venerdì, aprile 30, 2010

Analog Science Fiction and Fact, June 2010

In der Story “Heist” von Tracy Canfield geht es um Bill Martin, einen ausgebufften Online Spieler. Das online Spiel ist eines der typischen, in dem man durch Geschick sich auf eine höhere Ebene hieven kann. Es sollte doch im Folgemonat vom Netz gehen.

Bill verbündet sich mit Opel, einem, so wie er weiß, weiblichen Spieler, der noch besser ist als er. Gemeinsam überstehen sie die im Spiel lauernden Gefahren, die durch im Spiel eingebaute künstliche Intelligenzen gesteuert sind. Eine davon war Opel. – Eines Tages wird Bill von einer Frau aus Finnland angerufen, die sich als Opels Mutter ausgibt. Ihre Tochter sei krank, und da das Spiel eingestellt werden sollte, wollte sie Bill bitten einen Datenwürfel aus der Spielfirma abzuholen und nach Finnland zu senden. Er würde einige Elemente des Spieles enthalten und Opel könne sich damit ein neues Spiel zusammenstellen. Bill nimmt den Würfel in Empfang und schickt ihn nach Finnland.

Es läuft darauf hinaus, dass Opel sich mit zwei anderen Künstlichen Intelligenzen in den Würfel kopierte, um in Finnland, das ein Gleichstellungsgesetz für KIs verabschiedet hatte, weiterleben zu können.

giovedì, aprile 29, 2010

Andromeda Nachrichten 229

Gut, dass es auch ein paar Verlagsanzeigen enthält. Bringt Geld in die Kasse. Hoffe ich jedenfalls. Und daß die Veranstalter des ElsterCons Kristie Kathryn Rusch sowie Greg Bear nach Leipzig eingeladen haben, ist lobenswert. Rusch gehört zwar nicht zu meinen Lieblingsautoren, aber sie ist Preisträgerin. – Dann die gelungenen Illustrationen. Insgesamt eine ansprechende Aufmachung.

Es gibt einen Bericht über die 3. Bergsträßer Weltraumtage, dann wie üblich Besprechungen von Büchern, Rubriken wie gehabt. Die Leute sind fleissig.- Gut fand ich die Rezension von Ralf Bodemann, der sich mit dem „Story Center“ beschäftigte. Seine Kommentare klingen plausibel. Fazit: Andromeda Nachrichten enthalten genügend Buchbesprechungen, dass für jede deutschsprachige SF-Leseratte etwas dabei sein dürfte.

mercoledì, aprile 28, 2010

Fantasy & Science Fiction, March/April 2010

Stark war die Story “Fort Clay, Lousianna: A tragical History”. Autor Albert E. Cowdrey hat ein Faible für diesen Staat. Lousianna übt mit seinen Sümpfen und seiner Fiedelmusik einen seltsamen Reiz aus. Ich musst auf meinem Weg nach Texas mit meinem Pickup ein Stück da durchfahren. Das einzige was ich sah, waren ein paar Reiher neben der Highway, ein paar Tankstellen. Bei einer kaufte ich mir ein Louisianna T-Shirt.

In der Story gibt es eine andere, die Doc Corman einer Photographin erzählt, die von der Behörde des Naturschutzparks dazu abgestellt wurde, Photos von einem am Mississippi liegenden verfallenden Fort zu machen, bevor dieses von der nächsten Sturmflut gänzlich zerstört werden würde. Corman wurde ihr als Experte, der die Geschichte des Forts kannte, zur Seite gestellt.

Während Corman Saffron, der Photografin, das Fort zeigte, erzählte er ihr die Geschichte des Sergeant Schulz, seinen Leuten und ihrem entsetzlichen Schicksal. Corman hatte Schulz Tagebuch ausgewertet, in dem dieser festhielt, wie ein Proviantschiff der Marine Letourneau in Ketten an Land brachte. Man hatte den Kopf einer Frau in dessen Schrank gefunden, einen von vielen, die Leuten der Gegend in den letzten beiden Monaten abgehackt worden waren. Letourneau wurde in eine Zelle gesperrt. Einige Tage später kam ein weiteres Schiff der Marine von Cuba her. Es blieb nicht lang, denn einige Leute auf diesem Schiff waren an Gelbfieber gestorben. Niemand wusste, dass einige der Mücken vom Schiff ins Fort geflogen waren und Schulz Männer infizierten. Doch dann erkrankte einer nach dem anderen. Auch Corporal Quant, der als geistiger Beistand fungierte, konnte nichts daran ändern.

Saffron war fasziniert und nahm sich vor die Fotos sowie die Geschichte für ein Kaffeetisch-Buch zu verwenden.

Doc Corman fuhr fort und erzählte, dass Schulz sich vor Letourneaus Zelle setzte und sich von diesem dessen Version berichten ließ, die darin gipfelte, dass nicht er die Frau und andere geköpft habe, sondern ein ertrunkener Matrose, der vor ihm am Flussufer aufgetaucht war und ihm auf den Kopf zusagte, dass Letourneau sich einsam fühle. Er könnte Abhilfe schaffen, wenn Letourneau ihm sein Messer gäbe. Damit schnitt der Ertrunkene einer Frau den Kopf ab, die auf der anderen Straßenseite stand, gab ihn Letourneau und erklärte diesem, dass die Seele im Gehirn wohnte und der Kopf ihm gute Gesellschaft leisten würde, solange das Gehirn frisch sei. Später könne er sich ja wieder einen neuen Kopf besorgen. Der Ertrunkene zog sich wieder in den Fluß zurück. Letourneau stellte den Kopf in seinen Schrank und wurde damit erwischt.

Eine Sturmflut brach im Fort jede Verbindung zur Aussenwelt ab. Es wurde überflutet. Die ersten Männer starben, andere kamen bei dem Versuch um, den Fluss zu durchschwimmen. Schulz Körper, und die anderer Soldaten wurden ohne Kopf aufgefunden. Niemand nahm Letourneau ab, der Ertrunkene sei an Land gekommen und habe das Massaker verursacht.

Saffron ließ ihr Buch mit Photos des Forts und dieser Geschichte drucken und zeigte es dem Doc Corman, der es überschwänglich lobte und Saffron Komplimente machte. Es klopfte an der Tür. Corman stellte sich als Corporal Quant vor, öffnete die Tür und liess den Ertrunkenen herein.

giovedì, aprile 22, 2010

Scientific American, May 2007

Methan auf dem Mars und auf dem Saturnmond Titan verblüffte Forscher. In „The Mystery of Methan on Mars & Titan“ wird geschildert, wie die Wissenschaftler versuchen, hinter die Entstehung von Methan auf diesen Himmelskörpern zu kommen. Methan wurde 2003 auf dem Mars und 2005 auf dem Titan entdeckt. Von den beiden Möglichkeiten der Entstehung: Bakterien und geochemische Prozesse wird die zweite favorisiert.

„Chromosomal Chaos and Cancer“. Entgegen der vorherrschenden Meinung, dass eine fortschreitende Mutierung von Genen Krebsursache ist, wird in diesem Artikel behauptet, dass sich verändernde Chromosomen Krebs erzeugen.

In „Preventing Blackouts“ wird empfohlen, das US-Stromnetz zu überholen. Mit digitalen Kontrollinstromenten, Realtime Kommunikation, Soft- und Hardware vom neuesten Stand und mit einem besseren Training der Mitarbeiter. - Meine persönliche Erfahrung ist, dass in den US öfter mal der Strom ausfällt, schon aus dem Grunde, weil die meisten Leitungen nicht unterirdirsch sind. Stürme können das Stromnetz leicht lahmlegen und das tun sie auch.

„Southamerican Mammals“. So vor zehn bis vierzig Millionen Jahren explodierten Vulkane in den chilenischen Anden und verschütteten eine Reihe von Säugetieren, deren Fossile unbekannt waren. Es sind um fünfundzwanzig Arten Die Funde der Fossilien lassen nun vermuten, dass einige der Tiere, als Südamerika eine Insel war, von Afrika auf schwimmenden Vegetationsinseln nach Südamerika herübergekommen waren.

„Carbon Nanonets“. Netze aus Nanoröhren, die gute Stromleiter sind, könnten für interessante elektronische Anwendungen sorgen und eine billige Alternative sein. Der Fertigungsprozess für Nanoröhren ist zu aufwendig und zu teuer. Netze aus sich willkürlich bildenden Nanoröhren hingegen lassen sich billig herstellen.

„Eyes open, Brain shut“. Es geht um Komapatienten im vegetativen Stadium. Der Beitrag kommt aus Belgien. Inzwischen gibt es auch einen SPIEGEL-Artikel, in dem die Arbeit der belgischen Forscher beschrieben wird, die in der Erkenntnis mündet, dass einige der anscheinend dahindämmernden Personen bei vollem Bewusstsein sind.

lunedì, aprile 19, 2010

Asimov’s Science Fiction, April/May 2010

Ich las früher schneller. Karaoke im Second Life hält mich etwas vom Lesen ab. Wusste gar nicht, dass ich noch so gut singen kann, lol. In den sechzigern war es, als ich das letzte Mal auf der Bühne stand. Jetzt ist mein Avatar Klaus Thibaud dran.Hier ist der URL der Karaoke Lounge. http://slurl.com/secondlife/Secret%20Pleasures/26/227/22. Unter den Teilnehmern gibt es einige Klasse Sänger.

Was Asimov´s angeht, so waren wieder um die zweihundert Seiten durchzuackern. Steven Popkes Story „Jackie´s Boy´, die mit dem sprechenden Elefanten, fand ich am besten:

Postapokalyptisches Szenario. Die Welt ist aus den Fugen geraten und Michael, dessen Onkel, mit dem er zusammenlebte, von einer Jugendbande getötet worden war, flüchtet in einen Zoo, der von einem Roboter verwaltet und geschützt wird. Hier trifft er auf Jackie, eine schwangere und sprechende Elefantin. Im Lauf der Geschichte stellt sich heraus, dass Jahre zuvor Experimente angelaufen waren, Elefanten intelligenter zu machen und ihnen die Möglichkeit zu geben sich durch Sprache auszudrücken, weil der Niedergang der Menschheit abzusehen war. Jackie war eine Auserwählte. Es war jedoch etwas schiefgelaufen. Viele Elefanten gingen wie Menschen auch an Epedemien zugrunde. Michael wird von dem Zoo-Roboter eingestellt, sich um Jackie zu kümmern und sie in den Süden der Staaten zu begleiten, wo sie Elefantenherden vermutet. Nach einer Anzahl von Abenteuern, in denen Michael ein Bein verliert, werden Jackie und er zuerst widerstrebend, dann für immer von einer Elefantenherde aufgenommen.

Etwas ungewöhnlich und mir ist auch nicht klar, mit welchen Sprachwerkzeugen der Elefant die menschliche Sprache beherrschen konnte. Doch die Story hatte ihren Reiz.

giovedì, aprile 08, 2010

Analog, Science Fiction and Fact, May 2010

Stories dieser Ausgabe rissen mich nicht vom Hocker. Liegt das an mir, oder am Hocker? Lol. Nehmen wir zum Beispiel die Geschichte von H.G. Stratmann: The Day the Music died. Sie erinnerte mich an eine von Arthur C. Clarke. So lange her, dass ich den Titel nicht mehr im Kopf habe. Bei den Stories geht es um einen Ohrwurm, Musik also, die im Gehirn hängen bleibt. Bei Clarke fanden Mitglieder einer Gruppe ihren Freund zu Haus im Wachkoma, Kopfhörer über den Ohren. Er hatte sich den ultimaten Ohrwurm eingefangen. Bei Stratmann waren es nun Millionen, die ihn aus dem Radio übernommen haben. Die Masse macht es hier nicht. Es geht um die Original-Idee. Vielleicht ist Stratmann das wirklich eingefallen, nur Clarkes Geschichte hatte einfach mehr Wumm, es war weniger Drumherum. Bei Stratmann bekommt es ein Forscher hin, die Leute von dem Ohrwurm zu befreien, indem er sie eine Musik hören lässt, die, wie eine Phasenverschiebung, den Impakt der hypnotisierenden Musik aufhebt. Doch dann geht es mit den Fernsehern los.

venerdì, aprile 02, 2010

Scientific American, April 2007

In „The Ghosts of Galaxies Past“ wird geschildert, wie die Großen die Kleinen fressen. So zerschreddert unsere Milchstraße gerade die kleine Sagittarius Galaxis und verleibt sich deren Sterne ein. Eingefangene Sterne können anhand ihrer chemischen Zusammensetzung und deren Geschwindigkeit von den heimischen unterschieden und ausfindig gemacht werden.

„Alkoholism and our Genes“ weist auf Säufergene hin. Und ich frage mich, warum die Lobbyisten der Schnapsindustrie noch keinen allgemeinen Gentest beantragt haben. Eine Werbesendung mit Probeflasche würde ihr doch neue Kunden zuführen J.

Bei manchen Artikeln verstehe ich nur um die zwanzig Prozent. „The Promise of Plasmonics“ ist einer davon. Es geht um optische Signale in Nanodrähten, die Mikrochips schneller durchqueren können. Weitere Vorteile: Bessere Auflösung von Mikroskopen und Erhöhung der Effizienz von LEDs.

„Just how smart are Ravens?“.Raben gehören nach Aussage der Autoren zu den schlauesten Tieren. Sie übertreffen in einigen Bereichen sogar die großen Affen. Raben gehen verblüffend logisch vor, um Probleme zu lösen. Das ergaben Versuche mit ihnen. Andere Tests haben zeigten, dass sie nicht nur Personen auseinanderhalten, sondern ihnen auch Eigenschaften zuschreiben. Es wird vermutet, ihre Intelligenz wurde dadurch verstärkt, dass sie als Aasfresser ständig auf der Hut vor Prädatoren sein müssen. Raben müssen diese und deren Stimmung einschätzen, wenn sie mit ihnen gemeinsam ein Aas fressen, um rechtzeitig fliehen zu können.

„The Movies in our Eye“. Neue Erkenntnisse über die Retina. Bis vor kurzem dachte man, dass Gesehenes über die Zäpfchen der Netzhaut aufgenommen, über den Sehnerv ans Gehirn weitergleitet nur dort prozessiert werden würde. Man fand heraus, dass es in der Retina bereits eine Vorverarbeitung gibt. Ein Dutzend Abbilder des Gesehenen werden nach unterschiedlichen Kriterien extrahiert und im Gehirn nach einem bestimmten Schlüssel zusammengesetzt. Forscher versuchen nun, die Kodierung zu entziffern, mit der die Verarbeitung erfolgt. Ziel ist es Blinden zu helfen, wieder sehen zu können.

2007 war es populär, über Autos mit Wasserstoffantrieb zu schreiben. Nur gab und gibt es noch immer zu viele technische Hindernisse, die dem im Wege stehen, als dass man sagen könnte: „Für ein Euro Wasser bitte.“ – Ich erinnere mich daran, dass auch schon vorher, zur Blütezeit des Dot.com Booms Aktien von Fuelcells, von Treibstoffzellen, hochgejubelt wurden. Die Firmen sind wohl inzwischen eingegangen. Auch das eine Blase, die platzte. Nun haben wir den Toyota Primus. Der muss nun aus anderen Gründen in die Werkstatt. Wie auch immer, dieser Artikel stellt die Hindernisse vor, die überwindet werden müssen, bevor Wasserstoff herkömmliche Energieerzeuger ablösen kann.

Der letzte Artikel „A Cure for Rabies“ behandelt die Tollwut und beschreibt den Fall, in dem ein Mädchen behandelt wurde und überlebte, als sich Symptome der Tollwut bei ihr zeigten. Normalerweise ist das der Zeitpunkt, an dem Opfer dem Tod anheim fallen.

Fandom Observer 250

Zweihundertfünfzig Ausgaben, rund zwanzig Jahre. Starke Leistung, beachtliche Ausdauer und gutes Teamwork. Herzlichen Glückwunsch.

Fanzinebesprechungen, wobei ich die besprochene Andromeda noch nicht kenne, oder habe ich sie schon wieder vergessen? Lol. Dann gibts ein Interview mit John Lockhas, dem Mitbegründer von ACD. Hat was mit Atlan zu tun. Ah, wird wohl für Atlan Club Deutschland stehen. Ich wusste auch mal wer Atlan ist.

Comic-Besprechungen, Es wird an Hugo Gernsback erinnert und über seine Auffassung von SF die Nase gerümpft. Leute, das waren andere Zeiten. Technik hatte einen höheren Stellenwert. – Dann Buch-, Filmbesprechungen. Die von Hörspielen. Wie immer, eine Fundgrube für deutschsprachige SF-Fans.