lunedì, gennaio 31, 2011

Na China, a palavra “Egito” foi bloqueada na internet.

Das ist portugiesisch. Ich versuche es zu lernen, in dem ich mir den brasilianischen Globo Reporter im Internet ansehe. Ist schon ein Ding. In China wurde das Wort "Ägypten" im Internet blockiert. Damit nur keiner in China auf den Gedanken kommt, so etwas ähnliches zu veranstalten.

martedì, gennaio 25, 2011

Asimov’s Science Fiction, February 2011

Robert Silverberg erinnert sich in seiner Kolumne „Reflections“ unter der Überschrift „A relic of antiquity“ an die ersten Gernsback Magazine. Hugo machte das Beste daraus. Neben den monatlichen „Amazing Stories“ brachte er „Amazing Stories Quarterly“ und „Amazing Stories Annual“ heraus. Doch die Grosse Depression ließ ihn pleite gehen. Später versuchte er sein Glück mit „Wonder Stories“. „Amazing Stories“ wurden von einem anderen Verlag übernommen. Ihr Redakteur T.O´Connor war ein konservativer alter Knochen, 78 Jahre alt, und nach Robert Silverberg waren dort die besten Geschichten jener Zeit zu lesen. Also nichts gegen uns Alte J.

Eine lesenswerte Story dieser Asimov´s Ausgabe ist Paul McAuleys „The Choice“. Sie beginnt damit, dass Lucas, ein junger Mann, seinen Freund Damian trifft, als er vom Sturm auf seine kleine Insel gewehtes Wassergras mit der Schubkarre zu einem Komposthaufen fährt. Seit der Gletscher-Schmelze besteht Grossbritannien aus kleinen Inseln. Auf einer von ihnen lebt Lucas mit seiner Mutter, einer Ökologistin, die bettlägerig ihre Korrspondenz via Computer mit Umweltgruppen pflegt.

Damien erzählt, er habe gehört, dass ein Drache ein paar Inseln weiter gestrandet sei. Drachen, künstliche Wassergefährte, von Außerirdischen bereitgestellt, um die Menschen beim Beseitigen von Giftmüll in den Meeren zu unterstützen. Außerirdische Delegationen haben sich über den Wolken eingerichtet. Die jungen Männer nehmen Lucas Boot und machen sich auf den Weg zum Drachen. Dieser, über ein Riff gespült, wartet auf die Flut, die ihn wieder aufs Meer zurückbringen soll.

Polizei, Feuerwehr versuchen vergeblich ein Loch in das Gefährt zu bohren. Das Militär zündet eine kleine Bombe. Lucas und Damian ergreifen die Flucht. Der Drache fliegt in die Luft. Ein Splitter trifft Damian. Sie segeln zu Lucas Insel zurück. Lucas vergräbt den Splitter, geht seiner täglichen Arbeit nach, während Damian verschwindet.

Nach ein paar Tagen taucht der wieder auf und erzählt, dass er seinen gewalttätigen Vater zusammengeschlagen habe, als dieser ihn wieder verprügeln wollte. Er zeigt Lucas, dass die Verletzung abgeheilt und an ihrer Stelle eine seltsam aussehende Haut nachgewachsen war. Er fühle sich bestens, so kräftig wie nie zu vor und habe vor, den Splitter an eine Gruppe zu verkaufen, die sich auf ausserirdische Artifakte spezialisiert hat. Damian bietet Lucas an, ihn zu begleiten und das Geld zur Hälfte aufzuteilen.

Die Gruppe versucht Damian das Stück Drachenhaut abzunehmen ohne ihn dafür zu bezahlen. Damien tötet einen von ihnen und flüchtet. Er wird später tot aufgefunden. Die Gangster fallen in die Insel ein und versuchen aus Lucas das Versteck des Splitters herauszubekommen. Sie werden von Damians Vater abgefangen. Lucas tötet einen von ihnen. Er wandert mit Damians Vater ins Gefängnis. Nach seiner Entlassung setzt er die Unterkunft auf der Insel in Brand und macht sich aus dem Staub.

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Und schon habe ich die letzte „Analog“ vor mir liegen. Dann muss ich das irische SF-Magazin „Albedo“ durchackern. Wann komme ich dazu mal wieder eine alte „Scientific American“ zu lesen? Und ich wollte auch mal wieder eine Kurzgeschichte schreiben. So much to do, so little time, lol.

sabato, gennaio 22, 2011

Quantum Entanglement

Kennt doch jeder, oder? Na, diese Kiste wenn ich ein Photon splitte und eine Hälfte davon auf den Mars schicke. Ich drehe die hier verbliebene herum und die andere Hälfte macht das Gleiche. Etwas laienhaft ausgedrueckt, aber mir fehlt die Zeit, mehr zu schreiben.

Nun behaupten einige Forscher, und das wäre der Hammer, würde es stimmen, dass man eine Photonenhälfte auch manipulieren könnte, wenn sie sich in der Zukunft oder Vergangenheit befände.

Wenn doch irgendjemand aus der Zukunft mir ein paar Photonen so drehen könnte, dass ich die Lottozahlen der nächsten Woche daraus zu entnehmen imstande wäre.

Hier der Link

venerdì, gennaio 21, 2011

Andromeda Nachrichten 232

Es fällt mir immer schwerer über Andromeda zu meckern. Ist das gut? Hat sich meine Einstellung geändert? Ist das Fanzine besser geworden? Vermutlich beides. Und das mit der Eisntellung nennt man Altersmilde, lol. Die Berichte vom ElsterCon 2010 und dem BuCon 2010 sind gelungen. Mit Humor schildert Jürgen Lautner bildhaft seine Eindrücke, so daß man sich die Con-Ereignisse gemütlich am Kamin reinziehen kann. Andromedas Aufmachung gefiel mir ebenfalls. Interviews lese ich selten. Vielleicht dann, wenn ich Geschichten oder Romane des Autoren gelesen habe. Das wird wohl nie passieren. Ich gehe auch über Sparten hinweg, wobei mir Robert Hector mit seiner interessanten Wissenschaftskolumne Respekt einflößt und auf den Punkt bringt, dass alles, was man sich von der Entschlüsselung des menschlichen Genoms versprochen hat, noch nicht eingetreten ist. Es wird noch eine Menge Wasser die Wümme hinunterfließen. Dann nimmt sich Hector auch noch die Maddrax, Rhodan und Sternenfaust-Serien vor. Ein gewaltiges Lese Pensum.

Die Beilage SFCD-Intern enthält Vereinsmeiereien, die ich schnell übergangen habe. Vermisst habe ich die Rubrik Ein- und Austritte, sind sie doch ein, wenn auch unzulängliches, Spiegelbild der Stimmung von Vereinsmitgliedern.

sabato, gennaio 08, 2011

Fandom Observer 258

Mit Fanzine-, Film-, Buchbesprechungen, Con-Kalender. Spezielle Beiträge gibt es diesmal nicht. Was die Cons angeht, sind sicher der DortCon am 9. – 10. April mit Charles Stross als Gast sowie der 69. WorldCon in Reno, USA am 17. – 21. Sept interessant.

Scientific American, May 2008

“The Genesis of Planets”

Mikroskopische Partikel aus Eis, Eisen und anderen soliden Substanzen, Trümmer vergangener Sternengenerationen befinden sich als Wolken zwischen den Sternen. Wenn sie kalt und kompakt sind, kollabieren sie unter dem Einfluss der Schwerkraft und formieren sich zu neuen Sternen Um jeden Stern rotiert eine Scheibe von Restmaterial, das sich letztlich zu Planeten formt. Der Artikel gibt Aufschluss darüber, unter welchen Bedingungen sich Planeten aus Gestein oder Planeten als Gasriesen bilden.

„Regulating Evolution“

Hier versucht man herauszufinden, in welcher Form DNA unterschiedliche Lebewesen erzeugt, wo doch die meisten ihrer Gene gleich sind. So, wie es aussieht, sind es nicht Gene selbst, sondern genetische Schalter, die ihren Anteil daran haben, dass sich ein Mensch zum Beispiel von einer Maus unterscheidet. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie gezielt Gene der gleichen Art verändern. Es gibt also keine Massenänderung, sondern die anderen dieser Gene sind nach wie vor mit den vorbestimmten Aufgaben betraut. Die Schalter liegen in den nicht kodierten Regionen, den Introns, von denen man annahm, dass sie keine Aufgabe hätten. Sie liegen in der Nähe der Konstruktionsgene, die mit dem Bau der Körper befasst sind.

„Science 2.0“

Es geht um das Internet. Profitiert Wissenschaft davon und wenn, in welcher Form? Ich meine, das spricht doch für sich selbst. Wer kann sich schon etwas anderes vorstellen, wenn in dem Beitrag steht, dass Themen im Internet vorgestellt, schneller diskutiert werden können. Letztendlich macht das Internet produktiver. Kritiker meinen, dass das Internet zum Ideenklau einlädt, doch im großen und ganzen überwiegt der Vorteil des Internets für die Wissenschaft. Ein Beispiel dafür ist das OpenWetWare Projekt.

„How Cells clean House“

Kleine Blasen, Autophagosomen, bilden sich im Cytoplasma, einer geleeartigen Substanz, die den Kern einer Körperzelle umgibt. Autophagosomen dienen als Staubsauger und Müllschlucker, um Zelltrümmer und beschädigte Organellen wie Mitochondrien, Energieerzeuger der Zellen. Enzyme brechen die Komponenten der Trümmer auf und recyclen brauchbares Material in das Cytoplasma. Ist eine Organelle zu sehr beschädigt wird die Autophagie so lange fortgesetzt, oder eine Apoptosis, ein Zelltod induziert, bis die Zelle stirbt. Autophagie ist ein zweischneidiges Schwert. Im Falle einer Krebsbehandlung wie Bestrahlung macht sie sich wie gewohnt daran, Zellen zu reparieren, obwohl es Krebszellen sind. Andernfalls kann eine ungenügende Zellsäuberung dazu beitragen, dass sich Alzheimer, Parkinsonsche und Huntingsche Krankheit manifestieren.

Der nächste Artikel „Hooked from the first Cigarette“ ist wieder ein Artikel, den zu verstehen ich Mühe habe. Die Aussage ist, dass Jugendliche bereits nach einigen Wochen Rauchens süchtig werden. Das kann eintreten, wenn sie nur zwei Zigaretten pro Woche rauchen. Es werden ein Suchtvermeidungssystem (Craving Inhibition System) und ein Suchterzeugungssystem (Craving Generation System) beschrieben, die im Gehirn angesiedelt sein sollen. Die erste Zigarette stimuliert das Suchtvermeidungssystem. Das Gehirn versucht ein Gleichgewicht herzustellen, indem es das Suchterzeugungssystem stimuliert. Wenn der Effekt des Nikotins nachläßt, wird das Suchtvermeidungssystem heruntergefahren, während das Suchterzeugungssystem weiterhin aktiv bleibt, Entzugserscheinungen und die Sucht nach einer neuen Zigarette stimuliert, die dann wieder das Suchtvermeidungssystem aktiviert. Donnerwetter, ich habs ja doch verstanden, lol.

„Rethinking Nuclear Fuel Recycling“

Die Frage, sollten die U.S.A. verbrauchtes Uran wieder aufbereiten, so wie es die Franzosen machen? Das war 2008. Jetzt noch in den U.S.A. über neue Kernkraftwerke diskutiert, ohne dass es zu einer Entscheidung gekommen ist. Vermeidung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, sauberere Umwelt. Zur Zeit wird das verbrauchte Uran bei den Kraftwerken gelagert, doch der Raum wird knapp. Frankreich verdiente an der Aufbereitung verbrauchten Materials eine Million US-Dollar pro Tonne. Dann machten Deutschland und andere Kunden die Erfahrung, dass separiertes Plutonium und hoch radioaktiver Abfall wieder in ihr Land zurückverbracht werden musste und machten nicht mehr mit. Die Gefahr besteht, dass Plutonium gestohlen und für terroristische Anschläge missbraucht werden kann. Es gab Pläne der Buschregierung, das Plutonium als Brennstoff in Reaktoren zu verwenden. Diese hätten jedoch ein anderes Design. Für eine Konstruktion dieser Art ist kein Geld vorhanden. Die U.S.A. sind pleite. Abgesehen davon kostete das Recycling der lagernden 62000 Tonnen um die 50 Milliarden Dollar. Diese Planspiele gab es, bevor die U.S. Banken die Weltwirtschaft für Jahre ruinierten.

„Fighting Killer Worms“

Schistosomen sind Parasiten, die südlich der Sahara Menschen zu Krüppeln machen oder zu Tode kommen lassen. Sie machen es sich in menschlichen Venen gemütlich. Kaum zu glauben, so um die 200 Millionen Menschen beherbergen den Parasiten. Die durchlaufen einen komplexen Zyklus. Die im Menschen produzierten Eier werden über das Urin ausgeschieden, landen im Wasser. Larven dieser Eier dringen in Wasserschnecken ein, wo sie sich in eine für den Menschen gefährliche Larve verwandeln. Sie werden von den Schnecken ausgeschieden und schwimmen wieder im Wasser auf der Suche nach einem Wirt. Sie dringen durch die Haut eines Menschen und verwandeln sich in um die einen Zentimeter langen Schistosomen, die sich im Menschen paaren, Eier legen und den Zyklus wieder von neuem beginnen. Seit langer Zeit versucht man einen Impfstoff zu entwickeln.

sabato, gennaio 01, 2011

Scientific American, April 2008

„The Colours of Plants on other Worlds”. Was alles erforscht wird, über was Leute nachdenken. Das bekommen Joe Sixpack und Herr Müller gar nicht mit. Bedauerlich. Unter dem Subtitle „Green Aliens are so passé“ wird dargestellt, dass die Farbe etwaiger außerirdischer Pflanzen von der Beschaffenheit des Sterns abhängen würde, um den ihr Planet kreist. Da Pflanzen über Photosynthese Energie gewinnen, hängt es vom Spektrum des Sonnenlichtes ab, wie das Chlorophyll der Pflanzen das Licht verarbeitet. Die Zusammensetzung des Spektrum hängt vom Sternentyp ab. F,G,K,M sind in der Hitze absteigend. Unsere Sonne ist ein G-Stern. Von der Lebensdauer eines Sternes hängt es ab, ob sich Leben überhaupt entwickeln kann. Die vorgenannten Sternentypen bieten die notwendigen Voraussetzungen. Logisch, dass die Zone, auf der sich Leben entwickeln kann, näher an der Sonne sein muss, je kühler diese ist. Das Licht von F-Sternen würde Pflanzen mit Blaustich erzeugen, das von M-Sternen mit einem hohen Anteil im infraroten Bereich würde Pflanzen fast schwarz erscheinen lassen.

„Regrowing human Limbs“. Wäre eine feine Sache, wenn dies denn gelänge. Immerhin befassten sich drei amerikanische Professoren mit diesem Thema. Sie fragten sich: Wieso wachsem beim Salamander Gliedmaßen nach und bei uns nicht? Wenn weiter geforscht wird, wird dies auch bei uns möglich sein, denn die Natur hat gezeigt, dass es machbar ist. Der Mensch muss nur lernen, besser bei ihr abzukupfern. Wird wohl noch eine Reihe von Dekaden dauern. Denn zur Zeit gibt es anstelle eines neuen Beines nur eine Narbe. Es ist verblüffend, dass beim Salamander die Zellen genau wissen, welche Stelle wo repariert werden muss, dass also nicht ein ganzes Glied auf eines nur zur Hälfte dezimiertes aufgepropft wird. – Bei diesem Thema geht es um Gene, die Hox heißen, um Zellen mit Namen wie Blastema, Fibroblasten, Epidermis. Welche Nervensignale werden gesandt, welche Gene werden angekurbelt? Fragen über Fragen, die gelöst werden müssen.

Was ich nicht gut finde ist, dass Mäusen Gliedmassen abgehackt werden, um dann die unterschiedlichen Gen-Expressionen durchzuspielen.

Das war 2008. Im Internet habe ich mal unter den Namen der Professoren nachgeforscht, ob sie noch beim Thema sind. Zwei sind davon abgekommen, der dritte forscht weiter.

„Reclaiming the Aral Sea“. 1960 war der Aral-See der viertgrößte auf unserem Planeten. 2007 war er auf zehn Prozent seiner Originalgröße zusammengeschrumpft. Grund: Flüsse wie der Amu und der Syr, die den See versorgten, geben ihr Wasser für Irrigationen von Baumwoll- und Reisfeldern ab. Die Stadt Aralsk, die einst vom Fischfang lebte und ihre Güter über die Schiene in den Hafen sandte, ist jetzt zu weit vom See entfernt, als dass es sich lohnen würde, Kanäle zu verlängern und offen zu halten. Von 32 Fischarten gibt es nur noch 6, von 70 Säugetierarten 32. 319 Vogelarten sind auf 160 geschrumpft. Menschen sterben früher, weil die Russen auf einer Insel chemische Kampfstoffe getestet hatten. Der ausgetrocknete Boden wird von Windstürmen in bewohnte Gegenden geschleudert. – Nun wird versucht mit Hilfe von Dämmen den See wieder aufzufüllen. Nicht einfach, weil um dem See herum neue Staaten wie Uzbekistan, Turkmenistan und Kazakhstan entstanden sind, von denen nicht alle mitmachen.

„Rulers of Light“ ist ein Artikel, von dem ich nur zehn Prozent verstanden habe. Deshalb nur kurz:

Eine neue Laser-Art „Optischer Frequenzkamm“ soll die Messung revolutionieren. Der Kamm besitzt ein Spektrum, das zehntausenden von Zinken gleicht. Anwendungen könnten eine präzisere Atomuhr, überempfindliche chemische Detektoren, Kommunikationseinrichtungen mit größerer Kapazität sein. – Ich selbst stehe mit Elektronik auf dem Kriegsfuss. Als ich bei Reemtsma als Betriebsorganisator arbeitete, besuchten ein Kollege und ich einen Abendkurs in der Ingenieurschule am Berliner Tor. Elektronik. Diese ständige Stöpseleien und Messungen von Ampere, Volt und Ohm in Reihen- und Parallelschaltung gingen uns auf den Wecker und wir brachen den Kurs ab.

Mit „The Doping Dilemma“ wird die psychologische Seite des Dopings beleuchtet. Warum wird gedopt? Damit man, wie bei einem Radrenn-Team, sich noch dazugehörig fühlen kann. Die Spieltheorie verspricht bei bestimmten Aktionen den größten Vorteil. Dieser subjektive liegt darin, dass Doping mit r-Epo effektiv und schwer zu entdecken ist. Diejenigen, die beim Doping nicht mitmachen, haben schlechte Karten. Es müssten einige Parameter verändert werden, um diesen Betrug einzudämmen. Z.B. Sperren für immer.

In „Carbon Wonderland“ geht es um Graphene. Das gab es schon so lange wie Graphit existiert, nur hatte niemand seine Eigenschaften erkannt. Graphit wurde im 16. Jahrhundert von den Engländern gefunden und Lumbago (Bleierz) genannt. Der Bleistift war das Hightech-Instrument der europäischen Intelligenz. 1779 wurde erkannt, dass es kein Blei war und zehn Jahre später wurde es als Graphit bekannt. Nicht zu sehr, denn es wurde mit einer militärischen Geheimhaltungsstufe versehen und der Export wurde während der Napoleonischen Kriege eingestellt.

Kohlenstoff-Atome, aus dem Graphit besteht, können Nanoteilchen bilden. Röhren, Buckyballs usw. Das aus dem Graphit entstandene Graphene war und ist schwer herzustellen. Es handelt sich um die dünnste Schicht des Graphits mit der Dicke von einem Atom. Damit eröffnet sich dem Graphene eine weitgefächerte Anzahl von Anwendungsmöglichkeiten wie weiter miniaturisierte Transistoren und chemische Detektoren, Supraleitungen usw. Es ist Experimentiermaterial für quantum dynamische Prozesse. Aber ich will da nicht näher drauf eingehen, sonst müsste ich noch über Tunneln und Antipartikel schreiben. Das will ich mir nicht antun.

„Detecting Nuclear Smuggling“. Dieser Artikel weist auf Schwachstellen hin, die das Konzept der U.S.A., wie man nukleares Material an den Grenzen entdecken kann, so durchlöchern, dass es wie ein Schweizer Käse aussieht. Hoch angereichertes Uran ist die größte Bedrohung; denn eingeschmuggelt kann es im Landesinneren zu einer nuklearen Bombe zusammengebaut werden. 20-foot-equivalent-Container sind Standard. 2005 wurden 42 Millionen von ihnen in die U.S.A. verbracht. Die alle zu prüfen fällt den U.S.-Behörden natürlich schwer. – Das haben die Autoren zusammen mit einem Fernsehteam der ABC geprüft, als sie ein paar Uranstäbe in einem Container versteckten, die anstandslos ins Landesinnere gelangten. Homeland Security war über die Sendung nicht amüsiert und verhängte über einen der Autoren ein sechsmonatiges Auslandsreise-Verbot. Man sieht, dass neben Wikileaks auch Andere über Schwachstellen der U.S.-Behörden berichten. And davon gibt es mehr als genug. Erinnern wir uns nur an die Verkumpelung der Behörde, welche Ölbohrungen überwachen sollte, mit der BP. Die U.S-Regierung, gleich welcher Partei, hat ihren Laden nicht im Griff.

Die Autoren warnen vor den Milliarden-Investitionen für Detektoren, die in jedem Hafen schon aufgestellt sind oder noch werden sollen. Rausgeworfenes Geld. Diese können in der Mitte eines Containers steckende angereicherte Brennstäbe nicht aufspüren. Der Artikel wurde 2008 veröffentlicht und heute ist es noch so, dass die meisten Container aus Zeitmangel ungeprüft ins Land gelassen werden.

Es gibt noch einige kurze Artikel, von denen „At the Edge of Life´s Code“ interessant ist. Der junge Mathematiker und Physiker Chris Wiggins macht sich daran, mit einem sich selbst verbessernden Computer Programm mehr über genetische Aktivitäten herauszufinden. Wichtig ist es, die Regeln kennenzulernen, mit denen die Gene arbeiten. Das herauszuklamüsern und dann mit anderen Genausdrücken als Ganzes zu verstehen, wird wohl noch einige Jahrzehnte dauern. Dazu gehört auch, warum einige Gene aus der Reihe tanzen und Krankheiten wie Krebs erzeugen. Irgendwann wissen es die Menschen und dann dauert es noch einige Jahrzehnte das Wissen nutzbringend einzusetzen. Unsere und die nächste Generation werden wohl davon nicht mehr profitieren können.