sabato, ottobre 29, 2011

Phantastisch 4/2011

Horst Illmer legt sich mit UpDate, Nachrichten und Neuerscheinungen, wieder ins Zeug. Die Rezensionen sind überschaubar und die Titel gut gewählt. Hätte ich mehr Zeit, würde ich zuschlagen und mir einiges zusammenkaufen.

Phantastisch hat einen 2 Seiten starken Comic in sein Repertoir aufgenommen. Eine Bereicherung.

In „Geteilte Bücher, geteilte Freud“ schreibt Christian Endres über das Für und Wider von in mehrere Bände aufgeteilten Romanen, und er fragt Verlagsleiter dazu aus.

Es scheint wieder einige neue phantastische TV-Serien zu geben, die unter die Lupe genommen werden. Dann gibt es etwas über Kannibalen in Horrorfilmen. Mit solch neckischen Titeln wie „Tunnel der lebendigen Leichen“ werden makabre Geschmäcker angesprochen. Keine Ahnung, wie die Leute ticken.

Ich lese einen Beitrag über Michael Ende, dann wird über einen ins Deutsche übersetzten afrikanischen Roman berichtet. Ngugina Thiongos „Herr der Krähen“. Da die Jungs in Kenia, wo er her kommt, noch weniger lesen als bei uns, erzeugt allein das Schreiben eines Buches schon Respekt.

In einem weiteren Beitrag widerlegt Horst Illmer die Mär, dass es sich nicht lohnt Kurzgeschichten in Deutschland zu schreiben, da diese keinen Verlag finden würden.. Für seine gegenteilige Ansicht gibt er zahlreiche Beispiele an. Es lohnt sich auf jeden Fall zu schreiben. Ich selbst hätte auch Lust dazu, nur Singen macht mir zur Zeit mehr Spaß.

In „Große Bilder aus dem Wilden Westen“ beschreibt Christian Endres Westerncomics.

Unter „Klassiker der phantastischen Literatur“ skizziert Achim Schnurrer im 2. Teil ein Porträt von Karl Friedrich Bahrdt. Das war hochinteressant. Nicht so sehr das Buch „Zamor oder der Mann aus dem Monde“, dass 1787 in einer Berliner Buchhandlung erschien, obgleich es eines der ersten deutschen SF-Romane war. Es war der Lebensweg des Autors Bahrdts, der so interessant war. Scnurrer zeigt die damalige Struktur Deutschlands und die Schwierigkeiten eines intelligenten und aufmüpfigen Gelehrten wie Bahrdt, in den Universtitäten der Kleinstaaten Fuß zu fassen.. Verwoben war alles mit Bahrdts Zugehörigkeit zu einer Loge, deren Mitglieder sich Illuminaten nannten, so wie der Außerirdische seines Buches. Die Kirche war von diesen Logen nicht angetan und überhaupt war bei Bahrdt von Political Correctness nichts zu spüren. Das hat ihm für die letzten Jahre seines Lebens die Internierung in einer Festung eingebracht.

Zum Schluss gibt es noch eine Film-Kolumne mit dem Titel „Invasionen“ und Achim Schnurrer schreibt über Hansrudi Wäscher, einen Pionier der deutschen Comics. Die Ausgabe ist wieder gelungen. Lohnt sich.



giovedì, ottobre 27, 2011

Fantasy & Science Fiction, Sept/Oct 2011

Er war tot und konnte bumsen wie ein Weltmeister. Nun, das stimmt nicht ganz, er war wieder rekonstruiert. Cyborg, mann man die Apparate in ihm und die externen Anschlüsse einbezieht. Seine Frau Anise, die glücklich war, dass ihr Mann ein Leben hatte, und noch glücklicher, dass er so viel besser bumsen konnte als vorher (oder war es umgekehrt?), fühlte sich jedoch durch seine Gefühlskälte abgestossen. Das haben Halbautomaten eben so an sich, meine ich. Paul ein Arbeitskollege war ein verständnisvoller Zuhörer, der das ersetzte, was sie an ihrem Mann vermisste: Emphatie. Robert, ihr Mann umgab sich mit Freunden aus dem Kreis der Rekonstruierten. Zu einer Party, die ihr Mann gab, lud sie Paul ein, um sich während der Party nicht einsam zu fühlen. Der verschwand und Anise war ausser sich als sie ihn im Bad fand, wo er sich an eine Biokontrolleinheit angeschlossen hat. Paul überzeugte sie, dass er sich nicht verändert hatte. – Bevor ich es vergesse: Die Story heisst „Anise“ und stamm von Chris de Vito.

Anise trennte sich von Robert. Der stalked sie und versucht Anise zu überreden sich umzubringen und rekonstruieren zu lassen, damit sie auf gleicher Ebene kommunizieren konnten. Anise vertraut sich Paul an. Am darauffolgenden Tag fand sie eine Packung Schlaftabletten in ihrem Briefkasten. Sie kommt nicht von dem Gedanken los, wie es sein würde, wäre sie rekonstruiert. Sie schluckt die Pillen.

Der Schluss ist etwas mager. Anise ersticht Robert mit einer Schere beim Sex, zieht mit Paul zusammen und versucht ihr neues Selbst zu erforschen.



martedì, ottobre 25, 2011





Scientific American, December 2009

1909 wollte ein deutscher Ingenieur diese „Flying Railway“ bauen. Antrieb: Elektrischer Strom. Es gab jedoch einige technische und finanzielle Einwände. Aber da sieht man wieder: Deutscher Erfindergeist.

Und schon wieder gibt es mit „Portrait of a Black Hole“ etwas über Schwarze Löcher. Man kann sie nicht direkt beobachten, sondern nur anhand ihrer Schwerkraft, die sie auf Sterne ausüben und anhand des heißen Gases, das in sie hinein fällt.

Theoretiker sagen, dass Einsteins Relativitätstheorie nicht zur Quantenmechanik passt. Nur was passt schon dazu? Quantenmechanik erlaubt Umkehrprozesse, in denen zum Beispiel Zeit rückwärts läuft, oder wenn aus einem Schwarzen Loch wieder etwas herauskommt. Weiter ist unbekannt, wie es abläuft, wenn Gas in ein Schwarzes Loch stürzt. – Mit welchen Mitteln soll versucht werden, Schwarze Löcher sichtbar zu machen, oder wenigstens den Ereignishorizont? Mit mehreren Radioteleskop Arrays, die tausende von Kilometern auseinander liegen. Ein Array umfasst bereits mehrere Teleskope.

Unter „World Changing Ideas“ werden einige vorgestellt. Die meisten sind bei ihrer Transformation in reale Anwendungen stecken geblieben. Immerhin, es wird noch nachgedacht.

„Expanding the Limits of Life“. Das liest sich schön. Es geht jedoch um Ökosysteme der Meerestiefen. Im Jahr 2000 entdeckten Forscher ein Hydrothermosystem auf dem Boden des Ozeans, das sie „Lost City“, verlorene Stadt“ nannten. Ist zwar nicht Atlantis, sieht jedoch bizarr aus.Ein Feld mit Schornsteinen auf dem Atlantis Massif. Wasser zirkuliert durch den warmen Felsboden, kommt mit einer Temperatur von ca. 90 Grad an die Meeresbodenoberfläche. Das Wasser ist reich an Kalzium, dass sich in Form dieser Schornsteine ablagert. Diese können eine Höhe von 60 Metern erreichen. Der Erdmantel des Atlantis Massifs besteht einem Fels, der Peridotite genannt wird. Ein Gestein, dass maßgebend ist für die seltsame chemische Zusammensetzung der Umgebung. Lassen wir die chemischen Prozesse beiseite. Nur eins sei gesagt: Das Wasser wird durch den Kontakt mit Peridotite seines Sauerstoffs beraubt, mit Wasserstoff, Methan und Schwefel angereichert. Forscher sind der Meinung, daß auf der frühen Erde die Atmosphäre aus diesen Gasen bestand. Hat es auf der Erde so ausgesehen wie auf dem Ozenbodens des Atlantis Massifs? Der Clou ist, dass es dort Mikroorganismen gibt, die ohne Sauerstoff auskommen und damit ein Besipiel dafür sein könnten, wie die ersten Lebensformen auf unserem Planeten ausgesehen haben.

Methan als Gas ist ein Kontributor zur Erderwärmung. In „Methane: A menace surfaces“ wird darüber berichtet, wie der Permafrost aufweicht und Methan in die Athmosphäre freisetzt. Arktischer Permafrost findet man in Sibirien, Alaska, Canada. Dieser gefrorene Boden bedeckt rund 20 Prozent der Erdoberfläche, unter der sich um 950 Milliarden Tonnen organisches Material aus Kohnenstoff befinden. Sobald der Permafrost taut, wirken Mikroben auf die Tier- und Pflanzenreste ein und setzen Gase frei, die zum großen Teil aus Methan bestehen. Und nun taut er, der Permafrost. Es beginnt damit, dass der gefrorene Boden schmilzt, Tümpel bildet, die sich später zu Teichen und Seen ausweiten. Das Wasser trägt zusätzlich zum Tauprozess bei. Methan steigt in Blasen an die Wasseroberfläche empor. Der Prozess läßt sich nicht mehr aufhalten.

Und wenn man „Decoding an acient Computer“ gelesen hat, fragt man sich: Warum haben die Menschen das Wissen damals wieder verschütt gehen lassen, nach dem sie vor 200 Jahre vor Christi solche Apparate entwickelt haben wie die Antikythera. Sie wurde 1900 mit anderen Objekten von Schwammtauchern aus einem gesunkenen römischen Handelsschiff geborgen. Ein versteinerter Klumpen in Größe eines Telefonbuches, der nach einigen Monaten auseinanderfiel und verrostete bronzene Zahnräder, Metallplatten mit Maßeinheiten und griechischen Inschriften freisetzte. Daß Griechen feinmechanische Arbeit zu leisten imstande waren, bei der Zahnräder mit Zähnen von nur einem halben Millimeter Länge herauskamen, war nicht bekannt gewesen. So um 1905 war der deutsche Philologe Albert Rehm der Ansicht, bei der Antikythera handele es sich um einen astronomischen Kalkulator. So ist es. An seiner Seite befindet sich eine Kurbel, mit der die Skalen eingestellt werden konnten. Anzeigescheiben unterschiedlicher Größe waren übereinander gelagert. Sie zeigten den ägyptischen Kalender, die 12 Konstellationen zur Sonne, die Positionen des Mondes sowie den Auf- und Untergang bekannter Sterne an. Der Apparat besteht aus 30 Teilen, aus hauptsächlich miteinander verbundenen Zahnrädern. Ein Wahnsinnsapparat. Wenn wir damals an das Wissen angeknüpft hätten, wären lebensbedrohende Krankheiten sicher schon besiegt.

Wenn hier steht, dass eines der ersten Dinge, die man in der Biologiestunde lernt, ATP ist. Dann bin ich einer von jenen Ignoranten, die sich von ihrem Biologielehrer auf dem Ohlsdorfer Friedhof Vogelstimmen haben erklären lassen. Ich bin sicher, zu der Zeit wusste auch Herr Stiller, der Biolehrer nichts über ATP, obwohl es schon 1929 entdeckt wurde, aber was über den Zilpzalp oder Weidenlaubsänger. – Nun also ATP; Adenosin Triphosphat, von dem bekannt ist, dass es Säugerzellen mit Energie versorgt. Jetzt fand man heraus, dass dies Molekül auch eine Signalfunktion besitzt, um das Verhalten von Körperzellen zu steuern. Die Entdeckung von ATP fand im Kaiser Wilhelm Institut statt. Der guten Ordnung halber: Es gab noch eine Gruppe im Ausland, die es zeitgleich entdeckte. Der Vorgang der Signalgebung ist simpel. Neuronen und andere Zellen stoßen ATP aus ihren Bläschen. Enzyme zerlegen ATP, so daß am Schluss nur noch Adenosine Monophosphat oder Adenosine übrig bleibt. Das nun kann an bestimmten Zellrezeptoren andocken und das Signal abgeben. ATP wird z.B. von Nervenzellen in das Muskelgewebe gesandt, um für Kontraktion und Entspannung zu sorgen. Das Gleiche passiert bei Blutgefäßen. ATP und seine Derivate landen noch auf Rezeptoren anderer Organe, um die Arbeit derer Zellen zu beeinflussen. Diese Untersuchungsergebnisse dienen letztlich dazu, Medikamente zu entwickeln, um Fehlfunktionen von Organen zu beseitigen.




domenica, ottobre 16, 2011

Scientific American, Nov 2009

„The long lost Siblings of the Sun“. – Ursprünglich nahm man an, unsere Sonne sei von Anfang an ein Einzelstern gewesen. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sie in einem Cluster mit 1.500 bis 3.500 anderen Sternen zur Welt gekommen ist.

Der Artikel beschäftigt sich mit Clustern. Eine Art sind Galaktische Cluster, die nur aus wenigen Sternen bestehen und auf der Galaktischen Ebene liegen. Globale Cluster hingegen hingegen sind dicht bevölkert, sehr alt und befinden sich nicht nur auf der Galaktischen Ebene. Es gibt auch Mischformen, aus denen anscheinend unsere Sonne herkommt. Massen wie die unserer Sonne, kommen im All am häufigsten vor. Für mich war es interessant zu wissen, dass unser Sonnensystem um die 30.000 Licht Jahre vom Zentrum der Galaxis entfernt und sich um die 15 Lichtjahre über der Galaktischen Ebene befindet, dass es mit 234 Kilometern pro Sekunde um das Zentrum kreist. Siebenundzwanzig Mal hat es das schon geschafft. Und ganz ruhig, es kommen noch ein paar Umdrehungen hinzu (lol).

Wo sind die Geschwistersterne abgeblieben? Auf der gleichen Umlaufspur abgedriftet.

Chronischer Schmerz ist das Thema des zweiten Artikels. Schlimme Sache. Bis jetzt ist er noch nicht über mich hergefallen. Forscher sind dabei zu entschlüsseln, wie er entsteht um ihn später einmal besser bekämpfen zu können. Einer der Verursacher sind Glia Zellen, im Gehirn und Rückenmark angesiedelt. Sie unterstützen Neuronen. Schmerz wandert etappenweise. Vom Ursprungsort, ausgehend von den Sensorzellen zu im Rückenmark befindlichen Ganglien, die das Schmerzsignal an den Hirnstamm weiterleiten. Wenn das Signal den zerebralen Kortex erreicht, wird es als Schmerz wahrgenommen.

Was Gliazellen normalerweise tun ist das Beliefern der Nervenzellen mit Energie und das Abräumen von gefeuerten Neurotransmittern. Dann wurde entdeckt, dass sie die Schmerzsignalstrecke überwachen. Sie tun noch mehr, schicken Cytokine auf die Reise. Eine Klasse von Molekülen, die wie Follow-me Autos auf Flughäfen dem Immunsystem den Weg zur Verletzung weisen, damit es die Reparatur einleiten kann. Cytokine verstärken den Schmerz, damit die Wunde in Ruhe gelassen wird. Bei chronischem Schmerz, wie Neuropathie, sind Gliazellen zu lange aktiv und bauen einen Loop auf, der permanent Schmerz produziert, auch wenn die Wunde schon lange verheilt ist.

Den nächsten Artikel kann ich überspringen. „A Path to Sustainable Energy by 2030“. Alles ökologisch? Wind, Solarzellen, Hydropower, Gezeitenkraftwerke usw? Right. Die U.S.A. sind pleite. Forget it.

„Rethinking the Hobbits of Indonesia“. 2004 fand man in Indonesien Knochen kleiner Menschen, die vor 1700 Jahren dort gelebt haben sollen. Neue Untersuchungen brachten zutage, dass das Skelett die Mischung eines Urtypen mit dem eines modernen Menschen ist. Einige Forscher nahmen an, die sogenannten Hobbits seinen ein moderner Menschentyp mit einer Knochenkrankheit gewesen. Diese Theorie ist durch die neuen Untersuchungen widerlegt. Nun wird darüber diskutiert, ob es nicht dieser Menschentyp gewesen ist, der der sich vor dem Homo Erectus auf den Weg von Afrika nach Asien aufgemacht hat.

„Scientific American“ bringt noch einen Artikel über das Fernsehen im Internet und eine Gesprächsrunde über die Zukunft des Autos. Klar ist, auch jetzt gurken wir mit Benzinkutschen herum und das wird noch lange so bleiben. Die Gesprächsrunde brachte nichts Neues, nur dass, Treibstoffzellen mit Sicherheit keine Chance haben, auch in weiterer Zukunft Autos anzutreiben.

Und Fernsehen im Internet. Google ist damit doch schon auf den Bauch gefallen. Da ich ohnehin nicht fernsehe, sondern mir tägliche Infos aus Zeitungen und dem Internet abrufe. Interessiert mich das Thema auch nicht. Übers Internet bekomme ich auch die SF-Episoden, die mal im Fernsehen gezeigt worden sind.



lunedì, ottobre 10, 2011

Ich lerne immer wieder etwas Neues

aus der Business Week. „Roundup“ heißt das in der Welt am meisten verkaufe Unkrautvernichtungsmittel. Die Firma Monsanto, die das herstellt, hat sich auch um die genetische Veränderung von Getreidesamensorten bemüht, so daß die von diesem Unkrautkiller verschont blieben, wenn so um einhundert verschiedene Arten Unkraut eingingen. So um die 15 Jahre ging das gut. Nun kommt das Unkraut zurück, stärker und resistenter. Johnsongrass, Italian Ryegrass, Horseweed, Pigweed, Common Ragweed. Auf Monsanto kommt zu, dass bevor es die genetische Konstruktion der Getreidesamen wieder verändert, erst mal sein Unkrautvernichtungsmittel modifizeren muss. Unterdessen muss der Farmer zur Hacke greifen.. Aber vielleicht springen andere Unternehmen wie Dow Chemical, DuPont, Bayer in die Bresche. Habe ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich 1990 – 1991 in Midland, Michigan bei Dow Chemical gearbeitet hatte? Auch schon wieder zwanzig Jahre her.

Vor kurzem brachte ich eine kurze Notiz über den Rausschmiss des Vorstandsvorsitzenden von Hewlett Packard Leo Apotheker. Kurz darauf schickte die Vorstandsvorsitzende von Yahoo Carol Bartz eine E-Mail an die 13000 Angestellten: „Es tut mir Leid euch zu erzählen, dass ich gerade telefonisch vom Aufsichtsratvorsitzenden gefeuert wurde“. Nochmal zu Hewlett Packard. Eine Ausnahme in unserer schnelllebigen digitalen Zeit. Der 12c Finanzkalkulator, vor 30 Jahren auf den Markt gekommen, wird immer noch verkauft. Es gibt nichts besseres.

Dann gibt es in der Business Week einen Beitrag über Datamining. Die Firma SecureAlert z.B. besitzt Kontrakte mit U.S.-Strafverfolgungsbehörden, die sie beauftragt haben, Ex-Gefängnisinsassen zu überwachen. In Italien ist das zur Lachnummer verkommen. 3600 Euro Jahresleasing kostet so eine Fussfessel. Die Italienische Regierung hatte so vor zehn Jahren hunderte davon bestellt, und nie verwandt. War wohl zu kompliziert. Der Vertrag mit dem Lieferanten läuft dieses Jahr aus.

In einer anderen BW-Ausgabe wird über den Trend in den USA berichtet, dass die Anzahl der Zuschauer beim Kabelfernsehen zurückgeht. Zum einen die Wirtschaftskrise, zum anderen der Rückgang der Haushalte und dann die Jugend, die sich ihre Infos und Serien über das Internet reinzieht. – Ich selbst bin auch schon über das Fernsehzeitalter hinweg. Fernsehen ist was für Passive. Davon soll es noch einige geben.

domenica, ottobre 09, 2011

Fandom Observer 268

Mit neuem Layout, Illustriertenformat. Sieht gut aus, doch für den Bildschirm unpraktisch. Ich werde jetzt noch schneller drüber huschen. – Uwe Post hats geschafft. Er bekam den Deutschen Science Fiction Preis für den besten deutschsprachigen Roman „Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes“.

Es gibt wieder jede Menge Buch-, Fanzine-, Filmbesprechungen, dann etwas über den PhantastikCon Rodgau, wo auch immer das ist. Was Neuigkeiten angeht, so hat der Observer gegenüber anderen Magazinen und Fanzines einen Informationsvorsprung.

sabato, ottobre 08, 2011

Analog Science Fiction and Fact, Nov 2011

Adam Troy-Castro ist mit “With unclean Hands” eine excellente Geschichte gelungen. Protag Counselor Adrea Cort wird als unzugängliche Diplomatin, die auf einem anderen Planeten mit anderen zusammen im Kollektivwahn Menschen umgebracht hatte, charakterisiert. Von der Zentralregierung wird sie auf den Planeten Zinn delegiert, wo sie die terrestrische Botschaft bei einem Vertragsabschluss beraten soll. Der Vertrag hat zum Inhalt, einen terrestrischen Serienkiller gegen technologisches Knowhow der überlegenen Zinn Zivilisation einzutauschen.

Die Zinns sind Aliens und haben sich trotz technologischer Überlegenheit auf diesen Planeten zurückgezogen, weil ihnen jeglicher Kampfgeist fehlt und sie es nicht verstanden haben, sich gegen aggressive Rassen zur Wehr zu setzen.

Cort trifft auf ein Zinn-Mädchen, die Tochter des Leiters der Verhandlungsdelegation, schließt Freundschaft mit ihr und findet heraus, dass das Mädchen sich vor etwas fürchtet. Unterdessen kommen die Verhandlungen zu einem Abschluss. Danach errichten die Zinn auf einer kleinen Insel eine komfortable Residenz für Simon Farr, den Serienkiller von der Erde. Farr wird schließlich in sein neues Heim überstellt. Damit wäre Corts Job zu Ende. Doch ist sie nicht überzeugt, spielt ihren höheren Rang aus und läßt sich von der Botschafterin auf die Insel fliegen, wo Farr sich gerade anschickt, dass kleine Zinn-Mädchen mit dem Messer ihres Vaters umzubringen. Cort attackiert Farr und tötet ihn. Der Vertrag ist außer Kraft, das Mädchen gerettet. Nach Ansicht des Diplomatischen Korp hatte Cort die Erde um ihre Chance beraubt, im Konzert der galaktischen Mächte mitzuspielen. Sie wird zum Raumflughaven expediert. Die Botschafterin ist nicht in der Lage Corts Handlung zu verstehen. Cort verabschiedet sich von ihr, erzählt, es ging nicht nur um das Mädchen, sondern darum, dass die Zinn vorhatten, mit dem Killer das Gleiche zu machen, was sie von der Erde mit einem gelieferten Zinn-Raumschiff machen würden. Reverse Engeneering. Studieren, studieren. Bau, Funktionsweise. Bei Carr die Gene, die ihn zu einem Mörder machten, um diese bei sich einzupflanzen, damit die Zinn sich endlich das zurückholen konnten, was sie aufgegeben hatten, und mehr noch, um den Weltraum brutal zu erobern.

Also, da wäre ich auch nicht drauf gekommen. Macht aber Sinn, nicht wahr?



martedì, ottobre 04, 2011

Andromeda-Nachrichten 234.

Habe ich schon drüber geschrieben? Ich meine nicht. Und wenn schon. Es steht nicht viel aufregendes drin. Abgesehen von Jürgen Lautners Beiträgen. Die Con-Berichte über den DortCon, über eine Steampunk Lesung in Frankfurt und eine Role Play Convention in Köln sind interessant. Danach gibt es die üblichen Sparten-Berichte. Wie wäre es denn, wenn Andro sich wie die Matrix der BSFA ins Internet verlegen würde?



Vector, the critical Journal, Summer 2011

habe ich noch gefunden, mit einer Andromeda. Sie lagen auf dem Kaffeetisch, vor dem ich aufgrund des konstant schönen Wetters und jetzt dem Herbst noch nicht gesessen hatte. Fantastisch. Sie stammten noch aus der Zeit bevor ich mein Gastspiel in den Krankenhäusern als Patient gab.

Nun, Vector ist das kritische Journal der British Science Fiction Association. Die BSFA gab auch „Matrix“, ein Nachrichtenmagazin heraus. Zuerst gedruckt, dann online, um Kosten zu sparen. Dann verschwand es aus Mangel an Beteiligung und andere waren mit Neuigkeiten schneller.

Vector bringt einen Rückblick auf das 10. Anniversary of the London International Festival of Science Fiction and Fantasy Film. Es dauerte 10 Tage und fand in mehreren Kinos statt.

“Against Utopia: Arthur C. Clarke & the heterotopian Impulse”. Wenn der Titel des Essays intellektuell aussieht. Er ist es und der Beitrag ebenfalls. Ich hatte Mühe mit meiner Aufmerksamkeitsspanne einer Taufliege zu folgen. Aber es wäre nicht von Übel, wenn man sich öfters mal zurücklehnen und philosophisch werden würde. Eine Frage könnte doch sein: Wäre es nicht mal an der Zeit, mal wieder über die gesellschaftliche Organisation nachzudenken und über Möglichkeiten zu ihrer positiven Veränderung zu diskutieren? Wäre doch was für die Piratenpartei. Die anderen Parteien haben sich doch eingegraben.

McGrath, der Autor dieses Essays, bezieht sich auf Tom Moylan, der das so ausdrückt: “Present time is provincial and empty, If humanitý becomes too much taken with the present, we lose the possibilitz of imagining a radicallz other future. We lose the ability to hope. We lose what Bloch identifies as the Novum: the unexpectedly new, that which pushes humanity out of the present toward the not zet realized future.” (Moylan, T. (1986), Demand the impossible: Science Fiction and the Utopian Imagination, Methuen, New York.

McGrath beschäftigt sich weiter mit Clarke und dessen Einstellung zu Utopia. Der hielt nicht so viel davon, ist eben Realist. McGrath zieht einige von Clarkes Werken heran und betrachtet deren Inhalt unter dem von Foucault kreirten Begriff Heterotopia, den er noch weiter klassifiziert: „Crisis Heterotopia: Heterotopias capable of juxtaposing in a single real space several spaces, several sites, that are themselves incompatible“; „Heterotopias of indefinitelz accumulating time“, und „heterotopias, that create another real space, as perfect, as meticulous, as well arranged as ours is messy, ill constructed and jumbled.“

Juliet E. McKennas Essaz lautet „ Homer´s Odysey: The World´s first Fantasy Novel.” – Dann wird Samuel R. Delany interviewt, der mit seiner Story “Aye and Gomorrah” den Nebula Preis gewonnen hat. – Es gibt noch etwas über „Avatar“, was mich schon deshalb nicht interessiert, weil ich den Film fad fand. – Terry Martin schreibt über Comics. Stephan Baxter in „Resonances“ über Giants, Riesen also. Andy Sawyer, der die SF-Bibliothek der Uni Liverpool verwaltet, kommt mit einigen Schmakazien, die so for 300 Jahren von Frauen geschrieben worden waren. Starke SF, erinnert etwas an den heutigen Steampunk. Zum Schluss wie üblich Buchbesprechungen.



domenica, ottobre 02, 2011

Interzone, New Science Fiction & Fantasy 236, Sep-Oct 2011

The beste Story stammt von Jason Sanford. Wenn er in Interzone veröffentlicht, ist seine Story die Beste. Der Mann ist gut. Auch wenn er mit der gleichen Figur arbeitet, mit Christina de Ane, die in einer post-apokalyptischen Welt aufwuchs, um schließlich von der Künstlichen Intelligenz (KI) ihres Dorfes mit Drohungen, Einschüchterungen und Versprechungen in die Rolle eines Vollstreckers gezwungen zu werden, die sie niemals angestrebt hatte. Nun war sie ein Plague Bird (Seuchenvogel) mit integriertem Blood AI (Blut KI), der sich Red Day nannte. Sie hatte in einem fremden Dorf eine Exekution durchzuführen, an Jennery Flats, der vorgeworfen wurde, ihr Baby in einen See geworfen zu haben. Christine zögert die Vollstreckung hinaus, weil ihr einige Elemente des Ablaufs suspekt waren. Ihre KI schloss sich ihr an.

Im Laufe der Handlung fanden sie heraus, dass Dawnbringer, die KI des Dorfes aus der Zeit vor der großen Katastrophe stammte, und eine Sternenmission begleitet hatte, die sie jedoch hatte abbrechen müssen, da die Mannschaft des Raumschiffes bei einer Kollision umgekommen war. Nach der Landung fand sie heraus, dass um die neunzig Prozent der Menschheit umgekommen waren. Die Menschen waren genetisch durch Linien aus dem Tierreich (Katzen, Hunde, Vögel) verstärkt. Auch Christina hatte Wolfsblut in ihren Adern. Dawnbringer versuchte an den Traum der Eroberung des Weltraumes wieder anzuknüpfen und Menschen zu züchten, die für die Exploration geeignet waren. Mit Jennerys Sohn misslang es ihm und er ließ ihn von dem Dorfvorsteher umbringen. Jennery war unschuldig. Auf Anordnung Dawnbringers begannen die Dorfbewohner eine Hatz auf Christina und Red Day. Denen es gelang es schließlich, Dawnbringer der Energiequelle zu berauben, die sich in seinem verborgenen Raumschiff befand. Mit dem geschwächten Dawnbringer hatte Red Day ein leichtes Spiel.



sabato, ottobre 01, 2011






Scientific American, October 2009


“Black Stars, not Holes”. Über Schwarze Löcher wurde unzählige Male geschrieben. Sie tauchen in Filmen, Fernsehserien auf. Klar, dass auch ich darüber gebloggt habe. Und nun „Schwarze Sterne“. Wie ich es sehe, ein theoretisches Produkt. Auch bei einem „Schwarzen Stern“ würde die Masse eines Sterns kollabieren, der Prozess jedoch verlangsamt und schließlich aufgehalten. Der entstandene Stern ist kompakt. Es gibt keinen Ereignishorizont. Wie gesagt, gesichtet worden sind sie noch nicht. Warten wir sie ab.


„Turbocharging the Brain“


2009 wurde Pillen über Amphetamine hinaus bekannt, von denen sich Studenten, Schichtarbeiter, Piloten Wunderdinge versprachen. Schärferes Denken, größere Wachsamkeit und Ausdauer wurden versprochen. Methylphenidate, Modafinil, Donepezil werden in unserer Leistungsgesellschaft immer häufiger genommen. Nur las ich in einer der letzten „Business Weeks“ hilft eine Tasse Kaffee genau so gut und hat keine Nebenwirkungen.


„Squeezing more Oil from the Ground“


Es gibt noch genügend Petroleum in der Erde. Zwar ist es mühevoller und komplizierter geworden, es aus der Erde herauszuholen, doch gibt es neue technische Verfahren und Hilfsmittel. Schon in den 60ern wurde Dampf ins Bohrloch geblasen. Es war bekannt, dass Öl sich in porösem Gestein befand. 10 bis 15 Prozent sprudeln von selbst, danach werden Wasser oder Gas ins Bohrloch gepumpt um das Öl auszutreiben und über eine Steigleitung an die Oberfläche zu bringen. Das wären bis zu 40 Prozent des Vorkommens. Der Rest ist dickflüssig und kommt nicht durch die Poren. Chemikalien verflüssigen das Petroleum. Danach bleiben noch so um die 40 Prozent in der Erde. Mit der Zeit wird auch der Rest nachkommen.


Wer kennt nicht diese sich auf und ab bewegenden Horse Head Pumpen. Ich hatte welche in der Lüneburger Heide gesehen. Da ist sicher auch noch was zu machen. Zum Schluss würde es dort so aussehen. Oops. Hoffentlich ist kein Treehugger unter meinen Lesern, lol. Just kidding.


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Der Fortschritt bricht sich eben überall Bahn. Diese Aufnahme stammt von dem kalifornischen Kern River Oilfield, in dem um die 8000 dieser Pumpen arbeiten. 1899 wurde es entdeckt, und mit den ständig neu entwickelten technischen Verfahren wurde es möglich, dass dort noch immer Öl gefördert wird.


„Lost Cities of the Amazon“.


Die Essenz des Artikels ist: “Der Regenwald ist halb so wild”. Als so um 1490 die ersten Spanier den Amazonas hochruderten, paddelten und segelten, fanden sie dicht besiedelte Gebiete. Die Dörfer waren alle ähnlich konstruiert. Um einen großen runden Platz gruppierten sich die Häuser. Ein Dorf hatte ein paar hundert Einwohner, die ihre Gemüsegärten pflegten und ihre Felder bestellten. Es gab ein ausgedehntes Netzwerk, daß die Dörfer über breite Straßen miteinander verband. Das bekannteste Dörf ist Kuhikugu in der Xingu Region des Ämazonas. In ihm wohnten ca. 1000 Personen.


„Boosting Vaccine Power“.


Wie kann man die Effizienz von Impfstoffen verstärken? Wenn ich an einen früheren in meinem Blog beschriebenen Artikel erinnere, in dem optimistisch verkündet wurde, bald auf die hunderttausenden von Eiern verzichten zu können, mit deren Hilfe Grippe-Impfstoffe entwickelt werden. Das war wohl nix. Das Gleiche sehe ich mit neuen Adjuvants (keine Ahnung, ob es in deutsch Adjuvantien heisst). Ich bin Weltbürger, lol. Das sind Stimulanten des Immunsystems. 1881 begannen die ersten Experimente damit und noch immer wird daran herumgebastelt. Zut Zeit gibt es drei Impfstoff-Typen:


1. „Attenuated“ (gemildert). Ein lebendes Virus, dass seiner Fähigkeit beraubt wurde, Krankheiten zu erzeugen.


2. „Deaktiviertes“. Komplettes aber totes Virus oder Bakterium.


3. „Subunit“. Fragment des Pathogens wie genetisches Material oder eines seiner Proteine, das das Immunsystem anregt. Ich verzichte darauf auf Einzelheiten einzugehen. Nur soviel: In der Story kommen infizierte Zellen, Macrophagen, Dendriten, Cytokine, Virus Fragmente, Lympfknoten, B-Zellen, T-Zellen, Helfer T-Zellen vor. Der Interessierte kann sich den Plot der Story selbst zusammenbasteln.


Zum Schluss noch etwas über „Privacy and the Quantum Internet“.


Hier sehe ich für die nahe Zukunft auch keine praktischen Anwendungen. Es wird ein 30-Bit Quantum-Mikroprozessor mit einer neuen Speicherart benötigt, der Quantum Random Access Memory. Vielleicht machen sich die Chinesen daran. Die haben ja gerade das erste Element ihrer geplanten Raumstation in die Umlaufbahn gejubelt. Mit China wird es interessant. Wäre ich jünger, hätte ich schon ein paar Chinesisch Kurse absolviert. Die Autoren des Artikels sprachen mit den Googel Gründern über ihr Quantum Projekt, das vertrauliche Kommunikation im Internet zum Zielt hat. „Macht mal“, sagten sie. Wissend, dass dies zwar für Google schädlich wäre, aber in den nächsten Dekaden ohnehin nicht zum Erfolg führen wird.