venerdì, dicembre 24, 2010

Oldie Con

findet vom 17. bis 19. Juni 2011
in Unterwössen statt.
Die Adresse lautet wie gehabt:
Familie Licklederer-Wenninger
Bründlsberggasse 14
83246 Unterwössen
Tel. 08641-97570
Fax 08641-975757
hotel-pension-gabriele@t-online.de
www.hotel-gabriele.de

Ich glaube, man muss älter als 50 sein, um teilnehmen zu können. Aber das bin ich ja schon :-)


Dinos an Bord.

Unter dieser Überschrift gibt es einen Spiegel-Beitrag über die wundersamen U.S.A. Nun ja, sie sind ein Gemischwarenladen mit unterschiedlichsten Charakteren. Es gibt eine enorme Bandbreite. Einige davon sind, hum, seltsam. Was heißt einige? Viele, wenn man religiöse Fundamentalisten mit einbezieht. Die der Organisation „Answer in Genesis“ planen die Anleitung des Alten Testaments zum Bau einer neuen Arche heranzuziehen und diese in einem Vergnügungspark für Gottgläubige aufzustellen. Wird um 150 Millionen Dollar kosten.

Das Alter der Erde geben die Fundamentalisten mit 6000 Jahren an. Die Original-Arche soll 2348 vor Christi zu Wasser gelassen worden sein. Ihre Maße: 137 m lang, 23 m breit und 14 m hoch, drei-stöckig mit einem Fenster. Kentuckys Governeur hat für das Projekt Steuererleichterung zugesagt. Guter Schachzug, denn diese Art von Christen sind in den U.S.A. populär. Als ich dort arbeitete, sah ich Leute auf den Flughäfen, die in der Bibel lasen, in einem Restaurant vor dem Essen beteten, und an einem Sonntag bedeutete mir die Kassiererin eines Supermarkts, die Flasche Wein wieder ins Regal zurückzustellen. In der Countrybar „Blind Horse Saloon“ von Greenville, South Carolina, konnte man Sonnabends nur als Club-Mitglied nach 24:00 weitertanzen. Dort traf ich mich regelmäßig mit einem älteren Ehepaar aus Laurens. In Laurens befindet sich ein Ku Klux Klan Museum. Doch das wäre eine andere Story.

Der Ehemann trank „Southern Comfort“ im Club, also Whisky. Ich besuchte die Beiden manchmal und sie baten mich, nichts über den Whisky zu erzählen, wenn ihr Sohn mit seiner Frau zu Besuch kämen. Der Sohn war Erzieher im Jugendgefängnis und Tierausstopfer. Sein Sohn wiederum zeigte mir die Garage und sagte: „Hier, sieh mal.“ Er öffnete den Kühlschrank. Um die 30 Schlangen purzelten heraus. – Seine Frau hatte im Wohnzimmer eine Heimorgel stehen. Ich stellte mir Captain Nemo vor, wie er schwankend in der Nautilus herumorgelte. Nun ja, der Vergleich hinkt. Das Wohnzimmer ist nicht seetüchtig.

Oder nehmen wir die Bob Jones University in Greenville. Ich hatte mir Prospekte zuschicken lassen, weil ich einen Abendkurs an einem College besuchen wollte. Ich nahm später Philosophie, Einführung in die Logik am GreenTech College. Die Bob Jones schien mir doch etwas zu einseitig und außerdem hatten sie gar keine Abendkurse. Um einen Bachelor Grad oder Master zu bekommen, war man gezwungen auch einen Bibelkurs oder einen anderen christlicher Natur zu besuchen. Man konnte den Bible Master of Arts machen, oder einen in Kirchengeschichte. South Carolina liegt im Bibel Gürtel und ich hatte gut daran getan nichts zu sagen, wenn man auf dieses Thema kam. Meine Freunde versuchten mich mit in die Kirche zu nehmen. Zum Glück konnte ich mich herausreden, keine Jacke, kein weisses Hemd und keine Krawatte zu besitzen. Ich kaufte mir später doch so etwas, doch der Anlaß war ein anderer: Die feierliche Eröffnung der BMW Fabrik in Greer, South Carolina, wo ich zu der Zeit als freiberuflicher Programmierer arbeitete.

mercoledì, dicembre 22, 2010

Vector, The critical Journal of the British Science Fiction Association, Autumn 2010

Viel Raum nimmt ein Essay Lara Buckertons ein. „The Science and Science Fiction of Warfare“ bezieht sich auf ein Buch Antoine Bousquets “The Scientific Way of Warfare” und setzt sich mit diesem auseinander, mit den vier dargestellten Kategorien. Die erste eine mechanistische, die zweite technowissenschaftlich. Der Autorin bei hätte es gut angestanden, strukturierter zu arbeiten; denn die beiden anderen Kategorien muss man aus dem Text extrahieren: die thermodynamische und die kybernetische. Buckerton steuert ihre eigenen Gedanken bei. Das Thema ist für SF-Extrapolation geeignet.

Der Essay, schwierig zu lesen, wäre für den Leser mit einer Gliederung und Darstellungen, wie es bei Artikeln von „Scientific American“ üblich ist, eingängiger.

Felix Danczaks „Look to Wasteland“ betrachtet T.S. Elliots „The Wasteland“ als Template für die SF von Ian M. Banks. Da ich von beiden nichts gelesen habe....

Außer einer Reihe von Buchbesprechungen vertieft Stephen Baxter in seinem Artikel „Falling from Orbit“ das, was ich über die Einstellung der Shuttle Flüge in meinem Blog geschrieben hatte. Erinnerungen an die Historie des Shuttle, den Grund für ihre Entwicklung, ihre Erfolge und Katastrophen.

martedì, dicembre 21, 2010

Fantasy & Science Fiction, Nov/Dez

Enthält neben anderen Stories auch einen SF-Krimi, über den es zu schreiben lohnt. Robert Reed, Autor des „Dead Man´s Run“ ist jemand, aus dem Stories herauspurzeln. Nicht alle seiner Geschichten haben den gleich hohen Standard. Diese ist excellent. Als Krimi gefällt sie mir besser als die in Asimov´s besprochene. Siehe meinen vorhergehenden Blogeintrag. Obwohl 73 Seiten lang, verliert sie nicht an Spannung. – Kürzlich schrieb ich über eine Story, in der es für auf eine Mission gesandte Raumfahrer Backups auf der Erde gab, die beim Tod des Menschen an dessen Stelle treten würden. Backups gibt es ebenfalls in „Dead Man´s Run“, die jedoch auf den Computer beschränkt sind und nur übers Telefon mit der Außenwelt in Kontakt treten können. Dieser nun ruft den Protag Lucas an und fordert ihn auf, den Mörder seines Originals Wade Tanner zu finden. Lucas ist wie einst Tanner Mitglied einer Läufergruppe. Diese trifft sich in den YMCA-Anlagen und bereitet sich auf einen gemeinsamen Lauf durch den angrenzenden Walt vor.

Reed gelingt es, den Lauf und die Natur so zu beschreiben, dass der Leser sich nicht langweilt. Der Verdacht der Läufer, wer Tanner umgebracht haben könnte, richtet ich auf Jäger, einen Läufer, der nicht der Gruppe angehört und wie ein Schemen vor ihnen herläuft. Die Gruppe jagt ihn. Lucas gelingt es, Jäger zu stellen. Der versichert Lucas, dass er Wade nicht getötet hat.

Reed beschreibt in Rückblenden Tanner als fanatischen Typ, der jeden auf den rechten Weg zu bringen versuchte. Reed benutzt Rückblenden weiterhin, um Jared Wails, der sich als Sponsor ausgab in die Story zu bringen. Der Mann war passionierter Lügner und Scheckfälscher. Tanner war es, der ihn ins Gefängnis brachte. Wails erschoss sich.

Nachdem er seine Mitläufer und sie ihn davon hatten überzeugen können, dass weder er noch sie Tanner ermordet hatten, erklärt Lucas, er wisse nicht, wer der Mörder sei, doch könne er sagen, wer ihn angestiftet und bezahlt habe. Der Backup Wails. Lucas läuft wieder. Harris, ein junger, kürzlich zur Gruppe gestoßener Läufer folgt ihm. Lucas bemerkt, dass dieser ein Stück Metall in der Hand hält, das wie eine kleine Hacke aussieht. Lucas hält mit Mühe seine Distanz. Harris schleudert die Hacke auf ihn. Lucas kann ausweichen. Die anderen Läufer stoßen auf sie. Lucas erklärt wider besseres Wissen, Harris habe gestanden. Sie schlagen Harris zusammen und übergeben ihn der Polizei.

Lucas, überzeugt von Harris Tat, ruft Tanners Backup und setzt ihn ins Bild. Im Verlauf der Unterhaltung jedoch wird ihm klar, dass es wohl doch nicht Wail war, der Harris zum Mord anstiftete und ihn bezahlte, sondern Wades Backup selbst, nach dem dieser herausfand, dass Wade seine Rechtschaffenheit nur vorgetäuscht hatte.

Reed hält die Spannung auch, weil niemand gestanden hatte. Wades Backup die Verbindung danach abbrach, Reed also den Leser zur Mitarbeit zwingt, sich über die Handlung Gedanken zu machen. Das ist ihm gelungen.

domenica, dicembre 19, 2010

Asimov’s Science Fiction, January 2011

Mit “Killer Advice” hat Kristine Kathryn Rusch einen in den Weltraum verlegten Krimi geschrieben. Neben SF veröffentlicht sie Detektivgeschichten. Hier nun hat sie beides vermengt. Das geht so: Hunsaker betreibt ein schäbiges Hotel in einer abgelegenen Raumstation. Ein havarierter Passagier-Raumer dockt an. Gäste checken ein. Hunsaker erfährt, dass in einem Teil des Schiffes Feuer gelegt worden war und zwei Passagiere getötet wurden. Die Mordserie setzt sich im Hotel fort und Hunsaker ist um den Ruf seines Etablissements besorgt. Er treibt die Ermittlungen voran. Im Verlauf der Story wird die Vergangenheit der Figuren offengelegt. Am Schluss bleibt nur der Mörder übrig.

Die Charakterisierungen sind gut, die Logik ist dünn. Die Mörderin hat ihren Mathelehrer umgebracht, der mit ihr auf dem Raumer war, weil er sie hatte durchfallen lassen. Andere Personen räumte sie aus dem Weg, da sie etwas gesehen hatten, das bei weiterem Nachdenken auf sie als Mörderin hätte schließen lassen können. Das Ende ist konstruiert, d.h. die Entwicklung der Geschichte trägt nur insofern dazu bei, dass fast jeder der Passagiere und Hunsaker selbst zwielichtige Persönen sind und Hunsaker mit Mühe herausfinden muss, warum sie nicht der Mörder sein können. Nur fand ich das Motiv mit dem Mathelehrer auf dem gleichen Schiff an den Haaren herbeigezogen.

lunedì, dicembre 13, 2010


Analog Science Fiction and Fact, Jan/Feb 2010


Enthält neben anderen zwei Hunde-Stories. Sieht so aus, als ob wir allesamt auf den Hund kommen J. In einer Story kommen hundeähnliche Aliens auf die Erde, töten alle Menschen, derer sie habhaft werden können (einige waren zu der Zeit gerade als Höhlenforscher unterwegs und überlebten) und modifizierten die Hunde so, dass sie die Weltherrschaft übernehmen konnten. Danach flogen sie wieder davon.


In der anderen Story wurden Raumfahrern Gene von Hunden, Wölfen und Ratten beigemengt und dann zu dem Planeten Enigma geschickt, der von dem Hawkins Teleskop entdeckt und von dem man annahm, dass er bewohnbar sei. Die Protag Kerris Rat flog mit ihren Hundegenossen in einem Shuttle hinab und setzte auf einem Turm auf, in dem ein mechanischer Arm verankert war. Der Rest muss in die Tiefe gefallen sein. Aus Türmen und Höhlen, die eine seltsame Musik erzeugten, daraus bestand der Planet. Analysen zeigten: der Arm war über fünf Millionen Jahre alt. Kerri Rat fand mit ihrer Manschaft heraus, dass der mechanische Arm sich an einer Stelle des Turms festgekrallt hatte, in der eine noch ältere Zeitkapsel einer anderen Rasse steckte. Die Besatzung des Shuttles wusste, sie würde nicht zur Erde zurückkehren, doch hatte sie die Gewißheit, dass ihre Klone bei ihrem Tod mit ihrem Wissen erwachen würden.


Der Expeditionsleiter Andrean Wolf zeigte paranoische Züge, als sich herausstellte, dass seine Leute Reparaturen am Turm durchgeführt hatten, ohne sich daran erinnern zu können. Der Planet Enigma, so meinte er, übe einen unheilvollen Einfluss auf sie und ihre Klone auf der Erde aus. Andrean Wolf, dass er von einem Schuttle auf das Raumschiff schoss, um die Klone zu retten. Das Raumschiff war ausgewichen, doch der Sender wurde zerstört. Kerris Rat ließ sich in die Tiefe fallen und stürzte durch eine Anzahl von Höhlen, deren Wände mit Zeichnungen und Beschriftungen versehen waren, die von anderen Besuchern Enigmas stammten. Die unterste Höhle war mit Artifakten gefüllt, auch mit der Maschine, der ein mechanischer Arm fehlte. Andrean Wolf war ihr gefolgt, nachdem er seine Leute, die sich außerhalb des Raumschiffes befanden, getötet hatte. Kerris Rat gelang Wolf davon zu überzeugen, dass Enigma nicht daran interessiert war, sie zu beeinflussen. Vielmehr befand sich in seinen Höhlen eine Dokumentation der Besucherrassen, die über Millionen von Jahren auf ihm gelandet waren. Enigma war eine Quelle von Informationen, die sich eine einzelne Rasse nie durch Raumflüge hätte beschaffen können.


Wolf wurde klar, dass er sich geirrt hatte und sein Klon auf der Erde berichten würde, er habe Mannschaftsmitglieder zu Unrecht getötet. Er gab sich die Kugel. Kerris Rat fand einen Antigravgleiter, den sie nach einiger Zeit zu bedienen lernte und kehrte zum Raumschiff zurück. Mit dem Rest der Mannschaft begann sie die Kavernen zu untersuchen.






lunedì, dicembre 06, 2010

„Lost in Space“

in Artikel in der „Business Week“ vom 1. November über das von Obama gekürzte Raumfahrt Programm der NASA. Constellation, das von Bush angekündigte Vorhaben, wieder auf dem Mond zu landen und danach bemannt zum Mars vorzustoßen, ist tot. Nun steht ein 300 Millionen teurer Start-Turm einsam auf dem Kennedy Space Center herum. Der Shuttle-Flug wird nächstes Jahr eingestellt. 8000 Angestellte und freie Mitarbeiter der NASA werden freigesetzt. Die Agentur hofft, dass Privatunternehmen fortsetzen, was sie begonnen hat: Menschen in den Weltraum zu schießen. Vermutlich wird daraus nichts, weil Boeing und Konsorten darin keinen Gewinn sehen.

Es sieht so aus, als würden die U.S. auch in der Raumfahrt von China und anderen aufstrebenden Nationen abgelöst werden.

sabato, dicembre 04, 2010


Interzone, Science Fiction and Fantasy 231

Vom Guten kann man nie zuviel bekommen, und die Stories von Jason Sanford sind gut. Die Jungs von Interzone haben das erkannt und bringen drei Geschichten von ihm. Eine davon ist „Peacemaker, Peacemaker, Little Bo Peep“. Eine der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

In dieser teilt Sanford die Menschheit in drei Klassen: Schafe, Schäferhunde und Wölfe. Schafe sind gesetzestreue Bürger, Schäferhunde Gesetzeshüter und Wölfe kriminelle Elemente. Schafe haben die Kontrolle in furchterregender Weise übernommen.

Die Polizistin Ellen Davis ist mit Victor, einem Serienkiller, den sie aufgespürt und festgenommen hatte, aneinander gekettet und wartet mit anderen darauf hingerichtet zu werden. Von den Menschen, die ständig „Frieden, Frieden!“ rufen, werden sie vor einen Graben gestellt. Schüsse fallen, doch die beiden haben sich vorher in den Graben fallen lassen und können sich dadurch retten. Sie bleiben so lange an einer schwer einzusehenden Stelle liegen, bis das Exekutionskommando abgezogen ist.

Radiomeldungen zufolge werden überall auf der Erde Menschen, die mit anderen, aus welchen Gründen auch immer, gewalttätig umgegangen sind, gejagt, gefangen und hingerichtet.

Unter dem massigen Körper des im Graben liegenden Sheriff quält sich der Deputy hervor. Er befreit Ellen und Victor von ihren Handschellen. Ellen sowie der Deputy versuchen ihre Familien zu erreichen. Die des Deputy befindet sich wohlauf, während Ellens Mann erschossen wurde, als er sich der Entführung ihrer Tochter widersetzte. Die drei versehen sich mit Waffen in der Wohnung des Deputys und beobachten wie die Jagdgesellschaft aus „Frieden“ brüllender Menschen unter Anführung des Gemeindepfarrers die angrenzenden Häuser durchsucht. Der Deputy flüchtet mit seiner Familie, während Ellen und Victor sich auf der Suche nach Ellens Tochter machen. Sie verstecken sich in einem Hotel aus Zeiten der Prohibition. Von dort beobachten sie die Kirche, in der die Kinder festgehalten werden und Ellen schlägt Victor einen Deal vor. Sie verrät ihm ein Geheimversteck im Hotel, er gibt ihr Rückendeckung von Hotel aus, während sie ihre Tochter befreit. Sie flüchtet mit ihrer Tochter in ein von Victor beschriebenes abgelegenes Haus. Es stoßen nach und nach Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldaten hinzu. Victor belegt später mit anderen Kriminellen ein anderes Haus. Die Schafe jagen nicht mehr. Sie haben gesiegt und gehen wieder friedlich ihrer Arbeit nach.

Victor besucht Ellen und rät ihr, die Augen offen zu halten. Sie sind sich einig, dass eine außerirdische Macht sich des Priesters und anderer bemächtigt hatte, um gewaltbereite Elemente zu eliminieren. Die Erde ist nicht mehr verteidigungsfähig.

martedì, novembre 30, 2010

In der vorletzten “Business Week“

las ich den Beitrag „Why Business doesn´t love the Tea Party“. Tea Party ist der radikale Flügel der Republikanischen Partei der U.S.A. Die Exponenten der Tea Party sind sich darüber einig, dass der Einfluss der Regierung zurückgedrängt werden sollte. Sie haben Ideen, die von Staat zu Staat differieren, aber alle in diese Richtung zielen. – Staaten der U.S.A. sind eigenständiger als unsere Bundesländer, bis zu einem gewissen Grade. Dann bricht Bundesrecht Landesrecht. – Ich besuchte einen Abendkurs über Wirtschaftsrecht auf der University of Connecticut UCON, der mir die amerikanische Gesetzgebung nahe brachte. Doch zurück zum Artikel. Die Ideen der Leute aus der Tea Party ähneln etwas denen, welche die Grünen vor einigen Jahren in Deutschland vortrugen. Z.B. den Preis für einen Liter Benzin auf fünf Euro zu erhöhen. Sehen wir sie uns mal an:

Weg mit der Landeszentralbank, macht die Grenzen dicht, verbietet Wirtschaftsanreize, schafft die Rentenversicherung sowie Obamas Gesundheitsreform ab, die Steuerbehörde, deportiert illegale Einwanderer. Habe ich noch etwas vergessen? Ach ja, Abschaffung der Umweltschutzbehörde, und außerdem, gebt uns die altvertraute Glühlampe wieder zurück.

sabato, novembre 27, 2010

Scientific American, March 2008

Mit „When Markets beat the Odds“

wird eine Schnapsidee dreier Volkswirtschaftler präsentiert, die in ihrer Universität zu beweisen versuchten, dass Märkte besser seien als Umfragen. Markt = Angebot und Nachfrage. So wurden zum Beispiel an einem Wahltag in der Uni sogenannte Wahlaktien in Umlauf gebracht und wie an einer Börse gehandelt. Höchsteinsatz 500 USD. Im Iowa-Stockmarket waren es Bush- und Dukakis-Aktien. Der Markt hat die Umfragen haushoch geschlagen. Das Gleiche galt für Wahltage in Folgejahren.

Nur was nützt das alles, wenn die Käufer und Verkäufer dieser Papiere genausowenig Ahnung haben, wie die Befragten. Sonst hätte die weltweite Finanzkrise 2008 vermieden werden können. Und wenn ich an die New Economy zurückdenke, da sind wir doch alle drauf reingefallen. Und bei der jetzigen Finanzkrise blieb doch auch kein Auge trocken.

DARPA, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des U.S.-Verteidigungsministeriums hatte sich dort auch eingemischt. Sie eröffnete das Projekt „Policy Analysis Market“, in dem Papiere für geopolitische Ereignisse ausgegeben wurden, z.B. über Anschläge, Kriege, die nächste Al-Qaeda Attacke. US-Politiker waren darüber nicht amüsiert und stoppten das Vorhaben.

In „The End of Cosmology“ wird darauf hingewiesen, dass sich die Ausdehnung des Universums beschleunigt hat und in ferner Zukunft alles Wissen über das Universum außerhalb unserer Galaxis und über den Big Bang verschwinden wird, da andere Galaxien mit unseren Instrumenten nicht mehr erfaßt werden könnten.

„White Matter matters“. Damit ist das Myelin gemeint, das sich um die Axone wickelt. Axone sind die Verbindungskabel von einem Neuron zum anderen. Myelin ist eine Isolierung, ohne die Signale nicht beim Empfängerneuron ankommen würden. Mittels einer neuartigen Gehirnscantechnik fand man heraus, dass Neuronensignale um so stärker werden, je mehr man ein bestimmtes Gebiet übt, zum Beispiel Klavier- oder Schachspielen. Dies wird durch eine stärkere Formation des Myelins erreicht. Ich nehme an, bei meiner Singerei wird mit mir das Gleiche passieren.

Auf der anderen Seite kann fehlerhaftes oder fehlendes Myelin zu Krankheiten im Zentralen Nervensystem führen wie Multiple Sklerose, Alexander Disease, Schizophrenie, Autismus, Bipolare Disorder, Dyslexia.

In „The Limits of Quantum Computers“ wird aufgezeigt, dass diese nur für unlösbare Verschlüsselungstechniken taugen. Wenigstens sah man es 2008 so. Vielleicht gibt es ja doch noch andere Anwendungen, die in der Zukunft auftauchen. Quantum Computer arbeiten mit Q-bits, Partikeln, die zugleich zwei verschiedene Zustände annehmen können. In Theorie könnte ein Computer dieser Art Partikel superpositionieren, soviel wie die Atome des Universums. Nur bringt das alles nichts, weil alle bis auf ein Partikel verschwinden, wenn man sie untersuchen will. Ein Quantum Computer wäre ideal, weil er bei zunehmender Datenanzahl im Gegensatz zu herkömmlichen nicht langsamer werden würde.

„The Bluefin in Peril“. – Im letzten Spiegel gab es auch eine Notiz darüber. Blauflossentunfisch wird für den Sushi-Markt gefangen und droht aus den Meeren zu verschwinden. Deutschland verbündet sich mit der Eu-Kommission gegen Länder wie Frankreich, Spanien, Italien, die große Fangflotten unterhalten. Scientific American wies schon, wie man sieht, im März 2008 auf die Bedrohung dieser Fische hin, die gut zwei Meter lang werden können. In kurzen Sprints im Meer bringen sie es auf 80 km/h und werden maximal 30 Jahre alt. Das Weibchen produziert 10 Millionen Eier pro Jahr. 2001 wurde ein 200 kg schwerer Fisch auf einem japanischen Markt für 173.600 USD verkauft.

„Space Wars“. 2006 wollte sich die Bush Administration die Kontrolle über den nahen Weltraum sichern. Diese Absicht wurde verstärkt, nachdem es den Chinesen gelang, einen ihrer eigenen altersschwachen Satelliten abzuschießen. Der Beitrag weist darauf hin, dass Tests dieser Waffen so viel Weltraumschrott erzeugen könnten, dass es in Zukunft unmöglich wäre funktionsfähige Satelliten zu unterhalten. Es werden Waffensysteme vorgestellt, die entwickelt werden müßten. Dafür haben die U.S.A. kein Geld mehr. Das haben sie in ihren idiotischen Kriegen und mit der von ihnen ausgelösten Weltwirtschaftskrise verbraten. Kinetische Interzeptoren wie in den Weltraum geschossene Raketen, ko-orbitale Satelliten, ferngesteuerte Energiesysteme wie Laser, Space Bomber, sind einige der angedachten Angriffswaffen, deren technische Hürden erst genommen werden müssten. Nachdem Russland in den Raketenschutzschirm eingebunden werden soll, werden wohl ein paar robustere Waffen entwickelt. Irgendwann.

Mit „Solving a massive Worker Health Puzzle“ wird eine sieben Jahre andauernde Untersuchung beschrieben, die sich mit Hirntumorfällen in der Flugzeugmotorenfabrik Pratt & Whitney befasst. Die fielen um 1999 auf, nachdem man bei einem Arbeiter sowie einem Kollegen Hirntumoren diagnostiziert hatte. In der Fabrik von North Haven wurden 13 Fälle registiert. Die letzten 50 Jahre werden nun erforscht. Zum einen die Krankengeschichten von 250.000 Mitarbeitern in acht Fabriken, dann die Stoffe, die Tumoren ausgelöst haben könnten. Als der Artikel entstand, war die Untersuchung noch nicht abgeschlossen.

„Not Tonight, Dear, I have to reboot“. Computer Pionier David Levy erwartet, dass Menschen Mitte dieses Jahrhunderts Androiden heiraten werden. Könnte sein, so meine ich, wenn Menschen nicht mit Menschen klarkommen, bietet sich das Zusammenleben mit einem Androiden als günstige Alternative an.

lunedì, novembre 15, 2010

In David Langfords News-Fanzine „Ansible“

konnte ich lesen, dass der in diesem Jahr gestorbene Tony Curtis (1925 – 2010) auch in einigen B-Movies mit SF-Inhalt mitgespielt hat: BrainWaves_ (1983),
_Lobster Man from Mars_ (1989), _The Mummy Lives_ (1993) and _Stargames_
(1998).

Darüber hinaus gab es einen Nachruf auf E.C. Tubb (1919 – 2010), ein britischer SF-Autor, von dem ich in meiner Jugend einiges gelesen hatte.

Fandom Observer 256

Ich hänge schon wieder eine Ausgabe zurück. Diese hier wurde zur Zeit des Oktoberfestes erstellt. Was gibts an Besonderheiten? Eine ausführliche Rezension des Heyne-Buches „Das Science Fiction Jahr 2010“. Etwas über SF in Argentinien, die Hugo Preise, und ein Aufruf, an der Sitzblokade gegen den Castor-Transport teilzunehmen.

Wie üblich, eine Menge an Fanzine-, Buch- und Film- und Fersehbesprechungen.

Fandom Observer 257

Hier gibts unter dem Titel „Science Fiction in der DDR“ etwas über dort aufgelegte Fanzines, dann einen Bericht über den Elster-Con in Leipzig, einen anderen über die Frankfurter Buchmesse, und das Übliche wie oben.

lunedì, novembre 08, 2010

The Shower Head

Im letzten Spiegel las ich etwas über den Geschäftsklima-Index, eine Umfrage des Ifo-Instituts, die monatlich bei Unternehmen im Briefkasten landet. Die Firmen beantworten Fragen, wie es ihrem Betrieb geht, wie die Geschäftsaussichten sind usw. Als Beispiel hierfür wurde die Firma Hausgrohe AG herangezogen, die Duschköpfe herstellt.

Dazu fiel mir die Seinfeld Episode mit Kramer und dem Shower Head ein, die ich in den U.S.A. gesehen hatte und in der ein Hauswirt die Duschköpfe ausgetauscht hat, um den Wasserkonsum einzudämmen. Das war bei mir auch der Fall, als ich in Dallas arbeitete. Es kam sehr wenig Wasser aus der Dusche. Durch die Episode war mir klar. Konnte nur der Duschkopf sein. Kramer besorgte sich einen Duschkopf mit Power. Eine Idee, die ich aufgriff. Immer wenn ich in den U.S.A umzog, war der Power-Duschkopf mit dabei.

mercoledì, novembre 03, 2010

Phantastisch, 4/2010

Die Redaktion dieses Magazins schafft es, auf 60 Seiten eine Reihe lesenswerter Artikel unterzubringen. Ein Lichtblick. Würde ich noch Stories schreiben, hätten mich sicher auch die Autoreninterviews interessiert, doch hake ich diese ganz schnell ab. Diesmal waren J.R. Ward, Gesa Schwartz und Kathrin Lasky an der Reihe.

Faszinierend hingegen der Beitrag „Zeitloser Prometheus“ von Christian Endres. Es geht um die Urfassung Mary Shelleys „Frankenstein“. „Vielschichtig“, wie Christian Endres meint. Kein auf Leserbedarf getrimmter Schinken, sondern Shelley (1797 – 1851) verdichtet Kenntnisse und Erkenntnisse über Elektrizität, Philosophie und das, was sie als intelligente Frau dazugelernt hat, zu dem Frankenstein Experiment. Schließlich hat Galvani Frösche zum Zucken gebracht und allerhand mit elektrischem Strom angestellt. Das öffnete der Phantasie Tür und Tor.

Max Pechmann stellt eine Übersicht von Filmen vor, die Frankenstein zum Thema haben. Ich selbst habe nur „Abbot und Costello treffen Frankenstein“ auf DVD. Meine Frau kann darüber gar nicht lachen, lol.

Carsten Polzin stellt unter „Meilensteine des Phantastischen Films“ den Film „Night of the Eagle“ vor. Apropos Film. Auf Winamp habe ich heute „Night of the Daemon“ gesehen. Den gab es in den 70er Jahren im 3. Programm des NDR unter „Monster, Mumien, Mutationen“. Er ist gut gemacht. Es geht um einen Zettel, der einen schauerlichen Dämon hervorlockt. So versucht jeder einem anderen diesen Zettel zuzustecken.

Zurück zu Phantastisch. Frank Romberger behandelt das deutsche Fantasy-Universum „Das schwarze Auge“, stellt Autoren und Bücher vor.

Heiko Langhans schreibt in „In Sachen Fuzzy Fiction“ davon, dass einige Autoren Fortsetzungen der Bücher anderer SF-Autoren schreiben, mit deren Genehmigung.

Sehr interessant ist Achim Schnurrers Porträt von Voltaire, der nach seiner Schilderung ein rebellischer Tausendsassa gewesen sein muß. Voltaire stieß Eliten und Kirche vor den Kopf und war damit seiner Zeit weit vorausgeeilt, zu einer hin, in der die Kirche an Bedeutung einbüßt. Hin und wieder wurde Voltair eingesperrt, konnte jedoch häufig den Häschern entkommen.

Es gibt einen Beitrag über den Comic „American Vampire“, zu dem Stephen King beigesteuert hat.

Tommi Brem stellt einen Bezug der Science Fiction zur Zeitgenössischen Kunst her.

Wieder eine Vielfalt von Themen, die das Magazin empfehlenswert macht.

Roger Corman

Im Spiegel-Online steht ein interessanter Artikel über den B-Movie König Roger Corman.

lunedì, novembre 01, 2010

Asimov´s Science Fiction, Dec. 2010

In dieser Ausgabe fand ich nichts erwähnenswertes. Einige Stories waren wiedergekaut, andere gut erzählt, wie die Geschichte „Uncle E“ von Carol Emshwiller. Nur ist es keine SF. Die Handlung hätte sich auch heute ereignen können.

Robert Silverberg schreibt über C.M. Kornbluth. Einige seiner Romane und Geschichten hatte ich in meiner Jugendzeit konsumiert. Mir war nicht bekannt, dass er schon mit 34 Jahren gestorben war. An einem Herzinfarkt. Silverberg hingegen hat es schon zu 75 Jahren gebracht. Ich kann mich nicht mehr an spezifische Geschichten Kornbluths erinnern, weiss aber, dass er mich beeindruckt hat, sonst hätte ich seinen Namen längst vergessen.

sabato, ottobre 30, 2010

Fantasy & Science Fiction, Sept/Oct 2010

Mehr als 250 Seiten; doch sagte mir die Ausgabe nicht zu. Zuviel Fantasy für einen SF-Fan. Michael Swanwicks „Steadfast Castle“ fand ich ganz gut. SF also. Er versteht es auf wenigen Seiten Überraschungseffekte zu produzieren. Die Story ist ein Krimi. Der Police Officer verhört ein Haus, da die Lebensfunktionen seines Besitzers nicht mehr registriert werden können. Dem Officer ist bekannt, daß das Haus eine Body-Unit (Körper-Einheit) besitzt und dass der verschwundene Besitzer und das Haus Lover waren. Er durchsucht die Räume und findet im Schlafzimmer den Slip einer Frau, deren Lebenszeichen ebenfalls erloschen sind.

Um es kurz zu machen. Der Officer findet die Leiche der Frau im Keller. Das Haus hat diese Frau aus Eifersucht und mit Erlaubnis ihres Besitzers umgebracht. Der Besitzer hat seinen Chip, der die Lebenszeichen an eine Zentrale sendet deaktiviert und befindet sich auf der Flucht. Die Körpereinheit des Hauses hält den Officer im Keller gefangen und zündet sich, also das Haus an, um dem Besitzer, ihren Lover, eine gesicherte Flucht zu ermöglichen. Blickt man da durch? Lol. Ich hoffe es.

martedì, ottobre 26, 2010

Analog Science Fiction and Fact, December 2010

“Primum non nocere” von H.G. Stratmann beschreibt anhand der fettleibigen Protagonistin Esther, wie die amerikanische Krankenversicherung der Zukunft funktionieren könnte. Esther wurde in ein staatliches Hospital eingeliefert und aufgrund ihres Verbrechens zu einer Kur verdonnert. Ihr Vergehen bestand darin, dass sie ihren implantierten Metabolic Nano Monitor, kurz MNM, hatte manipulieren lassen, dass er sie nicht zum sich übergeben zwang, wenn sie von ihrem Essprofil abwich. So konnte sie ein Kuchenstück nach dem anderen in sich hineindrücken, ohne dass ihr schlecht wurde. Ihr Verbrechen wurde dadurch bemerkt, dass sie aus den Kleidern der vorgeschriebenen Größe herausquoll.

Mit Hilfe der MNMs wird das Gesundheitssystem finanziell entlastet. Leute werden gezwungen, gesund zu leben und ihr Gewicht zu halten. Esther isst die ihr vorgeschriebene gewichtsreduzierende Pampe und quält sich unter Aufsicht auf dem Laufband.

Esther macht Bekanntschaft mit Nick, der neben ihr auf dem Band keucht. Nach einiger Zeit gibt er sich als Mitglied der Eaters Liberation Front zu erkennen, die sich zum Ziel gesetzt hat, jedem Menschen die Wahl zu erlauben, was er zu sich nimmt. Nick behauptet, dass der MNM auch die Funktion zum Töten besitze und überredet Esther zu einem Ausbruchsversuch. Sie nehmen alle Hürden, bis auf die letzte, wo sie von dem Arzt und paar Polizisten abgefangen werden.

Nick wird verhört, sagt nicht aus und wird in einen vegetativen Zustand versetzt. Das Gleiche droht der Arzt Esther an. Die jedoch bringt ihn mit dem Versprechen von Sex dazu, ihren MNM nur vermeintlich zu aktivieren und sagt, dass er es gewesen sei, der ihren MNM nach Dienstschluss deaktiviert hatte. Das Gespräch wird vom Sicherheitsdienst abgehört. Der Arzt wird festgenommen. Es kommt heraus, dass Esther Undercover-Agent des Staates ist.

Die Story zeigt, dass der MNM tatsächlich die Funktion zum Töten besitzt. Jede Person erhält neben dem MNM ein Budget, dass er für ärztliche Behandlungen benutzen kann. Wird dies überzogen, tötet der MNM seinen Gastgeber. Auf diese Weise gibt es keine außerplanmäßigen durch Krankheiten verursachte Kosten.

Irgendwann könnte es darauf hinauslaufen. Die Story wirft Fragen auf. Z.B., ob es nicht sinnvoller wäre, jeder Person einen MNM zu implantieren, der es ihr erlauben würde, sich aus gegebenem Anlaß abzuschalten, indem sie, sage ich mal, einen Geheimcode in ihren Handy tippt. Das würde auch das Gebiet der Sterbehilfe revolutionieren.

sabato, ottobre 23, 2010

In der letzten „Business Week“

gab es einen interessanten Artikel über Crowdsourcing. Ein amerikanisches Unternehmen, das T-Shirts herstellt, ruft übers Internet zu einem Designwettbewerb auf. Die Entwürfe werden im Internet vorgestellt und von Besuchern der Webpage bepunktet. Die T-Shirts mit den meisten Punkten werden hergestellt, Designer entsprechend belohnt.

Das wäre doch auch mit dem Stuttgarter Bahnhof möglich gewesen. Übers Internet erstmal herausfinden, ob er gebaut werden sollte, dann das architektonische Design auswählen. Und schließlich, mit welchem Blümchenmuster die einzelnen Züge bemalt werden sollten, lol.

Crowdsourcing ist, was wir wollen, Oder? Irgendwann werden wir dahinkommen.

Wieder zurück.

War am Montag mit GermanWings nach Berlin geflogen, am Dienstag mit dem Zug nach Hamburg gefahren, um meine Mutter im Altersheim zu besuchen, die mit 94 Jahren jetzt doch in sich zusammenfällt. Am gleichen Tag nach Berlin zurück. Das Wetter war saumäßig und einer meiner Sneaker hatte Wasser gezogen. Also Schirm und Stiefel gekauft und noch etwas unter den Linden herumspaziert. Was die S-Bahn angeht, kenne ich mich ganz gut aus. Den Alexanderplatz habe ich zigmal angesteuert, auch deswegen, weil mein Hotel in der Nähe war.

Am Flughafen Schönefeld piepte die Sonde, obwohl ich alles metallische abgelegt hatte. Also wurde ich von vorn bis hinten betatscht. Natürlich nichts gefunden. Bei einer Leistenbruchoperation wurde ein Kunststoffnetz mit Metallklammern festgetackert. Wahrscheinlich war die Sonde so scharf eingestellt, dass es die Klammern aufspüren konnte.

lunedì, ottobre 18, 2010

Bevor ich nach Bologna fahre um ins Flugzeug nach Köln-Bonn und von da aus weiter nach Berlin zu springen, noch was über

Andromeda Nachrichten 231

Wie immer gut aufgemacht mit einer beachtlichen Anzahl von Anzeigen. Das tut dem SFCD sicher gut.

Der sachliche Teil beginnt mit einem Programmausschnitt zum Buchmesse-Con. Buchmesse und Con sind vorbei. Man sieht hier gut, dass die Fantasy gegenüber SF einen höheren Stellenwert einnimmt. Es werden Finalisten für den Deutschen Phantastikpreis vorgestellt. Es gibt etwas zur Preisverleihung der Story-Olympiade. Ich meine, eine meiner Geschichten war auch schon mal in einer ihrer Anthologien enthalten. Alle drei Preisträger sind Frauen. Herzlichen Glückwunsch.

Es gibt ein paar Interviews, Buchbesprechungen und lesenswerte Conberichte. Jürgen Lautner behandelt den ColoniaCon, die Herxheimer SF-Tage sowie die Space-Days. Auf den Space Days wurden Modelle vorgestellt.

Es gibt etwas über die Gewinner des Deutschen Science Fiction Preises.

Roman – Karsten Kruschel „VILM“

Kurzgeschichte – Matthias Falke „Boa Esperança“

Dann geht es weiter mit den üblichen Spalten.

lunedì, ottobre 11, 2010

Asimov’s Science Fiction, Oct/Nov 2010

Kristine Kathryn Rusch beweist mit ihrer 35-Seiten Story “Becoming one with the Ghosts”, dass sie es versteht, gekonnt um ein dürftiges Thema herumzuschreiben. Um was geht es?

Die „Ivoire“ landet außerplanmäßig auf Sektorbasis V. Das Schiff gehört zur „Flotte“ der Zentralregierung, die Sektoren der Heimatgalaxis erforscht, bewohnte Welten notfalls befriedet, eine Basis in dem Abschnitt hinterläßt und dann weiterzieht. Die Ivoire wurde durch den letzten Krieg stark beschädigt, dass der Captain es vorzog, die Sektorbasis von der sie gestartet waren, wieder anzusteuern. Nur jetzt ist die Mannschaft fort, die Station ausgestorben und sieht so älter aus. Untersuchungen ergeben, dass die Ivoire aufgrund von Defekten am Triebwerk in der Zukunft gelandet ist. Damit sind wir beim Kern der Story. Der Anacapa Antrieb nutzt die Faltung des Universums, um schnell von Punkt A nach Punkt B zu gelangen, mit manchmal unvorhersehbaren Resultaten.

Humanoide Aliens landen vor der Basis. Der Captain findet heraus, dass diese den Anacapa-Antrieb der Station ausschalten wollen, weil dieser ihre Planeten deformiert und eine stattliche Anzahl von Aliens tötete. – Der Captain läßt den Antrieb der Station reparieren, sich mit seiner Mannschaft auf eine der fremden Welten transportieren, wo er mit ihr ein neues Leben anfängt. Die Handlung ist dünn. Der Leser bleibt an der Geschichte dran, weil er denkt, da muss doch noch mehr kommen, lol.

Es gibt einige gute Stories in der Ausgabe. Z.B. eine über einen Insektenvernichter, der in die Vergangenheit reist, und in den Kellern von Häusern Lockmittel ausstreut, die Termiten etc. anziehen, um diese in der Gegenwart zu vernichten. Der Haken dabei ist, die Tochter bekommt nichts davon mit. Sie muss das Geschäft weiterführen, weil der Vater aufgrund der Zeitspringerei schwachsinnig geworden war. Sie findet den Grund durch Zufall heraus und reist in die Vergangenheit zurück ihren Vater zu stellen und von seinem Tun abzubringen.

lunedì, ottobre 04, 2010

Analog, Science Fiction and Fact, Nov. 2010

“Phantom Sense” von Richard A. Lovett & Mark Niemann-Ross war eine der Stories dieser Ausgabe, die mir gefallen haben.

Ein Soldat, Kip McCorbin entfremdet sich durch seine Einsätze von seiner Familie. Ein Implantat in Form einer Tätowierung befähigt ihn dazu, weiter zu sehen und zu hören, und zwar mit Hilfe vom Implantat ferngesteuerter Fliegen. Eventuelle Gegner werden eher erkannt, ihre Absichten erraten und Gegenmaßnahmen können rechtzeitig ergriffen werden. McCorbin entwickelt eine Abhängigkeit und führt deswegen einen Auftrag nach dem anderen aus. In den seltenen Fällen, in denen er zu Haus ist, leidet er an Entzugserscheinungen mit Flashbacks, Alpträumen von Kampfhandlungen mit den außerirdischen Gegnern in anderen Sonnensystemen. Darüber hinaus stellen sich gesundheitliche Störungen ein. McCorbin wird ausgemustert. Er muss den Insektenschwarm zurückgeben. Entzugserscheinungen stellen sich wieder ein. McCorbin fühlt sich leer, als sei ihm ein Sinn abhanden gekommen. Seine Frau hatte sich von ihm vorher aufgrund seiner kontinuierlichen Einsätze getrennt. Dann wird seine Tochter entführt. Sie hatte sich mit einem seiner ehemaligen Kameraden angefreundet, der auch ausgemustert worden war. Beide sind verschwunden. Der Mann hatte jedoch im Gegensatz zu McCorbin bei einer Privatfirma angeheuert, die ihm neue Insekten verschaffen konnte. Der Protag selbst hatte darauf verzichtet in der Hoffnung, dass seine Familie wieder zu ihm finden würde. Die Fahndung nach dem Entführer führt er mit seiner Frau durch. Unterstützung erhalten sie von der Chefin der Privatfirma. Sie leiht McCorbin einen Schwarm.

Am Schluss befreit McCorbin seine Tochter und macht den Entführer in dem Moment unschädlich, als der einen Flashback hat. McCorbin hofft darauf, dass die Familie wieder zusammen findet.

Die Handlung ist etwas dünn, doch im Zusammenspiel mit den psychologischen Problemen war die Story doch gut zu lesen.

giovedì, settembre 30, 2010

Scientific American, February 2008

Einige Artikel widmen sich dem Large Hadron Collider (LHC), der ja um ein Jahr später ans Netz ging, um dann wieder wegen Schaden an den Magneten für viele Monate auszufallen. Woraus besteht er?

1. LHC Accelerator.

Der 27 km lange ringförmige Tunnel war für den Large Electron Positron Collider (LEP) gebaut worden. Fast 7000 supraleitende Magnete steuern Protonen im Ring und bündeln sie auf Haaresbreite.

2. Compact Muon Solenoid (CMS)

Davon gibt es zwei. Sind Riesendetektoren, mit denen nach Higgs-Teilchen und anderen Phänomenen gesucht wird.

3. LHCD

In diesem Detector wird nach Quarks bestimmter Ausprägungen („beauty“, „bottom“) gesucht, um die Frage zu klären, wo die Antimaterie abgeblieben ist, die es nach Ansicht von Wissenschaftlern geben müßte.

4. ATLAS

Ein torusförmiger Riesendetektor, der nach Muonen fahndet..

5. ALICE

Blei-Ionen werden gegeneinander gejagt. Beim Zusammenstoß erzeugen sie ein Quarkgluonenplasma.

Der Folgeartikel befaßt sich mit der „kommenden Revolution der Teilchenphysik“.

Auch hier gibt es hochgespannte Erwartungen. Doch viel ist noch nicht dabei herumgekommen außer diesem Plasma, von dem ich in einem vorherigen Eintrag berichtet hatte. Die Higgs-Bosonen sind nach wie vor unentdeckt. Abgesehen davon gibt es andere Teilchen im Zoo.

Quarks, Leptonen, Bosonen. Ich verzichte mal auf die weitere Unterteilung. Kann alles irgendwo im Internet nachgelesen werden. W, Z, Higgsbosonen werden angenommen, da nur mit ihnen das sogenannte Standard Modell funktioniert. Wenn es nützlich wäre, sich schlauer zu machen, könnte ich noch mal meine alten Scientific Americans durchlesen. Könnte dann auch meine Kenntnisse über die Symmetrie vertiefen. Es wird theorisiert, dass ohne das geheimnisvolle Higgs-Boson Atome mehere Zentimeter groß wären. Daraus ergäbe sich eine ganz andere Welt.

Inzwischen wird, obwohl der LHC jetzt erst warm läuft, bereits der nächste Collider geplant. Der International Linear Collider (ILC) wird eine gradlinige Struktur aufweisen. Ort der Aufstellung ist noch unbestimmt. CERN, das Fermi National Accelerator Lab und eine unspezifizierte Bergkette in Japan sind im Gespräch.

Eis ist unruhig. „The unquiet Ice“. Interessant zu wissen. Würde das Eis der Antarktis und Grönlands schmelzen, stiege der Spiegel der Ozeane um 200 Fuss, also um die 60 Meter. Und das Eis schmilzt so langsam vor sich hin. Ursache natürlich die Erwärmung der Atmosphäre. Unter den Eisdecken gibt es Flüsse und Seen, die ihren Beitrag leisten, dass abgebrochenes Eis gemütlich ins Meer rutscht. Um die zehntausend Jahre hat der fallende Schnee geschmolzenes Eis kompensiert. Damit ist es jetzt vorbei. Zum Beispiel meisselt sich Wasser von der Eisoberfläche einen Weg durch das Eis hindurch, sorgt dafür, dass grosse Stücke abbrechen, vermischt sich mit dem Modder des Bodens und sorgt für einen Schmiereffekt, der das Abgleiten des Eises begünstigt. Ein Prozess, der von uns nicht aufgehalten werden kann. Ein paar Jährchen wird es wohl noch dauern, bis die Freiheitsstatue unter Wasser steht und außerdem lebe ich um die einhundert Kilometer von der Adriaküste entfernt, lol.

„RFID Powder“. RFID sind diese Radiofrequenzidentifications Chips, mit denen Ware anstelle von Barcodes ausgezeichnet werden sollte. Hat sich jedoch wegen der höheren Kosten in den Supermärkten nicht durchgesetzt. RFID Powder nun sind Mikrochips von 0.4 mm Seitenlänge und 0.6 mm Dicke, die eine Ident-Nummer speichern und in Geschenkgutscheine, Tickets eingebaut werden können, um sie fälschungssicher zu machen.

Zum Schluss gibt es mit „Your Cells are my Cells“ einen Beitrag, der darüber berichtet, dass mütterliche Körperzellen während der Schwangerschaft in das Kind integriert werden und umgekehrt einige des Kindes in die Mutter wandern. Das kann positive und negative Konsequenzen nach sich ziehen. Die negativen gipfeln in der Abstoßung der Zellen zu einem nicht vorhersehbaren Zeitpunkt, die positiven darin, dass die in die Mutter übertragenen Zellen, die zu 50 Prozent vom Vater stammen, helfen können, bei der Mutter angeborene Zelldefekte zu beseitigen oder zu lindern.

Das war wieder reichlich Stoff. Inzwischen sind Analog, Asimov´s und SF&F eingetrudelt. Das lastet mich für die nächsten zwei Wochen aus.

sabato, settembre 25, 2010

Fandom Observer 255

Enthält einen Leserbrief, der den Vereinsschwachsinn des Atlan Club Deutschlands (ACD) zum Inhalt hat.

Es gibt einen ausführlichen Nachruf auf Hope Schwagenscheidt. Er war nur ein paar Monate älter als ich geworden. Der Autor des Nachrufes hat ihn besser gekannt als ich, der mit ihm vielleicht drei oder vier Mal auf einem Oldie Con gesprochen hat. Dem Nachruf zu urteilen war er wie ein Rockmusiker zu meiner Zeit, der sich Zigaretten, Alkohol und Tabletten gleichzeitig reingepfiffen hat. Ich sage mal: Elvis, Jimi Hendrix, unser Sänger bei Crying Wolf, meiner alten Rockband. Nur mit dem Unterschied, dass er schon eine geraume Zeit gesundheitlich angegriffen war.

Dann lese ich einen Beitrag über Lummerland Bücher (hols der Geier, was das ist), Filmbesprechungen, Verlagsneuigkeiten. SF-Autor Greg Bear wird interviewt.

Erneuerbare Energie

Schon ein interessantes Thema, auch weil es so vielschichtig ist. Einer meiner letzten Einträge behandelte einen Scientific American Artikel, in dem vorgeschlagen worden war, die U.S.A. mit Hilfe von Sonnenenergie, also Solarzellen, von fossilem Brennstoff unabhängig zu machen.

Ähnliches ist anscheinend auch für Deutschland vorgesehen, mit der Ausnahme, dass hier ein Mix aus erneuerbaren Energien wie Wärmedämmung, Pumpspeicherwerken usw vorgesehen ist. Bis 2050 soll der Anteil von Öl, Kohle und Gas am Gesamtenergieaufkommen auf 20 Prozent heruntergefahren werden. Ich versuchte, ein paar Zahlen aus dem Artikel zu filtern.

Eine 60 km-Überlandleitung kostet um die einhundertsechzig Millionen Euro. In den kommenden zehn Jahren müssen für Leitungen, Umspannwerke, Trafos usw um die vierzig Millionen Euros aufgewandt werden. Bis 2050 würde der ganze Spass nach Einschätzung der RWE für Europa um die drei Billionen Euro kosten. – Für Offshore-Windparks sind bis 2030 fünfundzwanzig Milliarden Euros aufzuwenden, der Ausbau von Netzen in Europa kostet vierhundert Milliarden, 5000 km Unterseekabel für dreißig Milliarden Euro, fünfzig Milliarden für die südeuropäische Wüsteninitiative. Ein Pumpspeicherwerk kostet um die siebenhundert Millionen Euro.

Das Zahlenmaterial lässt keine Vergleiche zu. Eines jedoch ist sicher. Die Umstellung wird kosten.

venerdì, settembre 24, 2010

Hugo Vergabe auf dem AussieCon

Bei dem SF-Roman gab es ein totes Rennen zwischen Paul Bacigalupi: The Window Girl und China Mievelle: The City & The City

Novella: Charles Stross: Palimpest

Novelette: Peter Watts: The Island

Short Story: Will McIntosh: Bridesicle

Related Work: Jack Vance: This is Me, Jack Vance

Graphic Story: Kaja and Phil Foglio: Agatha Heterodyne and the Heirs of the Storm

Dramatic, Long: Moon

Dramatic, Short: Dr. Who: The Waters of Mars

Editor, Long: Patrick Nielsen Hayden

Editor, Short: Ellen Datlow

Pro Artist: Shaun Tan

Semiprozine: Clarkesworld

Fan Writer: Frederik Pohl

Fanzine: StarShipSofa

Fan Artist: Brad W. Foster

Der WorldCon 2012 wird in Chicago abgehalten werden.

Quelle: David Langfords „Ansible“

mercoledì, settembre 22, 2010

„Il primo mattone dell'universo“

Der erste Baustein des Universums. Es ist eine Hypothese, nachdem CERN mit seinem Projekt „Compact Muon Solenoid“ (CMS) eine Plasma-Art hervorgebracht hat, die aus Gluonen und Quarks besteht, den ersten Partikeln, die nach dem Big Bang entstanden sein sollen. Ein Aggregatszustand von Materie neben solide, flüssig, gasförmig. Die Wissenschaftler sind sich nicht darüber im Klaren, was sie von ihrer Entdeckung halten sollen; aber Leute wie Volta und Faraday wussten damals ja auch nicht, was man mit Elektrizität alles anstellen kann.

martedì, settembre 21, 2010



Scientific American, January 2008

Mit Volldampf in die nächste Ausgabe. Immerhin schon das Jahr 2008, lol. In ihr werden innovative Unternehmen und Personen mit dem SCIAM 50 Award ausgezeichnet. Bringt nicht viel, näher darauf einzugehen. Wir werden es dann loben, wenn daraus brauchbare Nutzanwendungen entstehen. Beispiel: Nanodrähte könnten durch Signale eine Stammzellen induzieren, sich in einen gewünschten Zelltyp zu differenzieren. Nun ja, dann mal los.

Im Beitrag „Taming Vessels to treat Cancer“ geht es darum, dass die in einem Tumor reichlich sprießenden Blutgefäße durchlässig, deformiert und daher für eine Chemotherapie ungeeignet sind, da sie Medikamente heraussickern lassen. Es wird versucht, die Adern in Tumoren zu normalisieren, um die Wirksamkeit der Medikamente zu erhöhen.

„A Solar Grand Plan“ befasst sich damit, die U.S.A. mit so vielen Solarzellen vollzupflastern, dass 2050 um die 69 Prozent Elektrizität und 35 Prozent der Gesamtenergie von Sonnenstrahlen herrühren könnten. Belassen wir es mal dabei und wünschen Obama viel Glück.

„Second Thoughts about Fluoride“. Betrifft uns nicht. Hier wird hinterfragt, ob das in den U.S.A. dem Trinkwasser zugesetzte Fluorid nicht für den menschlichen Organismus gefährlich sein könnte. Fluoride sind glaube ich, das blaue Zeug in der Zahnpasta, welches den Zahnschmelz härtet. Insofern ist die Idee mit dem Trinkwasser nicht schlecht. Da die bereits 1945 in Grand Rapids, Michigan, dem Wasser hinzugefügt wurden und sich niemand bisher darüber beschwert hat, ist das ganze Thema akademisch.

Zhong Lin Wang schreibt über „Self Powered Nanotech“. Für Micro Electromechanical Systems (MEMS) sind herkömmliche Batterien ungeeignet. MEMS könnten zum Beispiel im menschlichen Körper die Messung von Glukose und Blutdruck durchführen. Ihre Antriebsenergie würden sie unter Einsatz von Nanogeneratoren vom Körper selbst erhalten wie z.B. die mechanische Energie des Herzschlages, die der Atmung etc.


„Hotspots unplugged“. Hotspots, abgesehen von denen in Internet Cafes, sind Kanäle in der Erdkruste, durch die Magma aus den flüssigen Schichten an die Oberfläche dringt. Im Lauf von Millionen von Jahren sind daraus ganze Inselketten entstanden. Bisher war man der Auffassung, dass sich tektonische Platten über feststehende Hotspots bewegten, die, wenn sie von Wasser bedeckt waren eine Insel nach der anderen zu einer Inselkette zusammenfügten. – Nun jedoch wird behauptet, dass auch die Hotspots mit dem Erdmantel, in dem sie eingebettet sind, beweglich sind.


Und nun zum Artikel, der mich deswegen interessiert, weil ich in Second Life Karaoke singe. „The human Instrument“. Es geht um den Sprech- und Gesangsapparat. Vor einigen Monaten hatte ich zu singen angefangen und meine Stimme ist so-so. Aber durch das tägliche Singen hört sie sich schon besser an und ich schätze, dass ich mich ins obere Drittel gesungen habe, lol. Es macht Spass. Auf eine meiner Inseln habe ich eine Bühne gebaut und mir ein Schlagzeug und Piano dazugekauft. Ich habe vor, da jeden Tag für eine halbe Stunde zu singen, gleich ob Leute kommen oder nicht. Es ist auf jeden Fall ein gutes Training. Auf dem Foto seht ihr meinen Avatar am Mikrophon und meinen anderen Avie am Schlagzeug. Meine mexikanische Freundin Belandy begleitet mich am Klavier.

sabato, settembre 18, 2010

Interzone, Sept/Oct 2010

Enthält wieder ein paar düstere SF-Stories. Irgendetwas färbt vom Horror-Magazin Black Static auf Interzone ab. Die Story „Love and War“ von Tim Lees hat mich am meisten beeindruckt.

In Großbritannien herrscht Krieg. Die Parallelerde eines anderen Universums schiebt sich bei England über unsere. Trifft sich natürlich gut bei einem englischen SF-Magazin, lol.

Protag ist eine junge Frau, die dem Typen von der Kontrollbehörde keine ordnungsgemäßen Papiere vorzeigen kann und von ihm erpresst wird, entweder in den Knast zu gehen oder sein Bett zu teilen. Sie kommt nicht in den Knast. Derek, so heisst der Mann, stellt sie ein und nimmt sie mit auf seine Trips. Er führt den Leuten des Kriegsministeriums die Gefangenen vor, spinnenartige Wesen, von denen er behauptet, dass sie keine Intelligenz besäßen. Dafür machen sie den Menschen jedoch das Leben schwer. Derek, der in der Kriegspartei Karriere macht, nimmt den Protag, seine Assistentin, mit in die Vororte, um dort mit einem Pulk von Soldaten die Extraterrestrier zu vertreiben oder auszulöschen. Er plant keine Gefangenen zu machen, da auf unintelligenten Wesen die Genfer Konvention zur Behandlung von Gefangenen nicht zutrifft. Der Protag findet heraus, dass die Bewohner der Parallelerde alles andere als dumm sind, ist jedoch vorsichtig genug, sein Wissen für sich zu behalten. Die Kriegspartei hat die Macht vollständig übernommen.

Inzwischen löst sich der andere Planet von unserer Erde und zieht weiter. Die Partei gibt auch in Friedenszeiten ihre Macht nicht ab. Sie hat Blut geleckt und zaubert die Bedrohung einer anderen Parallelerde aus dem Hut, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Dem Protag wird klar, dass keine Bedrohung mehr von aussen, sondern von innen existiert und macht sich aus dem Staub.

Scientific American, December 2007

Dies war eine der Aufgaben, die ich bereits bei Erscheinen gelesen hatte. Nun, sie steckte im Stapel der ungelesenen und überhaupt hatte ich den Inhalt der meisten Artikel vergessen. Ich erinnerte mich an den Beitrag über den Anthropologen Jeffrey Meldrum, der trotz seiner anerkannt wissenschaftlichen Arbeiten davon überzeugt ist, dass Bigfoot, so eine Yeti-Art in den Wäldern der Westküste der U.S.A. herumspaziert. Er hat zig Fussabdrücke gegipst in seinem Haus aufgestellt. Eine Bestätigung derjenigen, die der Meinung sind, dass auch unter den Wissenschaftlern Spinner herumlaufen.

„Windows in the extreme Universe“

Es wird der GLAST Satellite behandelt. GLAST steht für Gamma-ray Large Area Space Telescope. Es sollte 2008 in die Umlaufbahn geschossen werden und wurde es auch, am 11.6. Später wurde es in Fermi Gamma-ray Space Telescope umbenannt.

In „Are Aliens among us?” will man nicht herausfinden, ob wir extra-terrestrische Organismen auf der Erde haben, sondern anhand von Nachforschungen in fast unzugänglichen Teilen unseres Planeten ergründen, ob Leben mehrere Male entstand. In dem Artikel werden die unterschiedlichsten Möglichkeiten vorgestellt, Untersuchungen dieser Art durchzuführen und nach Organismen zu suchen, deren Genetik von der herkömmlichen, die wir von Bakterien bis zu Säugetieren her kennen, abweicht. Die größte Chance etwas zu finden, besteht bei den Mikroben, von denen erst ein geringer Teil erforscht ist. Bis zum Erscheinungsdatum dieser Ausgabe wurde nichts entdeckt, was darauf schließen liesse, dass von unserer Genetik abweichende Strukturen auf der Erde existieren.

Mit „Making Carbon Markets work“ gibt es einen Artikel, der an mir vorbeiging. Es geht darum, dass Unternehmen für einen über einen Schwellwert hinausgehenden Ausstoß an Kohlendioxyd bezahlen müssen. Sie erhalten einen Anteilschein, den sie von einem Unternehmen erhalten, das einen geringern Ausstoß gehabt hat. Mit Scheinen dieser Art wird inzwischen weltweit gehandelt.

"Diet Advice from DNA"

Es ist nicht das erste Mal, dass hier Methoden von Unternehmen offengelegt werden, die Kunden mit dem Versprechen ködern, anhand ihres Genprofils sagen zu können, welche Nährstoffe ihnen fehlen und ihnen in diesem Fall Vitaminkapseln andrehen.

Gentests sind dafür völlig unnütz und sagen für tausend Dollar nur in verklausulierter Form, dass man sich bewegen und vernünftig essen soll.

In „The Semantic Web in Action“ von immerhin fünf Autoren wird auf die Weiterentwicklung des Internets hingewiesen, die Tim Berners-Lee schon 1991 konzipiert und angekündigt hatte. Semantic Web steht für vernetztes Suchen über unterschiedliche Datenbanken hinweg. Nach dem Motto: Ich möchte einen Flug von Bologna nach Hamburg buchen und das System bucht mir sofort den für mich günstigsten Flug, das Hotel usw. Ich sehe davon noch nichts, aber Wiki gibt darüber Auskunft, dass daran gearbeitet wird. Irgendwann wird es wohl mal was.

„The many worlds of Hugh Everett“. Er hat gequalmt, gesoffen, war ein schlechter Vater und ist früh gestorben. Und er halt die Mehrweltentheorie erdacht. Als Mathematiker befasste er sich mit der Quantenmechanik. Wie wir alle wissen, oder auch nicht, lol, kann ein Partikel wie ein Elektron oder ein Photon z.B. in der Quantum-Welt alle möglichen Zustände annehmen. Unterschiedliche Standorte, Rotationen, Richtungen, Geschwindigkeiten werden zu einer Welle veschmiert. Versucht man das Partikel zu messen, werden alle anderen Zustände eliminiert. Dies ist von Bohr, Heisenberg, von Neumann in einer sogenannten Interpretation von Kopenhagen zusammengefasst.

Everett setzte nun noch einen drauf. Ihm kam nach zwei Sherrys die Idee, dass der Beobachter in das System mit einzubeziehen ist. Wenn ein Beobachter sieht, das Elektron dreht sich links herum, sieht ein anderer Beobachter, es rotiert nach rechts. Jeder Beobachter gehört zu einer anderen Welt.

So wurde die Multiversumstheorie ins Leben gerufen, seinerzeit als Unsinn abgetan und heutzutage lebt sie fröhlich auf. Ich sage mal, so sieht es auch mit Schrödingers Katze aus. Für einen Beobachter lebt sie, für einen anderen ist sie tot.

mercoledì, settembre 15, 2010

Scientific American, November 2007

“The great Cosmic Roller Coaster Ride”. Ist die String Theorie von Gestern? Neue kosmologische Forschungen deuten darauf hin. 2007 stand sie noch in voller Blüte, jedoch schon etwas wackelig. Mal waren es 11 Dimensionen, mal 10, die mit Ausnahmer der uns bekannten auf 10 hoch minus 18 Meter aufgerollt sein sollen. Die String Theorie wurde entwickelt, um die kosmische Inflation zu begründen, das beschleunigte Auseinanderfliegen kosmischer Elemente vor der Bildung von Galaxien. Die String Theorie konnte jedoch im Laufe der zwanzig Jahre ihres Bestehens nie getestet werden. Abgesehen von diesen theoretischen Dimensionen soll es auch noch Membramen geben, sogenannte Branes. An einer dieser, so wird geschätzt, klebt unser Universum. Wenn eine Antimembrane mit unserer zusammenstößt, vernichten sie sich gegenseitig. Damit wäre auch unser Universum verschwunden. Die freigesetzte Energie bewirkte den Aufbau einer benachbarten Membrane, die zur kosmischen Inflation eines anderen Universums beitrüge.

Ich müsste mal wieder mein Romanmanuskript hervorholen und überarbeiten. Eine wahnwitzige Story, die ich vor zwanzig Jahren verzapft hatte. In ihr werden auch Dimensionen zusammengerollt, lol.

„Cell Defenses and the Sunshine Vitamin“ gibt Hinweise darauf, daß Menschen in nördlichen Zonen zu wenig Vitamin D produzieren. Dies Vitamin bildet Schutz gegen Krebs, Autoimmunkrankheiten, Infektionen. Vitamin D wird in ausreichenden Mengen vom menschlichen Körper produziert, wenn sich der Mensch lange genug ultravioletten Strahlen der Sonne aussetzt. Reichen diese nicht aus, sind bestimmte Nahrungsmittel geeignet, den Mangel zu ersetzen. Lebertran (ugh), gekochter Fisch, Eidotter. 15 Minuten pro Tag in der Sonne liegen reicht aus.

„Nuclear Weapons in a new World“. Es geht um die Erneuerung von Atomsprengköpfen. Nun, es ist 2007, was den Artikel betrifft. Aber, das habe ich schon rausgefunden. Auch die Wissenschaft ist lahmarschig. Gerade heute las ich in unserer Zeitung „Il Resto del Carlino“, dass in Italien um die zehn Prozent der Forscher im Laufe von zehn Jahren überhaupt keine Arbeit abgeliefert haben. Die sollen jetzt aus den Forschungsinstituten rausgeschmissen werden. Es fehlt einfach der Drive der Nachkriegszeit. War in den fünfzigern und sechzigern anders, es gab noch keine Übersättigung.

- Das Programm der Sprengkopferneuerung soll um die fünfundzwanzig Jahre dauern. Die neuen heißen „Reliable Replacement Warheads“ (RRW). Die alten heißen „W76“ und waren 2008 am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. 2007 besaßen die U.S.A. um 10.000 Sprengköpfe. Dann kommen die der anderen Länder hinzu wie: Russland, China, Frankreich, Indien, Israel, Pakistan, U.K. Dann Nordkorea und wie sieht es mit dem Iran aus?

„Playing Defense against Lou Gehrig´s Disease“. Diese Nervenkranheit, 1939 durch den Baseballspieler Lou Gehrig popularisiert, heißt Amyotrophic lateral Sclerosis (ALS). Hier gehen motorische Neuronen, welche die Muskulatur des menschlichen Körpers aktivieren, zugrunde. Der Vorgang, die Zusammenhänge, werden dargestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, diese Krankheit zu verlangsamen. Im Normalfall stirbt der Kranke nach zwei bis fünf Jahren. Eine rühmliche Ausnahme ist der britische Physikprofessor Stephen Hawking, der bereits mehr als vierzig Jahre mit dieser Krankheit lebt und gerade wieder ein populärwissenschaftliches Buch herausgebracht hat, in dem er behauptet, das Universum habe sich ohne göttliche Einwirkung aus sich selbst heraus erzeugt. Hawkins gehört sicher nicht zu den Leuten, die nach Lourdes pilgern. Das erinnert mich an die Vignette eines ollen Playboys, den ich in jungen Jahren abonniert hatte. Ein Mann schiebt einen Kranken mit seinem Rollstuhl in eine Heilquelle und schiebt ihn danach wieder heraus. Der Rollstuhl hat neue Reifen. Harharhar, lol.

„Brilliant Displays“. Der Artikel stellt „Interferometric Modular Displays“ (IMOD) vor, die gegen über den LCDs farbkräftiger sind und weniger Strom verbrauchen. Keine Ahnung, aber ich nehme an, die Technik ist nun schon Bestandteil von neuen Handies.

Zum Schluß macht der Artikel „The Science of doing good“ mit Beispielen darauf aufmerksam, wie moderne Technologie wie Computervernetzung, GPS, Satellitenbilder in Krisengebieten Hilfsgruppen koordinieren und Lebensbedingungen in der Dritten Welt verbessern kann.

domenica, settembre 05, 2010

Business Week, Sept. 5, 2010

Der Artikel “Sutter Health Pricing Gives Insurers a Headache” behandelt die Marktmacht von Hospitalketten in den U.S. Im Norden Kaliforniens gibt es die Sutter Hospitäler. Ein MRI Brain-Scan kostet die Versicherungen dort 3484 USD gegenüber einem in einem dort nicht assoziertem Krankenhaus für 1150 USD.

Wie bekannt, sind die Krankenversicherungen für Leute unter 65 Jahren privat. Nicht jeder Arzt ist mit jeder Versicherungen vertraglich verbunden. Als ich in den U.S.A. arbeitete, musste ich über das Internet herausfinden, welchen Arzt ich aufsuchen konnte, sonst hätte ich den vollen Betrag entrichten müssen.

Leistungen der Hospitäler werden mit den Versicherungen abgerechnet. Wenn die Hospitäer so hinlangen wie die Sutter Kette, die fast ein Monopol in der Gegend hat, wird es auch teuer für die Versicherten, da die Versicherung ihre Prämien entsprechend erhöht hat.

Krankwerden kann in den U.S. aasig teuer werden. Auch einer der Gründe, warum ich meine Greencard zurückgegeben habe. In Italien ist es so, dass man eine Untersuchung bezahlt, wenn man sie im Laufe der nächsten Tage durchgeführt haben möchte und nicht in den nächsten Monaten. Aber die Beträge halten sich in Grenzen. Operationen kosten nix. Medikamente für Leute wie mich, die über 65 Jahre alt sind und deren Einkommen unter einer bestimmten Schwelle liegt, und die notwendig sind, ebenfalls nichts. Es sieht in Italien also wesentlich besser aus.

Ein weiterer interessanter Artikel berichtet von dem Trend gegen Krebs Medikamentenkombinationen einzusetzen. Ein Verfahren, dass gegen Aid zumindest den Status Quo aufrecht erhält.

sabato, settembre 04, 2010

Scientific American, October 2007

“Conservation for the People”. Die Grundaussage des ersten Beitrages: Schützt die Biotope, die Umwelt, welche für den Menschen lebenswichtig ist und kümmert euch erst danach um die Artenvielfalt. Also erst mal zusehen, dass Deiche bewachsen, genügend Vorland für eindringendes Wasser vorhinden ist, Riffe für die Fischerei usw. – Der Vorschlag dieses Artikels geht dahin, die Abhängigkeit des Menschen von unterschiedlichen Ökosystemen aufzuzeigen und von dort ausgehend, diese zu erhalten oder wieder herzustellen.

Die Erforschung des Weltraumes wird im Beitrag „To the Moon and Beyond“ behandelt. In erster Linie geht es um das Orion Raumfahrtzeug. Wer erinnert sich nicht an Raumschiff Orion, lol. Es soll im Jahr 2020 Menschen zum Mond und zurückfliegen. Geplant ist, eine Ares V Rakete auf eine Höhe von 300 km zu bringen. Die Astronauten selbst würden in der Orion von einer Atlas I Rakete auf die gleiche Höhe gebracht, die Orion an den Lunar-Lander und einen Treibsatz der Ares V Rakete angedockt. Der Treibsatz fliegt die Astronauten zum Mond. Im Orbit steigt die Mannschaft in den Luna-Lander, setzt auf dem Mond auf. Der Lunar-Lander fliegt die Leute nach Ende ihrer Mondmission zur Orion zurück, die von den Astronauten bestiegen wird und sie wieder zur Erde zurückfliegt. Im Gegensatz zur ersten Mondexpedition sollen die Astronauten auf dem Festland aufsetzen. – Lt. Wikipedia wurde das Constellation Programm am 10. März auf Direktive von Obama eingestellt und von der NASA an Lockheed übergeben.

Ein weiterer Beitrag schlägt vor, welche Vorhaben im Weltraum angepackt werden sollten:

1. Überwachung des Erdklimas.

Die zwei Dutzend Observationssatelliten erreichen bald das Ende ihrer Lebensdauer und neue sind noch nicht hochgeschossen worden. Ein Plan für einen nahtlosen Übergang der Datensammlung muss her.

2. Vorbereitung einer Asteroidenverteidigung

Am Erscheinungsdatum dieser Ausgabe sieht es damit düster aus und ich nehme an, auch jetzt gibt es dazu nichts Neues. Die U.S.A. verschleuderten ihre Dollars in zwei sinnlosen Kriegen, ließt ihre Banken die Weltwirtschaft ruinieren. Es ist bekannt, dass die Vorbereitung der Mondexpedition gestoppt wurden. Wo soll da noch das Geld für ein Asteroiden- Verteidungssystem herkommen. Ausserdem ist die Technologie dafür noch nicht entwickelt. Wäre sie es, würde es bis zu einem installierten System um die 15 Jahre dauern. – Mit dem geplanten Large Synoptic Survey Telescope (LSST) könnten um die 80 Prozent der potentiellen Bedrohungen erfasst werden. Meteore von 100 bis 1000 m Durchmesser können unter Einschränkungen, nur bei Dämmerung, wenn sie das Sonnenlicht reflektieren, indirekt durch ihre Leuchtkraft gemessen werden.

3. Suche nach neuem Leben.

Der Saturnmond Titan als er erdähnlichste Himmelskörer ist am besten dafür geeignet.

4. Erkläre die Geburt des Planeten Jupiter. Jupiter war der erste Planet. Wie kam er zustande?

5. Verlasse das Sonnensystem

Die Sonde Voyager hat das bereits getan. 2007 war sie 103 Astronomische Einheiten von der Erde entfernt (AE = Entfernung der Erde zur Sonne). Doch die Voyager war dazu ausersehen, äußere Planeten zu studieren, nicht den interstellaren Raum. Für diesen Zweck soll eine entsprechende Sonde in den Raum geschickt werden.

Beim nächsten Artikel „How does Consciousness happen?“, mit anderen Worten, wie wird Bewußtsein erzeugt? kann ich es kurz machen. Die beiden Autoren, Professoren, haben unterschiedliche Auffassungen. Vielleicht stimmt keine von beiden. Einer von ihnen meint, dafür gibt es spezielle Neuronen, der andere ist der Ansicht, alle Neuronen sind daran beteiligt. Und ich meine: Ich habe keine Ahnung. Und, das haben die Autoren zugegeben. Die wichtigste Stufe fehlt ohnehin, nämlich, wie bringt es das Hirn zustande, dass wir uns als das sehen, was wir sind?

„Diamond Age of Spintronics“

Nun, der Artikel war vor 3 Jahren geschrieben. Inzwischen ist in dieser Hinsicht nicht viel passiert. Spin ist die Rotation von Elektronen. Sie können sich in unterschiedliche Richtungen drehen. Zeigt ihr Vektor nach oben, dreht sich das Elektron in west-östliche Richtung, zeigt er nach unten, ist die Drehrichtung umgekehrt. In der Computeristic stellen die Spins 0 und 1 dar.

Diamanten besitzen den Vorteil, dass sie besser als jedes andere Material Hitze ableiten. Mit Unreinheiten dotiert, werden sie Halbleiter. Diamanten können als Schaltkreise für Quantencomputer dienen. Im Internet gibt es genügend Material, um sich in diese Materie einzulesen.

Im Artikel „Experimental Drugs on Trial“ geht es um die Klage einzelner gegen die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration, dass sie einige in klinischen Tests befindliche Medikamente nicht für Schwerkranke freigegeben hatte. Ein Krebsmedikament, dass nach guten Testergebnissen auf den Markt gebracht werden konnte, hätte den Tod eines Erkrankten hinauszögern können. In den U.S.A. wurden klinische Tests 1938 mit dem The Food, Drug, and Cosmetic Act ins Leben gerufen, nachdem 107 Leute durch die neue Wunderdroge Elexir Sulfamlamide, die das Frostschutzmittel Diethylum Glycol enthielt, ums Leben gekommen waren. – Von der Entwicklung bis zu der eventuellen Genehmigung eines Medikamentes vergehen im Schnitt 8,5 Jahre.

„Big Lab on a tiny Chip“

Es werden Chips im Format von 1,5 x 1,6 cm entwickelt, mit denen man Bluttests auf Grippe, chemische Kampfstoffe, Bakterien, Krebs durchführen kann. Nützlich für den Hausgebrauch, Entwicklungsländer, an der Front.