lunedì, luglio 30, 2007

Business Week, July 30

Death Bonds, Inside Wall Street’s most macabre investment scheme yet. Wall Streets neue Masche um Geld zu machen.

Was passiert? 90 Millionen USA-Bürger haben eine Versicherungspolice abgeschlossen. Eine Anzahl von ihnen kann oder will später die Prämien nicht mehr zahlen oder die Police aus anderen Gründen zurückgeben. Wallstreet Unternehmen kaufen Policen auf, zahlen die Prämien weiter, fassen die Policen zusammen, bilden sogenannte Death-Bonds (Todesobligationen), die an Investoren weitergegeben werden. Für sie sollen um die 8 % Zinsen herausspringen. Wenn einer der Ex-Policen Inhaber stirbt, kassieren die Wallstreet Unternehmen die Auszahlung der Versicherungsunternehmen. Je älter die Person ist, um so günstiger. Makaber, oder nicht?


venerdì, luglio 27, 2007

Focus, the British Science Fiction Association Magazine for Writers.

For Writers, hum. Ich war einer, ein Writer. Siehe meine Homepage. Jetzt schaffe ich im Second Life. Habe gerade eine Vase gemacht, vorher einen Programmierungskurs besucht, etwas Reggae getanzt und wenn ich diesen Eintrag fertig habe, ist der Tag für mich zu Ende.

Martin McGrath, dessen Filmbesprechungen mich in ‘Matrix’ beeindruckt hatten, ist nun Redakteur dieses Writer-Magazines. Es enthält praktische Tips wie Brian Turners ‘How to market your book on-line’. Simon Morden versucht eine Antwort auf die Frage ‘What makes a good story?’ zu finden. Ich will hier nichts aufzählen. Reicht es doch, wenn ein Leser die Geschichte gut findet und nicht hinterfragt: Warum?

Jetse de Vries versucht in seinem Artikel ‘Lets face the future with a smile’ zu erklären, warum es leichter ist Geschichten mit einem fatalen oder pessimistischen Ausgang zu schreiben und fordert auf, endlich einmal positive Geschichten zu produzieren.

Christopher Priest, dessen Roman ‘The Prestige’ kürzlich verfilmt worden war, gibt eine Masterclass für Autoren. Lektion 1: Point of View. Ich habe mir das Lesen erspart, ich kenne das. Es ist die Perspektive, aus der erzählt wird. Habe es schon bei Damon Knight und Andreas Eschbach gelesen.

Einen Artikel über die Auswahl von Schreibkursen, einen über Scriptwriting (Drehbücher), eine Auflistung von Publikationen von Short Fiction: auf diesen wenigen Seiten hat Focus einen excellenten Service für angehende Autoren eingerichtet. Ich wünschte, der Science Fiction Club Deutschland (SFCD) würde sich auch noch einmal von Grund auf neu erfinden. Vielleicht brächte er dann auch so etwas heraus.

domenica, luglio 22, 2007

Matrix, the media magazine of the British Science Fiction Association

Sie liegt schon etwas länger auf meinem Schreibtisch. Von daher lohnt es nicht, die Bücher der Shortlist für den Arthur C. Clarke Award aufzuführen. Unter den vorgeschlagenen Büchern ist ‘Nova Swing’ von M. John Harrison zum empfehlen, ohne dass ich es kenne. Harrison ist einer meiner Lieblingsautoren. Mit ihm kann man nicht verkehrt liegen.

In seinem Artikel ‘Mars Unlocked’ stellt sich Stephen Baxter fünf Jahre auf dem Mars vor. Wenn schon, dann sollte auf einer Polarkappe gelandet werden. Allein wegen der Nähe zum Wasser. Marskappen sind um drei km dick. Aus ihnen können auch Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des zurückliegenden Wetters gezogen werden.

Es gibt Besprechungen der Filme Apocalypso und Sunshine. Darüber hinaus eine Rezension des Musicals ‘Lord of the Rings’. Es folgen Artikel über Comics. Und schon weiss ich, was in Großbrittanien so läuft.

venerdì, luglio 20, 2007

Asimov’s Science Fiction, July 2007

In dieser Ausgabe liefert Nancy Kress eines ihrer Meisterstücke ab. „Fountain of Age“ ist eine bizarre Liebesgeschichte. Protagonist ist Max Feder, ein Mann über 80, immer noch auf der Suche nach seiner verloren gegangenen Liebe, der Prostituierten Daria, die er in jungen Jahren auf Zypern kennen und lieben gelernt hatte.

Eine Zeitungsnotiz brachte Max auf Darias Spur. Inzwischen mit einem britischen Milliardär verheiratet, war ihr ein Gehirntumor entfernt worden. Im Krankenhaus wechselte Max mit ihr nur wenige Worte, da ihr Mann auftauchte. Sie gab ihm eine Adresse mit, an der einige Tage später ein Bote ihm einen Kreditchip über 500 Millionen Kredits mit einer Nachricht in die Hand drückte. „Lifelong Inc.“ Max kaufte Aktien dieser Gesellschaft. Dann erschien eine Nachricht in den Medien, dass Darias Tumor Zellen mit Proteinen enthielt, die ihr Alter gestoppt, und in andere Personen implantiert, bei ihnen den gleichen Effekt auslösen würden.

Max wurde reich. Das Geld nutzte er, um Daria, inzwischen auf einem Planetoiden abgeschirmt, erneut ausfindig zu machen. Am Ende der Geschichte geling es ihm. Einige Zeit, nachdem heraus kam, dass alle behandelten Personen nach zwanzig weiteren Jahren plötzlich starben. Nancy Kress versteht es, die Spannung in dieser Story aufrecht zu erhalten. Das Ende jedoch fällt ab. Daria wird von einem Attentäter getötet, und Max der inzwischen 86 Jahre alt ist, macht sich daran noch fuer 20 Jahre länger zu leben.

mercoledì, luglio 18, 2007

Noch einen kurzen Überblick auf weitere Artikel der vorgenannten Ausgabe:

Paleontology: ‘Tracking an ancient killer’.
Vor 70 Millionen Jahren fanden Dinosaurier auf Madagaskar in Gondwana ein jähes Ende. Forscher stellten eine verheerende Dürre als Ursache fest.

Atmosphere Science: ‘Methane, Plants and Climate Change’.
Die Entdeckung, daß Pflanzen Methan produzieren und damit zum Treibhauseffekt beitragen, wirft neue Fragen des globalen Managements dieses Phänomens auf.

Information Technology: Making Silicon lase.
Erstmalig gelang es nun, mit Hilfe von Silicon Laserstrahlen zu erzeugen.

Innovation: Spice Healer
Hier geht es um Curry, von dem gesagt wird, dass es gegen Krebs hilft. Genauer, das Curamin. Es soll auch Rheuma und Alzheimer stoppen können. Pharmaziefirmen sind nicht daran interessiert klinische Tests durchzuführen, da sie mit Curry kein Geld machen können.

Consumer Elektronics: ‘Digital TV at last?
In den U.S.A. wird am 17.2.2009 der Schalter umgelegt. Von analog auf digital TV. High definition (HDTV). Es gibt ungefähr 21 Millionen Haushalte mit 45 Millionen Fernsehern, die über eine normale Hausantenne empfangen.. Sollten sich diese zu diesem Datum nicht eine neue Kabelbox oder einen neuen Apparat zugelegt haben, bleibt der Bildschirm leer.

Nanotechnology: Molecular Lego.
Unser Körper enthält ca. 20000 unterschiedliche Proteine. Wissenschaftler versuchen nun, aus ihnen Bausätze zu erstellen, die in der Entwicklung von Enzymen und molekularen Apparaten nützlich sein können.




lunedì, luglio 16, 2007

Scientific American, 02/07

Einen Jahrgang habe ich hier schon sicher ungelesen herumliegen. Eine Ausgabe habe ich wahllos herausgegriffen und durchgeackert. Ich lesen den Artikel 'The Universe's Invisible Hand'. 'Invisible Hand', ich denke an Adam Smith' 'An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations' 1776. Hier jedoch ist es die Dark Energy, aus der das Universum zu 75 % bestehen soll. Man weiss nicht, woraus sie sich zusammensetzt, obwohl sie selbst bei uns in der Kueche sein soll. Wieso wissen wir sowenig von der wirklichen Welt? Die Expansion des Universums sieht danach so aus, dass Galaxien nicht von selbst auseinander driften, sonder das Gewebe, die Dark Energy, in das Galaxiencluster, Galaxien und Schwarze Loecher eingebettet sind. Ebenso die Dark Matter, Materie, die man ebenfalls nicht sieht, aus der das Universum zu 85 % bestehen soll. Zusammen mit der wahrnehmbaren, der baryonischen hat Dark Matter mit Hilfe der Schwerkraft Galaxienhaufen und Galaxien entstehen lassen. Dieses Pulver scheint jedoch verschossen zu sein. Die Bildung von Galaxien und Schwarzen Loechern hat merklich nachgelassen. Die Dark Energy hat leichteres Spiel in ihrem Expansionsdrang mit dem Ergebnis, dass Nachbargalaxien aus dem Bereich von Teleskopen verschwinden werden.

venerdì, luglio 13, 2007

Vor einer Woche habe ich mir eine kleine Insel zugelegt,
Sea Breeze Island und sie soweit bestückt und dekoriert wie es die Anzahl der Prims für 3000 qm erlaubte. Prims? Primitives. Bauformen, aus denen Second Life besteht. Würfel, Quader, Kugeln, Zylinder, Prismen und weitere geometrische Elemente. Aus ihnen bestehen Pflanzen, Steine, Häuser, Möbel, Textilien, Haare usw. Sowie die Möwen, die über meine Insel fliegen, die Schildkröte am Strand, Delphine, die im Küstenwasser spielen, das Krokodil nahe dem Lagerfeuer. Gestern nacht hatte es meine Freundin Souza gefressen und wieder ausgespien. Souza aus Holland, sie hat ihre Bilder in meiner Wintergallerie ausgestellt. Und schon sind wir bei meinen Freundinnen in SL.
Artemisia Delpaso aus Südfrankreich, sie hat sich in den Urlaub abgemeldet, hin zur Camargue, der Zone mit den Wildpferden am Mittelmeer. Aika Pera und Lilly Lane aus Deutschland. Aika ist ab nach Dänemark, und Lilly fährt am Sonnabend weg. Dann Annabella Audina aus Porto Alegre, Brasilien. Sie fährt in die argentinischen Anden zum Skilaufen. Bleiben noch Anske Beattle aus Holland und Polly Portsmouth aus Cambridge in Grossbrittanien.

Ist doch schön wieder etwas mehr Zeit für sich zu haben.

lunedì, luglio 09, 2007

In der Business Week vom 9.7.
gab es einen interessanten Artikel unter ‘A celluloid hero goes digital’.

Technicolor, die Firma, 1915 gegründet, welche Filmen ihre Farbe gab, hat sich im Laufe der Jahre zu einem Unternehmen entwickelt, das Filme technisch verarbeitet. Nun setzt es zum großen Sprung an. Weg vom Celluloid und Filmrollen, hin zum download von Filmen über einen Satelliten auf den Server eines Filmtheaters, das Filme über digitale Projektorsysteme auf die Leinwand bringt.

Früher wäre so etwas Science Fiction gewesen.

sabato, luglio 07, 2007

Margarete Mitscherlich, Medizinerin und Psychoanalytikerin feiert im Juli ihren 90. Geburtstag. Ein Grund für den SPIEGEL, sie zu interviewen. Köstlich. Hier ein Zitat:

SPIEGEL: In den Achtzigern formierten sich neue Bewegungen, diesmal für Umwelt und Frieden, mit Teestube und Sitzblockade. Brauchten die Deutschen eine sanfte Phase nach den Jahren der Aggression?

Mitscherlich: Diese Zeit erscheint nur an der Oberfläche sanft. Die Verbissenheit, mit der in Deutschland Glas, Korken, Papier und Metall getrennt wurden, war auch aggressiv. Eine typisch deutsche Raktion. Man empfindet Schuld – zu Recht, denn der Mensch darf seine Umwelt nicht zerstören -, und dann agiert man im Dienst der guten Sache mit lustfeindlicher Hysterie……