sabato, gennaio 31, 2009


Café Lehmitz,

Schmierige Stehbierhalle. In der letzten Ausgabe gibt es eine Notiz űber eine Ausstellung des schwedischen Fotografen Anders Petersen, der immer wieder Trinker, Penner, Transvestiten, Zuhälter und Nutten fotografierte, die dort ihre őkologische Nische hatten.

Ich war da auch mal versackt, zu Star Club – Zeiten. Es war ein Freitag. Während ich sonst jeden Tag jeden Morgen gegen drei Uhr vom Star Club aufbrach, bevor dort die Stűhle hochgestellt wurden, um mit der Linie 14 nach Hause zu fahren, trudelte ich mit einer Friseuse erst in den Blauen Peter, und als die dichtmachten, ins Café Lehmitz. Uriges Volk. Es gab eine Musikbox. Ein glasäugiger Nazi spielte den Badenweiler und streckte die Hand zum Hitlergruβ. Der Wirt holte einen Baseballschläger hervor und knallte ihn auf den Tresen. Vor ihm hing einer Reihe leerer Flaschen, denen er mit einem Lőffel Melodien entlockte. Ein Zuhälter wollte seine Nutte gegen meine Friseuse tauschen, die mich fragte, ob ich etwas gegen blaue Adern auf Titten hätte und mich bat, sie nach unten zur Toilette zu begleiten und dort Wache zu schieben.

Währenddessen saβ meine Mutter aufrecht im Bett, weil ich noch immer nicht nach Haus gekommen war.

martedì, gennaio 27, 2009

Phantastisch 32, Neues aus anderen Welten

Zuerst die Nachrufe, aus denen ich ersehe, daβ Thomas M. Disch sich das Leben genommen hat. Der Ausflug in fremde Welten, die er als SF-Autor unternommen hatte, konnte ihn nicht aus der irdischen Depression erlősen.
Neue Hőrbűcher werden vorgestellt, desweiteren Sekundärliteratur und SF u. Fantasy in den Medien.
In der Spalte ‚Phantastisch Leben’ fragt sich Johannes Rűsler, warum Pseudonyme benutzt werden. Alan Dean Foster wird interviewt. Der wird eigentlich immer irgendwo befragt.
Christian Endres bringt etwas űber Ray Bradbury anlässlich dessen achtundachtzigsten Geburtstages.
Es gibt Interviews mit Ulrich Magin, Jonathan Barnes, Patrick J. Grieser, David Moody. Olaf Funke schreibt űber das Comic ‚Storm’. Hermann Ibendorf Rosenhof bringt einen Artikel űber Buchautogramme. Bartholomäus Figatowski beschreibt Phantastische Kalender 2009 und Achim Schnurrer porträtiert den Klassiker der phantastischen Literatur L. Frank Baum.
Zum Schluss gibt es einen Bericht űber Horrorfilme aus Thailand von Max Pechmann.

Wieder eine dichte Ausgabe, die fűr Freunde phantastischer Literatur ein Genuss ist.

domenica, gennaio 25, 2009

Creature with the atomic Brain (1955)

Curt Siodmak schrieb das Drehbuch zu diesem Film. Er war ebenfalls Autor von ‚Donovan’s Brain’, einem Roman, der ebenfalls verfilmt wurde.

Hier nun geht es um einen Ex-Nazi Wissenschaftler. Tote, werden von ihm so präpariert, dass ihre radioaktiven Gehirne Kommandos entgegennehmen, mit denen sie ferngesteuert werden, um Morde fűr einen Gangster auszufűhren. Trickreich wird ein Polizeidetektiv, der die Untersuchung leitet, ausser Gefecht gesetzt und der Kohorte von Kadavern hinzugefűgt, die in einem radioaktiv verseuchten Trakt liegen. Ein Polizeiwissenschaftler kommt hinter das diabolische System und erwirkt, dass Flugzeuge aufsteigen, um die Quelle der Radioaktivität ausfindig zu machen. Die beiden Verbrecher setzen die ferngesteuerten Zombies in Bewegung und lősen spektakuläre Katastrophen in Gang, um weitere Flűge zu verhindern. Erst zum Schluss gelingt es der Polizei das Labor ausfindig zu machen und zu zerstőren.

venerdì, gennaio 23, 2009

Fantasy & Science Fiction, January 2009

Das Magazin enthielt einmal mehr Science Fiction, nun dominiert Fantasy. An dem Genre stőrt mich, dass Geschichten oft ein open end haben. Albert E. Cowdreys ‚Seafarer’s Blood’ ist trotzdem gut: Eric hat des Nachts diesen eigenartigen Traum, in dem er sich im Kampf findet, den Wikinger mit anbrandenden Hunnenhorden austragen. Fűr seine Frau Kris ist Eric ein Looser, der in einem schäbigen Restaurant kellnert. Er hatte sie gegen den Widerstand seiner Mutter geheiratet, weil sie die einzige Frau gewesen war, die ihn ins Bett gelassen hatte und dann war da noch die Lüge der Mutter gewesen, dass sein Vater ein gutsituierter Geschäftsmann gewesen sei, wo dieser doch nur ein norwegischer Matrose war, der wieder abdampfte, nachdem er sie geschwängert hatte.

Im letzten Traum rettete Erich als Wikinger deren Burg vor dem Ansturm der Hunnen. Im Zuge dieser Aktion fand er heraus, dass der Wikingerhäuptling sein Vorfahre war. Die Geschichte endet damit, dass dieser im Kampf stirbt, Eric aus seinem Traum zurűckkehrt und nicht mehr in seinen Kőrper zurückkehren kann. Eine heftige Schlacht zwischen ihm und seinem Vorfahren, der sich des Körpers bemächtigt hatte, entbrennt. Zurűck zum offenen Ausgang der Story. Später wird seine Frau merken, mit wem sie es zu tun hat.

martedì, gennaio 20, 2009

Voyage to the Planet of prehistoric Women (1968)

Der Film ist dappig. Zwei Astronauten fliegen mit einer Rakete, die ‚Marsship’ heißt, zur Venus. Unter getragener Musik beim Nachtanken auf der Raumstation, unter Engelsmusik auf der Venus, gehen die beiden Männer mit ihrem Roboter John auf dem Planeten zur Erkundung aus. Dann bricht der Funkkontakt ab. Drei weitere Astronauten fliegen mit einer zweiten Rakete los, um nach ihnen auf der Venus zu suchen. Der Robot gleicht Robby, dem netten Roboter aus `Forbidden Planet`, dem mit der Antenne auf dem Kopf. Er schafft es, eine fliegende Echse abzuschiessen, die von den Ureinwohnern als Gott verehrt wird. Es gibt Ärger. Die vorgeschichtlichen Frauen, wie aus dem Filmtitel hervorgeht, sehen aus, als seien sie Hollywoodsternchen, was sie auch sind J. Sie unterhalten sich telepatisch und besitzen die Fähigkeit, das Wetter der Venus zu beeinflussen. So haben die ersten Astronauten mit Vulkanausbrűchen, heftigen Unwettern zu kämpfen, die dazu fűhren, dass Robot John in der Lava versackt. Der Film ist auch deswegen einer der langweiligsten, weil es keine Begegnung der Menschen mit den vorsinflutlichen Schőnheiten gibt.
Am Ende werden die beiden Astronauten von der Rettungsmannschaft eingesammelt, die Rakete schiesst zurűck in den Weltraum und die Frauen sind enttäuscht, dass die Echse, die sie anbeteten, das nicht verhindert hat. Dann sehen sie den in der Lava versteinerten Roboter und beten diesen an.

venerdì, gennaio 16, 2009

Battle of the Worlds (1961)

Die meisten der alten SF-Filme haben hölzern wirkende Figuren, die so nűchtern, sachlich und ohne Persönlichkeit sind, dass sie wie Roboter wirken. In diesem Film haben wir in dem Professor Benson jemanden, der als knurriger Übervater die Szene und auch die Mannschaft der Astonomischen Station beherrscht, wie das Foto zeigt.

Auf dieser Astonomischen Station auf Bucolic Island wird ein Himmelskörper entdeckt, der sich der Erde nähert. Professor Benson geht davon aus, dass sich der groβe Planetoid an der Erde vorbei bewegen wird. Es überrascht ihn daher, als dieser auf eine Umlaufbahn um die Erde schwenkt. Observationsraketen steigen von der Erde auf, die bei ihrem Anflug von UFOs zerstört werden. Der Planetoid nähert sich immer mehr der Erde und löst heftige Wetterkatastrophen aus. Es gelingt der Mannschaft der Station, bei einem weiteren Angriff die UFOs durch Funksignale zur Rűckkehr zu bewegen und ein bemanntes Schiff steigt von der Erde auf, den Planetoiden zu erkunden. Der Professor lässt sich nicht überreden mit zurűckzukommen, nachdem die Mannschaft entdeckt hat, dass die Aliens seit langem tot sind, und der Planetoid seine Manöver automatisch durchfűhrt. So wird dieser mit dem Professor durch Raketen zerstőrt und damit ist die Gefahr von der Erde abgewendet.

martedì, gennaio 13, 2009

Albedo 35, Ireland’s Magazine of Science Fiction, Fantasy and Horror

Magazine dieser Art haben ihren Charme, auch wegen der Geschichten, die gut sind, obwohl sie nicht ihren Eingang in Magazine ‚Asimov’s’ gefunden haben.

‚On the Rock’ von Colin Harvey ist eine davon. Harvey zeigt, wie sich eine Geschichte entwickeln läßt. Er beschreibt aus der punktuellen Gegenwart und erst mit Verlaufe der Story erhält man alle Informationen, um die Handlung zu verstehen. Die Menschen der Welt, auf die Maertens, der Abgesandte eines Planeten, dessen Menschen sich von der Erde losgesagt haben, geschickt worden war, lebt in Disharmonie mit den Ureinwohnern, die sich im Meer aufhalten, das fűnfundneunzig Prozent der Planetenoberfläche bedeckt. Wie sich herausstellt, soll Maertens Verbűndete fűr den Fall suchen, dass Erdbewohner, die sich genetisch optimiert haben, versuchen, in andere Sonnensysteme einzudringen.

Maertens, in der Retorte entstanden und ausersehen, von einem Sonnensystem zum anderen zu reisen, verliebt sich eine Frau und wird von deren Verwandten auf das Meer mitgenommen, um Informationen űber die Ur-Einwohner sammeln zu kőnnen. Seine Gegenwart lőst den Krieg zwischen ihnen und den Menschen aus und Maertens bleibt auf dem Planeten, um mit Hilfe der Technologie seines Raumschiffes den menschlichen Bewohnen des Planeten zur Seite zu stehen.

venerdì, gennaio 09, 2009

The Brain that wouldn’t die (1962)

Dr. Bill Cortner ist ein Transplantations Freak. Ihm gelingt es, einen Toten auf dem Operationstisch wieder ins Leben zurűckzubringen. Sein kűnftiger Schwiegervater, der ihm zur Seite steht, ist verblűfft, rät Cortner jedoch, seine Finger davon zu lassen, Gott spielen zu wollen.

Es wird dann interessant, als Seine Verlobte Jan bei einem Autounfall der Kopf abgerissen wird während ihr Kőrper verbrennt. Cortner wickelt den Kopf in ein Tuch und hastet zu seinem Labor. Das Gehirn wird wiederbelebt, ernährt sich von einer Lősung. So sieht der Kopf der Verlobten, was im Labor vor sich geht.

Cortner strebt danach, seiner Verlobten wieder einen Kőrper zu verschaffen und taucht in die Halbwelt, um nach einem Opfer zu suchen. Jan, der Kopf findet heraus, dass er mit einem Monster, das hinter dem Labor in einem Verschlag festgehalten wird, telepathisch kommunizieren kann. Dieses Monster wurden aus Kőrperfragmenten zusammengeschustert und sieht ensprechend aus.

Am Schluss, als Cortners Opfer bewusstlos auf dem Operationstisch liegt, um von ihrem Kőrper befreit zu werden, gelingt es Jan, das Monster ausbrechen zu lassen. Die auf dem OP-Tisch liegende Frau wird von dem Monster aus dem Labor gebracht, während Cortner und der Kopf in den Flammen aufgehen.

martedì, gennaio 06, 2009

The amazing transparent man (1960)

Der Gangster Joey Faust flűchtet aus dem Gefängnis. Ein Wagen wartet auf ihn und bringt ihn zum Landsitz des Majors Paul Kenner. Dort hat Doktor Peter Ulof eine Methode entwickelt, Lebewesen unsichtbar zu machen. Der Major heuert Faust an in der Absicht, diesen unsichtbar Banken ausrauben zu lassen, um bei Erfolg eine ganze Armee von Unsichtbaren aufzustellen. Er verschweigt, dass bei dem Vorgang eine radioaktive Strahlung freigesetzt wird, die den Kőrper des Unsichtbaren nachhaltig schädigt und dessen Lebensdauer auf weitere zwei Monate verkűrzt. Doktor Ulof wurde von dem Major erpresst, indem der seine Tochter gefangen hält.

Am Ende explodiert die Anlage, der Major stirbt, der Einbrecher wird bald tot sein, und der Doktor begräbt sein Experiment um mit seiner Tochter ein neues Leben anzufangen.

domenica, gennaio 04, 2009



Hier die Januar Story von mir, die ich bei Schreib-Lust eingereicht habe:

Auf dem Weg zum Bäcker

Von Klaus Eylmann

Mit einem Holterdipolter lief Hans die Treppe hinab. Seine Mutter und er wohnten im ersten Stock. Es hätte ebenso gut der zweite oder der vierte sein kőnnen, oder sogar der sechste; denn auβer seiner Mutter und ihm wohnten nur noch... da kam sie schon.
„Guten Tag Frau von Nebenan“, rief Hans und lief an der dűnnen Frau vorbei, die schwer atmend die Treppe hochstieg.
„Das ist der Herr von nebenan“, hatte seine Mutter ihm erklärt, als sie vor Monaten einem rundlichen und geműtlich aussehenden Mann im Hauseingang begegneten.
Und dies war seine Frau, wusste Hans. Obwohl Műller auf dem Tűrschild stand. Doch was sagten Schilder aus. Es gab sie űberall in Haus, und die Wohnungen standen leer.
„Guten Tag Hans,“ keuchte die Frau. Sie schien es schwer zu haben, es bis zum ersten Stock zu schaffen. Irma war ihre Tochter. Hans wusste nicht, ob ihm Irma oder ihr Fahrrad besser gefiel. Es war so anders. Irma aber auch. Das Fahrrad lief ohne Kette, oder war diese unsichtbar? Und Irma hatte Augen schwarz wie Kohlen, die nicht mitlachen konnten. Und nun sollte Hans beim Bäcker Brőtchen holen.
„Ich komm mit“, sagte Irma, als er sie im Hauseingang traf. Sie holten ihre Fahrräder und machten sich auf den Weg.
Hans drehte sich noch einmal um. Der Boden um das Haus, vor dem ein Laternenpfahl stand, glänzte unter der Nachmittagssonne. Ringsherum begegneten sich Leere und Horizont, unterbrochen von der Schlachterei im Osten, dem Geműseladen im Sűden, einem Milchgeschäft im Westen und dem Bäcker im Norden. Gebäude wie Pusteln auf geőlter Haut, waren mit bloβem Auge kaum zu erkennen, und Hans wusste, dass er eine halbe Stunde brauchen wűrde, bevor er Brőtchen in seinen Korb packen konnte.
Irma fuhr Kreise um ihn, ihre goldgelben Zőpfe wippten, ihr Mund lachte. Hans wusste, sie mochte ihn, doch war ihr Blick so leer wie die glasige Fläche unter ihnen.
Hans dachte an den Laternenpfahl vor dem Haus, den er jeden Abend hochkletterte, um in Herrn von Nebenans Wohnung zu sehen. Dann saβ die Familie an einem runden Tisch. Er dick, sie dűnn, Irma klein und sűβ. Und sie bewegten sich nicht. Doch was Hans faszinierte war der leuchtende Kasten auf dem Tisch. Jedesmal hatte Hans gehofft, er wűrde ihm sein Geheimnis verraten.
Er trat kräftig in die Pedalen. Irmas Fahrrad wurde langsamer. In dem Maβe, in dem es seine Geschwindigkeit verringerte, wurden Irmas schwarze Augen grőβer, bis sie das ganze Gesicht einnahmen. Hans erschrak. So hatte er das Mädchen noch nie gesehen. Und dann wurden Hals, Arme, Beine von der Schwärze erfasst. Tentakeln sprossen aus ihrem Kőrper, der in sich zusammenfiel, während ihr Fahrrad zur Seite kippte, bis nur noch ein schwarzer Kloβ, aus dem sich Fangarme wie Haare der Medusa umeinander schlangen, auf dem Boden pulsierte.
„Irma!“ Hans blieb ohne Antwort. Beherzt griff er nach ihr und legte sie in seinen Korb. Bis zum Bäcker war es nicht mehr weit. Hans stieg in die Pedalen und fuhr, so schnell es Kraft und Atem erlaubten, zum Bäcker hin. Der stand in seiner Backstube und schob Brote in dem angeheizten Ofen herum. Er sah aus wie der Schlachter, der wie der Geműsehändler, und dieser wie der Milchmann, und der Milchmann wie der Herr von Nebenan. Hans lief an dem Bäcker vorbei in dessen Wohnung hinein. Auf dem Wohnzimmertisch stand ein leuchtender Kasten, wie der des Herrn von Nebenan. Hans langte in seinen Korb und setzte Irma vor dem Kasten ab. Dann ging er in die Backstube und bestellte die Brőtchen. Nach einer Weile, in der flinke Hände den Teig zu Brőtchen formten, kam Irma mit wippenden Zőpfen in die Backstube. Sie lächelte Hans an. Nicht nur ihr Mund, auch ihre schwarzen Augen zeigten Leben. Oder spiegelte sich das Feuer des Backofens in ihnen?
Hans bedankte sich fűr die Brőtchen, packte sie in seinen Korb, reichte Irma die Hand und sie gingen in die unendliche Weite, von einem wolkenlosen Himmel bedeckt und einer rőtlichen Untergangssonne bestrahlt. Hans hob Irma auf den Gepäckträger seines Fahrrades und machte sich auf den Heimweg. Hin und wieder spűrte er, wie sich eine Tentakel um ihn wand, Irma sich an ihn drűckte und damit zwickte, und Hans fűhlte sich wohl dabei.


Fandom Observer 235, hat das Licht der Welt erblickt. Gewohnte Mischung aus Buch-, Film und Fanzinebesprechungen und mehr. Sehr aktuell und zu empfehlen.

Edgar Allan Poes
zweihundertster Geburtstag ist am 19. Januar. Die US-Post wird eine Briefmarke mit ihm herausbringen.

Terry Pratchet wurde in England zum Knight Bachelor ernannt.

R.I.P. _Forrest J Ackerman_ (1916-2008), long-time US sf fan, editor andagent who was uniquely famous for _being_ a fan and collector, died on4 December; he was 92. Forry received the first Hugo presented, as '#1Fan Personality' in 1953; coined and popularized (alas) the term 'sci-fi'from 1954; edited _Famous Monsters of Filmland_ for 25 years from 1958;and was lavishly supportive to generations of sf fans in both America andBritain.

Schon in meiner ersten SF-Phase war Forrest J. Ackerman eine Ikone.

Quelle: David Langfords Ansible

sabato, gennaio 03, 2009

Plan 9 from outer space.

Der Film kam 1959 heraus. Schon damals muss der Film einem komisch vorgekommen sein. Aber vielleicht auch nicht. Die Ausserirdischen, deren Mutterschiff um die Erde kreiste, sahen wie Menschen aus. Ihre Apparate sahen aus wie die der Erde, mit Zeigern die űber Skalen zitterten, mit Knőpfen, die gedreht werden mussten. Nun, sie hatten versucht mit den Autoritäten der Erde in Verbindung zu treten, wurden aber ignoriert, wie sie meinten. Daher flogen sie mit Untertassen auf die Erde und belebten einige Leichen in einem Friedhof. Sie hatten vor, eine Armee von Zombies aufzustellen, die auf Washington marschieren sollte, um Forderungen zu unterstűtzen, die Entwicklung von Waffen einzustellen. Sie befűrchteten, dass Menschen eine Waffe entwickeln kőnnten, die aus Sonnenstrahlen tődliche machen wűrde, und, das war der Hammer, damit das ganze Universum zerstőren kőnnte. Am Schluss gab es eine gewaltige Schlägerei, die Untertasse flog weg und ging in Flammen auf. Und damit war der Film aus. Was mit den beiden anderen Untertassen und dem Mutterschiff passierte, ist unbekannt.

giovedì, gennaio 01, 2009

Interzone 219, Dec 2008

Es lohnt sich, dieses britische SF-Magazin zu lesen. Zum einen fallen die Stories aus dem Rahmen, weil das Setting oft in Ländern stattfindet, in die ein Amerikaner nur als Tourist einfällt, die jedoch mit England historisch verwoben sind. Eine dieser guten Stories war „Everything that matters“ von Jeff Spock.

Auf einem Planeten, der zu fűnfundneunzig Prozent mit Wasser bedeckt ist, war ein Wepper Raumschiff abgestűrzt. Wepper besitzen eine derart forgeschrittene Technologie, dass alle mőglichen Nationen ihrer habhaftig werden wollen. Hier erőffnet sich eine Chance. Jesus Haitch wird von dem Industrie-Oligarchen Abunay beauftragt, nach dem Raumschiff zu tauchen. Haitch findet es, wird jedoch beim Auftauchen von einem Hai schwer verletzt. Seltsam, denn Haie wurden in dieser Zone noch gar nicht gesichtet. Zum Glűck gibt es Mőglichkeiten, die abgetrennte untere Hälfte seines Kőrpers notdűrftig zu regenerieren. Dies wird in Abunays Privatklinik vorgenommen. Abunay schickt Haitch ein zweites Mal hinunter und beauftragt ihn beim Raumschiff Signalbaken zu hinterlassen. Diese mussten die Haifische angelockt haben. Ausserdem war, als er in einem halben Stűck aus dem Meer gefischt wurde, festgestellt, dass sein Buoyancy Compensator (BC) mit dem Sekret einer Seeanemone bestrichen worden war. Dieses Sekret war ein weiteres Lockmittel fűr Haie.

Zum guten Ende: Abunay will sich das Raumschiff selber im Meer ansehen. Haitch bedeutet ihm vor dem Tauchen, ein Haifisch Abwehrmittel auf seinen BC zu streichen, in Wahrheit das Sekret der Seeanemone. Haitch entkommt den Haien, und Abunay wird zerlegt.


Frohes neues Jahr an alle.

Ich sah gerade 'The Last Man on Earth', den ersten Film von Richard Mathesons "I am the Legend" mit Vincent Price. Der Film hat seinen Charme. Erinnert mich an die Sendereihe von Anno Dunnemals im dritten Program des Nordwestdeutschen Fernsehens "Monster, Mumien, Mutationen".

Hier der Link, es lohnt sich :-) http://www.archive.org/details/the-last-man-on-earth