Überschrift
„Die Luxusfalle“. Da wird an der Mehrheit der Bevölkerung
vorbeigeschrieben, die sich auf härtere Zeiten einstellen muss, und
für Birkin Handbags, Rolex-Uhren usw. wohl nicht so sehr viel übrig
hat. Auf der anderen Seite ist es gut, wenn der Luxusappeal erklärt
wird. Daß man die Objekte knapp hält, um die Spannung hochzuhalten.
Nur geht das en passant an einem vorbei. Meine Uhr hat 60 Euro
gekostet, die funktioniert, und das war es dann auch schon.
Dass
der Kanzler Merz mit seinem Vize Klingbeil, dem Chef der anderen
Koalitionspartei, der SPD ist, aneinander geraten ist, mag für
wenige von Interesse sein. Aber wichtig ist, was (nach Kohl) hinten
raus kommt. Und bis jetzt ist an Sozialreformen noch nichts zu sehen.
Alle
rackern sich ab, geben sich Mühe, und es wird ein Ergebnis
herauskommen, das sicher keinen zufriedenstellen wird. Auch weil
alles so teuer ist, und Milliarden in die Verteidigung gesteckt
werden, die im Grunde auch schon überholt ist, bevor sie überhaupt
anfängt wirksam zu werden. Nur wird das natürlich auch zu spät
gemerkt.
Da
macht es doch Spass, wenn man vom ehemaligen Gesundheitsminister, dem
Lauterbach hört, dass er Kniebeugen und Liegestütze macht. Und an
diesem Beispiel kann man schön erklären, wieso der größte Teil
der Bevölkerung zu doof ist, das nicht zu tun. (Ich schließe mich
da nicht aus).
Und
es wird noch schlimmer. Jetzt können Kinder in Deutschland, ein
großer Teil wenigstens, noch nicht einmal richtig schreiben.
Karlsruhe
kämpft gegen die Große Drüsenameise, die Fundamente, Gehwege
unterhöhlt.
Es
wird über Starmer, den britischen Premier, berichtet, der leicht
angeschlagen ist. Von Leuten seiner eigenen Partei, von den letzten
Wahlergebnissen und einigen Parteikollegen, die sich für einen
Wechsel an der Spitze bereitmachen.
Der
ehemalige Premier Afghanistans wird interviewt. Er muss jetzt mit dem
zurechtkommen, wie es in seinem Land zur Zeit ist, in dem Mädchen ab
einem bestimmten Alter nicht mehr zur Schule gehen dürfen. Das wurde
von dem religiösen Chef dort untersagt, obwohl der Islam nichts
dagegen hat. Ein Land, das ohne ausgebildete Frauen, keine Zukunft
hat.
Und
in China war die Ein-Kind-Politik ein Fehler. Von der Spitze des
Landes angeordnet, und dann aufgegeben, als herauskam, dass dies eine
alte Gesellschaft produzierte. Aus dieser Falle herauszukommen ist
ein bisher ungelöstes Problem.
Eine
Tochter der Deutschen Bahn, eine Regionalbahn, fährt in Indien und
ist pünktlich. Das in Deutschland nachzumachen geht anscheinend
nicht.
In
einem deutschen Altersheim wird experimentiert. Es wurde mit Visoren
ausgerüstet, Virtuell-Reality-Brillen, die Bewohner dort in andere
Länder „transportieren“. Es wurden auch Roboter aufgestellt, die
aber noch Schrott produzieren.
Wenn
unter dem Beitrag „Wie viele Kassen braucht das Land“ vom
Spiegel-Redakteur gesagt wird, dass ein Krankenkassenschwund nicht zu
geringeren Verwaltungskosten geführt hat. Also, dann haben die dort
irgendetwas falsch gemacht. Sage ich.
Es
gibt einen Artikel über Mediensucht von Kindern. Andere Zeiten,
andere Sitten.