martedì, maggio 21, 2019

Business Week, dd. April 15, 2019



Titel „Germany´s fragile future“ (Deutschlands zerbrechliche Zukunft). Zur Zeit läuft es noch recht gut, so wie ich es von Italien aus sehe, und vielleicht kann man die Zukunft noch weiter hinausschieben. Doch die großen Banken schwächeln schon jetzt und wenn die Automobilindustrie nicht einen höheren Gang einlegt, werden die 800.000 Mitarbeiter sich bald fragen, ob sie noch gebraucht werden. BMW wurde als Beispiel herangezogen. Um einen Motor für den BMW M3 zu bauen, benötigt man 3500 – 3700 Dollar. Für einen Tesla-Elektromotor 754 $. Dafür sind die Batterien sehr teuer (13.000 $). Warten wir eine Preisreduzierung ab, und wie es mit den E-Mobiles weitergeht.

Ich hatte das Vergnügen bei BMW in Greer, South Carolina zu arbeiten, als das gigantische Werk dort gebaut wurde. Ich war bei den Einweihungsfeierlichkeiten dabei und kaufte mir für diesen Anlass eine Jacke, ein weisses Oberhemd und einen Schlips. Hatte mein Quartier in Greenville und zog dort später wieder hin, weil Greenville mit dem Blind Horse Saloon ein Wahnsinns Country & Western Lokal hatten, wo ich abends Line Dances machte oder Couple Dances. Hier ein Foto. Ich bin der ganz hinten in der Ecke.

Doch losgelöst von Banken und Autos. Die Business Week meint, Deutschland sei träge geworden, obwohl das Gefühl da sei, dass sich etwas änderen würde. Doch niemand sei darauf vorbereitet. Im neuen „Spiegel“ klingt es so ähnlich, doch darüber später.

Es gibt noch eine lange Geschichte über einen Con-Man (Hochstapler, Betrüger) in der Dominikanischen Republik, der einem großen Familienclan Hoffnung auf gewaltigen Reichtum machte, in dem er ihm erzählte, ihre Vorfahren hätten eine Goldmine betrieben, einen Anteil des Goldes an den spanischen König abgegeben und den Rest auf Konten schweizerischer Banken transferiert. Er, der Con-Man, würde dem Clan das ihm zustehende Geld verschaffen gegen eine Gebühr. Ein überdimensionierter Enkel-Trick.

Geröstete Grasshüpfer. Scheint in Mode zu kommen. Beliebt in Mexico, werden sie jetzt in die USA eingeführt.

lunedì, maggio 20, 2019

Fortune, Maggio 2019




Italien wird von Wolken, Regen, Wind heimgesucht, und das schon seit einiger Zeit. In den Hotels an der Adria, treffen die Absagen der Wochenend-Ausflügler ein, Erkältungen grassieren. Ich habe auch eine, hätte auch in Hamburg bleiben können.

Wenn ich den „Spiegel“ und die Tageszeitungen lese, beherrscht banale Politik das Feld. Mir kommt es vor, als lebten Politiker und deren Anhänger in einem Parallel-Universum. Politik kreist um sich selbst, weitgehend entkoppelt von den Bedürfnissen der Bevölkerung.

Seht euch hingegen die Schmuckstücke von Cindy Chao an, über die ich zum ersten Mal in der South China Morning Post las. Umwerfend. Doch nun zum Magazin.

Von den drei Business-Magazinen auf italienisch Capital, Forbes und Fortune finde ich Fortune am besten gelungen, weil sich das Magazin auf Themen konzentriert, die uns in Zukunft berühren werden, während Forbes und Capital junge und alte Unternehmer, deren Familie, ihre Tätigkeiten in den Vordergrund stellen, in dem die Menschen zum Ausdruck bringen, was sie doch für tolle Hechte sind. Fortune werde ich weiter kaufen.

Das Thema dieser Ausgabe sind Blockchain, deren Funktion erklärt wird, sowie das italienische Gesundheitswesen. Im Grunde gibt es ausser Kryptowährungen wie Bitcoin und Konsorten noch keine nennenswerten Unternehmen, die ihre Geschäftsvorfälle mit Blockchain abwickeln. Startups dafür reichlich, die an Blockchains herumpfriemeln. Es dauert länger als angenommen.

Aus den USA kommt ein interessanter Artikel über das eHR (Electronic Health Records), die nach zehn Jahren und Ausgaben von 36 Milliarden Dollar noch immer nicht bugfrei sind. Bugs sind Programmfehler. Dokumente verschwinden aus der Datenbank, Patientendaten sind nicht vollständig, Ergebnisse von Diagnosen bleiben im Netz stecken. Resultat: Einige tote Patienten.

Das erinnert mich an Zeiten, in der ich Programmierer war, als der Ausdruck Spaghetti-Code im Artikel erwähnt wurde. Ein Fehler war die Konzeption, die Forderung, alle Vorgänge auf einmal zu kodieren. Tests wurden vernachlässigt. Und es kamen Programme wie eine Eier legende Wollmilchsau dabei heraus. Dabei gibt es gerade in den U.S.A Unternehmen, die in der Datenverarbeitung vorbildlich sind. Dow Chemical zum Beispiel, für die ich Anfang der 90er zwei Jahre tätig war. Die Geschäftsvorgänge worldwide wie Einkauf, Verkauf, Materialwirtschaft, Buchführung etc. etc. sollten auf der ERP-Software von SAP laufen. Es wurde mit nur einem Produkt, Styrofoam angefangen. Die Vorgänge wurden laufend getestet, und erst wenn die Abläufe hundert prozentig funktionierten, wurde die Programme vom Test-System ins Produktions-System überführt. Wenn etwas in dieser Art für die Umstellung des eHR durchgeführt worden wäre, hätte es diesen Artikel nicht gegeben. Er umfasste 16 Seiten. Unwahrscheinlich, dass an ein Smartphone gewöhnte jüngere Menschen ihn lesen. Irgendwann ist die Länge von Artikeln wie diesem nicht mehr zumutbar, da das Gehirn der Leser nur noch Telephon-Messages verarbeiten kann.

Eines ist sicher, und das meint auch ein Mitarbeiter der Boston Consulting Group in einem weiteren Beitrag: bei dem italienischen Gesundheitswesen gibt es reichlich Luft nach oben. Das wissen auch die Big Four Amazon, Google, Microsoft und Apple. Sie arbeiten dran. Wäre ich noch im Berufsalter, würde ich mich an Healthcare ranmachen. Interessante Tätigkeiten sind garantiert.

Neben einigen weiteren Beiträgen über das obige Thema wurde Zuckerbergs Facebook ins Visier genommen. Es steht laut COO Sheryl Sandberg auf drei Pfeilern: Benutzerdaten, Werbe-Einnahmen und kostenlose Inhalte. Letztes Jahr nahm Facebook 56 Milliarden Dollar ein. Immer mehr soll KI (Künstliche Intelligenz) eingesetzt werden, um Fake-News herauszufiltern. Das passiert in Millisekunden-Schnelle. Nur bei der KI ist es so. Niemand der Menschen weiss genau, warum sie es so macht, wie sie es macht. Stellen wir uns einen mit KI ausgestatteten Cyber-Roboter-Soldaten vor. Niemand weiss genau, warum er gerade d e n Menschen erschiesst. Das ist bei KI nun mal so. Dafür entscheiden sie viel schneller als Menschen, und ein Grund mehr, sich aus Kriegen herauszuhalten.





giovedì, maggio 16, 2019

Was gibt es so?


Der Armbrustmordfall

Eine Seite in unserer Tageszeitung „Il Resto del Carlino“ war dem Armbrustschiessen in Deutschland gewidmet. Mir ist bekannt, dass es in den U.S.A eine Saison für Armbrustschützen gibt, die im Herbst in den Wäldern auf Jagd gehen. Sie müssen eine rote Warnjacke tragen, damit sie nicht für Wild gehalten werden. Da die Jäger in den Wäldern übernachten, werden die zurückgebliebenen Frauen als Hunter-Widows bezeichnet. Und damit ist die Jagd auch in den Tanzlokalen eröffnet. Ich war dabei :-).

Was nun diese 5 Toten in Deutschland angeht, gehörten sie anscheinend einer Art von Sekte an, in der ein Mann sich vier Frauen hörig gemacht hat. (Abwegige Annahme): Anscheinend klappte es in dem Internetspiel Second Life so gut, wo so etwas nicht unüblich ist, und er probierte es im Real Life aus. Nur die Armbrüste gaben dem Fall eine tödliche Wendung. Sie haben nicht mehr merken können, dass es kein Cyberspiel war.


Motor Valley

Es wird über das „Motor Valley Fest“ in Modena berichtet. Nett, wenn man so viel Enthusiasmus sieht. Nur wird vergessen, dass bald die E-Cars um die Ecke kommen und Autos mit Verbrennungmotoren auf dem Schrotthaufen der Geschichte landen. Die Leute sollten sich lieber darauf vorbereiten, sonst finden sie sich an der gleichen Stelle.


Gesundheitssystem Italien

2016 ca. 49.000 an Infektionen Gestorbene in italienischen Krankenhäusern. 30 % der EU. Die meisten von ihnen hatten das Alter von 75 Jahren überschritten. Oops, das hätte ich auch sein können. Dachten sie, Antibiotika seien Karamellen?

Die durschnittliche Wartezeit für Leistungen beträgt 2 Monate. Durch Privatzahlungen kann man sie auf 7 Tage verkürzen. Wartezeiten sind von Region zu Region unterschiedlich. Mein Vorschlag, ein Untersuchungsteam zusammenstellen, das die Resourcen und Prozeduren ermittelt, um daraus Verbesserungsvorschläge abzuleiten. Ist doch nicht schwierig. Doch jetzt zum


Der Spiegel“ v. 11.5.2019


mit der Titelseite „Die fetten Jahre sind vorbei“. Der Artikel heisst „Auslaufmodell Deutschland“. Immerhin hat der Spiegel die Automobilindustrie als gefährdet eingestufft, während im Resto del Carlino die Journalisten noch enthusiastisch aus dem Motor Valley in Modena berichten.

Lt. Spiegel ist die Autoindustrie Problem Nr. 1, weil sie noch keine passende Antwort auf die E-Car Revolution gefunden hat. Problem Nr. 2: In Deutschland gibt es so gut wie keine erfolgreichen Neugründungen von Unternehmen. Problem Nr. 3. Die Chinesen haben die meisten Patente eingereicht. Problem Nr. 4: Die Regierung hat gepennt, was u.A. Stromnetze und Digitalisierung angeht, Deutsche wurden satt und bequem und nun haben wir den Salat.

Es gibt einen Beitrag über Erdogan. Der wird sich selbst erledigen. Die Fliehkräfte sind zu gross.


Asien

Schon sieben Jahre lang steht lt. Bloomberg Business Week die Industrial & Commerce Bank of China (ICBC) an der Spitze der Forbes Global 2000 List.


Urban Enforcement Officers

So etwas wie Vigili Urbani bei uns. Sie schlugen ein paar Strassenhändler zusammen. Einem von diesen wurde im Krankenhaus eine Rechnung über umgerechnet 1.500 Dollar ausgehändigt.

Ein Hundeverkäufer musste für 10 Tage ins Gefängnis, weil er seine im Internet angepriesenen Hunde als Urban Enforcement Officers bezeichnet hatte. Wer es gern ruppig hat, sollte nach China kommen. Sanftere Seelen sind wohl besser in Japan aufgehoben.

Wo wir schon mal bei Japan sind. Dort werden Gerichte Web-Meetings mit Anwälten organisieren, um Prozesse schneller vorbereiten zu können.

Der JK East shinkansen ALFA-X prototype Zug erreicht beim Test 320 km/h. - Die japanische Regierung drängt Unternehmen dazu, bis zu 70 jährige anzuheuern, um den Arbeitnehmerpool aufzufüllen.


Robot-Nurses und Jennie

Krankenschwestern werden knapp. Überall. Thailand und andere asiatische Staaten beginnen Robot-Nurses einzusetzen.

Und zum Schluss etwas Angenehmes. Jennie Kim aus Süd-Korea mit „Solo“. Seht euch die Viewer Zahlen an. Mein Blog hat weniger, lol.


AndromedaNachrichten 265



Muse war zuviel für meinen Hörnerv. Muss mein Ohrensausen erst mal abklingen lassen, bevor ich mir die Kopfhörer wieder überstülpe. Es gibt jedoch anderes zu tun. Erst einmal zu

AndromedaNachrichten 265

Die Anzeigen für SOL und NOVA fallen mir auf. In den 50er Jahren liefen Fanzines unter diesen Namen, an denen ich als Redakteur beteiligt war. Jetzt ist SOL ein vierteljährlich erscheinendes Perry Rhodan Informationsblatt und NOVA ein von p.machinery herausgegebenes SF-Magazin zu einem Preis von 18,90 Euro. Unsere alte NOVA kostete 0,60 DM, auch in Briefmarken :-).

Con-Berichte gibt es in dieser Ausgabe nicht. Das einzige, was mich interessierte, war der Beitrag von Ralf Belling über „Science Fiction (und Fantasy) Kurzgeschichten in englischer und amerikanischer Sprache“. Analog und Asimov´s sowie Interzone lese ich, wie bekannt, ja selbst.

Die restlichen Seiten konnte ich überblättern, enthielten sie doch die üblichen Spartenmeldungen und Buchbesprechungen. Ins Kino gehe ich vielleicht ein Mal im Jahr, wenn es hoch kommt, was Games anbetrifft, spiele ich „Tropico“, das reicht, Fanzines lese ich nicht, SF-Romane stehen noch ungelesen im Regal, Science ist überholt, wenn sie im Andro erscheint. Insofern könnte ich aus dem SFCD austreten, aber aus alter Verbundenheit bleibe ich im Verein.

lunedì, maggio 13, 2019

Muse


Im Moment stehe ich auf Muse. Ziemlich spät, dass ich auf die Band gestossen bin. Ihren Namen kannte ich, doch nun habe ich mir ein paar Videos angesehen. Stark. Stadionfüller. Und die Verse haben Gehalt. Hier die ersten zwei von „Uprising“

The paranoia is in bloom, the P-R
Transmissions will resume
They'll try to push drugs
That keep us all dumbed down and hope that
We will never see the truth around
(So come on)
Another promise, another scene,
Another package lie to keep us trapped in greed
With all the green belts wrapped around our minds
And endless red tape to keep the truth confined
(So come on)


Da kommen Assoziationen hoch. Stellen wir uns mal vor die Muse werden nach China eingeladen und singen diesen Song. Am nächsten Tag werden sie am Flughafen vermisst. Das Flugzeug nach England fliegt ohne sie los. Die FanWelt ist in Aufruhr. Und Fans gibt es. Hier ein Video vom Roskilde Festival. - Ein Uigure hat es geschafft die Nachricht weiter zu verbreiten. Die Band steckt in Xinjiang in einem Umerziehungslager. In rasender Geschwindigkeit verbreitet sich die Nachricht. Kleine, mit Fans besetzte Fischerboote setzen sich nach China in Bewegung. Alle Flugzeuge von Europa nach China sind ausgebucht. Und am wenigsten ist die Regierung auf die Reaktion der chinesischen Jugend vorbereitet, die geschlossen auf das Lager zu marschiert.
Sollten wir einen Film daraus machen?

venerdì, maggio 10, 2019

Der Spiegel v. 4.5.2019




Titelüberschrift „Murks in Germany“. Ein ähnliches Label hatte ich schon vor Jahren für mein Blog angelegt, „Murks in Deutschland“, und meine Einträge 19 x damit belabelt. Muss irgendetwas dran sein. Spiegel Online berichtet, dass der im Bau befindliche Berliner Flughafen BER zur Zeit 11581 gefundene Fehler aufweist, und „es kommen immer neue dazu“. Doch darum geht es im Spiegel- Hauptbeitrag nicht: Es geht um die missratene Energiewende. Die Politiker bekommen sie nicht auf die Reihe. 2011 wurde sie von der Regierung angekündigt. Mich wundert, dass der Spiegel erst jetzt, nach 8 Jahren über das Unvermögen der deutschen Politik berichtet das Energiesystem umzubauen. Was liegt denn sonst noch so im Argen, worüber man schon jetzt berichten könnte? Mir fallen die schlechtbezahlten Pflegekräfte, die Minderzahl gebauter Sozialwohnungen ein. Sicher ist das nicht alles. OK, die Bundeswehr, unzureichende Digitalisierung der Behörden. Hat keinen Sinn, sich zu beschweren. Sonst kommt man zu nichts anderem mehr. Ist nunmal so.



                                                       Green Energy (Foto aus Spiegel)

Ein Artikel über Südafrika zeigt, dass von Schwarzen geführte Regierungen in Afrika im Gegensatz zur U.S.A nichts auf die Beine bringen. Im Grunde verständlich. Schwarze wurden ja erst nach der Unabhängigkeit ihrer Länder mit der Regierung betraut. Man braucht Jahrhunderte, um das hinzu bekommen. Nur sollten die Bürger dort nicht ungeduldig werden und Europa fluten. Sie würden das politische Elend hier nur verschlimmern.

Ich hörte heute, dass Jeff Bezos zum Mond will, um dort zu bleiben. Die besten gehen zuerst. Der Schrott bleibt auf der Erde. Viel Glück.

giovedì, maggio 09, 2019

Aktenschrank kaputt und „Männer braucht das Land“




In meiner Zeitung steht heute unter anderem, dass in Turin ein mit Strom betriebener Aktenschrank beschädigt ist. Im Gericht liegende Akten sind nicht zugänglich. Daher konnten Prozess seit Ende März nicht stattfinden. Es sieht so aus, als sei es ein Quantenaktenschrank, also einer, dessen Funktion nur durch die Quantum-Physik zu erklären ist. Denn er funktioniert, wenn niemand mehr am Gericht arbeitet. Die Erklärung: Mit den anderen Geräten wie Fax-Gerät, Fotokopierer (Haarfön?) usw verbraucht er zu viel Strom und verliert seine Fähigkeit, sich zu öffnen. Abgesehen davon, ist ein Teil kaputt, dass aus Deutschland eingeführt werden muss. Behörden beschäftigen sich mit dem Fall.

Und wenn ich lese, dass Anwälte in Singapur im Gericht nur mit einem Tablett erscheinen um Daten zu übermitteln, Prozessakten in einer Datenbank gespeichert sind, bin ich der Meinung, dass in Italien Nachholbedarf besteht.

Gestern war ich im Krankenhaus beim Kardiologen, der meine im Krankenhaus erhobenen Blutwerte studierte, die ich ihm auf einem Formular vorlegte. Auf meine Frage, ob man durch Onlineverfahren nicht Zeit einsparen würde, schliesslich seien die Werte schon im Krankenhaus hinterlegt, meinte sie, sie habe keinen Zugriff darauf, aber in Zukunft würde das sicher gehen.

K-Pop, Koreanischer Pop im Fadenkreuz chinesischer Staatsmedien. Koreanische Boy-Bands beeinflussen Jugendliche in Asien. Einigen chinesischen Eltern ist das nicht geheuer. Ihre Reaktion: Melde den Jungen im „Real Man Training Club“ an, um ihn zu einem Alpha-Male zu erziehen. Wettläufe bei minus zehn Grad im Stadtpark ist eine der Aktivitäten.

Die Nachkriegszeit, in der ich aufwuchs, war auch nicht gerade von Zartgefühl geprägt. Meine Klassenkameraden und ich trugen Lederhosen, damit der Rohrstock des Lehrers keine Wunden schlug. Und dass man, wie einige Boys des K-Pop Lidschatten trug und das Gesicht schminkte, war undenkbar. Bei Goths verstehe ich es, aber sonst? - Dafür möbelten wir unsere Haare später mit Brisk Frisiercreme zur Entenschwanzfrisur auf. Schwimmen lernten wir als Kinder, wenn wir uns zu Fuss, mit Badehose und umgeschnallter Schwimmweste barfuss auf den Weg in die Badeanstalt machten. Auf den zugefrorenen Kanälen lernten wir gemeinsam Schlittschuhlaufen, später machten wir eine Kette auf der Eisbahn in Planten und Blomen. Wenn ich mit dem Kopf aufs Eis krachte, sah ich Sterne, sonst passierte nichts. Würde in meinem jetzigen Alter sicher anders aussehen.

Hier ein Video der F4 Band und hier eines von Muse live in Rom. Was ist besser? Ich stehe auf Muse. Hier „Survival“, einfach der Hammer :-) A NEW RELIGION



martedì, maggio 07, 2019

Fortune, Edizione Italiana, Aprile 2019





Von den Zeitschriften, die ich hier am Kiosk kaufe, das sind Capital, Forbes und Fortune, gefällt mir die letzte am besten. In den U.S.A fand ich Forbes besser. Auf die einzelnen Artikel will ich nicht tiefer eingehen. Ich zähle auf, die mich interessierten: Il ritardo digitale della pubblica administrazione. - Digitaler Rückstand der Öffentlichen Verwaltung. Alle nach Estland und sehen, wie es da läuft und aufholen. Trägheit der Massen stellt sich dem entgegen. Und Work-Life-Balance.

So vor zehn Jahren noch musste ich jedes Jahr der deutschen Rentenversicherungsanstalt ein von der Kommune in Cento, oder meiner Bank, bestätigtes Formular vorlegen, dass ich noch lebe, damit sie nicht auf blauen Dunst die Rente auszahlte. Das ist zum Glück nicht mehr erforderlich. Doch damals füllte ich das Formular aus, marschierte zur Kommune. Die Mitarbeiterin sah sich das an und beschwerte sich beim Vorgesetzten, dass ich das Formular selbst ausgefüllt habe. Dann wollte sie ihre Unterschrift an die falsche Stelle setzen. Ich meine, mit kommunalen Angestellten wie diesen lässt sich der digitale Rückstand sicher nicht aufholen.

Heute muss ich ins Krankenhaus zum Kardiologen, dem das Ergebnis einer Blutabnahme vorlegen. Dann erzählt er mir sicher, lassen Sie in drei Monaten eine neue machen und legen Sie die mir wieder vor. Die Ergebnisse befinden sich in der Datenbank des Krankenhauses. Er braucht sich die nur anzusehen. Doch muss ich wieder hinturnen, zwei oder mehrere Stunden warten. Er hämmert alles in den Bildschirm, obwohl es schon gespeichert ist. Irre.

Oder das mit den Rezepten, schon erwähnt. Wenn Medikamente aufgebraucht sind, wieder zum Arzt für neue Rezepte, obwohl die Tabletten weiterhin eingenommen werden müssen. Stundenlange Wartezeit. Nicht zu fassen. Ich schließe mich nicht aus, wenn ich behaupte, dass wir alle nicht klar denken und handeln können.

Es gibt einen Artikel über Quantencomputer. Gut dass der Beitrag so kurz ist, da diese Art von Computer im Moment noch keine Rolle spielt.

In jeder Ausgabe, egal ob Capital, Forbes oder Fortune gibt es Artikel über Banken, und darüber, was das für tolle Unternehmen sind. Das sind Firmen mit Selbstbeharrungsvermögen, das drohende Pleiten abwehrt. Denn was Banken an faulen Krediten haben, geht auf keine Kuhhaut. Kauf von Bankenaktien und Obligationen halte ich für waghalsig.

Der Artikel, wie Google versucht, in Indien Fuss zu fassen, ist interessant. Google gräbt sich da so langsam ein, rüstet Eisenbahnstationen mit WiFi aus. Google Maps hat in Indien eine größere Bedeutung als bei uns, da dort die Strassen nicht alle beschildert sind. Es geht so: „Bei der Apotheke links abbiegen, dann bei der nächsten Kirche rechts....“. You Tube Videos helfen ebenfalls der Bevölkerung sich einen kleinen Betrieb aufzubauen.


Forbes“ Aprile 2019

Die hänge ich gleich dran, kann es aber kurz machen. 30 under 30. Von Forbes ausgewählte Startupper unter dreissig Jahren. Die meisten Startups verschwinden ohnehin. Reicht ja, wenn man wieder reinsieht, wenn es Aktiengesellschaften geworden sind.

Der Artikel über digitalisierte Landwirtschaft braucht zur Zeit diejenigen noch nicht zu interessieren, die nur einige Hektar bearbeiten. Für Grossbetriebe jedoch ist es an der Zeit sich in dieses Thema einzuarbeiten. Die Kürze des Artikels lässt es nicht zu. Aber es ist zumindest ein Hinweis und eine Aufforderung.

lunedì, maggio 06, 2019

Mir fiel noch was ein


Mir ist noch was eingefallen

Morgens, nach dem Aufwachen, steht man ja noch nicht gleich auf. Mir wenigstens geht es so. Ich greife nach der Lesebrille, schalte das Tablett ein und sehe mir an, was es an Nachrichten der South China Morning Post und im Spiegel Online gibt. In diesem Zusammenhang fiel mir ein, dass die deutsche Bildungsministerin in der letzten Spiegel-Ausgabe nicht gut wegkam. Sie habe es, so wird verbreitet, innerhalb eines Jahres noch nicht geschafft, sich in die Themen des Ministeriums einzuarbeiten. War eben alles Neuland, und es liegt, so wie ich es sehe, an der Vorgehensweise, da schnell rein zu kommen. Wie würde ich es machen?

  1. Ein gutes Team zusammenstellen. Mit dem die laufenden Arbeiten des Ministeriums durchgehen.
  2. Den Arbeitsplan für die nächsten fünf Jahre durchnehmen. Wenn es keinen gibt, und davon gehe ich aus, einen erstellen, sollte in max. 3 Monaten fertig sein.
  3. Nachsehen, was andere Länder machen. Zur Darpa in die U.S.A, ins Bildungsministerium nach China und Eindrücke sammeln.
  4. Science Fiction Autoren befragen, den Blogger Sascha Lobo, den Chaos Computer Club, die Bosse der größten Internet Unternehmen wie Zuckerberg(Facebook), Cook(Apple), Nadella(Microsoft), Pichai(Google), Bezos(Amazon). Thema: Optimale gesellschaftliche und technologische Entwicklung der nahen Zukunft.

Auf diese Weise gesammelte Eindrücke sollten ausgewertet, bewertet und entsprechend in den Arbeitsplan aufgenommen werden.

Und die Tätigkeiten zügig durchziehen. Wäre doch schon mal etwas. In einem Jahr wollen wir die Ergebnisse sehen, lol.



domenica, maggio 05, 2019

Asimov´s Science Fiction, March, April 2019




Ein Nachruf auf Gardner Dozois. Er war 19 Jahre Chief Editor von Asimov´s gewesen. Viele Autoren kannten ihn, das geht aus den Vorworten zu ihren Stories hervor. Was diese anbetrifft Aber erst einmal sehe ich aus dem Fenster. Wind und Regen. Den Mai hatte ich mir anders vorgestellt, auch dass ich auf der Terrasse sitzen könnte. Die Hecke muss mal wieder geschnitten werden. Also, wo war ich?
Stories.

Zur Zeit nimmt SF Themen auf, die in der nahen Zukunft auf uns lauern. Natürlich sind auch einige dabei, die auch in der nicht so weit entfernten Zukunft noch nicht umgesetzt werden können. Handlungen auf anderen Planeten werden nicht veschwinden. Oder wenn Greg Egan beschreibt, wie die Intelligenzen verstorbener Personen in Netzwerken herumgeistern und versuchen aus den von Unternehmen betriebenen auf ein privates auszuweichen weil sie merken, dass das Unternehmen pleite geht. Aber Tom Purdoms Story „January March“ ist so eine, die sich in der nahen Zukunft abspielen könnte. Die Menschen haben drei Monate frei. Es gibt zu wenig Arbeit, da diese von Maschinen geleistet wird. So ziehen Menschen über Erdteile von Fest zu Fest. So ähnlich wie bei uns, wo in kleinerem Massstab im Sommer in der Emilia Romagna Leute abends über die Dörfer ziehen und Sagras, kirchliche Volksfeste besuchen, um sich die Wampe vollzuschlagen.

Die Story in Asimov´s spielt in Philadelphia. Es geht um einen Umzug. Eine Manschaft fliegt mit einem künstlichen Elefanten im Umzug mit. Ihre Absicht, den ersten Preis zu gewinnen. Nichts Aufregendes, aber ziemlich dicht an der Gegenwart.

Dann die ins englische übersetzte Geschichte einer Chinesin, die einen Astronomen beschreibt, der vor lauter Smog in China keine Möglichkeit mehr hat, sich die Sterne anzusehen. Plausibel. Können ja nicht alle Astronomen nach Chile reisen.

sabato, maggio 04, 2019

Der Spiegel v. 27.4.2019




Vorweg: Der stärkste Beitrag war der über Leonardo da Vinci. Wenn ich mir überlege, was der Mann schon vor 500 Jahren gemacht hat und mir dann die Karten kloppenden Figuren in unserer Sportsbar ansehe. Ich nehme mal an, vor 500 Jahren gab es auch Leute, die Karten gespielt haben. Was können wir daraus schliessen? - Auf jeden Fall lohnt es sich, diese Spiegel-Ausgabe zu kaufen.

Die AfD fand ich ganz gut, weil sie die stagnierende politische Landschaft aufgemischt hat. Für mich wäre sie aber schon deshalb nicht wählbar, weil sie für den Verbrenner, sogar für den Diesel ist, und mit der Klimaänderung nichts anfangen kann. Wenn hinzu kommt, dass sie grundsätzlich Ausländer, Euro und Globalisierung ablehnt, dann geht unser Blick in unterschiedliche Richtungen.

Obwohl man, wenn über Globalisierung redet, vorsichtiger werden muss; denn in einem anderen Artikel wird festgestellt, dass viele deutsche Unternehmen aus dem Ausland zurückkehren, weil die dort gestiegenen Lohnkosten und die Länge des Transportweges nach Europa die Position eines deutschen Betriebes in Asien nicht mehr rechtfertigen. Es sei denn, man verkauft seine Produkte im südostasiatischen Raum. Aber, wie ich es sehe, machen das nur wenige deutsche Unternehmen, wenn überhaupt. Obwohl dies ja nahe läge.

Es kommt noch etwas anderes hinzu: Technologie. Menschliche Arbeitskraft wird durch Maschinen abgelöst. Dann können Produkte ebenso gut im eigenen Land hergestellt werden.

Im Artikel „Die chinesische Frage“ fordert Bernhard Zand Europa auf, chinesischen Methoden etwas entgegenzusetzen. Zu spät. Europa hat keine Power, die mit der Chinas konkurrieren könnte. Unser Kontinent sollte sich darum kümmern, dass seine Länder sich weiter entwickeln und die Freiheit seiner Bürger schützt. Denn irgendwann werden die Chinesen der zunehmenden Überwachung dort überdrüssig, und dann kracht es.

Ein Spiegel-Mitarbeiter redet mit einer 78-jährigen SPD-Genossin. Sie war das millionste Mitglied und trauert Willy Brandt hinterher. Zu der Zeit war alles überschaubar, meinte sie. Tja, sage ich dazu. Stimmt wohl. Und, zur Zeit ist es ja auch nicht einfach. Sehen wir uns im Spiegel-Online um. Der SPD Juso-Vorsitzende Kühnert bestimmt dort die Agenda, nachdem er in den Raum stellte, man solle das BMW-Unternehmen und andere kollektivieren, es den Mitarbeitern überlassen. Der Betriebsrat fand das nicht so gut, und meinte, damit sei die SPD unwählbar geworden.

Gut ist auf jeden Fall, dass der Kühnert, auch wenn mit einer drastischen Forderung, den Finger in die Wunde gelegt hat; denn der Kapitalismus hat es so an sich, dass Reiche immer reicher, der Mittelstand auf der Strecke zurück bleibt und die Armen ihr Bier an einem Kiosk in sich reinziehen. Und nun? DDR-Verhältnisse?

Diese Diskussion ist ohnehin überflüssig; denn mit der Digitalisierung von IoT und G5 kommt ohnehin alles anders. Alle Parteien können sich ihre Visionen in die Haare schmieren.









giovedì, maggio 02, 2019

Business Week, dd. March 20, 2019




Ich lese etwas über Levi Strauss, das Unternehmen, dessen Gründer Anno Dunnemals die Jeans erfunden hatte. Um präziser zu sein, es war 1871. Er kam aus Bayern und eröffnete einen Grosshandel in den U.S.A. Tops sind in, also Sweatshirts, T-Shirts für Frauen, Männer. In den US trug ich Levis 501. Kosteten um die 50 Dollar. Hier in Italien bei OVS bekomme ich tolle Jeans für 20 – 30 Dollar. Textilien in Italien sind einsame Spitze und preiswert. In den Shops laufe ich, da unser Kleiderschrank kurz vor dem Platzen ist, mit angezogener Bremse herum.

Dann Yum China Holdings, eine Restaurantkette in China, Indonesien, Japan, den U.S mit 8400 KFC (Kentucky Fried Chicken), Pizza Hut und Taco Bell Restaurants. Hauptquartier: Schanghai. Sie versuchen ganz auf cashless zu gehen. 86 Prozent der Restaurants arbeiten bargeldlos. Die Hälfte der Bestellungen wird über Smartphones erteilt.

Der nächste Schritt, ist die Daten der Kunden zu sammeln und auszuwerten, die im KFC und Pizza Hut Loyalitätsprogramm registriert sind. AI (Artificial Intelligence) wird angewandt, um die Vorlieben der Kunden der Region für den Verkauf zu nutzen.

A beginners guide to MMT“ war auch interessant, obwohl es mehr Gedankenspielerei ist. MMT steht für Modern Monetary Theory. Es wurden von Adam Smith an, Volkswirte aufgezählt, deren Theorien zur MMT geführt haben. Ich nenne einige, die einem aufmerksamen Betrachter der Wirtschaftsgeschichte nicht unbekannt sein dürften: Malthus, Franklin, Ricardo, Marx, Keynes, Veblen, Mitchel, Robinson, Kalecki, Minsky etc. etc.

MMT sagt u.a., ein Land kann so viele Schulden machen wie es will, solange es eine eigene Währung besitzt, da es immer nachdrucken kann. Mit dem Euro geht es nicht.

Einige weitere Artikel dürften für den Blogleser weniger interessant sein. Genderkram, wie der langsam aber sicher auch in Unternehmen Platz greift. Da lobe ich mir die Kramp Karrenbauer, die mit Gendertoiletten nichts am Hut und einen nach rückwärts gerichteten Blick hat. Nicht dass sie nun auch das Internet verschläft, lol.

Dann noch ein Artikel über Lloyd´s of London, einer etablierten Versicherungsgesellschaft, in denen das Handeln mit Versicherungen noch mit Papier abläuft, in der Männer gut geschnittene Anzüge tragen und Frauen als Sexobjekte angebaggert werden. Tz, tz. Und das in unserer Zeit. Ist das nun gut? Ist das schlecht? Bleibt dem Leser überlassen, darüber zu urteilen.

lunedì, aprile 29, 2019

Was ich über Windows lernte und niemals wissen wollte – Der Spiegel v. 20.4.2019



Irgendwann muss ich die falsche Taste gedrückt haben. Die Buchstaben wurden weiss, alles darum herum war schwarz. Wie ich später feststellte, setzte Google einen Button mit dem Hinweis, ich sollte „Elevated Contrast“ einschalten.

Muss ich wohl gemacht haben. Davon wollte ich wieder herunter und ich ging ins Kontroll Pannel oder wie es auf deutsch heissen mag. Ich setzte die Umgebung wieder auf weiss und sah dann überhaupt nichts mehr. Die Buchstaben waren noch immer weiss, die Umgebung auch. Schrift sah ich, wenn ich mit dem Cursor über den Bildschirm fuhr.

Der Witz war, dass die Bildschirme meiner anderen Computer auch so aussahen. Die wurden vermutlich über die Gruppe gesteuert, die ich einmal eingerichtet hatte. Ich habe einen zweiten PC, 2 Laptops, ein Tablett und ein Smartphone, ach so, und noch das Dragon Board von Arrows Electronics. Über das Kontroll Pannel versuchte ich die Bildschirm-Inhalte wieder sichtbar zu machen, indem ich die Computer auf eine vorherige Version zurücksetzte. Der elevated Kontrast blieb, nur einige Daten waren weg, wie die letzten Karaoke Songs, deren You Tube Adressen ich gesichert hatte. Und dann fiel ein PC aus. Meiner Frau sagte ich, ein neuer muss her. Es musste die Software sein, denn das Booten klappte. Erst, wenn ich Namen und Password eingegeben hatte, fror der PC ein. Ich googelte um herauszubekommen, was man da machen konnte, lud einen USB-Stick mit einem Notprogramm. Half nicht. Mit Shift und Restart kam ich auf ein Trouble-Shooting Menu. Ich wählte Reset auf Original-Zustand. Dateien würden flöten gehen, aber die wichtigsten hatte ich in der Cloud. 2 Versuche, und es lief wieder. Ich habe gleich unter Englisch gesucht, weiss daher nicht, ob es auch Ratschläge für dieses Problem auf deutsch gibt. Englisch ist sicherer.

Was ich nicht verstehe ist, warum in den PCs noch immer Festplatten stecken und kein SSD. Platten rödeln hin und wieder lange herum und lassen den Benutzer warten. Wird Zeit, dass dies umgestellt wird. Mein neuer Lenovo-Laptop hat einen Solid State Drive. Die Bearbeitung der Daten geht ruck-zuck. Das verlange ich auch von meinen PCs.

„Der Spiegel“

„Wer glaubt denn sowas? Warum selbst Christen keinen Gott mehr brauchen“. Hängt wohl davon ab, was für eine Art Christen Christen sind. Einige brauchen ihren Gott, weil sie mit ihrem Leben ohne einen nicht klar kämen. Aber von Generation zu Generation dünnen Religionen aus. Im Kontrast dazu gibt es SF-Romane, in denen religiöse Gruppen mit Kolonisten zu anderen Sonnensystemen aufbrechen und versuchen, denen ihren Glauben aufzuzwingen. Nicht plausibel.

Ohne Politik geht es im „Spiegel“ nicht. Politik, so lahm sie auch ist, hat noch einen Platz im Gefüge eines Landes, in dem sich Bürger an Gesetzen orientieren müssen, die von Politikern verabschiedet werden. Kommt man nicht drum herum. Nur sieht man schon jetzt, dass Sachzwänge immer mehr die Politik überrollen und Gesetze verspätet entworfen und verabschiedet werden. Das Tor wird zugemacht, wenn die Kühe schon entlaufen sind. Das wird noch eine geraume Zeit so weiter gehen, bis Maschinen zum Einsatz kommen. Und niemand weiss, wann das sein wird. Ich fliege über Politik-Artikel hinweg. Wo ich genauer hin sehe ist, wenn ich lese, dass die Rente erhöht wird, lol.

Dass sich nun auch im Spiegel die Erkenntnis durchsetzt: Deutschland ist digital abgeschlagen, ist ja schon mal was. Bekräftigt wird dies durch ein Interview mit Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid. Sie hatte es nicht für möglich gehalten, dass große Volkswirtschaften wie Deutschland so weit zurückfallen würden. Wenn es so weiter geht, wird auch irgendwann einmal Äthiopien an Deutschland vorbei rauschen.
Hirne von toten Schweinen werden wieder ins Leben befördert. Es wird mit Sauerstoff und Nährstoffen angereichertes Blut ins Hirn gepumpt. Ein hämoglobinartiges Molekül nimmt Sauerstoff auf und transportiert es ins Gewebe. Stoffwechselprodukte werden aus dem Blut durch eine künstliche Niere entfernt. Ein amerikanischer Forscher ruft Gehirnzellen auf diese Art wieder ins Leben zurück. Ob sich dann Gedanken bilden, will er gar nicht so genau wissen. Aber klar ist: Es ist ein Anfang.









giovedì, aprile 25, 2019

Phantastisch 74




Starke Ausgabe. Horst Illmer bringt einen „Update“ auf literarische Nachrichten und Neuerscheinungen. Die SF-Autoren Leigh Bardugo, Christopher Ruocchio und Eric Simon werden interviewt. Waren neu für mich, aber das ist keine Bewertung.

Es gibt einen Artikel über Cixin Liu, den chinesischen Autoren der wandernden Erde. Und der Heftroman-Titelbildgestalter Rudolf Sieber-Lonati wird vorgestellt. Als NOVA-Editor hatte ich mit Jim Cawthorn Ende der 50er auch einen hervorragenden Mann. Hier ein Nova-Titelblatt. 

Er machte es kostenlos. Cawthorn der 2008 starb, war Zeichner für Michael Moorcocks Bücher und dem SF-Fandom verbunden.

Thorsten Hanisch zählt und beschreibt japanische Godzilla-Filme. „Sharknado“ gehört in die gleiche Kategorie. Von den Sharks gab es auch immer neue Folgen.

Olaf Brill grub einen Artikel der kanadischen Tageszeitung „The Star“ über Isaac Asimov aus, in dem der für 2019 1. Die Gefahr eines Atomkriegs, 2, Den Siegeszug des Computers und 3. Die Nutzbarmachung des Weltraums vorhersah. Im Grossen und Ganzen lag er richtig. Nur meinte er damals, dass jetzt die Menschen eher zusammenarbeiten würden, um die grossen Probleme auf der Erde in den Griff zu bekommen. - Wie es in Realität aussieht, weiss jeder.

Es gibt von Carsten Kuhr ein Porträt von Dirk van den Boom. Ich habe ihn in Facebook und mir war klar, dass er laufend neue SF-Romane in deutscher Sprache schreibt. Dass er Professor ist und Politikwissenschaften studierte, erfuhr ich durch diesen Artikel. Nun, Leute, die SF lieben sind nicht die dümmsten.

Jan Niklas Meier zählt auf, was im Laufe der Jahrhunderte dem Begriff Apokalypse zugeordnet werden kann. Es kommt einiges zusammen.

Und die Website https://archive.org/ , über die Olaf Brill schreibt, bringt einem SF noch näher. Pulp-Magazine der goldenen 50er SF Jahre, Hörbücher. Man könnte Jahre verbringen, sich SF aus dieser Webseite reinzuziehen. Wahnsinn.

Matthias Hoffmann stellt Daniel Keyes SF-Roman „Flowers for Algernon“ vor, welches auch auf deutsch erschienen ist. Eine der bekanntesten Sf-Geschichten. Gibt es natürlich auch im Internet zu lesen.

Wie gesagt. Starke Ausgabe für SF-Kenner und Neugierige.

lunedì, aprile 22, 2019

Business Week, dd. April 1, 2019



Japan

Brian Bremner, Bloomberg Editor für Asien, verabschiedet sich von Japan und schildert die Besonderheiten des Landes. Er unterschlug das Porno-Szenarium. Nun gut, muss ja auch nicht sein. Aber es gibt schon mal keine Gelben Jacken wie in Frankreich. Der Durchschnittsverdienst einer Familie dort liegt bei umgerechnet 46.000 Dollar. Im Jahr. Da kann ich als Rentner nur von träumen. Der Gesundheitsdienst ist national wie bei uns in Italien. Nun träumen die Amerikaner. Die Qualität der Universitäten ist hervorragend. Gebühren sind mit 7.000 Dollar (umgerechnet) pro Jahr moderat. Roboter als Hilfskräfte sind im Vormarsch, da die Bevölkerung immer älter wird. Flugzeugbelader tragen Exoskelette auf den Flughäfen, die ihnen das Verladen leichter macht. Es sieht so aus, dass Japan im Gegensatz zum Wild-West in China als Land überschaubarer und zivilisierter ist.


Game on

Sieht so aus, als ob Google, Apple darauf aus sind, zu erreichen, dass Gamer von der Konsole auf das Internet umsteigen. Mit „Arcade“ und „Stadia“ wollen Apple und Google einen Abo-Service und damit Games in der Cloud anbieten, die über einen Browser gespielt werden können. Die Ankündigung liess Aktien von Sony und Nintendo in den Keller fallen. Microsoft denkt ausserhalb der Box (X-Box); denn es hat alles, um in das Rennen einzusteigen wie Data-Center, die Internet Infrastruktur und es hat Spiele, die Apple sowie Google erst einmal entwickeln müssen.


Meituan

Geröstete Ente für 20 yuan ($ 2.99). Kann man nicht meckern. Liefert Chinas Meituan ins Haus oder Büro. Meituan hat 600.000 Kuriere, beliefert 400 Millionen Kunden im Jahr in 2.800 Städten. Ein Kurier macht um 25 Lieferungen pro Tag und verdient 15 bis 30 Dollar (umgerechnet) am Tag.

Chinas Städte sind besonders dicht besiedelt und während die U.S.A 10 Millionenstädte haben, befinden sich in China 156.


Und ich habe einen 32 jährigen Opel Omega

Und dann wird noch ein Mann beschrieben, der auf dem Genfer Auto-Salon ein paar Kaufverträge unterschreibt: für einen Bugatti Divo, Koenigsegg Agera RS, Lamborghini Veneno, Aston Martin Lagonda. Hoffentlich lesen das die Gelbjacken nicht.



domenica, aprile 21, 2019

Scientific American, April 2019





Die Welt Gesundheits Organisation (WHO) begibt sich auf Homöopathen-Niveau, wenn sie chinesischer Traditioneller Medizin (TCM) ihren Segen gibt. Im Leitartikel wird die WHO beschuldigt, gutzuheissen, das von Wissenschaftlern ungetestete Produkte als Medizin an Patienten verabreicht werden können. Das Zeug wirkt nicht nur nicht, sondern zum Teil schadet es der Gesundheit.

„The Intention Machine“

BMIs, oder Brain-Machine-Interfaces werden komplexer und besser. Es werden die Teile des Hirns ausfindig gemacht, in denen die Absicht entsteht, eine Aktion durchzuführen. Eingepflanzte Elektroden (Arrays) werden mit den Impulsen der Intention beschickt und leiten diese an einen Dekoder weiter, um die künstliche Prothese zu aktivieren. Wichtig ist jedoch, dass eine Rückmeldung zum Gehirn existiert, um einen Informationskreislauf in Gang zu setzen.


„Beyond Seawalls“

Hier geht es um das Abschwächen von Sturmfluten. Es werden gängige Konstrukte wie Mauern mit vorgelagertem Marschland verglichen. Klar, dass bepflanztes Marschland wirksamer ist. Auch sinnvoll ist, davor noch künstliche (Jute und Zement) Austernbänke zu errichten, die durch das natürliche Hinzukommen junger Austern immer dichter werden.


„The Dengue Debacle“

Von Mücken übertragene Viren, welche in tropischen Gegenden das Dengue Fieber verbreiten. Jedes Jahr sind um 400 Millionen Menschen davon betroffen. Die Krankheit kann komplex werden, weil es eines von vier Viren ist, dass für ihre Entstehung in Frage kommt. Mit Dengvaxia entwickelte das Unternehmen Sanofi einen Impfstoff, der geimpfte Kinder eher erkranken lässt, wie behauptet wurde, als ungeimpfte. Diese Aussage wurde nicht nur von Sanofi bestritten, sondern auch von der WHO (siehe oben). Weitergehende Tests ergaben, dass Antikörper, welche nach der ersten Erkrankung ihre Funktion erfüllten, bei einer zweiten Erkrankung an Dengue mit einem anderen Virus wieder ihre Arbeit verrichteten, aber wirkunglos waren. Sie ermöglichten es, dass das Virus in die Fresszellen, welche nach der ersten Krankheit die Viren vernichteten, bei der zweiten Krankheit jedoch nur in diese Makrophagen einfielen, um sich in ihnen zu vermehren, um schwere Schäden im menschlichen Körper zu verursachen.

Es wird nunmehr empfohlen, nur Personen zu impfen, die schon einmal das Dengue Fieber hatten.
Dass in bestimmten Fällen Impfen mit diesem speziellen Impfstoff mehr Kinder erkranken lässt als Ungeimpfte, trägt nicht dazu bei, Impfgegner zu beruhigen.


„Quantum Gravity in the Lab“

Wie wir alle wissen (oder auch nicht, lol), sind die Theorien über Quantenmechanik und Relativitätstheorie miteinander unverträglich. Die Welt ist also nur zum Teil erklärbar. Um die Ursache der Unstimmigkeit zu erkennen, müsste man in das Reich der Planck-Skala vorrücken können. Die Plancksche Länge ist 1.6 x 10 ^-35, Da hinterzukommen war bisher nicht möglich. Mit Hilfe von Vakuum-Kammern soll herausgefunden werden, ob Gravitation mit Quantenteilchen zusammenwirkt. Wenn ein Teilchen sich teilt. Diese zwei Teilchen voneinander entfernt werden und doch ständig die gleichen Eigenschaften wie Polarisierung besitzen, und ob das Gravitationsfeld sich ebenfalls splittet.


„A shot at regeneration“

Wunden von Delphinen, durch Haie beigebracht, heilen überraschend schnell. Die Ursache, ein natürliches, in Fischen zu findendes Antibiotikum, MSI-1436 genannt. Es gibt eine Reihe von Tieren, die Teile regenerieren können. Wie Salamander, Zebrafische. Wie forciert das Antibiotikum die Regenerierung? Es schaltet ein Enzym, Protein Tyrosine Phosphatase 1B (PTP1B), welches die Zellteilung bremst, ab. Dies Protein ist eine Zellteilungsbremse, von der Natur eingerichtet, um unkontrollierte Zellteilungen nicht zuzulassen. Nur MSI-1436 setzt Zellteilungen fort, so lange die Wunde nicht geheilt ist. Das Antibiotikum wird an Tieren getestet und soll später an Menschen klinisch erprobt werden.


„Shock Awe“

Elektrische Aale. Am besten ziehe ich Daten aus dem Artikel. Macht es anschaulicher. Diese Aale halten sich in tropischen Gewässern auf, können bis 2,50 m Länge wachsen und sondern Stromschläge bis zu 600 Volt ab. Organische Taser, die ihre Beute lähmen, und die Strom in Impulsen aussenden. Wasser ist, wie wir wissen, leitfähig. Der Aal sendet zu erst Stromstöße mit geringer Voltstärke aus, die Muskelzuckungen in anderen Fischen hervorrufen. Der Aal erkennt die Fische und lähmt sie mit einem starken Volt-Stoß.


„Outsmarting a virus with math“

Es ging um AIDS. Diese Retroviren töteten in den 80ern eine beträchtliche Anzahl von Menschen, in dem sie deren T-Zellen vernichteten. T-Zellen sind eine Komponente des Immunsystems. Nach der ersten Attacke sieht es so aus, als seien die meisten Viren vom Immunsystem unschädlich gemacht worden. So gibt es eine Zeit, die mehrere Jahre andauern kann, in der der Befallene sich gesund fühlt, nachdem die grippe ähnlichen Anfälle verschwunden sind. Inzwischen fand man heraus, dass sich die Viren weiterhin rasant vermehren, aber ebenso schnell in einem täglichen Kampf vom Immunsystem vernichtet werden. Um das heraus zu bekommen wurde die Integralrechnung herangezogen. Auch dafür, um die Anzahl der notwendigen Medikamente zu bestimmen, um mutierte Viren bekämpfen zu können. Es war wichtig, festzulegen, dass die Medikamente nicht erst dann eingenommen werden sollten, wenn wieder Symptome auftauchten, sondern auch während der sypmtomfreien Zeit.





venerdì, aprile 19, 2019

“Der Spiegel“ v. 13.4.2019




Der Hauptartikel „Am Ende von Raum und Zeit“ über schwarze Löcher ist empfehlenswert. Schon deshalb, weil man, obwohl man meint, schon alles über diese zu wissen, neue Informationen geliefert bekommt. Ich empfehle, diese Spiegel-Ausgabe zu kaufen, so lange sie noch am Kiosk ist. Lohnt sich.

Konservative werden ruppiger. In diesem Fall Kolumnist Jan Fleischhauer. Er betitelte seine Spalte mit „Enteignet Altmaier“. Wenn der konservative Fleischhauer schon linke Positionen übernimmt, weil Linke wie die SPD nicht wissen, was ihre ist, dann spürt man eine Stimmungsverlagerung. Auf Spiegel Online fordert Fleischhauer zum schwarz fahren auf, weil er mit dem öffentlichen Verkehrssystem in München nicht zufrieden ist. Also, wenn Konservative schon so weit sind. Aber es ist vermutlich ein einsamer Rufer in der Wüste, und jeder schlafwandelt weiter.

Ein weiterer Artikel über die hohen Mieten in den deutschen Städten. Lösung: Suche dir einen Partner, dessen Eltern ein Haus haben. Geht doch.

Und dass Leute von der AfD auf die Krim reisen hilft doch der Völkerverständigung. Wenn ein Funktionär der Ukraine schreibt, dass jemand, der über Russland in die Krim reist, sich nach ukrainischem Recht strafbar macht, wen kratzt das?

Also, dass ein Doppeldoktor seine Kinder tötet und mit seiner Frau einen missglückten Selbstmordversuch unternimmt, sagt mir, dass Intelligenz auch nicht alles ist. Der Mann hat promoviert, in Medizin und Zahnmedizin und kam in finanzielle Schwierigkeiten, weil er zum einen ständig mit einem geleasten Ferrari herum fuhr und seine Frau 2800 Paar Stöckelschuhe besaß. Wenn ich mich in unserem Dorf umsehe, finde ich, es geht auch anders.

Und ob der Emil Nolde, ein bekannter toter deutscher Maler, ein Nazi war, obwohl seine Bilder von denen als Entartete Kunst eingestuft worden waren, interessiert mich auch nicht weiter. Das lenkt von Problemen ab, die auf die Menschen zukommen.

mercoledì, aprile 17, 2019

Scientific American, March 2019




Doch bevor ich zur Scientific American  komme, erst einmal was aus der South China Morning Post.

„Three Coins in the Fountain“

Das ginge ja noch. Nur hat hier eine 66-jährige Frau Münzen in das Düsentriebwerk eines Flugzeuges geworfen bevor sie in den Flieger der Tianjin Airlines stieg, um einen glücklichen Flug zu haben (Good Luck Flight). - Das Bordpersonal fand einige Münzen vor dem Motor, fragte wer sie geworfen hatte, erhielt keine Antwort. CCTV (Closed Circuit Television) – Kameras hatten die Frau gefilmt, die von der Polizei abgeholt und zu 10 Tagen Haft verurteilt wurde. Die Passagiere mussten in ein anderes Flugzeug umsteigen.

Nicht das erste Mal. Es gab vier weitere Episoden dieser Art zuvor in China.


Scientific American

Die Redakteure warnen schon mal. Wird interessant, bevor man zu den Artikeln kommt. Sie warnen vor mit Künstlicher Intelligenz ausgerüsteten Kriegsmaschinen, die ohne menschliche Überwachung drauf los ballern. 2017 begann das russische Unternehmen Kalashnikov an einem mit Kamera und KI versehenem 7.62 mm Maschinengewehr zu arbeiten, das seine Entscheidungen (wen erschiesse ich nun mal?) selbst treffen soll. Sie heissen „lethal autonomous weapon systems“. Die deutschen würden vorher explodieren und damit nicht an Araber ausgeliefert werden können. Das ist immerhin ein Trost.


„The inner lives of Neutron Stars“

Auf die Größe einer Stadt geschrumpfte Sonnen bei gleichem Gewicht. Ist schon faszinierend. Etwas schwerer würden sie ein schwarzes Loch werden. Aber auch so sind sie Gegenstand wilder Theorien. Protonen und Elektronen werden so weit komprimiert, dass aus ihnen Neutronen werden. Die Frage ist: Werden Neutronen in Quarks und Gluonen aufgelöst. Ein Hinweis könnten die 2017 entdeckten Gravitationswellen liefern. Dazu fällt mir die Kurzgeschichte „Wellenjäger“ ein, die ich vor rund 20 Jahren geschrieben hatte. Hier ist der Link. Geschichten hatte ich zu allen möglichen Themen geschrieben, gute, nicht so gute. Hatte eben eine überbordende Phantasie, lol.


„The Orca´s Sorrow“

Orcas können trauern. Das ist nicht abwegig. Wenn es Hunde können, warum sollte es bei Orcas anders sein? Insofern ist der Artikel banal. Interessanter wäre es, wenn Forscher herausbekämen, wie es denn bei Ameisen ist.


„The Undiscovered Illness“

Bei bipolaren Störungen ist das Individuum manisch, depressiv oder normal. Zur Manie gehören lt. Wikipedia übertriebenes Selbstbewusstsein oder Grössenwahn, verringertes Schlafbedürfnis, Drang zum Reden, Zerstreutheit etc. - Nun, und Depression kann in Selbstmord enden.

Nun gibt es lt. Artikel hier auch eine Reihe von Menschen, die nur manisch aber nie depressiv werden. Diese Art einseitiger Stimmungs-Störung wird nicht kategorisiert und es wird gefordert, dafür ein spezifisches Krankheitsbild zu entwickeln.


„The Weather Amplifier“

Als ich einmal von Frankfurt nach Detroit flog, war damals noch mit der Northwest Airlines, war der Westwind so stark, dass der Treibstoff nicht ausreichte und wir in Montreal auftanken mussten. Das war der Jet-Stream in der Atmosphäre, über den in diesem Artikel berichtet wird. Er umkreist die nördliche Hemisphäre der Erde. Schlägt er Wellen, verursacht dies Hitze oder Regen. Wellen bleiben zuweilen stecken, so dass der Zustand des Wetters für Tage anhält.

QRA = Quasi Resonance Amplification ist der Zustand, wenn sich stationäre Wellen weiter hochschaukeln und dann über Tage und Wochen Regionen mit Hitze überziehen.


„Untangling the Genome“

Bei der Genetik sind wir ein Stück vorangekommen. Jedoch zeigt dieser Beitrag, dass die Forscher erst am Anfang stehen, wenn es darum geht, die Konstruktion und Prozesse zu verstehen. Die menschliche Körperzelle hat 46 Chromosomen, in denen Gene untergebracht sind. Diese aufzudröseln, herauszufinden, wann sie aktiv werden, ist Gegenstand der Bemühungen von Forschern, die nun herausbekommen haben, dass Loops (Schleifen) eine Rolle spielen, zu verhindern, dass sich die Gene nicht verheddern. Loops in Genen gibt es schon seit 60 oder mehr Millionen von Jahren.

Es wurde angenommen, dass Loops stark in die Aktivierung von Genen eingreifen. Nach mehrjähriger Forschung sind die Resultate ernüchternd. Jetzt wird daran gearbeitet herauszufinden, wozu sie wirklich gut sind.


„Why we believe Conspiracy Theories“

Na, das ist übertrieben. Ich glaube nicht daran. Bin doch nicht bescheuert. Diese drei Sätze hätten für diesen Artikel ausgereicht. Aber nein, die Forscher wollen forschen. Wir wissen doch, um die 60 Prozent der Menschen sind Idioten. Sagte schon mein Geschichtslehrer vor mehr als fünfzig Jahren. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Und wenn jetzt herauskommt, dass es meistens ängstliche Leute sind, die auf Verschwörungstheorien hereinfallen, und soziale Netzwerke dies verstärken, dann ändert das nichts an der Tatsache, dass es besser ist, einen großen Bogen um diese Menschen zu machen.


„The other tool users“.

Es ist nichts Neues, dass es eine Anzahl anderer Lebewesen gibt, die Werkzeuge benutzen. Wenn es auch nur darum geht, Futter so aufzubereiten, dass es konsumiert werden kann. Affen benutzen Steine, um an das Innere von Muscheln heranzukommen. Steine werden auch benutzt, um Nüsse aufzuschlagen.

Im Grunde kommt da nicht viel bei herum. Nur dass Affen sowie Menschen die Steine bearbeiteten, um sie griffiger zu machen. Es enstanden Splitter. Affen und Menschen konnten jahrelang nichts mit ihnen anfangen, bis irgendein Mensch auf die Idee kam, Speerspitzen aus ihnen zu machen. Wie es weiterging wissen wir. Jetzt haben wir die Atombombe.






lunedì, aprile 15, 2019

996




Sechs Tage in der Woche von 9 Uhr Morgens bis 9 Uhr Abends. Arbeiten. Und es gibt Chinesen in der High-Tech Branche, die sich beschweren. Das soll einer verstehen. Warum werden sie dann kein Verkäufer in einem Schuhgeschäft. Sie haben sich das doch ausgesucht.

Jack Ma, Boss von AliBaba, einer der reichsten Männer Chinas, meint lt. South China Morning Post: Von nichts kommt nichts. Als junger Mann muss man ranklotzen. Dass es einem vergönnt wird so lange arbeiten zu können, sei ein Segen. Schließlich könne man sich noch länger mit dem beschäftigen, was einem Spass macht.

Das war nun etwas frei übersetzt. Aber in diese Richtung ging es. Ich selbst habe auch gern Überstunden gemacht, aber nur, weil die gut bezahlt wurden. Jack Ma drehte seine Aussage ein paar Tage später um, weil er von der Partei wohl einen zwischen die Hörner bekommen hat, als er nachschob: Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zu Überstunden zwängen, agierten dumm. Vorher meinte er zu seinen Mitarbeitern: AliBaba erwartete von ihnen 12 Stunden Einsatz pro Tag. Einmal so, dann wiederum anders herum.

Der Spiegel beschreibt 996 als ausbeuterische Arbeitskultur. Ist Unsinn. Schließlich können sich die Leute einen anderen Job suchen.

Ob man so lange arbeiten kann, hängt ja auch vom Job ab. Wenn man Karren mit Steinen oder Sand bewegen muss, ist man froh, nach acht Stunden nach Haus zu gehen. Wenn auf der anderen Seite ein Programmierer die Lösung eines Problems anstrebt, wird er sich auch einmal die Nacht um die Ohren schlagen. Meiner Ansicht nach, sollte es flexibel gehandhabt werden. Bei normalen Arbeitsaufwand 8 Stunden. Wenn es eilt, eben auch mal 12.

Das Thema ist aber noch lange nicht vom Tisch. In Italien machte die 5-Sterne Bewegung den Vorschlag, Arbeitszeiten zu verkürzen, damit sich mehr Menschen an der Arbeit beteiligen können. Darüber wird zur Zeit diskutiert.

venerdì, aprile 12, 2019

Der Spiegel v. 6.4.2019



Titel: AfD, Putins Truppen. Die AfD scheint mit den Russen gut klar zu kommen. Warum auch nicht? Internationale Zusammenarbeit. Ist doch positiv. Und wenn es nun die AfD ist, die das macht. Andere Parteien scheuen sich. Ich hätte auch keine Hemmungen. Aber mein Russisch ist = 0. Bringt nichts. Die AfD ist eine Provinzpartei, ihr mangelt es am internationalen Flair. Jeder, der Ausländer ist, wird schief angesehen. Grundverkehrt. Es sollte mehr differenziert werden. In den U.S.A leisten Asiaten doch wichtige wissenschaftliche Beiträge.

Im Artikel „Land der Gefangenen“ wird eine Frau aus Ruanda vorgestellt, die behauptet, ihr Vater sei von Polizisten nach einem Autounfall erstochen worden. Diese Annahme nährte den Hass der Frau auf die Regierung, die Ruanda anscheinend nach dem Völkermord dort wieder zur Normalität verholfen hat. Im Spiegel-Artikel breitet sich ein Verschwörungsspektrum aus, das im Widerspruch zur Befindlichkeit der dortigen Bevölkerung steht.

Virginia Raggi, Bürgermeisterin Roms wird vorgestellt, ihr vergeblicher Kampf gegen Korruption und Verwahrlosung. In Rom gibt es Seilschaften, die sich gegenseitig Gelder zuschieben und in Kauf nehmen, dass die Schlaglöcher in den Strassen der Hauptstadt ein charakteristisches Merkmal bleiben. - Bei uns kommen zumindest die Wagen mit Teersplit vorbei, der die Löcher auffüllt, bis zum nächsten Regen. Vermutlich wird die Raggi nicht wiedergewählt. Aber in Rom versagt jeder Bürgermeister.

Die Artikel im Spiegel waren lesenswert, aber nicht so, als dass ich noch mehr darüber hätte schreiben wollen.

In den letzten Monaten las ich einiges über Billie Eilish, einem singenden Teenager. Ich las über sie im „Resto del Carlino“, im „Spiegel“. Hier das Video Ocean Eyes Ihre Songs scheinen bei Teens auf Resonanz zu stossen. Videos werden hunderte von Millionen Mal angeklickt. Erstaunlich, was Musik bewirken kann.

Oder nehmen wir Nina Simones Song „Feeling Good“. Ich sang ihn auch im Karaoke. Er ist toll, doch lockt er keinen Teenager hinter dem Ofen hervor. Nina Simone, hervorragende Jazz-Sängerin, ist 2003 gestorben. Doch wenn Muse diesen Song übernimmt und covert, singt ein ganzes Stadion voller Teenager mit. Ist doch schön, wenn gute Songs durch aktuelle Bands wieder zu Leben erwachen. Hier ist es: Feeling Good.