mercoledì, marzo 30, 2016

Starship Rising, Digital Man


Den ersten Film sah ich vorgestern und Digital Man gestern. Starship Rising, wieder so ein schöner schlechter SF-Film, bei dem nach nicht weiß wo hinten und vorne ist. Die Frauen jedoch, die dort kämpften, sahen doch recht nett aus.


Bei dem Digital Man waren es die Hillibillies, welche einen zum Grinsen brachten. Und eine ältere Dame aus der Semi-Geisterstadt, die nach Kulisse aussah (ich meine die Stadt), erledigte den Obergangster, der sich den Code für hunderte von Nuklearwaffen verschaffen wollte, mit ihrer Flinte ganz zum Schluss von hinten. Der Digital Man ist auf alle Fälle besser.  

Ach, hier kommt Johnny.

lunedì, marzo 28, 2016

Johnny


Unser Johnny, ein Raufbold. Ich spiele ihm Johnny B. Goode vor. Wird das helfen?

Analog Science Fiction and Fact, March 2016



Adam-Troy Castro hat eine Menge guter Sf-Stories geschrieben und in Magazinen wie Analog veròffentlicht. „The Coward's Option“ ist auch nicht schlecht.

Counselor Andrea Cort ist eine interplanetarische Staatsanwältin, die in Castros Büchern auftaucht. Sie war von der Zentralregierung auf der Erde zu einem unwirtlichen Planeten gesandt worden, um Diplomaten in einem juiristischen Fall zu unterstützen. Griff Varrick, jemand von der Erde, hat sich nicht beherrschen können und einen der Bewohner des Planeten getötet.

Die Bewohner von Caithirlin waren nicht amüsiert und einigten sich mit den Diplomaten von der Erde, Varrick zu exekutieren. Die Art, wie sie das machten, war, gelinde gesagt, nicht human. Cort war dabei, diese Vereinbarung abzusegnen, als Varrick sie darauf aufmerksam machte, dass etwas in der Vereinbarung fehlte: Die Option, einen Eingriff in Varricks Gehirn vorzunehmen, der ihm gestattete weiter zu leben, wenn auch von einem Implantat überwacht, der ungesetzliche Handlungen ausschloss.

Eine Option für Feiglinge, wie Caithirlins Autoritäten klar stellten. Sie hatten nicht damit gerechnet, dass so eine Option von dem Verurteilten überhaupt in Erwägung gezogen wurde.

Die Handlung, die ich nicht weiter beschreiben will, spielte sich vor diesem Hintergrund ab. Hinzu kommt, dass die Erdbotschafterin Cort aus dem Wege schaffen wollte, um hinter dieses Verfahren zu kommen.
Nur so viel. Die Botschafterin war es, die schließlich diesem Verfahren unterzogen wurde. während Cort zusah, so schnell wie möglich den Planeten zu verlassen. Sie hat in Castros Büchern noch genug Arbeit zu verrichten.

Gute Ideen tauchen auch in weiteren Stories auf. In Joe M. McDermotts „Snowbird“ geht es um Menschen in den U.S.A., die mit ihrem RV ständig unterwegs sind. RV = Recreational Vehicle, zu deutsch Camper. Hin und wieder erscheinen diese in einer Obstplantage, um sich mit frischem Obst einzudecken. Ein RV kommt herangefahren, parkt. Doch dann rührt sich nichts mehr. Da diese Camper von einer KI gelenkt werden, nehmen die Bewohner der Obstfarm an, dass der Besitzer des Campers tot ist. Dann kommen immer mehr. Mit toten Insassen. Die Kis hatten sich darauf geeinigt, bei Todesfällen die Obstplantage anzusteuern.
Die Protagonistin, Tochter des Obstbauern, einigt sich zum Schluss mit den Künstlichen Intelligenzen, dass sie wieder losfahren und unterschiedliche Routen benutzen, um zu vermeiden, dass die Polizei die Kis auseinander nimmt und verschrottet.

Dann noch eine weitere Idee in der Story „Elderjoy“ von Gregory Benford. Ein älteres Paar, will vermeiden, dass es zur Zahlung einer Steuer herangezogen wird, wenn es Sex hat. Die Steuer wird erhoben, weil ältere Leute beim Sex eher zu Schaden kommen und dann dem Staar auf der Tasche liegen.

So bauen die beiden einen Faradayschen Käfig, der alle vom Bett über die Implantate erzeugten telemetrischen Angaben nicht nach außen dringen lässt. Sie kommerzialisieren ihn danach, werden reich und ziehen auf eine Orbitalstation um, wo sie ihren Sex ungehindert, auch ohne Käfig, ausüben können.  

sabato, marzo 26, 2016

Hitec ahoi.


Der Inhalt der Webseite Pornhub springt in naher Zukunft mit Oculus Rift ins Auge und Nike bringt einen Sportschuh heraus, der sich selbst zubindet.

Es gibt kein Entkommen mehr. Aber was ist denn mit Redtube los? Lol. 

Interzone 263, Mar/Apr, New Science Fiction & Fantasy


Die Story "Lotto" von Rich Larson. Die Idee mit dem Lotto gibt dem Flüchtling einen Kick. Es gibt sie ja auch bei Einwanderung in die U.S.A. Für jedes Land gibt es eine Quote und die Namen der Anwärter werden ausgelost.

In dieser Geschichte halten sich Flüchtlinge in Lagern auf, die sich nah an einem Raumflughafen befinden, von dem Kolonistenschiffe starten.

Die Welt ist aus den Fugen, besonders in Lateinamerika. Juan, der sich schon fast sechs Monate im Lager aufhält, verdrängt seine Langeweile damit, dass er neu hinzugekommene Frauen anmacht.
Die Atmosphäre ist gut beschrieben. Wie in den Bars die Lottonummern auf den Monitoren vorbeiflitzen, Juan und ein neuer Kumpel abgleichen, wieviel Frauen sie schon ins Bett bekommen haben. Der Kumpel erzählt Schauergeschichten über den Sendero Luminose, die Terrorgruppe in Peru, die ansscheinend zu dem Zeitpunkt, als die Story geschrieben wurde, eine Gefahr in Peru war.
Es kommt einem vor, als sei Calais ins Weltraumzeitalter verlegt worden. Juans Nummer wird aufgerufen.

venerdì, marzo 25, 2016

Von der Schwierigkeit neutral zu sein und anderes


 Der letzte „Spiegel“, den ich jetzt, seit dem wir Mülltrennung haben, dem blauen Sack für Papier überantworte, hatte den Aufstand der Wutbürger als Titelgeschichte. Macht natürlich keinen Sinn wütend zu werden, den Kopf schütteln reicht schon. Politiker haben den A**** offen. Allein, dass es kein Check and Balance gibt, wenn die Bundeskanzlerin selbstherrlich bestehende Gesetze, die den Zulauf von Flüchtlingen beschränken, außer Kraft setzt, beweist, daß die politische Maschinerie in Deutschland nicht funktioniert. Und das wird sich bei der Gurkentruppe, die in Politik dilettiert, auch nicht ändern.

Bei mir in Italien ist es nicht viel anders. Aber die Leute hier sind wenigstens so schlau, keine verwegenen Entscheidungen zu treffen.

Der „Spiegel“ selbst hat den „Empörtmodus“ heruntergeschaltet. Hin und wieder liest man vernünftige Gedanken in den Kommentaren. Eine Zeitlang waren die irre. Redakteur Dirk Kurbjuweit bringt es sogar fertig, die AfD nicht nur am rechten Rand, sondern auch in der Mitte angesiedelt zu sehen. Ursache, das Wahlergebnis. Waren nicht alle Nazis, die diese Partei gewählt haben. Es gibt eine Menge von Leuten darunter, die keine Lust mehr haben, von Schnarchnasen regiert zu werden und von Gutmenschen nicht überzeugt werden konnten. Ob die AfD es besser machen würde ist nicht abzusehen. Sie ist jedoch frisch, unverbraucht und könnte von besonnenen und cleveren Mitgliedern in eine fortschrittliche Richtung gesteuert werden.


„Magische Hände“ ist interessant. Mit implantierten Chips lassen sich Haustüren öffnen und Autos starten. Irgendwann wird es in den Mainstream springen. Es wird dauern. Ich hatte schon vor dem Jahr 2000 Pfennigaktien eines Unternehmens gekauft, als ich in den USA mit Aktien gezockt und beim Dotcom-Crash verloren hatte, das implantiertbare Chips verkaufte. Es wollte sie Altersheimen andrehen, damit sich verlaufende Insassen schneller wiedergefunden werden konnten. Jedoch gewinnbringend wurden die Chips nur bei Viehherden. Im Gegensatz zu dem im „Spiegel“ beschriebenen, waren sie GPS-tauglich. Diese aus der letzten Ausgabe nun sind NFC-Chips (Near field communication). Sie werden in die Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger injiziert. Um mit ihnen Türen öffnen zu können, gehören jedoch die entsprechenden Türschlösser dazu. Ehe das populär wird, dauert es. Vodafone hat schon sein Jahren seine Wallet, in der die Nummern von Kreditkarten abgelegt sind, um mit dem Smartphone einkaufen zu können. Hier in Italien hat es keinen Anklang gefunden.. Sieht auch nicht so aus, als ob es in Deutschland populär werden würde. Konservative Beharrungskräfte halten dagegen.  

lunedì, marzo 21, 2016

Wieder was Neues


Ich behaupte nicht, dass die Dinge, über die ich berichte, in naher Zukunft unser persönliches Leben bereichern oder verarmen. Es sind Informationsbruchstücke, die dazu beitragen, dass man den Pfad anpeilen kann, auf der sich unsere Gesellschaft entlang bewegt. Die Geschwindigkeiten sind unterschiedlich. Ich selbst wohne in einem 1000-Seelen Dorf, wo Rentner am Monatsanfang in der Post Schlange stehen, um sich ihre Rente dort auszahlen zu lassen, weil sie das Geld sehen wollen. Buchgeld aufgrund von Überweisungen ist ein Konzept, mit dem sie nichts anfangen können.

Die „Business Week“ vermittelt interessante Informationen, die man zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Gehirn abrufen kann. Im Hinblick auf selbstlenkende Googlefahrzeuge wäre ich nie drauf gekommen, dass diese gerade für die Alten von Vorteil sein können. In diesem Kontekt sind alte Menschen, wie das MIT Agelab meint, die Lifestyle Speerspitze einer neuen Technologie.

Irgendwann gibt man den Führerschein zurück, wenn die Reaktionsschnelligkeit Autofahren nicht mehr zulässt. Ein Selbstlenkfahrzeug taucht als Retter auf. Ist das cool, oder wie oder was? Ich lege schon mal 10 Euro auf die hohe Kante.

„China tries its Hand at Pre-Crime“ erinnert an Philip K. Dicks „Minority Report“. Die chinesische Regierung versucht durch Ausbeutung persönlicher Daten herauszubekommen, ob ihre Bürger terroristische Neigungen und Absichten haben. Auch Nachbarn sind aufgefordert, nicht mit persönlichen Daten hinter dem Berg zu halten. Und da wir gerade bei Big Data sind. 

Gesichtserkennung ist ein wichtiges Element. Einzelhändlern läuft das Wasser im Mund zusammen.
Beispiel: Der Einzelhändler im Einkaufszentrum registriert Name, Wohnort des Kunden. Eine Kamera fotographiert ihn. Das Foto wandert in die Datenbank des Einkaufszentrums. Der Mann besucht das Zentrum erneut und wird am Eingang von einer Kamera erfasst. Der Zentralcomputer sucht anhand des Bildes nach dem Namen, dann im Sozialen Netzwerk. Der Kunde hat ein Selfie von sich am Strand gemacht und auf Facebook gepostet. Der Computer sieht, dass der Mann fett ist und gibt diese Information an den Laden von Weightwatcher, der sich im Einkaufszentrum befindet. Weightwatcher sendet eine SMS an das Telefon des Kunden und lädt ihn zu einer Beratung ein. Ein Modeladen sendet ihm Fotos mit den neuen Badehosemodellen auf das Smartphone.

Über „Snapchat“ gab es auch einen Artikel. Das ist die App, welche Leute bis zu dreißig Jahren anspricht. Habe ich mir natürlich gleich runtergeladen . Das ist das Soziale Netzwerk, in dem nach einem Tag die Messages von selbst verschwinden. Hohes Potenzial. Und um nicht von der Modernität abgehängt zu werden, habe ich auch Buzzfeed, Mashable, Vice installiert.



Ein Beitrag über Laura Wasser ist informativ. Das ist die Familienanwältin, die in Kalifornien von Celebrities angeheuert wird, um Hochzeiten juristisch wasserdicht zu machen oder bei Scheidungsfällen die finanziellen Forderungen der Expartner gegeneinander aufzurechnen. Dazu benötigt man harte Bandagen und einen Stundensatz von 850 Dollar.

sabato, marzo 19, 2016

10000 days

Wer mal wieder Lust auf einen schlechten SF-Film hat, dem empfehle ich \"10000 Days",

Unser Gänsegeier


Das rechte Bild wurde mit meinem Telephon gemacht. Ich habe mich auf den Boden gelegt und geknipst. Die Leute auf dem Weg zum Bäcker haben komisch geguckt. Doch was solls, ich bin ja wieder hochgekommen.

Tja, der Gänsegeier. Die Dorfsensation dieses Jahres. Kann kaum getoppt werden. In der Lokalzeitung kommt er besser hervor. Obwohl ich ihn auch auf dem Telephon deutlicher machen kann, wenn ich das Bild mit den Fingern auseinander ziehe. Nur auf dem PC-Bildschirm habe ich keine Chance.

venerdì, marzo 18, 2016

Vergeudete Chancen.


Der letzte „Spiegel“, den ich gerade durchbekommen habe, war deshalb interessant, weil sich aus einer Reihe seiner Artikel herauskristallisierte, welche Chancen in Deutschland und auch woanders vergeudet werden, das Bruttosozialprodukt und damit den Lebensstandard zu erhöhen.
Im Hauptartikel zum Beispiel, der die „Geteilte Nation“ in arm und reich zum Inhalt hat, wird darauf hingewiesen, welches Potenzial (oder heisst es Potential?, mein Deutsch wird immer schwächer) in denen steckt, die sich mit Billiglöhnen abspeisen lassen müssen. Höhere Qualifikationen würden sie aus der Sackgasse hinausführen, in der sie steckengeblieben sind. Eine vertane Chance wäre auch eine misslungene Integration von Flüchtlingen, bei denen es versäumt wird, sie in das Berufsleben einzubinden. Was haben wir noch? Ah, ja: Den Trend von Akademikerinnen, ihren gutbezahlten Job aufzugeben, um sich der Aufzucht ihrer Kinder zu widmen. Kann ich ein Pro oder Kontra zu diesem Sachverhalt abgeben? Eher nicht. Auf der einen Seite ist das naturgegeben, auf der anderen geht der Wirtschaft der Sachverstand einer gut ausgebildeten Person verloren. Das jedoch gegeneinander aufzurechnen ist unmöglich.


Ähnlich sieht es mit dem Interview der Anthropologin Wednesday Martin aus, deren Buch „Die Primaten von der Park Avenue“ herausgekommen ist. Sie schildert, wie aus dem Interview hervorgeht, das Leben der Trophy-Frauen, die sich als Akademikerinnen für eine reiche Heirat entschieden haben und aus dieser heraus für eine Fulltime-Erziehung ihrer Kinder und auf ein Berufsleben verzichtet. Obwohl sie von ihren Ehemännern gut versorgt werden und es bei einigen von ihnen sogar eine jährliche Bonuszahlung gibt, wirken sie melancholisch. Auch von ihnen gehen nur auf indirektem Wege Impulse aus, in dem sie ihre Spösslinge so auf Vordermann bringen, das wenigstens diese ihren gesellschaftlichen Beitrag leisten könnten. Wenn dann natürlich solche Gurken wie Donald dabei herauskommen... Aber dann gibt es wenigstens was zu lachen, lol.  

Grifone

Das Gerüst um unseren Kirchturm herum steht schon seit dem Erdbeben 2011 da. Gestern Abend waren in der Dunkelheit die Umrisse eines großen Vogels zu erkennen, die sich auf der Gerüstspitze gegen den Himmel abzeichneten. Ich fuhr gerade mit meinem Fahrrad vorbei, als mich ein Nachbar auf den Vogel aufmerksam machte.

Heute Morgen hockte er noch immer auf dem Gerüst. Ein paar Journalisten richteten die Objektive ihrer Kamera nach oben. Wieder war er schwer zu erkennen. Ein Grifone, wie sie sagten. Auf Deutsch Gänsegeier. Die Sonne blendete. Meine Smartphonecamera konnte sich nicht auf den Vogel einstellen.

Wir haben heute ein Bombenwetter. Mittlerweile flog der Vogel los, drehte ein paar Runden, die sich immer weiter entfernten.

mercoledì, marzo 16, 2016

lunedì, marzo 14, 2016

AfD, wie geht es weiter?

Obwohl die Wahlergebnisse unter den großen Trendlinien, denen sich die Gesellschaft aussetzt (Klimaänderung, Künstliche Intelligenz, Robotik, etc.), an Gewicht verlieren, verdient die disruptive AfD weiter beachtet zu werden. Wird sie wachsen oder wie seinerzeit die Piratenpartei in der Bedeutungslosigkeit untergehen?

Ihren Marktanteil würde sie erhöhen können, wenn sie sich auf kommunaler Ebene um die Belange der zu kurz gekommenen kümmerte. Es gälte, Felder zu besetzen wie Außenpolitik, Innenpolitik, Sozialpolitik. Dinge, für die die knappe Personaldecke der AfD u.U. nicht ausreichte.

Die Bedeutung der AfD würde weiter zunehmen, wenn die etablierten Parteien keine Schlüsse aus ihrem Wahldesaster zögen und sich nicht der kleinen Leute annehmen würden. Exogene Faktoren wie Uneinigkeit mit anderen europäischen Ländern sowie mit der Türkei würden der AfD neue Sympathisanten zuführen. Die heutige Nachricht, dass Flüchtlinge versuchen, Mazedonien zu überrennen, könnte ein weiteres Element sein.

Die Bedeutung der AfD nähme ab, wenn die Integration der in Deutschland lebenden Flüchtlinge reibungslos ablaufen und die Kriminalitätsrate mit der der deutschen Bevölkerung vergleichbar wäre. Darüber hinaus müsste der Zustrom neuer Flüchtlinge verhalten sein.



domenica, marzo 13, 2016

Deep Learning

 Landtagswahlen mögen unterhaltend sein, sind aber im Hinblick auf die globalen Trendlinien von untergeordneter Bedeutung. Es sind Ansätze vorhanden, die die heutige Politik banalisieren werden.

Die meisten laufen unter dem Radarschirm der öffentlichen Meinung. Zum Beispiel verbietet die Internationle Weltraum Vereinbarung (International Space Treaty), dass Nationen Anspruch auf Eigentum erheben, dass sich auf dem Mond und anderen nahen Himmelskörpern befindet. Es wurde aber nichts darüber gesagt, dass es Unternehmen verboten sei, ihre Claims abzustecken.

Die U.S.A. Verabschiedeten 2015 ein Gesetz, das amerikanischen Unternehmen gestattet, auf Himmelskörpern Mineralien zu schürfen. Für Europa arbeitet Luxemburg Gesetze und Richtlininien aus und stellt Mond- und Asteroidenschürfern finanzielle Mittel in Aussicht (Quelle: The Financialist).

Neurale Netzwerke, Deep Learning, AlphaGo schlägt den Weltmeister drei Mal. Beim vierten Mal verliert es. Doch es lernt dazu. Auch ein Trendlinie, die das ganze Gedöns der Politik in einem faden Licht scheinen läßt.

In den U.S.A., das war in den Neunzigern, hatte ich die Zeitschrift Dr. Dobb´s abonniert. In jeder Ausgabe gab es etwas über neuronale Netzwerke. Ich habe nichts verstanden, fand es jedoch cool die Artikel zu lesen. Nun gibt es genügend Rechenleistung, welche die Entwicklung der Netzwerke vorantreiben. Maschinen lernen und lernen und lernen.


Politiker und Wutbürger eiern um Themen herum, die von immer geringerer Relevanz sind. So können wir uns entspannt zurück- oder besorgt vorlehnen. Es kommt anders, als man denkt.

venerdì, marzo 11, 2016

Startups, CRISPR und Gene Drive

Andreas von Bechtolsheim wurde im “Spiegel” interviewt. Wer ihn nicht kennt: Er ist deutsches Urgestein aus der Startup-Szene in Silicon Valley und hat mit Sun Microsystems genug Geld gemacht, um jetzt Wagniskapital in Startups mit wirtschaftlicher Potenz zu investieren. 

Silicon Valley ist seiner Meinung nach ein so seltenes Biotop, dass es nicht replizierbar ist. Startup-Gründer sollten dorthin ziehen. In Deutschland zu bleiben bringt nichts. 2015 wurden in den U.S.A. Fast 60 Milliarden Dollar an Wagniskapital investiert. Bechtolsheim investiert nicht in deutsche Startups. Er meint, dass sei ihm zu kompliziert. Warum auch, wenn es woanders einfacher geht. Wäre ich nicht zu alt dazu, würde ich auch ins Silicon Valley flitzen.

Ein anderer Artikel – auch interessant – behandelt „Gene Drive“. Hat nichts mit Computern zu tun, knüpft eher an CRISPR-Cas9 an. Gene Drive ist die Methode ein editiertes Gene in ein Chromosom reinzufummeln. Sagen wir: Das Enzym Cas9 schneidet die Stelle in einem Gene heraus, welches bei einer Mücke für die Übertragung von Malaria zuständig ist. Das neu entstandene Gene wird mit Gene-Drive in die Chromosomen von Mücken gepflanzt. Bei deren Fortpflanzung ist eine fünfzigprozentige Chance vorhanden, dass die Nachkommen das neue Gene erhalten. Auf diese Art können von Mücken übertragene Krankheiten stark reduziert und später eliminiert werden.


Zur Verifizierung des Geschriebenen sah ich noch mal ins You Tube rein und hatte beim zweiten Video einen amerikanischen Pastor auf dem Schirm. Bevor der an zu wettern fing, dass die neuen Techniken des Teufels seien, stoppte ich das Video in der Erkenntnis, dass, wenn die Geneditierung auch bei Menschen durchgeführt werden soll, die Wissenschaftler gerade in den U.S.A. noch ihr blaues Wunder erleben werden. 

Ich als SF-Fan bin natürlich daran interessiert, so viel wie möglich von dem Fortschritt mitzubekommen.

mercoledì, marzo 09, 2016

Amazon

Ich habe gerade mein Tablet zur Hand und gerade gelesen, dass Amazon zwanzig Frachtmaschinen geleast hat.  Die Umstellung zum Logistikunternehmen nimmt Fahrt auf.

martedì, marzo 08, 2016

Scientific American, March 2016



Über Datensammlung wird generell viel gemeckert. Gut ausgewählt können sie jedoch Lebensqualität verbessern. In einem Kurzbeitrag wird es an einem Armenviertel in Baltimore in den U.S.A. dargestellt. Dort iliegt die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern bei 63 Jahren. Liegt an psychologischer und sozialer Verarmung. Weniger am Einkommen. Diese gesellschaftlichen Nachteile führen zu Fettsucht, Diabetes und Nikotinabhängigkeit und damit zu einer höheren Sterblichkeitsrate im Pensionierungsalter. Wird wahrscheinlich auf der ganzen Welt so sein.

Der Schwerpunkt-Artikel dieser Ausgabe heißt „Mystery Human“. In Südafrika wurden an der Küste in Höhlen mal wieder die Gebeine einer neuen Menschenrasse gefunden. Ist ja nicht das erste Mal. Was neu für mich war ist, dass Humanoiden sich schon vor zwei Millionen Jahren von den Affen getrennt haben sollen. Liegt doch eine erhebliche Zeitspanne zwischen Humanoiden und Dinos, die vor rund 60 Millionen Jahren von der Erde getilgt wurden. Vielleicht noch bemerkenswert, dass schlanke Paleoanthropologen angeheuert wurden, alles Frauen, die im Kontrast zu männlichen Bierbäuchen in der Lage waren, sich durch enge Höhlengänge zu zwängen.

„The Puzzle of 'Dark Energy“. Die Kraft, die die Ausdehnung des Universums beschleunigt. Niemand weiß wie. B-Movie Material. Was ist dunkle Energie? Es gibt verschiedene Annmahmen. Die der Kosmologischen Konstante, von Einstein erwähnt, wird am häufigsten benannt.
Theoretisch müsste Dark Energie stärker sein. Daher die Multiverse-Theorie. Begründung, die Energie verteilt sich auf eine Anzahl von Universen. Gut für SF-Stories.

BraIn Drain.“ Der Begriff wird einmal für etwas anderes verwandt. Hier für die Entsorgung von Gehirnmüll. Das menschliche Gehirn verbraucht um die zwanzig Prozent der menschlichen Energie. Während des Schlafes wird aufgeräumt und die Schlacke beseitigt. Man nahm an, das Gehirn habe ein eigenes System dafür. Es benutzt jedoch Kanäle, welche Blutgefäße umgeben. Über diese Kanäle werden die Abfälle in das Lymphsystem transportiert.

Syrias Climate Refugees“. Das Flüchtlingsthema ist nun auch in der „Scientific American“ angekommen. Die schürfte tiefer und kam zu dem Schluss, dass die Ursache dieser Verwerfungen der Klimawechsel war. Die Rebellion entstand durch anhaltende Trockenheit und den entstandenen Verlust an Arbeitsplätzen. Die miese Behandlung eines Teils der Bevölkerung durch die Regierung tat ihr Übriges. Und wir sollten uns darauf gefaßt machen, dass dies nur die erste Welle von Klimaflüchtlingen war.

Editing the Mushroom“. Es war mir neu, dass in Pennsylvania jeden Tag über eine Million Pfund von Pilzen gezüchtet werden, obwohl ich verschiedene Male in dem Staat war. Wenn die Pilze zu lange in den Regalen der Supermärkte liegen, vergammeln sie. Dagegen gibt es ein Mittel: CRISPR. Clustered regularly-interspaced short palindromic repeats. Sagt ja schon alles, oder? Lol. Wie auch immer. Mit diesem Genediting Tool kann man das Gen des Enzyms entfernen, was die frühe Dekomposition des Pilzes verursacht. CRISPR, von Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier entwickelt, ist ein mächtiges Tool, welches Milliardengeschäfte zur Folge haben wird und dessen Anwendungsmöglichkeiten fast grenzenlos sind.

Ist ein mit CRISPR bearbeiteter Pilz GMO? Ein genetisch modifizierter Organismus? Es wird mehrheitlich bestritten, da keine Gene eines anderen Organismus eingeführt wurden, sondern nur das eigene Genom verändert wurde. Das ist in der Natur nicht ungewöhnlich.
In den U.S.A. Durchlaufen genetisch modifizierte Organismen einen Prüfungsprozess, der etwa fünf Jahre dauert und über dreißig Millionen Dollar kostet. CRISP modifizierte Organismen sind weitaus schneller zertifiziert und das Verfahren kostet wenig.

Ich meine, wenn man sich in jungen Jahren mit diesem Thema beschäftigt, kann man als CRISPR-Experte sicher eine Menge wissenschaftlicher Erfolge einfahren.

Anatomy of a Mass Murderer“
Hin und wieder wurde fast alles Leben von der Erde gefegt. Es beginnt tief in ihrem Inneren, wenn heißes Material aus dem Erdmantel in Schlote eindringt und über Millionen von Jahren hinweg an die Oberfläche gelangt. Lava entlädt sich in Kilometer hohen Fontänen. Saurer Nebel steigt tausende von Kilometer in die Atmosphähre und verdunkelt die Sonne. Die Gase in der Atmosphähre, das sauerstoffarme Meer sowie die Dunkelheit sind tödlich.

The Cellular Compass“
Hier wird die Forschung nach dem Verfahren der Natur beschrieben, das ermöglicht, Körperzellen nach dem Bauplan auszurichten. Irgendwie müssen sie herausfinden, wo sie sich im Verhältnis zu anderen Körperzellen befinden. Manche Zellen üben mehrere Funktionen aus und unterliegen einer planaren Polarität, die es ihnen erlaubt, sich mit anderen Zellen gleicher Art in eine bestimmte Direktion auszurichten. Wie machen die das? Niemand weiß es. Spekuliert wird, dass sich die Zellenden anziehen und abstoßen, wie es bei Magneten der Fall ist.







venerdì, marzo 04, 2016

Amazonas unter dem Radar-Schirm und anderes.


Bevor ich die “Business-Weeks” wegwerfe. Genauer, sie kommen in den blauen Plastikbeutel. Wir haben jetzt Mülltrennung. Keine Arbeitserleichterung. Im Gegenteil: Plastik in den gelben, Papier in den blauen und alles andere in den rosa Beutel. Gibt es denn keine Sortierroboter?


Tja, so macht man das im E-Commerce, wenn man keinen Staub aufwirbeln will: Trippel-Schritte, mit dem Ziel, ein globales Transportunternehmen zu werden. Eine globale Lieferkette würde Kuriere in der Art von FedEx und UPS enthalten, vermutlich auch Reedereien. Die ganze Logistik von Shanghai bis vor die Haustür in Plötzen an der Knatter wird irgendwann von Amazon gemanaged.
Zur Zeit ist das Cloud-Business Amazons profiträchtigster Zweig. HP, Dell und Microsoft hecheln hinterher.
Algorithmen ersetzen Währungsmakler. Wieder ein Berufszweig, der verschwindet. Vor einiger Zeit las ich, dass auch Banken, die das Geld wohlhabender Kunden verwalten, sich immer mehr auf Algorithmen stützen. Vertrauen Sie ihrem Roboter. Vermutlich ist der zuverlässiger, wenn man bedenkt, was die Berater den Kunden für einen Schrott andrehen.
Dann noch etwas über den 92 jährigen Milliardär Redstone, dem ehemaligen Boss des Mediakonglomerats CBS und Viacom. Zu den Nachfolgequerelen gibt es auch eine Parallele in Deutschland. Ich habe aber vergessen, wer dort die Protagonisten sind. Im Grunde geht es um die Frage, ist der Alte noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte? Eine Partie streitet es ab und klagt, die andere sagt, er sei geistig vollkommen auf der Höhe. Das ist die, welche vom Boss die Vollmacht für die Führung des Geschäftes erhalten hat.
Für Redstone wurde nun wirklich alles getan. Unter Anleitung eines Krankenpflegers hatte sich eine frühere Freundin bereit erklärt, mit ihm Sex zu haben. Danach meinte sie, er sei doch etwas abwesend gewesen. Das ist nun eines der Elemente, welches darauf hindeutet, dass für die Nachfolgeregelung noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden müssen.


DroneRacing League. Drohnen-Telekommandeure organisieren sich in Vereinigungen, um Drohnen-Rennen zu veranstalten. Wie bei Handball, Eis-Hockey, Fussball, Baseball, Football etc. etc. Das erste Grand Prix Rennen wird in Dubai stattfinden, gesponsort von Kronprinz Sheikh Hamdan bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum.
Ein Artikel über aufstrebende Frauen ist auch interessant. Genügend Network-Gruppierungen gibt es. Sie werden gesponsort von Google, Mastercard, Toyota, erheben Teilnahmegebühren von 300 Dollar, oder mehr oder weniger, erzeugen ein Gefühl der Zugehörigkeit und produzieren heiße Luft. Im Endeffekt tut sich nichts. Schade drum.





mercoledì, marzo 02, 2016

You Tube SF

In den letzten Tagen sah ich auf You Tube ein paar SF-FIlme.The Galaxy  Invader war so schlecht, dass er schon wieder gut war.  Amerikanische Rednecks entdeckten einen notgelandeten Alien, versuchen ihn zu fangen, um Geld mit ihm zu machen. Vielleicht gibt es solche Hinterwäldler. Aber in dieser simplen Ausprägung habe ich sie nicht gesichtet.

Space-Battleship Yamato.unterscheidet sich von den japanischen SF-FIlmen der ersten Generation, obwohl auch hier mit Heldentum und Opferbereitschaft dicke aufgetragen wird. Der Kapitän ist  ein alter Zausel mit Bart und einer Hans Albers-Schirmmütze. Die Story ist ganz pfiffig: Die  Erdoberfläche ist radioaktiv verseucht. Menschen leben im Inneren der Erde, die von Meteor-Bomben einer alienen Rasse zerstört wird.
Der Protagonist findet eine Kapsel auf der Erdoberfläche. Sie enthält technische Anleitungen, ein Überlichtgeschwindigkeits-Raumfahrzeug zu bauen. Und schon düsen sie los.
Auf ihren Etappen werden sie von denen angegriffen, die schon die Erde bombardiert hatten. Am Ziel finden sie heraus, dass die Fremden aus zwei Rassen in einem Körper bestehen. Die eine ist auf Krieg, die andere auf Frieden aus.
Die Japaner dezimieren die meisten von ihnen, dann fliegen sie zur Erde zurück und bringen ein Verfahren mit, dass die Radioaktivität auf der Erde beseitigen kann. Doch kurz vor der Landung auf der Erde wird das Raumschiff von einer Vernichtungsmaschine aufgehalten, auf die sich der Held mit seinem Raumschiff stürzt, nachdem alle anderen Insassen evakuiert wurden.
Dann noch Slipstream. dabei geht es um eine Zeitmaschine und um einen Banküberfall. Die Unzahl der Zeitsprünge machte mich jedoch so konfus, dass ich die Handlung umöglich wiedergeben kann.