giovedì, agosto 30, 2012


Scientific American, August 2012



enthält einen Leserbrief des NASA-Astronauten Don Peterson. Er bezieht sich auf den Artikel „Rethinking the Dream“, dessen Autor Ein-Weg – Missionen zum Mars vorgeschlagen hatte. Peterson meinte, diese seien zu gefährlich, zu teuer und begründet es.



„Does the multiverse really exist?“ Niemand kann es mit Sicherheit sagen. Das meint der Autor und greift einige Argumente der Befürworter auf.



„Space has no end“. Wer weiß das schon. Hinter dem Horizont geht’s weiter. Das meinte ja schon Udo Lindenberg. Und Recht hat er.



„Known physics predicts other domains“. Theorien sagen Skalare Felder voraus. Doch weiß niemand etwas über deren Ursprung. Sie würden die Kosmische Inflation vorantreiben und Universen ad infinitum erzeugen. Experimentell ist das nicht nachgewiesen.



„The Theory that predicts an infinity of universes passes a key observational test“. Die Kosmische Hintergrundstrahlung läßt den Schluss zu, daß sich unser Universum durch eine Inflation schneller ausdehnte. Wir wissen nicht, ob sich die Inflation fortsetzt und eine unendliche Anzahl von Blasen-Universen erzeugt, so wie ein ständig funktionierender Seifenblasenerzeuger, da wir den Typ des Inflationsfeldes nicht kennen.



„Fundamental constants are finely tuned for live“. Physikalische Konstanten haben gerade mal Werte, die Leben auf der Erde zulassen. Universen, deren Konstanten Leben nicht zuließen gäbe es auch, so meinen Befürworter von Multiversen. Nur kann niemand es nachweisen.



„Fundamental constants match multiverse predictions“. Das Argument setzt Multiversen voraus mit unterschiedlicher Dichte an Schwarzer Energie. Je dichter die Energie, desto wahrscheinlicher, dass ein Universum existiert, aber lebensfeindlicher ist. Nur ist das Argument von hinten aufgezäunt, denn wenn es nur ein Universum gibt, fällt das Kartenhaus zusammen.



„String Theory predicts a diversity of universes“. Sie behauptet, dass die Fähigkeit unseres Universums Leben zu ermöglichen Zufall ist und in anderen nicht existiert. Nur ist die Theory wissenschaftlich nicht erhärtet. Von daher ist alles offen.



„All that can happen happens“. Quantum Theory meint, alles was nicht verboten ist, ist erlaubt. Das sieht man an einem Partikel. Es ist überall und nirgends; denn je genauer man hinsieht, desto weniger ist es da, lol. Oder was wir sehen, ist der gewogene Durchschnitt seiner Möglichkeiten, wenn wir nicht so genau hingucken. Denn tun wir das, ist es gerade woanders. So könnte es auch mit einem Universum sein. Nur gibt es für uns keine Möglichkeit, es von außen zu betrachten. Also lassen wir es und uns überraschen, was an neuen Ideen über das Universum und das Multiversum auf uns zukommt. Ich meine, ich habe eine Story darüber geschrieben. Wenn ich sie finde, gibt es sie HIER.



„The Evolution of Grandparents“. Großeltern gibt es erst seit etwa 30.000 Jahren. Vorher starben die Leute zu früh. Man erkannte es an ihren Zähnen. Wie der britische Philosoph Thomas Hobbes befand: „Prähistorisches Leben war gräßlich, häßlich und kurz.“ Fragt den ersten Dr. Who, der weiß es auch. Die Menschen besaßen eine Lebensspanne von rund 30 Jahren. Woran es nun liegt, dass sie vor 30.000 Jahren älter wurden, kann niemand sagen. Nur, daß dadurch ein kultureller Schub entstand, bei dem Großeltern ihre Erfahrungen nutzbringend an ihre Enkel weitergeben konnten. Für mich sind auch Städte dafür verantwortlich, in denen Kultur und Wissenschaft aufblühten. In unserem Dorf sieht man leider nichts davon, dort wo Dumpfbacken abends vor der Bar sitzen und dummes Zeug quatschen und zu Haus ihre Enkel unterbelichten.ähm ich meinte ältere Herrschaften, die abends vor der Bar sitzen und sich über den gelebten Tag unterhalten und auch Tips über das Leben im Alltag an ihre Enkel weitergeben. Nur ihr Alltagsleben ist fade. Doch das wissen sie nicht, denn sie kennen ja nichts anderes und haben sich damit gemütlich eingerichtet. Geistige Homeostasis auf niedrigem Niveau.



„How to build a better Learner“ Schon bizarr, einem 4-Monatskind eine Kappe mit 128 Elektroden über den Schädel zu stülpen. Das wird an der US-amerikanischen Rutgers University gemacht. Die Frage ist: Wie schnell kann ein junges Hirn Geräuschänderungen wahrnehmen? Töne sind Basis einer Sprache. Die Reaktion auf Veränderungen lassen über die Registrierung der Hirnwellen die Fähigkeit oder Unfähigkeit erkennen, Veränderung von Tönen wahrzunehmen und zu verarbeiten. Die Forscher streben an, die Erkenntnis im ersten Jahr eines Kindes zu nutzen, um bei gegebenen Unzulänglichkeiten das Hirn zu einer Lernsteigerung zu bringen. - Im Gegensatz zu dem Psychologen Jean Piaget, über dessen Untersuchungen in jedem Lehrbuch der Psychologie zu lesen ist, gibt es die Erkenntnis, dass Gehirne von Babies schon bei Geburt mit rudimentärer Zahlenkenntnis ausgerüstet ist. Sie erkennen Nummer bis vier. Das ist auch bei jungen Ratten, Delphinen, Tauben, Löwen etc. der Fall. - Über Lernsoftware, die das numerische Verständnis von Kleinkindern zu fördern behaupten, gibt es bei Forschern Pro- und Kontra-Meinungen. „The Number Race“ ist eines dieser Programme. Es kann runter geladen werden.



Es gibt jedoch ein paar Tricks, mit denen man besser lernt. Die Psychologie-Lehrerin, die ich in Midland, MI hatte, als ich bei Dow Chemical arbeitete, empfahl uns im Abendkurs, dass wir uns diese kleinen Blocks besorgten, deren Seiten man über Spiralfedern hin und her flippen konnte. Wir sollten Begriffe und Definitionen notieren, die Blocks immer bei uns tragen und in „idle time“, wie Schlange stehen, Wartezimmer, Stau, benutzen, die Seiten hin und her flippen und den Inhalt auswendig lernen. Ich habe die Blocks noch irgendwo hier herumliegen. Es gab einen Zeitpunkt in den U.S.A., an dem ich ernsthaft erwog, Psychologie zu studieren und mich danach in Hollywood niederzulassen, lol. Tja, und nun sitze ich hier in unserem Dorf und esse Weintrauben.



Beim Lernen von Vokabeln hilft ein Voice-Recorder. Wenn ich morgends um halb sieben meinen Power-Walk mache, an Äckern vorbei, höre ich portugiesische Vokabeln ab, die ich zuvor auf meinen Voice Recorder gesprochen hatte. Funktioniert gut.



In dem Artikel werden „Five common myths of the brain“ auseinander genommen.



„Humans use only 10 percent of their brain“. Stimmt nicht. Auch wenn man sich anstrengt, die Schaltkreise sind dieselben.



„Left brain und right brain people differ“. Gehirnuntersuchungen ergeben, dass beide Hirnhälften beim Lesen, Mathe usw. in Anspruch genommen werden.



„You must speak one language before learning another“. Kinder können zwei Sprachen gleichzeitig lernen und erhöhen damit sogar ihr Sprachverständnis.



„Brains of males and females differ in ways that dictate learning abilities“. Unterschiede zwischen Männer- und Frauengehirnen haben keinen Einfluß auf ein Netzwerk, dass sich beim Lernen bildet.



„Each child has a particular learning style“. Es gibt den Mythos, dass einige Kinder besser über das Gehör, andere besser visuell lernen. Untersuchungen haben das nicht bestätigt. Es wird jedoch empfohlen, Violine zu lernen oder überhaupt ein Musikinstrument. Nun, ich lerne, meine Stimme einzusetzen. Depeche Mode Songs sind gutes Lern-Material.



„The false promises of biofuels“. Dafür wird Getreide verwandt, was besser als Nahrungsmittel dient und nun enorm im Preis steigt, weil es knapp geworden ist. Grund: Dürre, Biotreibstoff. Man kam auf die Idee besser Pflanzenreste und Gräser zur Erzeugung von Treibstoff zu verwenden. Klappt nur nicht richtig, die Zellulose zu zerlegen, welche das Pflanzengerüst bildet. Man versucht es mit Enzymen und Mikroben, hat aber noch nicht den Dreh gefunden, wie man die Herstellung industrialisieren könnte. Es klappt jedoch in Brasilien mit Zuckerrohr. Firmen wie Shell kaufen sich dort ein. Kurz und gut: Getreide ist zu knapp. Die Erzeugung von Biofuel aus Pflanzenresten ist unproduktiv. Der Durchbruch ist noch nicht in Sicht.



„A Breath of fresh Air“. Cystic Fibrosis. Es besteht Hoffnung sie zu lindern. CF ist ein Erbleiden, welches Atemwege mit dickem Schleim verstopft. Betroffene leben maximal 40 Jahre. Ursache ist ein Gen, welches für ein bestimmtes Protein kodiert. Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator oder CFTR. Es besteht aus einer Aneinanderreihung von ca. 1500 Aminosäuren. Durch Chloride Ionen werden Wassermoleküle bewegt, die den Schleim abführen. Bei Mutationen des Gens ist der CFTR-Kanal beschädigt, der Schleim wird nicht mehr transportiert. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Ausgabe war das Medikament VX-770 in der Erprobung. Ich google mal. Es wurde inzwischen von der FDA zugelassen und ist jetzt als Ivacaftor oder Kalydeco im Handel. Prima, dass es geklappt hat, das Leiden zu lindern.



„How New York beats crime“. Kriminalität fiel drastisch in den 90ern in New York. Kein Wunder, wenn Cops um die 40 Kugeln in einen Verrückten jagen, der mit einem Messer herumfuchtelt. Als ich vor 20 Jahren in Stamford, CT wohnte, um die 50 km von New York entfernt, gab es schon einmal so einen Fall, als sie einen Schwarzen mit 40 Schüssen zersiebten, als der in seine Jackentasche griff. Das war in den Jahren, als dort die Verbrechensrate um 80 Prozent fiel. Dem Autoren zufolge haben sich Armut, Drogenabhängigkeit, Ethnische Diversität nicht geändert, sondern das Verhalten der Polizisten. Ihr Verhalten ist aggressiv. Das ist so gewollt. Sie patroullieren häufig zu Fuss. Das könnten wir in Italien auch gebrauchen, wo die Polizisten meistens im Auto durch die Gegend fahren und hin und wieder Spot Checks machen.



„Why Math works“. Mathe ist schon interessant. Aber man kann sich ja nicht um alles kümmern, lol. Was ist mit Mathe? Hat sie jemand erfunden oder wurde sie entdeckt? Hols der Geier, jetzt habe ich den Namen vergessen und vor Jahren war er in aller Munde. Er hatte Software geschrieben, mit der man Mathe Probleme lösen konnte. Er erstellte dann eine Suchmaschine und schrieb einen Wälzer, in dem er nachzuweisen versuchte, dass alles um uns herum, inlusive Kosmos ein Computerprogramm sei und alle Objekte inklusive uns durch mathematische Gleichungen erklärbar sind.



OK, ich habe es. War noch unter „Favorites“ in meinem lahmen Laptop. Er heißt Stephen Wolfram. Die Search Machine heißt Wolfram Alpha. Das Programm Mathematica. Der Wälzer „A new kind of science“. In dem Artikel dieser Ausgabe wird nun auch angesprochen, dass unser Universum Symmetrien aufweist, die mathematisch erklärt werden können. Warum das so ist, weiß niemand. Aber wie Higgs sein Boson theoretisch ermittelt hatte und sich durch die Entdeckung im Hadronen Collider bestätigt fand, gibt es vielleicht in Zukunft eine Erklärung für unsere Existenz.




giovedì, agosto 23, 2012

 
 
Scientific American, July 2012

„The Limits of Intelligence“

Intelligent zu sein hat seine Vorteile und es macht Spaß, neue Dinge zu lernen. Nun geht aus diesem Artikel hervor, dass die Größe eines Gehirns nicht unbedingt mit der Intelligenz korreliert, sonst hätten uns Elefanten schon lange abgehängt. Doch dauert die Signalübertragung länger bei ihnen. Eine Kuh hat zum Beispiel ein hundertmal größeres Gehirn als eine Maus. Ist sie hundertmal so intelligent?

Unser Hirn wiegt um die 2 Prozent unseres Gesamtgewichtes und verbraucht 20 Prozent Energie. Hirne von Neugeborenen verbrauchen 65 Prozent. Um Signalwege zu verkürzen steigt die Modularisierung mit der Größe des Hirns. Außerdem müssen die Axone dicker sein, um die Übertragungsschnelligkeit zu erhalten. In einem 1.4 Kilo Hirn stecken um die 100 Milliarden von Neuronen. Kaum zu glauben. Ich finde, bei der Anzahl könnte es effizienter arbeiten. Irgendetwas läuft da nicht richtig. Je kleiner die Neuronen und je dichter gepackt, desto effizienter kann ein Gehirn arbeiten. Das menschliche Hirn hat wenig Longdistance Verbindungen. Je enger Neuronen zusammenliegen, desto smarter ist es. Das Gehirn ist ein Kompromiss. Ist auch verständlich. Die Natur kann nicht alles im Voraus konzipieren. Sie strickt einfach dazu. Das ist so wie bei komplexen Programmen, die niemand mehr neu schreiben will. Es werden Funktionen dazugebastelt. Verschlimmbessert. Keine Sau steigt da mehr durch. Wissenschaftler auch nicht, lol.
Der Mensch muss sich damit abfinden, dass seiner Intelligenz Grenzen gesetzt sind. Graduelle Steigerungen sind sicher möglich. Üben, üben, üben, lol. Dann jedoch sind Maschinen dran. Sie haben alle Zeit der Welt und können sich immer wieder neu erfinden. Ich wäre zu neugierig herauszufinden, was passiert, wenn sie die Menschen in Bezug auf Intelligenz hinter sich lassen. Ich überlege noch, wie ich das am besten hinbekomme. Vielleicht fällt mir noch ein Trick ein, lol.

„The Periodic Table of the Cosmos“. Das Hertzsprung Russel Diagramm. Von zwei Astronomen vor einhundert Jahren entwickelt und immer noch aktuell. Es klassifiziert Sterne nach Farbe, Typ und Masse. Ich zähle die Typen auf: Giants/Supergiants, Hypergiants, White Dwarfs, Sun, Brown Dwarfs. Aus dem Diagramm kann man das Schicksal der Sterne ableiten. Explodieren sie in einer Supernova oder erkalten sie?

„The best Medicine“. CER = Comparative Effectiveness Research, eine Art Data-Mining. Könnte eine Ergänzung von klinischen Studien sein. Dieser Artikel bezieht sich auf die Auswertung von klinischen Daten der U.S.-Versicherung Kaiser-Permanente, als es darum ging herauszubekommen, welche Blutdruckpillen die größte Wirksamkeit erzielten. Klinische Studien dauern Jahre. Data-Mining ein paar Monate, dann steht das Resultat fest. Kosten sind niedriger. Billige Diuretika helfen am besten.

Bei neu entwickelten Medikamenten bringt CER natürlich nichts, da noch keine Daten vorliegen. Auch hätte man in Italien, wo ich lebe, schlechte Karten; denn Familienärzte verschreiben nur, führen aber keine Patientenakten. Digitalisiert sind nur Krankengeschichten in Hospitälern, wo man generell nur eine Woche liegt. In Deutschland scheint es noch schlimmer zu sein, dort bezahlen Krankenkassen auch esoterische Behandlungen, die mit der Schulmedizin nichts zu tun haben und nachweislich unwirksam sind.

„The last Great Global Warming“. August 2012. Wir sind wieder mitten drinnen. Es ist 2:40 nachmittags, wir haben 35 Grad im Schatten und das bleibt so bis in den späten Abend. Es ist der siebte Anticyclone, der von Afrika kommend über uns hergefallen ist. Er heißt „Lucifero“. Die letzte globale Wärmeperiode fand vor 56 Millionen Jahren statt. Sie dauerte so um die 200.000 Jahre an. PETM = Paleocene-Eocene Thermal Maximum. Zu denken gibt, dass der Temperaturanstieg seinerzeit langsamer verlief. Die Konsequenzen für das Leben auf der Erde werden diesmal heftiger sein. Der Grund für PETM waren Vulkane, Methanfreisetzung am Meeresboden, Torffeuer und tauender Permafrost. Diesmal ist es das Verfeuern fossiler Brennstoffe.

„Evolution of the Eye“. Das Auge der Wirbeltiere entstand vor etwa 100 Millionen Jahren aus einem Sensor, der Tages- und saisonale Rhythmen wahrnahm. Die Grundlagen dafür wurden schon vor 600 Millionen Jahren während der sogenannten Cambrian Explosion gelegt. In der Zeit entstand ein Evolutionsschub. Die Natur konzipierte zwei Systeme. Für kleine wirbellose Tiere, Anthropoden, zusammengesetzte Augen mit einer Handvoll von Photorezeptoren und das Kamera-System, das dem unseres Auges entspricht. Es hat diverse Defekte. Man kann also nicht von einem Intelligent Design sprechen, sonst wäre es besser konzipiert worden. Also hat die Natur freihändig vor sich hingewurschtelt. Einfallendes Licht muss erst durch die Retina, Zellen und Nervenfasern, bevor es auf die Photorezeptoren trifft. Blutgefäße werfen unerwünschte Schatten. Nervenfasern, die sich zum optischen Nerv bündeln, erzeugen einen toten Winkel (blind spot).

„Hacking the Lights out“. Der Artikel nimmt Bezug auf den Computer Virus „Stuxnet“, der sich über iranische Uranzentrifugen hermachte und sie durch überhöhte Geschwindigkeiten zerbröselte und an die Kontrollstation signalisierte, dass alles in Ordnung sei. 1000 von ihnen musten ersetzt werden. Die Versorgung mit elektrischem Strom ist ähnlich gefährdet. Die Komponenten sind zum großen Teil digitalisiert und von daher anfällig gegen Viren. Wo könnten Hacker zuschlagen? Bei Generatorstationen, Transmissions-Substationen, Kontroll-Stationen, Verteilern.

„Scent of a Human“. Moskitos besitzen ein Riechradar, mit dem sie Menschen aufspüren, um in ihnen den Malariaparasiten abzuladen. Die für das Radar olfaktorischen Gene wurden von Forschern in Taufliegen übertragen. Drosophila Melanogaster ist für Experimente besser geeignet. Wichtig war es herauszufinden, welche Rezeptoren durch welche Duftstoffe aktiviert wurden. Letztendlich war auch hier die digitale Methode die schnellste. Nun geht es darum, die ermittelten Rezeptoren des Moskitos zu blockieren oder olfaktorische Fallen mit den Duftstoffen zu bauen, um die Moskitos in die Irre zu führen.

Zum Schluss wird der Physiker Leonard Susskind über Objektive Realität interviewt. Da wir nur das erkennen, was unser Hirn zulässt ist es unangebracht, so meint er, von Objektiver Realität zu reden.



venerdì, agosto 17, 2012

„Business Week“ - the Interview Issue.
War interessant. Es gab Interviews mit Romney, Alan Greenspan and anderen Movern and Shakern. Unter anderem auch mit mit Leuten, die bei General Electric unter Jack Welch gearbeitet haben. Sie nannten ihn „Neutron Jack“. Zum Jahresende feuerte er jeweils diejenigen, die sich auf der untersten 10 %-Stufe der Leistungsskala befanden. Genial. Natürlich nicht der einzige Grund, warum in den 20 Jahren unter seiner Führung der Wert des Unternehmens von 14 auf 410 Milliarden USD stieg und die Einnahmen sich auf 130 Milliarden verfünffachten.

Was passierte, wenn jedes Unternehmen die untersten 10 % feuerten? BootCamps? Umerziehungslager? In denen die Leute auf Vordermann gebracht werden würden? Wäre doch eine Untersuchung oder zumindest eine Story wert.

giovedì, agosto 16, 2012

Fantasy & Science Fiction, July/August 2012

Mit „The Fullness of Time“ hat Kate Wilhelm eine längere Story eingebracht. Sie war Damon Knights Frau, der älteren SF-Fans nicht unbekannt sein kann. 84 Jahre alt, ist sie noch in Form, was das Schreiben angeht.
Ich fand Matthew Johnsons „The Afflicted“ spannender. Protag ist eine Krankenschwester, die von einer rätselhaften Krankheit befallene in ihrem Campus versorgt, in dem sie unter Quarantäne stehen. Es ist außerhalb der Stadt in einem Wald untergebracht, die Kranken werden mit Zügen versorgt, die auch Neuankömmlinge heranbringen. Die Krankheit wird durch Bisse übertragen. Nachdem die Protag alle Insassen gemäß dem Grad ihrer Krankheit versorgt hat, macht sie sich zu Fuß auf dem Weg zurück zum Basislager. Unterwegs stößt sie auf ein junges Mädchen, dass vor drei Verfolgern auf einen Baum geflüchtet ist. Sie schießt die Befallenen mit ihrer Rifle ab.

Das erinnert mich an meine Rifle M1, die ich als Soldat mit mir herumschleppen musste. Sie stammte noch aus dem Korea Krieg und wurde schon im 2. Weltkrieg von den Amis eingesetzt. Wahnsinnig schwer und mit Kerben im Schaft. Später bekamen wir die G3 von Heckler & Koch. Zurück zur Geschichte.

Das Mädchen erzählt, es sei aus dem Zug gesprungen, verschweigt, dass sie mit ihrer befallenen Großmutter in den Wald geflüchtet war. Diese wird vom Protag abgefangen. Um ihren Zustand zu checken, läßt die Protag die alte Frau schnell hintereinander Wörter, die mit dem Buchstaben L anfangen, aufsagen. In dieser Art testet sie sich auch selbst.

Das Basiscamp der Ranger ist von Kranken überrannt worden. Der Protag gelingt es, sie mit der Rifle auszuschalten; denn Kranke im Endstadium haben die Angewohnheit die Zähne in ihre Opfer zu schlagen und aufzufressen.
Die Story endet damit, dass das Mädchen anbietet, Hilfe heranzufunken. Die Krankenschwester lehnt ab. Sie will sich weiter um die Kranken kümmern. Das Mädchen schließt sich ihr an.

Es liest sich wie eine Zombie-Story. Ich hatte schon längere Zeit nichts mehr über Zombies gelesen. Vermutlich fand ich die Story deshalb interessant.

Kate Wilhelm hatte eine anspruchsvollere Geschichte verfasst, mit weniger Tempo. Kann nicht beurteilen, ob es an Wilhelms Alter liegt oder ob sie auch früher so geschrieben hat. Detailliert und gut ausgetüftelt. Es geht darum, dass Komponenten einer reichen Familie andere Mitglieder ausbeuteteten, die von einer Art Narkolepsie heimgesucht wurden, die sie für ein paar Tage in die Zukunft schleuderte, wo sie Technologien ausspähten, die, nachdem sie heimgekehrt waren, von der Familie ausgewertet wurden und in Patente umgemünzt wurden. Die Story ist „sofisticated“, ich fand jedoch das Simple von „The Afflicted“ spannender.

lunedì, agosto 13, 2012

Scientific American, June 2011
„Living in a Quantum World“. Wenn es nach diesen Physiker-Autoren ginge, ist alles Quantum. Die Effekte sind rätselhaft. Durch ein Prisma gesplittete Photone verlieren sich in unterschiedlichen Richtungen. Soweit normal. Ändert man jedoch die Rotation eines dieser Partikel, verändert das andere seine automatisch, unbeschadet der Entfernung voneinander. Sie bleiben miteinander verbunden. Entanglement. Befände sich eines der beiden Teilchen auf dem Mars, das andere auf der Erde, wären sie doch miteinander verknüpft. Bis vor kurzem nahm man an, Entanglement wäre auf eine geringe Anzahl von Teilchen beschränkt. Das scheint nicht der Fall zu sein. Mir ist das alles schleierhaft; denn eine Verknüpfung hält sich nur Bruchteile von Sekunden, dann fällt sie der Dekohärenz yum Opfer, der Auflösung des Entanglements. Faszinierend, nicht wahr? In You Tube gibt’s eine Menge interessanter Videos. Hier eines mit Brian Greene.
„A Test for Consciousness“. Die Frage, wie man erkennen kann, wann eine Maschine Bewußtsein erlangt, ist sicher noch nicht aktuell. Wenn Maschinen jedoch ihren eigenen Willen haben, wird es interessant. Wir sollten uns langsam darauf vorbereiten. Wie wäre es mit intelligenten Drohnen? Lol. - In diesem Artikel geht es darum herauszufinden, anhand welcher Informationen ein Mensch merkt, wann eine Maschine bewußt ist, über sich und die Welt. Wenn sie realistische Darstellungen von unrealistischen unterscheiden kann? Oder wenn ein Mensch, der mit einem unsichtbaren Gegenüber kommuniziert anhand dessen geschriebenen Antworten eine Maschine nicht von einem Menschen unterscheiden kann?, wie Alan Turing in einem Aufsatz erklärte. Für beides benötigt eine Maschine integriertes Wissen. Wir haben also noch etwas Zeit, bevor wir uns ihr stellen müssen.
„Planning for the Black Swan“. Vor dem Hintergrund der Fukushima Katastrophe wird die Frage gestellt, ob Atommeiler der neuen Generation sicher genug sind. U.S-Stromerzeuger peilen 22 neue Atomkraftwerke an. Beim Westinghouse AP100, einem Druckwasser-Reaktor soll es möglich sein, für mehrere Tage einen heißen Kern ohne Strom und menschliche Unterstützung zu kühlen. Drei Tanks in der Hülle sowie einer auf dem Dach sollen die Kühlung mit Hilfe von Schwerkraft durchführen.
Das hört sich gut an. Doch war die in Deutschland getroffene Entscheidung, aus der Atomkraft auszusteigen richtig; denn in Kraftwerken sich Unvorstellbares ereignen.
Scientific American bringt einige Kurzartikel von Nobelpreisträgern, die sie in der Zeitschrift veröffentlicht hatten. Da diese nicht mehr auf dem neuesten Stand sind, lasse ich sie weg.
„Inside the Meat-Lab.“ Künstliches Fleisch. Es gibt doch jene Mad Scientists der B-Movies a la Vincent Price, snap crackle and pop, die mit wirren Haaren und weißem Kittel im Labor herumtoben, mit riesigen Polen, zwischen denen Blitze zucken, summenden Bogenlampen, analogen Anzeigegeräten, gigantischen Hebeln. Und es gibt Willem van Eelen. Zum Zeitpunkt der Herausgabe dieser Edition war er 87 Jahre alt und besessen von der Idee Fleisch zu erzeugen, ohne Tiere schlachten zu müssen. Nimm embryonale Stammzellen vom Schwein, Rind, Huhn, Fisch und erzeuge Muskelgewebe. Lasse sich die Zellen in Bioreaktoren vermehren, veranlasse, dass sie sich zu Muskelgewebe differenzieren, kompaktisiere das Fleisch in der Art, wie Mensch und Vieh es durch Bewegung machen. Theoretisch könnten aus 10 Zellen innerhalb von zwei Monaten 50.000 Tonnen Muskelfleisch erzeugt werden. Klappt nur nicht. Tierische Stammzellen besitzen die Angewohnheit, sich blitzschnell in alle möglichen Endzellen (Gehirn, Leber, Haut, Lunge, Herz usw.) zu differenzieren. Und dann die Kosten. Bei diesem Verfahren kostete ein Pfund Muskelfleisch 50.000 USD. Die Entwicklung wird von der niederländischen Regierung gefördert, vermutlich, weil van Eelen Holländer ist. Der sieht sein Lebenswerk in Gefahr und motzt auf die „inkompetenten Wissenschaftler“, lol. Würden Verbraucher bei künstlicem Fleisch hinlangen? Oder sollte man ihnen erst einmal den Film „Soylent Green“ zeigen?
„The smartest Bacteria on Earth“. Das ist natürlich der Paenibacillus Vortex. Er stand in Konkurrenz mit 501 weiteren Bakterienarten und gewann in der Petrischale. In Kooperation mit anderen seiner Art nimmt er die Umgebung wahr, verarbeitet Information, löst Probleme und trifft Entscheidungen, wie er am besten in harscher Umgebung zurecht kommt.
„The Devil´s Cancer“. Tasmanische Teufel leben wo wohl? Tasmanien liegt südlich von Australien. Sie werden von einer ansteckenden Krebsart befallen. Tumore befallen das Gesicht der Raubtiere. Nach 6 Monaten sind sie tot. Tumorzellen werden durch Biss übertragen. 95 Prozent sind gestorben. Die Natur hilft sich damit, dass die Teufel zu Teen-Sex übergegangen sind, was ihnen einen Wurf mehr ermöglicht. Darüber hinaus wird die Virulenz der Tumore beobachtet.
„Greater Glory“. Wettrennen Scott – Amundsen, bei dem es darum ging, als erster den Südpol zu erreichen. Dieser Artikel schildert, daß Scott gleichzeitig ein wissenschaftliches Projekt verfolgte und diese Forschertätigkeit mit dem Rennen zu konsolidieren versuchte, was ihm nachweislich nicht gelang; denn zum einen sichtete er am Südpol die norwegische Flagge und zum anderen erfror er mit seinen Kameraden auf dem Rückweg zur Basis.
12.8.2012. Zum ersten Mal haben wir nach langer Zeit ein Bombenwetter mit nur 28 Grad Celsius.



sabato, agosto 11, 2012

Scientific American, May 2011
stellt „7 Radical Energy Solutions“ vor. Ist ja nicht das erste Mal, dass es in dieser Zeitschrift um alternative Energien und Sparmassnahmen geht.
„Fusion triggered Fission“ zum Beispiel. Eine Variante der Kernverschmelzung, die für die Atomspaltung herangezogen werden soll. Gängige Atomkraftwerke sind auf Kettenreaktionen angewiesen, in der Neutronen gespaltener Atome weitere Atome spalten. In der Schmelz-Spaltungs-Anlage wird eine Kettenraktion durch die Kernverschmelzung ersetzt. Vorteil: Als Treibstoff kann verarbeitetes Uran benutzt werden. Weniger Abfallprodukte werden erzeugt. Darüber hinaus ist der Ausbeutungsgrad höher. Jetzt muss es nur noch funktionieren, lol.
„Solar Gasoline“. Die Sonne badet die Erde in einer Stunde mit mehr Energie als die Zivilisation in einem Jahr verbraucht. Wenn man das ausnutzen könnte. Es wird in einer Wüste in New Mexico versucht. Ein 6 m weiter Hohlspiegel konzentriert Sonnenstrahlen auf einen halben Meter langen Zylinder. Ringe mit Zähnen aus Eisenoxyd (Rost) drehen sich unter dem Strahl, erhitzen sich auf 1500 Grad Celsius. Die Hitze traibt den Sauerstoff aus dem Rost. Ich will nun nicht das ganze Verfahren beschreiben. Nur so viel. Es entsteht ein Gemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxyd, Synthesis Gas genannt, welches die Grundlage für fossilen Treibstoff, Chemikalien und Plastik ist.
Die Nuss, die hier zu knacken ist sind Temperaturschwankungen, die den rostigen Zähnen zusetzen.
„Quantum Photovoltaics“. Steigerung der Ausbeute von Solarzellen. Treffen Photonen auf Silizium, schlagen sie heiße Elektronen heraus, von denen sich viele zu schnell abkühlen, um noch in die Leitung zu gelangen. Man versucht, die Abkühlung hinauszuschieben, damit sie von der Leitung eingefangen werden können.
„Heat Engines“. Um 60 Prozent der in den U.S.A. Erzeugten Energie wird vergeudet. Viel durch Hitze der Auspüffe und der Kraftwerke. Es wird versucht, ein Verfahren zu entwickeln, welches die ausgestrahlte Hitze wieder in Energie zurückverwandelt. Material sind Legierungen, die Formen wechseln können, sich an die ursprüngliche erinnern und zwischen ihnen hin und her flippen. General Motors experimentiert mit einem Treibriemen, der mit Hilfe der Legierung Hitze in der Nähe des Auspuffs aufnimmt, entfernt davon abgibt, sich zusammenzieht, ausdehnt und damit einen Generatoren antreibt. Legierungen brechen jedoch leicht, und wenn sie sich an die ursprüngliche Form erinnern sollen, müssen sie monatelang kontinuierlich bearbeitet werden.
„Schockwave Autoengine“. Ein Automotor, der ohne Kolben auskommt und den Nutzungsgrad von Dieselmotoren von 45 % auf 65 % steigern soll. Im Grunde ist es eine Turbine. Mit „Wave Rotor Machines“ wurde schon 1906 experimentiert, und sie wurden als Super-Charger eingesetzt.
„Magnetic Airconditioners“. Hier geht es um eine neue energiesparende Technologie für Klima-Anlagen. In Häusern der U.S.A fällt ein Drittel des Energieverbrauches auf Klima-Anlagen. Schuld daran sind die Kompressoren. Ein neues Verfahren kommt ohne sie aus. Es bedient sich Magneten. Eine Scheibe rotiert durch einen Bereich, in dem ein Magnetfeld die Metallatome ordnet und zum Schwingen bringt. Hitze entsteht. Im anderen Bereich kühlt das Metall und eine Flüssigkeit, die Wärme aus dem Raum zieht. Der Elektromotor verbraucht nur ein Drittel der Energie eines Kompressors.
So, nun der letzte Vorschlag. „Cleaner Coal“ Noch immer ist Kohle in den U.S.A eine der billigsten Energiequellen. Mit einem neuen Material, einer Art Salz mit Namen Ionic Liquid, könnte erreicht werden, dass Kohlenkraftwerke weniger Kohlendioxyd CO2 in die Atmosphäre pusten. Es müsste in der Erde gespeichert werden. Keiner würde es haben, wollen, lol. NIMBY (Not in my back yard).
„The Lost Galaxies“. Es war und ist nicht bekannt, aber anscheinend geistert noch immer die Mehrheit normaler Materie, aus der Galaxien bestehen, durch den Weltraum, wird in riesigen Gasschwaden mit dem Namen Warm-Hot-Intergalactic Medium gebunden.
„The hidden Organ in our Eye“ Wie bekannt, bestehen Lichtrezeptoren aus Stäben und Kegeln in der Retina. Wenn diese nicht funktionieren, und man daher blind ist, ziehen sich trotzdem die Pupillen zusammen, wenn Licht auf die Augen trifft. Obwohl man es um 150 Jahre übersehen hat, sitzen im Auge noch weitere Photorezeptoren. Ganglienzellen auf der Retinaoberfläche. Die Erkenntnis versucht man sich zunutze zu machen, ob etwas gegen Jetlag und Winterdepressionen zu tun.
„The strange Numbers in String Theory“. Mathe ist faszinierend, nur, ich habe wenig Ahnung davon, obwohl ich noch einige Mathebücher besitze und online interessante Kurse angeboten werden. String Theorie war in den 90ern populär, hat jedoch anderen Theorien weichen müssen. Ich weiß noch, wie mich die 10 oder 11 Dimensionen faszinierten, die zusammengerollt so klein sein sollen, daß man sie nicht sehen kann. In diesem Artikel geht es um Oktonions, die 1843 entdeckt wurden, ein achtdimensionales Nummernsystem. Zu Anfang kannte man nur gewöhnliche Zahlen (real numbers). Dann fanden Mathematiker wie Cardano, Argand und Hamilton komplexe Zahlen, in denen man die Rotation mit einbeziehen muss, sonst bekommt man bei unterschiedlicher Reihenfolge der Multiplikation unterschiedliche Ergebnisse. Ein String ist eindimensional. Als zweite Dimension kommt die Zeit dazu. Später wurde ein String als zweidimensionale Membrane angesehen, mit der Zeit also drei Dimensionen. Dann kommen noch die 8 des Oktonion Zahlensystems hinzu und wir haben die 11 Dimensionen der Stringtheorie.
„Fast Track to Vaccines“. Entwicklung von Impfstoffen könnte mit „Systems Biology“ beschleunigt werden. Impfstoffe werden aufgrund der Kenntnis eines Erregers entwickelt, den man in ungefährlicher Form auf das menschliche Immunsystem ansetzt. Bei HIV klappte es nicht, als Merck für Millionen von Dollar einen Impfstoff entwickelte und in klinischen Studien testete. Nicht nur, dass er nicht funktionierte, er machte aids-gefährdete Personen für diesen Retro-Virus besonders anfällig. - Forscher dringen tiefer ins Immunsystem ein um zu verstehen, was sich dort abspielt, wenn ein Erreger von ihm erkannt wird. Der neue Ansatz besteht daraus Testgruppen aus wenigen Freiwilligen zu bilden. Ihre Immunreaktion wird durch Maschinen analysiert. Die Tester spielen so lange mit dem Impfstoff herum, bis er die optimale Immunreaktion hervorruft.
„The Space Stations Crown Jewel“. Es hat immerhin 2 Milliarden Dollar gekostet und bevor das Jewel fertig wurde, vergingen 16 Jahre. „Advanced Cosmic Ray Detector“ Er spürt Subatom-Partikel und Atomkerne auf, die durch das Weltall sausen. Es wiegt 7 Tonnen und verbraucht 2400 Watt und hat zig Detektoren an Bord.
„The growing Menace of Superweeds“. Resistentes Unkraut bestätigt den Spruch „Unkraut vergeht nicht“. Herbizide von Bayer, Monsanto verlieren ihre Wirkung. Monsanto entwickielte das Herbizid „Roundup“ mit Glyphosate. Parallel entwickelte es Pflanzen, Mais, Soja, etc., denen das Zeug nichts ausmacht. Das ging 15 Jahre gut, nun schlägt das Unkraut zurück. Diesen Sommer ist es ohnehin egal. In den U.S.A fallen 95 % der Ernte wegen Trockenheit flach. Und in Italien, wo ich wohne, hat es schon seit 50 Tagen nicht mehr geregnet und die 30 bis 35 Grad, die wir jeden Tag haben, fallen mir auch langsam auf den Senkel.
„Master of Disguise“. Shape Shifter kannte ich nur aus Startrek; doch unter Tieren gibt es auch welche. Der indonesische Polyp Thaumoctopus Mimicus kann sich in etwas umwandeln, das einer Flunder gleicht. Hat nicht immer etwas mit Aussehen zu tun. Der blaue Schmetterling Maculinea Arion trickst auf andere Weise. Seine Raupen sondern ein chemisches Signal ab, das Ameisen der Umgegend veranlasst, die Raupen ins Nest der Königin zu tragen, wo sie sich für 10 Monate mit Larven verköstigen. Danach kehren sie an die Oberfläche zurück und verwandeln sich in blaue Schmetterlinge.
„Inner Sparks“. Sie testeten Musiker, die in einem Magnetic Resonance Scanner auf die Tasten hauten. Der Tester, ein Gehörspezialist und Musiker, wurde interviewt. Er ist fasziniert von John Coltrane und dessen Improvisationen. Aber alles, was er mit Hilfe der Tests über Contrane herausbekommen hat ist. Coltrane hab besonders viel geübt. Ich sage es ja auch immer wieder: üben
üben üben, lol.



mercoledì, agosto 08, 2012

Phantastisch unter neuer Leitung. Das hatten wir schon, lol. Dann eine Reihe von Buchbesprechungen. Ein Hermann Ritter wird interviewt. Es werden die Gewinner des Deutschen Science Fiction Preises vorgestellt. Das hatten wir auch schon. Es gibt einen Beitrag über Marvel Comics, dann über ein neues Comic Magazin Alfony, der Comic Reporter, Kino und TV. Ich sah gerade eine Eureka-Folge und werde mir irgendwann die Staffeln zulegen.
SF-Stammtische bekamen eine andere Seite. Wenn man weiter klickt, was ich früher nie getan habe, lol, gibt es zum Beispiel Con-Berichte. Ich klickte auf Nord-Con. War nichts, kein SFCD-Con, sondern Rollenspiel. Ok, es ist ein Fandom-Observer und kein SF-Fandom Observer. Deutschland ist kein SF-Land. Liegt wohl an seinen Wäldern.