giovedì, giugno 17, 2010

Business Week,

ich abonniere sie schon seit mehr als dreißig Jahren. Half mir, mein Englisch zu verbessern. Neue Vokabeln setzten sich von selbst im Kopf fest, ohne dass ich nachschlagen musste. Es ergab sich aus dem Kontext. – Vor einigen Monaten verkaufte der Verlag McGraw Hill die Zeitschrift an Bloomberg. Bloomberg, New Yorks Bürgermeister, machte sein Geld mit dem Börsennachrichtendienst gleichen Namens. Die BW ist wieder umfangreicher, nachdem sie unter McGrawHill erheblich geschrumpft war. Sie wurde kritischer.

In der vorletzten Ausgabe, die ich mit der letzten zusammen heute erhielt, mokierte sie sich darüber, dass sich die Leute der SEC, der Securities and Exchange Commission, welche normalerweise den finanziellen Kollaps, der von den Lehman Brothers ausgelöst wurde, vorhersehen und hätten abwenden müssen, stattdessen auf ihren Computern Porno angesehen haben, genau wie die Burschen des MMS, des Mineral Management Service, welche BPs Experimente der Tiefseebohrungen hätten überwachen und verbieten müssen.

Nun stelle ich mir vor: Wäre ich ein Alien mit Invasionsabsichten, würde ich auf jeden Behörden- und Militärcomputer der Erde Porno zaubern, bevor ich mit meiner Flotte auf der Erde landete. Brillante Idee, nicht wahr? J

sabato, giugno 12, 2010

Asimov’s Science Fiction July 2010

Auf dem letzten Oldie Con gab es Stimmen wie: „Ich lese keine SF mehr, es kommt einfach nichts Neues.“ Ja nun. Ein Blick in Asimov´s würde eines Besseren belehren. Einigen Autoren sind die Ideen noch nicht ausgegangen. Das zeigt die Story D.T. Mitenkos „Eddie´s Ants“.

Matts Freundin Aleksa ist ihm weggelaufen und hat sich mit Eddie zusammengetan. Matt versucht Eddie über den Haufen zu schießen. Vergeblich. Eddie ist Alien. Matt weiß nicht, dass Eddie sein Gehirn über seinen Schwarm verteilt hat. Ein Prozess der Evolution, um zu vermeiden, dass die Elemente des Schwarms sich gegenseitig umbrachten. Schließlich gab es nur noch Schwärme selbst, die sich bekämpften. Eddie kam mit seinem Schwarm auf die Erde, weil dieser den kontinuierlichen Kampf auf seinem Planeten satt hatte. Matt feuert in seiner rasenden Eifersucht eine Salve nach der anderen auf Eddie ab. Ohne Erfolg. Eddie ermunterte Matt, nach anderen Möglichkeiten zu suchen ihn umzubringen. Es gelingt Matt nicht. Ein anderer Schwarm befindet sich auf der Erde und Matt macht sich an das Schwarmelement Leslie heran. Er bringt es dazu mit seinem Eddies Schwarm zu überfallen und ihn sich einzuverleiben..

Matt bekommt Gewissensbisse und bittet Leslie alles zu versuchen, den Vorgang rückgängig zu machen. Unmöglich, doch Leslies Schwarm kann auf Grund der vereinnahmten Substanz einen neuen erzeugen, der auch das Bewusstsein Eddie´s Schwarms enthält.

Happy End. Aleksa geht mit dem jungen Eddie spazieren und führt ihn an der Hand. Matt zieht mit Leslie zusammen.

giovedì, giugno 10, 2010

mercoledì, giugno 09, 2010

Analog Science Fiction and Fact, July/August 2010

Doppelausgabe mit guten Stories. Im Verlauf der Lektüre hatte ich bereits eine Geschichte ausgewählt, über die ich schreiben wollte, dann las ich die letzte: Stephen Baxters Project Hades. Ein Pageturner. Die Handlung selbst ist nicht besonders originell, erinnert an die Quatermass Episoden. Was die Geschichte auszeichnet, sind die Charaktere sowie das Tempo der Handlung.

Schauplatz ist Großbritanien. Zu einer Zeit in der Musik von Johnny Kidd and the Pirates durch die Mauern der Pubs dröhnt. Schon mal gut; denn die Gruppe hatte ich in den 60ern im Star-Club auf St. Pauli bewundert. Wir warteten alle gespannt darauf, dass Johnny seinen Degen in die Bühne rammte. Kippte er um, probierte er es so lange, bis es klappte. Sein bester Song war „Shakin all over“. Es war die Zeit des Kalten Krieges. Dann spielt die Story in Newcastle und in Gateshead. Auch gut, denn beide Städte an der Tyne waren eine Station meiner Fanreise vor fünfzig Jahren. Ich benutzte noch die olle Dampfeisenbahn. Harwich, London, Hoddesdon, Manchester, Gateshead, Belfast.

Auf internationaler Ebene sollen unterirdische Atomtests durchgeführt werden. Eine der Militärbasen dafür befindet sich in der Nähne von Newcastle. Godwin, britischer Kommandant der Militärbasis, dem amerikanische Soldaten unterstellt sind, ist ein Hardliner, der sich vorgenommen hatte, mit Militärs aus anderen Ländern eine neue Weltordnung erstellen.

Zwei Zivilisten des britischen Verteidungsministerums tauchen in Newcastle auf, um unerklärlichen Phänomenen nachzugehen, die ihnen gemeldet worden waren. Sie kamen aus der Erde hervor, glichen einem Riesenauge, dass einem Satelliten gleich um die Erde kreist.

Eine Gruppe von Einwohnern macht sich auf den Weg, um auf der Militärbasis gegen die Atombombenversuche zu protestieren. In der Erde fängt es an zu grummeln: Seismische Aktivitäten. Rechner filtern ein Muster heraus, dass darauf schließen lässt, es handele sich um einen Kommunikationsversuch von in der Erde lebenden Intelligenzen. Kommandant Godwin ist nicht davon überzeugt und lässt die Atombomben explodieren. Danach überstürzen sich die Ereignisse. Newcastle wird von heftigen Erdstössen heimgesucht. Die Stadt wird evakuiert. Godwin übernimmt das Kommando über alle Versuchstationen der Erde und programmiert das Ziel für weitere Bomben über den Rechner so um, dass diese den Erdmittelpunkt ansteuern können.

Soweit kommt es nicht. Die Masse der Protestierer übernimmt mit Hilfe britischer Militärs die Basis. Fallschirmjäger landen auf dem Gelände. Godwin wird unschädlich gemacht. Schließlich geht es nur noch darum, die Magmawesen von der friedlichen Absicht der Oberflächenbewohner zu überzeugen.

Die Charakterisierung der Personen ist auch diesmal gelungen. Es gibt mehrere Protags auf wechselnden Handlungsorten. Die Handlung läuft mit Tempo ab und obwohl ich bisher kein Buch von Baxter gelesen habe, würde ich es, hätte ich mehr Zeit dafür.

venerdì, giugno 04, 2010

Was die Beschreibung der Story “Crocodiles” angeht,

hier sind ein paar von den Jungs, ich meine Würmern. Darunter sind meine Sneakers, lol. Es wäre unter den jetzigen Verhältnissen wohl machbarer gewesen, wenn der Autor Wurmeier für die Infektion benutzt hätte. Im Real Life zumindest ist geplant diese in ein Glas Wasser zu schütten und Patienten zum Trinken zu geben. Die Würmer, gleichfalls Parasiten, wie in der Geschichte, würden in den zwei Wochen, die sie im Organismus verbleiben, menschliche T-Zellen von Autoimmun-Zielen auf wahre Parasiten umzusteuern. Auf diese Weise könnten Autoimmunkrankheiten wie Crohns und Multiple Sklerose gelindert werden.

Quelle: Business Week May 24

giovedì, giugno 03, 2010

Fantasy & Science Fiction, May/June 2010

Steven Popkes “The Crocodiles” ist starker Tobak. Die Story spielt im Dritten Reich. Protag ist Ingenieur Max, der zu Beginn des Krieges einen Anruf von Willem, dem Onkel seiner Frau erhält. Willem arbeitet bei der Gestapo und bietet Max einen Job an.

In diesem arbeitet Max mit Dr. Weber zusammen, der damit beschäftigt ist sogenannte „Tote Männer“ zu erzeugen, die als Geheimwaffe gegen eventuell anrückende Feinde eingesetzt werden sollten. Zu Beginn des Krieges rechnete jedoch niemand mit einer derartigen Situation. „Tote Männer“ entstanden durch Ansteckung. Parasiten, ein Wurm und ein Virus erzeugten Euphorie, Schläfrigkeit und Koma und dann Erwachen als „Toter Mann“ nach sechs Tagen. Um ständig Testmaterial im Zugriff zu haben, wurde Webers Labor nach Buchenwald verlegt. Max nahm mit Frau und Sohn eine Wohnung in Weimar.

Onkel Willem war von dem Fortschritt der Arbeiten beeindruckt und meinte dass die „Toten Männer“ die Sowjet Union zerschmettern würden. Als Weber erzählte, dass der Parasitenwurm, der die höhere Regionen des menschlichen Gehirns befiel, bei minus zehn Grad Celsius sterben würde, wurde Max beauftragt, dieses Problem zu beseitigen. Es gab ein anderes. Wie konnten „Tote Männer“ Freund vom Feind unterscheiden? Da diese Zombies nun an der Front eingesetzt werden sollten, war Buchenwald zu klein geworden. Birkenau war besser geeignet genügend „Tote Männer“ zu erzeugen. Max Familie zog nach Krakau um. IG Farben sowie Mercedes wurden beauftragt, ein System zu entwickeln, das „Tote Männer“ an die Front bringen würde. Einer der Mercedes Mitarbeiter wurde von einem „Toten Mann“ gebissen. Es gab keine Rettung. Ein Zombie mehr. Inzwischen wurde das Problem der Feinderkennung gelöst. Aldehyde und Ketone würden über den Feinden abgesprüht werden, die dadurch für die „Toten Männer“ attraktiv würden.

Nach der Schlacht um Stalingrad wendete sich das Blatt und die Nachfrage nach „Toten Männern“ wurde dringlicher. Max arbeitete daran, die Inkubationszeit zu verkürzen. Der neue Sanitätschef Dr. Mengele fand die Lösung in Zyklon B. Eine geringe Dosis würde die Infektionsphase beschleunigen.

Willem berichtete von einer bevorstehenden Situation der Alliierten an der Atlantik Küste. Die Mercedes Leute hatten den Vorschlag gemacht, „Tote Männer“ in einen Bunker am Atlantik zu sperren und diesen explodieren zu lassen, wenn die Alliierten an ihm vorbeigelaufen seien, um die Zombies freizusetzen. Es kam natürlich anders. Die Alliierten landeten 300 km weiter südlich. Dort wurden in Wäldern Fertigbunker aufgestellt, und die achttausend „Tote Männer“ der letzten Charge eingeschlossen. Es klappte, die Bunker explodierten, Tote Männer kamen aus ihnen hervor und verrichteten ihre Arbeit, sprangen von Feind zu Feind und bissen diesen. Feinde wurden zu „Toten Männern“ und die Invasion scheiterte. Doch die Russen waren nicht zu stoppen. Sie schossen auf alles, „Tote Männer“ und auf die eigenen Leute, die u.U. infiziert worden waren. Willem stellte Todeskommandos zusammen, die restlichen Fallschirmjäger, die ohne ihr Wissen infiziert worden waren und hinter den feindlichen Linien absprangen. Max forderte einen Mercedes Ingenieur an, dessen Arbeit er schätzte. Dieser entwickelte die Todesluft, ein Gas, in dem Wurm und Virus fortbestehen konnten und Menschen veranlassten, ihren Mund aufzureissen um dem Wurm Einlaß zu gewähren. Für den Transport von Gas und Parasiten war die V2-Rakete vorgesehen.

Die Allierten mussten den Entstehungsort der „Toten Männer“ herausgefunden haben, denn sie bombardierten sämtliche Lager. Max und Weber sorgten für die Vernichtung der letzten Chargen. Dann kam Willem mit der Nachricht, dass die Alliierten Tote Männer über Deutschland mit Fallschirmen abgeworfen haben. Damit war abzusehen, wann in Deutschland nur noch „Tote Männer“ existieren würden. Max Frau und Sohn waren zu ihm ins Lager gekommen und Max lud seine Pistole.

mercoledì, giugno 02, 2010

Fandom Observer 251

Enthält ein paar Leserbriefe zum zweihundertfünfzigsten. Ist ja auch eine starke Leistung. Dann gibt es die üblichen Fanzine-, Buch-, Film-, Magazin-, Comicbesprechungen. Es werden die Nominierungen für den Kurt Laßwitz Preis genannt.

Da FO monatlich herauskommt ist er auch wegen seiner Aktualität zu empfehlen.