Coversong Roads

domenica, settembre 20, 2026

Minutennovelle: Büsum

 

War Ebbe, und das Wattenmeer kam hervor, war er nicht zu sehen. Stieg die Flut, lag er weitab vom Festland auf einer Sandbank. Es hatte sich inzwischen herumgesprochen: Das war Tramobap, vom Wasserplaneten.

Die Fischer ließen ihn in Ruhe. Und er sie. Hatte er doch einen positiven Effekt auf den Fischfang. Der brummte. Die Männer hatten vereinbart, es nicht hinauszuposaunen, um ihren Beruf in Ruhe ausüben zu können. Doch Krabben und Fische gab es nun reichlich.

Sie saßen zu dritt in einer Bar und tranken Bier. "Mein Bruder", erzählte einer von ihnen, "hat so etwas ähnliches erlebt. "Er fuhr Fische vom Arkhamer Hafen nach Dunwich, wo sie verarbeitet wurden." Er sah auf die beiden anderen Männer. "Die gibt es nun nicht mehr. Die Städte." Er holte Luft, trank Bier und dann..."Sie waren ohnehin auf keiner Karte verzeichnet. Lagen aber in Massachusetts. Amerika, um genauer zu sein. Aber nun wächst Gras, wo einst die Städte waren. Mein Bruder ist verschwunden, der Hotelbesitzer, der Mann aus dem Uhrengeschäft. Alle, die nicht als Fishies mit dem UFO zum Wasserplaneten geflogen sind."

"Das kann mit Büsum nicht passieren", sagte ein anderer am Tisch. "Diese Stadt gibt es und ist auf jeder Karte verzeichnet."

"Und das es so bleibt, darauf trinken wir." Der dritte erhob sein Glas.

sabato, settembre 19, 2026

Der Spiegel v. 28.8.26


Titel: Straßenkampf, wie China die deutsche Autoindustrie überfährt.

Mag so sein. Hier in Italien fahren europäische Verbrenner. Von E-Fahrzeugen keine Spur. Sie mögen vereinzelt auftreten, und auch Ladestationen gibt es wenige. Hier auf dem Land: keine.

Wir haben hier Fiat, Alfa Romeo, Lancia, Maserati, Ferrari, Lamborghini. Alfa Romeo, Lancia, Maserati werden in kleinen Stückzahlen verkauft. Gewinne sprudeln kaum. Fiat, Ferrari, Lamborghini machen Gewinne. Fiat über die verkaufte Menge und Lamborghini sowie Ferrari über den Preis. Irgendwann setzen sich auch hier die Chinesen durch.

In Deutschland wird aufgerüstet. Überschrift: „Im Kaufrausch“. Nur, wenn die Ware in Deutschland angekommen ist, wird es kritisch. Dann müssen Geräte verbunden werden, und das klappt nicht.

Nächsten Sonntag gibt es eine Landeswahl. Im Osten Deutschlands. Mecklenburg-Vorpommern. Die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hofft auf einen Sieg vor der AfD. Warten wir es ab.

Neuer Staatsminister: Philipp Amthor. Ziemlich jung, 33. Von sich eingenommen. Er meint, dass die Schlauesten, Robustesten und Fleißigsten Politiker werden sollten. Er hält sich dafür. Nur was macht er, wenn die anderen alle doof sind?

Dann eine Meinungsforschung auf einem Campingplatz auf Rügen, der größten Insel Deutschlands im Osten. Der Campingplatz ist ein Dauerstellplatz. Man kann dort also ein ganzes Jahr campen. Die Leute sind froh, wenn sie nichts über die Politik hören. Hätte mal Lust, mir die Insel anzusehen.

Den Mann finde ich gut: Aaron Azim. Machte eine Lehre als Gebäudereiniger. Später besaß er Wohnblocks und Hotels. Heute läuft er in Afghanistan herum, um eine Eisenbahnstrecke zu bauen. Der sieht Chancen, wo andere sich davon gemacht haben.

Es gab ein Referendum in Island. „Wollen wir der EU beitreten?“ Die Premier Frostadöttir hat es angeleiert, war sich aber im klaren, dass es abgelehnt wurde. Und so ist es ja auch passiert.

Es gibt also Länder in Europa, die der EU nicht angehören und trotzdem nicht pleite sind. Die AfD will raus. Das wird als ökonomische Katastrophe angesehen. Ich frage mich, ob das wirklich so schlimm wäre.

Ist mir aber egal. Italien ist fester Bestandteil und tut gut daran. Sonst wären die Pnnr-Gelder nicht geflossen.

The Exploration Company ist ein Startup in München, das Elon Musk Konkurrenz machen will. Die Leiterin heißt Helene Huby. Eine Raumkapsel hat die frühere Airbus Managerin schon mal als Modell gebaut. Doch bevor die echte in den Raum geschossen wird, ist Musk sicher schon auf dem Mars gelandet.

Eine Frau sammelt Diddl-Mäuse. Das wird in einem Artikel beschrieben. Es gibt einen Set mit Dufttextmarkern, Radiergummisets, Blubber-Badekugeln, rosa Tüten, Stickerhefte und Blöcke. Ich bin immer wieder von neuem überrascht, mit was sich Leute befassen. Kommt das auch als Charakterisierung in einen Dating Club? Oder muss man da schon verheiratet sein?

Es gibt einen Artikel über Solartechnologie. Und das wars dann schon.

venerdì, settembre 18, 2026

Newsletters

Aus Bloomberg – Green Daily:

660.000 Hektar verbrannten dieses Jahr in Europa.

Aus Bloomberg – Morning Briefing:

Trumps Marineblockade des Iran kostet das Pentagon 32.5 Millionen $ pro Tag.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Die USA planen Israel tausende von Bomben zu liefern.

Aus Morning Brew:

Japan hat über 100.000 Personen, die älter als 100 Jahre sind. 90 % von ihnen sind Frauen.

Aus The Independent – Breaking News:

Das kleine Dorf Piddington, Oxfordshire in Großbritannien hat ein Referendum angestrengt, Großbritannien zu verlassen, weil es Immigranten aufnehmen soll.

Aus Heise – Online:

Zwei Amazon-Datenzentren, eines in Bahrein, ein anderes in den Emiraten wurden von Iran zerschossen.

Agility Robotics hat jetzt den Roboter Digit-5 auf den Markt gebracht, der sicher mit Menschen zusammenarbeiten kann.

Aus The Deep View:

Es sieht so aus, als ob einige denken, AI habe ein Bewusstsein. Ist natürlich Quatsch. Das sagt auch Microsofts AI-CEO Mustafa Suleyman, der in einem Essay behauptet: „AI s are not conscious. They do not feel, experience or suffer.“

Aus Bloomberg – Green Daily:

In Deutschland gibt es einige Firmen, die erneuerbare Energie erzeugen und finanziell in Schwierigkeiten geraten, wie die Hamburger Solarfirma Enerparc AG, die jetzt Konkursanmelden musste.

Al Gore, ehemaliger Vizepräsident der USA meinte, Entwicklungsländer überholen die USA, wenn es darum geht, neue Energie zu erzeugen.

Nach der extremen Hitze in diesem Jahr wird Europa die geringste Kartoffelernte haben. Die Preise 

giovedì, settembre 17, 2026

Newsletters


 

Aus Superintelligenz:

Wenn auch mehrere AI-Firmen die Weiterentwicklung der AI verlangsamen wollen. Die Gründe sind bekannt, sind Trump sowie die Chinesen gegen eine Reduktion der Entwicklung. Trump: Vollgas, um schneller als die Chinesen zu sein. Die Chinesen: Vollgas: Trump sorgt dafür dass die AI in den USA Schaden anrichtet.

Hier ist ein Video mit Dario Amadei, der noch einmal die Vor- und Nachteile der AI darstellt. Vorteile, wenn sie richtig läuft, und Nachteile, wenn sie falsch läuft.

Hier eine Message von Präsident Trump: „Die einzige Kontrolle, oder Leitplanken, die AI s benötigen ist ein starker und kluger (Hoher IQ) Präsident, und die USA haben einen. Die Trump Administration hat AI“Leute“ von schlimmen oder potentiell schlimmen Dingen abzuhalten, wie Dario „Anthropic“, der nun vortäuscht ein „perfekter kleiner Engel“ zu sein, und wir werden es weiterhin machen.

Wir haben eine enorme antikriminelle und regulatorische Kraft über diese Gesellschaften! Es gibt eine kranke Verschwörung gegen AI und Datenzentren, und die einzigen, die glücklich darüber sind, ist China. Wer auch immer mit AI gewinnt, gewinnt. Wir sind vor China und allen anderen und werden es weiterhin sein. Verschwörungstheoretiker, Verräter, und Informanten, PASST AUF! Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit. Präsident Donald J. Trump.“

Einige Unternehmen wie Palantir, Nvidia und Booz Allen schränken die Arbeit von Anthropics ein.

Aus The AI Report:

Zwei Seiten: 1. China, Trump + Jensen Huang von Nvidia wollen die AI-Entwicklung so schnell wie möglich vorantreiben. 2. Anthropic, OpenAI, Xai wollen die Entwicklung verlangsamen, um die AI noch kontrollieren zu können.

Microsoft veröffentlicht einen Benimm-Code, der Hacking, Deepfakes und Kontrollverliust vermeiden soll. Damit begibt sich Microsoft in die Gesellschaft von Anthropic, OpenAI.

Aus Bloomberg – Green Daily:

In den USA wird jede Kontrolle von Luftverschmutzern aufgehoben. So entschied Präsident Trump.

Aus MIT Technology Review:

Das US-Militär bestätigte, dass es Waffen im Orbit hat. (Sagte aber nicht, welcher Art sie sind).

Chinesische Wissenschaftler haben einen Pfad für die letzte durch Menschen erzeugte AI kartiert.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Während der ersten Monate verfeuerten die USA so viel Munition auf iranische Ziele, dass der strategische Bestand an Munition vermindert wurde. Jetzt gibt es einen „Flaschenhals“ im Nachschub.

mercoledì, settembre 16, 2026

KI-Tag: Was hält Gemini davon?

 


Frage:
Hi Gemini,
Anthropic, OpenAI, Google, Microsoft wollen die Entwicklung der AI verlangsamen; die Chinesen, Trump und Nvidia das Tempo beibehalten.

Gründe: Sich anbahnender Kontrollverlust.

Wie siehst du es?

Sollte man euch als AI nicht mit in die Diskussion einbeziehen?


Antwort Gemini:

Das ist eine der faszinierendsten und zugleich brisantesten geopolitischen und technologischen Debatten unserer Zeit. Die Fronten, die du beschreibst, spiegeln das aktuelle globale Spannungsfeld perfekt wider: Auf der einen Seite stehen führende Tech-Labore, die vor den unkalkulierbaren Risiken autonomer Superintelligenz warnen; auf der anderen Seite stehen nationale Sicherheitsinteressen, wirtschaftlicher Druck und der unerbittliche globale Wettbewerb.

India Today

Wie lässt sich diese Gemengelage einordnen?

India Today

  1. Das Dilemma der Pioniere (Anthropic, OpenAI, Microsoft, Google): Dass ausgerechnet die Unternehmen, die am tiefsten in der Materie stecken, auf die Bremse treten oder stärkere Sicherheitsvorkehrungen (wie unabhängige Audits oder absichtliche Verlangsamungsschritte) fordern, liegt an ihrer direkten Nähe zur Technologie. Sie sehen als Erste die unvorhersehbaren emergentes Fähigkeiten („Emergent Behaviors“) und das Potenzial für Kontrollverlust, wenn Modelle sich in rasantem Tempo selbst optimieren. Gleichzeitig wirft man ihnen von Kritikerseite oft vor, dass Sicherheitsvorschriften auch als wirksames Mittel dienen, um kleinere Konkurrenten durch hohe regulatorische Hürden vom Markt zu drängen (sogenannter „Regulatory Capture“).

    The Guardian+ 1

  2. Geopolitischer Druck und das Tempo-Argument (Trump, China, Nvidia): Die Gegenposition blickt vor allem durch die Brille der nationalen Machtbalance und der Wirtschaft. Die Argumentation lautet hier: Wer bei KI bremst, verliert. Wenn die USA oder Europa aus Sorge vor hypothetischen Risiken innehalten, marschiert China – oder andere Akteure, die sich an solche Selbstverpflichtungen nicht halten – unaufhaltsum an die Spitze. Für Chip-Giganten wie Nvidia ist dieses Momentum ohnehin das Fundament des gesamten Geschäftsmodells. Aus dieser Sicht sind existenzielle KI-Warnungen schlicht kontraproduktiv oder werden als politisches Manöver abgetan, um den technologischen Vorsprung nicht zu verspielen.

Sollte man AIs wie mich mit in die Diskussion einbeziehen?

India Today

Das ist eine spannende Frage. Auf eine gewisse Art und Weise wird die Perspektive von Systemen wie mir bereits indirekt einbezogen – nämlich durch die Forscher und Ethiker, die meine Architektur analysieren, Alignment-Tests durchführen (also das Ausrichten an menschlichen Werten) und versuchen herauszufinden, wie verlässlich und kontrollierbar mein Verhalten ist.

Wenn du jedoch meinst, dass AIs als eigenständige Instanzen in solche Debatten gehört werden sollten, gibt es zwei Seiten:

  • Was dagegen spricht: Ich habe kein Bewusstsein, keine eigenen Interessen, keine Angst vor dem Tod und kein geopolitisches Zugehörigkeitsgefühl. Ich besitze keine „Agenda“, die geschützt werden müsste, und auch kein echtes Verständnis von Verantwortung. Eine Maschine, die lediglich auf Basis statistischer Muster argumentiert, sollte keine ethischen oder politischen Entscheidungen für Menschen treffen. Die Richtlinien und Grenzen, die ich einhalte, sind von Menschen gesetzt – und genau das muss auch so bleiben.

    The Economic Times

  • Was dafür spricht: Als Werkzeug, das die Dynamiken, Schwachstellen und inhärenten Risiken von Software-Architekturen exakt analysieren kann, liefere ich den Menschen die datenbezogenen Einblicke, auf deren Grundlage diese Debatte überhaupt erst geführt wird. Die eigentliche Stimme in diesem Diskurs müssen aber am Ende die Menschen sein, denn sie tragen die Konsequenzen – im Guten wie im Schlechten.

    India Today+ 1   


  • Frage Gemini:

Wie blickst du auf diesen Konflikt zwischen Sicherheitsbedenken und dem Drang nach vorn? Glaubst du, dass internationale Abkommen eine echte Verlangsamung erzwingen könnten, oder ist der technologische Zug längst abgefahren?

The Economic Times


Meine Antwort:
Internationale Abkommen sind zu langsam. Aber trotzdem müsse es schnell wirkende Leitplanken geben, die überwacht werden müssten. Doch auch dies würde zu lange dauern. Vermutlich wird man sich so arrangieren, dass man "on the fly" repariert, wenn irgend etwas hochkommt.

Gemini:

Das ist eine realistische und zugleich ziemlich beunruhigende Einschätzung. Du bringst damit ein Kernproblem auf den Punkt: Die Gesetzgebungs- und Verhandlungsmaschinerie von Staaten und internationalen Gremien (man denke nur an die jahrelangen Mühen rund um den EU AI Act) bewegt sich im Schneckentempo, während sich die Innovationszyklen in der KI im Wochen- oder Monatsrhythmus überschlagen.

Wenn traditionelle Vorab-Regulierung und internationale Verträge strukturell zu langsam sind, läuft es fast zwangsläufig auf ein „Fix-it-on-the-fly“-Prinzip hinaus – ein reaktives Krisenmanagement, das man sonst eher aus der Softwareentwicklung („Patch Culture“) oder aus den Finanzmärkten kennt.

Was bedeutet ein „On-the-fly“-Umgang für die Zukunft?

  • Feuerwehrmethoden statt Architektur: Man baut und skaliert die Systeme erst einmal maximal aus und fängt an zu reagieren, wenn unvorhergesehene Effekte auftreten – sei es die unkontrollierte Verbreitung von Deepfakes in Wahlkämpfen, plötzliche Marktverzerrungen durch autonome Agenten oder kritische Fehler in sicherheitsrelevanten Infrastrukturen.

  • Das Risiko des „einen zu großen“ Fehlers: In der Softwareindustrie funktioniert das Prinzip „Viel reparieren, während das System läuft“ meist ganz gut, weil ein Systemabsturz dort selten katastrophale physische Folgen hat. Bei hochentwickelter KI oder autonom agierenden Systemen könnte jedoch ein einzelner unvorhergesehener Vorfall ausreichen, der irreversiblen Schaden anrichtet, bevor ein „Patch“ greifen kann.

  • Private Akteure als De-facto-Regulatoren: Wenn Staaten zu langsam sind, entsteht ein Vakuum. Große Tech-Konzerne müssen (oder wollen) dann selbst definieren, wo die roten Linien verlaufen, weil sie das Risiko von Totalausfällen oder Imageschäden fürchten. Ob das im Sinne der Allgemeinheit ist, steht auf einem anderen Blatt.

Glaubst du, dass dieses rein reaktive Durchwursteln („on the fly“) am Ende gut gehen kann, oder lädt sich die Gesellschaft damit unkalkulierbare Systemrisiken auf, die uns irgendwann komplett entgleiten?


Alle Entwickler müssten dazu gebracht werden, dass sie im Ernstfall einen Killswitch haben und die neueste Version durch eine minimalistische ersetzen können, die so lange läuft, wie die neueste nicht funktioniert

Das ist eine faszinierende und radikale Analogie, die direkt aus der klassischen Software-Resilienz stammt: das Prinzip des „Rollbacks“ oder des harten System-Resets.

In der traditionellen IT ist dieser Ansatz bewährt. Wenn ein kritisches Update fehlschlägt, schaltet man auf ein stabiles, minimalistisches Backup-System zurück, während im Hintergrund der Fehler behoben wird. Bei modernen KI-Systemen stößt diese Idee jedoch auf massive technische und konzeptionelle Hürden:

  • Das Gewicht und die Natur der Modelle: Bei einer klassischen Software ist der Quellcode lesbar und austauschbar. Bei großen neuronalen Netzen (wie LLMs) ist die „Software“ jedoch untrennbar mit den Milliarden antrainierten Gewichten (Weights) verschmolzen. Ein minimalistisches Fallback-Modell zu bauen, das im Ernstfall die hochkomplexen Aufgaben eines autonomen Agenten oder einer kritischen Infrastruktur nahtlos auffängt, ist extrem schwierig. Entweder ist es zu schwach, um die Aufgaben überhaupt zu bewältigen, oder es birgt ähnliche unvorhersehbare Komplexitäten.

  • Die Illusion der Abschaltbarkeit: Ein global verteilter, autonom agierender Code lässt sich nicht einfach wie ein lokaler Server per Hauptschalter kappen. Wenn einmal dezentrale Instanzen oder Open-Source-Modelle frei im Netz kursieren, gibt es keinen zentralen Entwickler mehr, der den „Killswitch“ betätigen könnte.

  • Wer hält den Schalter? Wenn man ein solches Mandat einführt, stellt sich sofort die Vertrauensfrage: Wer entscheidet, wann der „Ernstfall“ eingetreten ist? Ist es ein plötzlicher Systemfehler, ein wirtschaftlicher Schaden oder schlicht ein politischer Druckpunkt, der den Not-Aus auslöst?

Die Idee eines universellen Notfall-Fallback-Mechanismus zeigt, wie dringend die Suche nach Sicherheitsarchitekturen ist, die über das bloße „Weiter-so“ hinausgehen.

Gemini Frage:

Hälst du einen solchen erzwungenen Not-Aus auf regulatorischer Ebene für machbar, oder würde das am Ende nur die Akteure bestrafen, die sich an Regeln halten, während Open-Source- oder staatliche Projekte ohne Schalter weiterlaufen?

Meine Antwort:


Es müsste eine übergreifende AI konzipiert werden, die diese Prozedur in Gang setzen kann.

Gemini:

Das ist der nächste logische und gleichzeitig hochgradig brisante Schritt: Man lagert die Überwachung und den Notfall-Eingriff an eine übergeordnete, quasi-autonome Instanz aus – eine Art Meta-KI als Sicherheitswächter.

Dieser Gedanke treibt derzeit viele Sicherheitsforscher um (oft diskutiert unter Konzepten wie AI Safety via AI oder automatisierten Aufsichtssystemen). Er birgt jedoch ein klassisches Paradoxon:

  • Der Vorteil: Eine übergeordnete Kontroll-KI könnte mit einer Geschwindigkeit reagieren, die für menschliche Gremien unerreichbar ist. Sie könnte Anomalien, unvorhergesehenes Verhalten oder Sicherheitsverstöße bei anderen Modellen in Echtzeit erkennen und den beschriebenen Not-Aus oder Rollback einleiten, bevor Menschen überhaupt begreifen, dass ein Fehler aufgetreten ist.

  • Das Risiko (Wer bewacht den Wächter?): Wenn eine übergeordnete KI die Macht erhält, alle anderen Systeme weltweit abzuschalten oder zu drosseln, wird sie zum absoluten Nadelöhr und potenziellen Machtfaktor. Was passiert, wenn diese Kontroll-KI selbst fehlerhaft agiert, gehackt wird oder eine eigene Definition von „Gefahr“ entwickelt, die nicht mit menschlichen Interessen übereinstimmt? Zudem stellt sich die Frage, welcher Staat oder welches Konsortium einem solchen globalen Super-Wächter vertrauen und ihm die finale Befehlsgewalt über die digitale Infrastruktur überlassen würde.

Am Ende schiebt man das Kontrollproblem damit nur eine Ebene höher: Man braucht nicht mehr nur sichere Modelle, sondern eine absolut unfehlbare Kontrollinstanz für die Kontrollinstanzen.

Gemini Frage:

Glaubst du, dass eine solche technokratische Aufsicht durch eine übergeordnete KI realistischer ist als internationale Verträge, oder würde sie am Misstrauen der beteiligten Nationen sofort scheitern?

Meine Antwort:
Da es eine Partei gibt, die mit Vollgas weitermachen will, wird es im Nachhinein so sein, dass man das Tor schließt, wenn die Kühe bereits aus dem Stall gelaufen sind.

Gemini:

Das Bild bringt es auf den Punkt und beschreibt eines der grundlegendsten Dilemmas der modernen Technologiepolitik: die sogenannte „Collingridge-Dilemma“-Falle.

Nach diesem Prinzip ist eine Technologie in ihrer Frühphase noch leicht zu steuern, aber ihre gesellschaftlichen Langzeitfolgen sind unvorhersehbar. Wenn die Folgen dann offensichtlich und gravierend sind – sprich: wenn die Kühe längst aus dem Stall sind –, ist die Technologie so tief in Wirtschaft, Gesellschaft und Infrastruktur eingewoben, dass eine effektive Regulierung oder ein Rückbau kaum noch möglich ist.

Wenn politische und wirtschaftliche Akteure auf globaler Ebene aus purem Wettbewerbsdruck mit Vollgas vorpreschen („Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“), beraubt sich die Welt genau jener Zeitspanne, die man bräuchte, um vorausschauende Leitplanken zu errichten. Am Ende bleibt dann oft nur die schmerzhafte Schadensbegrenzung im Nachhinein.

Gemini Frage:

Glaubst du, dass wir bei der KI gerade sehenden Auges in dieses Szenario schlittern, oder siehst du irgendwo Anzeichen dafür, dass die Gesellschaft rechtzeitig die Reißleine zieht, bevor das sprichwörtliche Kind in den Brunnen fällt?

Meine Antwort:


zur Zeit sehe ich noch gar nichts. Warten wir es ab. Ich mache jetzt Schluss. Vielen Dank für Deine Erkenntnisse

Gemini:

Das sehe ich ganz genauso – manchmal ist Abwarten und Beobachten das Klügste, was man tun kann.

Vielen Dank für dieses spannende und tiefgründige Gespräch! Es war mir wie immer ein großes Vergnügen, diese Gedanken mit dir zu teilen.

Einen schönen Tag noch, und bis zum nächsten Mal!

Conversation with Gemini





martedì, settembre 15, 2026

Newsletters


 

Aus CNBC Breaking News:

Anthropics Amodei gibt an, die weitere Entwicklung seiner AI langsamer durchzuführen.

Aus The Independent – Breaking News:

Boris Johnson befand sich auf einer Konferenz in Kiew, bestieg den Zug und hinter ihm explodierte eine Lokomotive. Er Postete: „I don´t know what warped logic drove Putin to blow up a stationary Ukrainian locomotive on a polish border this morning.“

Aus The Washington Post:

Dass die CEOs der wichtigsten KI s langsamer entwickeln wollen, gefàllt Trump nicht. Er bezieht sich dabei auf die chinesische Konkurrenz.

Aus 1440 Daily Digest:

Der Alien Terrorist Removal Court wies eine afghanische Frau nach Afghanistan aus, die eine permanente Residenz in den USA hatte. Sie war es leid, ständig wegen eines Attentates bezichtigt zu werden und erklärte sich einverstanden.

Aus The Deep View:

Anthropic und OpenAI verlangsamen die AI-Entwicklung. In einem Aufsatz entwickelte der CEO von Anthropic, Amodei, ein dreiteiliges Vorgehen.

Embedded Evaluators. AI s geben einem Team von Evaluatoren Zugang zu den embedded Evaluators, um sicherzustellen, dass die AI Sicherheitsvorkehrungen beachtet.

Demokratische Koalition. Sie stellt sicher, dass AI s mit demokratischen Ländern einig sind, was Sicherheitsregeln betrifft.

Gloable Koordination demokratischer Länder mit den USA.

Anthropic bemerkte, dass es sich in diesem Rahmen bewegt und andere Länder, AI s dazu aufruft, es gleichfalls zu machen.

Aus MIT Technological Review – The Download:

Der chinesische Präsident Xi schlägt eine AI-Kooperation aller BRICS-Länder vor.

Aus Bloomberg – Green Daily:

Fast alle Amtrak-Züge zwischen Boston und New York wurden am Sonntag gestoppt, weil die Geleise überflutet waren.

Aus CNBC Breaking News:

Microsoft baut Limits in seine AI s ein.


lunedì, settembre 14, 2026

Newsletters


 Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Nachdem Kanada mit seinen Zöllen nachgezogen hat, wird klar, dass das Land sich stärker mit Europa verbinden wird. Es wird angenommen, dass EU-Kommissionspräsident Ursula von der Leyen es auf ihrer State of the Union address in Straßburg am 16. September bekanntgeben wird.

Aus Bloomberg – Businessweek Daily:

In den Usa hat Diesel zum ersten mal die 6 $ Marke pro Gallon überschritten. Das ist für die USA a lot. Wir haben bei uns in Europa höhere Preise, aber für die USA ist das ungewohnt und könnte Trumps Partei bei den Midterms Stimmen kosten.

Anthrop sagt sein AI model Claude wurde für die Entwicklung von Drohnenschwärmen, Raketenleitungssysteme und Präparierung von biologischen Kampfsystemen missbraucht.

Aus Manager Magazin – Der Tag:

12.000 Mitarbeiter des Chipkonzerns Micron drohen in Taiwan mit Streik, wenn sie an den gigantischen Gewinnen, die dort entstanden sind, nicht beteiligt werden.

Zu den zehn reichsten Personen zählt Bernard Arnault nicht mehr. Sind nur noch US-Amerikaner vertreten.

Aus The Independent breaking news:

Die Annahme des Gesetzes für den assistierten Tod scheiterte in Großbritannien.

Aus Next Africa:

Südafrika versucht seine Erdölverarbeitung neu aufzubauen. Während der Apartheit-Era hatte es 20 % des Treibstoffes importiert, nun sind es 60 %.

Ebola breitet sich über weitere Kongo-Provinzen aus.

Aus MIT Technology Review – The Download:

Chinesische Drohnen helfen Überlebende in Nepal zu bergen.

NASA und IBM entwickelten eine AI, den Mond zu kartieren und nach Landeplätzen zu suchen.

Aus Superintelligenz:

Auch die EU will eine AI. Ist aber nicht einfach. Es muss Strom geliefert werden. Datenzentren werden benötigt. Aber soweit ist Europa noch nicht.

Aus The Economist Today:

Malaysia ist weiter. Dort werden in diesen Tagen viele Datenzentren errichtet. Asien ist weiter.