Diese
Ausgabe ist dem Luxus gewidmet. Ein Wahnsinnsgeschwurbel über
Stätten, in denen die Übernachtung 2000.00 $ kostet. Da kann ich
drauf verzichten und beschreibe das gar nicht erst.
Es
wird die Hotelkette Hyatt beschrieben. War ich nie. In Mariotts
schon, und Holiday Inn. Sind eben Hotels und natürlich in Motels.
Und
Alessandro Pulcini berichtet über Marco Pieroni, der am Euro
Digitale arbeitet, der, wenn alles glatt geht, 2029 herauskommen
soll. Nur gibt es eine Reihe von „wenns und abers“. Zum Beispiel
schafft eine Blockchain nicht 20000 bis 30.000 Transaktionen in der
Sekunde, wie gewünscht. Die Leute müssen sich also noch etwas
einfallen lassen.
Es
wird über Juvelierschmieden geredet, von denen es in Italien einige
gibt. Dann gibt es einen Beitrag über Langlebigkeit, von der die
Canyon Ranch, 4 Tage für 20.000 $ profitiert, die in der Wüste von
Arizona steckt. Sie misst 250 Biomarker im Blut des Gastes.
Dann
die Arsenal Group,
welche sich dem Luxus verschrieben hat. Hier wird über den
Orient-Express berichtet, von dem es auch in Italien einen gibt.
In
China machen sich Roboter breit. In Peking E-Town arbeiten Menschen
und Roboter als Barkeeper zusammen. Roboterkellner arbeiten in
Restaurants und in den World Humanoid Robot Games werden Roboter in
unterschiedlichen Sportarten vorgeführt.
Und
Pininfarina gibt es immer noch. Nun ja, mit Luxus habe ich nichts am
Hut. Deshalb sind mir deren Tätigkeiten entgangen. Sie beschäftigen
sich weiterhin mit Design von Kraftfahrzeugen wie Ferrari, Maserati
etc. Es wird der neue CEO der Gruppe Paolo Dellachà
interviewt.
Dann
werden die Damen vorgestellt, die mit Jeff Bezos Blue Origin das
Vergnügen hatten, für 11 Minuten an der Grenze von Atmosphäre und
Weltraum zu schweben. Darüber hinaus beschreibt der Artikel andere
Luxusreisen wie die mit Zug, im Flugzeug, auf offenem Meer und unter
Wasser.
Es
gibt einen Beitrag über die Mille Miglia, in der Menschen in
Oldtimern herumgurken. Kann ich auch bald mitmachen. Mein Opel Omega
ist schon 38 Jahre alt und fährt immer noch.
In einem Artikel über Drago
Lanificio in Biella wird die Story einer Firma beschrieben, die
sich vom Garnhersteller in ein Stoffmacher gemorpht hat, mit der
Zentrale stets in Biella, Piemonte aber auch einem logistischen Lager
in China.
Dann kommt Poltrona
Frau an die Reihe. Italienisches Unternehmen, natürlich, das
sich international immer weiter ausbreitet.
Dann gibt es ein paar Seiten über Essen. Etwas für
Speisenfanatiker. Ich hatte so um einen Monat mal die Gelegenheit
selbst zu kochen, da meine Frau einen Unfall hatte, und ich war froh,
mal etwas anderes zu machen als sie. Aber auf das vor dem Herd stehen
und das Abwaschen. Darauf kann ich verzichten, und jetzt läuft ja
auch alles wieder wie gewohnt.
So eine Fortune-Ausgabe enthält doch einige Artikel. Sie sind kurz,
aber dafür sind es viele. Nun habe ich den über ein antikes
Schmuckgeschäft vor mir. Da ich mit Edelsteinen auch nichts am Hut
habe, werde ich ihn nicht weiter behandeln. Es gibt aber echte Kenner
von Schmuckstücken, die sich mit Rubinen, Zaffiren und natürlichen
Smeraldi auskennen. Jetzt ist es durch die künstliche Herstellung
von Diamanten noch komplizierter geworden.
Und Gold darf auch nicht fehlen. Hier wird die Leiterin des
Italpreziosi SPA, einer Goldschmiede interviewt.
In Venedig residiert eine Frau, die mit Mode zu tun hat und luxuriöse
Kleider entwirft.
Dann schmuggelt sich Nestle mit seinem Nespresso ein und versucht
über die Kultur des Caffetrinkens sich einen Hauch von Luxus zu
verleihen.
Ich sehe einen Abschnitt über Trump. Was er in der letzten
Legislaturperiode so alles gemacht hat. Warten wir jetzt mal die
Midterms ab.
Dann gibt es etwas über eine AI-Blase. Wenn die Ausgaben nicht mit
den Einnahmen konform gehen, d.h. Sie diese übertreffen, stehen wir
auf dem Schlauch. Aber ich sehe das nicht. Irgendwann werden Menschen
wegfallen, weil die AI mehr macht, und Aktionäre werden jubeln.
Der CEO von Fincantieri wird interviewt. Soweit die Werft dazu in der
Lage ist, wird sie sich bemühen, in der Verteidigung Italiens
mitzumischen. Es fehlt jedoch die kritische Masse, da jedes
europäische Land vor sich hin wurstelt.
Ein paar mehr Frauen werden interviewt. Die Leiterin von UBER-Europa,
ein Sopran, Chiara Taigi, ein associate Professor, Chiara
Piancatelli, die sich übers Marketing auslässt. Dann haben wir den
Kommunikationsdirektor der italienischen Post, und es geht weiter mit
Public Relations Männern. Das ist ein Thema, an dem ich kein
Interesse habe.
Und dann gibt es ja auch noch, was in Italien verbreitet ist,
chinesische, unterbezahlte Malocher in Prato, die für die
Herstellung von Kleidungsstücken, die später für zigtausende an
den Verbraucher kommen, so wenig Geld verdienen, dass sie sich nicht
mal eine Wohnung leisten können, sondern neben der Nähmaschine
schlafen.
Im Gesundheitssektor dieser Ausgabe gibt es ein Interview mit Antonio
Biroccio, dem General Manager von GSK Italia. Eines, was er sagt,
stimmt: Wenn sich jeder impfen lassen würde, wäre das
Gesundheitssystem besser dran.
Ich lese einen Artikel über Pesto, Genova. Habe ich, so glaube ich,
sogar im amerikanischen Supermarkt gesehen, aber nie benutzt.