martedì, novembre 17, 2009

2012

Vor zwei Tagen waren wir im Kino und sahen uns 2012 an. Der Saal war voll, wir saßen in der dritten Reihe. Emmerichs Film lebt von seinen Effekten, die überwältigend sind. Die Story selbst ist flach. Immerhin gibt es ein paar gut gezeichnete Figuren. Den fiesen Chief of Staff im Weißen Haus, den russischen Oligarchen, den farbigen Wissenschaftler und als Protag den geschiedenen Schriftsteller, der am Schluss zu seiner Frau zurückkehrt, als deren neuer Hubby von malmenden Zahnrädern zerquetscht wird. Oder war es eine andere Todesart? Es ging Schlag auf Schlag, die Todesfälle überlagerten sich.

Dezember kommt Avatar, den werden wir uns natürlich auch ansehen, wenn er denn in der Nähe gezeigt wird. District 9 wurde es nicht. Aber der kommt sicher irgendwann als DVD bei uns in den Supermarkt.

giovedì, novembre 12, 2009

Scientific American, September 2005

Mann, über vier Jahrgänge habe ich aufzuarbeiten. Nicht aufgeben, lol. Die Ausgaben sind zu interessant. Diese zum Beispiel hat mit „Crossroads for Planet Earth“ wieder die Umwelt im Blick. Wäre ich jünger, würde ich Umweltwissenschaftler. Das Gebiet wird immer interessanter. Alles hängt mit allem zusammen. Im vorletzten Spiegel gab es einen Bericht darüber, wie China seine seltenen Erden hortet, Mineralfundstätten in Afrika aufkauft und sich zunehmend Materialien für die Entwicklung seiner Produkte sichert. Es geht um Nachhaltigkeit.

Ungezügeltes Wachstum, wie zur Zeit in China üblich, wird an Grenzen stoßen. Ist es möglich, ohne Wachstum ein angemessenes Leben zu führen? Darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Der Artikel „Economy in a full World“ beschäftigt sich damit. Fehlendes Wachstum kann durch ständige Weiterentwicklung von Produkten kompensiert werden. Wachstum ist schädlich, wenn es Ökosysteme zerstört. Zum Beispiel, wenn mehr gefischt wird, als das Meer hergibt.

Andere Artikel beschäftigen sich mit dem Wachstum der Bevölkerung, ihrer Zusammensetzung, Chancen zur Eliminierung extremer Armut, die Sicherung der Artenvielfalt, mehr Profit mit weniger Kohlenstoff, das große Potenzial kleiner landwirtschaftlicher Betriebe in Entwicklungsländern, die weltweite Koordinierung nationaler Gesundheitsbehörden (ein zur Zeit aktuelles Thema), das Setzen von Prioritäten.

sabato, novembre 07, 2009

Fandom Observer 245

Im Editorial wird auf den Film "Moon", der im Januar nächsten Jahres anlaufen soll, lobend hingewiesen.

Fanzine-, Buch-, Film-, TV-Besprechungen sowie ein Con-Kalender halten uns auf dem laufenden.

venerdì, novembre 06, 2009

Albedo 37

Die Editoren des irischen SF-Magazins müssen ein Guinness zuviel hinter die Binde gekippt haben, denn die Autorennamen auf der Titelseite stimmen nur zum Teil mit denen der Geschichten überein. So dachte ich: Haubold, nicht schon wieder. Er kam auch nicht vor.

Die Story von Robert Reed, einem SF-Vielschreiber, dessen Output schon mal einen Hugo eingeheimst hatte, ist sicher nicht seine beste. Auch nicht die beste Story dieser Ausgabe.

Ich fand „Offline“ von Gustavo Bondoni gut. Bondoni lebt und schreibt in Argentinien. So wie Haubold als deutscher Vertreter in der vorhergehenden Ausgabe seine preisgekrönte Story hat unterbringen können, so konnte Bondoni in „Offline“ schildern, wie sich die Protag einen Chip aus dem Handgelenk reißt, damit aus der Netzanbindung herauslöst und von jeglicher Überwachung befreit und ohne Serviceleistungen des Staates alleingelassen doch befreit durch ein neues Leben taumelt. Das als eine von einem Weißen geschwängerte Frau, in einer afrikanischen, rassistisch antiweiß orientierten Umwelt. Setting und Handlung wurden zu einem explosiven Gemisch zusammengerührt.

Albedo scheint mir innovativ. Abgesehen von Stories ausländischer Autoren gibt es einen jährlichen mit 1000 Euro dotierten Story-Wettbewerb. Die Jungs gefallen mir. Ich sollte mal zum nächsten Con in Dublin antanzen.

domenica, novembre 01, 2009

Phantastisch 36, 4/2009

Interviews mit Patrick Rothfuss, Raymond Feist, Dan Wells, Dacre Stoker, Kathrin Lange. Die überlese ich mal. Ursula K. Le Guin, die am einundzwanzigsten Oktober achtzig Jahre alt wurde, bringt wieder das Thema auf, dass einige Verlage, sogar Autoren, sich davor scheuen SF SF zu nennen und macht das an einem Interview der New York Times mit dem Herausgeber der Romane J.G. Ballards fest, der dessen Romane als etwas anderes als Science Fiction ansieht.

Unter den Nachrufen gibt es den auf Charles N. Brown, den Herausgeber des SF-Nachrichtenmagazins „Locus“, das im Laufe der Zeit 29 Hugos bekommen hat. Ich hatte es auch einmal abonniert, nur hatte mich der Inhalt, u.a. ein Haufen von Buchbesprechungen, auf die Dauer gelangweilt.

Interessant war Horst Ilmers Artikel „Abschied von der Gutenberg-Galaxis?“, in dem es um die Urheberrechte von Autoren geht und um Googles Aktion, eine digitale Universalbibliothek zu erstellen. Ich bin gespannt, wie sich das auf unser Leseverhalten auswirken wird. Ich lese am liebsten auf Papier gedrucktes. Vielleicht werden jedoch in naher Zukunft Patienten mit Kindles im Wartezimmer eines Arztes zu sehen sein. Aber bei den Alten unseres Dorfes, die vielleicht einmal im Leben ein Buch in die Hand nehmen, ein Ding der Unmöglichkeit.

Jochen Adam schreibt über eine Buchreihe bei Heyne, die sich Vampiren, Werwölfen u.ä. widmet.

Es gibt einen Beitrag von Christian Endres über die Comic-Reihe Usagi Yojimbo.

Achim Schnurrer bringt unter „Klassiker der phantastischen Literatur“ den zweiten Teil des Porträts von Jean Paul.

Max Pechmann berichtet über SF-Filme, die sich an den Polen der Erde abspielten. She, Das Ding, Antarctic Journals, The last Winter, 30 Days of Night, Panik in New York, Doc Savage – der Mann aus Bronze.

Zum Schluss gibts noch einen Beitrag über den Waldgut Verlag. Darüber hinaus enthält die Ausgabe einige SF-Stories. Für den interessierten SF-Liebhaber ist sicher etwas dabei.