sabato, marzo 18, 2017

Zu optimiere gibt es genug Stoff.

Im letzten “Spiegel” las ich einen Beitrag über den Restaurantbetrieb der Deutschen Bundesbahn. Anscheinend nehmen Kellner dort die Bestellungen noch mit Bleistift und Block auf. Dazu fällt mir McDonald ein, wo wir einmal die Woche einkehren, wenn wir in das Einkaufszentrum von Cento gehen. Die Bestellung tippe ich in einen Automaten, gebe die Nummer einer Pappe ein, die ich mir auf den Tisch stelle, nachdem ich an der Kasse bezahlt habe. Bar. Geht natürlich auch mit Kredit- oder Debitkarte. Anhand der Nummer erkennt der Kellner, wo er das Essen absetzen kann. Das System wäre auch für den Speisewagen geeignet.
Es gibt Verfahren im täglichen Leben, über die man den Kopf schüttelt. Bei uns in Italien muss man zum Arzt, um ein Rezept für ein Blutdruckmittel zu bekommen. Das Mittel nimmt man täglich. Warum kann man mit seiner Gesundheitskarte nicht einfach zur Apotheke, um die Pillen abzuholen. Es reicht doch, wenn Name von Patienten und Medikament in der Cloud gespeichert werden, um sicherzustellen, dass der Patient das Sanitäts-System nicht hintergeht. Ist doch machbar.
In den U.S.A. ist es auch irre. Dort werden die Pillen in der Apotheke abgezählt. Das Etikett sowie Beipackzettel werden gedruckt. Dafür muss man in der Apotheke eine Viertelstunde warten. Wenn die Prozedur erledigt ist, wird der Name des Patienten per Lautsprecher aufgerufen und man bekommt das Medikament gegen Bezahlung ausgehändigt. In Italien bekomme ich es umsonst. Das kann man nicht verallgemeinern. Integratoren sind kostenpflichtig. Jedoch kann man über das Gesundheitssystem in Italien nicht meckern.

Ich las in Facebook die Notiz einer Freundin, die ich in Second Life kennengelernt hatte, die mit ihrem Mann in Florida lebt, den sie auch in Second Life gefunden hat. Sie schrieb, dass sie Alexa von Amazon hat. Alexa ist die Software für Amazon Echo, dem intelligenten Lautsprecher. Der wird jetzt auch in Deutschland angeboten. Ich wollte ihn auch haben, bestellte in den U.S.A., in Deutschland. Amazon schickt ihn nicht. Im italienischen Amazon befindet er sich nicht im Angebot. Und stellen wir uns dann vor, die Rechtspopulisten kämen an die Macht. Europa würde noch weiter auseinander gerissen. Dann hilft nur noch eines: Im Schrebergarten Polka tanzen.

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venerdì, marzo 17, 2017

Digitale Wüste

Reno Centese, wo ich wohne, ist ein Dorf mit rund eintausend Einwohnern mit zwei Bars, in denen tagsüber Kaffee und abends Bier getrunken wird. Es gibt einen Tabak- und Zeitschriftenhändler, einen Billig-Textil-Laden, einen Minimarkt, drei Haar-Salons und das Postamt. Habe ich noch was vergessen? Ach ja, den Fussballverein mit Stadion.
Aldo, Tabakhändler, ist derjenige, der am besten darüber informiert ist, über das, was im Dorf passiert, da seine Kunden sich mit ihm über alles Mögliche unterhalten. Da er mir früher ein paar Computer zusammengebastelt hat, die nun in meiner Garage stehen, weiß ich, dass er Technologie-Freund ist. Schon einmal gut, dass man sich mit jemandem über Digitalisierung unterhalten kann. Er ist ein paar Dekaden jünger als ich, denn in meiner Altersklasse haben die Leute nicht die geringste Ahnung, was Hi-Tec angeht. Manchmal komme ich mir wie ein Alien vor, der mit seiner Untertasse gestrandet ist. Im Umkreis von dreißig Kilometern gibt es keine Maker-Gruppen, deren Mitglieder sich gegenseitig unterstützen. Aus meiner Sicht müssten in jedem Dorf zwei oder drei Figuren sitzen, mit denen man sich zusammentun kann, um Fragen zu klären, die mit Digitalisierung zu tun haben. Also digitale Wüste. Gut, dass es You Tube gibt.
A pro po You Tube. Für 35 USD im Monat gibt es in den U.S.A jetzt You Tube-Fernsehen. Über das Internet natürlich. Es sind nicht alle Sender angeschlossen. Wird wohl noch. Es kommt jedoch vermutlich beim jüngeren Zuschauer an, wenn sich You Tube auf seine Präferenzen einschießt. Nicht nur mit der Werbung, sondern auch mit den Programmen. Welche Art von Videos hat das Individuum betrachtet? SF? Dann werden SF-Fernsehprogramme vorgeschlagen. Welche Sportart? Etc. Ich bin gespannt, ob You Tube TV einschlägt. Ich selbst habe mit Fernsehen wenig am Hut. Doch jedem das Seine.

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giovedì, marzo 16, 2017

Asimov´s Science Fiction, Jan/Feb 2017

Das Wetter ist so gut bei uns, dass man zur Mittagszeit auf der Veranda sitzen kann. Zu beiden Seiten auf den Kacheln eine Ladung Weintrauben und einen Packen Lesestoff. Angenehm, um nicht das Wort “herrlich” zu strapazieren.
Asimov´s, 200 Seiten stark, kommt neben Analog alle zwei Monate. Asimov´s hat 40 jähriges Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch. Zu der Zeit war meine aktive Rock-Karriere schon zu Ende. Mann, da war ich 37 Jahre alt und hatte wohl die Programmiererei auf dem Zettel. Es war die Zeit des NDR Kleincomputers, der im dritten Programm vorgestellt wurde, und ich las Byte und PC-Magazine, neben der Business Week. SF zu lesen begann ich erst wieder, als ich in den U.S.A. arbeitete, und zwar kaufte ich mir William Gibsons Neuromancer als Strandliteratur. Stamford, Connecticut, hat einen tollen Strand am Atlantik. Als ich die Jungs dort mit einem Jeep Wrangler durch die Gegend gurken sah, kaufte ich mir auch einen. Das war 1992. Verschiffte ihn später von New York nach Bremerhaven. Für Kurzstrecken ist er noch immer gut.
Ich musste Asimov´s noch einmal durchblättern, um eine gute Geschichte herauszupicken, über die ich hätte schreiben können. Kein gutes Zeichen, wenn bei mir keine dieser Stories hängen geblieben war. Ich nehme mir “The Speed of Belief” von Robert Reed vor. Reed hat hunderte von Stories geschrieben. Ich hatte ihn im Magazine of Fantasy and Science Fiction verortet. Aber er ist überall zu lesen.
Es geht in dieser Story um ein Riesenschiff, dass durch den Kosmos fliegt, Planeten-Völker aufnimmt und irgendwo wieder aussetzt. Intelligente Flüsse werden in einem Sonnensystem entdeckt, die mit dem Schiff kommunizieren und sich bereit erklären, ein paar Planeten an Menschen abzugeben, die sich zur Zeit auf dem Schiff befinden. Ein Mensch und zwei Androiden machen sich auf den Weg, um mit den Flüssen zu verhandeln und den Claim abzustecken. Das zur Übersicht.
Die Stories haben mich nicht vom Hocker gehauen. Vermutlich wird es auch schwieriger; denn wie ich vorhin schrieb: Die Zukunft holt uns ein. Nerds sollten jedoch weiterhin SF lesen: Es gibt ein paar clevere Ideen in den Stories, die umgesetzt werden könnten.
Ich selbst kau noch immer an der Github-Schwarte herum. Vermutlich wäre es klüger gewesen, einige wichtige Commands zu benutzen und mich auf Programme zu konzentrieren. Aber ich habe Zeit, es gibt keinen Termindruck und es ist gut, wenn man weiß, wo man wieder nachschlagen kann, wenn man etwas vergessen hat. Und davon verstehe ich etwas.


mercoledì, marzo 15, 2017

Neues aus dem Spiegel und der Business Week

Ich habe wieder einen SPIEGEL durch, den vorletzten. Die Politikseiten habe ich en passant durchgeblättert. Im Grunde steht ja nichts in ihnen, was man nicht schon irgendwo anders gelesen hat. Außerdem ist das etwas für Individuen, die nichts anderes zu tun haben, als sich über etwas aufzuregen. - Und dann die “Grausigen Funde”. Da wurden doch im Münchner Max-Planck-Institut ein paar Gehirne von Anno Dunnemals aufgespürt. Die sind in Scheiben geschnitten. Einige stammen von dem Massenmörder Fritz Haarmann. An ihnen war einmal geforscht worden. Nun lagen sie jahrelang im Archiv herum. Was soll das? In den Müll damit. Es sei denn, Wissenschaftler denken: Wir wissen zwar nicht, was wir damit anfangen können, aber vielleicht kann man in hundert Jahren mehr über Hirne herausfinden. Jedoch dann  dann wiederum: Gehirne gibt es genug, oder? Laufen doch überall herum.
Interessant war der Beitrag über fliegende Autos. So langsam werden wir von der Zukunft eingeholt. Ich las heute gerade im Online Manager-Magazin, dass Bill Ford nichts von fliegenden Autos hält. Menschen können ja nicht einmal in zwei Dimensionen fahren, meinte er. Tja, aber. Es muss doch reichen, dass diese ihren Zielort nennen und das Auto fliegt los.
Es wird wohl Blech vom Himmel regnen, das meint Elon Musk. Deshalb hat er ja schon mal lt. Businessweek auf seinem Gelände in Los Angeles ein großes Loch gegraben, den Startplatz für einen Demo-Tunnel. Die Idee der Untertunnelung zur Verkehrsentlastung kam Musk, als er in einem Stau stand. Und für den Hyperloop werden ebenfalls Tunnel benötigt. Inzwischen steht eine Schildvortriebsmaschine von Herrenknecht in dem Loch. Von denen gibt es welche mit neunzig Prozent Preisabschlag. Die Chinesen haben so viele U-Bahnen gebaut, dass sie gern ein paar Herrenknecht-Maschinen loswerden wollen. Musk hat vor, selbst ein paar Maschinen bauen zu lassen, bei denen der Vortrieb schneller ist. Seine Ingenieure haben ein paar Ideen.
Das ganze erinnert mich an eine Dr. Who Episode, in denen Autos unterirdisch auf mehreren Ebenen kreuzten. Gar nicht so abwegig. Autos in Tunneln oder fliegende Autos? Vermutlich beides.


Schweinezyklus bei Hühnern gesprengt.

Den Schweinezyklus kennt man aus der Volkswirtschaftslehre. Grosses Angebot - Preise sinken - Angebotsreduzierung - Preise steigen.
So etwas gibt es ebenfalls bei Legehennen. Sinkende Preise haben Nachteile für die Produzenten. Um das zu vermeiden, verlassen die sich auf Daten des Unternehmens Agri Stats Inc., die von angeschlossenen Produzenten erhoben werden und ein feinkörniges Bild über die Lage der Legehennen-Industrie liefert. Periodisch erscheinende Berichte sind so ausführlich, dass die Erzeuger der Hennen ihre Aktivitäten danach ausrichten ohne sich miteinander abzusprechen, mit dem Ergebnis, dass die Preise für alle Unternehmen nicht gesenkt werden müssen.
Ein Beispiel dafür, wie wichtig Daten in der Ökonomie geworden sind. Obwohl Preisabsprachen nicht nachgewiesen worden sind, reichten Großhändler eine Klage gegen die Hühnchen.Erzeuger ein mit der Behauptung, dass Preisabsprachen stattgefunden haben. Der Prozess steht noch aus. Ich glaube nicht, dass die Klage Bestand hat. Es ist jedoch interessant das Urteil zu erfahren im Hinblick auf den Vorgang, indem nur von Daten abhängige Entscheidungen getroffen werden, welche den Zyklus vergangener Zeiten durchbrechen.


Trekkie-Kreuzfahrten

In der Businessweek las ich zum ersten Mal darüber. Faszinierend, würde Spock sagen. Hier die  Web-Seite über Star Trek, The Cruise II im Jahr 2017.




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lunedì, marzo 13, 2017

Analog, Science Fiction and Fact, Jan/Feb 2017


Es tauchen immer wieder neue Autoren mit ihren Stories auf, die interessante Themen zum Inhalt haben. Wie Scott Edelmans “After the Harvest, before the Fall”.
Vielleicht erinnert sich jemand an künstliche Alterungen von Textilien. Na ja, Löcher in Jeans spielen auch eine Rolle. Edelmann hat nun das Thema künstlicher Alterung auf Individuen ausgedehnt. Babies werden von einer Hi-Tec Stadt einer auf dem Land arbeitenden Bevölkerung übergeben. Das Wachstum der Babies ist beschleunigt, so dass die nunmehr Erwachsenen nach ein paar Monaten in die arbeitende Bevölkerung integriert werden können. Arbeit verschleißt und läßt die Menschen noch älter aussehen. Sie werden von den Soldaten der Hi-Tec Stadt selektiert, abgeholt und mit dem Gehirn eines Städters versehen, der für die Transplantation die Behörde der Stadt bezahlt hat.
Protag der Geschichte ist Daniel, Anführer der landwirtschaftlichen Genossenschaft, der bei einem Ernteunfall eine Hand verlor und damit für die städtische Elite wertlos geworden ist. Daniel hat seinen Landbewohnern die These verkauft, dass der menschliche Körper unwichtig ist, da der Geist weiterlebt. In Ezra hat er einen Widersacher gefunden, der Daniel das nicht abnimmt. Ezra macht sich aus dem Staub. Den Soldaten, welche zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Abholung einer neuen Charge von Körpern eintreffen, fällt bei der Selektion das Fehlen Ezras auf. Daniel erzählt ihnen vom Tod Ezras und bekommt es auch hin, das Ezra keine Unruhe stiftet, indem er ihm ein Gift einflösst. Nur eine wöchentliche Immunisierung kann ihn am Leben erhalten.
Steile These: Die Städter sind durch Technologie unsterblich geworden. Ihr Körper verändert sich nicht. Sie wollen Unsterblichkeit und ein etwas angealtertes Aussehen. Verständlich. Sieht man ja auch bei Lederjacken.


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domenica, marzo 05, 2017

Fortschritt kommt auf leisen Sohlen


Es begann mit Schach, setzte sich fort mit Go und nun mit Poker. Wer weiß, wo es enden wird? Software blufft besser. Für Poker heißt sie “Libratus”.
Computer Aided Design (CAD) Programme wie “Onshape” werden in der Cloud angesiedelt und stehen Teilnehmern für Projekte zur Verfügung. Auf You Tube gibt es einen Sack Videos über Onshape.
Interessant sind auch weitere Beiträge aus der Business Week, die sich mit Webseiten beschäftigen, über die Politiker zur Rechenschaft gezogen werden. Das sieht dann so aus: Nutzer geben ihre PLZ ein und erhalten Namen und Telefon-Nummer ihres Wahlkreis-Repräsentanten.
Ich hatte damit gerechnet, dass die Piratenpartei solche Seiten anbieten würde, nur hat diese sich in einer Aktion der Selbstzerfleischung deaktiviert.
Im Rahmen der Politik gibt es sicher tausende von Ideen, in der die Bevölkerung anhand der Digitalisierung das Parlament kontrollieren könnte. Webseiten mit Wahlprogrammen und eine Information über deren Ausführung durch die Regierung. Wie, wann, wo. Meines Erachtens müsste eine Regierung auch abgewählt werden können, wenn sich herausstellt, dass sie innerhalb eines festgelegten Zeitraumes nichts auf die Reihe bekommt.

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venerdì, marzo 03, 2017

deutsche Politik "gähn"

Auf einem Schirm sehe ich den Film “aproximando-se do desconhecido” (Approaching the Unknown), auf dem anderen Schirm schreibe ich diesen Blog. OK, jetzt habe ich den Film angehalten. Für ein derartiges Multitasking wie portugiesisch verstehen und gleichzeitig deutsch zu schreiben bin ich nicht verdrahtet. So etwas kann nur Commander Data, und ich frage mich: Wieso eigentlich nicht ich? Mit uns stimmt doch irgendetwas nicht.
Beim Lesen des “Spiegel” wurde mir klar, dass mir die deutsche Politik, über die geschrieben wird, gleichgültig wird, und so überschlug ich ein paar Artikel. Auf Ergebnisse kommt es an. Beschreibungen über verkrampfte Bemühungen zu lesen, dorthin zu gelangen, ließen mich gequält lächeln. So lasse ich es lieber. Und die Ergebnisse dieser Bemühungen sind ja auch nicht das Gelbe vom Ei. Darüber hinaus bin ich ohnehin nicht oft in Deutschland. Einmal zum Oldie-Con, und vielleicht mal ein Ausflug in exotische Gefilde: Sachsen, Mecklenburg oder so. Wäre vielleicht einmal interessant, als Deutscher getarnter Ausländer eine Reportage über diese Gegenden im Blog zu bringen.

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