lunedì, marzo 29, 2010

Interzone, Science Fiction & Fantasy, 227

Starke Aufmachung, wie immer. Das Raumschiff auf der Titelseite erinnert mich an die aus „Firefly“, deren Episoden ich mir zur Zeit ansehe.

Ich sehe Fanwriter David Langfords „Ansible“, das ich schon per E-Mail bekomme. Dann Kurzgeschichten. Nina Allans „Flying in the Face of God“ gefällt mir am besten. Die Handlung ist träge, doch in diesem Fall ist es kein Nachteil. Setting und Charaktere sind so gut beschrieben, dass aus flotter Handlung ein Widerspruch erwachsen würde.

Protag ist Anita Schleif. Sie dreht einen Film über Rachel Alvin, eine Frau aus dem Aurora Space Program. Anita, deren Astronautenmutter beim Start einer Rakete, der von einer religiösen Gruppe sabotiert wurde, ums Leben kam, hat nicht den Mut, in deren Fußstapfen zu steigen und projiziert ihre Sehnsüchte in die Person Rachels. Deren Körper wird einem durch Chemie induzierten Transformationsprozess unterzogen, um ihn gegen Weltraumstrahlung immun zu machen. Anita begleitet mit ihrer Kamera Rachels Martyrium, trennt sich von ihrem Verlobten und verliebt sich in Rachel. Dann kommt der Abschied. Sehr bewegend.

Nina Allan hat mit „Flying in the Face of God“ eine Geschichte zu Papier gebracht, die sich mehrere Male zu lesen lohnt.

ConnieWillis wird interviewt. Dann wie üblich, Besprechungen von Büchern, DVDs und Filmen.

mercoledì, marzo 24, 2010

Fandom Observer 249

Es gibt einen Nachruf auf William Tenn, dessen Geschichten ich als Jugendlicher gelesen hatte. Seine Geschichten waren von der Qualität her mit denen der anderen Master wie Robert Sheckley oder Eric Frank Russel z.b. gleichzusetzen. Ich hatte sie verschlungen.

Es werden diesmal E-Zines besprochen, die Ausstellung in Berlin „The Complete Metropolis“, dann Comics. Es gibt etwas über Fur-Fiction, in der Tiere eine Hauptrolle einnehmen. Tierische Fantastic. Nun in Second Life gibt es auch Furries, Avatare in Form von Füchsen, Wölfen usw.

Dann gibt es wie üblich, Film- Fernseh- und Buchbesprechungen. Das von Sascha Mamczak und Wolfgang Jeschke im Heyne-Verlag herausgegebene Buch „Das Science Fiction Jahr 2009“ wird rezensiert. Der Con-Kalender schließt wie immer die Ausgabe ab.

domenica, marzo 21, 2010

War ich nicht ein hübsches Kerlchen?

In Second Life bin ich es immer noch. Immerhin hatte ich es bis zum Gefreiten gebracht, lol. Im unteren Bild hat uns der Jägermeister etwas zugesetzt.


Ich hatte mal meine Fotoalben durchgestöbert und die zwei Schätze gefunden. Muss auf einem Con in Düsseldorf gewesen sein, so Ende 50. Euro-Con? Habe leider nichts dokumentiert.
Hier liegen wir alle auf einem Hotelbett. Von links: Rolf Gindorf, ich selbst, unbekannt, verdeckt dahinter The Grade, Horst Margeit, Karl-Heinz Jakubeit.
Und hier ist es zusammengekracht. Guntram Ohmacht links ist Ingenieur, er hatte den größten Durchblick. Und Gindorf ist inzwischen Professor in Sexualwissenschaft. War das Bett der Auslöser? Kann nicht sein.

martedì, marzo 16, 2010

Fantasy & Science Fiction, Jan/Feb 2010

Eine Geschichte ist dabei, und es ist die längste dieser Ausgabe, die ich so gut wie nicht verstanden habe. „Ghosts doing the orange dance (The Park Family Scrapbook IV)” von Paul Park geht von Seite 98 – 166. Es geht um die Familiengeschichte des Autors, die weit in die Vergangenheit zurückreicht und zum größten Teil fiktiv sein muss. Mit Versatzstücken gespickt, springt sie in den Zeiten umher, enthält Charaktere, deren Namen und Bedeutung ich durch diese Springerei nicht behalten konnte. Ich las die Story vollständig, in der Hoffnung, dass bei mir der Groschen fiele. Vergeblich.

In dieser Ausgabe finde ich eine Horror-Story fuer die beste: John Langans „City of the Dog“. Ich finde Horror sehr schwierig zu schreiben. Deswegen lasse ich die Finger davon. Leute, die das können, bewundere ich.

Der Protag und Ich-Erzähler, hält beim Überqueren der Straße an, um einem Hund auf die Beine zu helfen. Dieser ist anders, größer, dünner, mit weissen Pupillen und schwarzer Iris. Der Hund wirft den Helfer zu Boden und macht sich davon.

Seine Freundin Kaitlyn macht ihn mit Chris bekannt, der wie sie auf die Uni geht. Später gesteht sie ihm, dass sie mit Chris geschlafen hat. Der Protag versucht diesen Vorgang zu verdrängen. Es gelingt ihm nicht, auch weil Chris ihm eine Wohnung in dem Haus besorgt hat, in dem auch er lebt. Die Story zieht sich hin, während der Protag fast an seiner Eifersucht zerbricht. Dann ist Kaitlyn plötzlich verschwunden.

Chris hört en passant von dem Hund auf der Strasse, fragt den Protag weiter aus und fährt mit ihm zu einem alten Friedhof. Während der Fahrt erzählt Chris, dass er Nachforschungen über diese Hunde angestellt hat. Die beiden Männer dringen in ein Mausoleum, steigen hinab und stoßen auf den Keeper der Hunde, der Ghuls, einer Rasse, die bereits die U.S.A. bevölkerten, bevor Menschen über die asiatische Landbrücke in die U.S. strömten.

Chris verhandelt mit dem Keeper, versucht Kaitlyn gegen den Protag auszutauschen, den er mit einer Pistole bedroht. Dann bietet er sich selbst an. Dies wird von den Hunden akzeptiert. Doch wird die Frau nicht freigelassen.

Der Protag entfernt sich und flüchtet aus der Stadt.

Ich fand es beeindruckend, wie der Autor bei einem Minimum an Handlung die Spannung aufrecht hielt.

mercoledì, marzo 10, 2010

US-Rambo Jäger

Die spinnen. In der letzten Business Week gab es ein Bild der Ruger SR-556 Semiautomatic, Magazin mit 30 Schuss 5,56 mm Munition, Nato-kompatibel. Preis USD 1996,00. Damit gehen Amis auf Jagd. Hier ein Video.

Nun gut, jetzt haben wir uns auch Avatar angesehen.

Technik fortschrittlich, Thema flach: Auf einen anderen Planeten verlegte Indianer Story.

mercoledì, marzo 03, 2010

Scientific American, March 2007

“Black Hole Blowback”. Aus diesem Beitrag geht hervor, dass massive schwarze Löcher nicht nur Materie ansaugen, sondern, wenn sie sich im Laufe von rund einhundert Millionen Jahren abgekühlt haben, um sich wieder zu erhitzen, zwei gegenüberliegende Jets mit einem Viertel der Energie ausstoßen, die sie vereinnahmt hatten, und über Entfernungen von hunderttausend Lichtjahren verteilen. Wenn das Gas aufgebraucht ist, stoppen die Düsen, das schwarze Loch kühlt ab, um erneut Energie aufzunehmen. Dies wurde mit Hilfe von Radio- und Roentgenteleskopen aufgenommen.

In „Mapping the Cancer Genome“ geht es darum herauszufinden, welche Gene sich im Laufe des Lebens so verändern, dass durch sie Krebs entstehen kann. Es wird ein Atlas (Cancer Genome Atlas) entwickelt, der zur Zeit des Artikels um die dreihundertfünfzig Gene enthält. Wie heißen sie, wann, wie und wodurch verändern sie sich? Weitere Jahre wird es dauern, das herauszufinden und daraus dann einen Therapieansatz zu entwickeln. Immerhin bedeutet es: In dieser Richtung wird was getan.

Der nächste Artikel ist bizarr. Gordon Bell und Jim Gemell schildern in „A digital Life“ wie Bell, der bei Microsoft arbeitet, seine täglichen Aktivitäten aufzeichnet und digital speichert. Registrierungen beinhalten Dokumente, Fotos, Konversationen, besuchte Webseiten, e-mails. Eine ´Sense-Cam´, die Bell um den Hals trägt, aktiviert sich automatisch bei Lichtveränderungen, bei Auftauchen von Personen in der Nähe. – Nun stelle ich mir vor, jeder von uns trüge so einen Apparat um den Hals. Die Kassiererin im Supermarkt zum Beispiel. Was hat diese davon, wenn jeder Kunde fotografiert wird. Oder die Nutte in der Herbertstraße. Irgendwas entgeht mir hier.

„Down go the dams.“ Jane C. Mark behandelt den Trend, dass neuerdings kleinere Flußdämme abgerissen werden, um dem Wasser wieder freien Auslauf zu ermöglichen und dadurch die Tierwelt zu beleben. Das sollte gut geplant werden, weil sich gute Absichten ins Gegenteil verkehren. Es könnten sich giftige Sedimente ablagern und invasive Tierarten die heimische Tierwelt vertreiben.

„New Predictors of Disease.“ Autoantikörper, die vorher entstehen, bevor bestimmte Krankheiten ausbrechen. Es geht um Autoimmunkrankheiten wie Diabetes, Multiple Sklerosis etc., bei denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Hier tauchen jedoch einige Probleme auf:

Es sind noch nicht alle Antikörper entdeckt. Es gibt keine gezielte Vorbeugung. Personen lassen sich ungern testen, weil sie befürchten, dass von Arbeitgebern und Versicherungen die Ergebnisse gegen sie verwandt werden könnten.

Steven Ashley schreibt in „Diesel comes clean“ über europäischen Fortschritt bei der Entwicklung von sauberen Dieselmotoren. Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass Rußfilter eingebaut wurden, die nicht funktionierten und niemand hatte es gemerkt.

„Illusory Color and the Brain.“ Es wird versucht herauszubekommen, wie das Gehirn durch optische Täuschungen ausgetrickst wird.

Es war eine Menge Material, das nicht dümmer macht. Inzwischen ist wieder eine neue Ausgabe auf meinem Tisch gelandet.

lunedì, marzo 01, 2010

Asimov’s Science Fiction, March 2010

“Blind Cat Dance” von Alexander Jablokov ist eine Story mit Haken und Ösen. Mir was es unmöglich gleich zu Anfang dahinter zu steigen. Es muss eine Umweltkatastrophe stattgefunden haben. Umweltbeauftragte sollen wildlebenden Tieren das zerstörte Habitat wieder herstellen. Genmanipuliert, wurde ihnen die Fähigkeit genommen, Menschen und deren Umgebung wahrzunehmen. Personen können unter ihnen kaffee trinken, ohne gewittert oder gesehen zu werden.

Auf einer zweiten Ebene hat Berenika, die sich von ihrem Freund getrennt hat, um sich dem Tierschutz zu widmen, einen wildtierähnlichen Instinkt entwickelt, mit dem sie den Manipolator aufspürt, der im Auftrag ihres Freundes die Umwelt so interessant gestaltet, dass sie sich in sie hineingezogen fühlt. Ihr Freund rechnet sich eine Chance aus, sie dadurch wieder zurückgewinnen zu können.

Berenika durchschaut das Spiel und stellt den Mann, den eigentlichen Protag, der so unauffällig daher kommt, dass er kaum von den Menschen wahrgenommen wird. Er ist eine hired gun, wird von Ort zu Ort geschickt, um das Ambiente für wildlebende Tiere wieder herzustellen. Dies erzählt er Berenika, die schließlich zu ihrem Freund zurückkehrt. Doch der Protag rechnet sich gute Chancen aus, dass er die Frau letztendlich für sich gewinnen wird.

Eine andere Geschichte ist schon deswegen lustig, weil sie von einem U-Bahnkontrolleur berichtet, der sich in Berlin mit zwei halbstarken Aliens auseinandersetzen muss.

Protag: Phillip Gliden, Bahninspektor, der im Gegensatz zu einfachen Kontrolleuren im Anzug Fahrkarten prüfen darf, was er sehr schätzt. Nur bei zwei jungen Aliens findet er keine. Es wird heftig diskutiert und Gliden bemüht sich Ruhe zu bewahren. Als sich herausstellt, dass die schwarzfahrenden Schnösel den Delegationsführer von einem fremden Planeten zum Vater haben, und dieser auf dem Bahnsteig dem Inspektor und der Erde droht, stellen sich die anderen Fahrgäste schützend vor den Inspektoren um klar zu machen, dass die Aliens es auch mit ihnen zu tun bekämen.

Man sieht, SF schleicht sich in unseren Alltag. Diese Geschichte ist von Derek Zumsteg und heisst „Ticket Inspektor Gliden becomes the first Martyr of the glorious human Uprising“.