lunedì, aprile 30, 2012

Phantastisch 2/2012

Der Verlag Achim Havemann übergibt das Magazin an den Atlantis-Verlag von Guido Latz. Na denn. Lassen wir Interviews mit Ransom Riggs, Lissa Price, Thomas Ballhausen, kennt die jemand (?), Joachim Körber, Felix Mertikat & Benjamin Schreuder mal beiseite. Es bleibt noch genug anderes. Ein Profil von Salman Rushdie, ein Artikel über Steampunk, in dem Steampunkerinnen und Steampunkern die Eigenschaft zugesprochen wird, etwas mit Händen gestalten zu wollen. Sie sind ein spezifischer Teil der Mitmachbewegung. Das Gleiche gilt ja auch für die Piraten. Sie wollen dabei sein, mitmachen. Sie wissen, die Meinung der Basis zählt. Bottom-Up anstelle von Top-Down. Dann fällt mir noch ein Artikel der „Business Week“ ein. Dort ging es darum, daß alte Druckmaschinen wieder gefragt sind. Siehe auch die Homepage der Hobby-Gilde Amalgamated Printer´s Association. Design Studenten mieten Druckmaschinen für ihre Arbeit, machen sich die Hände mit Tinte dreckig und versuchen ihre gedruckten Karten on-line zu verkaufen. Das erinnert mich an Wachsmatrizen und unsere alte Abzugsmaschine für NOVA, und daran, wie wir um einen Tisch herumgelaufen sind, um die einzelnen Ausgaben zu erstellen. Wir hatten ein gutes Gefühl dabei.
Christian Endres bringt einen Beitrag über Joe Haldemans „Der ewige Krieg“, den er, angeschlagen aus Vietnam zurückgekehrt, verfasste. Den kosmischen Antikriegsroman gibt es auch als Comic. Von Endres gibt es einen weiteren Beitrag über die Grafic Novel „Tale of Sand“ des Muppet-Schöpfers Jim Henson. – Achim Schnurrer taucht wieder in die Vergangenheit und geht den Ursprüngen des „Gestiefelter Kater“ nach. Es sieht so aus, als sei ein Vorläufer durch den Italiener Giovanni Francesco Straparolas Feder im 15. Jahrhundert entstanden, - Rüdiger Schäfer gibt etwas über B-Movies zum Besten. Ich sehe mir hin und wieder welche über das Streaming Program Winamp an, was ich fürs Karaoke in Second Life benutze. .




domenica, aprile 29, 2012

Asimov’s Science Fiction, June 2012

Mich hat keine der Stories vom Hocker gerissen. Interessant fand ich jedoch Robert Silverbergs Beitrag in seiner Kolumne „Reflection“. „Rereading Philip K. Dick“. Ich kenne ein paar seiner Stories noch aus meiner Jugend, dann natürlich die Filme Bladerunner und Minority Report. Es reizt mich, ein paar seiner Bücher zu besorgen. Silverberg schreibt, dass Dick sich von A.E. van Vogt, Henry Kuttner und Robert A. Heinlein hat inspirieren lassen.

Hier noch eine interessante URL aus Asimov´s. http://sf-encyclopedia.com/.




Beim letzten Hauptbeitrag des „Spiegel“ ging es um die Piraten.

In SPON, Spiegel-Online, konnte man Multiple Choice-Fragen über die Piraten beantworten, um herauszufinden, ob man zu den Piraten passen würde. Ich hatte 12 richtige Antworten von 15 angeklickt. Zugegeben, bei einer hatte ich gelogen, in der gefragt wurde, ob ich Rollenspiele machen würde. Ich finde es albern, doch psst, lol. Es tut sich was. Ich schrieb schon mal, die Gesellschaft müsste umgekrempelt werden. Sie hat sich festgefahren, steckt im Treibsand. Siehe Finanzmisere in Europa. Und nun wird experimentiert.

Dass die Piraten erst mal ihre eigene Organisation überdenken und alles andere auf Sparflamme setzen macht Sinn. Wenn sie sich jedoch in einigen Jahren noch immer um sich selbst drehen, sollten sie sich lieber als Verein eintragen lassen und sich aus der Politik heraushalten. Freie Fahrt für freie Bürger in Öffentlichen Verkehrsmitteln, Schokolade für Alle (Joke), Bedingungsloses Grundeinkommen, reichen sicher nicht aus, um im brutalen politischen Ambiente bestehen zu können. SF-Komponenten sind erkennbar. Wie zum Beispiel das Abstimmungstool Liquid Feedback, und sollten die Piraten mit dem Vorschlag zum Bedingungslosen Grundeinkommen durchkommen, werden sie sich von anderen auch äußerlich unterscheiden. Blass und fett kämen sie mit ihrem Hintern nicht mehr vom Stuhl hoch. Säßen sie doch 24/7 vor dem Notebook und schaufelten Pizza in sich hinein. Rente gäbe es nicht mehr, das Grundeinkommen reicht ja. Und warum sollte nicht die ganze Bevölkerung dran teilhaben. Lohn und Gehälter fielen ebenfalls flach. Wollte jemand arbeiten, könne er es ja tun; denn arbeiten macht Spaß. Ich sehe, wir bewegen uns. Vielleicht sollte ich in die Partei eintreten, ihr den nötigen Schub verleihen, o.a. Vorschläge zur Diskussion stellen und für die Theoretische Basis sorgen. Lol.



Diese Sekunden-Novelle fiel mir vor zwei Nächten ein, lol.

Verbote, Verbote.

Als der Cyber-Cop den Raucher sah, tötete er ihn. Der Mann fiel mit der Zigarette in der Hand auf den Bürgersteig. Da richtete der Polizist die Waffe auf sich selbst und drückte ab.



venerdì, aprile 27, 2012

Analog, Science Fiction and Fact, June 2012

Jerry Oltions Story “An Ounce of Prevention” finde ich gut.
Tina lebt mit ihrer Mutter auf dem Mond. Klar, dass es dort andere Regeln des Zusammenlebens gibt, und nun kommt Tinas Großvater von der Erde, sie zu besuchen. Der Mann ist ein Disaster, eine Katastrophe, ein Redneck, ein Amerikaner. Aber seinem Meckern nach zu urteilen, könnte er Deutscher sein, lol.

Nur, Amerikaner, Dumpfbacken wie Tinas Großvater, sind weit unangenehmer. Es geht schon damit los, dass er sich bei seiner Ankunft wie alle Besucher einer Sterilisationsdusche aussetzen musste, und sich dann darüber aufregte, dass er so behandelt würde, als schleppte er die Pest ein. Das Äppartement ist ihm zu klein, seine Tochter hätte schon lange wieder verheiratet sein müssen; denn Tina brauchte einen Vater. Wieso haben sie kein Catchen, NASCAR-Rennen oder Football im Fernsehen, sondern nur dämliche Wissenschaftsprogramme? In diesem Sinne geht es weiter. Wieso befänden sie sich auf einer japanischen Mondstation? Wieso gäbe es keinen Gottesdienst? Und nun der Kuchen, den die Mutter gebacken hat. Er war für Tina bestimmt; denn die Mutter wusste schon vorher, was bei dem Besuch ihres Vaters auf sie zukommen würde. Der Kuchen erzeugte eine milde Amnesie, Tina sollte sich nur vage an ihren Großvater und seinem Besuch auf dem Mond erinnern.




giovedì, aprile 26, 2012

Andromeda Nachrichten 237

Die ersten Seiten zieren Con-Anzeigen: Colonia-Con – 26./27. Mai 2012; UrlaubsCon und Meer = JahresCon SFCD 20. – 22. Juli 2012; Roleplay Convention – 5./6. Mai 2012; BuchmesseCon – 13.10.2012.

Ich hätte schon Lust auf Kiel, nur hängt es davon ab, ob ich bis dahin einen schnelleren Wagen habe. Wenn ja, melde ich mich noch an. Mein Pick-Up ist zu langsam, mein Wrangler verbraucht zu viel und mein Omega würde die lange Fahrt wohl nicht überstehen.

Wie immer enthält Andro eine Menge Aufzählungen und die Beschreibung der einzelnen Elemente, seien es nun Romane, Magazine, Fanzines, Filme, Spiele, Fernseh-Serien. Langweilig. Es gibt keine interessanten Artikel. Besprechungen von SF-Romanen laufen unter „National, Rezensionen deutschsprachiger Fantastik“. Da wäre doch der Begriff „Zukunftsroman“ noch besser besser gewesen. Das Gleiche dann für „International“. Das erinnert mich an Nierentische, neue Blue Jeans und alte Nazis, lol.


sabato, aprile 21, 2012

Focus, The British Science Fiction Association´s Magazine for Writers, Spring 2012

Es hat nur 26 Seiten, ist vollgepackt mit kleingedruckten Ratschlägen. In England besteht an guten SF-Autoren kein Mangel. Alastair Reynolds schreibt über „All the Science you don´t need to know“, nun, er schreibt über Basics von Himmelskörpern, über die jeder SF-Autor Bescheid wissen sollte. Ist schon klar, man kann die Sonne nicht um einen Planeten kreisen lassen. Und bevor ich in einer Story das Raumschiff zwischen den Sternen eines bekannten Clusters herumirren lasse, informiere ich mich über ihn in einem Astronomischen Lexikon. – In „Fighting for Words“ wird beschrieben, wie und in welcher Form gewalttätiges Handeln beschrieben werden könnte, um glaubhaft zu sein. Konflikte sind, wie wir wissen, elementar in einer Story. - Die BSFA installierte für den EasterCon in England „Tweetfiction“ und forderte auf: Schreibe in Twitter eine SF-Story mit 134 Buchstaben. Nette Idee.

Christopher Priest beendet seine Masterclass Kolumne mit „What I know“. Es geht um Rechtschreibung. Da es Englisch ist und ich noch nicht mal die deutsche beherrsche, lasse ich es mal dabei. Priest ist einer der profiliertesten britischen SF-Autoren. – Lauren Beukes ist aus Südafrika und stellt heraus, wie sie für ihren Roman Zoo City, der den Clarke Award erhielt, ihre Nachforschungen anstellte. – Mit „Over the Wall“ gibt es einen Beitrag über „Writing the Other“. Es geht im Grunde auch hier über Nachforschungen. Hier speziell übere andere Klassen der Gesellschaft. Was fällt mir für Deutschland ein? Penner, Arbeiter und Angestellte, Urbantürken, abgeschottete Reiche, Politiker. Im „Spiegel“ gab es eine Serie über Reiche. Da könnte man fündig werden, oder bei Derrick, lol.

In „To Plug, or not to Plug“ beschreibt die Autorin Juliet McKenna die Bestrebungen, ihr Buch bekannt zu machen. Im Internet sieht sie Konfliktpotential. Und sie hat, wenn sie ihr Buch anpries Shitstürme aufziehen sehen. Anonyme Hetzer und Nörgler können einem den Spaß verderben. Ich selbst habe einen Twitter- und Facebook-Account, bin aber aus Desinteresse so gut wie nicht in diesen Medien zu finden.

Zum Schluss berichtet jemand von seinem Kurs in „Creative Writing“, mit dem er an der Middlesex University seinen Master of Arts (MA) anstrebt. Das Gute an dieser Uni ist, daß sie SF & Fantasy in ihrem Programm hat. – Oh, hätte ich fast übersehen: SF-Poetry würde mich interessieren, weil ich schon mal Gedichte versucht hatte, hier der Link, und der Aufwand geringer ist, als eine Story zu schreiben.







mercoledì, aprile 18, 2012

Vector, the critical journal of the British Science Fiction Association, Late Spring 2012

Rezensenten stellen den von ihnen am meisten geschätzten SF-Roman des Jahres 2011 vor. Dann geht es mit „2011 in Pictures“ um SF-Filme jenes Jahres. SF in TV folgt. Ich selbst sehe mir zur Zeit „Battlestar Galactica“ über Hulu an in der Hoffnung, irgendwann auf Episoden zu stoßen, die ich noch nicht kenne. Ich lese den Essay “Gaia beware: Infertility in SF due to Bioterrorism, Pollution and accidental iatrogenic Events”, wobei das Wort “iatrogenic” nicht in meinem Wörterbuch steht. Google meint, es sei das unvorhergesehen negative Resultat einer ärztlichen Untersuchung oder Prozedur. Kurz und gut, sie richtet Schaden an. Wieder etwas dazu gelernt.

Es werden Romane und Stories angesprochen, die sich mit diesen Themen befassen.

Mit „Modern Marvels in the Fairytales of Victorian Science & Technology“ versucht Melanie Keene dem Leser nahezubringen, wie im Victorianischen Zeitalter wissenschaftliche Entdeckungen der Phantasie von Schriftstellern Flügel verliehen und diese Elektrizität und sonstige technische „Wunder“ in ihre Stories mit einbauten.

Paul Kincaid macht sich über die Story Steven Millhausers „The Disappearance of Elaine Coleman“ her. Eine unscheinbare Frau, die verschwindet. Um das zum Thema einer Story zu machen, muss man verdammt gut schreiben können. Vielleicht sollte sich einer meiner Blog-Leser das Buch Millhausers „We Others: New and Selected Stories“ besorgen und mal kommentieren, ob und wie ihm die Geschichte gefallen hat.

Terry Martin schreibt über Mangas. – Stephen Baxter stellt die Short-Stories vor, die ihm am besten gefallen haben. Es fällt auf, dass die meisten aus den 50ern und 60ern stammten. Nichts Neues, oder? Ist ja das Gleiche mit Rock n´Roll. Nach den 80ern wurde es dort uninteressant.

Weitere Buchbesprechungen runden die Ausgabe ab. Die rückwärtige Umschlagsseite ziert eine Promotionsanzeige für den WeltCon 2014 in London. Wünschenswert, fände er dort statt. London würde mich wieder interessieren.










lunedì, aprile 16, 2012

 Scientific American, April 2010

Damn, ich hatte schon die August Ausgabe beim Wickel, und nun die vom April. Ich muss mal meinen Stapel überprüfen, lol. Wie auch immer, diese Ausgabe steht unter dem Motto „Managing the Earth´s Future“.


Man sieht fantastische Bilder des Malers Ron Miller, in denen er Landschaften unseres Sonnensystems festgehalten hat, so wie die Wissenschaft sie sich vorstellt. Hier die Geyser des Neptun Mondes Triton. Erinnert mich an Bonestells Bilder der Utopia-Hefte vor 60 Jahren. Die waren natürlich aufgrund der damals noch nicht vorhandenen Erkenntnisse nicht so detailliert, und sie enthielten diese klassisch raketenförmigen Raumschiffe.

„Faulty Circuits“. Von bestimmten Störungen wie Depressionen nahm man an, die seien psychologischer Natur, da man keine Schädigungen des Hirns hat feststellen können. Die neuesten bildgebenden Technologien deuten darauf hin, dass bestimmte Schaltkreise des Gehirns bei Depressionen nicht richtig funktionieren, besonders in einem Gebiet, das als Area 25 bezeichnet wird. Vom deutschen Neurologen Korbinian Brodmann entdeckt und in seinem 1909 erstellten Atlas des Gehirns festgehalten, ist diese Area bei Depressionen besonders aktiv. Eine Area 51 haben wir ja auch, lol. Die in Nevada mit den Untertassen und Aliens. Just kidding. Die Kenntnisse der Schaltkreise bringen noch nichts, könnte jedoch dazu führen, dass man Depression und kompulsives Handeln etc. etc. irgendwann einmal über die entdeckten Circuits in den Griff bekommt, obwohl auf der anderen Seite Medikamente und Verhaltenstraining schon heute gute Ergebnisse aufweisen.

Nun zum Hauptthema Nachhaltigkeit. Die Erde muss von uns besser gemanaged werden, damit künftige Generationen noch etwas von ihr haben. Die Beseitigung der Übersäuerung des Meeres, über die es in der zuvor beschriebenen Ausgabe etwas gab, ist nur ein Punkt von mehreren, der angegangen werden muss. Andere sind: Biodiversity Loss = Aussterben der Arten, Wasserverbrauch, Phosphor- und Stickstoffverbrauch, Ozonmangel in der Atmosphäre, Änderung des Erdklimas, Chemische Verschmutzung, Konzentration von Aerosolen in der Luft.

„Breaking the Growth Habit“. Hier bricht Autor Bill McKibben der Enthaltsamkeit eine Lanze, weil es mit dem Wachstum nach seiner Ansicht so nicht mehr weitergehen kann. So wie ich es sehe, tut es das ja auch nicht. Viele Unternehmen, zumindest hier in Italien, kriegen kein Bein mehr an die Erde und gehen pleite. Einige Unternehmer haben sich schon umgebracht. Die BRIC-Nationen wachson noch ein paar Jahre, dann zünden auch dort Leute Autos und Geschäft an. Ist doch nur eine Frage der Zeit.

„Regaining Balance with Bionic Ears“. Wenn das Vestibular-System des Innenohrs beschädigt ist, dann ist es mit dem Gleichgewichtssinn nicht weit her. Eine Prothese nähert sich der Serienreife, die im Innenohr implantiert, den unter Gleichgewichtsstörungen leidenden Aussicht auf Besserung verspricht.

„The Rise of Instant Wireless Networks“. AdHoc Networks, die sich selbst konfigurieren, sind zur Zeit Theorie. Sie würden ohne feste Anlagen wie Sendetürme auskommen. Sender sowie Empfänger sind Laptops und Handies. Ipads waren noch nicht en vogue bei Erscheinung der Ausgabe, oder? In diesem System geht es darum, Nachrichten so schnell wie möglich zum Empfänger zu befördern. Dies wird in diesem Artikel behandelt. Keine Ahnung, ob es sich durchsetzen wird.

Zum Ende. „The hidden Life of Truffles“. Hidden, versteckt, weil sie unter der Erdoberfläche wachsen. Trüffel gibt es übrigens in einem Wald bei uns in der Nähe. Habe aber bis jetzt noch keine gegessen, bin auch nicht scharf drauf. Lieber Heeringssalat, den es bei uns nicht gibt, lol. Immerhin ist es interessant zu wissen, dass sie wie Pilze Frucht eines Fungus sind, nur dass sie aus dem Waldboden ausgebuddelt werden müssen. Sie leben mit anderen Pflanzen wie Bäumen in Symbiose. Dies wurde bereits in den 1800ern vom deutschen Botaniker Albert Bernhard Frank erforscht. In diesen Jahrunderten waren Deutsche Spitze. Umkehrschluss? Lol. Trüffel versorgen die mit ihnen über unterirdissche Leitungen verbundenen Bäume mit Nährstoffen und Flüssigkeit und erhalten im Gegenzug von diesen Zucker und Nahrung aus der Photosynthese. In der Welt gibt es tausende von Trüffelarten, von denen die wenigsten für Menschen genießbar sind. Doch werden sie von einer stattlichen Anzahl von Tiergattungen wie Meerkatzen, Bären, Affen, Vögeln, konsumiert.






lunedì, aprile 09, 2012

Fandom Observer 274

Interessant. Zum 100. Geburtstag Wernher von Brauns gibt es eine neue Auflage Rainer Eisfelds „Mondsüchtig, Werner von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei“. Das Zepter wurde inzwischen an die Chinesen übergeben. Na denn, totalitäre Staaten haben eine gewisse Affinität zu Raketen.

Es gibt einen ausführlichen Nachruf auf Hans Kneifel, der wohl vorwiegend Perry Rhodan Autor war. Dann sehe ich einen Beitrag Rena Larfs, im dem sie behauptet, Sex and Crime seien besser als Fantasy. Ist klar, wer will schon eine Zwergin bumsen? Dann „Anspruchsvolle Fantasy hat keine Lobby“. Da ich mit Fantasy nicht viel am Hut habe, hatte eine einzige Story verfasst, gehe ich nicht weiter darauf ein.

Ich lese einen Bericht über die Leipziger Buchmesse. Den Fotos nach zu urteilen, war sie gut besucht. Gut, daß so viele Leute Lust haben Bücher zu lesen und Zeit finden, dies zu tun. – Ein neues Magazin über Fernseh-Serien namens „Torrent“ wird besprochen. Ich kann mir über Hulu genügend amerikanische ansehen, wenn ich Zeit habe. Ein Magazin brauche ich nicht dafür. Zum Schluss sehe ich Film- und TV-Besprechungen und etwas über „Iron Sky“. Den Film sehen sehen wir uns sicher an.


Scientific American, August 2010

1845 entstand die erste Ausgabe dieser Zeitschrift. Beachtlich, daß sie sich so lange gehalten hat. Der erste Herausgeber, Rufus Porter, war Maler und Erfinder mit über 100 Patenten. Das bekannteste war der Revolver Mechanismus, das er für 100 Dollar an Samuel Colt verkaufte.

In „Planets we could call home“, sind extrasolare Planeten das Thema. Rund 450 von ihnen wurden zum Zeitpunkt der Ausgabe schon entdeckt und die Keppler Sonde, 2009 in den Raum geschossen, hat den Auftrag, weitere dieser Planeten zu finden. Die ersten wurden mit der Wobble(Wackel)-Methode aufgespürt. Mit ihr kann die Einwirkung der Schwerkraft in unterschiedliche Richtungen auf den Stern gemessen werden. Die Kepler-Sonde hingegen misst den Helligkeitsunterschied des Sterns, wenn der Planet an ihm vorbei zieht. Die meisten extrasolaren Planeten sind Gasgiganten, die Jupiterart. Die aus Eisen und Fels bestehenden, wie unsere Erde, sind um ein Vielfaches größer als sie, Super-Erden. Man hat berechnet, dass sie eine erhöhte tektonische Aktivität besitzen müssen, ihrer Größe wegen. Ob sie Leben beherbergen ist ungewiß.

Anscheinend gab es eine Zeit, in der die Menschheit fast draufgegangen wäre, so vor 195.000 bis 123.000 Jahren. Die Menschen lebten in jenen Tagen nur in Afrika, so um die 10.000. Als dann eine Eiszeit über sie hereinbrach, die Kälte und Trockenheit erzeugte, schrumpfte die Anzahl der Menschen auf einige hundert zusammen. Sie befanden sich an der Südspitze Afrikas, an der Küste, wo sie sich mit Muscheln und anderen reichlich vorhandenen Meerestieren über Wasser hielten. Zum Glück, andernfalls hätte ich diesen Blog nicht schreiben können, lol.

Das Thema des nächsten Beitrags hatte ich schon einmal beleuchtet. Robot Pills. Es geht um eine „Fantastic Voyage“, ohne Besatzung, keine Raquel Welch. Pillenkameras reisen durch Blutbahnen und Verdauungstrakte, um Krankheitsherde aufzuspüren und Defekte zu reparieren. Es gab schon mal einen Beitrag über Nanogeräte, von denen gesagt wurde, dass es noch Schwierigkeiten mit der Navigation und Fortbewegung gab.Und auch in diesem Artikel sind die Hürden noch nicht genommen. Eine Pille hat multiple Aufgaben durchzuführen. Fortbewegung, Enge Passagen vergrößern, Videobilder schießen. Ein elektromagnetisches Leitsystem von Siemens hat mit dem Antrieb zu kämpfen. Wie ich es sehe, werden Endoskopien und keine Robotpillen noch für Jahrzehnte das bevorzugte Untersuchungsmedium bleiben. Und daß, wie im Artikel vorgeschlagen, 10 bis 15 Kapseln eingenommen werden müssen, damit sie sich für ihre Arbeit im Körper zusammenkoppeln, ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Zwei Autoren schreiben in „Threatening Ocean Life from the Inside Out“ die Gefahr, daß die Nahrungskette im Meer durch die Übersäuerung des Meerwassers unterbrochen wird. Letztendlich haben Menschen durch die Absorption von Kohlendioxyd durch das Meerwasser zu leiden, obwohl es auf der anderen Seite ebenso fatal wäre, wenn dies in der Atmosphäre bliebe. Ein weiterer Grund, die Erzeugung von Kohlendioxyd auf ein Minimum zu reduzieren. Je mehr der Ph-Wert zurückgeht, desto mehr Kohlensäure entsteht im Meer. Dies ist nur eines der Symptome, das die Erde zum kranken Mann im Kosmos macht. In der Besprechung der nächsten Ausgabe mehr darüber.

„Filming the Invisible in 4-D“. Die Zeit spielt als 4. Dimension eine Rolle bei der Fotographie von Kleinstteilchen. Femtosekunden, million milliardstel Sekunden. Mit diesen kann man Bewegungsabläufe filmen. Gestartet hat es um 1890 in Frankreich, wo Professor Marey die Bewegungen einer Katze mit Hilfe eines geschlitzten rotierenden Zylinders, der zwischen Objekt und Kamera positioniert wurde, fotografisch festgehalten hat. Jetzt werden Elektronenmikroskop, pulsierende Laserstrahlen verwandt. Ich muss zugeben, die detaillierte Technik habe ich trotz der Beschreibung nicht geschnallt, und mir fehlen die Jahre, mich in die Thematik einzuarbeiten, lol. Also zum nächsten Thema. Übrigens auf dem anderen PC höre ich gerade, wie Bryan Ferry den Bob Dylan Song „It´s all over now Baby Blue“ covered.

„The Hacker in your Hardware“ scheint für den zivilen Bereich an den Haaren herbeigezogen. Ich meine: Wer baut schon Malware in Chips für Smartphones ein, die diese aufgrund eines gesendeten Befehls blockieren. Für den militärischen Bereich sieht es schon anders aus. Denkbar, dass in einer Zulieferfirma ein eingeschleuster Saboteur für den militärischen Gebrauch vorgesehene Chips hackt. Im Ernstfall fatal. Prozessoren mit 2 Milliarden Transistoren können nicht auf alle Abläufe getestet werden. Der Artikel schlägt Sicherheitsmaßnahmen wie Memory Gatekeeper, Secure System Bus, I/O-Monitor, on-site Blocktesting, Extra programmable Hardwarelogic, Attack Alert Systeme vor.

Etwas anderes. Ich bloggte über eine gelesene SF-Story mit den Punks. Inzwischen singe ich in Second Life Karaoke Sister of Mercyßs „Marianne“. Affengeiles Stück. Hier ein Video. Ich müsste mal eins aufnehmen, habe aber keine Kamera.

domenica, aprile 01, 2012

Interzone 269, New Science Fiction & Fantasy

Mit Autoren aus den U.S. und dem UK. Die Stories haben einen besonderen Pfiff. Auch „Tangerine Nectarine Clementine Apocalypse“ von Suzanne Palmer, die in Massachusetts lebt. Kenne ich. War lustig. Ich lebte und arbeitete im Nachbarstaat New Hampshire, wo an jeder Autobahnausfahrt ein Schnapsladen steht, ein Liquor Store. Ich arbeitete bei Cabletron in Rochester und wohnte in einer heruntergekommenen Wohnung in Portsmouth, einem romantischen Fischerstädtchen. Ich lud meine europäischen (deutsch, holländisch, irisch) Kollegen mal zu einem Abendessen ein, machte Steak und Spaghetti, eine etwas bizarre Kombination, ich fand sie amerikanisch, lol. Nun, Massachusetts. Hin und wieder fuhren wir über die Grenze dorthin, weil Strip Clubs in New Hampshire nicht erlaubt waren. In Arkansas übrigens auch. Da musste man nach Oklahoma. Nun zur Story: Wie der Titel schon sagt. Es geht um Obst. Um Botas Obststand. Echa, der Lehrling und Bota verkaufen von einem Replikator hergestellte Früchte in der Peripherie von Utopia, einer Raumstation. Bota besitzt die Angewohnheit, bisweilen in Trance zu fallen und Ereignisse der Zukunft zu sehen. Echa ist sicher, daß derjenige, dem Bota eine Tangerine schenkt, nicht mehr lange zu leben hat. Es kommt ein Mann aus dem Zentrum Utopias, umgeben von einem Tross aus Ja-Sagern und macht sich durch penetrante Arroganz unbeliebt. Bota schenkt ihm eine Tangerine. Neri, eine Standnachbarin ruft hörbar, die würde nur jemandem geschenkt, der Fremd ginge. Einen Tag später findet man sie mit eingeschlagenem Schädel auf dem Boden.

Reisende kommen ein paar Tage darauf an dem Obststand vorbei. Humanoiden mit grüner Haut, begleitet von den Älteren, welche die Aufsicht über Utopia haben. Sie versuchen die Gesellschaft so zu organisieren, daß jeder Gleicher unter Gleichen ist. Nur klappt es nicht, wie der Mann aus dem Zentrum demonstriert und Bota nach Neri zu Tode prügelt. Zwischendurch verkostet er die Früchte in Botas Magazin, auch eine Pomelo, eine Citrus Frucht, ursprünglich in Asien auf der Erde angebaut. Aus ihr kriechen Lebewesen mit Spinnenbeinen hervor und machen sich über den Mörder her.

Die Reisenden kennen die Biester, die drohen, sich auf der Utopia exponentiell zu vermehren. Die Älteren wollen nichts davon wissen. Echa und die Reisenden türmen, nachdem Echa mit Hilfe eines Ringes, der ihm zugesteckt worden war, das befallene Segment der Raumstation abschotette, die Luftschleuse öffnete, so daß alle Gegenstände und Lebewesen in den Weltraum geschleudert wurden. Die Reisenden, in der Gewißheit, dass Echa von den Älteren abgeurteilt werden würde, nehmen ihn mit auf ihr Raumschiff und lassen Utopia unter Quanrantäne stellen.

Abgesehen von den Stories, von denen keine einzige schlecht ist, gibt es Besprechungen von DVDs, Büchern, Filmen. Die Aufmachung des Magazins ist Spitze.