martedì, novembre 26, 2013

Roger Corman Filme


Zwischenbescheid 

Im Moment gibt es nicht viel zu melden. Nur dass es kalt ist, lol. Abends sehen wir uns Roger Corman Filme an. B-Movies. Am besten gefallen mir die alten Polizei-Autos. Beim gestrigen Film The last woman on earth war allerdings keines dabei. B-Movies finde ich stark. Mal sehen, was ich mir heute abend aussuche.

martedì, novembre 19, 2013

Assassination Market

The murderer takes it all. 

Schon mal was vom “assassination market” gehört? Der Begriff fiel mir gestern auf, als ich die Zeitschrift „Forbes“ online las. „Meet the ´Assassination Market´creator who´s crowdfunding murder with Bitcoins“. Ich googelte. Im Assassination Market wird darauf gewettet, welcher Politiker an welchem Tag ermordet wird. Der Einsatz wird mit Bitcoins gemacht. Den Pott erhält derjenige, der den Tag des Mordes mit seiner Wette getroffen hat. Der Mörder hat die besten Chancen. Bitcoins hinterlassen keine Spur, weil Transaktionen mit der virtuellen Währung online abgewickelt werden. Käme der Mörder davon? Erst kassiert er, dann brutzelt er auf dem elektrischen Stuhl, oder? 

Lt. Forbes gibt es Einsätze von 10 Bitcoins auf NSA chief Keith Alexander, 40 Bitcoins auf Barack Obama und 124.14 Bitcoins auf Ben Bernanke, dem Boss der Federal Reserve. 

Bitcoin ist diesen Monat bis auf 600 US-Dollar oder mehr gestiegen und der Trend nach oben ist noch nicht am Ende. Anscheinend sorgen Chinesen für den Anstieg.

 

sabato, novembre 16, 2013

Scientific American, Nov. 2013



Scientific American,  November 2013 

King of Beasts. Hier mache ich es kurz. Afrika besaß früher eine größere Vielfalt an großen Fleischfressern. Schließlich dezimierte sie der Wettbewerb mit Menschen. Der Schwund begann vor etwa 2 Millionen Jahren, als der Mensch anfing Fleisch zu essen. Belegt wurde diese These durch Ausgrabungen in Tanzania. 

Worlds with two Suns.  Von denen las man in SF-Romanen, sah hin und wieder einen Film, in dem ein Planet um zwei Sonnen kreist. Ein p-type Orbit. Der s-type Orbit hingegen ist der, in dem zwei Sonnen sich um ein Massezentrum bewegen, der Planet aber nur um eine der beiden Sonnen läuft. Multistar Systeme gelangen immer häufiger ins Blickfeld der Astronomen. Orbitale Perioden können einhundert Jahre oder nur ein paar Wochen betragen. In diesem Fall muss ein Planet beide Sterne umrunden, um auf einer stabilen Umlaufbahn zu bleiben. Um die 2000 solcher Systeme wurden entdeckt, dann auch Triple-Stern Systeme. Die Jahreszeiten auf Planeten, die um multiple Sonnen kreisen wechseln in einigen Wochen. Man nimmt an, dass es mehrere Millionen dieser Mehr-Stern-Systeme gibt. 

Why the Brain prefers Paper. Warum bevorzugt das Gehirn Papier? Nun, vom Hintern kann ich es mir vorstellen, lol? Aber scheint so zu sein. Schließlich haben die Leute es untersucht. Vergleich von Textstellen ist einfacher. Die Dicke von gelesenen und ungelesenen Seiten hinterlässt eine mentale Landkarte, die das Aufsuchen von gelesenen Stellen erleichtert. Papier reflektiert Licht, Bildschirme emittieren Licht und ermüden schneller die Augen. Trotz allem werde ich mir irgendwann einen Kindle zulegen.  

Hacking Drones.  Wahrscheinlich gut zu wissen, wie man es macht. Wenn die Dinger auf uns losgelassen werden, könnte es zu spät sein. In dem Artikel geht es natürlich darum das Hacken zu unterbinden. Für das Jahr 2020 rechnet man in den USA mit ca. 10000 unbemannten Flugkörpern. Den Amis geht jetzt schon die Muffe. Jamming ist das Blockieren von Signalen wie das des GPS oder das der Kontrolle. Spoofing ist, wenn das Signal durch ein gefälschtes ersetzt wird. Die Drone fliegt woanders hin und kommt nicht mehr zurück. Wird noch interessant. Vermutlich wird es im Internet bald Anleitungen darüber geben. 

The long Trail of Cancer Clues. Es ist ohnehin schon schwierig zu verfolgen, wie Krebs entsteht. Die Autoren meinen: Das ist ja noch gar nichts. Es ist noch schwieriger. Nicht nur, dass Buchstaben in der DNA ausgetauscht, hinzugefügt oder entfernt werden, sondern Kennzeichen können Gene an und ausknipsen. Oder die Gene falten sich anders als vorgesehen. Und so geht es weiter. Ich erspare mir alles andere. Das aufzudröseln wird noch einen Haufen Zeit in Anspruch nehmen. 

How should we think about privacy? Der Autor ist gut. Einige seiner Ideen sind nicht mal mir in den Sinn gekommen, lol. So meint er, technologisch versierte Menschen legen Wert auf Offenheit im Cyberspace. Dann jedoch tun sie alles, ihre Mails so zu verschlüsseln, dass sie kein anderer lesen kann. Heutige Techies sind freundliche Wesen, die ihre Imperien später vielleicht verbitterten Alten überlassen oder ignoranten Personen, die Technologie zum Nachteil der Menschen verwenden. Kann was dran sein oder? Man weiß nicht, wofür Facebook und Konsorten spät einmal missbraucht werden. 

Was ist mit Big Data? Wenn die so viel hergeben, dass der Mensch gläsern wird, dann kann er in seinen Handlungen manipuliert werden. LBS, location based services sind bei Apple bereits so eingestellt, dass sie ein Handy in einer Genauigkeit von 30 cm aufspüren können. Tja, 3 Sensoren in einem Geschäft und du bekommst Reklame für die neuesten Produkte auf dein Telefon. Nun stellen wir uns mal vor, dass Apparate aus Deinem Gehirn herauslesen können, was du vor hast, bevor es in dein Bewußtsein dringt. Könnte ein  Grund sein, dich zu manipulieren, bevor die Handlung ausgeführt wird. Da kommt so etwas wie Minority Report ins Spiel.  Unter Plague of Incompetence bringt der Autor das Beispiel aus der Finanzwelt, in der sogenannte Rocket Scientists Finanzdaten auswerten, um für Finanzhäuser mehr Profit herauszuholen. Das geht nur gut bis zu einem Punkt, dann geht es in den Ruin, wie wir bei den Lehman Brothers gesehen haben.

Das gleiche wird anderen Datensammlern ebenfalls passieren. Wir können uns auf etwas gefasst machen.


giovedì, novembre 07, 2013

Scientific American October 2013



Scientific American, October 2013 

„An Ear to the Big Bang“. Es geht darum, dass wir mit unseren Teleskopen nicht so weit gucken können, wie der Big Bang entfernt ist. Schon deshalb, weil in den ersten paar hunderttausend Jahren nach der Entstehung des Universums, Photonen in einer lichtschluckenden Suppe von Partikeln untertauchten.

Mit Gravitationswellen-Detektoren versucht man näher an den Big Bang heranzukommen. Und das seit geraumer Zeit; denn über LIGO Laser Inferometry Gravitational Wave Observatory hatte ich mit „Wellenjäger“ vor Jahren schon eine Story verfasst. Der Apparat kostete 570 Millionen Dollar.Und noch immer jagen Wissenschaftler Gravitations wellen. Nur können sie die Gravitationswellen nicht herausfiltern, da andere Störungen in die Quere kommen. Es kommt ein Zug vorbei, oder irgendwo gibt es Erdbeben. Die Millionen wurden in den Sand gesetzt. Es gibt zwei andere Pläne.  

1.   3 Satelliten in Equidistanz um die Sonne kreisen zu lassen. Sie sollen sich gegenseitig mit Lasern beschießen und eventuelle Abweichungen messen. Die Seiten dieses Dreiecks sind 5 Millionen Kilometer lang. Schöner Plan, nur zu teuer. Das Geld der NASA wurde für das James Webb Space Telescope aufgebraucht.

2.   Es wird ein Atom Inferometer entwickelt. 2 Satelliten, 1000 km voneinander entfernt, kreisen um die Sonne und messen Atomwolken mit Lasern. Ist auf jeden Fall preiswerter. 

So, was meint man herausfinden zu können? Fundamentale Physik. Wie sah das Universum aus bei einer 10 hoch 13 fachen Energie-Skala. 

„Long live the Humans“. Woran liegt es, dass Menschen viel länger leben als Schimpansen, unsere Vettern? Klingt vernünftig, wenn man sagt: Hygiene, medizinische Versorgung, gesundes Essen seien die Ursachen. Doch der Trend der Lebensverlängerung zeichnete sich noch früher ab. Etwas verzwackt. Es geht darum, dass Menschen auch Fleischfresser waren. Fleisch zu essen, ist ja nicht gesund. Doch half gerade das, den Menschen die nötigen Abwehrkräfte gegen alle möglichen Krankheiten zu verleihen. Insofern war Fleisch nützlich und ist nun schädlich. 

„Crossroads of Invention“. Früher war es einfacher, etwas zu erfinden. Edison hat so vor sich hingepütschert. Dann gab es die großen Labors, wo Erfindungen entstanden. Heutzutage wollen Unternehmen für Stätten dieser Art nicht mehr viel Geld ausgeben und es wird empfohlen, sich mit anderen kurzzuschließen, um so auf die richtige Idee zu kommen. Ist ja etwas dran. Das Internet ist als Medium dazu hervorragend geeignet. Nur es gibt noch kein optimales Vorgehen dafür.  

„The polyglott Patent Boom“. Es geht um China und dessen Patente. Die meisten dieser Patente, 67 Prozent, wurden 2010 multinationalen Unternehmen zugeordnet. 

„Innovation Scorecard“. Wie stehen die Länder da, was Innovationen betrifft. Die Schweiz steht ganz oben. Deutschland ziemlich weit oben, aber hinter Schweden, Holland, UK, US, Hong Kong, Singapur, Dänemark, Irland, Kanada, Luxemburg, Israel und Island. Und die afrikanischen und arabischen Länder hängen ganz hinten am Global Innovation Index. 

„Why can´t Mexico make Science Pay off?” Tja, warum? Die Unternehmen interessieren sich nicht dafür. So bleibt alles beim alten und frustrierte Forscher wandern ab. 

„Help for the Child with Autism“. Es gab schon einige Artikel über Autismus in diesem Magazin. Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass die Gehirne autistischer Personen deformiert sind. Hier jedoch ist nichts darüber zu lesen. Eine falsche Verdrahtung besteht jedoch, denke ich.

Autistische Kinder haben keine soziale Interaktion mit anderen, konzentrieren sich den ganzen Tag auf etwas, wie zum Beispiel das Aneinanderreihen von Bauklötzen. Man versucht so früh wie möglich mit Verhaltenstraining anzusetzen und untersucht das Hormon Oxytocin auf seine Wirksamkeit, um Autismus in Grenzen zu halten.  

„The Data-driven Society“. Hier geht es wieder um „Big Data“. Jeder von uns hinterlässt eine Data-Spur aus der man alles Mögliche und Unmögliche herauslesen kann. Wer geht mit wem, wer verlässt wen, wer übernimmt sich finanziell, wer wechselt den Arzt, bei welchem Arzt wird am meisten gewechselt, wer geht wie viele Kilometer am Tag, wer isst gesund, wer ist gesund (lol), wie viel verdient einer, wie viel Kredit hat er aufgenommen, welche Bildung, wer ist schwanger. Und so geht es weiter und so fort. Wäre doch Stoff für eine SF-Story. 

„How to build a Robot Octopus“. Daran versuchen sich Italiener. Damit haben sie für die nächsten zwanzig Jahre genug zu tun. Ein Oktopus kann seine flexiblen Arme um das Doppelte strecken, besitzt Saugnäpfe, wechselt seine Farbe, spritzt Tinte, er geht, er schwimmt, verarbeitet die wahrgenommenen Daten aus der Umgebung. Ich sage mal, mehr als zwanzig Jahre, lol. 

„Russia’s New Empire: Nuclear Power“. Ist Ansichtssache. Russland setzt auf Atomkraft, Deutschland auf grüne Energie, wobei Atomkraft eigentlich auch grün ist, so lange sie nicht zur Hölle wird. Sicherer ist Deutschland mit seiner Vorgehensweise auf jeden Fall. In diesem Artikel werden die russischen Kraftwerkstypen besprochen. Die werden in der dritten Welt angeboten und zum Teil bestellt. Doch auch Finnland und die Türkei haben russische Meiler gekauft. In Russland werden jährlich die neuesten Entwicklungen auf einer Messe ausgestellt. Zu ihnen gehört auch der Schnelle Brüter. Nicht mehr neu und von vielen Ländern abgelehnt, da er für Waffen nutzbares Plutonium erzeugt. Auf der anderen Seite wird das Uran wieder verwendet und braucht nicht aufbereitet oder gelagert zu werden.

Es werden Minikraftwerke entwickelt, die auf der Leichtwassertechnik basieren. Es sind Weiterentwicklungen der Reaktoren, die auf U-Booten und Eisbrechern Energie lieferten.   Einige sollen schwimmfähig sein und damit in schwer zugängliche Gebiete transportiert werden können.

 

Die Probepackung

Meine neueste Story. Hier ist sie.


Die Probepackung
Stampfen der Maschinen turnt an, ein Joint auch. Und der Wecker? Jim sprang aus dem Bett, massierte seinen Kopf mit beiden Händen und schlurfte zum Waschbecken. Das auf und ab der Kolben war die Musik in seiner engen Kabine neben dem Maschinenraum.

Seine Kollegin wartete in der Bar auf ihn. Er gab ihr einen Kuss auf die Wange und übernahm den Dienst. Mit weißem Dinnerjacket und schwarzer Fliege sah er wie der Barman aus, der er war. Jim jobte auf dem Kreuzfahrtschiff „Queen of Kingston Town“. Anstatt Reggae gab es Ärzte, die sich eine gesponserte Kreuzfahrt leisteten.

Noch einen bitte!“, orderte einer von ihnen am Tresen. Die Frau daneben gehörte zu dem dritten Gast, Joe Markham, Marketing Manager von Glixo. Um die zwanzig Jahre jünger als ihr Mann. Blond, attraktiv, eine Diva. Top, knielange eng anliegende Hose mit Leopardenmuster und High Heels von Jimmy Choo. Ihr Mann sah normal aus, fand Jim. Aber das waren die schlimmsten. Jim, drehte sich im Halbschlaf zu den Flaschen, betrachtete sich im Spiegel und drohte mit dem Finger „Du Schlimmer, du.“ Er kicherte und mixte dem Arzt einen Apricot Cooler.

Das wird ein Blockbuster. Jim.“ Markham zog eine Schachtel hervor und winkte den Barman zu sich heran. „Inoffizielle Probepackung. Sollte nicht darüber sprechen. Das Medikament befindet sich noch im klinischen Test. Aber die Pille wirkt.“

Stimmt Schnucki. Ich sehe alles viel klarer in meinem Kopf.“ Die Frau lächelte unschuldig.

Was redest du?“, fragte Markham irritiert.

Ich kann das erklären.“ Der Arzt schlürfte an seinem Drink, setzte das Glas ab. „Die Tablette, die Sie mir gaben, habe ich Ihrer Frau zugesteckt. Sie hatte sie nötiger als ich.“ Er wandte sich Jim zu.

Braincer ist ein Life-Style Medikament, ein Brain Enhancer. Verbessert und beschleunigt Denk-Prozesse.“ Markham erblasste. „Eine intelligente Frau, das fehlt mir gerade noch“, entfuhr es ihm.

Wollte ich dies, hätte ich mich selbst drum gekümmert.“

Markham öffnete die Schachtel und drückte eine Tablette aus dem Blister. „Jim, Sie studieren doch? Ich gebe Ihnen eine. Damit kommen Sie garantiert durch alle Prüfungen. Sie können sie zerkauen oder in Wasser auflösen und machen Sie mir den gleichen Drink wie für Doktor Kraut. Oder wie war Ihr Name?“, wandte sich Markham an den Arzt. „Sie sind doch Deutscher, nicht wahr?“

Jim legte die Tablette unter die Zunge, drehte sich um, mixte und ließ die Tablette ins Glas fallen, sah, wie sie sich auflöste. Na denn, dachte er, als er beobachtete, wie Markham das Getränk hinunterstürzte.

Da geht er mit seiner Vorzeigefrau“, spottete der Arzt, nachdem das Paar die Bar verlassen hatte. „Sie schlafen nicht mal miteinander“.

Woher wissen Sie das?“ Jim legte die Gläser in die Spüle.

Getrennte Kabinen.“ Der Arzt erhob sich. „Junger Mann, sie haben sich keinen Gefallen damit getan, die Pille anzunehmen.“ Jim verzog das Gesicht und zuckte mit den Schultern.

Am Abend bekam er Besuch.

Nett hast du es hier. Übrigens heiße ich Elaine, und ich fühle mich so, ich weiß nicht wie.“ Der Maschinenlärm schien Markhams Frau nicht zu stören. Wie zwei Automaten zogen sie sich aus. Ihre Körper bewegten sich im Rhythmus der stampfenden Kolben.

Am Abend darauf kam Markham.

Nett hast du es hier. Übrigens heiße ich Robert, und ich fühle mich so, ich weiß nicht wie.“ Der Maschinenlärm schien Markham nicht zu stören. Wie zwei Automaten zogen sie sich aus. Ihre Körper bewegten sich im Rhythmus der stampfenden Kolben.

Am nächsten Abend kamen beide. Wie drei Automaten zogen sie sich aus und erschraken.

Huch, Robert, wie siehst du denn aus!“, kreischte Elaine.

Elaine, deine Haut ist schuppig.“

´Holy Shit!´ Jim fror. ´Ich habe zu viel geraucht!´

Auf Elaines und Markhams Haut bildeten sich Muster, hervorgehoben und ziseliert, bläulich grün und feucht unter dem Licht der Leuchtstofflampe. Markham sah an sich hinab.

Wo kommt das her? Das war doch vorhin noch nicht da!“

Elaine ließ sich in einen Sessel fallen und stützte ihren Kopf in beide Hände. Jim stellte sich vor sie und babbelte: „Ist es wahr und eure Haut wird schuppig? Ich dachte es sei mein Joint.“ Er strich mit einem Finger über Elaines Schulter und hielt ihn gegen das Licht. „Und dann dieser Schleim.“ Er langte nach seinen Kleidern, zog ein Handy hervor. „Ich rufe den Schiffsarzt an.“

Sie sahen sich an. Niemand sagte etwas. Das Stampfen der Maschinen rammte die Stille in tausend Stücke. Es klopfte.

Seltsam.“ Der Bordarzt, ein junger Mann in Jeans, Segelschuhen und einem lose getragenen Hemd ging um Markham und Elaine herum, wandte sich an Jim und zeigte auf Elaines Hals. „Hier sehen Sie mal: Kiemen.“

Was geht hier vor?“, brüllte Markham. „Wir werden Fische?“

Müssen die Tabletten sein“, meinte Jim und zog sich an. „Robert, ich habe meine in Ihrem Apricot Cooler aufgelöst.“

Um Himmelswillen!“, schrie Markham. „Der Test ist doch noch gar nicht abgeschlossen!“

Jim erzählte dem Bordarzt von der Probepackung.

Sie kommen besser in meine Krankenstation“, empfahl der Markham und dessen Frau. „Ich werden den Kapitän bitten, den nächsten Hafen anzulaufen. Helfen Sie mir“, wandte er sich an Markham, „Ihre Frau aus dem Sessel zu bekommen, und nehmen Sie Ihre Kleidungsstücke mit. Und Jim. Reichen Sie mir bitte ein Handtuch. Schuppenhaut ist sehr empfindlich.“

Jim schloss die Tür hinter ihnen. „Ich kenne so etwas vom Angeln“, hörte er noch. Er drehte sich einen Joint, legte sich hin, ließ sich von dem Sound der Maschine überfluten und döste.

Es war eine wunderbare Nacht. Das Schiff pflügte durch die Wellen, die das kalte Licht des Mondes und der Sterne reflektierten. Die Maschinen sangen ihr Lied. Jim lag in seiner kleinen Kabine und träumte.

Am nächsten Morgen blieb eine Anzahl Ärzte dem Speisesaal fern. Im Bordbuch des Kapitäns war später zu lesen, dass am frühen Vormittag Türen vereinzelter Kabinen aufgerissen wurden und fischähnliche Geschöpfe nach Luft ringend über die Korridore und Treppen aufs Deck liefen und über die Reeling sprangen.

Einige Tage danach konnte das Unternehmen Glixo nicht mehr verheimlichen, dass die Hälfte der Personen, die sich dem klinischen Test unterzogen hatten, im nächsten Fluss ausgesetzt worden waren. Anwälte bereiten eine Schadenersatzklage vor. Dass diese zum Erfolg führt, wird von führenden Juristen bezweifelt.












domenica, novembre 03, 2013

Fandom Observer 293



Erwähnenswert ist ein eBookmagazin, von dem erzählt wird. Xtme, von Myra Çakan herausgegeben, kann nur mit Kindle gelesen werden. Interessante Idee, auch die, eine Ausgabe alternierend mit SF und dann mit Phantasie herauszubringen.

Es gibt etwas über den 50. Geburtstag Dr. Whos. Schon seltsam. Zum Anfang sah er viel älter aus, ich habe ein paar DVDs, die das bezeugen. Nun ja, Timelords. Es soll eine Jubileumssendung geben. Die wird es sicher auch irgendwann auf DVD geben. Ich bin mit den Dr. Whos ohnehin schon im Rückstand.

Weiterhin gibt es wie üblich Buch- und Filmbesprechungen.

sabato, novembre 02, 2013

Imelda Marcos



Yayyyy Imelda!

Kennt jemand noch Imelda Marcos? Die mit den 3000 Paar Schuhen. Ich dachte es seien 700 Paar gewesen, musste mich durch die „Business Week“, aus der auch das Foto stammt, eines besseren belehren lassen.

Nun hat sie als 84 jährige ein Wahnsinnsprojekt, für das sie Geld sammelt. Sie will die Atomkernverschmelzung vorantreiben. Daran haben sich ja schon andere ihre Zähne ausgebissen. Sie meint jedoch, mit Deuterium, das bei den Philippinen im Überfluss in den Tiefen des Meeres vorkommt, ließe sich für Milliarden und aber Milliarden Dollars mittels Fusionsreaktoren Energie gewinnen. Wer ihr das wohl erzählt hat? Doch sie hat die Power, wer sollte es denn schaffen, wenn nicht sie?

Yayyyy. Ein Fan.