Coversong Roads

lunedì, ottobre 28, 2019

Business Week, September 2, 2019



Gestern abend wollte ich im Online-Computerspiel Second Life Karaoke machen und losschmettern. Nur war das Programm ausgefallen. Die Ingenieure suchten nach dem Problem, man solle etwas Geduld haben. Ich googelte nach Roger Corman und sah mir auf You Tube das B-Movie „The Attack of the Crab-Monsters“ zur Hälfte an.

Dann kam das Wahlergebnis aus Thüringen, wo die AfD ein erstaunliches Ergebnis erzielte. Ich dachte an B-Movies, als ich das las. Ich meine, das Volk dort ist exotisch, fast alien. 25 % der Wähler wählte AfD. Und von jungen Leuten die meisten. Nur Rentner hielten der CDU die Stange. Nicht verwunderlich, Rentner sind lahm, die CDU auch. Doch Rentner sterben weg. Dann rollt die AfD die Bundesrepublik auf. Wenn ihren Anhängern Schaum vom Mund tropft und ihre Augen anfangen rot zu leuchten, dann Kamera hinhalten für ein schönes Heim-B-Movie Video.

Periodische Tabelle, Elemente sind Stichworte, die in dieser Ausgabe Hauptdarsteller sind. Elemente des Periodensystems sind nach Anzahl der Protonen in aufsteigender Form tabelliert. Die Tabelle ist nun 150 Jahre alt. Ihr Schöpfer war der russische Chemiker Dmitri Mendeleev. Er ordnete die ihm damals bekannten Elemente. Zur Zeit haben wir 118 davon. Die ersten 94 kommen in der Natur vor, die weiteren wurden von Teilchenbeschleunigern erzeugt.

Business Week erforschte die ökonomische Seite der Elemente und brachte einige interesseante Informationen darüber. Ich nenne nur einige Beispiele:

Mit Nr. 1, Hydrogen (Wasserstoff) fängt es an. In Norwegen wird in der Nähe des Hafens Berlevag eine Windfarm gebaut, die mit einem sog. Electrolyzer Wasserstoff für Autos, Gabelstapler, Busse und Lastwagen erzeugen wird. Zur Zeit liegen die Kosten über den herkömmlichen, mit Öl betriebenen Erzeugungsstätten. Es muss also preiswerter werden; denn bis 2025 sollen Wagen mit Verbrennungsmotoren in Norwegen verschwinden. Es ist geplant, dass danach bis 500.000 mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge auf Norwegens Strassen fahren.

Nr. 2, Helium. Dient nicht nur zum Aufblasen von Luftballons. Im Gegensatz zu einigen anderen Elementen wird Helium wirklich benötigt: Zum Schweissen, Chromatografie, Medizinische Laser, Optische Fiber, ICBMs, Raumfahrt. Der Large Hadron Collider benötigt in einer Woche 120 Tonnen Helium. Helium ist superleitend. Jedes MRI-Gerät benötigt Helium. Wenn eine Heliumfabrik ausfällt, schiesst der Preis um 100 oder mehr Prozent in die Höhe.

Zwei Geologen nun haben in Tanzania eine Quelle in einem See gefunden, aus der Helium sprudelt. Das Dumme ist, es liegt dort in einer unzugänglichen Gegend, und es müssten erst einmal Strassen dorthin gebaut werden.

Nr. 11 Sodium Chloride = Salz. Ein Amerikanischer Unternehmer errichtete eine Anlage, die Meerwasser Salz entnimmt und dieses teuer an Restaurants verkauft. Amerikaner essen ja alles Mögliche. Das Salz den Blutdruck in die Höhe treibt, scheint einige nicht zu stören.

Seltene Erden in Grönland. Das muss Trump jemand ins Ohr geflüstert haben, der mal eben locker Dänemark Grönland abkaufen wollte. Und dann noch die potentiellen Ölvorkommen unter dem Meeresboden.

Neodymium, Praseodymium, Dysprosium, Terblum. Elemente dieser Art werden in Hi-Tech Erzeugnissen inklusive Waffen benötigt. Wie bekannt, kommen seltene Erden hauptsächlich in China vor, die ungern bereit sind, diese Elemente abzugeben.

Der Preis von Elementen oszilliert gewaltig, je nach dem, ob, welcher und wofür Bedarf vorhanden ist.

Nr. 76, Osmium zum Beispiel wird durch das Osmium Institut, Germany vermarktet. Leiter ist Ingo Wolf, der durch die Welt reist und für das rare Metall Käufer sucht. Rar deshalb, weil in rund 10000 Tonnen Platin-Erz nur etwa 30 g Osmium enthalten sind. Die Seltenheit dieses Metalls ist der Trigger, der Menschen veranlassen soll, es zu kaufen.

Generell ziehen diese Elemente Leute an, die sich aus welchen Gründen auch immer, näher damit beschäftigen und ein Business daraus machen. Es sind Typen, die was Aussergewöhnliches machen und Spass dabei haben. Wenn sie auf die Schnauze fallen, Pleite gehen, stehen sie wieder auf und machen etwas anderes. Besser, als das ganze Leben am Sessel zu kleben und abends um 5:00 nach Hause gehen.

Kurz gesagt, eine interessante Ausgabe. Es gibt Infos, ausführliche und kurze, über jedes Element. Wäre ich jünger, bewahrte ich sie auf. Dumm, dass die persönliche Zukunft immer kürzer und damit der Aktionsspielraum immer kleiner wird. Daran muss noch gearbeitet werden.

So, jetzt geht es zur zweiten Hälfte von „Attack of the Crab Monsters“.


sabato, ottobre 26, 2019

Phantastisch 4, 2019




Also die vorletzte noch zu besprechende „Business Week“ behandelt Elemente der Periodischen Tabelle und liefert Beiträge dazu. Starker Tobak. Es dauert, bis ich sie durch habe. So widme ich mich erst einmal einer leichter zu besprechenden Literatur zu, weil ich da viel überschlagen kann. Das ist „Phantastisch“. Wie schon früher erwähnt, lese ich keine Autoren-Interviews. Die vergisst man ohnehin wieder.

Horst Illmer bringt Nachrufe. Rutger Hauer ist der populärste in dieser Zeit Verstorbene. Blade Runner war stark. - Es gibt eine Kurzvorstellung deutschsprachiger neuer SF- und Fantasy Literatur. Es kommen doch eine Reihe von Büchern auf den Markt.

Ein Artikel beschäftigt sich mit Büchern, die zum 50. Jahrestag der Mondlandung diesen Trabanten als Handlungspunkt haben. Es werden Mond-Comics besprochen. - Achim Schnurrer beendet seine Serie Cinderella, Belzebub und ich.

Es gibt eine Besprechung der SF-Serie „Orville“. Davon habe ich zum ersten Mal gelesen. Leider gibt es auf You Tube nur Trailer davon. - Ein weiterer Beitrag behandelt „Krimis in alternativen Welten“.

Klaudia Seibel von der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar bringt einen interessanten Beitrag über den Umgang mit dem Klimawandel in der Literatur anhand zweier deutschsprachiger Bücher: „Hologrammatica“ v. Tom Hillenbrand und „Die Reinsten“ v. Thore D. Hansen.

Von Menschen allein kann das Klimaproblem nicht gelöst werden. Ich sage mal, die sind zu doof. Es braucht KI (Künstliche Intelligenz), die nun wiederum ihre Absichten nicht preisgibt. Wie sich die vorgenannten Autoren das vorstellen, kann in ihren Büchern nachgelesen werden.

Matthias Hofmann nimmt sich John W. Campbell Jr.s „Ding aus einer anderen Welt“ vor. Die mehrfach verfilmte Story „Who goes there?“ Der erste 1951 gezeigte Film hatte mich als Kind stark beeindruckt.

venerdì, ottobre 25, 2019

Der Spiegel v. 19.10.2019





Die Amerikaner haben sich aus Syrien entfernt. Nun, nicht ganz. Heute las ich in Spiegel Online (SPON), dass sie Truppen in eine Zone mit Erdölvorkommen verlegen wollen, um die Quellen zu schützen. Vor wem? Vor der ISIS, wie sie sagen.

Der Spiegel hat dem Abzug der Amerikaner aus der Zone nahe der Türkei eine Titelgeschichte gewidmet, und meint, der Sieg der Despoten in Syrien (Putin, Assad, Erdogan) zerstöre ein Volk, stärke die ISIS und bedrohe Europa. Das letztere doch wohl nur, wenn Europa Moslems ungefiltert reinlässt. - Inzwischen haben sich Erdogan und Putin geeinigt, dass Erdogan für einige Tage nicht gegen die Kurden vorgehen wird, welche nahe der türkischen Grenze in Syrien lebten. Es werde eine kurdenfreie Pufferzone eingerichtet. Soweit alles klar.

Doch dann kommt Verteidigungsministerin Frau Kramp-Karrenbauer mit dem Vorschlag einer internationalen Syrienschutztruppe. Für einige Tage wurde im Spiegel-Online im Forum darüber diskutiert mit der überwiegenden Meinung: Das war wohl nichts. Stimmt ja. Der Drops ist gelutscht, die Würfel sind gefallen und die Frau hat gezeigt, dass sie kein Gefühl für Timing hat und wir alle wissen, sie hat auch kein funktionierendes Heer. In unserer italienischen Zeitung stand nichts darüber. Gut so. Vollkommen irre – levant.

Der Essay „Die Demokratie schafft das“ von Dirk Kurbjuweit nimmt die Ausage eines Exponenten der Protestgruppe Extinction Rebellion als Aufhänger. Der meinte: „Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird die Demokratie irrelevant“. Mit der unmoralischen Handlung bezeichnet er die Lahmheit, mit der Regierungen gegen den Klimawandel vorgehen. Ist was dran, eine koordinierte globale Anstrengung ist erforderlich, um das Klima zu lassen, wie es ist. Klappt nur nicht. Und Demokratien werden nicht in Dikaturen umschlagen, nur weil Extinction Rebellion es fordert.

Kurbjuweit ist weiterhin für Demokratie. Dauert alles ein bischen länger, meint er, auch weil jedem die Chance gegeben wird, mitzureden und am Entscheidungsprozess teilzunehmen. Alles schön und gut, sage ich nun. Nur wenn sich Regierungen anderer Staatsformen als effizienter erweisen und auf längere Sicht den Fortschritt für sich gepachtet haben, wird die Demokratie gar nicht anders können, als sich in eine Diktatur umzuwandeln, um nicht den Anschluss zu verlieren.

In einem Artikel über Mikrochips, die sich einige Mitarbeiter des schwedischen Ablegers des Reisekonzerns TUI implantieren lassen, um mit NFC (Near Field Communication) Türen öffnen und den Computer anwerfen zu können, wird auf die Vorzüge und die Bedenken zu dieser Technologie hingewiesen.

Ich erinnere mich, dass ich Ende der 90er in den USA Aktien einer Firma gekauft hatte, inzwischen habe ich den Namen vergessen, die Chips unter die Haut setzte. Bei Vieh, um entlaufende Kühe schneller einfangen zu können, und bei Alten, um entlaufende Altersheim-Angehörige schneller zu finden. Die Chips arbeiteten natürlich nicht mit NFC; denn das ist nur auf kurze Entfernung, bei Körperchips 4 cm, wirksam. Die amerikanischen enthielten GSP-Sensoren.

Mal abgesehen von China (AliPay und WeChat) sind die nordischen Länder auch im Bezahlen per Telefon, Karte voraus. Vermutlich wird der Körper-Chip später auch dafür herangezogen werden. Kürzlich wurde in Italien der Vorschlag gemacht, auch für Kleinstbeträge die Karte benutzen zu müssen (BancoMat, Kreditkarte), um den Steuerbetrug einzudämmen, doch das stiess auf Proteste, weil sich kleine Geschäfte einen POS (Point-of-Sales – Scanner) für 800 Euro hätten anschaffen müssen. Verstehe nur nicht, warum die italienische Regierung sich nicht bei den Schweden erkundigt, wie die bei der Einführung vorgegangen sind. Unbegreiflich, dass keine Gruppe loszieht, um sich bei fortschrittlicheren Behörden anzusehen, wie die arbeiten.

Über Salvini und dessen Bemühungen um sein Come-Back gibt es einen Beitrag. Er braucht nur darauf zu warten, dass die jetzige Regierung implodiert, dann gibt es Neuwahlen. Italienische Regierungen haben es ja an sich, im Gegensatz zu denen anderer Staaten, keine Legislaturperiode zu halten. Salvini hat dann die Chance nach den Neuwahlen die Regierung zu führen. Klar, dass die auch nicht hält, aber der Cappuccino schmeckt.



martedì, ottobre 22, 2019

Asimov´s Science Fiction, July/August 2019



Sie kam nach der September/Oktober Ausgabe. Wer war es? Die italienische Post?, die amerikanische? Ein Zollbeamter?

Erst einmal etwas anderes. Beppe Grillo, Gründer der 5-Sterne Partei, von denen einige Mitglieder in der italienischen Regierung sitzen, machte in seinem Blog den Vorschlag, Anziani, Alte also, sagen wir mal, Rentner, das Wahlrecht zu entziehen, da sie keine Zukunft vor sich haben, um die sie sich Sorgen machen müssten und es würden sowieso immer mehr, so dass die Wählerbalance aus dem Gleichgewicht kommt. Gebt den Jungen mehr Spielraum, dann wächst auch deren Interesse zur Wahl zu gehen.

Nun dieser Vorschlag kam nicht so gut an, aber warum sollten unkonventionelle Ideen nicht diskutiert werden? Was mir fehlte war der Vorschlag, dass es auch eine Altersobergrenze für Politiker geben sollte. Sagen wir: 40 Jahre.

Ich erinnere mich an einen SF-Film, der Name ist mir entfallen, den ich vor 20 – 30 Jahren gesehen hatte. Dort wurden jedes Jahr alle Leute, die ein bestimmtes Alter überschritten, während einer Feierlichkeit in einem Kreis aufgestellt, von einem Magneten hochgezogen, und dann waren sie weg, Renten wurden eingespart. Oder nehmen wir „SOYLENTGREEN IS PEOPLE!!!“ Beppe, deinen Vorschlag kannst du noch optimieren :-). Foto

Doch jetzt zu Asimov. Hängen geblieben ist die Story „Waterlines“ von Suzanne Palmer“. Sie hatte einmal einen Hugo bekommen. Diese Story nun spielt auf dem Planeten Erax. Auf dem Land schürfen Menschen nach Erzen, im Wasser, das den größten Teil der Planetenoberfläche ausmacht, sind Aliens heimisch, die auch nicht von Erax stammen. Protag der Story ist Ray Landham, der Oberflächen Administrator, dem mitgeteilt wird, dass er Besuch aus dem Meer erhält. Es ist ein Walker. So viel wissen die von der Erde. Walker sind Riesenroboter, intelligente Einheiten, die von den Wasserbewohnern konstruiert, mit denen in Symbiose leben.

Der Walker bringt einen Behälter mit, in denen Teile toter Erdbewohner stecken. So nimmt die Story ihren Lauf. Am Ende stellt sich heraus, dass es sich um Teile von Yetis handelt, von Schneemenschen, die auf der Erde für schwere Arbeiten herangezüchtet worden waren. Auch hier auf Erax wurden sie benötigt. U.A. für Waffenschmuggel von Erdrebellen, eine Art AfD, welche sich zum Ziel gesetzt hatten, Erax von den Wasserbewohnern zu befreien.

Ray Landham und seine Leute vereitelten mit Hilfe der Walker das Vorhaben, obwohl es trickreich eingefädelt worden war.

An außerplanetaren Geschichten fällt auf, dass die Handlung meistens grob gestrickt ist. Feine Nuancen sind eher in Storys aus der Nahen Zukunft untergebracht. Hier war klar, dass die Gerechtigkeit siegt. In unserer Nahen Zukunft ist das nicht so sicher.

sabato, ottobre 19, 2019

Der Spiegel v. 12.10.2019



Alltäglicher Judenhass in Deutschland. Wahnsinn. Jetzt gibt es schon eine Titelgeschichte darüber. Es gibt eine beträchtliche Anzahl von Leuten in Deutschland, die etwas gegen Juden haben. Das ist jedoch nicht neu. War schon immer so. Ich erinnere mich daran, dass ich als Jugendlicher in Hamburg Winterhude mit dem Rad herumfuhr und in der Nähe des Osterbek-Kanals an einem Gasometer, auf dem in grossen, weissen Lettern „Juden rein“ geschrieben war, vorbei kam. Ich fand das damals lustig. Heute begreife ich nicht mehr, wieso. Und wenn man bedenkt, was Leute dieser Religion für tolle Leute hervorgebracht haben, ist es noch unbegreiflicher. Ich schlage vor, alle Judenhasser einzusammeln und für 20 Jahre in chinesische Umerziehungslager zu stecken.

Im „Spiegel“ wird der Terror-Akt in Halle beschrieben. Dann gibt es etwas über die Pro-Klima-Aktivisten, ein Interview mit Bayerns Markus Söder, der der CSU einen modernen Anstrich geben will. Sicher nicht verkehrt. Es wird über eine Homöopathie-Debatte der Grünen berichtet. Auch das ist irre, wenn Krankenkassen Mittel bezahlen, die unwirksam sindm, und dass ein Teil der Grünen Homöopathie für sinnvoll hält.

Der Artikel „Sie haben es geschafft“ berichtet von Leuten, die als Flüchtlinge in Deutschland Fuss gefasst und aufgrund ihrer Qualifikationen einen guten Job bekommen haben. Sicher hätte ein Einwanderungsgesetz geholfen, Qualifizierte in das Land zu lassen und dem Rest die Einreise zu verweigern. Die Unzufriedenheit in Deutschland wäre geringer.

Fleischproduktion mit Todesopfern. Mangelnde Hygiene-Kontrollen der Behörden. In Italien scheinen sie gut organisiert zu sein. Hier ist es die N.A.S., Nuclei Antisofisticazioni e Sanità dell'Arma, die 1962 ins Leben gerufen wurde. Eine Abteilung der Carabinieri, die zum italienischen Heer gehören.

Der demokratische Präsidentenkandidat Biden wird vorgestellt. Sieht so aus, als hielte der „Spiegel“ nicht viel von ihm. Die Konkurrentin Elizabeth Warren kommt besser weg. Sie hat eindeutig mehr drauf. Aber so wie ich es sehe, wird Trump das Rennen machen. Und damit wird uns die politische Achterbahnfahrt auch in den nächsten Jahren erhalten bleiben.



martedì, ottobre 15, 2019

Fortune, September 2019



Im Leitartikel wird die letzte italienische Regierung als eine klassifiziert, die keine positiven Ergebnisse erzielt hat. Jetzt haben wir eine neue. Laut Zeitungsberichten sucht sie verzweifelt nach finanziellen Resourcen, um die Wahlversprechungen zu erfüllen. 3 Milliarden Euro braucht sie noch dafür. Mal sehen wieviel Fortune-Ausgaben diese Regierung am Leben bleibt.

Der Bereichsleiter der Arbeitsagentur Randstat für Italien meint, dass der italienische Arbeitsmarkt positive Tendenzen aufweist. Viele Arbeitskräfte gehen in Rente, die Arbeit wird komplexer. Weniger Arbeitskräfte rücken nach. Der Bedarf ist da, nur: Ein Teil des Nachwuchses ist nicht qualifiziert, um die Anforderungen der Unternehmen zu erfüllen. Um diese Aussagen wabert heiße Luft; denn ein großer Teil der Firmen selbst kann die Fortschritte der Digitalisierung aus Unkenntnis gar nicht nutzen. Wenn die Manager das nicht erkennen, nützen auch die best ausgebildeten Arbeitskräfte nichts.

Ich lese einen Kurzbeitrag über „I grandi burners“. Ehemalige Startups, die auf den Network-Effekt setzen, die aufgrund ihrer Skalabilität, dh den ungebremsten Zuwachs in allen zugänglichen Nationen Verluste machen, um am Ende als Sieger aus der Wettbewerbsschlacht hervorzugehen, um Kasse zu machen. Zweifel über die Wirksamkeit dieses Vorgehens sind angebracht, wenn man sich die Ergebnisse von Unternehmen wie TESLA, UBER, LYFT, SNAP ansieht. Heute las ich in Spiegel-Online (SPON), dass sogar die Post, welche mit ihrem E-Scooter Furore machte, den Hersteller dieser E-Nutzfahrzeuge verkaufen möchte. Die Wagen fahren umweltschonend, nur drücken sie die Bilanz der Post um einen zweistelligen Millionenbetrag nach unten. Mit anderen Worten, auch die deutsche Post verbrennt Geld.

Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass in den letzten 10 Jahren 9000 Bankfilialen dichtgemacht wurden, werden einige Fintech Startups vorgestellt, die nur im Internet arbeiten. Fixe Kosten werden eingespart, aber bevor diese Fintechs den konventionellen Banken das Wasser abgraben, werden noch einige Jahre draufgehen. Ich persönlich sehe keinen Vorteil darin, ein Konto bei einer Fintech Bank zu eröffnen. Die macht auch nichts anderes, als Geld herum zu schieben.

Dann gibt es was über die Werbeindustrie, was mich wenig interessiert. Etwas über die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Das ist aus meiner Sicht wichtiger, da es hier um die Verbesserung lebensnaher Bedürfnisse geht. Meine Krankengeschichte, d.h die Unpässlichkeiten und deren Behandlung, ist in einer Datenbank des Gesundheitssystems gespeichert, so dass die Ärzte im Krankenhaus Zugriff darauf haben. Schon mal gut. Aber es gibt noch reichlich Raum für Verbesserungen. Der Umgang mit Rezepten z.B, vorsinflutlich. Es wird Zeit, dass die Prozeduren optimiert werden.

Vielleicht kann Professor Mauro Ferrari helfen. Ferrari wurde interviewt. Er war Direktor eines amerikanischen Krankenhauses in Houston und wird ab 2020 das European Research Council leiten. Von dem ausgehend, was er in dem Interview von sich gegeben hat, scheint er Kompetenz zu besitzen, die das europäische Gesundheitssystem voranbringen könnte. Digital Health, ein digitales System, das uns in Zukunft immer mehr umgeben wird, ist für Ferrari eine epochale Umstellung, in denen „errori bestiali“ tierische Fehler, entstehen können. Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt. Bio-Ingenieure stossen auf Nano-Technologen, es wird auf jeden Fall interessant. Ferrari schilderte seinen Werdegang. Er war ein cleverer Navigator. Wenn ihm eine neue Stelle angeboten wurde,redete er sich ein: „E´il sogno della mia vita“, es ist der Traum meines Lebens. So kam er von der Astronomie zur Mathematik zur Ingenieurwissenschaft zur Biologie zur Medizin. Gehört eine ausreichende Resilienz dazu, sich nach Fehlern und Schicksalsschlägen immer wieder aufzurappeln und weiter zu machen. Aber solche Leute brauchen wir.

Global 500. Chinesen holen auf. Die Fortune Global 500 beziehen sich auf Jahreseinnahmen eines Unternehmens. An der Spitze steht WalMart der USA, dann kommt SinopecGroup – China, Royal Dutch Shell der Niederlande. Volkswagen steht auf Platz 7. Italien hat einige: ENI, Generali, Poste Italiane, EXOR, ENEL, Intesa Sanpaolo, Unicredit. Bei 500 gelisteten Unternehmen nicht viel. Aber besser als nichts.

Unter „La Caduta e l´ascesa della Realta Virtuale“ wird die Hoffnung zerstört, dass sich Virtual Reality unter den Konsumenten durchsetzt. Nun, wer will mit so einem klobigen Gerät auf dem Kopf mit den Händen wild in der Luft herumfuchteln. Kein Komfort, hoher Preis. Facebook kommt mit Oculus auch nicht weiter. Wagnis-Fonds investieren weniger in VR. Eine Nische verspricht Zuwachs. Lernen und Training an Maschinen der Industrie. Siehe die Website des Unternehmens Strivr.

Eine Abart der Virtual Reality, Augmented Reality (AR) ist zur Zeit vielversprechender. Sie kombiniert VR-Elemente mit der Realität über ein Smartphone. Aber auch findet der Konsument noch wenig Einsatzmöglichkeiten. Irgendwann kommen sie, aber bis dahin fliesst noch eine Menge Wasser die Wümme hinunter.








domenica, ottobre 13, 2019

Asimov`s Science Fiction, Sept/Oct. 2019





Epische Story, „Winter Wheat“ von Gord Sellar. Eine Familien-Geschichte aus der kanadischen Weite. Nahe Zukunft. Die Farmer sind gezwungen, von Monsanto und Konsorten jedes Jahr die neueste Saatmischung zu kaufen. Die fertigen Pflanzen werden mit Dürre, Insekten, Parasiten fertig und gehen gegen resistente Erreger vor, die sich ein paar Saaten zuvor immun gemacht haben. Ein Familienvater macht sich daran, Saatgut herzustellen, mit dem man sich international gegenüber den Unternehmen aufstellen kann.

Was den Reiz der Geschichte ausmacht, ist die Beschreibung, wie der Sohn, der eher praktisch veranlagt sich mehr für Eishockey als für Saatgut interessierte, von dem Enthusiasmus seines Vaters und des Mädchens, das er heiratet mitgerissen wird. Seine Frau studiert Mikrobiologie und Jimmy, der Protag kann gar nicht anders, als mitzuziehen.

Landwirtschaft und Biologie zu studieren wird unter dem Gesichtspunkt Künstlicher Intelligenz und Automatisierung immer interessanter. Die Story, in der landwirtschaftliche Maschinen Tag und Nacht die Arbeit verrichten unter Berücksichtigung des Zustandes von Wetter, Pflanzen und des Mineralienhaushaltes im Boden, deutet darauf hin, wie Technik und Forschung die Agrikultur beeinflussen werden. Das geht über das Herkömmliche hinaus, was zur Zeit gelehrt wird. Wie die Beantwortung der Frage: Wenn Farmer A dies und das anbaut, wie kann Farmer B, mit der gleichen Bewirtschaftungsfläche, einen höheren Ertrag als Farmer A erwirtschaften. Schon interessant. Aber da sollte man schon etwas über interaktive epigenetische Marker wissen, lol.

Die Automatisierung in der nahen Zukunft ist eine Quelle für alle möglichen SF-Stories. Denken wir nur daran, in welcher Form Künstliche Intelligenz unsere Zivilisationen zerstören könnte. Überall dort, wo sie zum Einsatz kommen wird, wäre es für sie möglich: In Krankenhäusern, Transportmitteln, im Finanzwesen, Militär, der Verwaltung, der Informatik. Schlummernde Zeitbomben.

In Kanada war ich mal für einen Tag. War 1992, als ich in Stamford, Ct bei Clairol Hair Products mit einem anderen Deutschen bei der Einführung von SAP-Programmen mitarbeitete. In Stamford kaufte ich mir den Jeep Wrangler. Ich fahre den immer noch. Die Stadt liegt am Atlantik. Abends lag ich am Strand und sah ein paar Burschen dort mit einem Jeep herumfahren. Stark, dachte ich. So einen kaufe ich mir auch. Und da ich zu der Zeit einen Ford Taurus als Mietwagen hatte, der ja auch etwas kostete, lohnte es sich. Nun, als mein Job zu Ende war, nahm ich mir vor, meine früheren Kollegen in Michigan zu besuchen, wo ich vorher beschäftigt war , schwang mich in meinen Jeep, überquerte die Provinz Ontario ausgehend von Buffalo mit seinen Niagara-Fällen und kam in Flint wieder in die Staaten. In Ontario fiel mir nichts Interessantes auf, alles weit und flach, aber das war es in Michigan auch. In Midland, MI landete ich gleich wieder einen neuen Job bei Dow Chemical, fuhr wieder zurück nach Stamford und flog jede Woche nach Midland. Nicht direkt, erst einmal über Detroit und dann nach MBS, Midland, Bay City, Saginaw. Der Flughafen bediente alle drei Städte. Northwest Airlines. Gibt es jetzt nicht mehr, ging in Delta auf. Die Flugzeuge kleine Puddle-Jumper, 10 – 30 Personen. Es gab Erdnüsse. Manchmal musste man seinen Kopf einziehen, wenn man durch den Gang zu seinem Platz trabte. In Stamford wohnte ich zuerst im Marriot Hotel. Nach ein paar Wochen sah ich mich nach einem Zimmer um, besorgte mir in Stamford die Social Security Card. Das ging Ruck-Zuck. Ist sinnvoll, wenn man sich ein Bankkonto einrichten will. Mein deutscher Kollege musste nach drei Monaten wieder nach Deutschland zurück. Ohne akademischen Grad bekam er kein Arbeitsvisum. In Deutschland hielt er sich gut über Wasser. Mich hatte der Diplom-Betriebswirt davor bewahrt, der mir vor langer Zeit zugefallen war. Und...wir hatten zum ersten Mal Line Dancing miterlebt, in einer Bar, die wie eine Eisdiele aussah. Es gab nur einen Song dafür. Wenn der „Electric Slide“ spielte, stürzte alles auf die Tanzfläche. Wir natürlich auch, obwohl wir keine Ahnung hatten. Später, in South Carolina, lernte ich es dann richtig.








venerdì, ottobre 11, 2019

Der Spiegel v. 5.10.2019




Ich glaube, zwei Ausgaben der „Business Week“ liegen bei der italienischen Post in einer Ecke. Vielleicht fällt es dort irgendwann jemandem auf.

In unseren Zeitungen Il Resto del Carlino und La nuova Ferrara hat der Nazi-Mord in Halle ein paar Seiten belegt. Und heute lese ich wieder etwas. Nicht gut für Deutschland. Antisemitismus, kann ich überhaupt nichts mit anfangen. Irre, wie die Nazizeit jüngere Leute beeinflussen kann. Ich meine, kann da nicht mal jemand Gesellschaftsforschung betreiben und Vorschläge machen, wie so etwas abgestellt werden kann?

Wenn man den Artikel über Azteken liest, die der Spiegel zum Gegenstand ihres Main Articles gemacht hat, drängen sich Assoziationen auf. Azteken haben Artifakte aus Mörtel und Schädeln erstellt, die von enthaupteten Gefangenen stammten. Auch nicht gerade die feine, englische Art. So ist doch zu begrüßen, dass der Spanier Hernan Cortes dort mit List und Gewalt aufgeräumt hat. Leider hat es bei Adolf jemanden wie Cortes nicht gegeben.

Ein kurzer Artikel bringt etwas über Quanten-Computer, an denen u.a. Google arbeitet. Eine Rechenaufgabe, für deren Lösung herkömmliche Computer 10.000 Jahre benötigten, löst der Quanten-Computer mit 53 Q-Bits in 3 Minuten. Ist doch schon was. Sicher wird es noch Dekaden dauern, bis so ein Computer sinnvoll eingesetzt werden kann. Doch dann ist die Künstliche Intelligenz fortgeschritten und könnte sich dieser Problematik annehmen, unter Vernachlässigung der Menschen.

Fliegende Kraftwerke, die Energie des Jetstreams ausnutzen, der sich ständig über die Erde bewegt, könnten eine Lösung für grüne Energie sein. Es wird daran gearbeitet.

Was den Klimawandel betrifft. Ich lebe in der Po-Ebene. Es sieht hier noch gut aus. Wird wohl auch noch für einige Jahre so bleiben. Deshalb mache mir keine Sorgen, die überlasse ich jüngeren Leuten.

venerdì, ottobre 04, 2019

Der Spiegel v. 28.9.2019




Trump als Titelbild mit der Überschrift „Der Deal zuviel“. Der Spiegel sollte sich darauf einstellen, dass Trump auch in der nächsten Legislaturperiode Präsident ist.

Der Artikel über das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINB) bestätigte das, was jeder von uns weiss. Saftladen. Mehr als Tausend Mitarbeiter wuseln vor sich hin, beschaffen Eurofighter mit 31 % Einsatzbereitschaft, Schützenpanzer PUMA 27 %, Unterstützungshubschrauber Tiger 24 %, Transportflugzeug A400M 38 %. Schiffe, die nicht schwimmen, Gewehre, die um die Ecke schießen wurden gar nicht erst erwähnt. Mit nachgeordneten Behörden kommt die BAAINB auf 11400 Dienstposten.

Ein Beitrag über Greta Thunberg zeigt auf, dass bis auf junge Leute und ein paar Forscher die Erdbevölkerung den Klimaveränderungen zu wenig entgegensetzt. Es wird noch interessant.

Schmerzmittel: Opioid-Analgetica. Sie machen abhängig. Nach meiner Lungenoperation bekam ich Morphin infiltriert, verspürte danach keine Schmerzen und wurde high. Kam mir komisch vor, aber manche Leute mögen das und versuchen die nachbleibende Wirkung durch stärkere Dosen zu kompensieren. Der Zug auf dem Gleis ins Elend und in den Tod. 2016 42249 Opioid -Tote in den USA. Amerikaner übertreiben eben. Aber auch in Deutschland wächst die Anzahl der Nutzer. Dabei sind lt. Spiegel Opioide bei chronischen Schmerzen nicht wirksamer als gängige Painkiller. Ich selbst nehme keine, muss man eben durch.

Norwegen ist das Gastland der bevorstehenden Buchmesse. Ich sollte auch mal wieder eine Kurzgeschichte zu Papier bringen. So schlecht bin ich gar nicht.

giovedì, ottobre 03, 2019

Der Spiegel v. 25.9.2019




Und ich wunderte mich schon, warum die Zeitschrift schon am Monat im Briefkasten lag, aber dann kam noch eine wie üblich am Mittwoch und mir war klar, die vom Montag war eine Extra-Ausgabe, die den Mauerfall vor 30 Jahren zelebrierte.

Ich wohnte zu der Zeit in Pingsheim bei Nörvenich im Rheinland und arbeitete in Kassel. Während der Rückfahrt von dort kam mir auf der Kassel-Dortmund Autobahn ein Rudel Trabis entgegen. Das war alles, was ich mitbekam. Dann ging es für mich in die U.S.A und später nach Italien. Während der letzten 30 Jahre nur zu Besuch in Deutschland. Deswegen geht mir das ganze Ost-West Gedöns am A.... vorbei. Kann ich nichts mit anfangen. Anhand der Spiegel-Ausgaben und besonders dieser nun war mir klar, dass es Deutsche beschäftigt. Vermutlich diejenigen, welche sich für Intellektuelle halten. Den anderen ist es wohl auch egal.

Ich habe eine Reihe von Artikeln nur überflogen. Befindlichkeiten halte ich für eine Manifestation mentaler Inertia. Schon bei Kurzgeschichten-Wettbewerben waren mir die, welche das eigene Befinden als Inhalt hatten, ein Gräuel. Nach dem Motto: Das kann doch nicht sein, da muss doch noch was kommen, lol. Nur da kam nichts. Ich fühlte mich verarscht: Keine spannende Handlung. Das gleiche passiert im Ost-West-Verhältnis. Da kommt nichts: Keine begeisternden Ideen, nur Herumwühlen in der Vergangenheit, komprimierter Müll. Und es gibt keine Möglichkeit, diese in geistigem Frust vegetierenden Menschen in ein Parallel-Universum zu transportieren.

Ich lege die Ausgabe auf den Haufen derer, bestimmt für den grauen Müllbehälter für Papier.

mercoledì, ottobre 02, 2019

Analog, Science Fiction and Fact, July/August 2019





Mehrere SF-Stories, die erwähnenswert sind. Erst einmal Alison Wilgus „A Neighbourhood for someone else“.

Protag ist Berta, eine Frau von der Erde, die auf einen fremden Planeten umgezogen ist, in eine Stadt, von ihr Transition genannt, die streng übersetzt jedoch „Erholung auf der Salzstrasse bis du zu dem wirst, was du wirst.“

Berta hat sich als technische Übersetzerin verdingt und hofft an diesem Tag die „permanent Residenz“, also eine Daueraufenthaltserlaubnis zu erhalten. Eines der längeren deutschen Wörter. Die Originalsprache der Planetenbevölkerung ist Berta bis jetzt verschlossen. Das, was sie beherrscht ist so ähnlich wie das chinesische Pinyin, romanisiertes Chinesisch.

Das Arbeitsvisum hat sie diverse Male erneuern lassen. Mit dem Besuchervisum geht es einfacher, so ähnlich wie in den U.S.A.. Dort gilt es für 3 Monate. Der einfachste Weg es zu erneuern ist, kurz nach Kanada zu fahren und dann wieder in die U.S.A zurückzukehren. Nur damit arbeiten ist nicht möglich.

Auf dem fremden Planeten ist es ähnlich. Man fährt mit einem Aufzug in eine Erdvertretung auf der Umlaufbahn und dann wieder auf den Planeten hinab.

Am Ende der Geschichte erfahren wir, dass nach einem Interview mit dem Immigration Case Worker kein Daueraufenthalt genehmigt wird. Es ist die Sprache, derer sie nicht mächtig ist. Berta wird jedoch ein mehrjähriges Arbeitsvisum in Aussicht gestellt.


Nick Wolvens „The Eyes of Alton Arnhauser“ erinnert mich an Roger Cormans „The Man with the X-Ray Eyes“.

Alton und Steve hören von der Erfindung eines Start-Ups, die es dem Träger künstlicher Linsen erlaubt, tief in die Psyche einer Person einzudringen. Die Firma, hat sich aus unbekannten Gründen anderen Projekten zugewandt und bewahrt die Linsen in einem Tresor auf.

Steve, ein Computer-Nerd, hackt das Schloss des Tresors, die beiden jungen Männer stehlen die Linsen und verziehen sich in das leerstehende Gebäude einer in Konkurs gegangenen Firma. Die Absicht der beiden ist, endlich einmal an Mädchen heranzukommen. Alton glaubt an einen Erfolg, weil er mit Hilfe der Linsen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, die Persönlichkeit eines Mädchens abgreifen kann.

Nach einigen Versuchen stellt sich jedoch heraus, dass es anstrengend ist, die dunklen Seiten der Persönlichkeit zu ertragen. Im Laufe der Zeit wird es für Alton immer schwieriger, die Linsen von seinen Augen abzubekommen. Er lernt eine Frau kennen, die an dem Projekt mitgearbeitet hat und ihm erklärt, das ein Teil von dem, was er sieht und erfährt, von der Künstlichen Intelligenz erfunden wurde, es seien Fake Informationen, daher würde das Objekt nicht auf den Markt kommen und dann: Nur ein Teil der Versuchspersonen konnte die Linsen wieder abnehmen.

Zum Schluss sank Altons Freund Steve leblos zu Boden, nachdem Alton ihn vergebens darum bat, ihm die Linsen abzureissen. Alton nahm dessen Handy, machte ein Selfie und wurde von der Polizei einige Tage später tot neben seinem Freund aufgefunden.

Schade, dass ich aufgrund meines Alters nicht mehr mitbekommen werde, was die Künstliche Intelligenz im Real Life mit uns anrichtet. Ich glaube, das wird wahnsinnig interessant.