sabato, gennaio 27, 2007

Heute brachte unsere Zeitung ‘Il Resto del Carlino’

einen seitenlangen Artikel über Second Life. Neben bekannten Tatsachen kam heraus, dass drei Prozent der Second Life Community Italiener sind. Wenig. Liegt wohl daran, dass die meisten von ihnen kein English sprechen. Parioli, wo sich angeblich die Italiener treffen, ist menschenleer. In deren Nachtclub tanzt keine Maus. Da lobe ich mir meinen marihuanageschwängerten Reggae Club.
Um die 46 Millionen Menschen besitzen in den U.S.A. keine Krankenversicherung. Logischerweise führt das zu Verwerfungen. Die ersten beiden Jahre, in denen ich in den U.S.A. arbeitete, mogelte ich mich mit einer Reisekrankenversicherung durch. Schon zu Anfang wurde mir klar, dass in dem Gesundheitssystem der Wurm war.
Ich sah, wie Leute Abstriche machen mussten. "Ich schreibe Ihnen lieber die billigeren Tabletten auf." Medikamente sind teuer, Gerätemedizin auch.
Später versicherte ich mich in den U.S.A., durfte nur Ärzte aufsuchen, die mit der Versicherungsgesellschaft assoziiert waren. Co-Payment, Eigenleistung 20 – 30 Dollar pro Arztbesuch. Ein Spezialist ließ sich eine Erstuntersuchung 130 Dollar kosten. Und das ist zehn Jahre her. Für Medikamente gab es eine Obergrenze. War die überschritten, wurde es teuer.
Eine staatliche Krankenversicherung existiert. Medicare für Pensionierte. Dann Medicaid für die Armen. Alle anderen sind auf ihre Arbeitgeber angewiesen, die mit den Gesellschaften Kollektivverträge abschließen. Die meisten Arbeitgeber tun es jedoch nicht. Und Abhängige, die versichert sind, sitzen in der Falle. Auf Biegen und Brechen bleiben sie bei ihrem Arbeitgeber, obwohl sie längst etwas anderes hätten tun wollen. In der letzten Business Week gab es einen Beitrag darüber. Beispiel: Eine Frau hält nur deswegen an ihrem Job fest, weil Ihr Mann und die beiden Töchter an Asthma leiden. 2000 Dollar an Eigenbeteiligung würden im Jahr 85000 Dollar ohne Versicherung ausmachen.
Pharmaindustrie, Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte entpuppen sich als Halsabschneider. Dazu passt eine Buchbesprechung aus einer früheren Ausgabe der Business Week. "Coronary, a true Story of Medicine gone awry" von Stephen Klaidman. Im Jahr 2002 wurde einem Priester bedeutet: "Sie brauchen einen dreifachen Bypass." Zum Glück suchte der Priester bei zwei weiteren Ärzten eine ‘Second Opinion’. Seine Arterien seinen völlig gesund, meinten die und der Priester erstattete Anzeige. Der Kardiologe hatte mit einem Kollegen bei rund 600 Patienten unnötige Operationen durchgeführt. Er verschreckte seine Patienten mit "I am going to save your life. This is your lucky day." Das Krankenhaus, in dem sie arbeiteten melkte die Versicherungsgesellschaften pro Jahr um 760 Millionen Dollars.
Privatwirtschaft ist so lange sinnvoll, so lange sie nicht aus dem Ruder läuft. Und, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das stammt von Lenin.

giovedì, gennaio 25, 2007

Analog Science Fiction and Fact, March 2007

März 2007, wenn es doch schon so weit wäre. Später trudelten die Dezember und Januar Ausgaben ein.

Es war wieder eine Story von Karl Schröder dabei: Queen of Candesce. Die Fortsetzung einer anderen, die in der gleichen Umgebung spielte. Konstruiert von Menschen und dann von ihnen besiedelt unter der künstlichen Sonne Candesce mit ihren Untersonnen, die unzählige Reiche und Planeten erwärmen, welche im Laufe der Zeit entstanden waren. Die Menschen nutzen stählerne Kugeln, Zylinder und andere geometrische Einheiten aus Kleinplaneten, die in atembarer Luft torkeln. Bizarre Reiche entstanden, welche die Heroine der Story nacheinander kennen lernt. Es gibt Unterreiche, die mit ächzenden Drahtseilbahnen untereinander in Verbindung stehen. Die Menschen des Reiches Spyre zum Beispiel wohnen in einem Metallzylinder, dessen eile nach und nach abbröckeln. Leute der Preservationistenpartei ergriffen die Macht und ruckeln mit ihren Eisenbahnen auf der Innenseite des Zylinders entlang, um die Schäden zu beheben. In diese Welt kommt die Herione herein geflogen, sonnenverbrannt aus der vorherigen Story und ihre Abenteuer setzen sich in dieser vier-teiligen Serie fort.

Wer an bizarren Welten interessiert ist, sollte sich einen Karl Schroeder zu Gemüte führen. Das Titelbild finde ich auch gut. Werde es aufbewahren. Wenn ich kapiert habe, in Second Life zu konstruieren, werde ich derartig düster wirkende Gebäude in die Welt einstellen.

martedì, gennaio 23, 2007

Andromeda Nachrichten 213

Besser geworden, so meine ich. Es gibt einen Bericht über die Landesausstellung ’06 ‘Aufbruch ins Weltall’, die im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim stattfindet. Der Berichterstatter, behindert, beklagte sich darüber, dass keine behindertenfreundliche Parkplätze und Zugänge vorhanden waren. Und ich dachte, dies sei für staatliche Gebäude vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Hätte also auch in Italien sein können. Lustig fand ich die Erwähnung von Hermann Oberths Badewanne. Ich zitiere mal: "Er setzte sich dereinst unter Drogen und nahm Muskel-relaxantien. Dann legte er sich unter Wasser in die besagte Wanne, schloss die Augen und atmete durch einen Schlauch. So wollte er den Einfluss der Schwerelosigkeit im Selbstversuch simulieren und erfahren." Zitat Ende.

Ein weiterer Bericht beschreibt den BuchmesseCon in Dreieich bei Frankfurt, dann folgt einer über ‘Space-Days’, eine Modellbau-Ausstellung mit Feringi-Masken, Raumschiffen, -stationen und ähnlichem.
Ist doch gut, dass mal jemand da hingefahren ist. Es passiert doch was in Deutschland (lol).

Man liest die in jeder Ausgabe wiederkehrenden Kolumnen wie Fantasy, Fanzines, LiteraTour, PC Games, Perry Rhodan, Reißwolf. Und dann einen Nachruf vom Vorstand über ein Mitglied, das es 50 Jahre beim SFCD ausgehalten hat. Vor fünfzig Jahren war ich auch schon mal in dem Verein gewesen. Als ich zum ersten Mal SF gelesen hatte und der Sense of Wonder einfing. Doch dann brach die Rock n’ Roll Zeit herein und es war cool stundenlang im StarClub zu twisten. Später spielte ich in zwei Rockbands und dann war es ohnehin vorbei.
Zum Schluss die Erwähnung des Artikels von Frank Gerigk ‘Zeitreise in das Jahr 1237’, der über den Bau einer Ritterburg mit Methoden des Mittelalters berichtet. Ist doch interessant, oder?

martedì, gennaio 16, 2007

Asimov’s Science Fiction, Jan 2007

wurde 30 Jahre alt. Meinen Glückwunsch. SF durchzieht immer mehr unser Leben. Im Second Life teleportieren unsere Avatare von einer Insel zur anderen. Menschen tauchen in diese Phantasiewelt, kaufen, verkaufen, mieten, vermieten, lernen, gehen spazieren, tanzen, lieben sich. Wenn das keine die Grenze zur Realität überschreitende SF ist....

Zurück zu Asimov. Robert Silverberg beschäftigt sich in seiner Kolumne ‘Reflections’ ebenfalls mit Computerspielen. Er selbst hält nichts von ihnen, las Erstaunliches, dass Chinesen Tricks an diejenigen verkaufen, die nicht so lange warten wollen, um auf eine höhere Spielebene zu kommen, und schließlich in die Hall of Fames aufgenommen zu werden. Während sich Spieler gewöhnlich hunderte von Stunden abkämpfen, um ganz nach oben zu kommen, kaufen andere Tricks, um den Weg abzukürzen. Silverberg war von den Socken und fragte, was das solle. Und ich meine, war das einen Artikel wert? Er müsste doch die menschliche Natur kennen. – Der Spiegel berichetete vor einigen Wochen von Hackern, die in Second Life den Preis von Grundstücken auf Null setzten. Robin Hood in SL, lol.

Zu den Geschichten. Nancy Kress brachte mit ‘Safeguard’ eine Story, die mich unbehaglich machte.
Kurz nach Kriegsende wurde vom Feind noch eine Gruppe von Kindern eingeschleust, die durch genetische Experimente entstanden. Die Kinder wurden in einer künstlichen Welt interniert, von der sie annahmen, dass sie real sei. Ihr einziger Kontakt war Kate, eine Cartoonfigur, wie sie meinten. Kate trug einen Strahlenschutzanzug, denn die Nähe der Kinder war tödlich. – Dann kam ein Erdbeben und schlug eine Bresche in deren Welt. Die Kinder machten sich auf den Weg nach draußen, mit entsprechenden Konsequenzen. Lassen wir es dabei. Vielleicht kommt mal ein Buch mit Nancy Kress Geschichten heraus.

Es gibt Buchbesprechungen von Paul di Filippo und einige weitere gute Stories. Und Gedichte. Das bringt mich auf die Idee, Poesie zu produzieren. Um wieder gute Stories zu schreiben, brauche ich einen zu langen Anlauf. Ich sah dies an meiner letzten Story, dich ich bei Kurzgeschichten.de vorstellte. Ich brauche mindestens ein halbes Jahr, bevor ich wieder Klasse-Stories produziere. Diese Zeit habe ich nicht. Nur, ein Gedicht würde ich wohl eher hin bekommen. Ich werde es mal versuchen.

domenica, gennaio 14, 2007

Second Life: In den Reggae Club

fiel eine kleine Gruppe Deutscher ein, wie Schwachsinnige. Waren wohl doch keine, Schwachsinnige, aber sie benahmen sich so. Gutes Deutsch hatten sie nicht drauf. Sie merkten, dass einige Holländer im Club tanzten. "Was sind denn die? I Gitt, Holländer? Au Backe." Ein anderer rief: "Alle auf den Boden legen. Dies ist ein Überfall." "Ein Glück, dass die Leute kein Deutsch verstehen", meinte die Frau der Gruppe. Fand ich auch, wäre doch peinlich.

martedì, gennaio 09, 2007


Second Life: Schon mehr als 2.400.000 Residents

und es geht lustig weiter. Jeden Tag kommen um die 10.000 Personen hinzu. Server ächzen unter der Last :-). Ich habe mich in Irie Vibes Reggae Club eingerichtet. Irie Tsure, der Boss dieses Ladens, konstruiert wie ein Biber, verleiht Ausstellungsräume für andere Kleinunternehmer, vermietet Wohnungen, gibt Kurse. Gestern hatte sie einen Live-DJ. Der Club ist Open-air mit vier Tanzflächen und die Reggae-Musik ist Klasse. Man lernt Leute kennen. Ich schreibe meinen Blog auf einem PC und bin im SL auf einem anderen, sitze dort am Dock in einem bequemen Sessel und höre Reggae.

Gestern saß ich ebenfalls hier mit meiner Freundin Souza aus Holland, die im Real Life eine Künstlergalerie unterhält. Sie zeigte mir im Laufe des Tages eine Foto-Ausstellung mit phantastischen Bildern und ich zeigte ihr eine Sandkiste. Ich schrieb bereits, dass Sandboxes zum Üben sind. Leute bauen dort, und versuchen das, was sie gelernt haben, dort zu praktizieren. Das geht von Häusern, Vehikeln, Spielzeug bis zu Waffen. Ich kann gerade mal ein paar Klötze produzieren, verformen und anmalen, stehe erst am Anfang meiner Lernkurve. Unwahrscheinlich, was einige Leute drauf haben.

Als ich mich gestern in den Sessel am Dock fläzte, kam als erstes Souza, die aber bald zur Arbeit musste. Dann tauchte eine Kalifornierin auf die wissen wollte, wo sie mit ihrem Boyfriend virtuellen Sex machen könne. Zum Glück kannte ich einen Platz wo die Leute in allen Positionen wild durcheinander vögeln und nannte den Namen. Beglückt schoss sie wieder ab. – Dann kam eine Rebeca, setzte sich mir gegenüber und fing auf Portugiesisch an, als ob sie wüsste, dass ich ihre Sprache kenne. Sie fragte, warum ich hier allein säße. Ich erzählte ihr, ich wartete darauf, dass meine Frau aufstünde um mit ihr einzukaufen.

"Ihre Frau gibt es gar nicht. Sie sitzen hier, weil Sie des Lebens überdrüssig sind", konstatierte Rebeca. Dann unterhielten wir uns über die Vorzüge von SL, es sei viel besser als UOL, der brasilianische Chatroom. Es kam heraus, dass Rebeca sich in SL ein besseres Leben einrichten wollte, eines, dass sie in der realen Welt nie haben würde. Sie war ins SL geflüchtet und ist wohl nicht die Einzige. Ihre Auffassung hatte sie in mich hineinproduziert. Brasilianerinnen sind Träumer.

Später ging ich in die Sandbox und übte etwas, dann teleportierte ich in den Raggae-Club zurück und tanzte vor mich hin. Eine Yushi und eine Dupont tauchten auf und tanzten mit mir. Dupont wollte mit mir allein tanzen und versuchte Yushi über den Haufen zu rennen. Yushi kommt aus Kanada, wo Dupont herkam weiß ich nicht, doch sie bot mir ihre Freundschaft an. Yushi wollte mit mir eng tanzen. Wenn man das alles miterlebt kann man sein Alter vergessen, oder?

Doch ich musste aus dem System. Meine Frau wollte Nachrichten sehen und dann sah sie Smallville bis 24 Uhr, während der Live DJ im Reggae Club seine Platten auflegte und ich mir eine SF-Story reinzog.
Ich machte Uhrlaub von meinem PC, und das war Entspannung.

sabato, gennaio 06, 2007

Gesterm verbrannten wir die Befana
Erst steht sie noch vor dem Pfarrhaus und dann nicht mehr.

Die Befana. Folklore und Agrar-Ritual. Die Heilgen drei Könige fragten eine alte zerlumpte Frau auf dem Weg nach Betlehem nach der Richtung. Sie zeigte sie, ging aber nicht mit ihnen. Dies bereute sie später und als Zeichen gab sie den Kindern, die bei ihr vorbei kamen, Süssigkeiten mit auf den Weg. Und warum wird sie heute noch verbrannt? Die Befana steht zugleich für das alte Jahr, das dem neuen weichen muss.
Der Schatten Schicksal,

der Hauptbeitrag des letzten Spiegels, behandelt Vorahnungen, Wahrsagen über die Geschichte des Menschen hinweg. Und es sieht so aus, als ob 52 Prozent der Deutschen immer noch daran glauben, dass eine höhere Macht ihr Leben beeinflusst. – Meine Meinung dazu. Bescheuert, oder?
Auf der anderen Seite. Zeit ist nach wissenschaftlicher Einschätzung eine Dimension. Ein Etwas ohne Vergangenheit, ohne Gegenwart, ohne Zukunft. Dies sind menschliche Konstrukte. Nun, wenn das, was wir Zukunft nennen ohnehin schon da ist, gibt es winzige Augenblicke, in denen ein Gehirn in der Lage ist, von dort Informationen einzuholen?

Ich glaube es nicht. Alles Quatsch. Nur müsste sich die Zeit mehr offenbaren, sowie die schwarze Materie, von der wir nur wissen, das sie existiert.

mercoledì, gennaio 03, 2007

Scientific American, November 2006

Ich fange an, meine Scientific Americans durchzuarbeiten. Die stapeln sich sei Anno dunnemals auf meinem Schreibtisch. Ich muss da mal ran.
Die Beiträge können für den Leser nicht alle von Interesse sein, doch durchackern sollte man sie schon. Irgendetwas bleibt hängen, was das Gehirn verwenden kann. Zum Beispiel als Stoff für Kurzgeschichten. Manche der Artikel gehen ins Eingemachte wie ‘Seeing with Superconductors’. Es geht hier um größere Messgenauigkeit durch supraleitfähige Materialien. Drängt sich mir doch glatt dieses handliche Diagnosegerät auf, mit dem Schiffsärzte der Enterprise über den Patienten fahren.

Peripher interessiert mich nur der Artikel ‘Malware goes mobile’, in dem Virusattacken auf Handys und deren Schwachstellen beschrieben werden. Handys, mit denen man nur telefonieren kann, so eines, wie ich es habe, sind davon nicht betroffen. Na, also.

‘Broken Mirrors, a Theory of Autism’ las ich hingegen mit Interesse. Zwangsläufig stellt sich die Frage, warum interessiert mich ein Artikel, ein anderer nicht? Wäre eine Untersuchung wert, doch wer hat Zeit dafür? – Bei Autismus funktionieren die Spiegelneuronen nicht, Gehirnzellen, mit denen man sich emphatisch in eine andere Person hineinversetzt.

‘Reviving dead Zones’ behandelt die Wiederherstellung der Güte von sauerstoffarmen Gewässern.
‘The Origin of the Greek Constellations’. Von wem stammen die Namen der Sternbilder? Die ersten tauchen 1300 vor Christus in Mesopotamien auf und wurden später von den Griechen in ihre astonomische Forschung übernommen.

Ich nenne noch einen interessanten Kurzbeitrag von Jeffrey D. Sachs, einem Volkswirt, der herausgefunden hat, dass ein Wohlfahrtsstaat wie Schweden eine erfolgreichere Volkswirtschaft hat als die USA mit ihrem überbordenden Kapitalismus und mageren Sozialleistungen. Der Artikel heißt ‘Welfare States, beyond Ideology’. Nachzulesen bei http://www.sciam.com/ontheweb. Kann wirtschaftliche Prosperität mit sozialer Sicherheit kombiniert werden? In nordeuropäischen Ländern werden für soziale Sicherheit 27 Prozent des Bruttosozialprodukts ausgegeben. In englischsprachigen Ländern sind es nur 17 Prozent. Das wirtschaftliche Wachstum der nordischen Länder übertrifft das der angelsächsischen. Forschung und Entwicklung sind der Antrieb. Die Ausgaben der Nordländer sind 3 Prozent des BSP, die der englischsprachigen Länder zwei. Schweden und Finnland geben vier Prozent aus. – Deutschland wurde nicht erwähnt. Verständlich? Meiner Ansicht nach wird dort zuviel Mist gebaut. Großprojekte werden angeschoben, die nicht auf Anhieb funktionieren, wie die Autobahnmaut z.B. wäre sinnvoller gewesen, dies als Pilotprojekt in kleinem Maßstab zu prüfen. Oder die Arbeitsämter, die sich mit 80000 Personen selbst verwalten. Würden solche Dinge anders laufen, könnte Deutschland mit den nordischen Länder gleichziehen.

Zum anderen schert Sachs alle angelsächsischen Länder über einen Kamm. So weit ich weiß, fällt Irland aus dem Raster. Die Wirtschaftsdynamik der Iren kann sich durchaus sehen lassen.