martedì, giugno 26, 2007

Analog, June 2007

In dieser Ausgabe endet Karl Schroeders 'Queen of Candescence'. Ein Space Opera Epos. Es fiel mir schwer da durchzusteigen. In diesem Metallzylinder der Kleinstaaten wechselten Allianzen schneller als Hemden. Zeitweilig verlor ich den Überblick und es ist zu begrüßen, dass die Heroine der Story, Verena Fanning, da durch sah.

Unter Probability Zero läuft pro Ausgabe jeweils eine Short Short Story. Wie kopiert man Bewusstsein? Auf nur zwei Seiten beantwortet Geoffrey A. Landis diese Frage. Nicht mit Nanotechnologie, schließlich enthält ein Gehirn rund 100 Trillionen Synapsen. Eine Biologin, Amanda Quinn, fand eine bessere Antwort mit dem Bazillus Neisseria Meningitidis. Eines, das in der Originalversion Gehirnhautentzündung hervor ruft. Amanda änderte es derart, dass die Bakterien in Zusammenarbeit ihr Gehirn mit allen Neuronen und Synapsen frassen, es in ihre DNA integrierten und damit andere Personen ansteckten. Amanda merkte, dass sie nicht mehr lange zu leben hatte und versuchte in der Zeit die Bazillen dahingehend zu modifizieren, dass sie nicht so schnell zum Tode führten. Dies setzen nun die Personen fort, die sich mit Amandas Gehirn infiziert haben.


Zum Glück ist dies nur eine Story. Doch auf diese Idee muss erst mal jemand kommen.eriH

giovedì, giugno 21, 2007

Phantastisch, 2/2007

Es ist heiß in Italien und ich penne im Liegestuhl auf der Terrasse. Zwischendurch lese ich 'Phantastisch', kann es nicht überfliegen. Die Artikel sind zu interessant. Sie wollen gelesen werden.


Interviews von Greg Bear, Brian Keene, Nick Mamatas und Samit Basu.

Andreas Eschbach schreibt in seinen Werkstatt Notizen über 'Die Kunst der Perspektiven'. Bartholomäus Figatowski beklagt sich über den Mangel an SF in deutschen Schulbüchern.

Kurt S. Denkena behandelt den 'Tantalus Zyklus' aus der Terra-Astra-Heftreihe.

Ulrich Blode bringt etwas über die 'Hard boiled SF des Richard Morgan' und schreibt außerdem über die 'Phantastische Bibliothek Wetzlar'.

Achim Schnurrer schreibt über einen Klassiker der phantastischen Literatur: William Beckford.

Klaus N. Frick über die Heftserie des Zaubermond Verlages 'Professor Zamorra'.

Frick ist auch für Comics zuständig. Hier erzählt er von den französichen 'Estra Muros'.

Am Schluss gibt es von Heiko Langhans einen Nachruf auf Jack Williamson (1908 - 2006).
Alles hiervon mag nicht jeden interessieren, doch etwas ist sicher dabei.

domenica, giugno 17, 2007


Vorbereitung auf einen SL Poetry Slam


Ich hatte die Idee, in Second Life in der Oasis einen Poetry Slam zu veranstalten. Mit anderen Worten, Gedichte auf der Tanzfläche einem Publikum vorzutragen. Nova, die Clubchefin wird versuchen Poeten anzuschreiben und für dieses Event zu gewinnen.

Als Dilettant werde ich mich auch daran beteiligen. Drei Gedichte habe ich bereits verzapft. Sie sind auf Englisch, ein Handicap. Nur was solls, dabei sein ist alles.

Me and you

My heart so large
encompasses all those nations
listens to reggae, whose vibrations
let it feel to be in charge

I command MY second life
and that’s enough
truthfulness, no bluff
harmony, no strife

let me let you go with the flow
let me, let me feel you well
and even when first life is hell
here you got a life to grow

my heart yes yearns to be your guide
In this confusion find your way
holding your first live at bay
I am the angel at your side.


In the morning

the morning sun that winks at me
and I think ‘shit what was her name’
and then ‘this is a game’
feel like a drunken bumblebee

Slowly starts the life again
the sub she gets her handcuffs on
I go to smoke the second bong
waitin for the first rain in vain

When I get up you go to bed
Wonder Woman is that you?
the only love that could be true
I never see you though, how sad

I smoke a joint and feel at ease
I chill and see the morning sun
a griefer comes and draws his gun
like shoot me into orbit please

Then love hits I am thunderstruck
breakfast is ready shouts my wife
I got a call from real life
bad morning this I’m out of luck.




Downtime

My avatar is on vacation
can’t teleport, cant change the light.
That is so wrong, that is not right,
I go to the United Nations.

You have been here and now are gone,
off the screen which now is grey
I love you girls, what can I say
six hours off, that is too long.

Forever it’s in Real Life
downtime to eternity
in Second Life its not to be
down time is from one to five.

mercoledì, giugno 13, 2007

Fantasy & Science Fiction, May 2007

enthält einige gute Geschichten, von denen mir ‘Kaleidoscope’ von K.D. Wentworth am besten gefiel.

Ally Coelho, pensionierte Buchhändlerin, 51 Jahre alt, hatte sich auf ein monotones Leben eingerichtet, zumal sie unglücklich verlaufende Beziehungen hinter sich hatte. Auf einmal merkte sie jedoch, nichts würde mehr sein wie früher.

Zum einen kündigte Allys beste Freundin Melinda an, sie würde heiraten und die Flitterwochen in Schottland verbringen. Danach hörte Ally, dass Melinda ihren Verlobten in einer Bingohalle mit einer anderen erwischt und ihm den Laufpass gegeben hatte. Danach ging es Schlag auf Schlag: Lynn und Carl, andere Freunde Allys, gingen mit ihr Essen und brachten einen Freund mit. Barry, so hieß er, erschien am nächsten Tag vor Allys Haustür und war plötzlich kahl. Er war auch kein Zoowärter mehr, sondern Versicherungsagent. Und so ging es weiter: Die Barrys wechselten in einem fort. Das Universum spielte Ally einen Streich, oder waren es mehrere Universen.

Gut fand ich, dass nichts erklärt wurde. Es war einfach so wie es war. Und der Leser wird konfus wie Ally selbst, bis sie sich für ihren Barrys entscheidet und damit für eines der Universen.


Parallel-Universen sind gar nicht so abwegig. Es gab einen Artikel im ‘Scientific American’ darüber. Nehmen wir an, der Weltraum ist unendlich gross, dann kann es unendlich viele Universen geben mit Planeten, die wie die Erde aussehen. Und mit Menschen, die das Gleiche tun wie auf der Erde, oder auch nicht. Ich spiele auf die Barrys an und für Ally war es sicher eine Qual, sich von diesen Universums-Barrys hofieren zu lassen.

martedì, giugno 12, 2007

Mein PC macht es nicht mehr.

Vor einigen Tagen hatte ich einen Power Surge. Der Strom war kurz weg und dann kam er wieder. Danach sah ich eine Errormeldung beim booten.
Und nun, nachem ich meine neue Digital Kamera anschliessen wollte, geht ueberhaupt nichts mehr. Ich schreibe jetzt mit meinem Laptop und ohne Umlaute. Memory nur 612 Meg.
Zu wenig um im Second Life herumzulaufen. Ich halte mich auf meiner Plattform auf und mache Yoga, hoere klassische Musik, raeume mein persoenliches Inventar auf. Habe noch
ueber 3000 Positionen. Ich versuche sie auf das Wesentliche zu reduzieren. Nicht einfach, weil jeden Tag wieder etwas Neues hinzukommt.

lunedì, giugno 11, 2007

Asimov’s Science Fiction, June 2007

Neal Asher’s ‘Alien Archeology’ ist spannend. Hier macht es Spaß eine aus zwei Perspektiven geschilderte Handlung zu verfolgen. Politie, eine interstellare Organisation, hat sich dorthin ausgebreitet, wo einst drei Rassen herrschten, von denen zwei untergegangen und die dritte, die Atheter, dem technologischen Vernichtungsfeldzug nur dadurch entkommen konnte, indem sie sich künstlich in Tiere zurück entwickelte, in Wesen ohne Intelligenz und Zivilisation. Sie wurden zu Gabbleducks, glichen riesigen Buddha-Statuen mit Augenkaskaden und einem entenähnlichen Schnabel.

Vor diesem HIntergrund spielt sich der Kampf um einen Memstore ab. Ein Gerät, das auf einem Asteroiden gefunden und der Politie-Regierung zur Verfügung gestellt werden sollte. Man nahm an, der Memstore enthielte das Gesamtwissen der Atheter.

In der einen Perspektive verfolgen wir, wie Jael, eine Schmugglerin sich des Memstores bemächtigt. In der anderen, wie der geschundene Ex-Politie Agent Rho sich daranmacht, den Memstore wieder an sich zu reißen.

Jael, führt einen Gabbleduck mit sich und verbündet sich mit Penny Royal, einer frei herumlaufenden Künstliche Intelligenz, um die Memory in den Gabbleduck zu laden, aus ihm einen Atheter zu machen. Es funktioniert nicht. Der Gabbleduck bleibt Gabbleduck, Jael und Penny Royal werden vernichtet und Rho kommt mit einem blauen Auge davon. Spannend bis zum letzten Wort.