venerdì, aprile 27, 2018

Der Spiegel v. 21.4.2018



Die Vergangenheit, der Nationalsozialismus, hat die Entwickler des Grundgesetzes dazu veranlasst, dem Zentralismus abzuschwören und ein föderatives Deutschland zu entwickeln. Der Staat ist nicht mehr gut geölt und kann damit kein Unheil anrichten, da es an den Landesgrenzen knirscht. Für unsere schnelllebige, von technologischen Umwälzungen überwältigte, Periode ist diese Konstruktion zum Scheitern verurteilt. Das Land kann nicht mithalten. Eine Zentralisation ist erforderlich. Das erst einmal vorweg.

„Wer rettet den Westen?“ steht als Überschrift auf der Titelseite des letzten „Spiegel“. Dass die Deutschen mit ihrer Bundeswehr dazu nicht in der Lage sind ist klar. Dass sie Macron, der noch Energie besitzt, den Weg verbauen, ist weniger schön. Macron bringt Opfer, er lässt sich wie ein Hund von Trump hinter sich herziehen, knutscht ihn, dafür ist er Trumps bester europäischer Freund und kann Trump seine Ideen suggerieren. Außerdem ist Frankreich zentralisiert und Macron kann seine Vorschläge, auch gegen den Willen der Gewerkschaften, durchsetzen. Er hat die besseren Karten.

Die Meldung, die aus Spiegel-Online verschwunden ist, war, dass Assad Flüchtlinge aus Syrien enteignen will, und dass die Bundesregierung empört darauf reagierte. Ah, nach einem Stöbern fand ich sie unter der Überschrift „Bundesregierung will Assads „perfides Vorhaben“ verhindern.
Syriens Machthaber will syrische Flüchtlinge enteignen. Da sagt die deutsche Regierung natürlich: Das geht doch gar nicht und will den Vorgang bei der UNO und den Russen zur Sprache bringen. Und ich lache mich schlapp.

Den Artikel „Analogistan“ kann man mit dem ersten Absatz dieses Blog-Eintrages in Verbindung bringen. Bei elektronischen Behördendiensten steht Deutschland bei den Europäern im letzten Drittel und es wird vermutlich nicht besser, da die föderative Gestaltung des Landes Hindernisse in den Weg legt.

Und, was der Philosoph Richard David Precht zu der anstehenden Digitalisierung sagt, ist nichts Neues. Die Digitalisierung läuft von allein. Sie ist nicht aufzuhalten. Wie wir bei Facebook gesehen haben, kann später noch an ein paar Schräubchen gedreht werden. Das ist aber auch alles. Machen wir uns auf Unvorhergesehenes gefasst.

giovedì, aprile 26, 2018

Scientific American, April 2018



"Don´t believe your eyes"

In dem Kurzartikel „Don´t believe your eyes“ wird beschrieben, wie KI (Künstliche Intelligenz) über neurale Netzwerke aus Millionen von Fotos täuschend echte erstellen kann. Generative Adversial Networks (GANs) ist die neueste Methode. Sie bestehen aus einem Generator, der die Fotos erzeugt und einem Discriminator, der sie auf Autenzität prüft.GANs lernen ohne menschliche Überwachung.



„The perfect beast“.
Mixotrophe, die wie Pflanzen wachsen und wie Tiere jagen sind ein Schwerpunktthema der Meeresforschung geworden. Eine 22 Mikton (mikron = 1 millionstel Meter) große tentakelbewehrte Kreatur, Mesodinium genannt, nähert sich einem 3 Mikron großen Plankton, fährt die Tentakel aus, fängt das Plankton ein und verschlingt es. Dann kommt ein größeres Mesodinium heran und frisst das kleinere. (ein Beispiel).
Von diesen Mixotrophen gibt es Milliarden im Meer. Früher als unbedeutend erachtet, werden sie als wichtiger Spieler angesehen, wenn es um den Kohlenstoffgehalt der Atmosphäre, die Population von Fischen und das schädliche Aufblühen von Algen geht.



„The Cancer Tree“
Gene für Metastasen sind modifizierte, die sich nicht abtöten lassen (bis jetzt). Sie bilden sich in dem ersten Tumor, lange bevor dieser sich manifestiert. Das kam erst jetzt heraus, ermöglicht neue Versuchsanordnungen, die abweichenden Gene bereits im ersten Tumor durch Medikamente zu veranlassen, sich auszuschalten. Vielleicht klappt es einmal.



„Flashes in the Night“
Damit sind Radio-Lichtblitze gemeint, wie der, der 2007 aus dem fernen Kosmos (3 Milliarden Lichtjahre) stammte, auf der Erde wahrgenommen wurde, und von dem niemand weiss, um was es sich handelt. Der Lichtblitz muss aus der Zeit stammen, als Dinosaurier die Erde beherrschten. Die Quelle kann, wie Berechnungen ergaben, keinen größeren Durchmesser als 3000 km haben. So, was ist es nun? Möglichkeiten:
Giant Pulsing Neutron Star, Colliding Neutron Stars, Energetic Supernova, Magnetar Interaction, Evaporation of a primordial Black Hole, Cosmic Strings.



„Meltdown“
2003 fanden einige Meeresforscher, dass sie schneller kommt als angenommen. Die Eisschmelze im Arktischen Ozean. Um 2040 wird der Ozean zum großen Teil eisfrei sein. Küstenstädte wie Miami, New Orleans, NYC, Silicon Valley, Venedig, London, Shanghai werden von wiederkehrenden Sturmfluten heimgesucht. Permafrost wird verschwinden, Das Eis auf dem Land am Nordpol wird weichen. Der Jet Stream wird feuchte Luft heranbringen. Bereitet euch auf das Unerwartete vor.
“Preventing Suicide”
Wie bekommt man es hin, dass sich weniger Leute umbringen? In den U.S.A sieht es nach einer Epidemie aus. Das Lebensalter sank in den letzten zwei Jahren. Inkludiert ist auch die Epidemie der Pain-Killer. Amerikaner konsumieren 8 x soviel Schmerztabletten als Europäer. Von 1999 bis 2016 erhòhte sich die Selbstmordrate um 28 Prozent. Hauptsächlich bei Mädchen zwischen 10 – 14 Jahren, Erwachsenen mittleren Alters und Veteranen.
Schwierig herauszubekommen, wer zu den Kandidaten gehört. Man versucht es mit Künstlicher Intelligenz, die elektronische Gesundheitsakten von Selbstmördern auf besondere Merkmale wie Alter, Rasse, Medizin, Nummer von Arztbesuchen und Hausbesuchen des Arztes, Symptome von Schizophrenie und anderer geistiger Funktionsstörungen durchsieht, speichert und mit zunehmenden Akten dazu lernt, wie man Gesundheitsakten im Hinblick auf Selbstmordbereitschaft interpretieren kann.



„The Brain imagined“
Die gängige und damit gültige Auffassung wie Nervenimpulse übertragen werden ist die, welche ich in meinem Psychologie-Kurs gelernt hatte. Sie werden von einem Tranvierschen Schnürring eines Axons (Nervenfaser) über das Myelin zum anderen Schnürring übertragen. Myelin erhöht damit die Übertragungsgeschwindigkeit.Kanäle öffnen sich, lassen Sodium- und Potassium-Ionen durch die Membranen, um sich danach wieder zu schliessen. Damit wird ein elektrischer Transport-Impuls erzeugt.
Andere Forscher schwören auf eine mechanische Welle. In diesem Artikel wird erklärt, wie sie funktioniert. Aus der flüssigen Membrane werden die lipiden Moleküle zu festen, die sich verfestigen und Hitze abgeben, welche das Axon hinunter fährt.
Die letzte und neue Ansicht hat bis jetzt nicht viel Erfolg unter Forschern, die sich mit diesem Thema seit Jahren beschäftigen.



„How Seashells take shape“
Damit ist eine Untergruppe von Mollusken gemeint. Die machen etwa 25 Prozent der Meeresbewohner aus. In diesem Artikel geht es um Schnecken, Muscheln etc., die sich ein Schild überziehen. Wie entstehen die intrikaten Muster dieser Meerestiere? Der Artikel versucht eine Antwort auf diese Frage zu geben. Expand, rotate und twist. An und für sich klar, was dort abläuft; denn es ist so ähnlich, wie es im Second Life Ivory Tower of Prims, gelehrt wird. Der Interessierte sollte danach googeln.










lunedì, aprile 23, 2018

Pishing und das Environment


Ende letzten Jahres wäre ich fast auf eine Pishing-Attacke reingefallen. Meine Webseiten Google und Explorer brachten eine Anzeige, mit der man für 1 Dollar ein I-Phone gewinnen konnte. Sie benötigten nur meine Kreditkarten-Nummer. Und ich Idiot gab sie ihnen. 10 Minuten später dachte ich, oh Mann, was hast du getan? Und am nächsten Werktag, ließ ich die Kreditkarte löschen und mir eine neue ausstellen. Noch einmal davon gekommen.

Über die „Business Week“ kam ich auf den Urheber dieses Bereicherungsversuches, den Polen Robert Gryn. Er war zuerst eine affiliate (Anzeigen-Verkäufer), jetzt ist er Boss eines der am schnell wachsendsten europäischen Unternehmen: Codewise.

Dieses oft mit Betrug gekoppelte Anzeigen-Geschäft wurde insofern durch Facebook unterstützt, als es Anzeigen gegen Zahlung in Facebook unterbrachte, ohne sich um deren Glaubwürdigkeit zu kümmern.

Wie funktionierte das Geschäft? „Business Week“ brachte ein kleines Ablaufdiagramm als Erklärung. Ich erspare mir die Zeichnungen und hoffe, man versteht es auch ohne sie:

Verkäufer: Er will etwas verkaufen

Affiliate-Network: Ein Affiliate-Network verbindet den Verkäufer mit einem Anzeigenhersteller

Anzeigenhersteller: Affiliates machen Anzeigen, auch betrügerische, und bezahlen Facebook, damit sie dort veröffentlicht werden.

Facebook-Ad: Facebook Nutzer klicken darauf

Kauf: Wenn ein Klick einen Kauf produziert, werden der Verkäufer, das Netzwerk und der Anzeigenverkäufer bezahlt.

Der Anzeigenverkäufer geht das Risiko ein, weil er Facebook im voraus bezahlt. Aber wenn auch nur ein kleiner Prozentsatz von Nutzern kauft, können die Einnahmen gewaltig sein. Facebook wird in jedem Fall bezahlt.


Wer an einem Affiliate-Network interessiert ist, sollte bei dem Online Forum Stack that Money reinschauen. Es organisiert Konferenzen in allen möglichen Teilen der Welt.

Mit 78 Jahren bringt es nichts mehr, alt sein hat Nachteile. 20 Jahre jünger, wäre ich noch einmal reingesprungen.













domenica, aprile 22, 2018

Augmented Reality


Augmented Reality fand ich von der Theorie her gut, wo digitales ein von der Kamera aufgenommenes Bild überlagert. Ist, wenn es überall eingeführt ist, ein Wahnsinns-System. Ich ziele mein Phone auf einen Baum und sein Name poppt auf den Schirm, ich halte es auf ein Firmengebäude und der Schirm zeigt mir, was für Leute dort gesucht werden. Stark.

Die „Business Week“ schrieb von einer Anwendung, die jetzt schon läuft. Baker Hughes, ein petrochemisches Unternehmen sitzt in Pomona, Calif, hat einem Kunden in Bahru, Malaysia Maschinen verkauft, die aufgerüstet werden mussten. Anstatt dorthin fliegen zu müssen, wurden ein paar AR-Helme dort gelassen, mit denen die Personen die nötigen Anwendungen durchführen konnten. Bietet sich für alle Unternehmen an, deren Erzeugnisse in anderen Ländern gewartet werden müssen.

sabato, aprile 21, 2018

The European Union´s General Data Protection Regulation (GDPR)


Diejenigen, die meinen, dass es besser sei, das Deutschland die Europäische Union verließe, meinen, diese kümmere sich nur um die Bananenkrümmung und die Glühlampen. Das ist verkehrt, und jetzt kommt „The European Union´s General Data Protection Regulation (GDPR)“ hinzu, die am 25. Mai dieses Jahres gültig wird. Die Erstellung hat 10 Jahre gedauert und ist überholt. Denn sie erlaubt es, dass Nutzer ihre Daten, die in einer Firma gespeichert sind, löschen lassen können.
Das versuchen Sie mal mit einem Unternehmen, das mit einer Blockchain arbeitet.
  • Betroffen ist jede Firma, die Daten von Mitarbeitern und Kunden speichert, wenn diese in Europa leben..
  • Ein Datenschutzbeauftragter muss vorhanden sein
  • Nimm nur Daten auf, die für jetzt benötigt und nicht für späteres unspezifizierte Nutzen
  • Veröffentliche Datennutzungspolitik in eingängiger Sprache und verstecke sie nicht in unidentifizierbaren legalen Dokumenten
  • Report jeden Verlust, Zerstörung oder Diebstahl von Daten an Regulatoren in 72 Stunden.
Quelle: Business Week v. 28.3.2018




Hörbücher, japanische Frauen und italienische Arbeitslose


Hörbücher

Es sieht so aus, als hätte dieses Medium die Hürde genommen. Audible Inc wurde von Amazon geschluckt. Don Katz, der Gründer, kam auf die Idee, dass man tote Zeit doch gut nutzen könne. Bahn-, Busfahrt, Jogging, Warten in der Schlange, bieten sich doch für Hörbücher an.
Als ich meinen angewandten Psychologie-Kurs im Delta College Michigan machte, wurde uns geraten, kleine Spiralhefte zu besorgen, deren Seiten man umflippen konnte. Dort sollten wir Begriffe und Definitionen eintragen und die in toten Zeiten wie beim Warten an der Ampel wiederholen. Diese Fliphefte benutzte ich auch für andere Kurse. Ich habe sie immer noch irgendwo herumliegen. Doch zurück zu Hörbüchern.
Katz hat sich Amazon angeschlossen und damit den Markt erweitert. Audible verkauft um 40 Prozent aller Hörbücher. Zusammen mit Amazon sind es über 50 Prozent.


Ältere japanische Frauen

Interessant ist auch der „Business Week“ Artikel über ältere Frauen, die eine Cola oder sonstige Kleinigkeiten im Supermarkt stehlen, im Gefängnis landen und sich dort wohl fühlen. Viele haben Geld genug zu leben,, sind jedoch so einsam, dass sie sich im Gefängnis besser aufgehoben fühlen, da sie dort arbeiten müssen.


Arbeitslose in Italien

In unserer Zeitung las ich heute, dass es Italien geschafft hat, sich vor Griechenland auf den vorletzten Platz der Arbeitslosen zu setzen. Mit anderen Worten, nur Griechenland hat prozentual noch mehr Arbeitslose. Nun, vielleicht schafft Italien es ja noch, auf den letzten Platz zu kommen.




venerdì, aprile 20, 2018

Italien: Was läuft – was läuft nicht (eine persönliche Beurteilung)




Erst einmal das Positive:

Design, Mode, Automobile, Verpackungsmaschinen, Möbel, Gesundheitswesen, Müllabfuhr, Öffentlicher Transport


Das Negative:

Politik, Strassen, Bürokratie, Erziehung: Konsequenz ausufernder Bullismo in Schulen, Wirtschaftswachstum 1,5 % gegenüber 2,4 % europäischer Durchschnitt, Femminicidio.


Femminicidio:

Ehemänner und Alleingelassene bringen alle paar Tage ihre Frau oder Ex um. So um jeden dritten Tag lese ich etwas in der Zeitung. Vollkommen bescheuert. Man sollte in diese Typen einen Befehl implantieren können, erst einmal sich selbst umzubringen. Hoffentlich ist die Hirnforschung bald soweit.


Bullismo:

Unsere Zeitung hat heute ein paar Seiten dem Bullismo gewidmet, in dem Schüler neuerdings Lehrer angreifen, da es ihnen zu langweilig geworden ist, es bei Mitschülern zu versuchen.

Die Lehrer haben schon deswegen schlechte Karten sich zur Wehr zu setzen, weil sie dann der Wut rabiater Eltern ausgesetzt sind und Prozesse vermeiden wollen. Den Schulen selbst ist nicht daran gelegen, Szenen in die Öffentlichkeit zu tragen, weil sie um ihren Ruf fürchten. Es wird jedoch häufig bekannt, da die Schüler selbst aus Eitelkeit Videos in die Social Networks hochladen. So langsam scheint das Mass voll zu sein.

Eine Jugendrichterin fordert drastischer Massnahmen den Schülern gegenüber. Bei der Bürokratie und den Politikern, denen ein Attribut zuzuordnen ich mir erspare, wird sich kaum etwas ändern. Den Eltern, die es an der Erziehung ihrer Sprösslinge haben mangeln lassen, sollte es nicht egal sein, ob diese durch ihr Verhalten eine Chance haben einen der wenigen Arbeitsplätze zu erhalten, die auf dem Markt angeboten werden. Ein Beispiel dafür, dass Dummheit Dummheit erzeugt.

giovedì, aprile 19, 2018

Der Spiegel v. 14.4.2018, Unternehmensgewinne


Unternehmen mit dem weltweit grössten Gewinn in der ersten Hälfte 2017
  1. Aramco
  2. Apple
  3. Samsung
  4. Microsoft
  5. JPMorgan
  6. Alphabet
  7. Berkshire Hathaway
  8. Exxon Mobil
  9. Shell
  10. Volkswagen
  11. Alibaba
Das nur mal nebenbei.


Ich bestellte gerade bei Amazon.it das Buch von Pedro Domingos: The Master Algorithm, das von KI (Künstlicher Intelligenz) handelt. Hoffentlich komme ich dazu, das irgendwann mal durch zu lesen. Aber Xi Jinping hat es auch. Da konnte ich nicht zurückstehen, lol.

Das Hauptanliegen des letzten „Spiegel“ war es, dem Leser mitzuteilen, dass es eine Reihe von Landsleuten gibt, denen Deutschland nicht mehr gefällt. Ich würde immer noch gern hinfahren. Die Landschaft ist ja gleich geblieben und No-Go-Areas gibt es auch in den U.S.A., wo es ratsam ist, abends nicht allein spazieren zu gehen. Trotzdem, wenn besoffene Flüchtlinge jetzt bei jemandem am Balkon vorbeitorkeln und das vorher nicht getan haben, weil sie nicht da waren, kann man verstehen, dass der Mann sauer ist und noch saurer wird, wenn er an die Bundeskanzlerin denkt. Deutschland ist keion Schrebergarten mehr.

Was ich nicht gelesen habe sind Artikel über den Nahen Osten. Was dort passiert geht mir so am A.... vorbei, da die Leute nichts auf die Reihe bekommen.

lunedì, aprile 16, 2018

Der Spiegel vom 7.4.2018


Den letzten „Spiegel“ habe ich noch nicht. Den vorletzten habe ich durch, den mit dem Hinweis, dass die Zucker-Lobby die Nutzer belügt und verführt. Ich meine, wer jetzt noch nicht glaubt, dass viel Zucker schädlich ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Vernünftig ist, dass die Regierung es abgelehnt hatte, an den Angriffen in Syrien teilzunehmen. Macht Sinn, wenn die Flieger schon vorher abstürzen, bevor sie die erste Rakete abgeschossen haben.
In diesem Zusammenhang las ich den Artikel „Geisterflotte“ im Spiegel, die aus sechs Unterseebooten besteht, die allesamt nicht einsatzfähig sind. Früher hatte die Marine einmal 24 davon. Einige funktionierten sogar.

Ich glaube es ist Costa Rica, das seine Streitkräfte komplett abgeschafft hat und nur noch die Polizei unterhält. Deutschland sollte sich ein Beispiel nehmen.

Und dass Mieten für manche unerschwinglich werden, ist auch nicht so gut. Mobilität ist angesagt. Im Gegensatz zu Deutschland wohnen weniger Italiener zur Miete.

Dann etwas über Gen-Ingenieure. Spannend. Es wird an den Genen herumgebastelt. Hatten wir schon in der vorletzten Ausgabe des „Scientific American“ gelesen. Es gibt aber noch keine vorzeigbaren, für den Menschen interessante Ergebnisse.

Und wenn ein amerikanisches Unternehmen Gehirne sterbender Personen einfrieren lässt, um irgendwann später den Inhalt, also das Bewusstsein- in einen Computer zu laden, dann ist die Idee schon zigmal in SF-Romanen erörtert worden, in der Praxis aber nicht durchführbar, da die Inhalte verschwunden sind.

Dem Friseur ist nichts zu schwör


Nochmal zurück zum Friseur, es bezieht sich aber auch auf andere Berufe im Umbruch: Lehrlinge, die sich daran orientieren, wie weit der Arbeitgeber digitalisiert ist, um die bestmögliche Kompetenz zu erlangen, werden Friseure meiden, die nur Kamm und Schere kennen, na ja, den Fön dazu.

Junge, gut betuchte Kunden werden Friseure wie den im vorgehenden Blogeintrag aufsuchen, um optimal bedient zu werden. Nicht digitalisierte Friseurläden werden verkümmern.

Das Gute ist, dass es keine Geheimnisse gibt. Digitalisierung hat mit open Source zu tun. Mit anderen worten, es ist public Domain. Jeder kann Quellen anzapfen, um herauszubekommen, wie man seinen Laden auf Vordermann bringen kann. Früher wurden Prozesse und Verfahren geheim gehalten, um einen kompetitiven Vorsprung zu bekommen. Jetzt geht es um den Willen und die Fähigkeiten, sich zur Verfügung stehendes Wissen anzueignen und in die Praxis umzusetzen. Nur das zählt.

GitHub ist ein glänzendes Beispiel. Eine jedem zur Verfügung stehende Programmentwicklungsplattform, mit der jeder Interessierte tolle Anwendungen entwickeln kann.

domenica, aprile 15, 2018

Digitalisierung im Friseur-Handwerk



https://www.techtag.de interviewte den Friseur Peter Gress, der mich beeindruckte und bei dem jeder etwas lernen kann, der sich für Digitalisierung in Kleinstbetrieben interessiert.
Hier nun ein Friseur. Erst einmal das, worauf ein Friseur zu achten hat:

Kämmen der Haare, das Abteilen, die Haltung des Haares, die Fingerhaltung, das Verstauen des Kammes in der Führerhand, der Körperstandpunkt, das saubere Abschneiden der Haare. Das erzählt der Herr Gress, und der muss es wissen. Er hat seinen Salon digitalisiert und arbeitet weiter dran.
Ich erwähne mal ein paar Stichworte der Dinge, mit denen er sich beschäftigt:
  • Kundeninformation auf dem iPad
  • digitale Kundenkarte
  • Bezahlmaske
  • Einkaufsliste der Kunden
  • Upsale
  • digitaler Ordner in Evernote
  • Scanbot auf dem Rezeptions-iPad
  • Trello
  • Zugriffsrechte
  • Pinterest, Vogue, MarieClaire
  • Spotify
  • Facebook-, Instagramzugang für Kids
  • Gamification
  • Google AdWords
  • ProvenExpert
  • Podcast- und Blogbeiträge
  • Webinar
  • Augmented- und Virtual Reality Anwendungen
  • Cyber Classroom
  • Balayage, Foliensträhnen, Glossing, Schnitt, Föhnen. (Er braucht 30 Minututen zum Föhnen. Das mache ich in 3. Bin ich gut oder was?)
  • Samsung Magic Mirror
  • Produktempfehlungen, Frisurenbilder, Tutorials, 3D-Frisurenberatung
  • Lagerschrank, Warenwirtschaftssystem, Zahlung mit Smartphone
  • Kundenkalender
  • Service-Roboter für Kaffee, Tee, Wasser, kleine Snacks
  • bewegliche, sprachgesteuerte Informations-Portale
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Wer mehr über diese Begriffe wissen will, sollte googeln. Und wir sollten dem Friseur um die Ecke Dampf machen, sonst kommen wir ja nicht weiter, lol.
Mehr informationen bei Peter Gress.





sabato, aprile 14, 2018

Scientific Amercan, March 2018




Das Gute, es wird weiter geforscht, neue Erkenntnisse werden gewonnen. Es gibt kein Halten. Einige Menschen werden nicht mehr folgen können. Es werden mehr, da das Tempo der Entwicklungen zunehmen wird. Für diejenigen, die durch das Rost fallen, muss etwas getan werden. Ich bin gespannt, ob Politiker das stemmen werden. Für den Moment wieder einiges aus dem Magazin.



„Self taught Robots“

Säuglinge lernen spielerisch von Objekten der Umgebung. Forscher versuchen KI dahin zu manövrieren. Ständig versucht das menschliche Gehirn die nahe Zukunft vorauszusagen. Wenn ich dies tue, was passiert? Neurale Netzwerke so zu programmieren, dass sie das gleiche tun und aus Assoziationen bestimmte Zustände erkennen, das geht am besten, wenn Maschinen der Drang einprogrammiert wird, die Voraussagen ständig zu verbessern.



„Shadows of other worlds“

Keppler, ein Satellit, der Exoplaneten aufspürte, wird nicht mehr lange aktiv sein. Wenn Sterne wobbeln oder für einen kaum wahrnehmbaren Augenblick dunkler werden, kann man davon ausgehen, dass sie von einem oder mehreren Planeten umkreist werden. Um die 4000 wurden bereits entdeckt und zwei neue Teleskop-Satelliten, TESS und CHEOPS; werden Kepplers Arbeit fortführen.



„The baddest Bite“

Hier wird gemessen, welche Kraft ein Krokodil bei seinem Biss entwickelt. Krokodile existieren bereits seit ein paar Millionen von Jahren. Mit der Messung will man herausbekommen, wie Dinosaurier gebissen haben. Nun, wenn es dem Erkenntnisgewinn dient.



„Island of Heavyweights“

Die letzten Positionen der periodischen Tabelle der Elemente enthalten künstlich erzeugte. Die Elementreihenfolge versteht sich als eine aufsteigende Sequenz, die von der Anzahl von Protonen eines Atomkernes bestimmt wird. Die neu hinzugekommenen sind jedoch instabil, verschwinden in Bruchteilen von Sekunden. Die künstlichen Elemente zu stabilisieren mit dem Ziel aus ihnen Materialien mit bisher nicht vorgekommenen Eigenschaften zu erzeugen, danach wird geforscht.



"A look within"

Damit sind Diagnostische Verfahren wie MRI gemeint. Man versucht mit ihnen herauszugekommen, ob Depressive auf und auf welche Medikamente ansprechen. MRI zeigt nur den Blutfluss von Gehirnkomponenten und leitet daraus deren Aktivität ab.
Mir scheint das alles weit hergeholt. Selbst wenn man sieht, dass die Amygdala aktiver wird, wenn man dem Depressiven ein paar Zeichnungen mit lachenden Gesichtern zeigt, dann weiss man noch lange nicht, auf welche Medikamente die Person anspricht.
Wie auch immer, ich könnte mich keiner MRI unterziehen, da ich noch ein paar Metallklammern im operierten Schlüsselbein habe. Anscheinend verbrutzeln dann die umliegenden Gewebe. Bin mir aber nicht sicher.



„The Means of Reproduction“

Sperma und Eier aus Haut- und Blutzellen. Ein komplexes Thema, in dem auch Ethik eine Rolle spielt. Gemach, man versucht es erst einmal an Mäusen.
Körperzellen, gleich welcher Art, besitzen die gleiche genetische Ausstattung. Welche Gene an- und ausgeschaltet sind, macht ihre Differenzierung aus. Dass daraus Ideen erwachsen, Körperzellen durch Genmanipulation verändern zu können, liegt auf der Hand.
Mit Stammzellen hat man es bereits versucht. Fehlerhafte Samenzellen können ersetzt werden, wenn der Prozess fehlerfrei abläuft. Doch gibt es einige Hindernisse.
Körperzellen mit Hilfe von chemischen Cocktails in Stammzellen zurückzuverwandeln, um besser verstehen zu können, wie diese in primordiale Samenzellen gemorpht werden können, sind erfolgreich verlaufen
Analysierte und dokumentierte Prozesse müssen um Fehlerbereinigung, die durch einen Organismus durchgeführt wird, ergänzt werden. Das ist eines der vorgenannten Hindernisse, das weggeräumt werden muss, bevor man aus Haut- oder Blutzellen Menschen erzeugen kann. Dabei eröffnet sich die Möglichkeit, nur Gene des Mannes oder der Frau auf den Embryo zu übertragen. Damit würden Klone erzeugt.
Bevor jedoch alle ethischen und biologischen Hürden genommen sind, wird man sicher erst einmal versuchen genügend Nachkommen von vom Aussterben bedrohten Tieren zu erzeugen.


„Building a Backup Bee“

Über das Bienensterben gibt es genügend Berichte. Schuld daran sind Krankheiten, Pestizide, schlechte Ernährung. Darunter hatten auch die Erzeuger von Mandeln in Zentral-Kalifornien zu leiden. 2016 benötigten Mandelbaumanbauer um 1.9 Millionen Bienenstöcke für die Bestäubungsaktionen. Da die Honigbienen zum großen Teil ausfallen, wird es mit der Bienenart blue orchard bee (BOB) versucht. Diese Bienen sind selbständig, Königin und Arbeiter zugleich und ausgezeichnete Bestäuber. Der Artikel handelt von dem Versuch, genügend BOBs heranzuzüchten und sie über die USA zu verteilen.




martedì, aprile 10, 2018

L. Sprague de Camp, David Drake: Abisso del Passato, Alba Eterna






Ich habe es geschafft, ein Urania SF-Taschenbuch durchzubekommen. Es lag an dem schönen Wetter, das vor zwei Tagen über uns hereinbrach. Inzwischen hat es sich wieder verzogen. Immerhin.
Die italienischen Vokabeln, die mir unbekannt waren, habe ich angestrichen, muss sie in eine Tabelle im PC eintragen und nachschlagen, um was es da geht. Noch immer kenne ich eine Reihe von Wörtern nicht, obwohl ich mir vorstellen kann, was sie bedeuten, wenn ich sie im Zusammenhang lese. Schwach von mir. Auf der anderen Seite wieder verständlich, weil ich mit meinem limitierten Wortschatz ganz gut zurechtkomme und ich aufgrund unserer geografischen Lage mit Intellektuellen nicht in Berührung komme..
Wie aich immer. Die beiden Romane in dem Buch sind kurz. Alba Eterna noch kürzer. Beide handeln davon, dass die Protagonisten von einem Blitz getroffen und in die Vergangenheit geschleudert werden. Padway, der erste, aus unserer Gegenwart in die Zeit 700 Jahre nach Christus. Herosilla in dem zweiten Roman aus der Zeit ein paar hundert Jahre nach Christus in die Zeit 751 vor Christus, wo sie mit Romulus und Remus zusammentrifft.
Während Padway als Prefekt eines Gotenkönigs Italien aufmischt und ein paar neue Techniken einführt, muss Herosilla sich gegen die Zudringlichkeiten Romulus zur Wehr setzen. Zur gleichen Zeit schafft sie die Voraussetzungen, dass er Rom gründen kann.
Beide Begebenheiten sind spannend und zeigen nach dem Verständnis der Autoren, dass die Art zu denken nicht sehr von der unsrigen abweicht. Das kann selbstverständlich bezweifelt werden, da die Autoren aus der Gegenwart stammen.

domenica, aprile 08, 2018

Der Spiegel v. 31.3.2018


Wenn ich die offenen Schubladen der Aktenschränke im Verwaltungsgericht Cottbus sehe, enthüllt sich mir die Misere der deutschen Bürokratie. Es gibt doch tatsächlich noch Akten aus Papier. Maschinenunterstützte Gerichtsbeschlüsse, davon kann man nur träumen. Das geht aus einem Artikel im letzten „Spiegel“ hervor, in dem von Klagen abgelehnter Asylbewerber die Rede ist. Die schwappen jetzt auf die Gerichte zu. Eine digitale Unterstützung würde die Vorgänge beschleunigen. Das klingt abgedroschen, und ist es auch.

Dass und wie der arabische Kronprinz Mohammed bin Salman sein Land in die Gegenwart hieven will, ist ein weiterer interessanter Beitrag dieses Magazins. So wie ich es sehe, stehen die Chancen schlecht; denn ihm fehlt qualifiziertes Personal. Die eigenen Leute vergammeln in Amtsstuben und die Eingeflogenen machen die Drecksarbeit. Was fehlt ist die Intelligenz.

Es taucht wieder ein Artikel über Virtual Reality auf. Datenbrille, Datenhandschuhe mit entsprechenden Sensoren. Damit soll man sich in der virtuellen Realität zurrechtfinden. Ich werde Trump hineinschmuggeln und ihn Wahlreden halten lassen. Das wird schlimmer als Facebook. Aber noch ist es nicht soweit, lol.




sabato, aprile 07, 2018

Forbes Nov. 2017



Dauerte etwas. Musste mich erst mal durcharbeiten. Wo durch? „Forbes“. Die amerikanische Zeitschrift tauchte letzten November im Kiosk auf, den wir passieren, wenn wir den Markt in Finale Emilia besuchen, der mittwochs stattfindet.

„Forbes“ kannte ich aus meiner U.S.-Zeit. Ich hatte sie abonniert, doch nach Italien schicken sie sie nicht. So ist die neue italienische Ausgabe besser als gar nichts. Die Zeitschrift gibt es schon seit einhundert Jahren, beschäftigt sich mit Ökonomie und speziell mit Finanzen. Bertie Charles Forbes, das sechste von zehn Kindern eines Schneiders, hatte die Idee eine eigene Zeitschrift zu gründen, nach dem er für andere als Journalist gearbeitet hatte. So nach und nach bauten die Forbes ein Wirtschaftsimperium auf. Hut ab.

Was den Inhalt der italienischen Ausgabe angeht, gibt es Beiträge über Personen, von denen ich noch nie etwas gehört hatte. Man erfährt, dass es ein italienisches Biotop gibt, in dem sich Startuppers tummeln. Viele werden erfolglos bleiben, aber sie versuchen es immerhin. Es gibt Gemeinplätze in den Artikeln, so dass der reale Informationswert gering bleibt. Aber vielleicht hilft gerade das, Personen anzuregen, es den beschriebenen Personen gleichzumachen und in das kalte Wasser des Unternehmertums zu springen, um herauszufinden ob es trägt?

Dann gibt es Geschichten über Unternehmersprösslinge, die versuchen, die von Vorfahren aufgebauten Geschäfte weiter zu führen. Ein Beispiel: Ferragamo, dessen Großvater das Modehaus gegründet hatte. Dessen Umsatz beträgt über eine Milliarde Euro. Ist doch was.
Italien hat seine internationale Position in der Mode beibehalten. Armani, Laura Biagiotti, Bulgari, Roberto Cavalli, Cerruti, Diesel, Dolce & Gabbana sind nur einige der auch besonders jetzt in Asien populären italienischen Modehäuser.

Der Chef der deutschen Unternehmensberatung Porsche Consulting Josef Nierling gibt einiges zum Besten. Ich mochte besonders seine Schlagwörter: Vibrierender Moment der Transformation ist so eines. Quatsch ist auch wenn er schreibt: Früher haben die besten Talente komplexe Probleme gelöst. Heute müssen sie sich darauf konzentrieren, neue Möglichkeiten ausfindig zu machen. Als ob das eine das andere ausschliesst. Talente müssen beides drauf haben. Talente besitzen eine schnelle Auffassungsgabe gepaart mit einer auf die Zukunft gerichtete Erfahrung. Und so weiter und so fort. Richtig ist, nach meiner Auffassung, dass das Aufspüren neuer Möglichkeiten einen höheren Stellenwert eingenommen hat. Als ehemaliger Betriebsorganisator kann ich ein Lied davon singen, wie wir gegen die Das haben wir schon immer so gemacht – Mentalität ankämpfen mussten. Im Rahmen der Digitalisierung hat die Erneuerung von Abläufen im großen Umfang gerade erst begonnen.

Einen größeren Raum nimmt Fintech ein. Aus dem Thema ist inzwischen Luft entwichen, seit dem der Kurs von Bitcoin wieder schrumpft. Es wird von digitalen Banken berichtet, die Transaktionen mit dem Handy zulassen. Wenn es jedoch keine Schecks mehr gibt bricht ein gewaltiger Teil an Transaktionen weg, weil viele Banken ihre Prozeduren noch nicht an diese Art der Bezahlung angepasst haben. Es dauert alles langsamer als man denkt. Auf englisch heisst es inertia, auf italienisch inerzia. Ah, auf deutsch ebenfalls inertia = Trägheit. Das menschliche Verhalten wird durch Trägheit geprägt. Es dauert eben alles länger.

Ein weiterer Raum wird durch Aktivitäten in China bestimmt. Interessant. So hat ein Wursthersteller aus Südtirol in einer chinesischen Kleinstadt namens Luohe eine Wurstfabrik aufgebaut und ist inzwischen auch in Shanghai present. Er kann inzwischen Chinesisch, hat eine chinesische Frau und ist chinesischer Wurstkönig. Und so gibt es andere erstaunliche Aktivitäten über die Forbes berichtet. Nicht zu vergessen das prägnante Merkmal dieser Zeitschrift, jedes Jahr die Top Ten und darüber hinaus der reichsten Personen der Erde aufzuführen.

Einige Artikel sind schwach, voll von bla-bla-bla. Aber immerhin, wecken sie in manchem unternehmerischen Jungspund das Bedürfnis etwas aus sich zu machen. Die Frage ist nur, wer von denen liest diese Zeitschrift?

Der Finanzpart dieser Ausgabe war schwach und enthielt wenig lernenswertes. Der Artikel über Bitcoin zu allgemein. Es wurde über Trading-Plattformen berichtet, deren Transaktionen über das Smartphone ohne Kommission abgewickelt werden können. Von Trading halte ich nichts. Aktien sollte man lange halten.

Ich hatte auf meinem Cellphone Anrufe einer Tradingfirma bekommen, die mich animieren sollten zu traden. Mache ich schon log ich, lol. Zu Dot.com-Zeiten sprang ich täglich aus Aktien raus und hüpfte hinein. War ein Fehler. Aber Ende der 90er war alles in Fermentation, die Zeiten waren aufregend. Heute sieht man mit hochgezogenen Augenbrauen, wie Trump die Aktienkurse runter redet.




domenica, aprile 01, 2018

Wunder dauern etwas länger

Zur letzten Ausgabe der "Scientific American" gab es eine Beilage von Johnson & Johnson, dem Unternehmen, das medizinische Produkte herstellt und vertreibt. "Next Frontiers", so heisst die Beilage, ist mehr SF als Realität. Sie versucht uns zu vermitteln, welche Fortschritte die Medizin machen wird.

In Autos gibt es die Anzeige "Check Engine". Ich habe sie in meinem Ford Ranger und in meinem Jeep Wrangler. Mein oller Omega hat sie nicht und für meinen Astra müsste ich in der Dokumentation nachsehen. Bei der "Check Engine"-Meldung steckt der Mechaniker das Kabel eines Diagnosegerätes in die Buchse des Autos und liest die Fehlernummer aus. Damit bekommt er die Info über die Art des Defekts.

So soll es auch beim Menschen passieren. Nur haben sie noch nicht geschrieben, wo bei mir die Buchse eingerichtet wird. Ausserdem kann das doch wohl nur ein erster Schritt sein. Der menschliche Körper repariert sich doch seit zillionen von Jahren zum Teil selbst. Dann sollte es doch angestrebt werden, den Körper auf längere Sicht die übrig bleibenden Defekte selbst beheben zu lassen.
Angedacht ist ebenfalls, Organe mit einem 3D-Drucker zu drucken. Erste Versuche starten.
Mit CRISPR/CAS9 ist es möglich Widerstandsgene in Mücken einzuschleusen, die sie an ihre Nachkommen weitergeben. Um Malaria einzudämmen und zu eliminieren ist es ideal. Das Problem ist es, die Erlaubnis dafür in den Ländern einzuholen, in denen Malaria vorkommt.

Es gibt einen weiteren Artikel über die Stärkung der Immunabwehr im Menschen zur Bekämpfung von Krebs.

Diese Nachrichten sollen das Gefühl verstärken, dass die Medizin-Industrie nicht schläft, ständig Verbesserungen sucht, wie Krankheiten zu bekämpfen sind. Lobenswert, man sollte aber keine Wunder in kurzen Zeiträumen erwarten. Das dauert.

Dumpfbacken


die sich lt. Spiegel Online in Facebook über ein Werbeplakat der DAK aufregen, das ein Paar zeigt, welches sich auf ein Baby freut, sind aus Deutschland nicht wegzudenken. Sie sind da, wie ein Geschwür. Der Grund für Kommentare wie „Mörder“, „Vergewaltiger“, „Neger“, „zum Kotzen“ ist, der Mann auf dem Plakat ist dunkelhäutig.

Man kann diese Dumpfbacken nicht abschieben. Sie sind da, bleiben wie Mehltau, der sich über Deutschland legt. Da fällt mir doch der Film „Elysium“ ein. Ein Space-Habitat, wohin man sich zurückziehen könnte, um Idioten die Erde zu überlassen.

Ich bin sicher, dass Leute wie Bezos, Musk, Zuckerberg und Gleichgesinnte sich in den Weltraum zurückziehen würden, um von dort ihre Unternehmen zu leiten und die Erde den Lowbrows, den Retardierten überliessen, wenn dies denn möglich wäre.

Erinnert mich doch glatt an Ayn Rand, die 1957 mit „Atlas Shrugs“ ein ähnliches Szenario zu Papier gebracht hatte. Nur dass die Welt der Aufgeklärten in den USA hinter den Bergen lag.

Hinter den Bergen? Jetzt denke ich an Schneewittchen, lol.