domenica, marzo 30, 2014

Fantasy & Science Fiction, Jan/Feb 2014



The Magazine of Fantasy & Science Fiction Jan/Feb 2014

Und wir haben Ende März. Mann, bin ich wieder zurückgefallen. Aber so um die 250 Seiten in wenigen Tagen durchzuackern ist Arbeit. Angenehme, wenn die Stories interessant sind.
Ich schreibe mal über Albert E. Cowdreys Out oft he Deep. Cowdrey schreibt keine SF. Das Setting seiner Stories spielt zum großen Teil in Lousianna, einem Staat der U.S., an dem ich auf meinem Weg von South Carolina nach Texas mal vorbeigefahren war. Eines meiner schönsten T-Shirts hatte ich in einer Tankstelle dieser Gegend gekauft. Viel kann ich nicht über diesen Staat sagen. Es ist ziemlich sumpfig dort mit Alligatoren. Die Gegend wird Cajun genannt. Speisen sind scharf gewürzt und die dort eingedosten Sardinen, die ich in meinem Supermarkt gekauft hatte, schmeckten pikant. Bei der Tanzmusik wird viel gegeigt. Und Geister, Geister, Vodoo. Die Golfküste wird im Herbst von Orkanen heimgesucht.
Protag ist ein junger Mann dieser Gegend, der in den fünfziger Jahren aufwuchs, als noch alles adrett und übersichtlich war. Auf einer Seite gab es Reiche, auf der anderen Seite Arme und dann gab es diejenigen, die reichwerden wollten. An der Golfküste gibt es Möglichkeiten, Land zu kaufen und zu hoffen, dass Hotels und Spielcasinos drauf gebaut werden. Das nutzt der Freund Mac des Protags aus, der sich auf einer Insel an der Golfküste niedergelassen hat. Er wird von einem Gangster bedroht, der sich Macs Grundstücke einverleiben will. Mac heuert den Protag an. Der zieht in Macs Haus ein. Die Wirtschafterin ist eine monumentale Schwarze, die sich, wie der Protag feststellt in Magie auskennt. Sie hat dafür gesorgt, dass Macs Frau, die gegen alle Regeln des guten Anstands verstieß, von einem Hammerhai zerfetzt wurde.
Irgendwann ist es soweit. Karl, der Gangster tötet den Sohn der Wirtschafterin mit einem Flammenwerfer und macht sich daran, Macs Haus zu überfallen. Es geht nicht gut aus.
 
Die Zeichnung Arthur Mascars aus dieser Ausgabe finde ich cool.
 
Cartoons würden "Andromeda" auch gut zu Gesicht stehen.

 

 

 

 


sabato, marzo 29, 2014

Story "Am See"

Hier meine letzte Story:


                                                                       Am See

                                                            Er sah alt aus und fühlte sich so. Der Ingenieur brauchte in keinen Spiegel zu sehen, um zu wissen, dass sich weitere Strähnen seines glänzenden blauen Haares in stumpfes Grün verfärbt hatten. Das hatte er dem überlichtschnellen Antrieb zu verdanken, mit dem die Sirianer in den Weltraum vorstoßen wollten. Er funktionierte nicht. 

Der Mann sah aus dem Fenster des Labors auf die Stadt Dunbar, auf den dichten  Verkehr. Gleiter schossen durch die Luft. Shuttle rasten mit flammendem Schweif in den Himmel. Neben dem Raumhafen reflektierte Wasser das Licht zweier Sonnen. Dort zog es ihn hin. An dem See war er schon einige Male gewesen. Der Lift fuhr ihn 22 Stockwerke hinab. Er nahm das mobile Trottoir, stieg vom Band auf eines, das auf den See zu glitt. Er sprang ab. 

Laue Luft, sommerlicher Abend. Der Mann näherte sich dem Ufer und steuerte auf den Rundweg zu. Plötzlich wurde ihm gegenwärtig, wie dieses Ambiente von allem abwich, was ihm bei Reisen auf Sirius begegnet war. Hatte noch Wasser die Sonnen gespiegelt, als er aus dem Fenster geschaut hatte, so bedeckte es jetzt eine Eisschicht. Und das bei einer Lufttemperatur, die dazu einlud, im Hemd herumzulaufen. 

Der Mann schlenderte den See entlang. Büsche säumten den Weg. Bäume mit blauen Blättern beugten sich über das Eis. Seltsam, dass er sich außerhalb des Perimeters nicht daran erinnerte, was er am See erlebt, welche Personen er getroffen hatte. An Lisa Lammer zum Beispiel, die Frau eines Autohändlers, der in einem Ort mit dem seltsam klingenden Namen Horsdorp an der Wümme ansässig war. 

Er ging weiter und da stand sie mit ihren unglaublich hellen Haaren. Sein Herz schlug höher. Berückend schön war Lisa nicht von seiner Welt. Blond, erklärte sie,  hieße die Farbe ihres Haares. 

Eric. Sie umarmte ihn. Dann gingen sie den zugefrorenen See entlang. Er unterbrach das Schweigen.

Als ich vorhin aus dem Fenster sah, spiegelte Wasser das Licht unserer beiden Sonnen. Und nun ist es von Eis bedeckt und wird von nur einer Sonne beschienen. Hätte ich dies vorher gewusst, wäre ich mit Schlittschuhen für uns beide aufgekreuzt.

Lisa lachte. Und ich würde dir so gern Horsdorp und die Wümme zeigen. Eric verzog sein Gesicht. Das haben wir schon einmal probiert. Arm in Arm hatten sie sich damals vom See entfernt. Lisa fand sich in Horsdorp und Eric in Dunbar neben dem Gleitband wieder.

 

Oh!, schrie Lisa und zeigte auf zwei Insekten, die auf sie zu krochen, vor ihnen stehen blieben und die Facetten ihrer Augen auf sie richteten. Mit ihrer Größe von einem halben Meter, dem bläulich schimmernden Chitinpanzer und den vibrierenden Antennen hatten sie etwas bedrohliches an sich. 

Fliegen, stammelte Eric. Auf meiner Welt sind die nicht zu Hause. 

Eric, wir wollen Ihnen helfen, hörte Eric in seinem Hirn. Telepathen, dachte er. Lisa hatte sich einige Meter von ihnen entfernt und sah mit weit aufgerissenen Augen zu ihnen hinüber. 

Wir lesen in Ihrem Gehirn wie in einem Buch. Sie versuchen einen überlichtschnellen Antrieb zu entwickeln.

Dann wissen Sie auch, dass wir keinen Erfolg damit haben, dachte Eric. Wenn Sie ihn kaufen wollen, kommen Sie ein paar Jahre später auf mich zu. 

Nicht doch, Herr Eric. Sehen Sie. Benommenheit befiel den Mann, dann formte sich ein Bild vor seinen Augen.  Das Schema unseres Tachyonenantriebs. Wir haben es in Ihr Langzeitgedächtnis übertragen. Und nun die Formel.

Sie offenbarte sich in seinem Hirn. Eric studierte sie. Wieso bin ich nicht von selbst darauf gekommen? Er fühlte sich unwohl. Die Körpersprache der Aliens, ihr Gesichtsausdruck, das Spiel ihrer Antennen sagten ihm nichts. 

Was wollen Sie als Gegenleistung?

Die galaktischen Koordinaten Ihres Heimatplaneten.

Eric reagierte ungehalten. Was haben Sie damit vor?

Wir planen eine Invasion.

Eric lachte. Woher sollen wir die Koordinaten kennen, wo wir noch nicht einmal über unseren Planeten hinausgekommen sind.

Sie sind im Hirn eines jeden Lebewesens gespeichert, erwiderte eines der Aliens.

Wie kommen Sie zu dieser irrwitzigen Annahme?, fragte Eric.

Da sie sich in unseren Gehirnen befinden, sollten sie auch in Ihren sein, antwortete eines der Insekten und und fügte hinzu: Wir starten die Sondierung. Es kann sein, dass Ihr Gehirn dabei zu Schaden kommt.

Eric drehte sich zu Lisa und rief Lasst uns gehen! Starre befiel ihn. Vergeblich versuchte er sich zu bewegen. Sein Kopf schmerzte. Es war, als habe jemand einen Bohrer an seinen Schädel gesetzt und laufen lassen. Die Umgebung verschwamm vor seinen Augen. Kaum bemerkte er eine zwei Meter hohe Röhre, die auf sie zurollte. Aus dem obersten Segment schoss rötliches Licht auf die Aliens. Eric spürte, wie der Druck in seinem Kopf verschwand. Die Fliegen waren zu Staub zerfallen.    

Die Röhre vibrierte scheppernd auf ihren vier Rädern, drehte sich im Kreis. Es schien, als würde sie lachen. Dann fuhr sie mit saugendem Geräusch über den Staub hinweg. Der Weg war sauber. 

Erst jetzt nahm Eric die beiden Männer wahr, die hinter einer Biegung hervorgekommen waren und der Röhre nachsahen, die von den Bäumen gefallene Blätter aufsaugte und ihren Weg fortsetzte.

Der Roboter mag anscheinend keine Fliegen, sagte einer von ihnen. Der andere nickte Eric zu.

Kommissar Schneider von der Mordkommission. Mein Kollege Udo Schmitz. Er sah Eric fragend an. 

  Eric, grüßte der zurück.

  Ich habe aufgehört mich zu wundern, dass wir uns in diesem Hub verstehen, meinte Udo.

  Was ist ein Hub?, fragte Schneider.

  Ein Knotenpunkt.

  Ein kosmischer also. Schneider kratzte sich am Kinn. Ich wüsste zu gern, wer den Roboter angestellt hat.

Udo feixte. Und ich hätte gern sein Bewerbungsschreiben gelesen.

Mensch Udo, rief Schneider. Angestellt wie angeschaltet!

Keine Ahnung. Udo grinste. Ich weiß nur, was er angestellt hat. 

Schneider blickte auf die Uhr dann auf Udo. Lass gut sein. Sonst landen wir noch in einem kosmischen Kabarett. Gehen wir. Unsere Mittagspause ist um. Die beiden entfernten sich. Schneider drehte sich noch einmal um. Eric, was wollten die beiden von Ihnen?

  Die Koordinaten meines Heimatplaneten. Sie hatten vor, ihn zu erobern.

  Lächerlich, rief Schneider. Die hätten die Information doch wieder vergessen. .

Ich muss auch gehen, meinte Lisa und gab Eric einen Kuss auf die Wange. Der stand plötzlich allein auf dem Weg, neben dem eisbedeckten See, dachte an Lisa und den überlichtschnellen Antrieb. 

An den Antrieb dachte Eric auch am nächsten Morgen in seinem Labor. Es ist zum Verzweifeln, rief er. Ich werde alt, grün und komme nicht voran. Er blickte durch das Fenster auf den See in der Ferne. Er strahlte Ruhe aus. Am Abend würde er dort wieder spazieren gehen.

 

 

 

 

 

Fandom Observer 297, Fringe


Fandom Observer 297

Der erste Teil ist Comics gewidmet, dann gibt es Buch- und Filmbesprechungen und ein paar Anzeigen. Nichts aufregendes. 

Fringe
Als ich meinen Laptop mit Windows 8 erstand, stieß ich auf den Zugang zu 4 Staffeln von Fringe. Gestern sah ich die letzte Folge, wissend, dass Staffel 5 nicht zugänglich war. Die Folgen, die ich sehen konnte, waren hochinteressant. Wobei mir der Wissenschaftler Walter Bishop gewaltig auf den Keks ging. Nur gut, dass er gute Problemlösungsqualitäten besaß.
An Ideen mangelt es bei der Serie nicht, und mir würde es Spaß machen, einige in Kurzgeschichten zu verbraten. Vermutlich werde ich mir die Folgen noch einmal ansehen. Neugierig wäre ich auf die 5. Staffel. Muss nur zusehen, wie ich da rankomme.

giovedì, marzo 27, 2014

Asimov's, March 2014



Asimovs Science Fiction, March 2014
Mike Resnick und Ken Liu haben sich zusammengetan, um The Plantimal zu schreiben. Mike Resnick gewann sechs Hugos und war sechsunddreißig Mal nominiert worden. Stattlich. Liu hat auch gut abgeräumt: 2 Hugos, 1 Nebula, ein World Fantasy Award.
In dieser Story geht es um ein pensioniertes Ehepaar. Protag ist der Alte, ein Meckerpot. Setting ist eine Raumstation mit Altersheim, die um einen fernen Planeten kreist. Sagen wir: Betreutes Wohnen. Das Paar hat sich eingerichtet und ist dabei, eine pflegeleichte Pflanze zu kaufen. Nach langem Zögern wählen sie eine, die von einem Erkundungstrupp auf einem anderen Planeten gefunden wurde. Sie hat die Eigenschaft, sich an die Bedürfnisse der sie Umhegenden anzupassen. Nicht nur das. Die Beiden trauern noch immer um eine Fehlgeburt, welche die Frau vor vielen Jahren hatte. Die Pflanze bildet sich zu einem Baby heran.

 

domenica, marzo 23, 2014

Asimov's, Feb 2014




Asimovs Science Fiction, Feb 2014

Es geht um einen Schwarm. Nun, das kennen wir ja von den Piraten, die nicht zu Pott gekommen sind, weil sie keine Eier legende Königin besaßen? Oder liege ich da falsch?, lol.

In dieser Story gibt es jedoch eine, und dann geht es die ganze Hierarchie rauf und runter, bis hin zum Arbeiter. Auf meinem anderen PC habe ich einen Youtube-Mix von LeAnn Rimes laufen. Tolle Sängerin. Ok, wieder zur Story Schools of Clay von Derek Künsken. Lebewesen bestehen aus Lehm, besitzen Flügel, Rückenschilde aus Keramik, ernähren sich von Mineralien. Soul, Seele also, besteht aus radioaktiven Isotopen, die aus den Meteoren, auf denen die Lehmwesen leben, geschürft werden. Sie ist intelligent und lebt in Symbiose mit den Lehmwesen. Die niedersten der Arbeiter müssen ohne Seele auskommen. Die als Hero bezeichnete Gottheit ist ein Pulsar und der Protag ein Arzt niederen Ranges, der sich um die Gesundheit der Arbeiter sorgt.

Die Hierarchie gleicht einem indischen Kastensystem, ist einengend, erstickend und als es darum geht, einen neuen Schwarm zu bilden, entpuppt sich der Protag als Revolutionär, der Arbeitern im Kampf gegen Unterdrückung beisteht, mit einer Prinzessin losfliegt, so weit weg wie möglich, um einen neuen Schwarm zu gründen und mit ihr die Zwänge der Hierarchie hinter sich zu lassen.

Die Story ist lang, spannend und fordert einiges vom Leser. Wenn der damit durch ist, kann er sich mehr über fremdartige Lebensformen vorstellen.

 

 

giovedì, marzo 20, 2014

Analog, April 2014



Analog Science Fiction and Fact, April 2014
Die März-Ausgabe hatte ich nicht bekommen. Daher fehlt mir der dritte Teil von Karl Schroeders Story Lockstep. Nun weiß ich, wie sie ausging. Das einzig Bemerkenswerte war, dass Bewohner von Planeten, die sich an das Lockstep-System angeschlossen haben, durch speziell konstruierte Betten um die 14.000 Jahre in Stasis versetzt wurden, dann ein paar Monate wach blieben, um bewusst zu leben, und dann wieder in den Schlaf fielen. Die Wartung von Objekten auf den Planeten wurde durch Maschinen erledigt.
Vorteil war, dass knappe Resourcen nicht aufgezehrt wurden, Bevölkerungen nicht expandierten und Raumreisen so durchgeführt werden konnten, dass der Reisende noch bewusst am Ziel ankam.
Diese Idee trug die Geschichte. Das eine Familiendynastie dadurch reich und mächtig geworden war, ein Abkömmling sich gegen das System auflehnt und einige Abenteuer erlebt, ist ein alter Hut. Es wurden zuviel Schauplätze eingerichtet. Einige Planeten änderten ihre Lockstep-Zeit, die Menschen gründeten Religionen, in denen der Protag angebetet wurde. Einige Familienmitglieder machten Jagd auf ihn usw. usw. Hin und wieder verlor ich den Überblick, hatte aber keine Lust zurückzublättern.