lunedì, settembre 30, 2013

Analog, Nov. 2013




Analog Science Fiction and Fact, November 2013

„Copper Charley“, die Story von Joseph Weber, fand ich ganz gut. Protag ist der Boss einer Abbau-Unternehmens. Coal Mining in Virginia. Steht nicht gut um die Kohle dort, obwohl sie noch immer in Kraftwerken verheizt wird. Ist, wie wir wissen, Umweltverschmutzer. Und dass Bergspitzen weggesprengt werden, um schneller an die Kohle heranzukommen, gefällt den Umweltbehörden auch nicht besonders. Auch deshalb, weil bei Regenfällen, der ganze Modder ins Tal saust und die Anwohner dort krank werden läßt.

Prozesse häufen sich, der Protag denkt an die Bahamas; dann erzählt ein Freund von einem Botaniker, der Pflanzen züchtet, die Kupfer abbauen, um schneller an Energie zu kommen. Eine neue Anwendung tut sich auf. Die Berge werden bepflanzt, die Pflanzen mit dem Kupfer geerntet. Bis sich die Erträge verringern. Man sucht Pflanzen mit längeren Wurzeln.

Tja, und dann steht die Umweltbehörde wieder auf dem Plan. Sie beschwert sich, dass den Bewohnern das Wasser ausgeht, lol. Und der Protag denkt wieder an die Bahamas.

Das ist SF der nahen Zukunft. Unbeabsichtigte Konsequenzen. Von denen wird es auch im Real Life genug geben.

Google Glass


Google Glass

In der letzten „Business Week“ wurden einige potentielle Anwendungen für die Google Brille angedeutet. Zum Beispiel hat ein Chirurg damit eine Knieoperation gefilmt und an seine Studenten übertragen. Er hatte eine der 10000 Brillen bekommen, die Google an Schulen verteilt oder für 1.500 USD im voraus verkaufte.

Man schätzt, dass sie für 600 bis 800 Dollars in einer Stückzahl von 3 Millionen nächstes Jahr auf den Markt kommen wird. Vermutlich wird sie vor allem beruflich eingesetzt. Bosse schärfen schon ihre Krallen, lol. Vor allem, wenn sie daran denken, dass sie ihre Angestellten, die diese Dinger tragen müssen, überwachen können.


martedì, settembre 24, 2013

giovedì, settembre 12, 2013

So isses


                                                               So isses

Im letzten SPIEGEL las ich ein interessantes Essay von Richard David Precht. Er erklärt, warum Wahlen immer belangloser werden, warum niemand mehr den Mut hat, kühne Utopien vorzustellen.
Merkel sagt: Uns geht es ganz gut. Wenn ihr die CDU wählt, wird es so bleiben. Und die SPD schraubt etwas am Programm der CDU herum. Sonst bleibt auch dort alles beim alten.

Es gibt den Spruch auf englisch: Don´t upset the apple cart. Oder den: Don´t rock the boat. Auf deutsch: nicht dran rütteln. Tja, und damit kommt man ganz gut durch. Denn sonst wird man verbal erschossen. Ich erinnere mich noch an diesen Wirtschaftsprofessor, der unter Merkel eine Flat-Tax einführen wollte. Und wenn jemand sagen würde: Wir wollen in 3 Jahren zum Mars fliegen, ginge wieder ein Aufschrei durch das Land.

Precht begründet, warum keine kühnen Vorschläge mehr gemacht werden mit dem Einzug der Digitaltechnik. Er meint, Philosophen, Pädagogen, Soziologen seien dadurch lahmgelegt. Ihnen sei das Denken vergangen, seitdem alles gemessen wird. Mit anderen Worten, Datenbanken werden gemolken und der Wille des Volkes daran abgefragt. Kein Politiker würde sich dem widersetzen, da alle von ihnen auf die nächste Wahl schielen. Es fehlt an Aufbruch Stimmung, wie sie Ludwig Ehrhard nach dem Krieg erzeugen konnte.

Wir sind, so meint Precht, den Datenbankmelkern und Datenverarbeitern wie Google, Facebook etc. ausgeliefert. Die Regierung sei nur noch für das Verwalten des Staatswesens erforderlich.

Die Frage, die wir als denkende Menschen stellen sollten, ist, wo wollen Google und Konsorten uns hinsteuern?

Hinzu kommt, dass künstliche Intelligenz sich aus gefiltertem Datenwust entwickelt. Nicht mit hochintelligenten Algorithmen, sondern aus dem, was gespeichert ist. Ruft mal Google Translate auf, ist es doch phänomenal, in wie viel Sprachen bereits übersetzt werden kann. Die Zeit wird kommen, wenn Maschinen den demokratischen Prozess weiter aushöhlen, wie es bereits heute die Digitalisierung macht.

mercoledì, settembre 11, 2013

Scientific American, September 2013

 
Scientific American, September 2013

Food. Es dreht sich ums Essen. Im Grunde einfach, je weniger du isst, desto dünner wirst du, oder?
Anscheinend ist es doch nicht so einfach. Auf jeden Fall stellen Forscher das ganze Problem kompliziert dar. Problem deshalb, weil immer mehr US-Amerikaner fett werden. Als ich dort arbeitete, sah ich Kolosse. Einmal saß dort im Flieger auf einer 3-Sitzbank in der Mitte, zwischen zwei von ihnen. Konnte nicht mal die Arme zum Lesen ausstrecken. Oh Mann, lol.

Man lernt ja immer noch dazu. Bitter, süß, sauer, salzig und umami. Das letzte Wort stamm aus Japan und kennzeichnet Bratengeschmack oder Sojasauce. Rezeptoren von Nase, Mund incl. Lippen nehmen Geruch, Geschmack auf und läßt uns genießen oder verabscheuen oder das, was dazwischen liegt.

In dem Artikel „How to eat invasive Species“ schlägt ein Koch vor, das auf den Tisch zu setzen, was die heimische Flora und Fauna dezimiert. Davon gibt es genug Exemplare, die aus Europa und Asien kommen und in den USA nicht gelitten sind. Grüne Krabben, die flache Auster, japanisches Knotenkraut, Lionfish, Oinkimo (Wildschwein), Kaninchen. Der Mann beschreibt Rezepte.

The Food Addiction“. Also im Winter hatte auch ich ein paar Kilo zuviel. Bin 1.88 groß und wog 73 Kilo. Bin jetzt aber auf 69 Kilo runter. Ganz guter Wert. In diesem Artikel wird es kompliziert. Der Prof schreibt, was nicht ist, wenn man zu viel isst. Erst mal ist es kein Kontrollverlust, aber auch kein hormonales Problem. Vielmehr besitzt es Ähnlichkeit mit einer Sucht. Irgendwo muss die ja herkommen. Das Belohnungszentrum im Hirn reagiert bei diesen Leuten schwächer. Also muss mehr gegessen werden, damit es wieder auf Touren kommt. Ist aus meiner Sicht doch Kontrollverlust. Man kann doch denken Sch..ss auf das Belohnungssystem, ich esse einfach weniger. Geht doch.

Für den Artikel „The amazing multimillion-year History of processed food“ hat sich eine Autorin aus Kopenhagen daran gemacht, den Ursprung wesentlicher Komponenten unserer Nahrung aufzuzeigen. Ich gebe nur die Jahre hier an. Braten – vor 1.8 Millionen Jahren; Brot – vor 30.000 Jahren; Bier – vor 70.000 Jahren; Tortillas – vor 8.700 Jahren; Wein – vor 7.400 Jahren; Käse – vor 7.000 Jahren; Oliven-Öl – vor 6.500 Jahren; Palm-Öl – vor 5.000 Jahren; in Sauer eingelegtes Gemüse – vor 4.400 Jahren; Nudeln – vor 4.000 Jahren; Schokolade – vor 3.900 Jahren; Bacon – vor 3.500 Jahren; Jiang – vor 3.000 Jahren; Zucker – vor 2500 Jahren; Senf – vor 1.600 Jahren; Kimchi – vor 1.300 Jahren; Sushi – vor 1.300 Jahren; Tofu – vor 1.000 Jahren; gepökelter Stockfisch – vor 1.000 Jahren; Erdnussbutter – vor 500 Jahrenvor; Kaffe – vor 500 Jahren, Selterwasser – vor 350 Jahren; Corn Flakes – vor 100 Jahren; MSG (Monosodium Glutamat) vor 100 Jahren; Gebackene Erdnüsse vor 20 Jahren; Fleisch im Labor erzeugt – dieses Jahr.

Everything you know about calories is wrong“. Ist eben nicht so einfach. Man kann nicht sagen, diese Nahrungsmittel enthalten so und so viel Kalorien. Berücksichtigen muss man auch, wie der Körper damit umgeht. Kalorienanzahlen, die auf Packungen stehen, sind Anhaltswerte. Schwer verdauliches Zeug wie Nüsse gibt natürlich weniger Kalorien frei als gebratenes Fleisch. Es wurde die Theorie entwickelt, dass menschliche Gehirne sich erst durch die Zubereitung der Nahrung vergrössert haben. Sich so zu ernähren wie Schimpansen bringt uns nicht weiter. Wenn mein Hirn jedoch schon groß genug ist, lol, und zubereitete Nahrung nur noch dicker macht, ist es besser, schwerer Verdauliches zu sich zu nehmen, für dessen Kalorienfreisetzung man sich mehr anstrengen muss. Hält einen fitter.

Which one will make you fat?“ Zwei Bilder werden gezeigt: Eines mit Fleisch und Fett, ein anderes mit einem Brötchen. Ich sage mal, man sollte nicht übermässig von beidem essen. So kann man der Frage aus dem Weg gehen, lol. Ist doch klar, oder? Denn die Frage ist nicht einschlägig beantwortet, im Gegensatz zu anderen Meinungen. Die einen sagen, es ist das gespeicherte Körperfett, die anderen neigen dazu ein hormonales Ungleichgewicht als Grund anzugeben. Das soll jetzt in einem weitreichendem Test geklärt werden.
 
Immerhin sind 72 Millionen US-Amerikaner verfettet. Colorado hat nur 20.7 % von ihnen. Mississippi mit 34.9 % die höchste Anzahl von ihnen. Ich war da mal mit meinem Pickup durchgefahren auf dem Weg von South Carolina nach Texas oder war es Arkansas, weiß ich im Moment nicht. Ich übernachtete am Mississippi in Vicksburg, sah nur Schwarze dort. Mississippi ist einer der ärmsten Staaten der U.S. Die meisten Schwarzen hängen dort nur herum. Kein Wunder, dass sie dicker sind als der Rest. Doch, wie ich sage. Wenig essen, viel bewegen. Und bei dem wenigen Essen, möglichst Fleisch und Kohlehydrate weglassen. Klappt bei mir nicht, weil meine Frau Tortellini und so eine scheußliche Landwurst auf den Tisch packt. Dann muss ich eine Runde mehr mit meinem Fahrrad drehen.

The First Cookaout“. Hier kommt ein Anthropologe der Harvard University zu Wort. Er trägt noch einmal die These vor, dass vor fast zwei Millionen Jahren die ersten Barbecues zubereitet wurden. Er wird in dieser Ausgabe interviewt und belegt seine These, indem er sagt, gekochtes Essen verlangt nicht einen so großen Verdauungsapparat wie rohes und daher konnte mehr Energie für die Entwicklung des Gehirns aufgebracht werden. Kurz gesagt: Frauen haben uns zu dem gemacht, was wir sind. Frauen haben doch auch früher gekocht, oder nicht?

Return of the Natives“. Es geht um Bienen. Die europäische Honigbiene, hat diese weitflächigen Monokulturen in den U.S.A bestäubt. Solange bis sie eingegangen ist, und zwar durch CCD (Colony collaps disorder). Im Gunde weiß man immer noch nicht, was da Sache ist. Man schreibt die Krankheit Parasiten zu. Nur waren die Bienen schon vorher geschwächt. In Florida zum Beispiel waren 360 Bienenstöcke aus 400 ohne Leben. Amerikanische Imker fahren mit ihnen Bienenstöcken das ganze Land ab, dorthin wo gerade etwas in Blüte steht. Für sie ein Wahnsinnsverlust.

Man versucht jetzt heimische Bienen dazu zu bringen, die Arbeit der europäischen Honigbiene auszuführen. Immerhin fliegen 4000 von diesen Arten dort herum.

Super Dirt“. Soll Fertilizer und Pestizide ersetzen. Bestimmte Bakterien, die Krankheitserreger vernichten. Erreger wie Salmonella zum Beispiel.

Are Engineered Foods evil?“ Nö, sagt der Artikel. Schließlich macht die Natur das ja schon millionen von Jahren vor. Ich sehe es wie den Quatsch, wenn hier in der Gegend die Bevölkerung gegen einen Telefonmast für Handies bei einer Schule, gegen eine Müllverbrennungsanlage und gleichzeitig gegen eine Deponie ist. Da könnte man weiter aufzählen. Das Gleiche, wenn man gegen embryonale Stammzellen argumentiert. Die Leute spinnen einfach. Schon mein Geschichtslehrer sagte vor 50 Jahren: 60 % der Menschen bestehen aus Idioten. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.














venerdì, settembre 06, 2013

domenica, settembre 01, 2013

Fandom Observer 291

FandomObserver 291

Die September-Ausgabe von „Phantastisch“ wird besprochen. Habe ich die eigentlich schon bekommen? Muß mal mein Blog durchsehen. Senior-Effekt, lol. - Nun lese ich gerade, dass bei „Elysium“ die Kamera hin und her wackelt. Wenn der Redakteur des Fanzine-Kuriers deswegen aus dem Kino gestürzt ist, lohnt es sich für uns sicher nicht, da reinzugehen, obwohl wir uns den Film für heute vorgenommen hatten.

Wie immer gibt es Buch-, Filmbesprechungen. Ich bin immer noch dabei, wieder den Cthulhu zu lesen. Fandom Observer bringt etwas über „50 Jahre Dr. Who“. Und ich habe Matt Smith noch nicht mal gesehen. Schon gibt es Peter Capaldi. Was soll ich eigentlich alles noch machen? Dann lese ich noch etwas über Buch Rogers. Das wars.