaffen, gibt es in China mit Alibaba und Tencent nur zwei Provider. Hingegen sind die Märkte in den beiden Städten Hong Kong und Singapore zersplittert in Dutzende von Providern. Die Kunden müssen im Gegensatz zu denen in China eine erhebliche Anzahl von Apps auf ihrem Telefon gespeichert haben um cashless zahlen zu können.
Der Premier von Singapore Hsien Loong, lobte das chinesische System und meinte: Wenn Besucher von China erfahren, dass in einigen Verkaufspunkten Bargeld benutzen müssen, fragen sie: „Wie kann Singapore so rückständig sein?“ Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels. Ab September gibt es einen Singapore einen universellen QRCode, über den man bezahlen kann.
In Hong Kong sind Kreditkarten und die Octopus Card noch populär. Mit der letzteren können die Kunden die Bahn benutzen und Restaurantrechnungen bezahlen.
Welche Möglichkeiten gibt es, um Barzahlung einzudämmen? Geldautomaten abschaffen.
Hier ein Video über „China is beyond Cashless“.