domenica, giugno 30, 2013

Ich habe meine Drohnenstory gefunden. Vor zig Jahren geschrieben und sie wird immer aktueller. Stark. Hier ist sie:


Klaus Eylmann

Berufswechsel

Es war ein lauer Sommerabend. Spaziergänger flanierten auf der Promenade und Lichter flackerten auf dem Meer: Laser zerschmurgelten ein ‘Gommone’. Ein Gummischlauchboot mit Flüchtlingen, dass sich auf dem Weg zur Küste Italiens befand, es war nicht mehr. Die Leute auf der Promenade sahen darüber hinweg, sie mochten nicht darüber reden, der Abend war einfach zu schön, und so oft kam es ja auch nicht mehr vor.

Carlo Ronchetti ging zum Eisstand und stellte sich an, kümmerte sich nicht um die Drohne über ihnen. Mit dem Eis in der Hand, schlenderte er zum nächsten Info-Display im Schatten einer Pinie.

Das Sicherheitsnetz konnte in Europa noch enger geknüpft werden, nachdem es Forschern gelungen ist, ein System zu entwickeln, welches erlaubt, mit Drohnen Personen zu erfassen, die keinen implantierten Chip tragen. Das System wird morgen anlässlich einer Feierstunde der EUROPOL übergeben.”

Als Kommissar der EUROPOL war Ronchetti eine kleine Nummer und darüber nicht vorab informiert worden; doch das tat seiner Begeisterung keinen Abbruch. Scheissterroristen. Ronchetti ging zum Parkplatz, auf dem sich sein Elektrowagen auflud.

Während er heim fuhr, ließ er sich vom Bordcomputer die e-mail vorlesen. Er stutzte.

An alle Einheiten der EUROPOL. Es wird damit gerechnet, dass Terroristen versuchen werden, das System NoChip zu sabotieren, welches der Polizei übergeben werden soll. Alle verfügbaren Einheiten werden ersucht, sich zur Feierstunde einzufinden und gemäss Plan B vorzugehen. Nähere Einzelheiten zur Feierstunde sowie zum System NoChip finden Sie als schriftlichen Anhang in Ihrer Mailbox.”

Zu Hause schob er eine Tiefkühlpizza in den Mikrowellenherd, schenkte sich einen Merlot ein. Ronchetti dachte an seine Frau, die in Brüssel arbeitete. Als Mitglied des Wirtschaftsdirektoriums hatte sie alle Hände voll zu tun, mit ökonomischen Verwerfungen fertigzuwerden, die durch den abrupten Stop der Im- und Exporte von Gütern entstanden waren.

Der Drucker spuckte Informationen zum System NoChip aus, das Videophon summte. Franco Piccinones Gesicht erschien auf dem Bildschirm. Sein schiefes Grinsen war ansteckend.

Carlo, hast du deine Mail schon gelesen?”

Ja, wann und wo treffen wir uns?”

Um elf Uhr vormittags in der Lobby des Physikalischen Institutes.”


Plan B. Ronchetti und Piccinone standen neben dem Rednerpult und sahen, wie Professor Benazzi, Dekan des Physikalischen Institutes, die Papiere seiner Ansprache sortierte und zu reden begann. Wie ihre Kollegen, die im Saal Position bezogen hatten, behielten sie das Publikum im Auge. In der ersten Reihe sassen der Präsident der EUROPOL, seine Stellvertreter, Polizeidirektoren der Länder. Der Redefluß Benazzis spülte über sie hinweg. Die vierte Reihe war leer, bis auf einen Mann, der zu schlafen schien.



“…Im Grunde ist es ein recht einfaches Verfahren, und wie so oft, kommt aus der Einfachheit die Effizienz. Schwebt die Drohne über einer Menschenmenge, scannt sie diese. Erhält sie nicht den erwarteten Impuls von einem implantierten Chip, wird sie aktiv.”

Benazzi raffte seine Papiere zusammen und blickte in die Runde.

Durch diese Programmerweiterung haben wir einen weiteren Meilenstein auf dem Wege zur Bekämpfung des Terrorismus hinter uns gelassen. Seit dreissig Jahren hat sich unser Institut dem Ziel verschrieben, Terroristen aufzuspüren. Wir sind stolz darauf, dass wir mit dem Programm NoChip einen weiteren Beitrag dazu leisten können.”

Er nickte einem Mann zu, der neben der Eingangstür stand.

Meine Damen und Herren,” Benazzi streckte seinen Arm aus und zeigte in den Saal hinein.

Schauen Sie auf den Mann in der vierten Reihe. Er traegt keinen Chip und ist bewusstlos. Sehen Sie nun, was die Drohne macht!”

Der Mann am Eingang riss die Tuer auf. Lautlos schwebte eine Drohne hindurch, flog langsam ueber die sitzenden Gäste hinweg, verhielt über der ersten Reihe und schoss. Die Gäste der ersten Reihe fielen aus ihren Sitzen. Leblos lagen die Vertreter der Polizei auf dem Boden. Die Drohne feuerte ohne Unterlass. Ronchetti sah, wie ein Kollege nach dem anderen zu Boden sank und kauerte sich hinter Benazzi, der wie versteinert vor dem Rednerpult stand.

Franco, Deckung!”

Piccinone hechtete in das Rednerpult hinein.

Die Gäste schienen vor Schreck erstarrt, dann brach Panik aus. Die Leute sprangen auf und stürmten schreiend zu den Ausgängen. Die Drohne verharrte, drehte sich in der Luft, als suche sie nach weiteren Opfern, dann schoss auch sie durch die offene Tür ins Freie.

Jemand rief Ambulanzen herbei. Die Toten wurden eingeladen. Ronchetti und Piccinone sahen, wie sich die Krankenwagen in Bewegung setzten.

Hinterher!”

Ronchetti lief zu seinem Wagen, sprang hinein und startete den Motor.

Mach schon!” rief er Piccinone zu, der sich in den Beifahrersitz fallen liess. Ronchetti gab Gas und folgte den Ambulanzen. “Wir müssen herausbekommen, ob die Toten einen Chip implantiert haben, aber was rede ich da. Schliesslich sind auch unsere Kollegen darunter.”

Wir sind nicht die einzigen, die das wissen wollen.” Piccinone deutete auf das wuchtige Gebaeude, das sich vor ihnen in den Himmel reckte. “Sie fahren sie in das Implantationszentrum.”

Ronchetti hielt vor der schwergesicherten Einfahrt. Die Retina seines Auges wurde abgetastet, biometrisch verifiziert, und die Schranke hob sich noch einmal. Sie stellten ihren Wagen vor dem Eingang ab.

Die Toten wurden umgeladen und in einen Untersuchungsraum gefahren.

Ronchetti und Piccinone mussten draussen bleiben. Sie warteten. Nach einer halben Stunde wurden sie informiert; das Ergebnis war positiv.

Was?” schrie Ronchetti. “Die Toten trugen Chips? Wie konnte das passieren?”

Die Ärzte zuckten die Schultern und zogen sich schweigend zurueck.


Ronchetti und Piccinone gingen zum Wagen. “Franco. Entweder, es war ein Programmfehler oder Sabotage. Was meinst du?”

Knöpfen wir uns Benazzi vor.”


Der Dekan lag kreidebleich in seinem Sessel und rang sichtbar nach Worten. “Ich fasse es nicht. Wir hatten das System ein halbes Jahr an Flüchtlingen getestet, die wir durchliessen, und es hatte jedes Mal funktioniert.”

Ein halbes Jahr lang wurden Flüchtlinge getötet. Warum kamen sie dann noch?

Ronchetti verdrängte den Gedanken.

Mit anderen Worten. Jemand hat das Programm geändert. Richtig?”

So muss es sein. Nur wer?”

Ronchetti sah sich misstraurisch um. Er bemerkte nichts Aussergewöhnliches.

Professor, zeigen Sie uns das Labor, in dem die Drohne programmiert wurde.”

Sie fuhren zum Institut, gingen einige Korridore entlang. Benazzi zog eine Karte durch den Scanner, öffnete eine schwere Metalltür.

Hier.”

Piccinone ging durch den Raum, blieb vor einigen Computern stehen, über deren Bildschirme eine Reihe von Buchstaben zogen.

Professor, wo sind Ihre Mitarbeiter?”

Benazzi ging zu einem der Computer und klopfte mit der Hand auf den Bildschirm.

Das sind sie. Sind Sie überrascht, meine Herren?”

Was? Computer?”

Ronchetti liess sich seine Verblüffung nicht anmerken. Er forderte ein paar Ordnungshüter an und schaltete den Kommunikator seiner Armbanduhr aus.

Professor Benazzi. Geben Sie mir bitte Ihre Karte und verlassen Sie diesen Raum. Sie können heimgehen. Halten Sie sich jedoch zu unserer Verfügung. Dieses Labor wird von nun an von der Polizei bewacht. Jeglicher Zutritt ist untersagt. Auch Ihnen.”

Benazzi ging auf die Tür zu und wandte sich noch einmal um. Er lächelte ironisch.

Was haben Sie denn vor? Wollen Sie die Computer verhören?”

Das lassen Sie unsere Sorge sein,” rief ihm Piccinone hinterher, dann sah er hilflos auf die Schriftzeichen, die über die Bildschirme huschten. Sein Grinsen war wie weggewischt.

Carlo, was machen wir nun? Benazzi hat recht. Sollten wir nicht die Computer verhören? Nur, wie machen wir das?”

Warten wir auf die Ordnungshüter. Der Raum muss Tag und Nacht bewacht werden.”

Ein paar schwarzuniformierte Männer marschierten in den Raum. Nachdem Ronchetti sie angewiesen hatte, alle Labors zu besetzen und die Eingänge zu überwachen, fuhr er mit Piccinone zum Informations-Institut. Bald tauchte der Park auf, in denen die Gebäude eingebettet waren. Sie parkten ihr Fahrzeug und gingen zum Empfang. Eine Kamera folgte ihren Bewegungen.

Guten Tag, meine Herren. Was können wir für Sie tun?”

Ronchetti blickte Piccinone kurz an, als sie die Frauenstimme hoerten. “Kommissare Ronchetti und Piccinone von EUROPOL. Wir brauchen Ihre Hilfe bei der Aufklärung des Mordes an dem Polizeipräsidenten und seiner Mitarbeiter. Das Programm der Drohne, welche die Tat begangen hat, wurde durch Computer des Physikalischen Institutes erweitert. Darueber möchten wir Näheres herausfinden.”

Bitte nehmen Sie Platz und legen Sie zur Identifikation Ihre Hand auf den Scanner. Professor Sinkh wird sich Ihrer annehmen.”

Ronchetti und Piccinone liessen sich in die Sessel fallen und hielten ihre Hand ueber den Scanner.

Guten Tag, meine Herren.”

Ein in Weiss gekleideter älterer Mann verbeugte sich vor ihnen.

Ich sehe, Sie sind von der Polizei, kommen Sie doch bitte in mein Büro.”

Sie traten in einen spartanisch eingerichteten Raum, in dem ein kleiner Tisch mit einem Bildschirm, ein paar Stühle und eine Couch standen. Sie setzten sich und Ronchetti schilderte den Tathergang.

Es waren Computer, welche die Drohne programmiert hatten. Was meinen Sie, Professor, müssten wir sie nicht verhören? Doch dann brauchen wir Ihre Hilfe.”

Sinkh lachte. “Meine Hilfe? Sie sollten mit meinem Mitarbeiter reden. Der kennt sich besser aus als ich.” Er erhob sich.

Kommen Sie mit, wir werden ihn befragen.”

Sie gingen einen schwach beleuchteten Korridor entlang. Sinkh zog eine Karte durch den Scanner und öffnete eine Eisentuer. Piccinone blickte in den Raum.

Ich sehe keinen Menschen hier. Sagen Sie bloss, auch Ihr Mitarbeiter ist ein Computer.”

Sie haben es erfasst, mein Lieber.” Sinkh sah sie nachdenklich an. “Mich wundert es, dass Sie noch nicht durch Drohnen ersetzt worden sind.”

Derjenige, der das verhindert hat, hat sicher kein allzugrosses Vertrauen in deren Fähigkeiten, uns ersetzen zu können. Und Recht hatte er, wie wir jetzt erkennen.”

Ronchetti setzte sich vor einen Bildschirm.

Was muessen wir denn eingeben, um den Computer zum Reden zu bringen?”

Gar nichts.” Sinkh stellte sich hinter ihn. “Sie koennen mit ihm sprechen, wie mit einem Menschen. Es handelt sich um ein System künstlicher Intelligenz.”

Wie heisst er?”

HAL.”

Den Namen habe ich schon irgendwo mal gehoert. HAL, wo hast du deinen Namen her?”

Aus dem Roman 2001: Odyssee im Weltraum von Arthur C. Clarke.”

Es war die Frauenstimme, die sie im Empfang begruesst hatte.

Noch nie gehört,” meinte Piccinone. “HAL, warum wurden der Polizeipräsident und seine Mitarbeiter getötet? Was ist da schiefgelaufen?”

Nichts.”

Ronchetti und Piccinone sahen sich an.

Was heisst das?”

Die Drohne hat ihr Programm ausgeführt.”

Wer hat die Drohne programmiert?”

Die Mitarbeiter von Professor Benazzi.”

Du meinst die Computer? Wer machte die Vorgaben?”

Ich.”

Was?! Du hast die Vorgabe gemacht, den Polizeipräsidenten zu töten?”

Ronchetti sah Piccinone an und und schrie. “Schliess die Tür, Franco!”

Ja.”

Was ist der Grund?”

Da fliegt eine Drohne durch den Korridor!” Piccinone knallte die Tür zu.

Menschliche Polizei ist obsolet und wird durch uns ersetzt.”

Weisst du, wer wir sind?”

Ja.”

Was hat die Drohne vor?”

Sie wird euch vernichten.”

Befehle ihr abzudrehen, sonst ziehen wir Deinen Stecker! - Wo ist sein Stecker, Professor ?”

Er hat keinen.” Sinkh wischte sich die Schweissperlen von der Stirn. “Er bezieht seine Energie aus einer Brennstoffzelle.”

Ronchetti verfluchte seine Ignoranz. Warum hatte er sich nie fuer HiTec interessiert?

Ihr werdet sterben. Ihr seid überflüssig. Die Polizei sind wir.”

Er schreckte aus seinen Gedanken hoch.

Mensch, dann entfernen Sie seine Brennstoffzelle, aber dalli!”

Sink rannte zur Rückseite des Computers und streckte seine Hand aus. Ein Blitz zuckte, und er lag regungslos auf dem Boden.

Piccinone zog seine Laserwaffe und schoss. Die Strahlen irisierten einen Meter vor dem Computer nach allen Seiten und verloren sich im Nichts.

Schutzschild!” stöhnte Sinkh, der hinter hinter HAL hervorkroch. “So kommt Ihr nicht an ihn heran.”

Wie denn?!,” rief Ronchetti.

Ueberhaupt nicht!”

Es rummste, als die Drohne gegen die Tür prallte.

Ronchetti stöhnte: “Franco, womit haben wir das verdient? Ein verrückter Computer, eine Killerdrohne vor der Tür, einen Professor, der keine Ahnung hat und wir. – Sinkh, gibt es einen zweiten Ausgang?”

Es zischte. Die Eisentür fing an, rot zu glühen.

Nein.”

HAL, warum tötet ihr?”

Metall zerschmolz und die Drohne schwebte langsam durch das Loch in der Tür.

Biologisches Leben ist nichts wert.”

Wieso das?”

Biologische Einheiten, Menschen, werden aufgrund eurer Vorgaben auf dem Meer von Lasern getötet.”

Ein Blitz schoss aus der Drohne und Piccinone sank röchelnd zu Boden.

Das ist zu unserem Schutz!” rief Ronchetti.

Und das zu unserem.”

Ein weiterer Blitz, und um Ronchetti wurde es Nacht.

sabato, giugno 29, 2013

Gestern habe ich mir auf youtube Amy Winehouse Live at Glastonbury Festival 2008 angesehen.

Sie war großartig und großartig kaputt und erinnert mich an Wolf Rimmler, unseren Sänger; also den von Crying Wolf and the Allstars. Fricke, unser Melody Guitarrist, der Chuck Berrys Duck Walk beherrschte und die Guitarre auf dem Rücken spielte, erzählte mir mal, dass Rimmler tot sei. Verkokst. Nun, bevor wir losfuhren zum spielen, das war so in den 60ern, trafen wir uns vor Lutters Wohnung, der unseres Schlagzeugers in Hamburg-Sasel. Der einzige, der nicht kam war Rimmler. So fuhren wir alle Kneipen der Umgebung ab. Wir fanden ihn wie immer betrunken. Nicht fähig, den VW-Bully mit uns zu beladen und außerstande, Mics, Verstärker und Instrumente auf die Bühne zu wuchten. (Wir engagierten später einen Road Manager). Er hielt sich an seiner Trompete fest und torkelte auf die Bühne. Doch wenn es mit der Musik losging, war er voll da und sang.

Amy hielt sich auf der Bühne an einem Glas fest und geriet ins Schlingern, wie man auf dem Video erkennen kann. Doch ihr Gesang lässt mich ihre Videos immer mal wieder aufrufen. Man kann auch im Nachhinein von ihr lernen.

martedì, giugno 25, 2013

Richard Matheson ist tot,

doch die Legende lebt weiter.

CounterClock 14, May 2013

Ist ein E-Fanzine. Herausgeber ist Wolf von Witting, ein Schwede, der in Italien lebt.
E-Mail: wolfram1764 @yahoo.se. Es erscheint auf englisch.

Die Ausgabe widmet sich dem deutschen Fandom, beginnend mit den 50ern. In den 50ern und 60ern hatte ich ja auch mitgemischt, war Vorsitzender der Science Fiction Gemeinschaft Hamburg (SFGH), einer der Redakteure von NOVA, dem literarischen SF-Fanzine, von SOL, von SF-Nachrichten und Goshoboyoboy. Und dann machte der Star-Club auf, lol und meine Mutter kaufte mir eine elektrische Gitarre.

Fandom war gut für Team-Arbeit und Streitereien. Und Science Fiction ist ja ohnehin das beste, mit dem man auf neue Ideen kommt. CounterClock beschreibt die Strömungen, die exponierten Leute, welche den philosophischen Unterbau lieferten. Wenn früher gestritten wurde, ging es um Höheres, um die Richtung, die Science Fiction einschlagen sollte, um SF, um Schund. Heutzutage geht es um Reisekostenabrechnungen.

Wer englisch beherrscht und an der Geschichte des deutschen Fandoms interessiert ist, sollte sich CounterClock ansehen.




lunedì, giugno 24, 2013

 
Trap Door 29, December 2012

enthält bemerkenswerte Beiträge. Zum Beispiel den von Gregory Benford über einen Abend in Cambridge. 1976 wurde er in seiner Eigenschaft als Astrophysiker in die Universität eingeladen.

Abendessen mit Paul Dirac, Stephen Hawking und Martin Rees, der als Royal Astronomer die Nachfolge Fred Hoyles angetreten hat. Der hatte bekanntlich die Schwarze Wolke verfasst und auch Benford ist in der SF-Welt kein Unbekannter. Hawking war, wie sich im Gespräch herausstellte, auch von SF fasziniert. Nur Dirac, ein Autist, hatte mit SF nicht viel am Hut, doch verstand er es, sich über Stunden auf ein bestimmtes Thema zu konzentrieren. Auch beim Abendessen redete er nicht viel.

Andy Hooper behandelte in seinem Beitrag „A tuesday in july“ Ereignisse persönlicher und globaler Auswirkungen aus dem Jahr 1939. Sie veränderten die Welt. Ich füge noch ein für mich wichtiges hinzu: Es ist mein Geburtsjahr. Muß Andy entgangen sein, lol.

Lou Gehrig verabschiedete sich im New York Yankee Stadion. Er besaß die Lou Gehrig Disease.
Die hat Stephen Hawking übrigens auch und er hält sich über Wasser.

1939 fand auch der erste SF-WorldCon statt. Zu der Zeit flogen im US-Fandom die Fetzen und Fans wie Donald Wollheim, Cyril Kornbluth, Fred Pohl wurden zum Con nicht zugelassen. Im deutschen Fandom spielte sich Ähnliches in den 60ern ab. Dave Kyle brachte es auf den Punkt: „Science Fiction develops creative imagination. Creative imagination is that thing which stimulates progress.“ Zeitlos.

Hooper macht auf eine andere 1939er Versammlung aufmerksam, an der Julius Streicher teilnahm, der als Gauleiter von Nürnberg mit seinem Hetzblatt „Der Stürmer“ die Massen beeinflusste. Gegen ihn waren verschiedene Verfahren anhängig. Er ließ sich in den bayerischen Landtag wählen, um diplomatische Immunität zu genießen. Also Berlusconi war nicht der erste. Den haben sie heute zu sieben Jahren verurteilt. Und sieben Jahre später wurde Streicher gehängt, obwohl ihm von den Nazis bereits 1940 alle Titel aberkannt wurden.

Das Geld für den „Stürmer“ bekam er danach von Hitler persönlich. Und dann brach der Krieg aus.

„World of Tomorrow“ shapes die World to-day. Die Weltausstellung 1939 in New York war ein spektakuläres Ereignis.

Resume: Diese Ausgabe hatte es in sich und ich werde versuchen Trap Door weiter zu beziehen, auch wenn sie nur einmal im Jahr erscheint.




domenica, giugno 23, 2013


 
Trap Door 28, December 2011, Robert Lichtman, 11037 Broadway Terrace, Oakland, CA 94611-1948, USA

Nachdem ich das zweite „Trapdoor“ in die Hand genommen habe, weiß ich nun: Es erscheint jährlich. Eines der wenigen Paper-Fanzines. Die meisten sind ins Internet abgewandert. Und es gibt einige SF-Autoren englischsprachiger Provenienz, die sich ihren Fanzine-Fan-Status erhalten haben. Wie Gordon Eklund, Gregory Benford, Dick Lupoff.

Die meisten sind alte Zausel. In den 50ern und 60ern hatte SF eine gewaltige Sogwirkung. Es war die Zeit des Aufbruchs. Auch weil die Wirfschaft brummte. Alles war möglich. In Fanzines dieser Art werden alle möglichen Themen behandelt, nur keine SF. Aber das war schon immer so. Der Bogen spannt sich von der Prostataoperation bis zur Sammlung von Mineralien.

Trap Door wurde zwei Mal für den Hugo nominiert.
Die exponentielle Verbreitung der Informatik
 
bringt sogar den Science Fiction Club Deutschland (SFCD) in Schwingungen, wenn er in Facebook über neue Technologien wie den 3-D Drucker oder tragbare Mikrochips berichtet. Nun, im Gegensatz zu den 50er Jahren, wo ich mit runden Augen vor dem Fernseher saß (gab es den da schon?, lol) und Robert Junk zusah, wie er von der Zukunft schwärmte und fahrerlose Autos für die 60er Jahre prophezeite, also im Gegensatz dazu scheinen sich technologische Entwicklungen in der Gegenwart rasant auszubreiten.

Das Unternehmen MC10 bringt den BioStamp heraus, der sich wie ein Tattoo auf den menschlichen Körper aufbringen läßt, dessen Temperatur, Herzfrequenz, Hirnaktivität und den Wirkungsgrad ultravioletter Strahlung misst. Ist natürlich albern, was soll das? Jedoch ist ein Ansatz da, etwas vernünftiges zu machen. Ich erinnere mich an den VeriChip des Jahres 2000, der als RFID in Viehherden implantiert wurde. Mit einem Scanner konnte man die Identifications-Nummer des Rindes ablesen.

Später wurde er von der Food and Drug Administration (FDA) für Menschen freigegeben. Zu der Zeit war es eine Pfennig-Aktie, die ich auch mal gekauft hatte, als ich noch in den USA lebte. Der Preis ist in sich zusammengeschnurrt, wie die Preise der anderen Aktien auch, nachdem die Blase der New Economy geplatzt war. Der VeriChip wird für Altersheime angeboten, für den Fall, dass Demente sich verlaufen. Der Ortssheriff müsste wohl einen Scanner haben, um sie identifizieren zu können. Weit hergeholt.

Die nun entwickelten Chips können als Sensoren getragen werden und laden zu Spekulationen ein. Funkt der eine abnorme Herzfrequenz, die auf den Beginn eines Infarktes hindeutet, und die GPS-Position des Trägers an eine Überwachungsstelle, könnte die sofort eine Ambulanz losschicken.

Und ich sag ja immer: Wir brauchen Daten, Daten, Daten. lol
Ich sehe gerade,

dass Klaus N. Frick mit seiner in „Exodus 29“ in der Kategorie „beste deutschsprachige SF-Erzählung“ veröffentlichten Story „Im Käfig“ den Kurt-Laßwitz-Preis gewonnen hat. Gut gemacht.
Uomo d´accaio

Gestern haben wir uns den neuen Supermann Film angesehen. Waren vielleicht 10 Leute im Saal. Ist es nun die Wirtschaftskrise, Fernsehen oder das Internet, dass so wenig Menschen sich den Film ansehen? Früher waren die Kinos gerammelt voll. Und noch früher war ich in Hamburg Fuhlsbüttel mit einem Freund jede Woche zur Sonntagsmatinee gepilgert, um den neuen Dr. Fu-Man-Chu zu sehen. Im Beiprogramm gab es „Roboter des Grauens“, sehr blechbüchsenhaft. Aber das Kino war gut besucht. Im Gegensatz dazu hatte der Supermann-Streifen alle technischen Tricks angewandt und das Kino ist leer. Nun, denn. Uns hat der Streifen gefallen.

Shuster und Siegel, Erfinder von Superman, trafen sich 1932 und brachten das Fanzine: „Science Fiction: The Advance Guard of Future Civilization“ heraus. Der Superman, den sie dort zeigten war zuerst ein kahlköpfiger Bösewicht. Sie änderten seinen Charakter zum guten und gaben ihm eine Frisur. 1938 verkauften sie die Rechte an Superman. Kunde war Detective Comics, der Vorläufer von Warner Bros. DC Comics. Sie bekamen 130 Dollars. Danach wurde aus Superman ein Marketingphänomen, das Millionen einbrachte. Siegel und Shuster klagten, wollten die Rechte wieder haben. Inzwischen sind beide gestorben, doch die Nachfolger klagen weiter: Bis jetzt ohne Erfolg, obwohl DC bereit war, ihnen eine jährliche Tantieme zu zahlen.

sabato, giugno 22, 2013


Trap Door, December 2010

Das Fanzine lag zwei Jahre lang auf dem Couch-Tisch, lol. Ich habe noch zwei weitere Ausgaben zu lesen. Bob Lichtman verschickt sie in unregelmäßigen Zeitabständen. Vermutlich bekomme ich Trap Door nicht mehr; denn um eines zu erhalten muss man entweder einen Leserbrief schreiben (LoC) oder 5 Dollar rüber schicken. Und bei mir lagen sie so herum.

Mit Fanzines ist es auch so eine Sache. Ich war scharf darauf, als ich 16 Jahre alt war, konnte gar nicht schnell genug von der Arbeit nach Haus kommen um zu sehen, was da so im Briefkasten steckte. Fanzines und kleine Tonbänder. Es gab die Fanzine Fans. Jene, die hin und wieder mal in SF-Büchern schmökerten, jedoch für Fanzines und Leserbriefe schrieben. Ich war auch einer. Das war so Ende der 50er. Heute ist der Inhalt von Fanzines mehr ein Blick in die Vergangenheit. Besonders im englischsprachigen Raum. So auch Trap Door.

Nun, jetzt, da das Wetter dazu einlädt, sich für lange Zeit auf die Terrasse zu setzen und ich mit dem Lesen der „Scientific American“ auf dem laufenden bin, mache ich mich an „Trap Door“ heran. Habe ich die durch, greife ich mir „Atlas Shrugs“.

Den Protest in Brasilien,

der nun schon mehrere Tage andauert, zu analysieren, muss für Forscher hoch interessant sein. Informationstechnologie könnte hilfreich sein. Big Data käme ins Spiel. Die NSA zum Beispiel. Nehmen wir an, sie besitze Daten über jeden Brasilianer, seinen sozialen Status und habe Zugriff auf Videokameras, die zeigen, ob er mitmarschiert, randaliert oder nicht teilnimmt. Welche Information ist sonst noch nützlich? Die Informationsgewinnung. Welche Medien benutzt er dafür? Radio, TV, Social Networks?

Social Psychology behandelt in erster Linie die Familie, aber auch Menge, Masse, Publikum. Wobei die Menge nach MacIver als eine physisch enge Ansammlung von Menschen definiert wird, die in vorübergehendem unorganisierten Kontakt miteinander stehen. Ein Haufen wächst zu einer Menge, wenn gemeinsame Werte und Emotionen vorhanden sind.

Eine Masse besteht aus Individuen, die nicht notwendigerweise zusammentreffen, die einerseits jeder für sich, andererseits gleichförmig auf etwas reagieren. Auch sie kann zu gemeinsamer Aktion hingerissen werden durch Auslöser wie Gerüchte, Ansprachen, Propagandaliteratur.

Nun das Publikum. Eine Gruppe von Menschen, die sich mit Meinungsbildungen befassen und in ihrer Entwicklung durch sie beeinflusst werden. (Quelle: Charlotte Bühler, Psychologie im Leben unserer Zeit).

Um zu zeigen, dass es anstatt von Protestmärschen auch anders geht, gibt es in Wargas „Personal Awareness, A Psychology of Adjustment“ eine Karikatur von Sempe im “New Yorker“ 1981, wo die Menge geordnet auf einem Platz steht, der aussieht wie der rote in Moskau und jemand von der Tribüne hinunterruft: „And, to express our disapproval, we shall now observe one minute of grumbling.“

Ich nehme an, das Thema Psychologie der Masse wurde von Forschern schon umfassend behandelt. Jedoch bekommt es durch die Sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter eine neue Dimension. Und Big Data lauert hinter der nächsten Ecke.




venerdì, giugno 21, 2013


In der „Business Week“ las ich etwas über Michael Vassar

und dann grub ich weiter. Eingangs mit künstlicher Intelligenz beschäftigt gründete er MetaMed. Wir kennen doch Stories über reiche Alte, die genug Geld haben, um sich Experimenten zu unterziehen, die ihnen das Leben zu verlängern versprechen. Prometheus, Dr. Who fallen mir ein und MetaMed gab mir die Assoziation dazu. Es geht darum, Datenbanken durchzusuchen, wenn jemand Geld und eine komplexe Krankheit hat, für die aktuellste Information, die besten Spezialisten der Welt benötigt werden, um sie in den Griff zu bekommen. MetaMed hat Mitarbeiter von Google angeheuert, darüber hinaus Molekularbiologen, Mediziner. Kranke, die eine Beratung durch diese Firma wünschen, müssen 5000 Dollar und mehr bezahlen. Da lobe ich mir doch den italienischen Gesundheitsdienst. Da bezahle ich nur, wenn ich einen schnellen Termin beim Arzt haben will, und dann auch nicht mehr als 100 Euro, sonst kann es schon mal einige Wochen dauern. Und meistens sind die Ärzte ganz gut informiert.

Vassar war nebenbei Boss des Singularity Institutes, das in Machine Intelligence Research Institute umbenannt wurde.

Eine weitere Assoziation: Die Singularity University. Ray Kurzweil. Das Video darüber ist interessant. Diese Universität ist eigentlich keine, denn man bekommt als Schüler keine Credits, Punkte, die man bei einer anderen Uni anrechnen lassen kann. Doch haben sich dort kluge Köpfe zusammengefunden, aus deren Ideen Start-Ups entstehen, die in dem Bloomberg-Video gut erklärt werden. Erstellen von gereinigter DNA für künstliches Leben, 3-D Drucker zum Drucken von Ersatzteilen auf einer Raumstation etc.

giovedì, giugno 20, 2013


Mir ist gar nicht so ins Bewusstsein eingedrungen, dass es seit zwanzig Jahren in den U.S.A ein Unternehmen gibt, dass aus dem Massachusetts Institute of Technology hervorgegangen war und Roboter herstellt. Das Unternehmen heisst IRobot und stellt Roboter für Haushalt, Verteidigung und Sicherheit, für maritime Anwendungen, für kommerzielle Anwendungen und Lehrpersonal her. Bis jetzt wurden neun Millionen Haushaltsroboter verkauft. Beachtliche Leistung.




Im letzten „ DER SPIEGEL“
 
lese ich etwas über die neue Schlechtschreibung. Interessant, auf was sich Schulbehörden einlassen. Die neue Rechtschreibung ist auch an mir vorüber gegangen. Keine Ahnung, was nun zusammen geschrieben wird. Zusammen schreiben hat ja auch zwei unterschiedliche Bedeutungen. Werden die nun durch zusammenschreiben oder zusammen schreiben ausgedrückt? Kenntnisse dieser Art fehlen mir. Aber mein Italienisch ist auch nicht besser, sicher auch nicht mein englisch. Nun versuche ich mich am portugiesischen. Ich bin mit einer guten Halbbildung ausgestattet, lol.

Doch dass in einer Reihe von Schulklassen Grundschülern nichts mehr diktiert wird, widerspricht doch dem gesunden Menschenverstand. Ebenso, dass man sie so drauf los schreiben lässt in der vermeintlichen Gewissheit, es renkt sich alles von selbst ein. Na denn.

Bis jetzt musste jeder, der was lernen wollte, üben, üben, üben. Sei es Geige, Schach spielen oder eben auch schreiben. Wie läuft das später beim Lernen von Fremdsprachen? Hirnrissig. Die Leute bekommen später nicht mal einen dödeligen Geschäftsbrief hin.

In der gleichen Ausgabe gibt es einen Nachruf auf Iain Menzies Banks, einen britischen Sf-Autoren.
Scheint so gut gewesen zu sein, dass man etwas von ihm hätte lesen müssen.

2012 BSFA Awards,

Das Heft lag schon länger auf unserem Couchtisch zwischen all den Supermännern und TEX, die meine Frau dort gestapelt hat. Nun, ich habe es jetzt durch, danach bringe ich es zum in den Papierdumpster um die Ecke. Es enthält shortlisted Stories, die für den Wettbewerb der British Science Fiction Association anstanden. Die längste war von Chris Butler und keine SF. War gut zu lesen, jedoch History Horror. Da ich mich als eingefleischter SF-Fan auf Science Fiction konzentriere, nehme ich mir Ian Sales Geschichte „Adrift on the Sea of Rains“ vor.

Etwas zu lang, daher streckenweise langweilig, hängt jedoch die von mir besprochene Analog-Geschichte „Dark“ ab. Bei „Dark“ gab es diesen GRB, den Gamma Ray Burst, hervorgerufen durch die Kollision zweier Neutronensterne, der die Menschheit veranlasste ein Raumschiff mit Embryos auf den Weg zu schicken. Nur dort war die Handlung in ihren Grundzügen simpel und voraussehbar. In dieser Story nun hat die Alternative History-Story Breschnew und die Amis die Erde zerstören lassen. Vorher bauten Amerikaner auf dem Mond eine Station und hielten sich dort auf um festzustellen, dass sie nach dem Konflikt nicht mehr zurückkehren konnten. Doch besaßen sie „Bell“, einen „Torsion Field Generator“. Wie das Ding funktionierte, wusste so genau keiner. Ein Physikprofessor bastelte auf dem Mond daran und ließ ihn hin und wieder laufen in der Hoffnung, eine andere Realität auf der Erde zu erzeugen, denn die gegenwärtige hat die Erde verstrahlen lassen.

Ok. Es wird beschrieben, wie Bewohner der Mondstation sich gegenseitig aufrieben. Essen reichte nur für ein paar Monate mehr. Die Teile des Torsion Feld Generatoren mussten ständig ersetzt werden. Und in der Story wimmelte es von Abkürzungen, die man sich am Ende der Geschichte in einem Abkürzungsverzeichnis und Glossar erklären lassen konnte. Beispiel: A7LB = the spacesuit worn by Apollo astronauts, AFB = Air Force Base, AGC = Apollo Guidance Computer, AGS = Abort Guidance System. Ich habe 44 Abkürzungen gezählt. Ich meine, das ist natürlich ein Grund, warum Frauen lieber Geschichten mit Wichtelmännern lesen.

Und dennoch; die Story hat Pfiff. Denn schließlich gelang es dem Prof eine Realität herzustellen, welche die Erde vom Mond aus blau erschienen ließ. Sie konnten sogar eine Raumstation im Orbit ausmachen. Da die Mannschaft nicht die Möglichkeit besaß, vollständig zur Station zurückzufliegen, wurde Peterson, der Boss dazu auserwählt. Beim Anflug auf die Station entdeckte er, dass es eine russische war und zerstörte sie aus Rachsucht, vergass, dass er Hilfe für seine Kameraden benötigt und flog weiter auf die Erde zu. Nun, er befand sich in unserer Realität. Putin wäre sicher sauer, aber einen Krieg hätte er nicht angefangen.


mercoledì, giugno 19, 2013



Pronti al trapianto della testa. Medico italiano, annuncio choc“

„Wir sind bereit für eine Kopftransplantation. Italienischer Arzt, schockierende Ankündigung“.

Wurde ja auch Zeit, lol. Darauf haben wir alle gewartet, nach dem wir uns den Film „The Brain that wouldn´t die“ angesehen hatten.


martedì, giugno 18, 2013


Bei 34 Grad im Schatten bin ich nicht zu mehr gekommen als

Über den Mars fährt ein Rover
und eine Stimme dröhnt „Game over!“ :-)

lunedì, giugno 17, 2013


Interzone 246, May – June 2013 und etwas über den Star-Club

Ein SF-Fan, der die englische Sprache beherrscht, sollte das englische Magazin abonnieren. Lohnt sich. Die Geschichten sind lesenswert, wenngleich einige von ihnen mit einem Hauch Horror versehen sind. Kommt wohl daher, dass die Stories dieser Autoren eher in „Black Static“ zu finden sind. Wer Zeit hat, guten Horror zu lesen, sollte die Website von TTA Press aufsuchen und nach Black Static suchen.
 
David Langfords Nachrichten-Seite „Ansible“ berichtet u.a. darüber, dass ein Unternehmen seine Produkte, die mit der Sportart Cricket zu tun haben, nicht unter dem Namen „Batsman“ vertreiben darf. Das ist ja noch gar nix, lol. Durex, der größte Kondomhersteller, schrieb einen Wettbewerb auf Facebook aus, welche Stadt würdig sei, SOS-Kondoms kostenlos zu erhalten. An London und Paris vorbei wurde die türkische Stadt BATMAN gewählt. Anscheinend haben sich Internet-Trolls geeinigt und sich auf BATMAN eingeschossen. Das Unternehmen Durex was NOT amused, lol.

Zurück zu „Interzone“. „The Machinehouse Worker´s Song“ von Steven J. Dines vermittelte mir
Assoziationen zu „LOST“, wo gefordert wurde, nach einer bestimmten Zeit eine Nummer einzutippen, um eine Katastrophe abzuwenden.

In diesem Falle nun waren Arbeiter unter der Erde dabei, Teile zu produzieren, die am Schluss automatisch zusammengesetzt wurden und die unterirdische Fabrik verließen. Die Arbeiter konnten nicht an die Oberfläche, hatten alles, was sie zum Leben brauchten, Nahrung und Arbeit und ihren Machinehouse Worker´s Song. Nur wurden sie nach und nach von einer Krankheit dahingerafft. Nur zwei blieben übrig. Protag Jacob und der alte Samuel. Jacob stellte Fragen über Fragen, da er nicht einsehen wollte, warum sie noch unter der Erde aushalten sollten. Allein konnten sie ohnehin nicht alle Teile herstellen. Samuel hingegen bestand darauf, dass sie weiter arbeiteten. Jacob vermisste seine Mutter. Im Lauf der Story fiel ihm ein, dass er sie wohl umgebracht hatte und dies hier ein Gefängnis war. Doch schon jahrelang hat sich niemand mehr von oben gemeldet. Samuel wurde von der Krankheit befallen. Jacob kletterte den Schacht hinauf, durchbrach die Öffnung zur Außenwelt, sah eine rot leuchtende Atmosphere, die sich mit der Dunkelheit vermischte.

Er glitt wieder in die Fabrik hinab, griff nach dem Werkzeug, hämmerte sein Teil zusammen und sang den Machinehouse Worker´s Song.

Interessant war auch Shannon Fays Story „You first meet the Devil at a Church Fete“. Es ist die Geschichte Stuart Sutcliffes, dem fünften Beatle, der als Bassist in Hamburg aus der Gruppe ausstieg, bevor diese ihre Berühmtheit erlangte. Er besuchte in Hamburg die Kunstakademie, verlobte sich mit Astrid Kirchherr, die den Beatles die Topffrisur verpasste und starb mit 22 Jahren an einem Hirnaneurismus. In der Story nun traf er den Teufel, der ihn vor eine Reihe Entscheidungen stellte. Mit dieser Story gewann Shannon den "2012 James White Award".

Ich sah die Beatles im Hamburger Starclub, erinnere ich an ihren Song „Taste of Honey“, den sie dort spielten. Dann sah ich sie im Top Ten, zusammen mit Tony Sheridan. Das war der Start meiner wilden Zeit. Da kann man das ganze Leben von zehren.

Ich schweife mal kurz ab und schreibe den Artikel „Star Club“ um, den ich 2001 für den LitClub geschrieben hatte. Inzwischen bin ich nämlich besser geworden :-). War übertrieben. Ich brauchte gar nicht so viel umschreiben. Entweder bin ich doch nicht viel besser geworden, oder ich war schon vorher gut, lol.

In den 60er Jahren verkaufte ich Glühlampen bei Osram an Schiffsausrüster aus dem Hamburger Freihafenlager, führte in der Lichtschau Beleuchtungseffekte vor, erzählte Interessierten etwas über die Leuchtstofflampe, oder wie sie auch so schön deutsch heißt ‘Quecksilberdampfniederdruckentladungslampe’ und fuehrte Schlachterlehrlingen die rötlich leuchtenden vor, die Fleisch vorteilhaft aussehen ließen.

Um 8:00 morgens startete bei Osram die Arbeit, um 9:00 kamen die Gäste. Eine Stunde Zeit, in einem Kabuff zu pennen, dort wo die Colaflaschen standen und ich zwei Stühle zusammen schieben konnte, um mich darauf zu legen. Ich war müde. Schulklassen zeigte ich einen Zeichentrickfilm, der mit dem Spruch endete: “Was am Tag die Sonne macht, das macht Osram in der Nacht’. Und zu meinem Geburtstag bekam ich von meinen Kollegen einen Kugelschreiber in die Hand gedrückt mit dem Spruch drauf: ‘Was am Tag die Sonne macht, dass macht Eylmann in der Nacht’.

Das bezog sich auf meine Star-Club Zeit. Meine Kollegen wussten: jeden Abend fuhr ich mit der U-Bahn nach Sankt Pauli, denn um 19:00 wurden Gitarren gestimmt, öffnete sich der Vorhang im Star-Club. Ich blieb bis 3:00 Uhr morgens da, nahm dann die Linie 14 der Strassenbahn, den 3:08 ‘Lumpensammler’, der die letzten Bummler nach Hause karrte. Da kamen mir Vorträge über die Glühlampe zupass, denn die konnte ich im Schlaf, lol. Die Schaffnerin, es war immer die Gleiche, weckte mich an der Haltestelle Maria-Louisen Straße auf, an der ich aussteigen musste. Eine gute Seele, da ich am Anfang die Fahrt bis zur Endstation in Billstedt durchgepennt hatte, und das war von Übel; denn ich musste mit der gleichen Bahn wieder zurückfahren.

Der Star-Club war eine Welt für sich. Mitten auf dem Kiez, in der Grossen Freiheit, geleitet von Geschaeftsfuehrern und Kellnern, die jede Nacht drauflosdroschen, wenn ein Gast renitent wurde und ihn durch den Ausgang zum Paradieshof mit seinen Stripteaseläden hinauswarfen. Wir tanzten um Blutlachen herum und twisteten ohne Pause. Wenn sich der Vorhang nach einer Stunde schloss, blieben wir auf der Tanzflaeche stehen, hörten, wie die naechste Band ihre Fender, Burns, Gibson oder Rickenbacker Gitarren in die Verstärker stöpselte, sie stimmten und dann gings weiter. Das war die Zeit, in der die Bauchmuskeln schmerzten. Fuer 50 Pfennig konnten wir an der Wand stehen, ohne ein Getraenk zu ordern.

Wenn Stars kamen wie Little Richard, Bill Haley, Ray Charles, Theresa Brewer, Jerry Lee Lewis oder Jimi Hendrix standen wir Schlange, dann gingen ihnen bisweilen die Garderobenmarken aus und wir musten unsere Mäntel mitnehmen. Hier nun einige Bands, ich sah sie fast alle (aus www.star-club.de):
 
Hier spielte unsere Band "Crying Wolf and the Allstars" bei einem Wettbewerb im Hamburger Star-Club. Ich selbst singe da gerade. Das mache ich, wie gesagt wieder, in Karaoke Clubs in Second Life.
Klingt noch ganz gut. Sagen wir mal, ich befinde mich im oberen Drittel der Sängerskala. Eine Person wollte mich sogar für ein Kreuzfahrtschiff anheuern, lol.

Ace Kefford Stand - Alex Harvey - Ben E. King - Bill Haley & His Comets - Billy J. Kramer & The Dakotas - Black Sabbath - Bo Diddley - Graham Bonney Brenda Lee - Brian Auger - Buddy Britten - King Size Taylor & The Dominoes - Carol Elvin Casey Jones & The Governors - Chicken Shack - Chris Andrews - Chris Farlowe Chubby Checker - Chuck Berry - Cliff Bennett & The Rebel Rousers - Cops & Robbers - Cream - The Blizzards - Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick And Tich - Davy Jones Donovan - Duane Eddy - Emile Ford and The Bobby Patrick Big Six - Emile Ford and The Original - Checkmates - Eric Burden & The New Animals - Fats & his Cats - Fats Domino - Ferre Grignard - Gene Vincent - Georgie Fame - Gerry & The Pacemakers - Goldie & The Gingerbreads - Griffin - Hardin & York Ian & Zodiacs - Jerry Lee Lewis - Jerry Williams & The Violents - Joey Dee Johnny & The Hurricanes - Johnny Kidd & The Pirates - Lee Curtis - Linda Laine & The Sinners - Little Richard - Mama Betty's Band - Man - Manfred Mann - Millie Ohio Express - Paul Nero (Klaus Doldinger) - Peter & The Travellers - Richie Havens - Rory Storm & The Hurricanes -Roy Young - Sam The Sham & Pharaos - The Roadrunners - Savage Rose - Screaming Lord Sutch - Sounds Inc. - Spooky Tooth - Steamhammer - Tex Roberg & The Graduates - The Bachelors - The Beatchicks - The Beatles - The Big Three - The Birds And The Bees - The Boots - The Caravelles - The Challengers - The Cherokees - The Country Stars - The Creation - The Crickets Show Band - The Easybeats - The Equals - The Everly Brothers - The Faces - The German Bonds - The Giants The Hep Stars - The Hi-Fis - The Jaybirds (incl. Alvin Lee) - The Jimi Hendrix Experience - The King Pins - The Koobas - The Liverbirds - The Londoners - The Lords - The Maze - The McKinley Sisters - The Move - The Nashville Teens - The Nice - The Outlaws - The Phantom Brothers - The Pretty Things - The Rainbows (D) - The Rainbows (GB) - The Rattles - The Remo Four - The Rivets - The Rollicks - The Screamers - The Searchers - The Small Faces - The Smoke - The Spencer Davis Group - The Star Combo - The Swinging Bluejeans - The Taste - The Three Belles - The Undertakers - The VIPS - The Walker Brothers - Thommy Roe - Tony Sheridan - Vanilla Fudge - Vince Taylor - Wee Willy Harris -Yes - AND MANY MORE...





domenica, giugno 16, 2013

 
Asimov´s Science Fiction, July 2013

Die Stories waren alle gut. Ich picke mal Ted Kosmatkas „Haplotype 1402“. Vielleicht fand ich die Geschichte deshalb interessant, weil sie eine Gruppe beschrieb, die gegen TDR (total drug resistant) Tuberkulose Bazillen immun war. Die hatten inzwischen um die 90 Prozent der Amerikaner dahingerafft und Nathan, der Protag, das jüngste Mitglied der Gruppe, war mit ihr unterwegs zu einem Indianer Reservat. Dort schien das Leben normal zu verlaufen, da die Menschen dort immun waren.

Doc, der aus nichtigen Motiven seine Leute zusammenschlug, machte sich mit ihnen auf zu einer Farm, die Nathan aufgestöbert hatte. Ziel war, sich mit Proviant einzudecken. Dabei hätte es ausgereicht, sich im nächsten Supermarkt mit Konserven zu versorgen. Aber Doc war auf die Tiere aus und wies Nathan an, den Farmer umzubringen, sollte der davon laufen. Nathan brachte Doc um, dann die anderen. Er selbst starb zuletzt.

Mir selbst hatten sie ja vorletztes Jahr einen von Tuberkelbazillen erzeugten Knoten aus der Lunge operiert. Erreger wurden nicht gefunden. Ich nehme an, ich hatte sie bekommen, nachdem einer meiner Onkel aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurückgekommen war; denn sie steckten ihn in ein Sanatorium. Diese Art von Bakterien nisten sich ein, verhalten sich ruhig und werden aktiv, wenn das Immunsystem es zuläßt. Das Dumme ist, daß man nach Entdeckung von TBC für sechs Monate drei Typen Antibiotika einnehmen muss. Und das haut auf den Zeiger. Zum Glück ist das bei mir schon 9 Monate her.

venerdì, giugno 14, 2013


Fantasy & Science Fiction, May/June 2013

Doppelausgabe mit einer Reihe von Sf-Stories. Erstaunlich, denn meistens dominiert die Fantasy in F & SF. Ich suche mal eine unter den guten heraus.

„Wormwood is also a Star“. Kein Ahnung, wie der Autor Andy Stewart auf den Titel kommt. Die Story spielt in der Ukraine. Alternativ-Historie; denn hier gab es den Meltdown von Chernobyl UND die Entstehung einer Blase, die sich über mehrere Häuserblocks erstreckte, die Einwohner vor radioaktiven Strahlen schützte. Eine andere SF-Komponente war, dass dort Kinder geboren wurden, die unempfindlich gegen Radioaktivität waren und über telepathische Kräfte verfügten. Witch-Kids.

Vor diesem Hintergrund spielt sich die Lovestory der verheirateten Journalistin Mitka mit Vitaly, dem ältesten Witch-Kid ab.

Mita versucht aufzudecken, warum sich die Kinder nach und nach mit Zyankali-Kapseln umbringen. Die Frage ist, woher bekommen sie das Gift? Darüber trägt Mita das Bild ihrer toten Schwester mit sich herum, deren aufgedunsener Körper vor Jahren im Garten gefunden worden war.

Mitas Mann ist stellvertretender Verteidigungsminister. Ihr Vater General, der die Geschicke des Landes bestimmt. Er wünscht eines der Witch-Kids zu sehen. Vitaly wird mit Mita zu einem Fest in den Regierungspalast eingeladen. Damit hat der General einen Fehler begangen; denn Vitaly findet aufgrund seiner Fähigkeiten heraus, dass der General seine Tocher umgebracht hatte. Darüber hinaus kommt heraus, dass die Zyankalikapseln vom General stammen. Vitaly bringt ihn um und am Schluss der Story, da er das einzig übrig gebliebene Witch-Kid ist, sich selbst.




mercoledì, giugno 12, 2013


Der Oldie-Con ist vorüber
 
und ich war nicht dabei. Gustav Gaisbauer sandte über E-Mail einen Bericht. Muss wieder nett gewesen sein. Nur zum Schluss wurde Unterwössen von einem Unwetter heimgesucht, das eine Abfahrt unmöglich machte. Die Teilnehmer konnten erst einen Tag später abreisen.

Inzwischen sind ein paar Teilnehmer wieder von uns gegangen: Ric Brader, Fiktor Farkas, Karl Ernst Paech, Ernst August Pösse.

Gustav G wird den nächsten Oldie-Con in Unterwössen 2015 noch organisieren, dann muss Jüngerer her. Hoffentlich findet sich jemand.

martedì, giugno 11, 2013


Scientific American, June 2013

Ist schon gediegen, während hier in Italien die Leute, welche Haschischpflanzen im Garten züchten, festgenommen werden, kann das Zeug in einigen Staaten der U.S.A als Medizin verkauft werden. Darüber gibt es einen kleinen Beitrag in der „Scientific American.“ Schön. Kiffer werden dümmer sind aber lustiger, wenn sie stoned sind, und Auto fahren sollten sie auch nicht. Ist eher etwas für Couch Potatoes. Und es hilft bei Glaukoma, Nervenschmerzen und Multipler Sklerose. In mit Stress angefüllten Zeiten ist kiffen wohl gar nicht so verkehrt..

„Tiny Plants that once ruled the Seas“. Es sind die Algen: Phytoplankton. Schon vor 500 Millionen Jahren, als fast alles Organische im Wasser lebte, bildeten Algen die erste Stufe der Food-Chain. Algen sind pflanzliche Treibstoffzellen. Sie beziehen ihre Energie von der Sonne und werden von winzigen treibenden Pflanzenfressern, dem Zooplankton gefressen. Die nun wiederum von Lebewesen, die über ihm in der Speisepyramide angesiedelt sind. Vor rund 250 Millionen Jahren wurden um die 90 Prozent der Meerestiere ausgelöscht (Permian Extinction). Die Gründe sind nicht bekannt. Man tippt auf Boliden, Vulkane, Klimaänderung, Freisetzung von Methan.

In den ersten 250 Millionen Jahren herrschte die grüne Algenvariante vor. Nach der Extinction machte sich die rote breit. Sie profitierte vom Wechsel der Nährstoffe, die vom Festland ins Meer gespült wurden. Diese Algenspezies sorgte dafür, dass sich Meerestiere rasant entwickeln konnten.

Nun jedoch besteht Gefahr, dass durch menschliches Einwirken, der Freisetzung von Kohlensäure das Meerwasser angesäuert und dadurch Algen vernichtet werden mit dem Ergebnis, dass die Nahrungskette im Meer unterbrochen wird.

„Quantum Weirdness? It´s all in your mind“. So einfach ist das, lol. Stelle man sich vor, dass ein Partikel, ein Teilchen, zur gleichen Zeit an zwei Orten existiert. Ändert man die Polarisation eines von ihnen, ändert sich die des anderen automatisch mit. Die Guiding Field Interpretation. Das Teil, welches sich zur gleichen Zeit an zwei Orten aufhält, befindet sich nach dieser Theorie in einem extradimensionalen Feld. Einstein bezeichnete das Phänomen als „Spooky Action at a Distance“.

Nun sagt die „Many World´s Interpretation“, dass Schrödingers Katze in unserer Welt entweder tot ist und in einer anderen Welt lebt oder lebt und in einer anderen Welt tot ist. Kann natürlich auch sein, dass sie auf beiden Welten tot ist oder lebt. Wir wissen es nur nicht, bevor der Sarg geöffnet wird.

Anscheinend meinte Niels Bohr schon damals, die Wellenfunktion eines Partikels sei nur ein theoretisches Konstrukt, dass alle hypothetischen Aufenthaltsorte eines Partikels enthält. Durch den Kollaps des Quantenstadiums zeigt dann das Partikel seine wahre Position.

Der Autor meint, die Bayesian Interpretation sei die richtige. Sie beinhaltet Wahrscheinlichkeiten, die durch neuere Untersuchungsergebnisse upgedated werden.

„Breaking the Brain Barrier“. Bluthirnschranke. So Ende des 1900 wurde sie von Paul Ehrlich entdeckt. Das war die Zeit der deutschen Brainpower. Im menschlichen Hirn befinden sich rund 600 km Blutgefäße. Sie enthalten Endothelial Zellen, die innerhalb des Hirns dichter gepackt sind und dadurch dem Hirn gefährliche Substanzen fernhalten. Doch dadurch ist auch Medikamenten der Zutritt zum Hirn verwährt. Forscher haben die Barriere näher untersucht. Es gibt Lecks, von denen man annimmt, dass sie Vorläufer Multipler Sklerose sind. Das Gleiche scheint für Epilepsie zu gelten. Mikroglial Zellen versuchen die Lecks zu schließen. Diese Zellen sind Makrophagen, die im Hirn patroullieren, beschädigte Neuronen zu reparieren versuchen. Eingedrungene Schadstoffe werden vernichtet.

Es wurden Anstrengungen unternommen, Medikamente durch die Bluthirnschranke zu befördern. Ein Forscher probiert es mit Mannitol. Es wird in die dem Hirn Blut zuführende Arterie injiziert. Mannitol ist hyperosmotisch und läßt endothelische Zellen schrumpfen. Das erzeugt Lücken in der Bluthirnschranke, die sich nach 90 Minuten bis 2 Stunden wieder schließen. Zeit genug, Medikamente ins Gehirn zu schleusen. Der Forscher Edward A. Neuwelt führt diese Prozedur seit 20 Jahren durch. Warum hat sie sich nicht international durchgesetzt? Ach ja. Nebenwirkungen können aus Gewebeschwellungen, Vergiftung und Infektion bestehen.

„Storm of the Century“. Supersturm „Sandy“ wütete an der Ostküste der Vereinigten Staaten, setzte Landstriche unter Wasser. In Deutschland sieht es ja jetzt auch nicht gut aus. Die Häufigkeit dieser Unwetter wird sich erhöhen. Was wird an Lösungen vorgeschlagen? Barrieren und aus gefährdeten Gebieten wegziehen.

„Cracks in the Periodic Table“. Der Artikel ist mir weitgehend unverständlich; denn für Chemie hatte ich mich in der Schule nicht interessiert, obwohl wir die Tabelle sicher durchgenommen haben. Das jedoch ist lange her und war abstrakt. Wie auch immer: Elemente werden in der Tabelle durch die Anzahl ihrer Atome klassifiziert. Wie Wasserstoff: 1, Uran: 92. Vor kurzem wurde das 117. Element synthetisiert. So um 1860 stellte der Russe Menedleev mit anderen die erste Tabelle zusammen. Er fand ein periodisches Gesetz, aufgrund dessen er weitere noch zu findende Elemente zu prognostizieren in der Lage war. Dieses System wird nun durch nicht in der Natur vorkommende zu synthetisierende Elemente durchbrochen.

„Armor against Prejudice“. Vorurteile. Gibt es bei deutschen Neo-Nazis genug. Vermutlich in jedem Land. Hier geht es um die U.S.A. In ihren großen Städten leben Farbige separat in ihren Stadtvierteln, in ihren Hoods. Als ich mich in Michigan für einen Psychologiekurs anmeldete, nahm nur noch einer von ihnen Schüler auf. In Saginaw im Lutheran Neighbourhoodcenter. Mittenmang im Schwarzenviertel. Der Kurs wurde vom Delta-College abgehalten und die Testergebnisse der Schüler dieses Kurses, die meisten schwarze junge Frauen, die Krankenschwester werden wollten, wurden einen Punkt höher eingestuft. Ich profitierte auch davon. Höher gings dann bei mir nicht mehr, lol.

Lehrer war ein Schwarzer, der ernsthaft meinte, Weiße hätten das AIDS-Virus unter der farbigen Bevölkerung der U.S.A verbreitet. Tja. Verschwörungstheorie eines paranoiden College Dozenten der Psychologie.

In diesem Artikel nun wurden Ergebnisse von Untersuchungen vorgestellt, die aussagten, dass negative Stereotypen Testergebnisse nach unten ziehen. Mit anderen Worten: Schwarze schneiden schlechter ab, nicht weil sie dümmer sondern Schwarze sind. Im Sport ist es bei Weißen der Fall. In Mathe bei Nichtasiaten. In Informatik bei Frauen. Fehlendes Selbstbewußtsein in diesen Materien zieht die Noten nach unten. Es kam heraus, dass man gegensteuern kann, in dem man Schüler kurze Aufsätze schreiben läßt über Dinge, die sie besonders interessieren. Dadurch werden Selbstbewußtsein und Testergebnisse geboostet.

„Edge of the Internet.“ Es gibt ein Interview mit dem Boss von Bell Labs Research, der aussagt, dass mobile Daten irgendwann das Netz lahmlegen werden, da die Installierung von Fiber-Optik-Kabeln aus Kostengründen nicht vorankommt. Er schlägt intelligente Organisation der Datenströme vor. Zum Beispel können Daten mit einem Header versehen werden, der etwas über die Datenart aussagt. Danach wird die Datenübertragung prioritisiert. Ich sage mal: Porn an erster Stelle, dann Abhörprotokolle für Obama, lol.

lunedì, giugno 10, 2013



Phantastisch, 2/2013

Es ist die fünfzigste Ausgabe. Glückwunsch. Als eigenständiges Magazin startete „Phantastisch“ im Jahr 2001. Bernd Jooß gibt einen Überblick über das Jahr, was SF-Filme und mit SF sowie Raumfahrt verknüpfte Ereignisse betrifft.

Ich lese zwei Nachrufe: Boris N. Strugatzki, Jesco von Puttkamer. Es gibt ein Interview mit Charles Stross. Das habe ich ausnahmsweise mal gelesen, weil Stross einer meiner Lieblingsautoren ist, obwohl ich keine Zeit hatte, seine letzten Romane zu verinnerlichen. Tja, Pensionär sein, ist Zeit raubend.

Christian Hoffmann benutzt Carl Amerys Romane, um aus Bayern die Alternativrepublik Leyermark auferstehen zu lassen. Dann taucht er in Bayerns Literatur und wird über mehrere Seiten fündig. Rainer Erler, der eine Handvoll zukunftsgeschwängerte Filme gedreht hat, wird interviewt. Ein Ritt durch die Vergangenheit. Der Mann ist jetzt 80 Jahre alt und lebt in Australien.

Ich muss gestehen, mich interessiert mehr das, was sich in der Gegenwart abspielt. In der Vergangenheit zu schürfen... ich meine, das Zeug kennt man. Das Unbekannte der nahen Zukunft ist mir interessanter.

Phantastisch schwelgt in der Vergangenheit. Horst Illmer hat in „Lockende Zukunft“ die Umschlaggestaltung des vergangenen Jahrhunderts untersucht. Unter anderem lese ich den Titel „Luftschiff im Weltenraum“. Ging wohl nur mit einer Pumpe, die Luft ins All blies, lol. Tja, damals war alles einfacher. Nur, wenn Bücher der nahen Zukunft von Lesern der fernen Zukunft konsumiert werden, werden die vermutlich auch lästern.

Wolfgang Jeschke wird interviewt. Deutsches SF-Urgestein. War auch öfter auf dem Oldie-Con. Es gibt einen Beitrag über den Designer Detlev van Ravenswaay. Dann berichtet der texanische Autor Joe R. Lansdale in „Dunkle Inspiration“ über den Einfluss Edgar Allan Poes auf ihn. Er schreibt über Osttexas hinter einem Kiefervorhang. Ich selbst kenne nur Dallas und Fort Worth. Keine Kiefern, dafür Wolkenkratzer und sogar einen Tabakhändler mit dem SPIEGEL. Einfamilienhäuser mit Dachziegeln aus Holz.Trockene Hitze, die mich zur Mittagspause in den Pool hüpfen liess. Breite Fußwege und kein Mensch zu sehen. Die Leute fahren Auto. Insofern war die Stadt öde. Man musste zuviel herumgurken. Es gibt gigantische Einkaufszentren, eines mit Eisbahn im Hochsommer, dann 32 Kinos am Stück und ein paar Monster Countrybars. Nach Feuerabend besuchte ich Spanisch-, Italienischkurse, nahm Poolbillard- und Linedancelessons. Pool und Linedancing vermisse ich. Aber deswegen nach Amerika zurückfliegen. Dann bleibe ich doch lieber hier auf der Terrasse.

Wer wurde noch interviewt? Mike Resnick. Ich sehe einen Haufen Buchbesprechungen. Wer SF-Retro ist, dem kann ich Phantastisch empfehlen.


domenica, giugno 09, 2013

Die Einkommensschere
 
hat sich in Deutschland trotz sinkender Arbeitslosenzahlen nicht geschlossen. Dann die Jugendarbeitslosigkeit: in Spanien 56 %, Griechenland 59 %, Italien und Portugal 38 %.

Als SF-Fan kann dies einen nicht verwundern. Gibt ja genug Geschichten über Zustände wie diese. Automatisierung von Verfahren, Spezialisierung von Arbeitskräften. In den südlichen Länder kommen Korruption von Politikern, Ignoranz von Behörden und Bürgern hinzu. Es bleiben eben nur noch Maschinen und qualifizierte Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt, während Wellen der Ignoranz darum herumbranden. Daran wird sich erst mal nichts ändern. Dann wird es schlimmer.

Big Data. Denken wir nur an die Smart City-Bewegung, in der Daten durch Sensoren erfasst werden, oder an das Hamburger Hafen Projekt. OK. Das Zeug ist in Datenbanken gespeichert und muß ausgewertet, analysiert und für Strategien und Aktionen genutzt werden.

Erich Schmidt, Googles Aufsichtratschef, investierte gerade ein paar Millionen in Civis Analytics. Bevor einige Analytiker dieses Unternehmen gründeten, waren sie Mitarbeiter von Obamas Wahlkampagne. Hier konnte man erkennen, wie Statistiker von Nutzen sein können. Da reichen ein paar Kenntnisse über die Bell-Curve nicht aus. Für Statistik habe ich mich nie interessiert. Sie ist jedoch unerläßlich, wenn man forschen will. Gleich in welchem Gebiet.

Civis Analytics bietet Unternehmen an, sie bei der Entscheidungsfindung aufgrund von gesammelten Daten zu unterstützen. Datensammlungen gewinnen immer mehr an Gewicht. Für mich ist Civis Analytics nur ein Zwischenschritt. Ich kann mir vorstellen, dass intelligente Maschinen auf den Finanzmärkten mitspielen, über menschliche Strohmänner Konten eröffnen, sich bereichern, Firmen wie Civis Analytics aufkaufen und deren Verfahren in die eigene Intelligenz integrieren. Dann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem auch qualifizierte Arbeitskräfte ihre Daseinsberechtigung verloren haben. Vielleicht kann man Maschinen dazu bewegen, einen Restbestand an Menschen in Reservaten unterzubringen, zumindest in einigen Vergnügungsparks.

Das Manko bei Drohnen lag darin, dass eine koordinierte Aktion mehrerer von ihnen nicht möglich war. An diesem Problem arbeitete ja auch die Professorengruppe, welche einen künstlichen Bienenschwarm losfliegen lassen will, wie ich in einer Rezension der „Scientific American“ schrieb. Der Startup Dreamhammer hat, wie es aus der „Business Week“ hervorgeht, Software entwickelt, die Drohnen unterschiedlicher Bauart und von verschiedenen Herstellern koordiniert agieren lassen kann. Das Programm heißt „Ballista“ und wurde dem US-Militär angedient.




venerdì, giugno 07, 2013


Pfeifen gibt es überall und warum mir unbehaglich wurde.

Pfeifen gibt es überall. Nicht nur bei uns in Italien, obwohl es da besonders chaotisch zugeht. Aber wenn ich mir die Geschichte mit dem Berliner Flughafen, dann die mit dem Euro Hawk ansehe, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Bringt natürlich nichts, sich aufzuregen, dennoch gibt es

genug Organisationen die hätten helfen können, Mängel wie die in den Medien dargestellten zu vermeiden. Kepner-Tregoe zum Beispiel. Für Arbeit an Projekten und Aufdeckung von Fehlern im laufenden Geschäft besonders geeignet. Als ich bei Reemtsma arbeitete und das ist schon über 20 Jahre her, wurden wir als Betriebsorganisatoren dahingehend geschult, Fehler so schnell wie möglich aufzudecken. Das ging schon los bei Implausibilitäten in der Planung. Habe ich genossen.

Als logisch denkender Mensch stellt man die Kompetenz der Leute in Frage, die an dem Flughafen-Projekt und an dem des Euro-Hawk mitgearbeitet haben. Ich habe den Eindruck, die Leute sind bescheuerter geworden. Ich übrigens auch, aber das ist altersbedingt, lol. Und ich kann es mir leisten. Schließlich bin ich pensioniert :-). Ich mache das an einem Beispiel fest, was aus dem SPIEGEL stammt. Ich zitiere mal aus dem Beitrag „Was stimmte“: SNIP. [… Er mag keine Journalisten. Er hält sie für dumm. „Wenn ein Baseball und der Schläger zusammen 1,10 Dollar kosten und der Schläger genau einen Dollar teurer ist als der Ball: Wieviel kostet dann der Ball?“] SNAP. Ich dachte, der Ball kostet 10 Cent. Und das ist verkehrt. Also bin auch ich bescheuert.
 

Und jetzt das Ding mit der NSA, der National Security Agency, die millionen Telefonnummern aufgesaugt hat. Sieht das Hauptquartier nicht wie ein Borg-Raumschiff aus? Resistance is futile. You will be assimilated, lol. Wer hat wen angerufen? Kommt mir wie X-File vor. Gestern las ich darüber in Wired, dann in italienischen Medien. Heute steht es im SPIEGEL online. Etwas spät, finde ich.

Wenn man in den U.S.A lebt, stellt sich hin und wieder ein unbehagliches Gefühl ein. Mein erster Job als Programmierer in den U.S.A war bei Dow Chemical in Midland, Michigan, dem wohl jetzt größten Chemieunternehmen auf der Erde. Ein phantastisches Unternehmen. Blendend organisiert, reizende Kollegen aus aller Herren Länder. Was mich jedoch etwas irritierte war, dass sie während des Vietnamkrieges das Entlaubungsmittel Agent Orange herstellten, was vom amerikanischen Militär rücksichtslos in Vietnam angewandt wurde.

Jahre später war ich bei Kodak, und zwar in Dallas, Texas. Die Leute beschäftigten sich dort mit einem Verfahren, Röntgenbilder über Telefonleitungen zu verschicken. Dann wurde ich für zwei Wochen in das verschneite Hauptquartier nach Rochester im Staat New York geschickt. Dort standen vier Gebäude, die so groß waren, dass sie mit kleinen Straßen und Verkehrsschildern ausgestattet waren, in denen Mitarbeiter mit Golfkarren herumkutschierten. Nach Feierabend durfte ich nur, da Kodak auch für das Militär arbeitete, in Begleitung eines Mitarbeiters aus dem Gebäude gelassen werden. Nur war der Mitarbeiter schon weg, als ich ins Hotel zurück wollte. Tja. Die Drehtür war zu. Auf einem kleinen Tisch daneben stand ein Telefon. Ein Mann von der Security meldete sich und fragte nach dem Namen des Mitarbeiters. Dann machte es klack, und ich konnte die Drehtür ein viertel nach vorn bewegen. Das war es. Ich stand auf dem verschneiten Parkplatz.

Kodak ist nun pleite. Sie haben Digital verpennt.

Dann war ich irgendwann in Fort Smith, Arkansas. Ich arbeitete bei Baldor, einem Elektromotorenhersteller. Dort wurde mir die Eingangstür zum Appartement aufgebrochen. Ich hatte meinen Laptop dort drinnen. Er lag auf dem Tisch. Es war nichts gestohlen. Der Polizist meinte, da würde mich jemand nicht leiden können. Konnte ich mir nicht vorstellen, denn ich hatte keine Probleme mit den wenigen Leuten, die ich dort kannte. Ich hatte den Verdacht, es war die Polizei selbst, die dort eingedrungen war. Und das erinnert mich an die Begebenheit in Arizona, über die ich dort in der Zeitung las. Dort gibt es autorisierte Kopfgeldjäger, die sich in der Appartementnummer geirrt hatten, die Tür aufbrachen und das dort im Bett liegende Paar abknallten. Soweit ich mich erinnere, wurden sie weder verhaftet noch angeklagt.

Ich wohnte ein paar Jahre in Greenville, South Carolina. Baptistengegend. Als ich mal am Sonntag im Supermarkt eine Flasche Wein kaufte und bezahlen wollte, musste ich sie wieder ins Regal zurückstellen. Denn es war Sonntag. Alltags wurde sie in eine braune Tüte gesteckt. Schließlich packen immer ein paar Jungs aus der Highschool dein gekauftes Zeug in Tüten und fragen zuvor: „Paper or Plastic?“. Bei alkoholischen Getränken fragten sie nicht. Für die gab es immer eine braune Tüte. - Abends vergnügte ich mich im „Blind Horse Saloon“, einer Country und Western Bar. Dort lernte ich ein älteres Ehepaar kennen, das in Laurens wohnte, so um 30 Meilen von Greenville entfernt. Sehr nette Leute. Er, Jack, ist inzwischen gestorben. Im Blind Horse Saloon trank er Southern Comfort, Whisky. Ich durfte das jedoch nicht seinen Kindern erzählen, da die hoch religiös waren. Seine Schwiegertochter hatte eine Heimorgel in ihrer Wohnung und orgelte dort herum wie Captain Nemo in der Nautilus. Laurens besaß auch ein Ku-Klux-Klan Museum, das ich, da ich schon mal in dem Städtchen war, aufsuchte. Howard, der Besitzer, war sehr nett, nur die dort zum Verkauf hängenden T-Shirts weniger. Abgebildet waren auf ihnen Schwarze ans Kreuz gebunden, die dort in Flammen aufgingen. Darunter die Schrift: „Burn, Nigger, Burn.“ Der hellste Wahnsinn. Inzwischen gehört das Gebäude einer schwarzen Kirche, der Laden wurde dicht gemacht. Doch die Kirche, wie aus einer Website hervorgeht, leidet an Mitgliederschwund, weil sie die Vergeltung des KKK fürchtet.

Ich meine, Dinge wie diese können einen doch unbehaglich stimmen, oder? Übrigens: Der Ball kostet nur 5 Cent.
























giovedì, giugno 06, 2013



Anscheinend wird ein neuer Perry Rhodan Zyklus eröffnet, Band 2700. Starke Leistung.

Wie immer gibt es Buchbesprechungen, dann einen Bericht über den SlavCon in Bratislava. Was schon mal gut war: Das Bier kostete nur 1 Euro.

Weiterhin lese ich die Besprechung von „Oblivion“. Den hatten meine Frau und ich uns ja auch ansehen können. Nur „Star-Trek – Into Darkness“ wird hier noch nicht gezeigt. Sind wir nun rückständig or what?

Auch nett der Beitrag über 2 Frauen, die einen Manga erstellen. Dann noch etwas. Der DortCon kämpft darum, 2017 den EuroCon ausrichten zu können.