venerdì, febbraio 27, 2015

Digitalisierung!

Foto aus "Der Spiegel" v. 21.2.2015

Vor einigen Tagen gab es in unserer Zeitung 2-seitige Beiträge über eine Initiative Deutschlands, junge Leute aus Südeuropa als Lehrlinge anzuwerben. Für junge Leute mit Biss eine fantastische Gelegenheit was aus sich zu machen. Ich bin jedoch sicher, dass die wenigsten jungen Italiener bereit sind, sich von Mammas Kochtopf zu lösen und dann noch deutsch lernen.
Etwas anderes kommt noch hinzu. Der Trend verdichtet sich, dass in zehn Jahren die zur Zeit angebotenen Berufe von Maschinen ausgeführt werden. Im Spiegel vom 21.2., abgesehen vom „Marinehubschrauber nicht seetauglich“ (da funktioniert ja überhaupt nichts mehr. Ein U-Boot wird ausgeschlachtet, damit das andere auslaufen kann, der Airbus-Transportflieger A400M steigt nicht auf, Heckler und Kochgewehre schießen um die Ecke),  gibt es zwei Beiträge, welche die Digitalmacht von Google und Konsorten als Bedrohung ansehen. „Ein iAuto made in Germany“, „der Maschinenschwarm“. Im ersten wird Apples Ankündigung, ein Elektroauto zu bauen mit der Warnung verknüpft, dass Deutschland zur reinen Blechschmiede verkommt und die Elektronik/Digitalisierung im Auto aus Silicon-Valley kommt. Im zweiten wird die Möglichkeit erörtert, dass es bei der industriellen Aufrüstung mit Robotern zu einem Wettbewerb zwischen deutschen Roboterherstellern und Google wie Apple kommt. Dass Roboter menschliche Arbeit ersetzen, wird bereits als gegeben hingenommen.



Interzone 256, New Science Fiction & Fantasy


Bei Interzones Stories musste ich lange schürfen, bevor ich auf Innovationen stieß. Die aus naher, ferner Zukunft. Aus dieser Perspektive betrachtet sind die Geschichten, obwohl gut geschrieben, dürftig.
Sieht so aus, als muss ich mich auf “Fish on Friday” von Neil Williamson zurückziehen. In Schottland überwacht die ASDaTESCo (The Agency for Sport, Dietand Technology EmpoweringScotlandsCitizens) das Verhalten der Bürger. Die Agency ruft eine Frau an, weil ihr Kühlschrank vergessen hat, für Freitag Fisch zu bestellen. Sie sagt, sie mag keinen Fisch. Die Agency besteht darauf und gewinnt das Rededuell.
Dann wie üblich eine Anzahl von Buch-, DVD-Besprechungen.
DVDs werde ich vermutlich nicht mehr bestellen. Auf YouTube gibt es genug zu sehen. Der Content kommt zwar nicht an B-Movies wie „The Brain thatwouldn´t die“ oder „The Crawling Eye“ heran, lol, aber „StargateUniverse“ war excellent. „Stargate Atlantis“ weniger. Die Charaktere sind flacher.

 


lunedì, febbraio 23, 2015

Asimov´s Science Fiction, February 2015

 
Bei Michael Bishops “Rattlesnakes and Men” kann man nicht von Innovationen sprechen, die die Menschheit voranbringen. Vielmehr werden Archetypen vorgestellt, die sich im Bible Belt, dem Bibel-Gürtel, der Vereinigten Staaten hätten verfestigen können.
Das Ehepaar in South Carolina in diesem Bibelgürtel, hier zwei Fotos mit den beiden, mit dem ich jede Woche den „Blindhorse Saloon“ in Greenville aufsuchte, war für europäische Verhältnisse normal. Bei deren Kindern war es anders. Normalerweise denkt man, es sei umgekehrt, dass die Alten eher seltsamen Geflogenheiten nachhängen. Ich hatte, glaube ich, schon mal beschrieben, wie die Schwiegertochter wie Käptn Nemo auf der Nautilus im Wohnzimmer herum orgelte. Ihr Gatte zeigte mir mit Stanniol umwickelte Schokoladenweihnachtsmänner, die er mit den Landesflaggenfarben aller möglichen Länder bemalt hatte. Dann durfte ich seine Garage sehen. Der kleine Sohn riss eine Kühlschranktür auf und rief: „Sieh mal!“ und so um die 20 Schlangen purzelten heraus. Als Taxidermist, Einbalsamierer, verkaufte er die präparierten Schlangen. Für Wohnzimmer?
So ist es nicht mehr absurd, wenn Protagonisten der Story aus dem Norden der U.S., als sie in Georgia im Süden in einer kleinen Stadt ankamen, um dort ihre Jobs anzutreten, eine lebende Klapperschlange geschenkt bekamen, die ihre Familie beschützen würde. Schließlich hätte jede Familie eine.
Elisabeth Bear hingegen ist mit „Decent Patrimony“ in unserer Zeit angekommen. Vor kommen Self Driving Cars, RFID, rideshare und die „New Normal“ Temperatur von 30 Grad Celsius im April in New England. Und dann ein sprechendes Haus. OK, das liegt noch etwas in der Zukunft. Eine Komponente des „Smart Homes“. Jedoch die Realisierung dürfte schon jetzt kein Problem sein.
„Red Legacy“ von Eneasz Brodski. Die Innovation, vermutlich nicht machbar, ist, dass mit Hilfe von Bakterien geklont werden kann. Die Protagonistin setzt ihre krebskranke Tochter als Versuchsobjekt ein. Bevor die Tochter stirbt wird sie geklont. Der Klon ist ebenfalls krank. Die Krankheit verläuft aber langsamer. Der Klon wird geklont. Er stirbt. Der neue Klon stirbt noch später und so geht es weiter. Alle, die sich dieser Prozedur entgegenstellen, werden von der Protagonistin umgebracht, damit sie ihre Experimente weiterführen kann mit dem Ziel, ihre Tochter gesund werden zu lassen.
Nick Wolven: On the night oft he Robo-Bulls and Zombie Dancers. Wallstreet der Zukunft. Aktien Broker verlassen sich blind auf AIs (auf deutsch KIs). In Worten „Artificial Intelligences“, „Künstliche Intelligenzen“ als Nachfolger menschlicher Quants, Rocket Scientists, welche 2007 die Wirtschaftskrise heraufbeschworen hatten. Ais berechnen, wie sich Aktien in Zukunft verhalten werden. Die Makler haben keine Ahnung, wie sie das machen.
Die Bewohner New Yorks und anderer Städte spielen verrückt. Es sind Wake-Up Pills, welche die Leute wach halten und ein Pandemonium auslösen. Die Pillen dienen dazu, um sich beim Umgang mit Künstlichen Intelligenzen nicht gänzlich von diesen abhängen zu lassen.
 
 


Just do it

Im Spiegel 6 wird Harald Wälzer interviewt. Titel des Interviews „Totalitarismus ohne Uniform“. Wälzer ist Soziologieprofessor und vertritt die Meinung, siehe Wikipedia, dass Streben nach Reichtum, Karriere weniger Bedeutung hat als Glück und Zukunftstauglichkeit.

Tja, ich finde, man könnte die Karten anders mischen: Reichtum, Glück und Zukunftstauglichkeit ist doch auch ganz nett, oder?
Wälzer meint: Google beherrscht uns. Es wird ein Totalitarismus ohne Uniform entstehen. Als eingefleischter SF-Fan sehe ich das nicht. Und was ich auf meinem Kursus „E-Commerce“ lerne, verträgt sich auch nicht mit der These. Es sieht vielmehr so aus, als befinde sich unsere Zeit in einem ständigen Umbruch. Auch Google wird irgendwann durch etwas anderes abgelöst. Die Flexiblen arbeiten daran mit, die Unflexiblen werden abgehängt. Einfach so. Dazu benötigt man keine Semester Soziologie.
Es ist cool, die Zukunft mitzugestalten. Dazu gibt es mehr Gelegenheiten als je zuvor. Intellektuelle Schnarchnasen, die davor warnen, sollten ungehört bleiben.

domenica, febbraio 22, 2015

Stargate Universe, Prometheus 2 und Alien 6

Es ist Abend und in einigen Minuten werde ich mir auf You Tube „Stargate Universe“ ansehen. Bin bei der zweiten Staffel. Macht Spaß. Die Handlung ist clever.

In „Wired“ las ich, dass nächstes Jahr eine Folge zu „Prometheus“ in die Kinos kommt. Der erste Film war ja auch Open End. Wenn ich mich erinnere, flog die Protagonistin mit dem Kopf des Androiden davon. Die Handlung war ohnehin wirr. Auf YouTube gibt es unzählige Videos in denen Erklärungsversuche vorkommen.
„Alien 6“ kommt aus dem gleichen Stall. Bei Prometheus waren ja auch einige zu sehen.

sabato, febbraio 21, 2015

Stop-Schild

Gestern fuhr ich nach Ferrara. So um die 30 km. Ich brauchte einen neuen Scherkopf. Auf der Rückfahrt passierte ich ein Stop-Schild. Das heißt, ich fuhr langsam heran, sah mich um und fuhr dann weiter.

Vor 10 Jahren hatte ich, indoktriniert von den abstrusen deutschen und amerikanischen Verkehrsregeln, vor diesem Schild angehalten. Und prompt bretterte jemand von hinten in meinen Wagen. „Da war doch gar keiner,“ warf mir der Fahrer vor. Und ich hielt ihm entgegen. „Das ist ein STOP-Schild!“.

Seine Versicherung zahlte natürlich. Aber was war ich für ein Idiot, an dieser Stelle vor einem Stop-Schild zu halten. Manchmal ist es tatsächlich notwendig, wenn die Übersicht nicht vorhanden ist. Aber hier?

 

mercoledì, febbraio 18, 2015

Analog, Science Fiction and Fact, March 2015 und Innovationen.


Die Ausgabe habe ich noch einmal durchgeblättert, nachdem ich mich entschied, den Akzent meiner Kommentare auf Innovationen zu setzen, die vielleicht aus bedruckten Seiten in naher und ferner Zukunft in die Realität überwechseln.
Zahlungssysteme sind so ein Konzept. Obama hat Apple Pay seinen Segen gegeben mit der Maßgabe, dass die staatlichen Debit Karten, auf welche Renten, Veteranenbezüge übertragen werden, siehe auch GSA Smartpay, von Apple Pay über das I-Phone 6 bei Käufen benutzt werden können. Ein starker Schub für Apple steigert dessen Network Effekt. I-Phones, zumindest in den U.S.A. werden unter diesem Hintergrund einen noch stärkeren Absatz finden.
Interessant ist auch, wie Bloomberg berichtet, dass zwei Staaten der U.S.A., Iowa sowie Nord Carolina den Führerschein in das Handy integrieren wollen. Von den staatlichen Behörden scheint keine Einspruch erhoben worden zu sein. Nur das Problem, was tun, wenn das Handy seinen Strom verbraucht hat, ist noch nicht gelöst.
So, was habe ich aus Analog heraus gepolkt? Sicher habe ich allerhand überlesen, da ich keine Lust mehr hatte, die Geschichten noch einmal gründlich zu studieren.
Erst einmal das Vorwort von Jamie Todd Rubin. „Sneak Invation Revisited“. Die Autorin bezieht sich auf die 1942 Ausgabe von „Astounding“ (den Vorgänger von Analog), in dem der damalige Chefredakteur John W. Campbell jr schrieb, das Innovationen nicht plötzlich in der Öffentlichkeit auftauchen, sondern sich erst langsam bemerkbar machen. Kleine Fortschritte gewöhnen das Publikum an das, was in naher Zukunft auftauchen wird. So wie wir es heute bei Google mit selbstlenkbaren Fahrzeugen sehen.  
Und so sehe ich auch das, was Adam Troy Castro in „Tasha´s Fail-Safe“ beschrieben hat. Putzdrohnen, die aus einem Loch im Boden nach der Arbeitszeit herauskommen, die Arbeit verrichten und wieder in ihrem Loch verschwinden. Die Putzdrohne spielt nur eine kleine Nebenrolle, indem sie der Protagonistin ein Versteck anbietet, während sie ihre Arbeit verrichtet.
Erinnert mich daran, wenn ich nach Feierabend noch am Bildschirm saß und die Raumpflegerin  mit lärmendem Staubsauger und Plastiksack heran rollte, um Papierkörbe zu leeren.
Troy-Castro, aber das liegt in einer ferneren Zukunft, erwähnte in seiner Story Habitat Engineers, Umgebungsingenieure, die das Wetter gestalteten, diesen Abend mit linder Luft und sternenreichem Himmel.
Erick Melton erzählt in seiner Story „Robot Boss“ wie der Protag von einem Roboter überwacht und penetrant so lange auf einen begangenen Fehler aufmerksam gemacht wird, bis der Protag diesen behoben hat. Ist das ferne Zukunft? Vermutlich werden Menschen dann froh sein, wenn sie überhaupt noch gebraucht werden.
Eric James Stone beschreibt in „Immense darkness“ eine diabolische Innovation. Den Gehirnscan, wo das Gehirn eines Menschen in einem Computer abgebildet wird. In diesem Fall das eines Terroristen. Die Abbildung weiß nicht, dass sie nicht das Original ist und dass sie nur aus Nullen und Einsen besteht. Sie kann nach gängiger Auffassung daher gefoltert werden. Man setzt „Sensory Deprivation“ ein, also denn Entzug der Sinne. Die Hirn Abbildung kann nichts sehen, fühlen, schmecken, hören usw.
Bei dieser Gelegenheit lernte ich ein paar neue Wörter: Proprioception, equilibrioception, thermoception. Exteroception, interoception.

 

 


lunedì, febbraio 16, 2015

BMW Fabrik in Spartanburg, SC.


1994 war ich dabei. Kann mir jemand erzählen, wo ich stecke? lol.

Oldie-Con 2015


Gestern habe ich mir für den Oldie-Con in Unterwössen, der vom 5-7. Juni2015 stattfindet, ein Zimmer bestellt. Da Oldies vorne aussterben, müssen von hinten welche nachwachsen. Unterwössen ist in Naturlandschaft eingebettet, Speisen und Bier schmecken und dann sind wir auch noch da. Kann also nichts schief gehen. Hier die Daten:

Hotel-Restaurant Gabriele
Bründlsberggasse 14
83246 Unterwössen
Telefon +49(0)8641-97570
Telefax +49(0)8641-975757




 


"Der Islam gehört zu Deutschland"

  
Foto aus dem "Spiegel" Nr. 7 vom 5.2.2015. Damen auf einem Spaziergang durch den Sachsenwald in der Nähe Hamburgs.
 
Oops! Korrektur!
Foto aus dem "Spiegel" Nr. 7 vom 5.2.2015. Frauenbrigade des "Islamischen Staats" im syrischen Rakka.


sabato, febbraio 14, 2015

Battle of the Neurons

Könnte ein B-Movie sein, lol.


Neuronen. Es werden zwar immer weniger. Kein Wunder, bei meinem Alter. Im Juni bin ich 76. Da bleibt nichts anderes übrig, den Rest der Gehirnzellen so zu massieren, dass sie ihre Plastizität nicht verlieren.


Bei Algebra mache ich eine kurze Pause. 69 Prozent der Aufgaben habe ich irgendwie geschafft. Vermutlich vergesse ich es schnell wieder. Es muss trainiert werden. Nun kommt mir der 6-Wochenkurs aus Singapur dazwischen, da dieser terminiert ist. „Foundations of E-Commerce“. Ich arbeite jetzt Lektionen der vierten Woche durch. Hoch interessant. Ich gebe ein paar Schlagworte zum besten:


Market Friction, Transaction Costs, bounded Rationality, Channel Conflict, disruptive Technologies, Online Architecture, P2P-Architecture, Client Architecture, Network Effects, one-sided Markets, two-sided Markets.


Terminologie dieser Art wird definiert, erklärt und mit Beispielen unterlegt. Am Ende kommt man sich silicon valleyisch vor und erhält eine zusätzliche Perspektive auf Markt-Transaktionen.


Es hat mich auf die Idee gebracht, gute Stories aus meinen abonnierten SF-Magazinen nicht mehr darzustellen, sondern herauszusuchen, was für Erfindungen sich SF-Autoren haben einfallen lassen, kategorisiert nach Naher Zukunft und Ferner Zukunft (near future and far-out). Ich werde mein „Analog“, was ich vor mir liegen habe, noch einmal auf unter diesem Gesichtspunkt durchsehen. Hätte ich schon immer machen sollen und ich kann nur empfehlen, da wir uns immer häufiger mit digitaler Technologie befassen, SF-Stories und –Romane auf Erfindungen durchzusehen und auf ihre Machbarkeit zu überprüfen.

domenica, febbraio 08, 2015

Scientific American, February 2015



“Neandertal Minds”.  Tja, die Neanderthaler. Einige ihrer Gene tragen wir  in uns. So vor 350 000 bis 39 000 Jahren haben sie mit uns Homo Sapiens zusammen gelebt. Wissenschaftler tun sich schwer, von der Schädelform darauf zu schließen, wie die Cousins tickten. Nachdem von ihnen hergestellte Ornamente, Pigmente, Waffen gefunden worden waren, verstärkte sich die Auffassung, dass Neanderthaler doch nicht so dumm waren, wie sie aussahen. Warum Neanderthaler nicht überlebten ist bis jetzt nicht geklärt. Ein Forscher meint, alle Spezies verschwinden irgendwann mal von der Erdoberfläche. Na denn.
„Can we mine a Black Hole?“. Nö, aber die Frage und die Gedanken darüber sind interessant. Szenario: In der Zukunft wird die Energie unserer Sonne abnehmen. Die Zivilisation muss sich mit neuer Energie eindecken, um auf der Erde überleben zu können. Woher nehmen? Ein schwarzes Loch käme gerade recht.
Bis 1974 war man der Auffassung, dass alles, was hinter dem Ereignishorizont verschwindet, der ein schwarzes Loch umgibt, unwiderruflich, bedingt durch die dort entstehende unendliche Gravitation, im Schwarzen Loch bleibt. Stephen Hawkins erklärte 1974 in einer Arbeit, dass dem nicht so ist. Ein schwarzes Loch gibt Spuren von Energie frei. Mikroskopische Partikel tunneln sich durch den Ereignishorizont zurück. Toll. Ein Hurra auf die Quantenmechanik. Kann man diese Energie nutzen? Es dauert einige Zeit, bis ein schwarzes Loch seine Energie verliert. 1057 mal das Alter unseres Universums. Und noch etwas. Die ins Universum zurück geschickte Energie fällt wieder ins schwarze Loch zurück.
Der Autor dieses Beitrages beschreibt ein hypothetisches Seil, mit dem ein paar Photonen aus dem Schwarzen Loch gehievt werden könnten. Das reicht nicht. Unsere Nachkommen werden sich einmal zu Tode frieren. Aber was wissen wir schon? Wir gehen von gegenwärtigen Kenntnissen aus.
„The clocks within us“. Interne Uhren gibt es im menschlichen Körper zuhauf. Das fand man vor etwa 15 Jahren heraus. Von der Masterclock im Gehirn wusste man schon vorher. Aber dass diese Hauptuhr Uhren in menschlichen Zellen kontrolliert, war nicht bekannt. So gibt es Uhren im Herzen, in der Leber, dem Pancreas, dem Fettgewebe und den Nieren. Diese Uhren sind Gene, die körperliche Funktionen an den Tagesverlauf anpassen. Wenn die Synchronisation der Uhren nicht funktioniert, kann es zu gesundheitlichen Störungen kommen.
„Just add memory“. Computer-Zentraleinheiten müssen ihre Daten ständig vom Speicher zum Prozessor und zurück schaufeln. Das kostet Zeit und Energie. Es wird versucht, Computer schneller zu machen, indem man Prozessor und Hauptspeicher zusammen legt. Dieser neu konfigurierte Computer wird Memcomputer genannt. Vorbild ist das menschliche Gehirn, in dem es auch keine Trennung zwischen Zentraleinheit und Hauptspeicher gibt. Teile eines Memcomputers heißen Memristor, Memcapacitor und Meminductor. Wer mehr darüber wissen will, kann googeln.
„Energy + Water + Food“. Es gibt Zusammenhänge. Weniger Wasser, dann auch weniger Wasser hinter hydroelektrischen Dämmen und weniger Energie, und weniger Wasser für die Landwirtschaft. Pumpen zur Bewässerung können nicht laufen. Konsequenz: Wenn Wasser, Energie auf die Neige gehen, gibt es weniger zu essen.
„Treating depression at the source“. Depression kann zu Selbstmord führen. Aber das man, um diese hin und wieder zu lindern, sich den Schädel aufbohren lassen muss, ist ja auch nicht die feine englische Art.
Ein paar Neurologen haben sich ausgedacht, depressive Gehirne mit MRI zu scannen und über den Arealen, die bei depressiven Anwandlungen starker durchblutet werden, Löcher in den Schädel zu bohren, dort Elektroden einzupflanzen und die Hirnbereiche mit Stromstößen zu versetzen. Dazu fällt mir doch gleich der Film ein, „The Brain that wouldn't die“.
„The Swallows of Fukushima“ enthält die Schilderung wie einige amerikanische Forscher wiederholt das japanische Fukushima aufsuchen, um Schwalben ausfindig zu machen und zu untersuchen. Vorher waren sie in Chernobyl, und stellten fest, dass sich die Tierwelt dort erstaunlich gut erhalten hat. In Fukushima war die Tierwelt und speziell die Vogelwelt stärker verseucht. Die Gründe sind unklar. Genetische Veränderungen setzten sich über Generationen hinweg fort. Die Forscher sind der Meinung, dass 40 Prozent von ihnen von Krebs befallen werden.