domenica, agosto 30, 2015

Donald und Chris


Trump ist noch im Rennen für die amerikanische Wahl 2016. Und noch an der Spitze der republikanischen Kandidaten.

„I get them out“. „Ich schmeiss sie alle raus“. Er meint illegale Einwanderer. Dann will er eine hohe Mauer zur mexikanischen Grenze erstellen, die die Mexikaner bezahlen sollen. So was kommt an. Würde er solche Sprüche in Deutschland klopfen, gäbe es wohl Zeter und Mordio, lol.

Dann gibt es den Gouverneur von New Jersey, Chris Christie. Der will sich Hitec zunutze machen. ‚“I would track immigrants like FedEx packages.“ UPS wird wohl beleidigt sein. Christie hätte diese doch auch im Satz erwähnen können. Wird Christie Präsident der U.S.A., will er den Boss von FedEx für drei Monate verpflichten, ein Trackingsystem zu entwickeln, dass illegale Immigranten und deren Position aufspürt. Bei Paketen wird es ja mit einem Barcode gemacht. Nun, alle Immigranten zum Friseur und einen Barcode auf die Glatze, oder wie soll das gehen? Und Straßenlaternen mit Barcodelesern ausrüsten?


Da sind die SF-Fans gefragt, lol.

Asimov's Science Fiction, August 2015



„A thousand nights till morning“ von Will McIntosh hat mir gefallen. Sie erinnert an die Stories, welche ich in den 60ern, 70ern zu lesen bekam. Da war die Zukunft noch nicht so dicht an die Gegenwart herangerückt. Oder weggerückt. Das auch, denn im Moment geht es ja in manchen Gegenden der Erde zu wie im Mittelalter oder wie im Jahr 300, als eine Völkerwanderung stattfand, über die zum ersten Mal berichtet wurde. Doch zurück zur Geschichte.

Protags sind Mitglieder einer Marsexpedition, die dort erfahren, dass die Erde von einer alienen Rasse erobert worden war, die Menschen mit Hilfe von biologischen Kampfmitteln fast vollständig ausgerottet hat.
Hinzu kam, dass vor der Eroberung ein Meteor die Erde bedroht hatte, der so abgelenkt werden konnte, dass seine Flugbahn an dem Planeten vorbeiführen würde.

Nun hatte jemand der Leute auf dem Mars die Idee, den Meteor wieder auf Kollisionskurs zu bringen, um die Fremden, die Nunkis genannt wurden, zu vernichten. Dass bisher überlebende Menschen dabei draufgehen würden, wurde in Kauf genommen. Die Kollision fand statt.

Auf dem Mars kam eine Message an, aus der hervorging, dass Chicago bei den Angriffen der Nunkis ausgespart worden war. So machten sich Mitglieder der Marsexpedition auf einem Raumschiff dorthin und bekamen heraus, dass die Einwohner Chicagos den Nunkis als Testobjekte dienten. Die wollten ihre DNA mit menschlicher auffrischen, um den harschen Bedingungen auf der Erde zu trotzen.

Die Geschichte enthält Charakterisierungen der handelnden Personen. Der Protag, ein Psychologe, wird von Angstattacken heimgesucht, dann gibt es Liebesbeziehungen, Missverständnisse, die üblichen Klamotten. Davon gab es in den 60er Jahren weniger. Autoren jener Zeit hatten sich auf das Wesentliche konzentriert.

Wie auch immer. Am Schluss sieht es so aus, dass die Mitglieder der Marsexpedition die übrig gebliebenen Nunkis dazu brachten, dass diese ihnen halfen, die Genetik der Menschen an die Bedingungen des Mars anzupassen. Dann würden sie alle Menschen zum Mars fliegen und den Nunkis die Erde überlassen.

Nun stellen wir uns mal vor, was die Menschen machen würden, wenn es tatsächlich eine Invasion geben würde. Die werden ja nicht mal mit den paar Flüchtlingen fertig.







giovedì, agosto 27, 2015

Smart Home

Auf einem PC wurde mir Windows 10 zugespielt. Auf den beiden anderen (PC und Notebook) habe ich Windows 8.1. Ich habe mal „Files“ in das Suchfeld eingegeben und bekam unter anderem was über „Smart Homes“. Ich muss das mal zusammengestellt haben. Keine Ahnung, wann.

Smart Home
Definition: Technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und –häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.
Mit App:
  • Heizung anschmeißen
  • Licht dimmen
  • Wasser in die Wanne einlassen
  • Rollläden bei Dämmerung herunterlassen
  • Hi-Fi für jedes Zimmer gesondert bedienen
  • Fernsehprogramme aufzeichnen und auf jedem Medium widergeben
  • Intelligenter Medikamentenschrank
  • Domotik Sensoren
  • Intelligente Stromzähler
  • Digitales Türschloss mit Transponder
  • Rauch- und Bewegungsmelder senden Signale ans Handy
  • Offene Fenster werden über Magnetkontakte gemeldet. Sie können über Fernbedienung verriegelt werden.
  • Kameras senden Bilder nach Bedarf
  • Steckdosenschalter sind Mittel zur Fernbedienung für Haushaltesgeräte

Doch nicht schlecht, oder? Kann aber nicht von mir sein. Doch könnte man sich daran mal die Zähne ausbeißen.

Folgende Idee jedoch ist von mir. Septic Tanks, Sickergruben also, mit einem Sensor ausrüsten, der meldet, wann das Ding voll ist und gleich eine Nachricht auf das Smartphone des Unternehmens sendet, das die Sickergruben leert. 

Nur, Apps zu schreiben: Habe keine Ahnung, wie das geht. Vielleicht komme ich noch dazu. Wird aber ein langer Weg sein. Zur Zeit habe ich 96 % des JavaScript Kurses geschafft. Ein paar Kinken sind noch auszuräumen, um auf 100 % zu kommen. Und dann geht’s erst mal weiter mit dieser Sprache.



martedì, agosto 25, 2015

Analog, Science Fiction and Fact, Sept. 2015



Wie immer, mit Geschichten von hard-SF Autoren. Es lohnt nicht, sich beim Vierteiler von Stanley Schmidt aufzuhalten. Schmidt war Editor von Analog, Physiker. Seine Leitartikel waren Spitze. Die Story selbst handelt von Kolonisten, die sich erst mal verkrachen. Es muss ein Konflikt her. Dann stoßen sie auf intelligente Otter und Fledermäuse hinter dem Ozean und müssen sich mit denen zusammen raufen. Na ja, würde ich darüber schreiben, müsste ich auch eine Zusammenfassung der vorhergehenden Episoden liefern, was aufwändig wäre.

Ich nehme daher die Story „The Crashing oft he Cloud“ von Norman Sprinrad vor. Ein US-amerikanischer Hacker, der für ein Jahr die IRS, die amerikanische Finanzbehörde, lahmgelegt hat flüchtet nach Yemen, weil die amerikanischen Behörden es an Humor fehlen lassen und ihn ausschalten wollen. Ein dort ansässiger Emir der ISIS nimmt ihn auf und quartiert ihn unter einem Kinderkrankenhaus ein, wo vermutlich keine Bomben einschlagen werden.

Der Emir verfolgt den Plan, das gesamte globale Internet zu zerstören. Der Hacker-Protag wendet ein, dass das nicht geht bei den Myriaden von Servern und Verbindungen. Der Emir ist nicht begeistert und macht Andeutungen, was man mit einem Ungläubigen macht, der zu nichts mehr zu gebrauchen ist.

Schnell besinnt sich der Protag und schlägt vor. Man sollte es erstmal mit der Cloud probieren.

Was ich an der Story gut finde ist, dass die Technologie von heute mit der nahen Zukunft verschmilzt. Wobei das mit der Cloud natürlich auch Unsinn ist, da es keine einzige Cloud gibt, sondern inzwischen unzählige, die auf Serverfarmen residieren.  


domenica, agosto 23, 2015

Var´aq

Dieses Computer Programm wurde in Var`aq, der klingonischen Programmiersprache geschrieben.
99 Bottles of Beer, 99 Flaschen Bier.
 
 
(* 99 Bottles of Beer in var'aq *)
(* by Rune Berge                *)

~ bottles {
  latlh 1 rap'a' "" tam
    { woD "s" } ghobe'chugh
  " bottle" tam tlheghrar tam woD
  " of beer" tlheghrar
} pong

~ print-verse {
  latlh latlh bottles tlheghrar " on the wall" tlheghrar cha'
  latlh latlh bottles tlheghrar cha'
  "Take one down and pass it around" cha'
  wa'boqHa' latlh latlh  { "No" } ghobe'chugh latlh bottles tlheghrar " on the wall" tlheghrar cha'

  "" cha'
  latlh { print-verse } HIja'chugh
} pong


99 print-verse

sabato, agosto 22, 2015

Story: Der Knoten

Ta daaaaa!!!! Meine neue Story „Der Knoten“. Viel Spaß beim Lesen.

Der Knoten

Es scheppert. Gisela nahm einen Nachschlag Erbsensuppe, tunkte eine Brotscheibe in den Teller. Mmm, die Suppe. Mit Brot ist sie wirklich toll.
Was scheppert? Der Vater lehnte sich zurück. Else, Giselas Schwester runzelte die Stirn und fragte: Gisela, was scheppert?
Irgendwas im Brunnen, wenn ich einen Stein reinwerfe.
War wohl ein alter Kochtopf. Lisa vermisst du einen? Mutter Lisa stand neben dem Herd und präparierte das Dessert. Nö, meinte sie. Sind alle da.
Gisela sah alle der Reihe nach an. Ich sag mal, da liegt ein Schatz.
So ein Quatsch!, rief Else.
Wenn da ein Schatz liegt, brummte der Vater, dann bin ich Napoleon.
So siehst du aus, Erich, kam es vom Herd her. In der Tat. Die Statur, dunkle Haare und Augen, das pausbäckige Gesicht. Mit einiger Vorstellungskraft war Ähnlichkeit mit Napoleon vorhanden. Im Kontrast zu Erichs Töchtern, die wie seine Frau blond und blauäugig waren.
Na klar. Der Vater lachte. Dann strich er sich übers Kinn. Obwohl...Der Brunnen ist alt und schon lange Zeit ohne Wasser. Vielleicht wurde tatsächlich mal was reingeworfen.
Seht ihr! Gisela blickte triumphierend um sich. Dann wandte sich die Runde anderen Themen zu.

Am nächsten Tag, als die Eltern auf der Arbeit waren, fragte Else: Was ist mit dem Schatz? Wenn du mir hilfst, steige ich in den Brunnen.
Wie denn?
Ich klettere in den Eimer und du hüserst mich runter.
Das Seil ist zu kurz. So war es. Das Seil war für einen Wasserspiegel von fünf Metern ausgelegt und der Eimer hing in dem ausgetrockneten Brunnen.  
Der Brunnen ist um die zehn Meter tief, richtig? Dann brauchen wir noch weitere fünf. Der Peter von nebenan hat auch erst am Nachmittag Unterricht. Fragen wir ihn doch, ob er ein Seil für uns hat. Das knoten wir dann an unseres.
Es dauerte nicht lange, und Peter, der sommersprossige Nachbarssohn, kletterte über den Zaun und zog ein Seil hinter sich her. Er blinzelte durch seine Brille zu den Mädchen hinüber. Der vierzehnjährige Junge war kräftig gebaut, mit blassem Gesicht und kurzen roten Haaren, die in alle Himmelsrichtungen abstanden.                    
Von unserem Brunnen, sagte er. Und ihr habt einen Schatz?
Das wollen wir rausfinden, erwiderte Else. Dafür brauchen wir dein Seil. Wir knoten es an unseres. Ich klettere in den Eimer und ihr lasst mich runter.
Nicht so schnell!, rief Peter. Das sollte der leichteste von uns tun. Habt ihr eine Badezimmerwaage?
Sicher. Willst du uns wiegen?
Nackt?, rief Gisela mit empörtem Gesichtsausdruck. Die Mädchen kicherten, während Peters Gesicht rot anlief. In Ordnung. Wir machen das und du bleibst vor der Tür, bestimmte Else.
Ich hoffe nur, dass niemand geschummelt hat, murmelte Peter, als sie die Ergebnisse verglichen. Mit ihren elf Jahren war Gisela die Jüngste und mit 42 Kilos die Leichteste. 
Jetzt sollten wir testen, ob unsere Kraft reicht, Gisela hochzuziehen. Am besten mit Mauersteinen. Auf unserem Grundstück haben wir welche. Ich hole einen, den wir wiegen.
Und dann?
Dann teilen wir Giselas Gewicht durch das des Ziegelsteins und haben die Anzahl, die wir in den Eimer füllen.
Peter verschwand und kam mit einem Ziegelstein zurück. Er grinste. Ich behaupte mal: Dieser wiegt ein Kilo und die Hälfte seines Gewichts. Wieviel ist das?
Zwei Kilo!, kam es wie aus einem Mund. Die Mädchen sahen sich an und lachten.
Wow!, rief Peter. Cool. 
Nö“, sagte Gisela. Für Steine von zwei Kilo brauchten wir vier Eimer. Unpraktisch. Knoten wir die Seile zusammen, dann steige ich in den Eimer und ihr lasst mich runter. Peter und Else sahen sich an, nickten und verbanden die Seile miteinander. Dann zog Peter den Eimer hoch. 
Ich habe eine Taschenlampe mitgebracht. Er gab sie Gisela, die sie in ihre Jeans steckte, dann half er ihr in den Eimer zu steigen.
Halt dich am Seil fest. Wir lassen dich jetzt runter!, erklärte Peter. Rufe, wenn du wieder hoch willst.
Else griff nach dem Tau. Gemeinsam mit Peter ließ sie Gisela langsam in die Tiefe. Nach fünf Metern holperte der Knoten über die Rolle. Es dauerte noch eine Weile, bevor die Spannung des Seils nachließ.
Bin ausgestiegen und stehe auf Stein, rief Gisela nach oben. Aus einer Wand ragt ein dünnes Metallrohr. Die Öffnung ist mit Schlamm verstopft. Ich polk ihn mal raus. Bevor Peter und Else einen klaren Gedanken fassen konnten hörten sie einen Schrei. Es kommt Wasser aus dem Rohr. Zieht mich hoch!
Peter erschrak, und er zog am Seil, stemmte sich mit den Füßen gegen die Wand des Brunnens. Else sprang hinzu und zog mit.
Ziehen!, Ziehen!, schrie Peter. Der verdammte Knoten. Er glitt nicht über die Rolle.
Das Wasser steigt weiter. Zieht mich hoch!
Einen Moment, schrie Peter. Dann zu Else. Binden wir das Seil an dem Pfahl fest. Ich hole den Jeep meines Vaters. Sie schlangen das Ende des Seiles um einen Pfahl, der neben dem Brunnen in die Erde gerammt war.
Halte das Seil. Ich bin gleich wieder zurück. Peter raste los.
Einen Augenblick noch, rief Else nach unten. Gleich geht es weiter.
Das Wasser läuft in den Eimer, kam es von unten. Ein Motor heulte auf, ein weißes Auto brach durch den Zaun, raste über Blumenbeete hinweg und hielt vor dem Brunnen.
Schnell!, rief Peter. Binden wir es an den Haken hier. Sie legten eine Schlinge um den an der Stoßstange befestigten Haken und ließen das Seil fahren. Der Junge sprang in den Jeep, der sich danach rückwärts in Bewegung setzte.
Langsam!, schrie Else, sonst platzt der Knoten! Erleichtert sahen sie, wie der über die Rolle glitt und der Eimer mit Gisela auftauchte. Peter arretierte den Wagen, sprang heraus und rief: Else, hilf mir, den Eimer an die Mauer zu ziehen!
Else hielt den Eimer an die Brunnenmauer gepresst. Gisela schlang ihre Arme um Peters Nacken. Mein Held, flüsterte sie ihm ins Ohr, als er sie mit hochrotem Kopf auf sicherem Boden absetzte.
Else bedankte sich bei ihm und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Also kein Schatz, sagte er verwirrt. Gut, dass ich schon mal heimlich ausprobiert hab, wie das mit dem Jeep funktioniert, murmelte er und stolperte zum Wagen zurück, wendete ihn, fuhr über die Blumenbeete und verschwand im Loch des Zaunes.
Peter, dein Seil!, rief ihm Else nach.
Pffft Hab ich Angst gehabt! Gisela strich sich die Haare aus dem Gesicht. Das werde ich so schnell nicht vergessen. Else und Gisela holten ihre Schultaschen, blieben einen Moment stehen, blickten auf die von Reifen zerfurchten Blumenbeete, das Loch im Zaun.
Armer Peter! rief Else. Dann stiegen die Mädchen auf ihre Räder und fuhren kichernd davon.
Version 2