venerdì, gennaio 31, 2014

Andromedanachrichten 244

 
Andromedanachrichten 244
 
Das Beste wieder die Con-Berichte. Diesmal waren der Buchmesse Konvent, der SweCon, der IstroCon und der MucCon dran. Der IstroCon fand in Bratislawa statt. Ich musste erst mal sehen, wo das liegt. Mein Geografiekenntnisse des Ostens sind bescheiden. Nun es ist „la capitale della Slovacchia“, also die Hauptstadt der Slowakei. Na, und der SweCon war in Schweden, wie der Name schon sagt. Ich selbst halte mich am liebsten dort im Ausland auf, wo ich immerhin radebrechen kann. Das wäre mir in Schweden und der Slowakei nicht möglich gewesen.
 
Wie ich gerade sehe, gibt es Ende März einen Con in Luxemburg, den ersten. Die Website ist auf englisch. Das ist schon mal gut. Der Con findet am 29.3 ab 10:00 Uhr statt und hört am 30.3. um 18:00 Uhr auf. Er findet in der „Schungfabrik“ Tétange statt (12, rue Pierre Schiltz, L-3786 Tétange). Mal sehen, wenn das Wetter schön ist…
 
Wie gesagt: Die Con-Berichte waren klasse. Und grinsen musste ich, wenn Jürgen Lautner davon sprach, wenn nach dem Con in der Steinwüste die Suche nach einem Esslokal losgeht, lol. Das scheint immer das größte Abenteuer zu sein.
 
Danach gab es wenig, was mich an Andromedanachrichten interessierte. Vielleicht noch die Fotos der niedlichen Mäuse aus den Fernsehfilmen der 70er Jahre „Ufo“. Ich kann mich noch an Kommandant Ed Straker von SHADO und vor allen Dingen an die Geräusche der UFOs erinnern. Wir haben eine Sängerin im Karaoke von Second Life, deren Vibrato so ähnlich klingt.

Bitcoin


Ich sollte meinen Blog mit Nachrichten über diese virtuelle Währung ergänzen.

Entweder war es mein Tabak- und Zeitschriftenhändler, der mir vor Jahren etwas davon erzählt hat, oder ich hatte in der “Business Week” darüber gelesen. Danach gab es Informationsfetzen von hier, von dort. Ich fand Bitcoin interessant. Auch weil man sie selbst mit einem Computer herstellen kann; mining genannt. Nur werden mit der Zeit die Algorithmen für das mining immer komplizierter, so dass ein simpler Desktop nicht mehr ausreicht.

Bitcoin wurde 2008 von einer Person oder Gruppe namens Satoshi Nakamoto eingeführt. Das System läßt nur 21 Millionen Bitcoins zu. 12 Millionen existieren bereits. Sie können gegen gültige Währungen eingetauscht werden. Ihr Kurs schwankt beträchtlich. Im Dezember vergangenen Jahres sind sie um ca. 7000 Prozent auf 990 USD pro Bitcoin gestiegen. Inzwischen ist der Kurs um etwa 10 Prozent gesunken, nachdem chinesischen Banken von der Regierung untersagt worden war, mit Bitcoins zu handeln.

Bitcoin Besitzer sind anonym. Rauschgifthändler hatten sie ebenso angenommen wie T-Shirt Verkäufer. Die Rauschgifthändler sitzen inzwischen im Knast. Jetzt geht es darum, Bitcoin zu legimitieren. Mein Tabakhändler hat inzwischen einen auf die Herstellung von Bitcoins ausgelegten Computer bestellt. Er hat noch ein paar Bitcoins auf der Festplatte, mit denen er zahlen will.



martedì, gennaio 28, 2014

Ich drucke mal mein Haus aus


Ich drucke mal mein Haus aus

Wenn ich mir einige ältere Leute in unserem 1000-Seelen Dorf ansehe, wie sie bei der Post anstehen, um sich zeigen zu lassen, wie viel an Pension auf ihr Konto eingezahlt wurde. Und das passiert jeden Monatsanfang, und man hört das sagen Sie mir, wenn die Schalterbeamtin fragt, wie viel der Herr denn gern ausgezahlt haben möchte, und später sehe ich mir auf dem ScienceChannel an, dass man anstrebt, Häuser auf dem Mars mit einem 3D-Drucker zu erstellen. Dann bemerkt man eine beachtliche Bandbreite an Intelligenz, die sich ständig vergrößert.

Irgendwann driften die Flügel so weit auseinander, dass tatsächlich in bestimmten Ländern ein Elysium entsteht.

sabato, gennaio 25, 2014

Focus, Winter 2013/2014



Focus, The British Science Fiction Association Magazine for Writers, Winter 2013/2014

Auf 30 Seiten hat der Redakteur eine Menge Stoff untergebracht. Self publishing is the name of the game. Um eine Story oder einen Roman in einen Druckverlag unterzubringen, ist für einen angehenden oder noch nicht so populären Autor ein Ding der Unmöglichkeit.
Leute, die ein Manuskript auf der Festplatte herumliegen haben, gibt es genug. Schreiben ist ja auch cool. Wenn man es nicht in einem Kleinverlag unterbringen kann, ist Selbstveröffentlichung der rettende Anker. Gelobt sei das Internet mit print on demand und e-books. Hinweise, wie man das macht, wie man sich selbst vermarktet, gibt es in dieser Ausgabe zuhauf. Was nicht drinnen steht, ist das, was ich ganz gut fand, als ich viel schrieb. Das war so vor 10 Jahren. Ich lud meine Kurzgeschichten in Internet-Schreibgruppen ab, wo sie kritisiert wurden. Dann ging es in Wettbewerbe. Wenn sie dort gut bewertet werden, ist das doch schon mal was, mit dem man hausieren gehen könnte.
Ich werde diese Focus-Ausgabe mal weglegen. Hoffentlich finde ich sie später wieder, lol.

 

 

 


venerdì, gennaio 24, 2014

Energie (Story von K. Eylmann)

Wenn ich schon beim bloggen bin, kann ich auch meine letzte Story vorstellen.

 
Energie  

von Klaus Eylmann 

Ihr Blick ist kalt. 

„Gerda.“ Der Mann sitzt auf einem Bürostuhl.
„Gerda, sieh auf den Tisch. Ich will die Arbeit zu Ende bringen.“
Das Licht ihrer Augen erhellt einen Teil des Schreibtisches. Der Mann beugt sich über Zahlen.
Wie zu sich selbst sagt er: “Gerda, gib mir Kraft. Du bekommst den Saft.”
Gerda schüttelt sich und scheppert am ganzen Körper. Lacht sie?
Der Mann heißt Herbert. Ein Nerd. “Den aus der Steckdose”, legt er nach. Gerda hört nicht auf zu scheppern.
 
Herbert hat Gerda aus silbrig glänzenden Ofenrohren zusammengesetzt. In das oberste sind zwei Löcher gefräst, aus denen ihre Augen strahlen. Auf der anderen Seite des Rohres befindet sich ein Knopf zum Ausschalten. Sie ist um die zwei Meter groß. Wo nun ihr schepperndes Lachen herkommt, ist ihr Geheimnis. Wieso sie nicht in sich zusammenfällt, ist seins.

Am Anfang war ein Staubsauger. Herbert hat Gerda drum herumgebaut, mit Blech und elektronischen Bauteilen vom Laden um die Ecke. Besitzt Gerda ein Bewusstsein, einen eigenen Willen? Herbert ist sich nicht sicher. Und was will sie? Staubsaugen. Herbert hat sie so programmiert. Auf vier Kinderwagenrädern rollt sie dahin und reinigt Herberts Teppichboden. Vor Wochen noch stieß sie sich an Couchtisch, Sofa, Stehlampe und Bücherschränken. Dann flackerte ihr Blick, bekam einen Stich ins Rötliche und Herbert ahnte, dass Gerda ungehalten war.  

Nun ist Herberts Wohnzimmer leer, bis auf einen Schreibtisch, ein paar Bücher darauf, eine Tischlampe, die er anschaltet, wenn Gerda durch sein Zimmer kurvt, ihren Blick nach vorn richtet. Dann ein Drehstuhl, auf dem Herbert sitzt, Gerda beim Staubsaugen zusieht oder sich in seine Berechnungen vertieft.  

Anna, seine Verlobte, die sich bei Verwandten im Ausland aufhält, wäre von diesem Wohnzimmer  nicht begeistert. Doch wer ist wichtiger? Anna, die in der weiten Welt herumreist, oder Gerda, die jeden Tag bei ihm Staub saugt? Denkt er an Anna, kommt ihm deren Mutter in den Sinn, die angedroht hat, ihn zu besuchen.  

Dann passiert es: Eine Fliege krabbelt auf der Wand. Gerda rollt auf sie zu. Das hellgelbe Licht ihrer Augen färbt sich rot. Zwei Strahlen schießen aus ihnen hervor, treffen sich auf dem Insekt, das sich unter dem Lichtgewitter auflöst. 

„Donnerwetter.“ Herbert lässt die Kinnlade fallen. Wie hat sie das gemacht? „Gerda, wirst du mich schützen? Vor Regen, Eis, Insekten, Pfützen?“ Gerda dreht sich zu Herbert und scheppert vor Lachen. Herbert steht auf und sieht aus dem Fenster. Es wird dunkel. Laternen werfen mattes Licht auf Straße und Bürgersteige. Eine Seitenstraße. Neben dem Friseurladen unter Herberts Wohnung  befinden sich ein Gebrauchtwagenhändler, ein Waschsalon und ein Textilgeschäft, in dessen Schaufenster unbekleidete Puppen auf die Mode der neuen Saison warten. Die Geschäfte haben geschlossen.

„Zeit für unseren Spaziergang“, ruft Herbert, öffnet Gerda die Wohnungstür. Sie nehmen den Fahrstuhl. Dann rollt Gerda neben Herbert her. Trübes Licht der Augen umspielt den Zylinder ihres Kopfes.

Es ist nicht weit bis zum Hafen. Die Straße führt direkt daran vorbei. Silhouetten einiger Kräne heben sich gegen das Licht des Mondes ab. Der Schall lärmender Glocken hämmert von den Kirchen der Innenstadt herüber. Ein Betrunkener torkelt auf Herbert und Gerda zu. 

„Wat isn dat? Mann mit Röhre! Hehe!“
„Das ist Gerda!“, ruft Herbert ungehalten.
„Gerda!“, kichert der Mann, rülpst und hebt einen Stein auf, um ihn auf Gerda zu schleudern. Er trifft Herbert.
„Gerda, wir gehen auf die andere Straßenseite.“ Gerdas Augen flackern, werden rot. Zwei Blitze schießen aus ihnen, treffen den Mann, der ohne ein Wort zu sagen in sich zusammenfällt. Übrig bleibt ein Haufen Staub. Das Licht Gerdas Augen irisiert darüber hinweg, dann ist auch der Staub  verschwunden. 

Herbert schluckt. Sein Nacken wird steif, er bekommt eine Gänsehaut und sieht sich um. Auf der Straße ist niemand. Und wenn es jemand durch das Fenster gesehen hat? Herbert bildet sich ein, dass die Straßenbeleuchtung rötlicher scheint und zwingt sich zur Ruhe. Er geht weiter. Gerda schüttelt sich und rollt hinter ihm her. Lacht sie? Das Gelb ist in ihre Augen zurückgekehrt.  

Herbert dreht sich um. „Wir sollten nach Haus gehen.“ Auf dem Weg dorthin fragt er sich: Wo ist der Staub? Es gibt doch dieses, wie heißt es noch? Dann fällt es ihm ein: Energieerhaltungsgesetz. Energie verschwindet nicht, irgendwo steckt sie. Energie, die menschliche Zellen zusammen hält. Energie, die vermeidet, dass Menschen sich als glibberige Masse auf dem Boden ausbreiten. Energie, die Motorik und die Informationsverarbeitung des Gehirns alimentiert.  

Später liegt Herbert im Bett. Es ist elf Uhr abends und Gerda geht ihrer Arbeit nach. Schon längst hätte sie an der Steckdose hängen müssen. Ihr Energieüberschuss... . Es ist das erste Mal, dass sich Herbert im Schlafzimmer eingeschlossen hat, obwohl er weiß, dass Gerda es nie berollen würde. Er hat sie so programmiert. Doch was ist, wenn Gerda auf den Geschmack gekommen ist, sich Energie auf die Weise zuzuführen, wie sie es an diesem Abend gemacht hat? Herbert steigt aus dem Bett, reißt die Tür zum Wohnzimmer auf und ruft hinein: „Morgen ist das Wetter schön, kommt durch das Spazierengehn.“ Gerda lacht und Herbert zieht sich zurück. 

Ihm ist nicht nach Einschlafen zumute. Gerdas Motor summt. Wie lange noch? Der Ausschaltknopf! Herbert springt aus dem Bett, geht auf Zehenspitzen zur Wohnzimmertür, öffnet sie vorsichtig und wartet, bis Gerda an ihm vorbeigerollt ist. Der Knopf steckt auf der Rückseite der oberen Röhre. Herbert schleicht sich an sie heran. Gerda stoppt. Der Motor verstummt und die Röhre dreht sich so, dass Gerdas Augen Herbert anstarren. Gelb, kalt. Sie färben sich ins Rötliche, beginnen zu flimmern. Schweißausbruch, Schauer, Herzrasen, steifer Nacken, pure Angst. Herbert wird schwarz vor Augen. Als er wieder aufwacht, merkt Herbert, dass er auf dem Wohnzimmerboden liegt und Gerda um ihn herum saugt. Ein paar Minuten bleibt er auf dem Boden, dann rappelt er sich auf und geht ins Schlafzimmer zurück. Dort wirft er sich aufs Bett und denkt nach. Schaltet er den Strom aus, wird Gerda sich ihre Energie auf der Straße besorgen. Er muss fort. Mit diesem Gedanken schläft er ein und wacht am nächsten Morgen wieder auf. Er zieht sich an und macht sich reisefertig. Sein Handy klingelt.

  „Herbert!“ Annas Mutter. Ihm steigen die Haare zu Berg. „Ich bin gerade in der Gegend. Ich komme hoch zu dir. In fünf Minuten bin ich da.“
  Schafft er es, vorher wegzukommen? Notebook, Autoschlüssel, Kreditkarten, Reisepass und -tasche mit Schlafanzug, Sandalen, Unterwäsche, Waschzeug. Was vergessen? 

Er hört Summen. Gerda. Herbert hängt sich die Tasche um und stürzt zur Wohnungstür. Es klingelt.
Annas Mutter steht vor der Tür. Herbert rennt an ihr vorbei und ruft: „Geh ins Wohnzimmer. Ich bin gleich wieder da!“

  Er hört sie rufen. Dann sitzt er in seinem Wagen und lenkt das Fahrzeug Richtung Autobahn. Er sieht einen McDonald. Dort setzt er sich hin mit einem Becher Kaffee. Er fühlt sich frei. Annas Mutter war eine energische Frau. Nun ist sie pure Energie. Herbert spürt kein Mitleid, keine Genugtuung. Soll er sich beim Ortsamt abmelden? Besser nicht. Wenn Gerda die ersten Polizisten und Feuerwehrleute verstrahlt hat, wird man denken, ihm sei das Gleiche zugestoßen.

Er setzt sich in seinen Wagen und fährt weiter. 

 

 

 

Vector, Winter 2013/2014



Vector, The critical journal of the British Science Fiction Association, Winter 2013/2014
Zu Beginn wird ein Leserbrief veröffentlicht, in dem der Leser meint, dass „Vector“ etwas zu akademisch sei. Gerade das finde ich gut, auch wenn einige Autoren sich hin und wieder etwas aus heißer Luft zurecht konstruieren. Aber es stimuliert das Gehirn im Gegensatz zu „Andromeda Nachrichten“, die ein Konsumenten-Magazin sind. Man liest es, unterhält sich auf mittlerem Niveau.
Was ich mit heißer Luft meine, wird in dem Vector-Beitrag „Doctor by Doctor: Dr. Philip Boyce and Dr. Mark Piper in Star Trek…“ gezeigt. Gehört schon etwas dazu, ein Essay über Star-Trek Doktoren zu schreiben, die in irgendeiner Episode auftauchen. Mit Pille, Dr. McCoy endet der Artikel.
Ein weiterer Beitrag, mit dem ich wenig anfangen konnte, war „So long, and thanks for all the Visch – Douglas Adams and Doctor Snuggles“. Es handelte sich um ein Kinderprogramm im Fernsehen. Gehen wir mal darüber hinweg und erinnern uns lieber an den „Hitchhiker´s Guide to the Galaxy“.
Abgesehen von dem Buch, sah ich Fernsehepisoden, oder war es ein ganzer Film? Hier verlässt mich mein Gedächtnis, in den U.S.A. Der hellste Wahnsinn. Toll gemacht.
In einem anderen Vector-Artikel werden die Romane David Vanns „Legend of a Suicide“ und Nina Allans „The Silver Wind“ auf ihre alternativen Welten untersucht. M.E. bringt das demjenigen nichts, der diese Bücher NICHT gelesen hat.
Dann hat sich jemand die Mühe gemacht, unter „Law in Science Fiction“ eine Bibliografie zu erstellen.
Es gibt einen weiteren Beitrag über Leigh Bracketts „Tales of Eric John Stark“, der anscheinend ein Pulp-Serienheld war. Pulp Magazine wie „Amazing Stories“ fand ich so cool. Jeden Monat war ich zum Hamburger Hauptbahnhof getigert und besorgte mir das Magazin, dann „Astounding“, „Fantasy and Science Fiction“ sowie „Galaxy“. Einfach fantastisch.
Andy Bigwood, den ich natürlich nicht kenne, wird interviewt. Dann schreibt Stephen Baxter über die Kolonisierung nächstgelegener Sterne. Proxima Centauri. Er führt die Romane der Autoren Heinlein, Laurence Fishburne, Philip K. Dick auf.
Wenn ich daran denke, dass wir als Nova-Herausgeber Heinlein mal angeschrieben hatten und ich von ihm einen Brief erhielt, den ich dann, als der Rockn´Roll über mich hereinbrach mit einem Haufen Fanzines dem Müll überantwortet hatte. Würde ich heute nicht mehr tun.
Andy Sawyer, der eine gigantische SF-Sammlung verwaltet, schreibt über Margaret St. Clairs „Sign of the Labrys“ und Paul Kincaid über Kit Reeds „The Story until now“. Die Kritiken sind so, dass sie zum Nachdenken anregen, also akademisch, lol.
Zum Schluss werden um die 30 Romane von unterschiedlichen Rezensenten besprochen. Ich finde gut, dass die BSFA über eine Kohorte von Leuten verfügt, die Bücher intelligent rezensieren können. Dem SFCD zur Nachahmung empfohlen.


mercoledì, gennaio 15, 2014

Oldie-Con 2014


Oldie-Con 2014

An alle SF-Oldies und an diejenigen, die es werden wollen.

SF-Oldie-Treffen 2014
vom Freitag, 20. Juni bis Sonntag, 22. Juni 2014
Wetzlar, Hotel Bürgerhof (Konrad-Adenauer-Promenade 20) und
Phantastische Bibliothek (Turmstraße 20).

Ich habe schon ein Zimmer bestellt. Nach dem Con werde ich ein paar Tage in Norddeutschland herum flitzen. Verwandte besuchen und vielleicht einen Kumpel, mit dem ich vor 50 Jahren Musik gemacht habe.

domenica, gennaio 12, 2014

Fantasy & Science Fiction, Nov/Dec 2013



Fantasy & Science Fiction, Nov/Dec 2013 

Die meisten Stories sind Fantasy. Die sind ja ganz nett und ich habe sie gelesen. Wenn Fantasy meistens simpel ist und von denen bevorzugt werden, die nicht um die Ecke denken können oder wollen, so kann SF hin und wieder Hirnzellen zu sehr strapazieren. Bei meiner Story „Leuchtfeuer“ haben die meisten aktiven Leute aus der Gruppe „Schreiblust“ abgeschnallt. Wenn sie angefangen hätten, die Novella „Success“ von Michael Blumlein in der letzten F & SF zu lesen, hätten sie vermutlich die ganze Ausgabe zur Seite gelegt. Es geht um einen Wissenschaftler. Das ist ja erst mal nicht schlimm. Doch der Mann beschäftigt sich mit Epigenetics. Da muss man sich hineinfummeln. Es geht um erbbedingte Veränderungen, die nicht auf einer DNA-Änderung basieren. Grund dafür kann eine Änderung von Histonen sein. Nun muss der geneigte Leser weiter graben und nach der Bedeutung von Histonen suchen.  

Dass der Wissenschaftler eine Macke hat und seine Frau,  die an Schönheit und Intellekt nicht ihresgleichen findet, versucht, ihn wieder auf den Pfad der Vernunft und der Rationalität zurückzubringen, wird gezeigt, als dem Mann Epigenetics nicht genügen, sondern er sich Perigenetics ausdenkt und diese im Garten nachzubauen versucht. Sein Ziel, eine vereinheitlichte Theorie des Lebens. Seine Frau, der eine Professur winkt, seilt sich von ihm ab, kommt am Schluss der Geschichte wieder mit einer Freundin zu ihm zurück und zieht mit dieser in das gemeinsame Haus ein, während er weiter werkelt.


sabato, gennaio 11, 2014

Groß- und Kleinschreibung


In Facebook

 

las ich die Begründung, warum auf Deutsch Groß- und Kleinschreibung existiert.

 

Die Spinnen

Die spinnen

 

Warum sind füllige Frauen gut zu Vögeln?

Warum sind füllige Frauen gut zu vögeln?

 

Er hat liebe Genossen.

Er hat Liebe genossen.

 

Wäre er doch nur Dichter!

Wäre er doch nur dichter!

 

Sich brüsten und anderem zuwenden.

Sich Brüsten und anderem zuwenden.

 

Die nackte Sucht zu quälen.

Die Nackte sucht zu quälen.

 

Sie konnte geschickt Blasen und Glieder behandeln.

Sie konnte geschickt blasen und Glieder behandeln.

 

Der gefangene Floh.

Der Gefangene floh.

 

Helft den armen Vögeln.

Helft den Armen vögeln.

lunedì, gennaio 06, 2014

Interzone 249



Interzone 249, Nov-Dec 2013 

Die Illustrationen sind faszinierend. Besser als die der anderen SF-Magazine, die ich abonniere.
Siehe sich einer mal folgende Webseite an. Schon stark, nicht wahr? 

Die Story „The kindest Man in Stormland“ von John Shirley hat mir in dieser Ausgabe am besten gefallen. Shirley wird auch in dieser Ausgabe interviewt. 

Stormland ist die Atlantic-Küste von South Carolina mit der Stadt Charleston, die durch dort wütende Orkane vom Festland abgetrennt wurde. Webb, ein Ex-Polizist ist von einem Kunden, dessen Tochter von einem Serien-Killer umgebracht worden war, beauftragt, den Täter zu finden und festzunehmen. Von Charleston sind Ruinen der Hochhäuser geblieben, deren unterste Stockwerke noch bewohnbar sind. Webb bedient sich eines Führers, um in die Gegend zu gelangen, in der der Mörder vermutet wird. Die Beschreibung der zerstörten Stadt ist gelungen. Die lebenden Menschen haben sich in den Ruinen eingerichtet. Es gibt sogar ein Hospital dort. Und der Verwalter ist, wie sich am Ende herausstellt, der Massenmörder. Inzwischen gibt es einen neuen. Der Verwalter, dessen Hirn von der Justiz so modifiziert worden ist, dass er nicht mehr gewalttätig sein kann, macht sich mit Webb auf, den Killer von Charleston zu finden. 

Ich selbst war mal in Charleston, weil ich meinen Pick-Up dort zum Einschiffen nach Bremerhaven abgegeben habe. Die Spedition Danzas hatte das organisiert. Das war glaube ich vor 13 Jahren. Ich war dann mit einer Taxe zum Flughafen gefahren und habe mir einen Leihwagen für die Rückfahrt nach Greenville genommen, wo ich wohnte. Charleston ist eine nette, kleine Stadt mit historischen Gebäuden. Die meisten natürlich aus Holz.

 

Zurück zu „Interzone“. Sie enthält eine Menge an Buch- und Filmbesprechungen. Die letzteren sind für einen Nichtenglander zu hochgestochen. Mehr etwas für Filmliebhaber, die alle Regisseure kennen oder kennenlernen wollen.


venerdì, gennaio 03, 2014

Analog, Dec. 2013



Analog, Science Fiction and Fact, Dec. 2013 

Neben Kurzgeschichten und wissenschaftlichen Artikeln gibt es den ersten Teil einer vierteiligen Serie von Karl Schroeder, die später natürlich zu einem Roman verarbeitet wird. 

In „Lockstep“ sind einige interessante Punkte. Abgesehen davon, dass ein paar ultrareiche Typen existieren, die ganze Planetensysteme besitzen, haben sie sich darauf geeinigt, dass Bewohner dieser zigtausend Welten im Gleichklang 30 Jahre schlafen und dann für einen Monat wach sind. Ein sogenannter Pausenknopf verhindert, dass sie während der Schlafenszeit altern. Das hat einen gewaltigen Vorteil bei Reisen im Weltraum. Man verbringt diese schlafend und findet nach der Rückkehr seine Welt so vor, wie man sie verlassen hat. 

Also, was haben sich die Forscher eigentlich dabei gedacht, so einen Pausenknopf NICHT zu entwickeln? Das ist doch eine tolle Idee. 

Nun, Toby, Sohn einer reichen Familie mit einigen Sonnensystemen schickt sich an, einen Planeten zu besuchen und wird aufgrund eines mechanischen Defektes eingefroren. Nach zwanzig Jahren wird er im Orbit einer anderen Welt gefunden. Es stellt sich heraus, dass ihm inzwischen alle von Menschen bewohnten Sonnensysteme gehören. Als Erbe dieser Systeme erkannt, wird eine Jagd auf ihn eröffnet, während der er umgebracht werden soll. Toby schließt sich einer Anarchistengruppe an.

Das war es für den ersten Teil.


giovedì, gennaio 02, 2014

Fandom Observer 295


Fandom Observer 295

Nun, im Winter gibt es so gut wie keine Cons. Daher verwundert es nicht, wenn nur Fanzines, Magazine, Filme und Bücher besprochen werden. Aber es gibt ein Interview mit Otto Walkes anläßlich des Kinderfilms „Dinosaurier 3D – Im Reich der Giganten“.