venerdì, agosto 26, 2016

Gorgo



Das ist Gorgo der Kleine. Gorgo der Grosse ist schon auf der Suche nach ihm.

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VR

Vor einiger Zeit hatte Facebook für 2 Milliarden Dollar Oculus gekauft. Ich bin gespannt zu sehen, ob es sich für Facebook und dessen Benutzer lohnt sich so eine klobige Brille aufzusetzen.
Die kostet zur Zeit 599 Dollar. Dann ist ein potenter Computer erforderlich. Und Spiele für VR gibt es nicht wie Sand am Meer. Zuckerberg meint lt. Business Week, dass User sich mit der Brille auch Sportveranstaltungen ansehen könnten. Irgendwann in der Zukunft. Der Plan ist, mit Oculus die Welt zu vernetzen. Früher habe man über Text kommuniziert, dann über Bild- und Videokameras in Smartphones und Zuckerberg denkt an Virtual Reality.
Second Life versucht auch irgendwann auf Oculus umzustellen. Es müsste jedoch für den Nutzer ein Vorteil dabei herausspringen, bevor er sich eine VR-Brille auf den Kopf schnallt. Immerhin weiß man in Second Life, dass es eine künstliche Welt ist. Unter Umständen vermischt sie sich irgend wann mit der realen. 

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Drei Münzen im Brunnen


n den 50ern war Italien für Deutsche ein Sehnsuchtsort. Und nun bin ich da. Im nächsten Jahrhundert, und es gibt immer noch keine Rollmöpse und roten Heringssalat.
Und ich sah “Drei Münzen im Brunnen” in den 50ern. Ich habe mir nun wirklich jeden Schwachsinnsfilm angesehen. Zum Glück gibt es den nicht auf YouTube, auch nicht als “Three Coins in the Fountain.” Da habe ich ja noch mal Glück gehabt.

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giovedì, agosto 25, 2016

Eye in the Sky


IT’S A BIRD, IT’S A PLANE…
Since the beginning of the year, the Baltimore Police Department had been using an aerial surveillance system to investigate all sorts of crimes, from property thefts to shootings. A small Cessna airplane equipped with a sophisticated array of cameras—adapted from the surge in Iraq—sometimes flew above the city for as many as 10 hours a day, a service provided by an Ohio-based company and funded by a private donor. The people of Baltimore had no idea it was there.
Quelle Bloomberg. Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York, besitzt einen Wirtschafts-Nachrichtendienst, ähnlich wie Reuter und gibt die “Business Week” heraus.
In o.a. Kurzbeitrag wird geschildert, dass die Polizei von Baltimore, abgesehen davon, dass sie Freddie Gray, einem Schwarzen im Polizeiwagen das Rückgrat gebrochen hat, nachdem sie während  einer Kontrolle eine unerlaubte Art von Messer bei ihm fanden, seit Anfang des Jahres eine mit Kameras ausgerüstete Cessna um die zehn Stunden pro Tag über der Stadt kreisen ließ. Ein Service, der von einem Unternehmen aus Ohio durchführt und von einem privaten Spender finanziert wird.
Die Frage. Was würde in Deutschland passieren, wenn man das in Deutschland machte? Den Part mit dem Flugzeug. Ich sehe da grün, lol.

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Erdbeben in Italien


Wieder ein Erdbeben in Italien, generiert Schrecken, ein Gefühl der Leere, der Bestürzung, Verzweiflung und Trauer.
Hier brach ein Hotel zusammen und begrub um die 70 Touristen unter sich.
Mein Mitgefühl allen, die unter dieser Katastrophe zu leiden haben und ein Lob den Helfern, die versuchen Verschüttete lebend zu bergen.
2012 hatten wir ein Erdbeben in der Emilia Romagna bei uns. Zum Glück sind die meisten Häuser hier nicht so alt und überstanden die Erschütterungen. Aber auch 27 Tote waren 27 zu viel. Und viele Schäden sind noch immer nicht behoben.

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mercoledì, agosto 24, 2016

Business Week, Aug. 8 - Aug 21, Business Double Week also



Ich habe zwei “Business Week” durch und werde mich über einige Beiträge auslassen. Im Moment schiele ich jedoch auf den anderen Bildschirm, wo mein Avie im Second Life in einer brasilianischen Karaoke Bar herumtanzt. Ich bin als nächster mit Singen dran.
Die “Business Week” leser ich immer wieder gern. Ich beziehe die, denke ich, schon um die vierzig Jahre. Sie trug dazu bei, dass ich in den U.S.A. arbeiten konnte, denn durch das ständige Lesen der BW konnte ich mein Englisch gehörig aufpolieren.
Die BW ist für mich attraktiver als der “Spiegel”, den ich auch abonniert habe. Schon deshalb, weil sie aus der Perspektive der U.S.A. berichtet, in der HiTech einen größeren Stellenwert hat. Und sie enthält weniger Politik. Das ist auch nicht schlecht. Einige der Spiegel-Kommentatoren sind penetrant links. Mit neutraler Berichterstattung können die nichts anfangen, und was ich bei der “Business Week” auch besser finde ist, dass die Journalisten versuchen, von den Playern, über deren Unternehmen sie berichten, Nachrichten aus erster Hand zu bekommen und diese versuchen zu interviewen. Klappt nicht immer. Auch darüber wird berichtet.
In einer BW wird die Frage erörtert: “Is Banking better in Bed?”. Sollte der Sparer sein Geld unter die Matratze legen? Wenn die Sparkassen und Banken Sparbücher mit negativen Zinsen belegen, bietet sich das an. Aber es macht mehr sinn, nach Industrie-Obligationen Ausschau zu halten, die auch heute noch vier oder fünf Prozent Zinsen abwerfen, weil sie vor langer Zeit emittiert worden waren und noch einige Jahre an Laufzeit haben.
Die Ausgabe, die ich vor mir liegen habe, besteht zu einem großen Teil aus Interviews. Ich nenne einige Namen: Satya Nadella (Microsoft), Marissa Mayer (Yahoo), Ringo Starr (Musiker), Margrethe Vestager (European Commission), Elizabeth Warren (U.S. Senator), Carlos Slim (America Movil), Ginni Rometty (IBM), John Krafcik (Google Self Driving Car Project), Demis Hassabis (DeepMind Technologies).
Es waren eine Menge mehr an Leuten. Aber diese Namen sind bei uns, so meine ich, bekannter.
Wie sieht Nadella Microsoft? Super natürlich. Es versucht Office 365, das in der Cloud ankert, an Klein- und Mittelunternehmen zu vermieten. Es hat Linkedin gekauft. Es besitzt Minecraft. Wichtig ist für Nadella, die Unternehmenskultur des Wachstums. Das ist bei jedem Internetunternehmen so. Die Skalierbarkeit.
Es ist einfacher, ein paar weitere Serverfarmen irgendwo hinzustellen, als neue Fabriken bauen zu müssen.
Von Interesse ist für mich auch das, was Demis Hassabis zu sagen hat. Hassabis ist CEO von DeepMind Technologies, einem Google-Unternehmen, das sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt.  
Für ihn wird es einige Dekaden dauern, bis es autonome intelligente Systeme gibt. Aber sie werden kommen. Das interessanteste ist aus seiner Sicht die Beschäftigung intelligenter Systeme mit der Wissenschaft, um die Erkenntnisse aus dieser schneller zu erweitern.
Carlos Slim, mexikanischer Unternehmer schlägt vor, die Arbeitszeit zu verkürzen, da es für Menschen immer weniger Arbeit geben wird. Wenn Automaten 24 x 7 ackern, wird ohnehin nicht viel zu tun sein. Auch heute wäre schon eine Drei-Tage-Woche angebracht.
Und Ginni Rometty, Boss von IBM hält viel von Watson. Sie meint, dass der für alle möglichen intelligenten Anwendungen aus Robotik, Medizin, Recht usw. Eingesetzt werden kann.
Und Marissa Mayer, CEO von Yahoo, hat, obwohl der Lack von dem Unternehmen abgefallen ist, ein Anrecht auf 57 Millionen Dollar, sollte sie die Gesellschaft verlassen. Nicht schlecht. Aber dann wiederum wurde Yahoo an die Telefongesellschaft Verizon für 4,8 Milliarden USD verkauft. Und Mayer hatte bei Yahoo ohnehin schon 162 Millionen Dollar verdient.
Das waren einige Highlights aus der “BW”, eine kleine Auswahl von Interviewten. 

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Drei dunkle Strassen


Zu diesem Filmprogramm aus den 50ern habe ich keinen Film auf YouTube gefunden. Ein Programm, das ich mir für 10 Deutsche Pfennige an der Kinokasse gekauft hatte. „Drei Dunkle Strassen“, ein Noir-Film, wie er nur in den 50er Jahren gemacht werden konnten. Seht euch diesen Hut an, und den Büstenhalter, den sie damals gebaut haben. Wo sieht man so etwas heutzutage.


Dafür kann ich einen anderen guten Film empfehlen, diesen.

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martedì, agosto 23, 2016

Selbst ist das Ding

Das Blog „TechCrunch“ berichtete, es sei dem Self-Assembly-Lab gelungen, Teile eines Smartphones dazu zu bringen, sich selbst zusammenzubauen. Es ganz einfach: Teile, die zusammengehören erkennen sich und koppeln sich zusammen. Das System ist der Natur entlehnt, dem Bau von Körperzellen zum Beispiel.


Cool 

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domenica, agosto 21, 2016

KI auf leisen Sohlen



Big Data wird von einem Algorithmus als Entscheidungshilfe für die Rechtssprechung verwandt.
In unserer italienischen Tageszeitung wird unter der reißerischen Überschrift “Usa, condannato dal computer. Il giudice si affida an un algoritmo” (“U.S.A. Verurteilt durch einen Computer. Der Richter vertraut sich einem Algorithmus an”).
Der Oberste Gerichtshof von Wisconsin hat den Ein spruch eines Anwalts abgelehnt, der das Urteil eines unter geordneten Gerichts angefochten hat, weil sich dieses auf den vorschlag einer Künstlichen Intelligenz stützt, den ein Richter für sein Urteil herangezogen hat.
In diesem Falle ging es auch darum zu entscheiden, ob der Beschuldigte gegen Kaution freigelassen werden könnte. Das System hatte die Ablehnung empfohlen.
Der Algorithmus wurde von dem Unternehmen Northpointe entwickelt.
Ich war schon immer der Auffassung, dass Computer Anwälten und Richtern viel Arbeit abnehmen können. In der Science Fiction Gemeinschaft Hamburg hatten wir mit Karl-Heinz Jakubeit einen Jurastudenten, der seinerzeit meinte, “Gewusst wo” sei schon die halbe Miete. Bei vielen Fällen gibt es Urteile aufgrund ähnlicher Sachverhalte, die in der juristischen Literatur beschrieben sind. Für Computer ist es einfach, diese Vorgänge herauszufiltern und auf zubereiten.
Ich googelte Karl-Heinz Jakubeit. Es gibt einen Rechtsanwalt gleichen Namens in Hamburg. Zwei Bilder stammen aus meinem Blog. Aber die hat sich das System vermutlich selbst heraus gefischt.
Würde ich dem Rechtschreibprogram trauen, würde aus gefischt ge fischt, aus Rechtssprechung Rechts Sprechung, aus herauszufiltern heraus zu filtern.
Aber irgendwann bekommen die Technologen auch das hin und in einer fernen Zukunft wird das Leben der Menschheit durch Algorithmen bestimmt.

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Wunschkonzert mit Peter Frankenfeld und 08/15 Heimat mit Joachim Fuchsberger


Brauchte ich mir zum Glück nicht ansehen. Habe kein Video gefunden.
Grenzt ja auch an Masochismus. Ich betrachte es als Härteprobe.

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Presseschau: Der Spiegel 33, 13.8.2016

 Es ist Sonntag Morgen. Habe Johnny, unseren Norfolk-Terrier heute zum ersten Mal an der Leine auf meinem Power-Walk mitgenommen. Den ersten Menschen, der uns begegnete, hatte er angebellt, danach verhielt er sich angemessen. Mit ihm ging ich noch schneller als sonst. Beim Tabakhändler holte ich die Zeitung, hatte Johnny ans Gitter gebunden. Kein Problem. Also das nächste Mal geht es wieder los mit ihm.
Den letzten “Spiegel” blättere ich auf kommentarwürdige Begebenheiten durch wie:
Einige Grüne regen sich über ihr Mitglied Palmer auf, dem Oberbürgermeister von Tübingen, der meinte, straffällige Flüchtlinge sollten in sichere Teile des Landes, aus dem sie geflüchtet waren, abgeschoben werden.
Diese Meinung ist auch in unserem Dorf populär. Es gibt schon genug eigene Landsleute, die klauen. Da benötigt man nicht noch Ausländer für.
Das mag sich lesen wie von einem sklerotischen Wutbürger und Pegida-Anhänger geschrieben, aber was steht als Alternative zur Verfügung? Ein christlicher Pfarrer mit seinen zehn Geboten. Eine richterliche Ermahnung. Langeweile ohne Ende, da der Flüchtling keine Arbeitserlaubnis erhält, so lange sein Status nicht geklärt ist. Mühen bei der Aneignung von Sprachkenntnissen des Gastgeberlandes. Bizarre Religion. Wenig Voraussetzung für ein gesellschaftskonformes Leben in Europa. Lohnte es sich nicht zu sagen, er sollte helfen, sein Heimatland wieder wohnlich einzurichten?
Der “Spiegel” berichtet über einen Harvard-Ernährungsforscher, der meint, man solle Fett essen, um weniger fett zu sein. Fettarme Nahrung würde zu Übergewicht führen.
So ein Quatsch. Wenn ich zwei Scheiben Brot und einen Salatteller am Tag esse, wie sollte ich da fett werden? Im Sommer essen wir weniger Spaghetti und Tortellini, mehr Obst, Salate sowie Schwarzbrot, das es neuerdings auch in einigen Supermärkten bei uns gibt. Ich habe immer noch keine ideale Strandfigur. Es sieht aber schon viel besser aus. Fazit: Weniger essen. Das ist alles.
Interessant war auch der Abdruck des Textes, den Ulrike Meinhof, Element der Baader-Meinhof Bande, 1962 geschrieben hat. Hätte mich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht interessiert. Da kreiste bei mir alles um Science Fiction, danach um Rock n´Roll.
Einige Dinge, die sie in ihrem Text beanstandete, sind inzwischen korrigiert. Damals ging es noch um Gesundheitsschäden durch Akkordarbeit. Die ist inzwischen in Schwellenländer ausgelagert worden und wird irgendwann vollständig robotisiert. Finstere rußige Wohnungen in Hagen und Bochum. Da weniger Kohle gefördert und verheizt wird, sind diese wohl luftiger. Preisanstieg für zehn Pfund Kartoffeln. Die werden nicht mehr teurer. Ob das gut für die Bauern ist? Atomare Rüstung der Bundeswehr? Gab es nie. Bergbaukrisen. Bergbau ist passé. Nichtanerkennung der Oder-Neiße-Grenze. Redet man auch nicht mehr drüber. Nichtanerkennung der DDR. Kommentar überflüssig.
Geblieben sind: Überstunden und das Einschlafen vor dem Fernseher. Nehme ich mal an. Ich schlafe mit dem Tablett ein. Starfighterkäufe. OK, keine Starfighter. Die meisten sind abgestürzt. Jetzt geht es um den Transporter A300, der Risse bekommen hat, bevor er überhaupt in die Luft geht.
Im Grunde genommen wenig und noch weniger Grund, eine Bande zu gründen und herum zu ballern.




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venerdì, agosto 19, 2016

Selbsfahrende Taxis in Philadelphia

Uber wird zum Jahresende in Philadelphia selbstfahrende Taxis einsetzen, Volvos SC90. Der menschliche Fahrer wird nur im Notfall eingreifen. (Quellen: Bloomberg, TechCrunch).

Cool, was?

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08/15


Keine Ahnung, ob jemand, der dieses Blog liest, den Film mal gesehen hat. Im Grunde nichts besonderes, wenigstens für mich. Aber das stellte ich erst dann fest, nachdem ich mein Dreiviertel-Jahr beim Bund abgerissen hatte, 1971.  1955 war es noch beeindruckend, später robbte ich selbst durch den Schlamm.
Die Adresse von Goshoboyoboy, unserem Nachrichten-Fanzine, sagt mir, dass ich im Block 20 der Estorff-Kaserne in Hamburg-Wandsbek wohnte und der R.A. Kompanie 176 angehörte. Instandsetzung. Blaue Spiegel an der Jacke. Der Spieß fragte: “Wer kann Maschine schreiben und Steno?” Danach saß ich in der Schreibstube und brüllte: “Nehmen Sie die Mütze ab, wenn Sie hier reinkommen!” Aber das war nach der Grundausbildung. Vorher hieß es: “Eylmann, Ihr Rohr ist ja ein besseres Damenscheißhaus!”
Dieser Spruch stand auch in einer Goshoboyoboy-Ausgabe. Nur habe ich die nicht mehr. Die Kompanie war eine Fun-Gruppe. Klasse Kameraden. Jeden Tag gab es was zu lachen.
Ok. Wir mussten uns von Panzern überrollen lassen und machten 30 km Märsche. Aber es hatte sich gelohnt.
Ich habe mir den Film noch mal auf YouTube angesehen und fand die Schleiferei von Platzek halb so wild. Als 15 jähriger fand ich es furchbar. Jetzt würde ich es sportlich nehmen. Nur auf Grund meines Alters würde ich natürlich zusammenkrachen.
Hier ein paar Bilder aus der Kompanie, aus einer Zeit, in der wir mit der amerikanischen Rifle M3 ausgerüstet wurden, die schon gegen die Japaner in Okinawa eingesetzt wurde. Meine hatte ein paar Kerben im Kolben.
 Weil ich den Jungs dieses Bild gezeigt hatte, nannten sie mich Elvis beim Bund.
 Anstrengender Kneipenbesuch

hier mit dem Stuffz

 Strandmarsch. Ich war der erste von links mit Helm.
 auf unserer Stube. "Stube gereinigt und gelüftet. Keine besonderen Vorkommnisse!"

So etwas behält man. Lol
 Beim Singen anständiger Lieder
 Muss vor dem Ausgang gewesen sein. Einer ist schon im Mantel.

Hier sehe ich träumerisch über die Bierflasche hinweg. Mann, ich hatte da schon den Gefreitenstreifen am Ärmel.

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mercoledì, agosto 17, 2016

Jo, so war er


Hin und wieder ist die Internet-Verbindung da. In das Fenster muss man hineinjumpen, um etwas auf die Reihe zu bekommen, wie zum Beispiel Videos des Kurses ansehen. Heute Morgen hatte ich eine der Telekomdamen angerufen. Sie fand wohl durch meinen Akzent heraus, dass ich kein Italiener bin und bat mich mein Problem auf englisch zu schildern. Mein Italienisch ist besser, als ihr Englisch, aber sie ließ sich nicht davon abhalten, auf englisch zu radebrechen. Nachdem sie ein paar mal herumgestöpselt hatte und trotzdem nichts lief, bat sie mich, mal eine Woche zu warten und wenn das Internet dann immer noch nicht ginge, solle ich noch mal anrufen. Jo, so läufts in Italien, lol. Zum Glück hat unsere Bar am Platz WiFi und ich Laptop und Tablet.

Das Kinoprogramm von Gestern, auch aus 1955 beschreibt den Film: „So war der deutsche Landser“. Auf YouTube steht, „So war der deutsche Lanzer“. Es war aber der Streifen, sogar auf deutsch.

So bescheuert der Krieg auch war, cool fand ich die Geschütze, die in allen Rohrgrößen gezeigt wurden. Und die Marine hätte mich auch gereitzt. Ist aber wohl doch ganz gut, dass ich den Krieg nur von 0 bis 5 Jahren miterlebte. Es gibt einige Erinnerungsfetzen, wie wir bei Fliegeralarm runter in den Keller mussten. Der Drahtfunk war eine technische Leistung. Das Radio, wohl ein Volksempfänger, war über einen Draht mit dem Telefon verbunden. Über diesen blendeten sich in die laufende Radiosendung Meldungen über heranfliegende feindliche Flugzeuge.

Ich kann mich daran erinnern, dass an den Stränden der Ostsee wie Timmendorfer Strand, Lautsprecher standen, über welche die neuesten Sondermeldungen mit einem Marsch angekündigt wurden. Tagsüber kletterten wir über die Trümmer und sammelten Granatsplitter. Das Haus, in dem wir wohnten, in der Fuhlsbütteler Straße, wurde durch eine Brandbombe zerstört. Zum Glück schafften wir es alle, aus dem Keller zu flüchten. Was danach passierte, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Was passiert sein muss ist, dass wir nach Fuhlsbüttel umgezogen waren, in eine ruhige Seitenstrasse, in der ich eine flotte Kindheit erlebte: Mit Katapulten und Zwillen durch geöffnete Wohnungsfenster schiessen, Räucherlaternen mit Teerpappe schwenken, Bandengegner in Siele sperren, Frösche fangen, Stichlinge, Singen im Chor, Rohrstock auf Lederhosen, Laternenpfähle hochklettern, auf Kanälen Schlittschuhlaufen mit Hodora-Schlittschuhen, Schwimmen lernen, Kletterbäume besteigen, Blasrohre mit Kartoffeln, Fussball auf der Strasse (einmal berühren). Der Teamgeist entwickelte sich früh.

Der Krieg war unnütz. Verschwendung von Geld, Material und Menschen. Aber Idioten gibt es immer.

Ach so: Internet läuft wieder, Jedoch nicht gleich, obwohl alle Lampen im Modem leuchteten. Nur, die des Ethernet blinkte nicht und ich bekam keine Verbindung. Nachdem ich es ohne Router versuchte, funzte einer meiner PCs. Die Leitung war es also nicht, und auch nicht das Modem. Blieben nur die Kabel und der Router übrig. Ein re-boot des Routers war die Lösung.



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