lunedì, luglio 30, 2018

Tesla und Tante Emma



Was für mich die letzte "Business Week", ist für andere die von vor 14 Tagen. Nun, der lange Postweg, und dann die italienische Post, das geht schon auf die Zeit. Haupt-Beitrag ist der über Elon Musks Tesla und die Schwierigkeiten, die sich vor ohm auftürmten.

Dagegen läuft Musks SpaceX, das Satelliten preiswerter in den Orbit bringt, reibungsloser. Nicht zuletzt ist das einer Frau, Gwynne Shotwell zu verdanken, President und Chief Operations Officer (COO), die dort für den täglichen Ablauf zuständig ist.

Tesla fährt bis jetzt nur Verluste ein, hat in einer Juli-Woche endlich 5.000 Wagen des Modells 3 produziert. Noch sind die Anteilseigner sich nicht sicher, ob das der Anfang eines Aufschwungs oder einer Pleite ist.

Was die Herstellung erschwert ist, das Musk entschieden hat, keine Zulieferer einzusetzen, sondern alle Autoteile wie Sitze in-House macht. Am Anfang war er mit dicken Backen aufgetreten und jetzt muss er zusehen, dass ihn die Konkurrenten nicht überholen.

Die Nachricht mag auch von Interesse sein: Grossbrittanien besitzt mit 18 Prozent die höchste Online-Käuferdichte. Ganze Straßenzüge mit Tante Emma-Läden stehen leer.

italienische Sauerei



Mal wieder ein Hund vergiftet worden. Einige Italiener haben es nicht begriffen, wie man mit Tieren umgeht. Und der Hund, ein deutscher Schäferhund, der sich darum verdient gemacht hat, während des letzten Erdbebens in Macerata in den Abruzzen Verschüttete aufzuspüren, dessen Tod hat ein gewaltiges mediales Echo hervorgerufen.

Als ich in den 70ern des vorigen Jahrhunderts temporär bei den Eltern meiner Verlobten wohnte, nahm mich mein Schwiegervater zur Froschjagd mit, die abends stattfand. Er strich mit einem Netz, einer Karbidlampe und einer Stange, an die eine Metallplatte mit Nägel befestigt war, durch Reisfelder um Frösche aufzuspiessen.

Hin und wieder ging ich mit Nachbarn zu Angelteichen, um ein paar Fische zu fangen. „Bastardo“ rief der Nachbar und warf den Weissfisch über den Rücken aufs Land, anstatt ihn zurückzusetzen.
Neu geborene Katzen wurden ersäuft.

Das alles ist inzwischen verboten. Es gibt Gesetze dagegen. Aber einige Alte kümmern sich nicht darum und geben ihre Unarten an die Jungen weiter.

Die Sauerei, wie einige Italiener mit Tieren umgehen hat sich bis in die heutige Zeit erhalten, wie man sieht.

domenica, luglio 29, 2018

Gesichtserkennung, Schweden, Kiminalität


Gesichtserkennungs-Software. Die funktioniert noch nicht so richtig, wenn es darum geht, Gesichter von Farbigen zu erkennen. Der Grund: Es wurden zu wenig farbige Gesichter eingespeist.
Die amerikanische Polizei ist an Software dieser Art ist interessiert und begibt sich damit in ein Minenfeld, da sie Afro-Amerikaner besonders unvorteilhaft behandelt und bei den fehlerhaften Ergebnissen, welche die Software zur Verfügung stellt, den falschen Falschen erschiesst. Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt.

Das war aus der vorletzten „Business Week“. Sie berichtet auch, dass der schwedische Wohlfahrtsstaat aufgrund der Flüchtlinge ausgedünnt wird. Hospitalschliessungen mit der Konsequenz, dass schwangere Frauen nicht mehr rechtzeitig Gebärstationen erreichen.
In den letzten fünf Jahren hat Schweden 600.000 Flüchtlinge aufgenommen. Eine gewaltige Menge für ein Land mit 10 Millionen Einwohnern. Das fordert die Sozialsysteme heraus.In Südlappland ist ein Streifenwagen für ein Gebiet in der Größe Dänemarks zuständig. Und das zu Zeiten, in denen Einbrüche zunehmen.

Die „Business Week“-Ausgabe beschäftigt sich darüber hinaus mit bemerkenswerten Diebstählen der letzten Zeit.
Einige Beispiele:
Carbanak = Malware, die Geldausgabe-Maschinen veranlässt, zu einer festgelegten Zeit ihr Geld auszuspucken.
Nirav Modi = ein indischer Milliadär, auf Juwelen spezialisiert, der es fertigbrachte, Banken um einige Milliarden Dollars zu erleichtern.
Diebstahl von 50 Millionen Bienen in Kalifornien.



sabato, luglio 28, 2018

Der Spiegel v. 21.7.2018




Im Leitartikel “Die Defensivspieler” wird beschrieben “Warum die schwarz-rote Regierung die AfD nicht klein, sondern groß macht”.

Sieht aus, als ob der Spiegel etwas dagen hätte, dass die AfD größer wird. Hat er, lol. Aber es ist nun einmal so. Wenn die regierenden Parteien sich um Nichtigkeiten zanken und nichts auf die Reihe bringen, wird der von der Regierungsarbeit ungeprüfte Gegner stärker.

Antisemitismus scheint auch wieder ein Thema zu werden. Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, als Gasometer in Hamburg herumstanden. Ich fuhr an einem mit dem Fahrrad vorbei, an den Grossbuchstaben “Juden rein”. Ich fand es damals ganz lustig. Jetzt kann ich mich nicht mehr drüber amüsieren. Es war schon einmal besser in Deutschland mit der Religionsfreiheit. Obwohl ich mit Religionen nichts am Hut habe, auch schon weil jede von sich behauptet, die einzig richtige zu sein und es bei Millionen von Milchstrassen alles Quatsch ist, sollte man Juden ihre Religion ausüben lassen wie die Anhänger anderer und nicht gegen diese Leute vorgehen. Ekelhaft, aus dem Artikel “Wo sind die Koffer” geht hervor, wie schon jüdische Schüler in deutschen Klassen gemobbt werden. Zur Zeit scheint Deutschland ein Land von Gestern, dass seine Zukunft verspielt hat. Was soll es. Gibt ja noch andere Länder. Sprachen lernen hilft, sich dort wohl zu fühlen. Englisch, spanisch und chinesisch halte ich für die wichtigsten. Englisch kann ich, beim spanischen ist es so so und am chinesischen arbeite ich.

“Im Land des Hungers”, das ist Venezuela hat es der Sozialismus gechafft, dass es kein Toilettpapier, keine Antibiotika, kein Bettzeug und keine Windeln mehr gibt. Schon toll, welche Resultate einige linksgerichtete Regierungen erzielen.

Im letzten “Spiegel” ist er noch nicht. Da toben Artikel über ihn nur im “Spiegel Online” herum. Der Özil. Bin einmal gespannt, wie viel Seiten er in der nächsten Druck-Ausgabe belegen wird. Er hatte sich mit Erdogan ablichten lassen, und das hat schließlich über Kritiken um 4 Ecken dazu geführt, dass er aus der deutschen Nationalmannschaft ausgestiegen ist. Warum das vom “Spiegel” so hochgejazzt wurde, ist mir ein Rätsel. Der Mann fühlt sich in England wohl, spielt dort in einem Club und wird sich bestimmt nicht ansehen, was über ihn in Deutchland geschrieben wurde. Oh, ich sehe gerade, er kommt auf das Titelblatt der nächsten Druckausgabe.

Asimove's Science Fiction, May/June 2018



enthält einige schräge Stories. Zum Beispiel die einer amerikanischen Baseball-Mannschaft aus Oldies, die mit ihrem Bully vom Weg abkommen und im alten Rom landen, wo sie sich mit dem Herrscher arrangieren und seinem Heer Baseball beibringen müssen. Am Ende der Story schaffen sie es, wieder in ihre Zeit zurückzukehren.

Die Geschichte mag für Amerikaner lesenswert sein, nur ich habe mich nie für Baseball interessiert, so ging mir ein Teil der Handlung am A. Vorbei.

Eine andere Story „Bubble and Squeaks“ ist mehr Katastrophen-Geschichte als SF, in der ein Tsunami halb Los Angeles auslöscht. Das Protagonisten-Gespann ist schwul. Schon wieder so eines. Vermutlich sind es die Autoren auch. Welcher Hetero würde schwule Protagonisten in seine Story einbauen?

In meiner Jugend war die Welt noch überschaubarer. In Pulp-Magazinen gab es BEMs, Bug-Eyed-Monster, die auf Titelbildern leicht bekleidete Schönheiten davontrugen. Da waren Männer wie Monster noch hinter den Frauen her.

Hier in Italien liest man in den Zeitungen darüber, ob ein schwules Paar ein Kind adoptieren kann. Ein Minister ist dafür, einer dagegen. Mir ist nicht klar, wie sich ein Kind später fühlen wird.
Die Story, die mir am besten gefiel:: „Cost of doing Business“ von Nancy Kress. Kress ist Hugo und Nebula-Award Winner und diese Geschichte lässt keinen Zweifel daran, dass sie zu den besseren SF-Autoren gehört.

Worum geht es? Regenerativen Energien einen Schub zu geben. Ein Whiz-Kid, James Sullivan aus Silicon Valley hat es sich zum Ziel gesetzt, lädt die Pulitzer-Preis Journalistin Kayla ein, seine Bemühungen über ein Jahr lang zu verfolgen und ein Buch darüber zu schreiben.
Kress setzt in ihrer Story einen Katalysator ein, der das Vorhaben vorantreibt: Toluene, ein Petroleum-Derivat, das anscheinend zu Fehlgeburten führt.

Sullivan schafft es. Im Real Life machen es wohl die Chinesen. Der Haken in der Story ist, und das hat Kayla herausbekommen, dass Sullivan bei den Fehlgeburten mit einem in Offshore-Inseln entwickelten Virus nachgeholfen hat.

lunedì, luglio 23, 2018

China, China, China


Nihao,

Aus Zeitschriften wie „Spiegel“ und „Business Week“, die ich abonniert habe, kann man als herauslesen, wie sich China immer mehr in Stellung bringt.
Ich hätte als Jugendlicher auch weniger in den Ecken herumstehen und mehr lernen sollen, wenn ich jetzt lese, mit welchem Eifer sich chinesische Kinder für die nationalen Aufnahmeprüfungen Zhongkao (Oberschultest) und Gaokao (Hochschultest) vorbereiten. Das Nachhilfe-Institute TAL Education Group wird von ehrgeizigen Eltern für ihre Kinder genutzt. Es hat 600 Niederlassungen und eine jährliche Zuwachsrate von rund 50 Prozent und wird dieses Jahr etwa 1.9 Millionen Schülern Nachhilfe geben.

Ich bin begeistert zu sehen, wie es dort vorangeht. Wäre ich jünger, würde ich dort hin fahren; denn dort wird die Musik gemacht.Die Sprache ist natürlich ein Hammer. Mandarin Schriftzeichen zu lernen, schaffe ich wohl nicht mehr.

Bundeskanzler Kiesinger meinte 1969: „Ich sage nur China, China, China.“
War etwas zu früh. Und jetzt ist es zu spät.

Zaijian

Analog, Science Fiction and Fact, May/June 2018




Was diese zweihundert Seiten starke Ausgabe inhaltlich von „Interzone“ unterscheidet ist, dass man bei „Analog“ Geschichten liest, die ein SF-Leser als SF wahrnimmt. Bei der letzten „Interzone“ war es eher ein als SF verklärtes intellektuelles Gebrabbel.

Neuerdings stört mich jedoch an der angelsächsischen Science Fiction, dass es so viel Protagonisten gibt, die Homos oder lesbisch sind. Zeichen der Zeit, die ich nur ungern akzeptiere. Hoffen wir, dass es in Zukunft noch genügend Leihmütter geben wird.

Aber auch diese Geschichten haben ihren Reiz. Auch in ihnen wird die Phantasie ausgelebt. In „My Base Pair“ von Sam J. Miller stellen Filmschauspieler und andere Celibrities ihre Spermien Datenbanken zur Verfügung, aus der sich Frauen bedienen können in der Hoffnung, dass ihr Kind wie der Star aussieht. Spermhacker kopieren die DNA und verkaufen sie meistbietend, so wie es heute mit Kreditkarten-Nummern gemacht wird.

Abgesehen von anderen Stories gibt es eine zweiteilige Novella „The Quantum Magician“ von Derek Künsken. Den ersten Teil aus der vorangegangenen Ausgabe hatte ich schon vergessen. Es gibt einen Haufen Protagonisten, die ähnlich wie die Glorreichen Sieben angeheuert werden, einer aus der Zukunft gekommen Flotte den Flug durch ein bewachtes Wormhole zu ermöglichen.

Ist spannend, wäre in dieser Form jedoch nicht verfilmbar, da jeder der Akteure eine Rolle in der Story ausübt, und damit den Kinozuschauer durch die Vielfalt der Handlungen und Orte verwirren würde.

domenica, luglio 22, 2018

Der Spiegel vom 14.7.2018



Trump und Seehofer bestimmten die vergangenen Tage. Trump hat sich, sein Land in unbekannte Gewässer manövriert. Da rudert er, erratisch, hilflos, und der Rest der Welt wundert sich.

Seehofer dümpelt auf einem See in Bayern. Ausgehend von der geringen Anzahl von Flüchtlingen, die jetzt in Deutschland ankommen, meine ich, dass sein Masterplan über den Umgang mit der Immigration drei Jahre zu spät kommt.

Und so ist das eben in Deutschland. Die Handelnden sind zu langsam, um Jahre, haben keinen Biss, sind saturiert, behäbig, so wie die meisten Menschen dort. Das wird in dem Interview mit dem britischen Historiker Timothy Gordon Ash deutlich, der meint: „ich habe nicht den Eindruck, dass man in Deutschland den Ernst der Stude begriffen hat.“ Was meint er damit? Den Rechtsruck in der politischen Landschaft, die zunehmende Ungleichheit zwischen Elite und Otto Normalverbraucher, die europäische Desintegration, die Fragmentisierung der Parteiensysteme,

Interessant ist der Artikel „Amtliches Versagen“, in dem die Überlastung der Baubehörden beschrieben wird. Die Mitarbeiterzahl ist gechrumpft, die Anzahl der Bauvorschriften auf etwa 20000 gestiegen und erst jetzt beginnt man sich Gedanken über eine Digitaliserung der Verwaltungsprozesse zu machen. Im Zusammenhang mit der Lücke zwischen Angebot und Nachfrage von Wohnraum, kommt man nicht umhin festzustellen, dass die Politik auch hier über Jahre hinweg gepennt hat.

Das war mir auch neu: Man macht sich daran, die gewaltige Anzahl von Mikroben, die den menschlichen Körper besiedeln daraufhin zu untersuchen, ob man diese nicht dahingehend manipulieren kann, dass diese dazu beitragen, die Gesundheit eines Menschen zu erhalten und Krankheiten abzuwehren. Warten wir ab, was dabei herum kommt.

domenica, luglio 15, 2018

Wasser auf die Mühlen.




Das war was für die italienische Presse, die Franzosen schrecklich arrogant findet. Zumindest unsere Tageszeitung ergötzte sich daran, dass annläßlich der Parade zum Jahrestag des Sturmes auf die Bastille, zwei Motorrradfahrer kollidierten und dem schönen Bild eine Delle verpassten. Die würden bald in Guayana ihren Dienst antreten, meinte der Kommentator.

Nicht nur das. Aus einem der Apparate der Kunstflieger kam eine falsche Farbe aus der Düse. Grandeur kaputt.

giovedì, luglio 12, 2018

Space Catapult, KI, OneTaste


Space Catapult.

Geht das? Das Startup SpinLaunch wurde immerhin von Wagniskapitalgebern mit rund 40 Millionen Dollar ausgestattet, um Raketen in den Weltraum zu schiessen. Unter den Geldgebern befindet sich auch Airbus.

Das Unternehmen selbst will das Verfahren nicht veröffentlichen. Die Ladungen, welche mit konventionellen Raketen in den Weltraum befördert werden, machen nur um die 5 Prozent des Gesamtgewichtes aus. Der Treibstoff hat den größten Anteil. Das würde mit einem Space Katapult zugunsten der Ladung geändert werden können.

Die „Business Week“ ist doch mehr am Ball als der „Spiegel“, wenn es um Neuentwicklungen geht.
In der vorletzten Ausgabe gab es einen Bericht über Greenville, SC., wo ich zwei Mal wohnte. Das erste Mal, als ich bei BMW, das nebenan in Greer liegt, als freiberuflicher Programmierer arbeitete und ein zweites Mal zog ich dort wieder hin, um dort meinen Basis-Wohnsitz aufzuschlagen. Es gab verschiedene Gründe. Ich hatte dort Bekannte, im Sommer war es angenehm tropisch, aber nicht so heiß wie in Texas oder Arkansas, es gibt dort eine große Country- and Western-Bar und der Flughafen liegt in der Nähe.

Lt. „Business Week“ hat sich Greenville den Ruf eines Innovationszentrums erarbeitet. Die Stadt zieht Startups an. Das einzige, was mich dort störte: Das Fehlen von Fusswegen. Wenn man zu Fuss gehen wollte, musste man von einem Parkplatz über den Rasen zu einem anderen hüpfen um vorwärts zu kommen..



Künstliche Intelligenz im Sanitätswesen.

Sie schleicht sich nach und nach in unser tägliches Leben. Im El Camino Hospital berechnet sie anhand des Ansturms von Tätigkeiten, die Ärzte, Krankenpfleger(innen), Maschinen im Hospital durchführen müssen, welche Patienten in hochfrequenten Zeiten am ehesten hinfallen könnten. Qventus, ein Startup im Silicon Vallley entwickelte ein Intelligentes System, das in dem Krankenhaus eingesetzt, kostensparend wirkt.

Machine Learning wird auch in Dänemark eingesetzt. In der Notfall-Hotline hört ein Computer mit, der schneller als der Telefonist ermitteln kann, ob der Patient von einem Schlaganfall oder Infarkt bedroht wird und der dadurch die Reaktionszeiten des Notfalldienstes verkürzt.
Es gibt noch viel zu tun. Bei den Indikatoren im Blut zum Beispiel. Für viele Krankheiten gibt es Marker, die auf eine Störung oder Krankheit hinweisen: Krebs, Nieren-, Leberleiden etc. Wenn sie von der Norm abweichen und trotzdem nichts gefunden wird, Künstliche Intelligenz den Ärzten helfen.

In den U.S.A wird es versucht. Die Ärzte sträuben sich die KI für voll zu nehmen, da, obwohl deren Aussagen mit der anschliessenden Diagnostik übereinstimmen, niemand den Ärzten erklären kann, wie die KI ihre Ergebnisse erzielt hat.


OneTaste

OneTaste is a business dedicated to researching and teaching the practices of orgasmic meditation and slow sex.

So steht es in Wikipedia. Ein Artikel der „Business Week“ berichtet mehr. Auch weil es ein Business ist. Die Gesellschaft hatte 2014 Einnahmen von 6.5 Millionen Dollars.

Es ist eine Verarschung, die auf Schwächen und Fragilität von Frauen abzielt. Ich meine, wer bezahlt tausend Dollar für einen Kurs, in dem man sich mit einer behandschuhten Männerhand über die Klitoris streichen lässt. Ziemlich viel. Bloomberg, die Gesellschaft, der auch die „Business Week“ gehört, interviewte eine Reihe von Kursus-Teilnehmern und angestellte Werber, die von der OneTaste-Geschäftsleitung permanent aufgefordert wurden, für Umsatz zu sorgen und sich in den Kursen zur Verfügung zu stellen, in denen Männer und nur mit einem Oberteil bekleidete Frauen partizipieren.

Es fängt mit Schnupperkursen (lol) an und hört mit fortgeschrittenen auf, in denen mehrere tausend Dollar hingeblättert werden müssen. Die Co-Gründerin Nicole Daedone gründete OneTaste 2011, ein auf YouTube gezeigtes Video eines TedTalks über Orgasm: The Cure for Hunger in the Western Woman wurde 1.5 Millionen mal angeklickt. „Business Week“ beschrieb eine Frau, die über Jahre versuchte, sich von den mentalen Fesseln dieser Organisation zu befreien. Irgendwann gelang es ihr..

OneTaste hat inzwischen Sitze in verschiedenen Städten und will sich auch in Europa ausbreiten. Red Alert :-)






martedì, luglio 10, 2018

Interzone 275, May – June 2018, New Science Fiction & Fantasy



Die Stories dieser Ausgabe sind an mir vorbei gezogen, ohne dass sie mir tieferen Einblick gewährten. Sie waren lang, zu lang und ich ertappte mich bei jeder, ein paar Seiten vorzublàttern, um zu sehen, wann sie denn nun endlich aufhörten. Das ist nicht gut.

The purpose of the Dodo is to be extinct“ von Malcolm Devlin zum Beispiel. Der Protag kommt jedes Mal auf eine andere Art um. Er existiert in Parallelwelten. Seine Frau arbeitet bei der Authority, die darüber Buch führt.

Es ist nicht mehr wie vor 50 Jahren, wo Raumschiffkapitäne mit ihren Mannschaften bizarre Abenteuer überstanden. Hier kommt ein Angestellter in Parallelwelten um, und das nennt sich Science Fiction. Ist es ja auch. Aber für jemanden für mich, der knackige Abenteuer liebt, Anlass genug, nach dem Ende der Story zu schielen.

Selbst knackige SF-Abenteuer lassen einen Normalleser das Handtuch werfen. Ich schrieb vor Jahren in der Schreibgruppe Schreib-Lust die Story „Leuchtfeuer“, (hier derLink), und mehr als die Hälfte der dortigen Autoren hatte Mühe der Handlung zu folgen.

Dass ich von dieser Ausgabe „Interzone“ nicht begeistert bin, mag auch mit meinem Alter zusammen hängen. Ich hielt mich eigentlich noch für ziemlich smart. Nachdem ich jedoch bei dem Quizz meines zweiten Chinesisch-Kurses nur eine von vier Fragen richtig beantwortet hatte, wachsen bei mir die Zweifel. Ich lasse es mir aber nicht anmerken, lol. Und ausserdem, so tröste ich mich, löste ich beim zweiten Mal 3 von 4.

Wie auch immer. Ich bin froh, dass ich mit dem „Interzone“ durch bin.




sabato, luglio 07, 2018

Gips ist ab.



Habe ich doch glatt vergessen zu schreiben. Vorgestern nahmen sie den Gipsverband von meinem Bein. Es würde noch einmal geröntgt. Die Ärztin gab mir noch einige Ratschläge mit auf dem Weg. Auf die Krücke kann ich verzeichten. Das Bein schmerzt noch etwas, da ich den Fuss jetzt bewegen kann. Und lange Strecken werde ich noch nicht marschieren. - Es war etwas B-Movie like, dem Pfleger zuzusehen, wie er sich mit der Kreissäge an meinem Bein zu schaffen machte. Und stellte mir vor, wie er meinen Fuss in der Hand hielt und sagte: „Oops, un piccolo errore.“ Doch das Sanitätswesen bei uns ist Spitze.




Der Spiegel v. 30.6.2018



Es war einmal ein starkes Land“. Der „Spiegel“ meint Deutschland. Nun, da war ich ja auch noch da, lol. Aus meinen Blogeinträgen ging auch hervor, dass die deutsche Politik nicht mehr mit dem Zeitgeschehen mithalten kann. Sie ist zu langsam, nicht digitalisiert und legt die Schwerpunkte nicht richtig. Setzte mit der Bewältigung des Flüchtlingsproblems zu spät ein, verliert sich in diesem Thema und vernachlässigt einhundert andere.

Der Grund? Deutsche sind saturiert, selbstgefällig. Die Politik macht es vor. Sie hat keinen Biss. Da der „Spiegel“ hauptsächlich über Politik im In- und Ausland berichtet, wundere ich mich, ob mit dem Disinteresse an der Politik nicht auch die Auflage dieser Zeitschrift abnehmen wird.

Andere Artikel besitzen jedoch Informationswert. So der über das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie in Wien. In dem die Grundlagen der Fähigkeit von Axolotl, von Schwanzlurchen untersucht wird, ihre Gliedmassen nachwachsen zu lassen. Sollte das von Menschen repliziert werden können, bedarf es keiner Phantasie zu ermessen, welchen Nutzen die Menschheit daraus ziehen könnte.

martedì, luglio 03, 2018

Ben Bova: Orion




In einem der von mir abonnierten SF-Magazine las ich eine Story von Bova und mir war klar, er war einer der besseren SF-Autoren und ist auch einer der ältesten, Jahrgang 1932.

Dieser Roman, der im italienischen den gleichen Titel trägt, hat einige langweilige Stellen, bei denen ich mich fragte: Muss ich da nun durch?

Es geht um Orion, einen Mann, der plötzlich da war und nicht wusste wo er her kam. Orion wird von Ormazd, einem Individuum, wie ein Mensch ausssehend aber den Eindruck erweckend nicht von der Erde zu stammen, angehalten, Ahriman, einen bulligen, finster aussehenden Typen mit rötlichen Augen, umzubringen.

Die vierte Figur ist Anya, eine Frau, in die sich Orion verliebt. Im Verlauf der Story, deren Handlung sich immer weiter in die Vergangenheit erstreckt, schält sich der Grund heraus, warum Orion Ahriman töten muss, denn es geht nicht nur um die Menschheit. Es geht um das ganze Universum, das Ahriman zerstören würde, wenn er es fertig brächte, die Menschheit auszuradieren.

Orion, der, wie er merkt, die Fähigkeit besitzt, zu sterben und in einem anderen Zeitalter wieder zum Leben zu erwachen, versucht Ahriman in diesen Zeiten das Handwerk zu legen.

Um es kurz zu machen, am Schluss des Buches wird es klar, Ormazd, der sich als Gott ansieht, ist in Wirklichkeit eine Energiekreatur, welche in ferner Zukunft aus der Menschheit hervorgegangen ist. Ahriman gehörte zur Gattung der Neanderthaler, die von Ormazd durch seine von ihm konstruierten Soldaten ausgerottet werden sollten, weil sie ein toter Zweig der Entwicklung waren.

Am Ende wird Ahriman in einem energetischem Stasisfeld gefangen gehalten. Orion ist damit nicht einverstanden und befreit Ahriman mit Hilfe von Anya, die wie Ormazd ein Wesen aus der Zukunft ist und sich in Orion verliebt hat.

Ahriman zerstört das Universum kann aber nicht verhindern, dass sich dieses wieder neu aufbaut. Und am Schluss leben Orion und Anya glücklich über mehrere Leben hinweg zusammen.

Die langweiligsten Stellen tauchen dort auf, wo Orion in einem Zeitalter aufwacht, in dem Menschen Jäger und Sammler waren und er diesen Stämmen Ackerbau und Viehzucht beibringen musst.
Insgesamt jedoch war das Urania-Buch unterhaltsam.



lunedì, luglio 02, 2018

Keine Fake News


Heute Morgen las ich in meiner letzten „Business Week“-Ausgabe den Artikel „The Deep Fake Threat“. Es geht um mit künstlicher Intelligenz erzeugte Videos, die Politiker abartige Dinge sagen lassen, welche Politik destabiliseren können. So wie man Pornodarsteller in Personen öffentlichen Lebens umwandeln kann. Die Zeitschrift warnte davor.

Als ich danach von Seehofers Eskapaden las, dachte ich zuerst, die Nachrichten wurden von Russland mit Hilfe von „Deep Fake“ eingeschmuggelt. DOCH ES IST ECHT!. Der Seehofer hat sich selbst gespielt. Kommentaristen in „Spiegel-Online“ meinen: Nicht zu fassen. Stimmt, aber Politiker sind eine Schwachstelle der Gesellschaft. Warum macht sich nicht mal jemand Gedanken, was man an deren Stelle setzen könnte?