So gegen 8:00 Uhr trat Schneider ins Büro, zog seinen Mantel aus und sagte: „Ich brauch jetzt erst mal einen Kaffee.“ Er dachte Udo hätte die Maschine schon angeschmissen, aber der war noch nicht da.
Dr. Schmidt, ihr Vorgesetzter, war schon eine Stunde im Amt, hatte die Bildzeitung studiert, einige Fotos gesichtet, darunter auch das mit der Cthulhu-Statue, die vergessen in einer Ecke des Parks stand, trat in die Tür und fragte: „Wer kümmert sich darum?“
„Worum?“, fragte Udo, der hinter ihm in die Tür kam.
„Der Statue mit, wie hieß der noch gleich? Für diese Statue einen angemessenen Platz im Stadtpark auszusuchen.“
„Cthulhu“, antwortete Schneider. „Wir selbst haben ihn zwar nicht zu Gesicht bekommen. Aber er hat Arkham seinen Stempel aufgeprägt. Und in der Miskatonik University gab es eine Ausgabe von Abdul Alhazreds Necronomicon, das er 730 verfasst hatte. …. Und nun ist es zusammen mit der Universität verschwunden.“
Schneider sah Udo an. „Das wäre doch was, Udo. Wenn wir eine Ausgabe des Necronomicons ausfindig machen könnten.“
„Tja,“ erwiderte der. „Aber in der Ortsbibliothek um die Ecke ist es sicher nicht. Und wieso wissen wir das jetzt alles? Die Erinnerungen waren doch alle flöten gegangen, als wir Arkham verließen?“
Dr. Schmidt war in seinem Büro verschwunden. Schneider bat Lisa, ihn mit dem Gartenbauamt im Stadtpark zu verbinden. „Am besten wir kümmern uns darum,“ meinte Schneider. „Wenn die Statue so unbeachtet in der Gegend herumsteht, könnte das interplanetare Auswirkungen haben.“
„Hier Kommissar Schneider von der Mordkommission. Sie werden sicher mitbekommen haben, dass gestern ein Raumschiff auf der Stadtparkwiese landete und die Besatzung eine Statue mit sich führte und auf der Wiese ablud. Suchen Sie bitte einen angemessenen Platz im Stadtpark aus und stellen Sie die Statue dort auf.“
„Was?“ Schneider sah Udo an. „Die ist bereits aufgestellt. Aber Sie waren es nicht? Wo steht sie denn?“
Schneider hörte sich das an und legte auf. „Sie steht am Eingang der Stadtparkwiese“, rief er Udo zu.
„Dann ist ja gut,“ meinte der und biss in seinen Apfel.






