domenica, dicembre 25, 2016

Von der Mitte aus nach vorn.

Den letzten “Spiegel” hatte ich zur Seite gelegt. Jetzt blättere ich ihn noch einmal durch. Die Journalisten haben einen an der Waffel, wenn sie fragen, wie war das möglich, dass der Freiburg-Mörder unerkannt in Deutschland einreisen konnte? Dann stellten sie in einem Artikel über den vergangenen Sylvester in Köln eine ähnliche Frage: Wie konnte es dazu kommen? Das konnte sich doch inzwischen jeder selbst beantworten. Wenn eine journalistische Aufarbeitung der Vorgänge erst ein Jahr später geschieht, ist es doch ein Indiz dafür, dass die Presse auf ihrem Boot an der Realität vorbei segelt.
Aus meiner Sicht gehört Langsamkeit zu den Feinden des Wohlstandes. Sehen wir auf die Bemühungen Stromtrassen von Nord nach Süd zu legen. In einem Interview mahnt ein Klimaforscher Tempo an, den Ausstoss von Treibhausgasen weiter einzuschränken. Mit jedem Grad Erderwärmung steigt der Meeresspiegel um mehr als zwei Meter.  Energiesparlampen einzudrehen reicht nicht als Gegenmaßnahme.
Ich las einen Beitrag über den rechten Verleger Götz Kubitschek, der auf einem Rittergut in Sachsen-Anhalt lebt. Er ist die theoretische Basis der Rechten, gibt Seminare, ist Mitbegründer des Instituts für Staatspolitik in Schnellroda, einem rechten Thinktank.
Er will zu den Wurzeln der Volksgemeinschaft zurück und meint, ein Volk dürfe seine Identität nicht verlieren.
Ich hatte mich halb rechts eingestuft, aber wenn ich so etwas lese, dann bin ich doch eher die Mitte. Wenn ich nur daran denke, wieviel Inder und Chinesen Amerikaner geworden sind und den Laden dort am Laufen halten, dann wünschte ich mir, dass in Deutschland ein vernünftiges Einwanderungsgesetz entstünde, das Interessenten, die in Deutschland leben wollen, nach bestimmten Kriterien auswählte, die dazu beitragen, dass das Land modern bleibt.
Nach Kubitschek integrierten sich Neulinge nur über Generationen. Bescheuert. Ich brauchte in Amerika weniger als ein Jahr. Man darf eben nur die flexiblen reinlassen. Das Dumme ist, die deutsche Politik hat keinen Filter konstruiert. Und unter der jetzigen politischen Konstellation wird es dazu auch nicht kommen.



sabato, dicembre 24, 2016

I Vampiri dello Spazio und Voat

Noch einmal zu Colin Wilsons “I Vampiri dello Spazio”. Es waren Polypen, sagen wir Tintenfische, damit der Leser sie nicht mit  Nasenpolypen verwechselt. Das kam jedoch erst zum Schluss des Buches heraus. Am Anfang manifestierten sie sich in dem Riesenraumschiff als Humanoiden. Drei von ihnen wurden mit zur Erde genommen. Schnell wurde dem Kommandanten des Polizei-Kreuzers klar, dass es Vampire waren. Sie saugten kein Blut, vielmehr die Vitalität ihrer Opfer, die sie nicht töteten, sondern am Leben ließen, um bei Bedarf Energie ab zu zapfen. (Ich weiß nicht, warum ich das auseinander schreiben muss. Aber andernfalls zeigt Google es als Rechtschreibfehler an).
Im Laufe des Romans merkte Carlsen, der Kommandant, dass er ebenfalls übernatürliche Kräfte besaß und diese gegen die Vampire einsetzen konnte. Kurz vor Ende der Handlung stellte sich heraus, dass auch er einen Alien beherbergte, der mit seiner Spezies auf Vampirjagd war.
Der größte Teil des Buches besteht darin, die Vampire auf zu stöbern. Die werden schließlich in den Körpern eines Irrenanstalts-Direktors, des englischen Premierministers und dessen hübscher Sekretärin festgestellt. Lassen wir es mal dabei. Carlsens Alien gelingt es, die Vampire dingfest zu machen und sie von der Erde zu entfernen.
Die Handlung gibt nicht viel her, trotzdem war das Buch nicht langweilig. Immerhin gab es für Wilson im 22. Jahrhundert schon Video-Telefone und kleine Lochkarten als Türöffner und Erkennungsmarken.
Wer an HateSpeech interessiert ist, sollte mal bei voat.co reinsehen. Für die Typen, die dort herum trollen, war Reddit nicht schlimm genug. So ist die FatPeopleHate-Gruppe nach Voat übergesiedelt. Auf der europäischen Page geht es um Flüchtlinge, Fake News und so weiter. An der dürfte sich die AfD hochziehen, wenn sie diese Seite kennt.  Ich glaube das nicht. Die Seite wurde in der “Business Week” erwähnt. Die liest die AfD sicher nicht.

Allen Lesern eine Frohe Weihnacht und ein gesundes Neues Jahr.

giovedì, dicembre 22, 2016

Der Lack ist ab und was wird wichtig für uns?

Ich erspare es mir, das Berliner Attentat ausführlich zu kommentieren. Italienische Zeitungen schreiben über “errori della Polizia”, Fehler der Polizei. Die Polizisten können nichts dafür. Die Fehler sind strukturell. Polizeiarbeit Ländersache, Erziehungswesen Ländersache. Da geht es los. Computersysteme der Länder sind nicht kompatibel. OK, lassen wir das. Da ändert sich nichts. Die ersten Jahre, die ich in Italien verbrachte, wurde Deutschland als Beispiel für Effizienz und Gründlichkeit herangezogen. Das war einmal.
Coursera brachte eine Aufstellung ihrer Kurse, die als beste beurteilt wurden:
  1. Python for Everybody
  2. Web Design for Everybody
  3. Object Oriented Java Programming
  4. Game Design and Development
  5. Graphic Design
  6. Full Stack Web Development
  7. Software Product Management
  8. Internet of Things (IoT)
  9. Data Warehousing
  10. Social Media Marketing

Von 8 US-amerikanischen Universitäten, einer aus HongKong und einer aus Canada. An den Themen kann man schön erkennen, wohin die Reise geht.
Ich selbst werde nach meinem IoT-Kurs eine Pause einlegen und das erst einmal durcharbeiten, was ich gelernt habe.

lunedì, dicembre 19, 2016

Gemischtes von hier.


Wird mal wieder Zeit, dass ich mich melde. Hin und wieder sehe ich mir auf You Tube 96boards open hours an. Originär ist es ein Multi location town hall meeting, eine Video-Konferenz, in der über die von 96Boards vertriebenen MicroComputer oder SoCs (System on a Chip) geredet wird. So eines, wie mein DragonBoard 410c, das in dem Kurs behandelt wird, den ich nehme. Gerade für Bürgersprechstunden bieten sich Video-Konferenzen an. Bürger könnten periodisch ihre Anliegen beim Bürgermeister oder den Assessoraten los werden, ohne das Haus zu verlassen. Wir in Reno Centese, eine Frazione di Cento, ein Dorf, das zu Cento gehört, haben eine Consulta Civica, einen Rat, der wohl zwei Mal im Jahr tagt, dann Vorschläge, Beschwerden etc. an das Rathaus in Cento weiter reicht. So etwas zieht sich hin. Video-Konferenzen wären praktischer und effizienter.
Von den sechs Kursen mit dem Thema “Internet of Things” bin ich jetzt beim fünften Kurs gelandet: Multimedia wie Computer Vision (CV). Wenn Prof. Harinath Garudadri lehrt, verstehe ich zum großen Teil Bahnhof. Trotzdem bestehe ich die Tests, weil man die wiederholen kann. In der amerikanischen IT profilieren sich Inder wie Garudadri. CEO von Google ist Sundar Pichai, der von Windows Satya Nadella. Leute, die in Sachsen nicht über die Straße laufen sollten.
Der sechste Kurs behandelt das sogenannte Capstone Project, in dem man das gelernte praktisch umsetzen soll. Bei mir wird das  erst mal nichts, da ich mich in die Programmiersprachen und in die Programmierumgebung wie GitHub etc. hineinknien muss.  Vor lauter Kursterminen bin ich noch nicht dazu gekommen. Im Frühjahr geht es dann wohl los. Aber Ideen aufgreifen und entwickeln kann man unabhängig davon.
Heute Morgen ist mir der intelligente Briefkasten eingefallen, der sich auf dem Smartphone meldet, wenn Post reingelegt wurde. Muss aber erst einmal herausbekommen, welchen Sensor man dafür nimmt. Und das mit der Sickergrube ist auch nicht schlecht. Bevor sie überläuft, sollte sie sich melden.
Künftig den Alltag auf Anwendungsmöglichkeiten für IoT beobachten wird interessant. Es könnte auch sinnvoll sein, SF-Stories auf futuristische Gadgets zu untersuchen und auf Machbarkeit zu überprüfen.
Was SF angeht, da ich die Geistergeschichten in Asimov´s zur Seite gelegt habe, konnte ich mal wieder eines der ungelesenen Urania´s hervorklauben. Ich lese zur Zeit Colin Wilson: I Vampiri dello Spazio. Sagen wir mal: Vampire aus dem Weltall. Gar nicht schlecht. Im Asteroidengürtel entdeckt ein Erkundungsschiff der Erde ein Raumschiff von 80 km Länge. Die Mannschaft der Erde dringt ein und beginnt die Untersuchung. Ich dachte schon: Wenn die mit der Untersuchung durch sind, ist das Buch zu Ende, lol. Ist aber nicht so. Die Handlung spielt in Großbritannien. Schon mal gut. Ich mag England. Quatermass fand ich auch gut. Und dann Dr. Who. Wilson hatte eine schräge Theorie eingebaut, dass jeder Mensch eine geistige vitale Energie besitzt, der er von den Vampiren beraubt wird. Klar, dass bei der Untersuchung des riesigen Raumschiffes davon nichts bekannt war. Drei der Humanoiden wurden mit zur Erde genommen. Das war ein Fehler.



domenica, dicembre 11, 2016

Nebel, Zeit zum Lesen

Nebel von Sonntag bis Mittwoch. “Das Wetter” auf dem Tablet zeigt für heute 4 - 9° C an. Doch ist es nur 1°. Radfahren im Nebel ist riskant, da auf den asphaltierten Landwegen auch Autos fahren. Also drei mal am Tag den Powerwalk. Der bringt aber nicht so viel. Und es gibt zuviel Pasta. Ich will Salat. Und in Lissabon sind es 19°. Wäre ich Junggeselle, düste ich für ein paar Monate dorthin.
Ich las ein paar Kommentare im SPON, Spiegel-Online. Einige Leser entrüsteten sich, als einer von ihnen das Wort “´Homo-Ehe” in einem Kommentar verwandte. Political unkorrekt. Dem Gender-Quatsch kann ich nichts abgewinnen. Ich meine “Ne Frau und ´n Bier, was will man mier”.
Den finde ich gut: Zwei Wanderer treffen auf einen Grizzly. Sagt der eine zum anderen. “Ich muss nicht schneller sein als der Bär, ich muss nur schneller sein als du”, und rannte los.
Was das Thema IoT angeht, bin ich beim vorletzten Kurs angekommen. “Visual Computing”. Lt. Wikipedia “Generic term for all computer science disciplines handling with images and 3D models, i.e. computer graphics, image processing, visualization, computer vision, virtual and augmented reality, video processing, but also includes aspects of pattern recognition, human computer interaction, machine learning and digital libraries.”
Na, dann mal los. Das ist der fünfte Kurs, der vorletzte. Im letzten soll jeder Teilnehmer ein Projekt durchführen. Das wird bei mir wohl nicht so schnell gehen. Ich gehe da mal ran, wenn es wieder wärmer wird. Habe einen Haufen Sensoren im Schrank. Insgesamt ist und war der Kurs Klasse. Ich habe mitbekommen, was in Kalifornien so abgeht; denn der Kurs wird von der Uni in San Diego durchgeführt mit Unterstützung von Qualcomm. Aber man braucht gar nicht so weit gucken. Es gibt in Deutschland auch Technische Hochschulen, wie die RWTH Aachen, die sich dieser Themen annehmen.
Ich finde es jedoch prima, das solche Simples wie ich auch in das Gebiet reinriechen können. Massive Open Online Courses (MOOCs) machen es möglich. Googelt mal Coursera.
Indien und China graben westlichen Unternehmen das Wasser ab. Hier Marktanteil. Indien erhöht ihn bei Körperpflegemitteln mit ayurvedischen Produkten zu Lasten von Unilever, Colgate Palmolive sowie GlaxoSmithKline. In China sind es Autos der Luxus-Klasse, die von Great Wall Motor, Geely Automobile Holdings und Qoros Auto auf den chinesischen Markt kommen. Immerhin gehen um die 25 % als Luxus-Autos in China zu den Kunden. Audi ist die europäische Marke mit den meist verkauften Wagen dieser Klasse. Mal sehen, wie lange dies so bleibt. Konsequenz: Manager europäischer Firmen müssen sich wieder etwas einfallen lassen.
In der “Business Week” lese ich auch etwas über ein Summer-Camp für Kinder von 5 Jahren aufwärts, in dem sie über korrektes finanzielles Verhalten aufgeklärt werden. Hier ein Link zur Spark business Academy, falls Sparbuchinhaber ihre Kinder schlauer machen wollen.
Die Story fängt damit an, dass ein Elternpaar seine Kinder einen Limonadenstand vor dem Haus aufstellen lässt in der Hoffnung, den Kindern finanzielles Verhalten beizubringen. Würde in Italien nicht gehen. Die Kommune würde sofort einen Polizisten schicken und fordern, den Stand abzuräumen.



venerdì, dicembre 09, 2016

Analog Science Fiction and Fact, November 2016



SF-Themen sind eingefahren. Zum Beispiel, wenn sich Kolonisten eines anderen Planeten vom Terra gesteuerten Imperium unabhängig machen wollen, ihnen das verwehrt wird. Alter Hut. Es kommt auf Varianten an, damit eine Story mit diesem Hintergrund für den Leser interessant bleibt. Hier haben wir eine: Gray Rinehart, “We side with the Free”.
Ein Polizeikreuzer, der im Sonnensystem herumkurvt, wird der Marine unterstellt, weil sich die Kolonisten etwas besonderes haben einfallen lassen. Sie lassen einen Asterioden die Erde anfliegen und warnen Terra gleichzeitig, das sie den Himmelskörper aufschlagen lassen werden, würden ihre Bedingungen zur Unabhängigkeit nicht erfüllt.
Der Kreuzer trainiert zwei Teams, die auf dem Asteroiden landen und Antrieb sowie Steuerung ausser Gefecht setzen sollen. Spannend geschrieben.
Asimov´s habe ich daneben gelegt. "Special Slightly Spooky Issue". Und dann noch eine doppelte. Auf Geistergeschichten habe ich keinen Bock. Die erste habe ich gelesen, danach verlor ich die Lust dazu. Diese Ausgabe kommt in die Tonne.




sabato, dicembre 03, 2016

so geht es auch

Stellt euch vor, so etwas wird in Deutschland gemacht. Keine Chance. Der Modi ließ am 8.11. alle 500 und 1000 Rupee-Banknoten ungültig werden. 500 Rupees = USD 7.30. Wirtschaftliche Aktivitäten wurden lahmgelegt. Grund war, die Schattenwirtschaft auszutrocknen, die mit Schwarzgeld arbeitet. Ach so, Modi ist Ministerpräsident in Indien.
Die Deposits in den Banken schwellen plötzlich an, da nur noch mit Überweisungen bezahlt werden kann. Und, Indien ist auf einem guten Weg, dem bargeldlosen Zahlungsverkehr und elektronischen Zahlungssystemen im eigenen Land den notwendigen Schub zu geben. 

venerdì, dicembre 02, 2016

"Spiegel" über Digitalisierung

Bevor ich den letzten “Spiegel” auf den Haufen der gelesenen Zeitschriften lege noch ein paar Worte zu Artikeln, die mich interessiert hatten. Der über Trump gehörte nicht dazu. Den Mann kennen wir ja.
Unsere Regierung macht die Autoindustrie an, mal Gas zu geben, was die Entwicklung von Elektromobilen betrifft. Sie fürchtet, dass Deutschland abgehängt wird. Die deutsche Autoindustrie hängt sich nicht voll rein, hört man heraus. Sie will, solange es geht, ihre teuren Verbrenner loswerden. Verständlich. Ich hielte es für vernünftig, Elektroautos bis zur Marktreife zu entwickeln und erst dann auf den Markt zu bringen, wenn die Zeit für Verbrenner abgelaufen ist. Diesen Zeitpunkt zu bestimmen wird jedoch schwierig sein, da er auch regional unterschiedlich sein wird.
Es ist genau so schwierig einen Zeitpunkt auszumachen, wann die Digitalisierung im großen Stil Arbeitsplätze vernichtet. Es gibt einen Artikel im “Spiegel” über einen Regierungsbericht der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die dieses Thema zum Inhalt hat. Vermutlich geschieht die Umstellung auf einschleichende Art, in der Gesetze wenig greifen.
Und es gibt Trost durch den Inhalt des Artikels “Vogel Strauß auf Rädern”, der die Schwierigkeiten von KI (Künstlicher Intelligenz), die durch Deep Learning entstanden ist, schildert, ohne Fehler zu arbeiten. Zur Zeit läuft das nicht. Die Vielzahl an Variablen übersteigt das Verständnis intelligenter Maschinen. Es wird wohl, nach Einschätzung von Experten, noch um die 30 bis 40 Jahre dauern, bevor eine Ablösung menschlicher Arbeitskräfte durch intelligente Maschinen erfolgt.
Es ist klar, dass man repetitive Tätigkeiten von Menschen schon jetzt durch Maschinen ersetzen kann. Banker haben lt. “Business Week” jedoch herausgefunden, dass beratende Tätigkeiten durch Automaten bis jetzt nicht an den Standard von menschlichen Beratern heran reicht. Na, ja. Da habe ich meine Zweifel. Schlimmer können Maschinen es auch nicht machen.


Scientific American, November 2016



Viele Wissenschaftler waren geschockt, als Trump die amerikanischen Präsidentenwahlen gewann. Das spiegelt sich auch im Leitartikel von Scientific American wider. Dafür wird er aber gut für das Business sein und ist sehr familienfreundlich (was seine Familie angeht).
“Black Holes, Wormholes and the Secret of Quantum Spacetime”. Einstein schrieb über Wurmlöcher in seiner Abhandlung über die Relativitätstheorie. Er beschrieb sie anhand von Gleichungen und nannte sie noch nicht so. Wurmlöcher laufen auch unter Einstein-Rosen Brücken. Es sind zwei schwarze, miteinander über Zeit und Raum verbundene Schwarze Löcher.
In einem zweiten Papier berichtete Einstein über “spooky action at a distance”. Über das Entanglement, den Quantum-Effekt, der subatomare Partikel über Zeit und Raum miteinander verbindet. Wird ein Partikel manipuliert, verhält sich das vielleicht Lichtjahre und über Zeiträume entfernte Zwillings-Partikel genau so.
Der Autor dieses Artikels meint nun, dass die Untermenge von Wurmlöchern aus miteinander verbundenen subatomaren Partikeln besteht. Vielleicht hilft und das weiter, wenn wir FTL-Triebwerke entwickeln.

“Human Organs from Animal Bodies.
Es geht um Züchtung von menschlichen Organen. Da es wenig Spenderorgane gibt, denken einige Forscher daran, sich die Natur zunutze zu machen und menschliche Organe in Tieren zu züchten und die dann auszuweiden. Als Spendertiere kämen Schweine infrage. Menschliche Stammzellen würden in Schweineembryos implantiert. Diese Chimeren, aus Organen von zwei Lebewesen bestehend, würden menschliche Nieren, Pankreas usw. produzieren.
Ist es vernünftig, Lebewesen zu erzeugen, nur um sie später auszuweiden? Das Gleiche ließe sich natürlich auch für Tiere erfragen, die der Nahrung von Menschen dienen.

“The Fusion Underground”
Ich erinnere mich. Vor Jahren hatten zwei Forscher ein Gerät vorgestellt, dass Ähnlichkeit mit einem Tauchsieder hatte und behauptet, dass sei in Fusionsreaktor. War er nicht.
Über viele Jahre wird schon an Großreaktoren wie National Ignition Facility (NIF) und dem ITER gearbeitet in der Hoffnung, dass sie 2035 Energie erzeugen können. Aufwand zig Milliarden Dollars und Erfolg ungewiss.
Jetzt gibt es mehrere Versuche, kleinere Reaktoren zu entwickeln, die natürlich auch noch nicht zufriedenstellend laufen. Sollten die Versuche eingestellt werden, wäre der Aufwand geringer. Lohnt sich also, Forschungen in kleinerem Rahmen zu treiben.
Es wird vorgestellt, wie diese Fusionsreaktoren arbeiten. Ich erspare es mir, näher darauf einzugehen.

“Things we know to be true.”
Angesichts der Wahl Trumps, der mit Wissenschaft nicht viel am Hut hat, schießt Scientific American eine Salve auf wissenschaftsferne Unterbelichtete.
Monster. Bigfoot, das Loch Ness Monster und ähnliche Kreaturen gibt es nicht.
GMOs sind nicht schädlich.
Wir nutzen nicht nur 10 % unserer Hirnkapazität.
Wir brauchen keine 8 Glas Wasser am Tag zu trinken.
Die Erde ist keine Scheibe.
Freie Energie und Perpetuum Mobile funktionieren nicht.
Verbrechen kommen bei Vollmond nicht häufiger vor.

Der Artikel spricht Amerikaner an, die anscheinend einen höheren Prozentanteil an Crackpots haben als wir Europäer.

“Species in the Making”
Wie differenziert sich eine Species? Die gängige Theorie sagt: Durch geographische Trennung. Sie begünstigt die voneinander losgelöste Entwicklung der Lebewesen. Eine neue Theorie geht dahin, dass der Impuls auch durch Gewohnheiten ausgelöst werden kann, die eine bestimmte Gruppe von Tieren annimmt. An dem Beispiel von Orcas, Killer-Walen, wurde dies festgestellt und beschrieben.

“Get clean or die trying.”
Ibogaine wird aus Pflanzen gewonnen, ist ein Psychedelic und besitzt den positiven Effekt, dass bei einer hohen Anzahl von Rauschgiftsüchtigen die Entzugserscheinungen gemildert werden oder gar nicht auftreten. Der negative Effekt ist: Man kann nach der Einnahme dieser Substanz sterben. Daher ist sie in Europa und in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht zugelassen.
Finanziell gut ausgestattete Junkies suchen daher Entzugskliniken in Mexico und anderen mittelamerikanischen Ländern auf und nehmen das Risiko in Kauf.





giovedì, dicembre 01, 2016

B-Movie und Digitalisierung


Diesen Syfy-Film sah ich mir vor kurzem auf YouTube an. Erinnert an Sharknado, nur dass es hier Spinnen sind. Der Streifen erhebt keinen Anspruch an Intelligenz, die Handlung ist eine Kopie der Kopie….usw. Trotzdem ganz lustig.
Ich steige jetzt tiefer in “Github” ein. Muss ich schon deswegen, weil ich jetzt endlich einmal ein Programm für meinen Kurs herunterladen muss. Und einfach so geht nicht. Es muss geklont werden. In Github, ein Version Control System, befinden sich alle möglichen und unmöglichen Programme. Ein großer Teil von ihnen steht der Allgemeinheit zur Verfügung. Die ideale Quelle für Leute, die an Programmierung interessiert sind.
Früher war es einfacher. Man hat kodiert, umgewandelt, gelinkt und das Programm konnte eingesetzt werden. Inzwischen gibt es Ubuntu, ein Linux-Derivat, oder Android, das mit Gradle und ADB (Android Debug Bridge) arbeitet. Gradle ist der Compiler für Android und mit ADB geht es mit dem Programm auf das Smartphone.
Würde ich nun ein Klasse Programmierer werden wollen, was ich vor zwanzig Jahren schon mal war, lol, müsste ich mich auch mit Java und Python befassen und mit Android und Ubuntu. Und mit Sicherheitsfragen. Mir fehlt noch ein Buch über Ubuntu. Als ich in den U.S.A. war, hatte ich mich einmal mit einem Linux-Derivat befasst, mit “Coherent”, das ich auf einer zweiten Partition auf meinem Laptop hatte. Das gab es auf Floppies. Da kann man sehen, wie die Zeit vergeht. Es gibt also genug Zeug, mit dem ich mich beschäftigen kann. Ich werde mir gleich ein in Java geschriebenes VoIP-Programm ausdrucken, um mal zu sehen, was da abläuft. Ansonsten lasse ich es weiter langsam angehen.