mercoledì, aprile 30, 2014

Analog, May 2014



Analog, Science Fiction and Fact, May 2014
enthält ein paar stramme Stories, in denen Frauen die Shaker und Mover sind. In Cryptids von Alec Nevala-Lee ist Karen diejenige, die sich zu einer wissenschaftlichen Expedition in Neu-Guinea überreden läßt, um die Quelle eines Giftes aufzuspüren, das für medizinische Zwecke eingesetzt werden kann. Das Gift wird über Vögel, Käfter zu einer Flugsaurierart zurückverfolgt. Die Saurier leben auf einer der Inseln und verteidigen ihre Brutplätze. In diesem Falle zerfleischen sie die Hälfte der Expeditionsmitglieder.
In Repo von Aaron Gallagher geht es um Bounty-Hunter, Kopfgeldjäger, und hier ist Elise die Heroine, die einen zweiten Bounty-Hunter, der sie unbedingt umbringen will, elegant austrickst. Das ist spannend beschrieben.
Dann geht es in der Story Another Man´s Treasure von Tom Greene um eine Mutter, die mit ihren Kindern auf einer postapokalyptischen Müllkippe lebt und sich gegen andere, die es auf ihren Claim abgesehen haben zur Wehr setzen muss.
Klasse-Stories. Vielleicht stößt Ihr mal auf einen dieser Autoren. Zu wünschen wäre es.


venerdì, aprile 25, 2014

Fantasy & Science Fiction, Mar/Apr 2014



Fantasy & Science Fiction, Mar/Apr 2014
Yayyyy, wieder eine Doppelausgabe durch. Ich lese eine Anzeige für Odyssey, the summer writing workshop in Manchester, New Hampshire. Nicht weit weg von Portsmouth, wo ich mal wohnte, als ich für Cabletron in Rochester arbeitete. Der Teppich im Wohnzimmer der Wohnung, die ich mietete war so fleckig, dass ich und der Hausverwalter zu Beginn die Flecken gezählt und als ich auszog noch mal nachgezählt haben, ob welche dazugekommen waren, lol. Interessanter Staat mit Schnapsläden direkt an den Autobahnausfahrten. Portsmouth liegt am Atlantik, an dem noch Fischkutter anladen und grenzt an Maine. Dort schwimmen in Restareas an der Interstate 95 gigantische Lobster in Aquarien und stehen zum Verkauf an. Keine Ahnung, in welcher Form die vom Kunden transportiert werden. In Portsmouth hatte ich mir den Pickup gekauft, mit dem ich nun zu Haus in Italien das Winterholz abhole.

Nun zur Story Draft 31 von Michael Libling. Interessant, dass ich immer über Stories von Autoren schreibe, die ich vorher noch nie gelesen habe. In den 60er wäre es anderes gewesen. Dort wären es stets die gleichen gewesen, wie Frederic Pohl, Eric Frank Russel, Robert Sheckley etc. etc.

In dieser Story kann man den Faden verlieren wie der Protag Doc Kaplan. Er ist verheiratet, hat eine Tochter und wird von Allie, seiner Jugendliebe angesprochen. Allie weiß nicht mehr, wie sie mit ihrem Sohn Josh zurechtkommen soll, der sich mehr als seltsam benimmt. Sie bittet Kaplan, sich Josh mal vorzunehmen. Kaplan sagt zu. Da Allie zu jener Zeit herumgeschlafen hat, weiß sie nicht, wer Joshs Vater ist. Josh jedoch redet ständig über ihn, als ob er ihn kennen würde. Das macht er auch, als er Kaplan gegenübersteht,  behauptet auch, dass Kaplan einen Sohn und keine Tochter hat. Kaplan ist verwirrt. Später spricht er mit Allie über ihren Sohn und es stellt sich heraus, dass sich diese nicht daran erinnern kann, mit Kaplan einmal zusammen gewesen zu sein. Als der zu seiner Frau zurückkehrt, stellt er fest, dass sie weder eine Tochter noch einen Sohn gehabt haben.

Nun ja, die Story endet damit, dass er nie verheiratet war und Allie sich nun an gemeinsamen Zeiten erinnerte und ihre Liebe wieder aufloderte.

Da müssen sich ein paar Parallelwelten ineinander verhakt haben. Ist doch klar, oder?

 


martedì, aprile 22, 2014

Interzone 251, Mar-Apr 2014





Interzone 251, March-April 2014, New Science Fiction and Fantasy
Enthält interessante Stories. Bei jeder, die ich gerade las, nahm ich mir vor, darüber zu schreiben. Dann landete ich bei Suzanne Palmers Fly away Home. Die einzige Frau unter den Schürfern im Asteroidengürtel war auch die effektivste. Es war in dieser Story, als hätten die Taliban Herrschaft über Erde und Raumfahrt übernommen. Frauen waren so geachtet wie heute in Afghanistan. In der Minengesellschaft waren Leibeigene beschäftigt, die aufgrund religiöser Verfehlungen die Bestimmung über sich an den Arbeitgeber abgetreten hatten. Mit ihrer Tätigkeit konnten sie sich theoretisch loskaufen, doch die Reps, Vertreter der Minengesellschaft waren autorisiert bei jedem Anzeichen von Ungehorsam, von Fehlern, den aufgelaufenen Kredit zu minimieren oder zu tilgen.
Protag Fari, hatte als Kind ihre Mutter begleitet, ohne dass, wie vorgeschrieben, ein Mann sie eskortierte. Fari wurde staatlichen Stellen überantwortet und später an die Minengesellschaft verkauft. Der Rep ließ sie nun medizinisch untersuchen, teilte ihr mit, dass sie bei Tests stets am besten abgeschnitten hatte und ordnete an, dass sie einen Mann ehelichte, der sie bereits einmal vergewaltigt hatte, um ihre Gene an ein Kind weiterzugeben. Fari lehnte ab mit der Folge, dass ihr Kredit getilgt wurde.
Die Story endet damit, dass sie erst den versprochenen Bräutigam ins All pustete und dann mit ihrem Schürfgerät das Raumschiff des Repräsentanten aufbohrte. Sie selbst kam dabei auch um.
Das ist so eine Geschichte, aus der man sehen kann, wie die Frauen sich noch immer nicht als gleichbehandelt ansehen. Stimmt ja auch. Ich stelle mir vor, dass später Maschinen mit ihrem Sinn für Logik und Gerechtigkeit sagen: Jetzt sind mal die Männer dran, lol.

 


lunedì, aprile 14, 2014

BSFA Awards 2013



BSFA Awards 2013
Enthält shortlisted stories, also Stories die für den BSFA Award 2013 vorgeschlagen wurden. Der Preis wird auf dem Eastercon in Glasgow am 20 April vergeben. Die meisten Stories habe ich gelesen, einige habe ich überschlagen, die ich zu drönig fand. Ich zähle die Stories, die Autoren nicht auf, auch nicht die vorgeschlagenen Romane. Kennt ohnehin niemand in Deutschland. Nina Allans Spin ist dabei. Die Story ragt deswegen heraus, weil sie als eigenständiges Werk von der TTA Press herausgebracht worden war. Dem Kleinverlag, der das SF-Magazine Interzone verlegt. Allan schreibt gut, nur mit dem Schluss kann ich nichts anfangen.
Die Idee, für den Preis Vorgeschlagenes zu drucken und an Mitglieder zu verteilen finde ich gut. Zur Nachahmung empfohlen.


venerdì, aprile 11, 2014

Fandom Observer 298


Fandom Observer 298, April

Als Aufmacher gibt es den Hinweis auf einen Artikel, in dem beschrieben wird, wie man als SF-Autor reich wird. Aber zuerst der Fanzine-Kurier. Nun, es sind eher Magazine als Fanzines. Wir haben die abenteuerliche Zeit der hektographierten Fanzines hinter uns gelassen. Stimmt nicht ganz. Aus England hatte ich vor ein paar Tagen eines erhalten.

Es werden Nominierungen für den Kurd Lasswitz Preis vorgestellt. Dann nochmal Fanzines, oder besser Magazine. Und nun: Dirk van den Boom erzählt, wie man als SF-Schriftsteller reich wird. Da gibt es nur eines: Kopf runter und malochen. Er kennt sich aus und hat sich da reingehängt. Wer das nachmachen will, sollte sich den Artikel ausdrucken. Lohnt sich bestimmt.

Einen Artikel über das Auto der Zukunft. Ich habe gerade gestern bei Bloomberg gesehen, dass jemand ein einrädriges Motorrad entwickelt hat. Und heute Morgen war mir eine Idee zu einem Menschen ohne Chauffeur gekommen, in dem die Google Glass Brille mit dem Gehirn verbunden wird. Wenn der Mensch ein Ziel eingibt, sein Bewusstsein ausgeschaltet wird, und er über Google Map und GPS automatisch auf sein Ziel zu stolpert, lol.  

Am Schluss gibt es noch einige Buch- und Filmbesprechungen


 

 

Vector, Spring 2014




Vector, The critical journal of the British Science Fiction Association
Best of 2013 Issue
Wie gewohnt, geben einige Kritiker Auskunft über ihr Book of the Year 2013. Es sind immerhin 18 Bücher. Danach werden SF-Filme des Jahres besprochen wie Into Darkness, Cloud Atlas, Upstream Color, Gravity. Fernseh-Serien folgen: Lost Girl, Almost Human, Dr. Who. Dann Comics und Audio.
Stephen Baxter berichtet über das Projekt Icarus, das eine unbemannte Sonde zu einem fernen Stern senden soll. Erwähnt wird, in welchen Fernseh-Serien unbemannte Sonden auftauchten.
Andy Sawyer schreibt über die Science Fiction League, die 1934 über Hugo Gernsbacks Wonder Stories gegründet worden war. Wohl so in der Art wie Ernstings SFCD über die Utopia-Hefte.
Paul Kincaid erzählt etwas über R.A. Lafferty und dessen Geschichten, die zum großen Teil in Galaxy erschienen waren. Galaxy war ein tolles Magazin.
Zum Schluss gibt es das Ergebnis einer Umfrage der BSFA über die zehn besten SF-Romane 2013. Ich erspare mir die Aufzählung. Die Bücher kennt sowieso niemand in Deutschland und ich auch nicht in Italien.

 


giovedì, aprile 10, 2014

Scientific American, April 2014



Scientific American, April 2014
The first Starlight. Im Universum wurde es dunkel, so 400 000 Jahre nach dem Big Bang. Wasserstoffatome bildeten, konzentrierten sich und zündeten die ersten Sonnen. Gewaltige Sterne mit einer Masse von 100 000 bis 1 Millionen Sonnen der unseren. Es sind die Rock n´ Roller der Astronomie, sie leben schnell und sterben früh, werden Schwarze Löcher. Die ziehen Gas in sich hinein, das komprimiert zu einer Million Grad Celsius erhitzt werden kann. Das Schwarze Loch kann nicht alles Gas zurückhalten. Einiges entkommt und wir sehen es als Quasare, wenn das Schwarze Loch rotiert. Der Witz ist, Schwarze Löcher rotieren nur, wenn sie Gas in sich reinziehen, sonst sind sie passiv. Dann kommen Galaxien ins Spiel, die sich anscheinend anhand der Schwarzen Energie gebildet haben.
Rise oft the Human Predator. Damals, so vor Millionen von Jahren bis, na sagen wir, vor kurzem, war Fleisch noch in. Ich esse es ja auch, da ich als braver Junge das esse, was auf den Tisch kommt und auch noch sage, das es ausgezeichnet ist. Aber gegen vegetarische Kost hätte ich auch nichts, obwohl in diesem Artikel gesagt wird, dass Fleisch unser Gehirn vergrößert hat, von 600 auf rund 1300 Kubikzentimeter. Heißt das nun, dass das Gehirn von Vegetariern mit der Zeit kleiner wird?, lol.
Pflückbare Nahrung wurde mit der Zeit knapper und der Not gehorchend bauten sich die ersten Menschen ihre Speere und Pfeile. Ihre Schultern, Arme wurden kräftiger, im Langstreckenlauf wurden sie unschlagbar.
The RNA Revolution. Als Übersetzer der DNA war die RNA etwas ins Hintertreffen geraten. Nun werden ihr neu entdeckte Eigenschaften zugesprochen. Spezielle RNA-Typen können zelluläre Prozesse blockieren. Ein Typ ist die sogenannte MicroRNA, die Proteine manipuliert. Forscher hoffen die MicroRNA dahingehend zu beeinflussen, dass sie Proteine so behandelt, dass keine Krankheiten wie Hepatitis C entstehen.
Journey to the bottom of the Sea. Dazu fällt mir der 1957er Film The incredible petrified World ein, den ich vor ein paar Tagen auf youtube gesehen habe, lol. Der hätte aus dem Mysterie Science Theater 3000 stammen können. Vielleicht tut er das ja auch. Im Film sowie in diesem Artikel geht es um die Tiefseeforschung. Das was Jaques-Yves Cousteau vor zig Jahren gemacht hat, mit einer Taucherglocke in die Tiefen zu gondeln, soll jetzt mit dem Robot-Tauchgerät Nereus repliziert werden. Es geht auf 10000 m hinunter. Gibt es dort unten Fische? Es wird bezweifelt. Der Druck ist ab 8000 m Tiefe zu hoch. Es wird versucht herauszufinden, wie Körperzellen unter diesem hohen Druck arbeiten und überleben. Darüber hinaus sollen Felsformationen in der Tiefe untersucht werden, um Aufschluss über die Entstehung von Seebeben zu erhalten.
The genetic Geography of the Brain. Kartierung des Gehirns, das aus Milliarden Neuronen besteht mit Trillionen Verbindungen. Es wurden Gene von Mäusen und Menschen verglichen. 90 Prozent der Gene sind in beiden Typen vorhanden. Nur wie die Gene arbeiten, ist zum großen Teil unterschiedlich. Das hätte ich auch vorher sagen können, lol. Schließlich sind Mäuse und Menschen ja auch nicht gleich. Dies ist so ein Beispiel, in dem man nicht zu forschen braucht. Das sagt schon der gesunde Menschenverstand. Die Forscher haben sich sechs Gehirne jüngst zu Tode gekommener Menschen vorgenommen. Vielleicht könnte ihnen der Film The Brain that couldn´t die bei ihrer Arbeit helfen, lol.
False Hope. Ein Klimaforscher, der auch bei der Tatsache, dass sich die Temperatur auf der Erde in den letzten 15 Jahren nicht verändert hat, die Meinung aufrecht erhält, dass wir in rund 20 Jahren in die Gefahrenzone geraten, wo Temperaturerhöhungen nicht mehr rückgängig gemacht werden können mit allen Konsequenzen hochgradiger Umweltzerstörung. Was der Autor uns sagen will: Nicht nachlassen in dem Bemühen, allgemeine von Menschen verursachte Temperatursteigerungen zu vermeiden.
Zum Schluss gibt es einen Beitrag über die Meinungsverschiedenheit zweier Mathematiker des 17. Jahrhundert. Bonaventura Cavalieri und Paul Guldin näherten sich der Integralrechnung aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Cavalieri behauptete, dass jede Ebene aus einer unendlichen Anzahl von Linien bestünde und jedes solide Objekt aus einer unendlichen Anzahl von Ebenen. Guldin meinte, das sei Quatsch, es könne nichts unendlich und unteilbares geben.
OK, das wars. Da ich in der Schule nicht bis zur Integralrechnung vorgestoßen bin, lasse ich es mal dabei.

 

 


domenica, aprile 06, 2014

Scientific American, March 2014



Scientific American, March 2014

Auf dem Titelbild proklamiert das Magazin The new Century of the Brain. Nun gut. Um es knapp zu sagen: Noch immer wissen wir so gut wie nichts über die Funktion des Gehirns. Zwar ist bekannt, welche Teile aktiv sind bei spezifischen menschlichen Aktionen. Zum einen bei Schlaganfällen, wenn Bereiche nicht mehr mit Blut versorgt werden, oder bei einem Patienten vergangener Jahre, dem eine Eisenstange den Kopf durchbohrte. Dann gibt es diese Magnetresonanz-Apparaturen, mit denen festgestellt werden kann, welche Bereiche des Gehirns bei bestimmten Aktionen besonders durchblutet werden. Das war es dann schon.

Es geht schon los, wenn wir eine Person, die wir auf der Straße erkennen, einem Film zuordnen wollen, den wir irgendwann mal gesehen haben. Mir passierte es in Dallas. In einem Vorort, der Plano hieß, übernachtete ich in einem Hotel, kam abends heraus, um einen Gang um die Häuserblocks zu machen, sah einen Cadillac auf der Einfahrt mit einem Vanity Plate, einem personalisierten Nummernschild, auf dem Kim Novak stand. Nun, sie saß am Lenkrad, nicht wieder zu erkennen, das Gesicht mit Botox zum Mond verformt. So, wie ordnet unser Gehirn nun diese Dame einem Alfred Hitchcock Film zu, den ich vor zig Jahren mal gesehen hatte? Das wissen auch die Professoren nicht, die den Artikel geschrieben haben.

Obama hat nun die Brain Initiative ins Leben gerufen und für 2014 100 Millionen Dollar bereitgestellt. Die EU zahlt für das Human Brain Projekt, einem zehnjährigen Programm, 1.6 Milliarden Dollar. Ich selbst bin skeptisch. Allzu viel wird dabei nicht herumkommen.

Dwarf Galaxies and the Dark Web. Astronomen streiten sich darüber, ob es etwas damit auf sich hat, dass Satellitengalaxien, also die kleinen, die zum Beispiel um unsere Milchstraße herumkreisen, alle auf einer Ebene untergebracht sind. Der Autor dieses Artikels meint, dass sie auf einem Netz Schwarzer Materie liegen. Ein anderer Astronom sagt, das sei Quatsch. Wem soll ich glauben?, lol.

Gene Therapy´s Second Act.

Einmal war es in die Hose gegangen. 1999 war jemand an der Gene Therapie zugrunde gegangen. Ihm wurde ein Adenovirus, der für Schnupfen sorgt, in seine beschädigte Leber gespritzt. Das Virus war genetisch so manipuliert worden, dass es die Leber reparieren sollte. Es waren ein paar zu viele. Eine Trillion. Dies provozierte eine Immunreaktion, die ihn zugrunde richtete. Ein gewaltiger Rückschlag für die Forschung.

Inzwischen gibt es zwei Möglichkeiten der Therapie. Die bereits beschriebene, aber mit weniger Viren und dann die Manipulation beschädigter Zellen, die dem Körperteil entnommen und nach Reparatur wieder hinzugefügt werden. Es gibt bereits klinische Tests, die sich in Phase III befinden und irgendwann ist es soweit, dass die Gene Therapie Früchte trägt.

The oldest Rocks on Earth. Auch hier sind sie sich nicht einig. Diesmal die Geologen. In Kanada wurden Felsbrocken gefunden, von denen ein Geologe behauptet, sie seien 3,8 Milliarden Jahre alt, der andere meint 4,4 Milliarden Jahre. Vor 4,4 Milliarden Jahren gab es den Zusammenstoß eines umherirrenden Himmelskörpers mit der Erde, aus der unser Mond hervorging. Das ließe natürlich Aufschlüsse auf die Entstehung unseres Planeten zu. Das Alter von Gestein wird anhand von radioaktiven Isotopen gemessen.

The Case oft the stolen Words. Plagiate. Kennen wir ja auch aus Deutschland. In diesem Falle hat sich ein Professor der Biologie und Informatik daran gemacht, mit Hilfe eines von ihm entwickelten Programms Abstrakte von Research Papieren, die zum Beispiel bei Medline im Internet (pubmed.org) hinterlegt sind, miteinander zu vergleichen. 0,1 Prozent erstellter Plagiate scheint nicht viel zu sein. Aber so um 600.000 Papiere werden jedes Jahr veröffentlicht.

The American Chestnut´s Genetic Research. Der amerikanische Kastanienbaum wurde von 1876 an dezimiert. In diesem Jahr hatte Samuel B. Parson eine Schiffsladung Samen des japanischen Kastanienbaumes erhalten und mit ihr Sporen des Pilzes Cryphonectria parasitica. Die legten los und killten drei Milliarden amerikanischer Kastanienbäume. Zum Guten und zum Bösen hin gibt es in den U.S.A. Leute, die gegen alles Mögliche an gehen. In diesem Falle zum Guten, wenn wir als gut bezeichnen, den amerikanischen Kastanienbaum wieder zur vollen Blüte zu verhelfen. Es wird genetisch manipuliert. Was einige Leute bei Getreide auf die Palme bringt, bringt sie bei Kastanienbäumen nicht aus der Ruhe. Der amerikanische Gesundheitsdienst, die FDA, muss noch befragt werden, dann die USDA und EPA. Aber wie wir sehen, hat die genetische Manipulation auch etwas Positives. Aber das wusste ich schon lange, lol.

Why good Thoughts block better ones. Kurz gesagt. Der Einstellungs Effekt sorgt dafür, das eine gute Idee nicht durch eine bessere ersetzt wird. Die Autoren machen das an einem Beispiel fest, das von einem Psychologen 1942 durchgeführt worden war. Für drei Behälter mit unterschiedlichen Volumen: 21, 127 und drei Einheiten Wasser hatten Testpersonen herauszufinden wie sie die Flüssigkeit für 100 Einheiten umfüllen konnten. Die offensichtliche Lösung war: Den zweiten Behälter von 127 Einheiten füllen, mit diesem den ersten Behälter, um 21 Einheiten zu entfernen, den dritten Behälter zwei Mal auffüllen, um auf 100 Einheiten zu kommen. Dann stellte der Psychologe, der Abraham Luchins hieß, eine weitere Aufgabe. 20 Einheiten ausmessen mit Behältern für 23, 49 und drei Einheiten. Die offensichtliche Lösung: Fülle den ersten Behälter auf und gieße drei Einheiten davon in den dritten Behälter. Die Testpersonen jedoch waren auf die drei Stufen-Methode der ersten Aufgabe fixiert und sagten, die Aufgabe lässt sich nicht lösen.

Jetzt was aus meiner Sicht. Ich schreibe Science Fiction in einer Schreibgruppe. Viele der Mitglieder können mit meinen Stories nichts anfangen. Sie können nicht um Ecken denken. Stellen wir uns vor, sie bekämen Analog vorgesetzt, das ehemalige Astounding. Die würden noch mehr abschnallen, wenn dies ginge, denn dort sind die Ansprüche an technischem und wissenschaftlichem Verständnis noch höher. Das Zeug, das in der Belletristik steht, ist langweilig. Es mag schön geschrieben sein, aber banal und haut keinen vom Hocker, der wissen will, wie die Welt funktioniert oder funktionieren könnte. Auch hier gibt es den Einstellungseffekt. Die Leute haben sich an die Beschreibung von Alltäglichkeiten gewöhnt, finden es gut, verlieren den Blick für Interessanteres. Schlimmer ist es nur noch bei den Taliban. Haben die doch keinen Sinn für Rock, lol.