lunedì, dicembre 29, 2008

SF-Filme über das Internet.

Aus Spiegel Online habe ich eine URL, mit der alte SF-Filme angesehen werden können. Natürlich viel Schrott aber auch Klassiker wie ´Der Tag, an dem die Erde stillstand´.
Hier die URL http://www.classiccinemaonline.com/cinema/sci-fi/










Andromeda Nachrichten 222 und 223

Das Magazin des Science Fiction Club Deutschland. Nun, diesmal hat es ein Farbcover. Ist doch schon mal was. Die Ausgaben lagen ein paar Monate auf meinem Schreibtisch. Irgendwann műssen sie mal weg. Also hier sind sie. Was mir auffiel, es gab mehr Eintritte in den Verein als Austritte. Das ist neu. Die Sparten sind die gleichen.

In ´Reißwolf´ werden SF-Neuerscheinungen besprochen, Fanzines und Hörbücher.
Es gibt einen Bericht über Herxheimer SF-Tage, einen SF-Con auf dem Lande, dann die Auflistung der Gewinner des Deutschen SF-Preises 2008:

Bester Film: Prestige
SF-Serie: Battlestar Galactica
Kurzgeschichte: ´Heimkehr´von Frank W. Haubold
Roman: ´Die Schatten des Mars´v. Frank W. Haubold

In der Sparte ´Literatour´lesen wir eine Auflistung der Verlagsneuerscheinungen. Dann haben wir Filmbesprechungen und die von Computerspielen.

Das ganze Paket also. Ich verzichte darauf, das für Andromeda 223, die mit der vorherigen Ausgabe gekommen ist, wieder aufzuzählen.

Davon abgesehen lese ich etwas über die Mitgliederversammlung des SFCD in Mühltal, den SFCD-Con, dann über die 28 Wetzlarer Tage der Phantastik, die Space Days in Darmstadt-Eberstadt, eine Modellbau-Ausstellung. Außerdem über die Dortmunder Science Fiction Convention.

venerdì, dicembre 26, 2008


Asimov’s Science Fiction January/February

mit einigen guten Stories, z.b. Will McIntosh’s Bridesicle. Wir kennen die Idee, sich einfrieren zu lassen, was ja auch geschieht, um zu dem Zeitpunkt aufgeweckt zu werden, wenn ein Mittel gegen eine tődliche Krankheit, die in der Gegenwart unbesiegbar ist, gefunden wurde. Es gibt ein Unternehmen in Arizona, die ganze Körper oder nur Köpfe einfriert. Nur das Aufwecken klappt sicher noch nicht .
Doch in der Geschichte sieht es anders aus. Eine Frau wacht in der Zukunft auf und erinnert sich an ihren Unfall, und findet sich in einem Saal mit vielen Betten wieder. Ein Mann, der sie aufgeweckt hat, erzählt ihr, dass sie in einem Dating Service liegt. Er wolle herausbekommen, was er mit ihr anstellen kőnne, wenn er fűr ihre Wiederbelebung bezahlen wűrde. Das ist der Protag zuwider und der Mann betätigt einen Schalter, der sie wieder in den Gefrierschlaf versetzt. Jahre später will sie ein fetter Mann heiraten, doch sie will auch den nicht. Dann weckt sie ein Rechtsanwalt auf, der Enkel des Fetten. Und er bietet ihr an sie wiederzubeleben, wenn sie sich als Leihmutter fűr sein Kind zur Verfűgung stellen wűrde. Nur ist seine Frau eifersűchtig auf sie und er ist im Begriff die Einladung zurűckzuziehen, als die Protagonistin offenbart, dass sie lesbisch war. So fűgte sich am Schluss alles zum Besten, auch deshalb, weil die Freundin der Protag im gleichen Saal liegt.

In einer anderen Story dreht es sich um Zombies, um sogenannte Stinkies, die einen entsetzlichen Gestank ausstrőmen. Es handelt sich um Tote, die wieder ins Leben zurűckgeholt wurden, in dem die laufend zerfallenden Zellen mit Nanorobots ständig repariert werden. Der Protag, ein kleiner Junge, hat einen Stinkie, seinen Onkel in der Familie. Dieser ist im Krieg gefallen und von den Militärs wieder zurűckgeholt worden. Er ist, wie es sich herausstellt, ein Undercoveragent, der die Spammer neutralisieren soll, die Stinkies anbieten, aus diesen wieder normale Menschen zu machen. Der Junge folgt seinem Onkel und wird tődlich verletzt, wieder als Stinkie wieder hergestellt und muss den Spott der Klassenkameraden erleiden. Zum Glűck gibt es auch hier ein Happy End, die Wissenschaft findet das Mittel, das Spammer versprochen hatten.

giovedì, dicembre 25, 2008

Fandom Observer

Aktuelles, was im deutschen SF-Raum passiert, mit Buch, Film, und Con-Besprechungen.

Hier die URLs der beiden letzten Ausgaben http://www.sf-fan.de/fo/233.pdf
http://www.sf-fan.de/fo/234.pdf

Die letzte Ausgabe ist in Farbe, enthält etwas über ´Creative Writing´. Nun, das habe ich schon drauf :-). Hier meine letzte Story:

Nachts auf der Rűckfahrt.

Klaus Eylmann

Der Zug hielt mit kreischenden Bremsen. „Merrick....Merrick“, wehte es űber den Perron. Die beiden Männer im Abteil sahen sich an, dann blickten sie wieder zum Fenster hinaus. Die Nacht war sternenklar. Sie hőrten das Schnaufen der Lokomotive, dann ein Poltern. Die Tűr zum Abteil wurde aufgerissen und zwei Gepäckträger versuchten, eine mannshohe Kiste in den Raum zu hieven. Ein schmächtiger, bebrillter Mann stand im Gang und blickte nervős um sich.

„Die muss in den Gepäckwagen.“ Ein Zugbegleiter bugsierte die drei Männer mit der Kiste vor sich her. Jemand klagte: „Ich muss ihn doch im Auge behalten.“ Farnsworth zog eine Augenbraue hoch. Dann blieb nur noch das Geräusch der Lokomotive.

Pommeroy hielt die Hände vor dem Bauch verschränkt und fiel in einen leichten Schlaf. Er und Farnsworth befanden sich auf der Rűckfahrt nach London, nachdem sie einige Wochen auf Pommeroys Landsitz in Dunstead verbracht hatten.

Der korpulente Getreidehändler schreckte hoch, als Farnsworth ihn an den Schultern packte.
„George, wachen Sie auf!“ Farnsworth hatte den Vorhang zur Seite gezogen. Häuser flogen an ihnen vorbei. „Dies ist Sheffield, warum hält der Zug nicht? Das ist mehr als ungewőhnlich.“
Pommeroy erhob sich ächzend. „Fragen wir doch den Schaffner.“ Die beiden Männer passierten mehrere Waggons. Farnsworth riss die Tűr des letzten Wagens auf. „Der Gepäckwagen.“
Die lange Kiste lag quer im Gang, der schmächtige Mann daneben. Ein Stűck Papier lugte aus der Jackentasche. Pommeroy beugte sich hinab, untersuchte den Mann und steckte den Zettel ein. „Er ist tot.“ Glas knirschte. Der Eisenbahner stand in der Waggontűr und blickte auf den Toten, dann auf die Brille unter seinen Fűβen.
Farnsworth deutete mit dem Kopf auf die vordere Tűr des Waggons, die in ihren Scharnieren pendelte.
„Der Mann ist tot. Diese Richtung!“ Und er marschierte los.
Ein kalter Luftzug, Dunkelheit. Sie stellten sich auf den schmalen Stieg vor dem Waggon. Vor ihnen schaukelte der Tender, Telegrafenmasten zogen an ihnen vorbei, während das Licht des Mondes auf die Lokomotive fiel, in der ein Mann von einer zur anderen Seite torkelte.
„Das, das ist nicht der Lokfűhrer!“, brűllte der Zugbegleiter. „Ich ziehe die Notbremse! Gehen sie in den Gepäckwagen zurűck und halten Sie sich fest!“
Blockierte Räder kreischten. Die Zeit schien sich zu dehnen, bevor der Zug anhielt. Der Schaffner riss die Tűr auf und stűrzte aus dem Zug. Pommeroy und Farnsworth folgten gemessenen Schrittes.
Sie kletterten in die Lokomotive. Drei Männer lagen am Boden. Wer war Lokfűhrer, wer Heizer? Sie erkannten den Schaffner, dessen Augen unter der roten Műtze zu ihnen hochstarrten. Im Licht des Mondes entfernte sich eine menschliche Gestalt, die hinter einem Hűgel verschwand..
Pommeroy beugte sich zu den Männern hinab. „Auch diese tot. Grauenhaft“, er verzog das Gesicht. „Womit haben wir es hier zu tun?“
„Muss űber den Tender geklettert sein“, meinte Farnsworth.
„Warten wir in unserem Abteil, bis der nächste Zug kommt“, schlug Pommeroy vor.
„Lieber nicht!“, rief Farnsworth. „Er kommt zurűck.“
Sein Gang war schleppend. Er zog ein Bein nach, glich einem Schatten, dann wurden Details erkennbar. Das verbliebene Auge, der Rest des Kiefers.
„Warum fahren wir nicht weiter?“ Neben der Lokomotive standen zwei Männer und sahen zu ihnen hoch. Pommeroy hőrte, wie Farnsworth von unvorhersehbarer Kalamität sprach. Sein Blick heftete sich auf den Hebel, der auf einem im Boden eingelassenen Zahnkranz arretiert war. Er packte den Griff, lőste die Sperre und schob die Stange nach vorn. Der Zug ruckte an. Dem Fauchen der Lokomotive gelang es nicht, die Schreie des Mannes zu űbertőnen, den der Unhold wie eine Puppe umherschleuderte.

„Die Beiden haben die anderen Passagiere gerettet.“ Pommeroy schwitzte, als er Kohle nachwarf.
„Und dir Zeit gegeben, die Lokomotive in Bewegung zu setzen. Hätte ich sie gewarnt, wären sie in den Zug geflűchtet“, fűgte Farnsworth hinzu. „Der Unmensch wäre ihnen gefolgt und hätte ein Blutbad angerichtet.“

Der Zug hatte Fahrt aufgenommen. Beide Männer mieden es, einen Blick auf die drei Leichen zu werfen. Pommeroy zog den Zettel aus der Tasche, beugte sich hinab und hielt ihn gegen die Flammen. Es war ein Schreiben der Astronomischen Kőniglichen Gesellschaft.
„Sehr geehrter Professor Bornitzky“, las Pommeroy. „Wir haben mit Interesse Ihren Bericht zur Kenntnis genommen, dass es ihnen gelungen sei, mit der Tesla-Antenne eine Verbindung zu Auβerirdischen herzustellen. Wir bezweifeln, dass dies zutrifft, ebenso wie wir nicht glauben kőnnen, dass Ihnen Extraterrestrier geholfen haben, Tote zum Leben zu erwecken.“
„Er wollte den Beweis antreten“, brűllte Pommeroy űber den Lärm des Zuges hinweg. „Und Tesla? Nikola Tesla, der Erfinder? Er hatte eine gigantische Antenne auf Long Island errichtet, um, wie er sagte, so Verbindung zu Marsianern aufzunehmen.“
Die ersten Lichter von Bradford waren zu sehen.
„George, fahren Sie langsamer!“, rief Farnsworth.

Zwei Stunden wurden Pommeroy und Farnsworth auf der Polizeistation festgehalten, dann waren die Beamten űberzeugt, dass nicht sie fűr das Massaker verantworlich gemacht werden konnten. Sie fuhren am nächsten Morgen nach Merrick zurűck..

„Tesla-Antenne und Auβerirdische“, spottete Farnsworth. Die Nacht im Zug war nicht spurlos an den Beiden vorűbergegangen. Sie nahmen ein Zimmer und ergaben sich dem Schlaf. Als sie aufwachten, war die Dämmerung hereingebrochen. Lautes Stimmengewirr drang aus dem Pub zu ihnen. Auf die Frage Pommeroys erzählte der Wirt, dass einige Nächte zuvor ein Grab auf dem Friedhof geőffnet worden und der Tote verschwunden sei. Farnsworth erkundigte sich nach Professor Bornitzkys Haus. Der Wirt ging mit ihnen zur Tűr hinaus und deutete mit der Hand auf ein Gebäude, dessen wuchtige Mauern sich an einen Berg schmiegten.

„Meine Gűte!“, brach es aus Farnsworth hervor. Sie standen vor einem Monstrum aus Stahl, dass sich gegen die Sterne reckte. „Die Tesla-Antenne.“ Sie war um die zwanzig Meter hoch, stand auf vier stählernen Beinen, die von einer metallenen Kuppel bedeckt wurden. Die beiden Männer gingen zum Gebäude hinűber. Vergeblich rűttelten sie an dem Tor, doch fanden sie eine metallene, in die Mauer eingelassene Tűr, die sich őffnen lieβ. Pommeroy und Farnsworth traten in einen Saal. Es war dunkel. Pommeroy zűndete ein Streichholz an. Bald darauf brannte eine Petroleumlampe, mit der sie den riesigen Raum absuchten, in dessen Mitte ein langer Tisch stand, űber dem eine metallene Rőhre hing. An der Wand befanden sich ein Stuhl und ein Schreibtisch, auf dem ein Kasten aus Holz stand, der eine Seite aus dunklem Glas aufwies, űber das weiβe Zeichen krochen. Aus der Rűckseite des Objekts schlängelte sich ein Kabel, das in der hohen Decke verschwand.

Farnsworth setzte sich davor und rief: „Was fűr seltsame Zeichen.“ Er sprang sogleich wieder vom Stuhl und fuhr sich mit der Hand űber die Augen. „Eigenartig. Es war, als wollten sie mir etwas sagen.“

Pommeroy nahm seinen Platz ein, starrte auf den Kasten und sank in sich zusammen.
„Pommeroy!“ Farnsworth packte den Stuhl und zog seinen Freund zur Seite. Der schoss vom Sitz, zitterte am ganzen Leib, wobei er vermied, noch einmal auf die Zeichen zu sehen. „Ich gebe Ihnen Recht, Geoffrey, mir ging es genauso.“

Die Mauern waren dick, doch nicht so stark, dass Pommeroy und Farnsworth nicht das Schreien und Brűllen vor dem Tor wahrnahmen. „Tőtet das Monstrum!“, bellte eine Stimme űber den Lärm hinweg. „Es raubt unsere Toten!“ Sie hőrten, wie die kleine Tűr geőffnet wurde. Pommeroy drűckte sich neben der Öffnung gegen die Wand und bedeutete Farnsworth, das Gleiche zu tun.

Unter dem Schein der Fackeln sahen sie das volle Ausmaβ der Verwesung, die das Gesicht des Eindringlings verunstaltet hatte. Er trug einen Mann auf seiner Schulter, der schon einige Zeit tot sein musste. Der Unhold warf ihn auf den Tisch und machte sich daran, ihn mit Lederriemen festzuzurren. Das Gebrűll vor dem Tor hatte sich verstärkt. Vergeblich versuchte die Meute es aufzubrechen, dann fand sie die andere Tűr. Sie stűrzte an den beiden Männern vorbei auf den Tisch zu, während Pommeroy und Farnsworth aus dem Gebäude flűchteten und weiterliefen, bis ihnen die Luft ausging.

In einiger Entfernung sahen sie die Lichter der Häuser. Die Meute war verstummt. Ein Hund bellte.
Farnsworth sah sich um.
„Geoffrey, wir gehen nicht zurűck“, mahnte Pommeroy.

Am Morgen darauf saβen sie im Zug nach London, hielten einen Becher Tee in den Händen und dachten an die Ereignisse der vergangenen Nacht.

„Sie haben ihn angezűndet und sind dabei draufgegangen.“ Pommeroy stopfte seine Pfeife. „Doch was steckte hinter all dem? Wollten Marsianer auf unserer Erde eine Armee von Nichttoten aufbauen?“

In Bornitzkys Haus war Ruhe eingekehrt. Weiβe Zeichen zogen űber ein dunkles Fenster aus Glas. Ein Mann saβ davor.

sabato, dicembre 20, 2008


Analog, Science Fiction and Fact, Jan/Feb 2009

Mir fehlt die Dezember Ausgabe. Das merkte ich nur daran, dass ich auf einmal den dritten Teil Robert J. Sawyers Story ‚Wake’ las, nachdem ich vorher den ersten konsumiert hatte. Sawyer, kanadischer Hugo Preistraeger, hatte diesmal eine langweilige Geschichte vom Zaun gebrochen. Sie besteht aus vier Teilen und wird vermutlich zu einem Buch verarbeitet. Kann nur noch schlimmer werden. Es geht um ein blindes Mädchen, das mit einem elektronischen Implantat wieder sehen kann, doch darűber hinaus auch Verbindung zu einem intelligent gewordenen Teil des Internets aufnimmt. Im ersten Teil wurde, losgeloest davon, eine Hűhnergrippe in China mit der Quarantäne von tausenden Personen bekämpft. Dies wurde im dritten Teil nur am Rande erwähnt und ich habe keine Ahnung, was das mit der wiederhergestellten Sehkraft des Mädchens und der Internetintelligenz zu tun hat.

Die fűr mich beste Geschichte war ‚Doctor Alien’ von Rajnar Vajra. Ein Psychologe der Erde wird auf die Raumstation einer auβerirdischen Händlerrasse eingeladen, um herauszubekommen, was es mit drei Aliens auf sich hat, die von den Tradern in diversen Orten der Galaxis gerettet worden waren. Entgegen allen Erwartungen der Händler, lőst er die Aufgabe mit Gespűr und Logik und ihm wird zur Belohnung am Schluss der Story das Geld zur Errichtung einer Extraterristrischen Klinik auf der Erde zur Verfűgung gestellt.

lunedì, dicembre 08, 2008


Fantasy & Science Fiction, December 2008

Eine der Geschichten war nicht leicht zu geniessen. In „How the Day Runs Down“ schreibt John Langan, wie sich ein Teil der Menscheit in Zombies verwandelt, und der andere Teil versucht, sich gegen diese zu wehren. Dies schildert er am Beispiel einer Familie, die sich mit Nachbarn zu einer Bűrgerwehr formiert hat. Nur ist es nicht spaβig, wenn aus dem Laster, der monatlich das Öl anliefert, ein Dutzend Zombies herausfallen und nicht etwa durch die Fenster oder den Hintereingang ins Haus einbrechen, sondern wie ein Lieferant an die Tűr klopfen. Und damit war es um die Familie geschehen. Zombies dieser Story wurden auch ‚Eater’ genannt, weil sie die Gewohnhait besaβen, die Glieder von den Leibern ihrer Opfer zu reiβen und sich mit Heiβhunger űber sie herzumachen.

Ich schreibe zur Zeit fűr den Monatswettbewerb der www.schreib-lust.de etwas zum Thema Dunkelheit. Dazu fielen mir Zombies ein. Anhand der besprochenen Story werde ich meine Geschichte dahingehend ändern, dass ein paar Tote mehr vorkommen. Bei Zombiegeschichten sollte man sich nicht zurűckhalten.

lunedì, dicembre 01, 2008


Asimov’s Science Fiction Oct/Nov 2008-12-01

Eine Doppelausgabe von mehr als 230 Seiten. Robert Reed hat mit ‚Truth’ eine brillante Story geliefert. Eine Agentin und Verhőrspezialistin erzählt von einem Gefangenen, der in einem geheimen unterirdischen Trakt in den U.S.A. gefangengehalten wird. Er war mit drei Kilo Uran-235 űber die kanadische Grenze gekommen. Sie haben ihn erwischt, nachdem sein Mazda sich auf der eisigen Fahrbahn űberschlagen hatte.

Er kam aus der Zukunft. Das fanden sie heraus, und so erzählt er, mit űber hundert anderen Gotteskriegern, um gegen den Westen vorzugehen. Irak, Iran: Űberall hatten sie ihm zufolge ihre Finger drinnen. Es wird dramatisch und der Gefangene spricht vom Dschijad. Atombomben werden gezűndet, nicht nur in den U.S., ebenso in Russland. Die beiden Staaten rűsten gegeneinander. Aus den Nachrichten, die in den Bunker gelangen, geht hervor, dass die U.S.A. verwűstet sind. Ein Mitglied der Wachmannschaft begeht Selbstmord.

Es dauert eine Weile, bis die Agentin herausfindet, dass es keine weiteren Gotteskrieger gibt, und die Verwűstungen allein auf das Konto des Gefangenen gehen. Dieser muss die Atomsprengsätze hintereinander aus der Zukunft in die Gegenwart geschickt und dort gezűndet haben. So beschliessen sie, ihn auf der radioaktiv verseuchten Erdoberfläche auszusetzen. Er tőtet sich, sobald er aus dem Fahrstuhl gestiegen ist.

Zum Glűck waren die Nachrichten falsch, und auf der Erdoberfläche lief alles seinen normalen Gang.