giovedì, maggio 30, 2013


"Die Stimme aus dem Kosmos: Ciao Mamma"

Das Foto sagt alles. Für einen Italiener ist Mutti ist Beste, für immer und ewig.
 
 
Ein anderes Foto, gleichfalls aus der Zeitung unserer Region „Il Resto del Carlino“ zeigt, dass gerade mal wieder eine Frau umgebracht worden ist. Erst mit dem Messer, und als sie noch zuckte, wurde sie mit Benzin übergossen und verbrannt. Die 26igste in diesem Jahr. Psychologen schreiben es dem italienischen Männlichkeitswahn zu. Eine stattliche Anzahl von Männern in diesem Land kann Emanzipation der Frauen nicht verknusen. Wenn sie diese Männer verlassen, flippen die aus und bringen sie um.

Ich meine, Mamma trägt ein gerüttelt Maß dazu bei; denn die würde ihren Jungen nie im Stich lassen. Mamma ist immer im Haus. Entweder war sie Hausfrau oder ist pensioniert. Die Verlobte oder Frau hingegen will arbeiten, oder tut es sogar. Und dann rückt sie nicht mal mit den Mäusen rüber wie Mamma es getan hat. Und zu guter Letzt hat sie sich in einen Kollegen verliebt und will mit dem zusammen ziehen. Da hört doch nun alles auf.

Vector, the critical journal of the British Science Fiction Association

Es ist die „Best of 2012“-Ausgabe. Eine Armada von Buchkritikern stellt SF-Romane vor, die sie 2012 gut fanden. Dann gibt es etwas über amerikanische und englische SF-Fernsehserien wie „Alcatraz“, „666 Park Avenue“, „Revolution“, „The Walking Dead“, „Fringe“, „Last Resort“, „Misfits“, „Red Dwarf X“, „Dr. Who“.

Ein Beitrag behandelt SF-Audio. Ich finde Hörspiele stark. Wir machten selbst welche in der Science Fiction Gemeinschaft Hamburg. In den 60er Jahren stand die Nutzung von Tonband-Geräten hoch im Kurs. Ich selbst hatte ein Uher und ein Grundig. Auch Tonband-Korrespondenz fand ich cool. Es gab diese kleinen Tonbänder, welche in eine Warenprobe-Tüte passten. Kostete weniger Porto.

Es folgt ein Artikel über Fantasy in 2012, den ich überlesen habe. Nicht, dass Fantasy schlecht ist, nur interessiert sie mich als SF-Fan nicht. - Andy Sawyer, der die SF-Bibliothek der Universität Liverpool verwaltet, zieht Fred Hoyles „The black Cloud“ hervor, das aus dem Jahr 1957 stammt. Etwas später hatte ich es auch verschlungen. Ich erinnere mich, wie es mich fasziniert hatte.

Stephen Baxter erinnert uns daran, dass Dr. Who schon 50 Jahre auf dem Buckel hat. Der erste Dr. Who war schon ziemlich alt, als er auftauchte. Müßte er nicht längst tot sein? Nun ja, er ist Time-Lord.
 
Hier noch etwas über den BSFA-Reviewers Poll. Die nachstehend aufgeführten Romane kann man sicher jedem SF-Leser empfehlen. An erster Stelle steht M. John Harrison. Ein fantastischer Autor. Ich selbst habe einige seiner Bücher, und für einige meiner Kurzgeschichten hatte ich mich von ihm inspirieren lassen. Hier die Liste:

  1. Empty Space, M. John Harrison
  2. Jack Glass, Adam Roberts
  3. 2312, Kim Stanley Robinson
  4. Communion Town, Sam Thompson
  5. Extreme Metaphors, edited by Simon Sellars and Dan O´Hara
  6. A Face like Glass, Frances Hardinge
  7. Boneland, Alan Garner
    Intrusion, Ken McLeod
  8.  
  9. Redemption in Indigo, Karen Lord
     10.Hawthorn and Child, Keith Ridgway
         Blue Remembered Earth, Alistair Reynolds

Open-Office machte nicht das, was ich wollte. Soweit sind Programme eben noch nicht. Zur Erläuterung. Es gibt zwei 7. Plätze, einen neuten und zwei 10. Plätze. Vermutlich müsste ich mit dem Open Office etwas herumspielen. Vielleicht gibt es einen Trick. Doch woher soll ich die Zeit nehmen? Ich bin pensioniert und habe mehr zu tun als bei der Arbeit, lol.










mercoledì, maggio 29, 2013


 
 
Scientific American, April 2013

Diese Zeitschrift ist auch eine Fundgrube für Assoziationen. Ich sehe ein Bild mit Fliegenmaden und denke an Angelköder, daran, wie meine Frau zu ihrem Entsetzen die Dose mit den Viechern im Kühlschrank fand. Hier nun würde ich sie in den Schatten eines Baumes im Garten legen. Damals wohnten wir in Hamburg in einer Mietwohnung. Soweit zur Assoziationen. Der Beitrag mit den Maden in dieser Zeitschrift stellt auf ihre Fähigkeiten als Wund- und Wunderheiler ab.

In „Ghostly Beacon of New Physics“ werden Neutrinos beschrieben. Es stellt sich heraus, dass sie auch weiterhin erklärungsbedürftig sind. Der Physiker Wolfgang Pauli brachte sie zum ersten Mal ins Gespräch. Das war 1930, und er war der Ansicht, dass sie nicht entdeckt werden könnten.

Inzwischen widerlegt. Das Neutrino ist das einzig elektrisch neutrale Partikel und besitzt ein Millionstel der Masse eines Elektrons. Bisher sind drei Arten bekannt: Muon, Elektron und Tau. Breiten sie sich im Raum aus, verwandeln sie sich ab einer gewissen Distanz in eine andere Art Neutrino. Aufgrund ihrer Eigenschaft muss die Standardtheorie der Teilchenphysik erweitert werden. Lassen wir es dabei, sonst müsste ich noch in die schwache Wechselwirkung einsteigen. Dann die rechtshändischen Neutrinos und die Antineutrinos. Im Universum sollte ja Symmetrie bestehen. Nur besitzt es mehr Materie als Antimaterie. Zum Glück. Andernfalls wäre unsere Existenz wohl in Frage gestellt.

„The Future of Medicine“. Ich zähle mal die in der Zeitschrift genannten Punkte auf:
  • Stammzellen für ein beschädigtes Herz. Interessant ist, dass es aus 4-5 Milliarden Muskelzellen besteht.
  • Körpereigenen Superkleber, um Muskeln, Sehnen und Organe zu regenerieren. Ich selbst brauche Knorpelmasse für meine Knie. Joggen habe ich schon vor Jahren aufgegeben, da mir danach die Knie weh taten. Liegt am Verschleiss. Powerwalk geht aber noch. Der Kleber ist die extrazelluläre Matrix, die dafür sorgt, dass wir nicht auseinander fallen.
  • Organe mit 3-D Drucker herstellen. Als Material dienen lebende Körperzellen. Wobei an die Stellen, an denen Adern laufen sollen, Zucker eingebracht wird, den man später hinausspült.
  • Stammzellen werden zu einem Allheilmittel für die Zukunft erklärt. Bin gespannt. Sie sollen auch dazu dienen, neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson zu beseitigen.

„The True Cost of Fossile Fuels“. Um das Zeug aus der Erde zu bekommen, wird logischerweise Energie verbraucht. Man muß diese gegen die der aus dem Boden gewonnenen Resourcen verrechnen. Bei Flüssigtreibstoffen steht Petroleum noch immer an erster Stelle. Bei allen anderen ist es Kohle, gefolgt von Erdgas.

„Anguish of the Abandoned Child“. Unter Ceausescu wurden Frauen in Rumänien drangsaliert, so viele Kinder wie möglich zu bekommen. Zum Glück wurde Ceausescu umgebracht. Denn viele dieser Kinder landeten in Waisenhäusern, wo sie auf sich allein gestellt waren und keine Zuwendung fanden. Dieser Beitrag berichtet über eine Studie, die diese Kinder mit denen aus Waisenkindern vergleicht, die eine Pflegefamilie fanden und denen, die in ihrer natürlichen Familie aufwuchsen.

Bei einem durchschnittlichen Intelligenzquotienten von 100 brachten es Kinder aus Waisenhäusern nur auf 80, die in Pflegefamilien auf .90 und die in ihrer natürlichen Umgebung lebenden auf über 100. Wichtig für die Hirnentwicklung sind die ersten zwei Lebensjahre. Ich startete, wie meine Mutter erzählte, mit Reden erst nach zwei Jahren. Vermutlich hatte ich vorher andere Interessen, lol.

„The Low Cost Ticket to Space“. „Scientific American“ ist es auch aufgefallen, dass es jetzt mit der
privaten Raumfahrt losgeht. Kosten werden günstiger sein. Hatte es mit der NASA noch eine Million gekostet, Satelliten in den Orbit zu schießen, wird man jetzt schon mit ein paar hunderttausend Dollar dabei sein. Für suborbitale Missionen interessieren sich XCOR Aerospace, Virgin Galactic, Armadillo Aerospace, Master Space Systems und Blue Origins.

Für orbitale Missionen hält sich SpaceX für zuständig. Die Falcon 9 Rakete hat immerhin eine Dragon Kapsel an die ISS gehängt.

Und auf dem Mond wird Astrobotic seinen Moon-Express schicken. Und Bigelow-Aerospace, über die ich schon gepostet hatte, wird private Stationen im Orbit installieren.

Angedacht ist eine Mars-Mission mit Hin-Fahrkarte.

Das alles unter der Voraussetzung, dass alles so klappt, wie man es sich vorstellt.

„Let the Fish breath“. Dieser Beitrag beschreibt Bemühungen, Menschen, die auf hunderten von Inseln in Indonesien leben, in Bemühungen einzubinden, das Überfischen vor ihrer Haustür zu verhindern. Vernünftig; denn was sind Fischer ohne Fische?






giovedì, maggio 23, 2013


Scientific American, March 2013

„The Origins of Creativity“. „Thinking outside the Box“ ist ein angelsächsischer Ausdruck, so etwas ähnliches wie „über den Tellerrand hinwegsehen“. Der Gegensatz ist: „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „jetzt kommt der mit so neumodischem Kram“.

Vor 2,6 Millionen Jahren gab es wohl die ersten Steinwerkzeuge, um Felle abzuziehen. Das menschliche Gehirn begann damals, an Volumen zuzunehmen. Es besteht eine Korrelation aus Hirngröße und intellektueller Produktivität. Und noch etwas. Man benötigt eine gewisse Bevölkerungsdichte, um Ideen zur Reife zu bringen.

„The inner Life of Star Clusters“. Sternhaufen. Dort, wo Sonnen entstehen. Aus Wasserstoffmolekülen und Staub von Galaxien. Schwerkraft innerhalb der Wolken lässt diese zu Protosternen kollabieren. Junge Sternengruppen, embedded (eingebundene) Cluster befinden sich in so dichten Wolken, dass das Licht der Sonnen von außen nicht zu sehen ist. Globulare Cluster sind

die ältesten und meist bevölkertsten. Weitere werden T-Assoziationen genannt. T-Tauri ist der bekannteste Typ junger Sterne, die sich in dieser Art Cluster befinden. Dann gibt es noch eine Art, in der sich die massereichsten Sterne befinden. O- und B-Sterne genannt. Sterne in Haufen dieser Art bewegen sich so schnell, dass diese kurz über lang auseinanderfliegen. Das gleiche geschieht bei T-Assoziationen.

Cluster, die sich länger halten, sagen wir, eine Million Jahre, sind sogenannte Open-Cluster. Gas, Schwerkraft sind verschwunden. Die Konfiguration bleibt erhalten. Ein Beispiel dieser Art sind die Pleiaden.

„The End of Orange Juice“. So weit wird es wohl nicht kommen; denn Orangenbäume wachsen auch außerhalb der U.S. In Valencia zum Beispiel. Apfelsinengegend.

Den Amerikanern macht Huanlongbing, die chinesische gelbe Drachenkrankheit zu schaffen. Sie rührt von Bakterien her, die sich in Speicheldrüsen eines Insekts mit Namen Asian Citrus Psyllid befinden. Das Tier befällt Blätter des Orangenbaumes. Die Bakterien verkleben dann die Kreisläufe in der Pflanze, hinterlassen deformierte und bitter schmeckende Früchte. Insektizide helfen nicht weiter. Nicht klar ist, ob die amerikanische Zitrusindustrie die Attacken überlebt. Lösung könnte eine genetische Modifikation der Zitruspflanzen sein. Bei diesem Wort hätte man in Deutschland wohl schon mal die Reißleine gezogen.

„Flight of the Robobees“. Künstliche fliegende Bienen zu bauen. Eine Herausforderung, die drei Harvardprofessoren angenommen haben. Der Artikel beschreibt ihre Bemühungen. Bauteile „off the shelve“, also aus dem Elektronikladen, sind zu schwer. Sie müssen angefertigt werden. Welche Hürden gibt es? Z.B. das Schwarmverhalten. Vielleicht sollten die Forscher die Piraten fragen, lol. Just kidding. Bienen werden nicht zentral gesteuert. Wie kommunizieren sie miteinander. Dann die Antriebsquelle. Batterien sind zu schwer. Piezoelektrik? Das Gehirn. Es muss die Robobiene steuern, bewegen, mit anderen kommunizieren. Um die 1000 Bienen sollen losfliegen und ihren Auftrag, was auch immer das sein mag, ausführen. Das hinzubekommen erfordert die Bündelung von Intelligenz. Die Programme sind daher Open Source. Jeder kann sich an dem Projekt beteiligen.

„New Threat from Poxviruses“. Als Kind wurde ich wie alle anderen Kinder gegen Pocken geimpft. Vor 35 wurde das Virus als besiegt erklärt und es wurde nicht mehr geimpft. Jetzt wird vor einigen Abarten wie Affen- und Kuhvirus gewarnt, gegen die der Mensch keine Antikörper entwickelt hat. Diese Viren könnten sich genetisch verändern und für Menschen tödlich werden.

„The Government wants your DNA“. Die US-Regierung ist bekannt dafür, ihre Nase überall reinzustecken. Letztes Beispiel war die Ausschnüffelung von AP-Journalisten. Auf der anderen Seite macht es Sinn, DNA in Datenbanken zu speichern. Hat man zum Beispiel die des Blutsverwandten eines Verbrechers gespeichert, ist das schon die halbe Miete. Der Artikel weist nun auf Privacy-Implikationen hin. Für DNA-Abstriche gibt es keinen Hausdurchsuchungsbefehl. Zumindest nicht in den U.S.A. Außerdem steht man bei der DNA-Analyse erst am Anfang. Irgendwann können alle Charakteristika eines Menschen ermittelt werden. Die Aufbewahrung von Daten wird von einzelnen Staaten der U.S.A unterschiedlich gehandhabt. Wie ist es in Deutschland?

Ich finde, DNA einer jeden Person sollte gespeichert werden. Damit werden alle gleich behandelt und eine schnellere Verbrechensaufklärung ist gesichert.

Zum Schluss gibt es noch eine nette Geschichte über einen Delphin, dem ein Fischtrawler den Schwanz abgerissen hat. Orthopäden gelang es, ihm einen Plastikschwanz anzuheften.

lunedì, maggio 20, 2013

Richard Branson und Elon Musk haben einen dritten Kumpanen gefunden:
Foto aus der Business Week Mai 6 - Mai 12 2013


Robert Bigelow, Landlord aus Las Vegas, der eine Raumstation ins All setzen will. Unser Mann für die Infrastruktur.

Warum da keine Deutschen mitmachen. Aber dann wiederum, die kriegen ja nicht mal einen Flughafen hin.

Bigelow macht sein Geld mit Budget-Wohnungen für temporäre Arbeiter und Angestellte. In den U.S.A gang und gäbe, ich war ja auch einer. Man saust eben da hin, wo Arbeit ist und bleibt dort, bis der Kontrakt ausläuft. Das mach mal in Italien. Zum ersten gibt es keine Arbeit und dann will Mama nicht mitkommen, lol.

Bigelow meint, dass auch im Weltraum, im Orbit, Bedarf für Unterkünft, Labors usw besteht. Vermutlich hat er Recht. Er läßt aufpumpbare Module fertigen, die mit einer SpaceX Dragon auf eine Erdumlaufbahn gebracht werden sollen. Sie werden immerhin 2250 Kubikmeter fassen im Gegensatz zu den 150 Kubikmetern des größten Moduls der ISS. Bis jetzt hat Bigelow eine viertel Million Dollar ausgegeben. Zwei BA330-Module sollen 2016 im Orbit sein. Jungs, es geht los.

domenica, maggio 19, 2013

Morgen jährt sich das Erdbeben, das uns durchgerüttelt hat. Hier Aufnahmen, die ich vor zwei Wochen in Finale Emilia, einer drei Km entfernten Kleinstadt gemacht habe.

Gibt, wie man sieht, noch allerhand zu tun. Und es dauert........................

mercoledì, maggio 15, 2013



Scientific American, February 2013

Hatte ich ja schon einige Male bei Besprechungen der „Scientific American“ geposted, dass ein ungeborenes Kind im Bauch der Mutter genetisch getestet werden kann. Die Prozedur scheint relativ neu zu sein und jetzt kommen Fragen hoch, welche Testergebnisse eine Abtreibung rechtfertigen und ob diese objektiv interpretiert werden. In den U.S.A ist es eine heiße Kartoffel, da die Religion mit hineinspielt.

Ein weiterer Kurzbeitrag spricht Datamining an, das Schürfen nach Nutzerdaten. Vorzugsweise die des Handys. Unternehmen kaufen die Daten und stellen ihre Werbung darauf ab. Über Auswertungen bekommen Datenschürfer mit, wer kauft was, ist der Nutzer kreditwürdig etc. etc.Marketingprogramme werden Personen, die trotz Angebot nichts kaufen, ausschließen. So stellt man es sich vor. Irgendwann jedoch werden Datenschürfer herausfinden, wieviel Geld man auf dem Konto hat, lol. Dementsprechend werden die Verkäufer reagieren. Im Moment ist es noch alles ungar. Ich muss laufend Spam aus meiner Mailbox wegdrücken.

Interessant ist ein Google -Patent, welches beschreibt, wie Preise von Online-Objekten dynamisch je nach Kaufkraft, Kreditwürdigkeit eines Nutzers verändert werden können. Preise des gleichen E-Books könnten nach diesem Beispiel für mehrere Nutzer unterschiedlich ausfallen.

„Brain Cells for Grandmother“. Die Frage, wie werden Erinnerungen im Gehirn gespeichert, wird in diesem Beitrag diskutiert. Wo steckt zum Beispiel die Erinnerung an die Großmutter? Nicht in einem einzigen Neuron. Das ist schon mal sicher. Dann scheiden sich die Geister: Sind es Millionen oder nur einige Tausend? Sicher ist es unangenehm, wenn einem Elektroden ins Gehirn gestoßen werden. Das ist hin und wieder, wenn alle anderen Maßnahmen versagen, bei Epileptikern erforderlich, um den Herd ausfindig machen zu können. Gleichzeitig eröffnet es die Möglichkeit, das Feuern von Neuronen zu registieren und den Sitz von Erinnerungen ausfindig zu machen. Die zur Zeit bevorzugte Theorie handelt von Konzepten. Die Gestalt einer Person ist zum Beispiel ein Konzept. Dafür reichen einige Tausend Neuronen. Einzelheiten werden über den visuellen Kortex je nach Bedarf hinzugefügt.

„Secrets of primitive Meteorits“. Die ältesten von Menchen untersuchten Gesteine, heißen Chondriten. Meteoriten, die vor rund 4.5 Milliarden Jahren entstanden. Zu jener Zeit war unser Sonnensystem eine Scheibe aus Gas und Staub. Daraus formten sich unter Einwirkung von hochenergetischen Ereignissen, von denen man nicht weiß, wie sie zustande kamen, die Chondriten. Chondritische Meteoriten setzen sich aus dem Material zusammen, aus dem Planeten, Monde, Asteroiden und Kometen bestehen. Der Autor dieses Artikels geht in Details von Chondritengruppen. Das erspare ich dem Leser.

„Shattered Ancestry“. Aus Untersuchungen von Menschenknochen aus 4.4 Millionen Jahren in der Vergangenheit kristallisiert sich heraus, dass Menschen, nachdem sie von Affen getrennt in die Zukunft marschierten, sich über die Zeit hinweg bis in die Gegenwart nicht in einer geraden Linie fortpflanzten. Lucy, deren Knochen 1974 gefunden wurden, ist nicht unsere Urmutter, wie ursprünglich angenommen. Das wurde durch noch ältere Menschenknochen belegt. Der Familienstammbaum ist komplex. Sicher haben wir nur einen Teil von ihm aufzeichnen können.

„Rethinking the Gulf Stream“. Also der Golfstrom ist auch nicht mehr das, was er früher war, lol. Gelehrt wurde, daran kann auch ich mich erinnern, dass der Golfstrom erwärmtes Wasser der tropischen Gefilde des Atlantik nach Nordwest Europa brachte. Die Meinung herrschte für 100 Jahre vor, wurde zuerst von dem Ozeanographen Metthew Fountain Maury propagiert. Vor zehn Jahren jedoch wurden die milderen Temperaturen in Nordwest Europa Luftströmungen zugeschrieben. Dann kam noch eine dritte Idee auf. Ein Mix aus den beiden vorherigen. Moderne Technik hilft auch hier. Global werden im Rahmen des Argo Projektes mit 3000 Sonden Temperatur und Salzgehalt des Wassers gemessen, das Resultat in einer Datenbank gespeichert und ausgewertet. Darüber gibt es jedoch noch keine Aussagen.

Apropos Sonden. Die Titelgeschichte des neusten „Spiegel“ „Die gesteuerte Zukunft“ bringt ein Beispiel über den Hamburger Hafen, in dem es von Sensoren wimmelt: LKWs, Güterzüge, Brücken, Containerschiffe sind mit ihnen bestückt. Aus den damit gemessenen Verkehrsströmen soll mit Operations Research, Algorithmen, die Umschlagskapazität erhöht werden. Interessant, da geht die Musik ab.

„The Battery powered Bullet“. Es geht um einen Geschwindigkeitsrekord und um eine Gruppe junger Ingenieure, die ein von Batterien angetriebenes Fahrzeug bauen, das in Utah über den großen Salzsee mit 400 mph, also mit 640 kmh, rasen soll. Die Bolide nennt sich „Venturi Buckeye Bullet“ und soll von 4 Motoren angetrieben, von einigen Fallschirmen sowie Flugzeugbremsen zum Stehen gebracht werden. September dieses Jahres soll der Test stattfinden.

„The Myth of Antioxydants“ An denen scheint nichts dran zu sein. In Würmern und anderem Getier wurden sogenannte Freie Radikale, reaktionäre Moleküle, die Körperzellen Schaden zufügen, freigesetzt. Angeblich sollten sie die Lebensspanne verkürzen. Doch die Tiere lebten so lange wie alle nicht behandelten. Wat nu? Um das Reformhaus einen Bogen machen. Auch deshalb, weil die Einnahme von Vitaminpillen das Leben verkürzen kann. Beta-Karotin, Vitamin A, Vitamin E, sollten nicht in großen Mengen genommen werden.

„Data on Wings“. Schon wieder geht es um Daten. Es liegt im Trend. S.a. Facebook and Google. In diesem Artikel geht es um Birdwatching, bei dem freiwillige Helfer Datenbanken füllen und Karten über Standorte, Migrationen von Vögeln erstellen. Es kommt ein neues Schlagwort ins Spiel: „Citizen Science“. Projekte, an denen sich Bürger beteiligen. Das wird in den U.S forciert.




sabato, maggio 11, 2013


Scientific American, January 2013

Langsam aber sicher hole ich auf mit meinen Back-Copies. Diese Ausgabe steht unter dem Motto:

„The Future of Science. 50 100 150 Years from now“. Ich werde sie aufbewahren. Sie enthält einige gute Ideen für SF-Stories. Sollte ich irgendwann wieder Lust verspüren zu schreiben....

Googles Larry Page meinte 2012 im Google Zeitgeist Meeting, dass innerhalb von zehn Jahren sich selbst fahrende Wagen auf den Markt kämen. Nun das hatte Robert Jungk schon in den 50er Jahren prophezeit. Da gab es im dritten Programm des NDR haufenweise Zukunft, lol. Da beherrschte Optimismus die Szene. Kein Wunder, da standen ja auch die besten SF-Autoren in Blüte. Und dann kam der Rock. Was wollte man noch mehr. Google läßt ja einige dieser Wagen fahren. Mit anderen Worten, wir sind schon etwas weiter. Jedoch, wenn ich mir diese 3-Rad Kisten, die Api in Italien ansehe, dann sehe ich nicht so rosig.

In der Zwischenzeit, der Gegenwart also, haben wir Titan, den Supercomputer. Nun, es gibt immer einen noch superen Computer. Dieser jedoch, mit 225.000 Processor Cores und maximalen Kalkulationen von 2.3 Quadrillionen pro Sekunde ist doch auch schon ganz schön schnell.

Und es gibt ja Leute die gegen Drohnen sind. „A Drone in every Driveway“ mag ihnen wohl nicht schmecken. Nun, hier geht es um fliegende Autos. Die Autorin meint auch. Es kann ja nicht jeder nach Belieben durch die Gegend fliegen. Koordiniertes Fliegen kann nur über Fernsteuerung erfolgen, also mit dem Drohnenkonzept.

„The Nuclear Question“. Es wird ein kleiner Atomkrieg prognostiziert mit ein paar Millionen Opfern. Erst danach einigt man sich, weltweit auf Atomwaffen zu verzichten. Interessant, wenn ich das Komma hinter „weltweit“ gesetzt hätte, wäre der Sinn von diesem hier abgewichen.

„A Cure for what ails you“. Mit Gentherapie. Bis jetzt hat man damit einige schlechten Erfahrungen gemacht, doch ist der Autor optimistisch, was den Prozess in der Zukunft angeht. Ich sehe schwarz. Bei vielen Leiden stochern Ärzte doch mit der Stange im Nebel herum. Und wenn einige Kapazitäten sich auskennen, dann kommt man an die nicht heran. Das ganze organisatorische Umfeld müßte umgekrempelt werden. Man stelle sich das in Italien vor. Die Leute sind doch über Jahrhunderte konfus, und bekommen kein Bein an die Erde, geschweige eine Gentherapie für alle, die sie nötig haben, wenn sie denn funktioniert.

„A Tsunami of Extinction“. Eine Reihe von Tieren und Pflanzen sterben aus, beschleunigt durch die Änderung des Klimas. Aber das ist ja nichts Neues.

„The Fate of an engineered Planet.“ Um die Erderwärmung aufzuhalten wird angedacht, Aerosole in die Atmosphäre zu sprühen, welche das Sonnenlicht reflektieren und damit die Temperaturerhörung in Grenzen halten. Der Autor macht es spannend. Er läßt Umweltschützer dagegen Sturm laufen. Inzwischen erhöhen Asiaten ihre Intelligenz, in dem sie sich genetisch verändern. Religiöse Kreationisten lassen es in den U.S.A nicht zu. Dort geht die Wirschaft weiterhin den Bach runter und die U.S.A erklärt Asien den Krieg.

„A bold and foolish Effort to predict the Future of Computing“. Welchen Experten man auch immer fragt, er weigert sich eine Prognose abzugeben, wie Computer in Zukunft aussehen, arbeiten werden.
Da sage ich: Quantum, Quantum, Quantum, lol.

„Starship Humanity“. Hier werden drei Konzepte angesprochen. 1. Die Kolonisierung des Mars, 2. Gigantische Raumstationen, die um die Erde, oder um einen anderen Planeten kreisen. Oder vielleicht auch auf dem Lagrangepoint. Dem Punkt, wo sich die Gravitation von Sonne, Mond, Erde und anderen Planeten die Waage halten. 3. Raumschiff-Archen mit Multigenerationen von Kolonisten. Bei allen Konzepten ist der Genpool ein entscheidender Parameter. Inzucht könnte die Projekte gefährden. Der Autor geht auf die Veränderungen ein, denen die Menschen unterworfen sein werden. Kultur, Genetik. Aber so wie ich es sehe, wird es in absehbarer Zeit gerade mal eine Marsstation geben mit One-Way Ticket dorthin. Gigantische Raumstationen kann man sich abschminken und die Raum-Arche ebenfalls.

Jetzt geht es an die Artikel. „Strange and Stringy“. Der Autor ist Physikprofessor an der Harvard-Universität. Er muss wissen, wovon er spricht, doch er bringt die String-Theorie wieder ins Spiel. Die war doch schon abgeschrieben, weil da niemand mehr durchstieg. Er selbst befasst sich

mit Materialstudien, wie es unter verschiedenen Bedingungen und Einflüssen regagiert. Supraleiter zum Beispiel.

Ein Stück Metall enthält um die 10 hoch 23 Elektronen. diese können sich bizarr verhalten. Sie können sich verknüpfen und weisen diese von Einstein beschriebene „spooky Connection“ auf. Unverständlich für Materialforscher. Sie wissen, Leiter, Isolatoren und Supraleiter sind unterschiedliche Phasen einer Materie. OK. Jetzt werden die Widerstände erklärt, wie sich die Elektronen verhalten usw., die Bose-Einstein Kondensation oder Kondensierung, lol. Hols der Geier, mein Deutsch ist nicht mehr das Beste, aber ich lerne ja jetzt portugiesisch und kann nicht alles machen. Nur so viel: Elektronen sind wie Planeten, kreisen um das Atom und um sich selbst. In Uhrzeigerrichtung und entgegen dieser Richtung. Up and down-Spins. Das gehört bereits zur Quantenmechanik. Diese erklärt das Verhalten von Elektronen als Partikel oder Wellen unter verschiedenen Zuständen. Doch, als Supraleiter unter höheren Temperaturen als der Absolute Nullpunkt gefunden wurden, zerbröckelte das Erklärungsmuster. Die Materialforscher wandten sich an Stringtheoretiker. Woher weiß ein Elektron, daß von einem anderen verknüpft wird, dass es sich entgegengesetzt bewegt? Tja, das hängt mit den Extra-Dimensionen der String-Theorie zusammen. Verknüfte Elektronen sind Strings, die in den Dimensionen herumtanzen. Das wars, lol.

„Bionic Connections“. Frage: Wie bekommt man hin, dass Prothesen Gedanken-gesteuert werden?

Drähte der Prothese mit Nervenenden des Stumpfes zu verbinden, funktioniert nicht. Die Drähte werden von der Immunabwehr nicht akzeptiert. Es muss ein Adapter her. In diesem Fall im Labor gezüchtete Nervenstränge, „living bridges“. Daran wird gearbeitet.

„The Coming Megafloods“. Ein U.S bezogener Artikel. Bezieht sich auf eine Regenperiode, die 1861 43 Tage andauerte und ein Tal in Kalifornien überflutete, 800.000 Stück Vieh vernichtete und tausende von Menschen sterben ließ. In dem Artikel werden die Ursachen ergründet. Wasserdampfkorridore. Segmentproben ergaben, dass solche Fluten so um alle 200 Jahre stattfinden.

So ist damit zu rechnen, dass in diesem Jahrhundert wieder ein „Atmospheric River“ über Kalifornien aufkreuzt. Sie bilden sich über tropischen Gewässern und ziehen an die Westküste der U.S.A. Na denn.

„A confederacy of Senses“. Auch hier kann ich es kurz abhandeln. Fällt bei einem Menschen einer der Sinne aus, versucht das Gehirn dessen Arbeit durch die anderen zur Verfügung stehenden zu kompensieren.

mercoledì, maggio 08, 2013



Scientific American, December 2012

Es gibt wieder neue „10 World changing ideas“. Eine Art jährlicher Brainstorm. Nun, bei einem richtigen Brainstorm sind auch verrückte Ideen zugelassen. Doch bei diesen rechnen Verfasser und Redaktion wohl damit, dass sie umgesetzt werden könnten.

Starten wir mit „New Life-Forms, no DNA required“. Sicherer ist es auf jeden Fall. XNA vereinigt die Funktionen von DNA und RNA in sich. Neue Programmiersprache also. Sicherer deshalb, weil die Moleküle nicht in der Natur vorkommen und sich daher mit DNA und RNA nicht vermischen können. Schlecht für Horrorfilme, sage ich mal. Ein neuer Baukasten der Gen-Technologie.

„Foam that restores Breathing“. Wenn einem der Atem stockt, sagen wir: Bei Asthma, Lungenverletzung, Knochen in der Luftröhre, dann lebt die Person nur noch einige wenige Minuten und die Person zu intubieren kostet Zeit. Durch eine injizierbare Lösung könnte man diese auf rund 15 Minuten verlängern. Ein paar Hürden müssten noch genommen werden. Aber schon mal eine gute Idee.

„Early Treatment für Alzheimer“. In der letzten „Business Week“ beklagte sich ein Redakteur über die mangelnde Bereitschaft der amerikanischen Gesundheitsbehörden, mehr für die Alzheimerforschung zu tun. In den U.S.A ist fast die Hälfte der 85jährigen von dieser Krankheit befallen. Bis jetzt hat man noch kein Mittel dagegen.

Zurück zur Idee: Um 300 Mitglieder einer Familie in Kolumbien leiden unter einer in den Genen steckenden Art dieser Krankheit, die mit 50 Jahren zum Ausbruch kommt, aber schon lange vorher sich im Gehirn einnistet. Das amerikanische Unternehmen Genentech nun will das Medikament Crenezumab an die Leute verteilen und sie zu einem Zeitpunkt testen, bevor das Leiden ausbricht. Wirksamkeit ist nicht garantiert. Um 100 entwickelte Medikamente versagten beim Test. Ein Zeichen dafür, dass das Gehirn immer noch eine große Unbekannte darstellt.

„Water purified with Oil“. Wasserknappheit wird als Problem auf uns zukommen. Gereinigtes Brauchwasser würde sie minimieren. Und jetzt das Fracking, bei dem Milliarden von Litern mit Chemikalien kontaminiert in Gesteinsschichten gepresst werden, um Erdgas freizusetzen. Verunreinigungen binden sich an Öl, dass ins Wasser eingebracht wurde und dem Wasser wieder entzogen wird. Es gibt noch ein paar kleine Stolpersteine. Um eine Tasse Schmutzwasser zu reinigen, braucht man eine Menge Soja-Öl, die einen Swimmingpool füllen würde.

„The ultimate Sustainability Index“. Sustainability ist glaube ich Nachhaltigkeit. Mit dem Begriff konnte ich überhaupt nichts anfangen. Jetzt, wo ich von Sustainability lese, wird es mir etwas klarer, lol. Es geht darum, Produkte einer Lieferkette in ihren Stufen auf Nachhaltigkeit zu überprüfen und zu klassifizieren. Dafür müssen Kriterien her. Ein amerikanisches Konsortium arbeitet daran.

„Genome Sequencing for Fetuses“. Es ist interessant zu wissen, dass man die DNA eines Fötus im Blutplasma der Mutter von der DNA der Mutter separieren kann. Grundlage zur Entdeckung von Erbkrankheiten ungeborener Kinder. Das Neueste darüber las ich in der „Business Week“ vom 29. April. Das Unternehmen Natera wird vorgestellt. Es hat einen Test entwickelt, der sich ebenfalls des Blutplasmas der Mutter bedient. Mit 99 %iger Sicherheit, so wird behauptet, kann man Dow erkennen. Kostet jedoch 2760 Dollars. Etwas happig. Wo bleiben die Chinesen? Lol

„Mining the Mobile Life“. „Reality Mining“. Kommt das auf uns zu? Anhand von Smartphones kann man viel über die Bevölkerung herausbekommen, da die meisten Leute so ein Gerät besitzen. Datenschutz aufgepasst. „Reality Mining“ lauert hinter der Ecke, das Aufspüren von Standorten der Handybesitzer. Daraus werden Konsumentenprofile erstellt und die Werbung entsprechend kalibriert.

„Sugar powered Pacemakers“. Batterien für Herzschrittmacher müssen alle 5 bis 15 Jahre ausgetauscht werden. Mit anderen Worten, es wird geschnitten. Implantierte Geräte könnten durch Bio-Treibstoffe angetrieben werden, die aus Glukose bestehen, die sich in Zellflüssigkeit befindet.. Auch hier gibt es Hürden zu überwinden. Nun, wir sprechen von Ideen. Treibstoffzellen verlieren durch im Blut oder im Serum befindliche Aminosäuren an Power. Man rechnet mit ihrem Einsatz in zehn Jahren.

„Drones at Home“. Man stellt sich das so vor: Mini-Drohnen flitzen durch Städte, beobachten Verkehrsschwerpunkte, andere Gefahrenbereiche, stalken den oder die Ex, lol. Unendlich viele Möglichkeiten, wie man Drohnen einsetzen kann. Z.B. in der Landwirtschaft, bei Protestmärschen. Ethische fragen tun sich auf. Es wird interessant.

„Electronic Tattoos“. Gestretchte Chips, die auf der Haut getragen oder in Kleidung eingelassen werden. Schaltkreise biomedizinischer Natur wie Sonden, Überwachungsarmaturen, Monitore für Körperfunktionen.

So, jetzt geht es zu den Artikeln: „The Unquantum Quantum“.
Da schreibt doch jemand, dass wir doch nicht digital sind und in einem Computer leben. Erinnert sich jemand an den Film „Welt am Draht“ von Faßbinder. Es war doch evident. Siehe auch Wolframs Buch „A new kind of Science“. Wem soll man denn noch glauben? Lol.

David Tong, Professor für Theoretische Physik an der Universität Cambridge, machte sich darüber Gedanken. Digital ist, wenn man die Welt in Bits auflösen kann. Sie stellt dann kein Kontinuum dar und in der Tat gibt es eine Reihe von Physikern, die Partikel, Einheiten also, als kleinste Bestandteile des Universums ansehen. Einleuchtend, nicht wahr? Doch schon Max Planck meinte 1882: „Trotz des großen Erfolgs, den die Atomtheorie verzeichnet, wird sie letztendlich fallen gelassen werden zugunsten der Annahme kontinuierlicher Materie.“ Partikel werden von der Quantentheorie auch als Wellen verstanden, und die sind analog. Anscheinend sind die Bausteine des Universums Felder.

„The Winters of our Discontent“. Globale Erwärmung, Treibhauseffekt impliziert, dass es überall wärmer wird. Tja, ist wohl nicht so. Es gibt zwar weniger Eis in der Arktis. Der Autor des Artikels bezieht sich auf AO und auf NAO. Arctic Oscillation und North Atlantic Oscillation, die aus der Wechselwirkung von Ozean und Atmosphähre entstehen. Sie werden durch das Abschmelzen des Eises gestört. Verschwindet Eis, werden weniger Sonnenstrahlen in die Atmosphäre reflektiert. Der Eis-Albedo Effekt wird schwächer, die Luft kühler.

Hier in Italien ist es auch kühler, es regnet fast jeden Tag. In der Zeitung las ich, dass das Eis schneller schmilzt als erwartet. Obama hatte Leute von der NASA deshalb zu einem Gespräch eingeladen.

„Is Drug Research trustworthy?“ Es geht um Geld. Der Artikel bezieht sich auf die U.S.A . Forscher pharmazeutischer Unternehmen lobhudeln über dort entwickelte Medikamente in Fachzeitschriften.ohne ihre Abhängigkeit von ihrem Unternehmen zu deklarieren. Dem Autoren nach sind sogar Forscher der National Institutes of Health involviert. Nun, das ist eine innere Angelegenheit der U.S.; jedoch wird sich Ähnliches auch in anderen Ländern abspielen.

„Four Starry Nights“. Eine Astronomin schildert ihren Aufenthalt in den Bergen Chiles, um Zwerg-Galaxien, die um die Milchstraße kreisen, durch eines der beiden 6.5 m Magellan-Teleskope zu beobachten. Diese befinden sich in der Atacama Wüste, eine der trockensten. Der typische Arbeitstag eines Astronomen dort beginnt um 15:00 Uhr und endet 6:00 morgens. Vor der Beobachtungszeit stellen Techniker das Teleskop ein. Zwerg-Galaxien, die kurz über lang von unserer Galaxis absorbiert werden, enthalten nur wenige Milliarden Sterne, im Kontrast zu den 200 bis 400 Milliarden von Sternen in unserer Galaxis. Mit dem in das Teleskop integrierten Spektographen wird die Zusammensetzung der Sterne festgestellt, die sich im Halo der Milchstraße befinden und mit der Komposition von Sternen der Zwerg-Galaxien verglichen. Und, siehe da, ihre Zusammensetzung ist die gleiche. Eine Beobachtungsnacht kostet 50.000 Dollars. Nun, das Teleskop war sicher auch nicht billig.

„The Case of the disappearing Daguerreotypes“. Vor rund 150 Jahren wurden die ersten Fotos gemacht. Daguerreotypes. Sie wurden in der New Yorker Ausstellung „Young America“ gezeigt. Und nach rund einem Monat wurden sie durch schwarze Flecken unansehnlich, zum Schock ihrer Besitzer. Chemikern, Physikern und Konservatoren gelang es, den Verfall aufzuhalten und dessen Ursache auf die Schliche zu kommen. Doch die Herstellung in den Originalzustand verlief erfolglos. Daguerreotypen werden in mehreren Schritten hergestellt. Mit Silber beschichtete Platten werden Jod- oder Bromdampf ausgesetzt. Diese sogenannten Halogene werden bei der Aufnahme durch auftreffende Photonen zerstört. Die Platte wird danach in Quecksilberdampf gebadet. Zum Schluss wäscht der Fotograph die Platte im Sodium-Thiosulfat. Fragt mich nicht, was das ist. Die Halogene werden komplett entfernt. Es verbleiben Silber und Quecksilberkristalle. Werden die entstandenen Fotos längere Zeit Licht ausgesetzt, zerstören die Substanzen das Bild.






sabato, maggio 04, 2013


Ich sehe den integrierten Fanzine Kurier mit Besprechungen der im Vormonat herausgekommenen Fanzines. Dann Buchbesprechungen und die eines neuen britischen SF-Magazins mit Namen SFX. Scheint mehr, wie ich hier lese, etwas für „Optiker“, weniger für Literaturfans. Na denn...

Es wird an Radium „das Wuntermittel der 20er Jahre“ erinnert. Um Radium hatte sich ein ganzer Industriezweig etabliert. Das Element galt als unbedenklich und gesundheitsfördernd. Hergestellt wurden Schokolade, Wasser, Zahnpasta, Heizkissen, Kosmetik mit Radium. Unwissen kann tödlich sein.

Der Film „Song for Marion“ wird besprochen. Ich mache mal einen Bogen zu einem anderen. Musikfilm meine ich. Mein Vetter, den ich kürzlich in Bremen besuchte vor 50 Jahren mit Rock n`Roll bekanntmachte, als ich ihn in den Hamburger Star-Club schleppte (Zur Erinnerung: Ich war Bassist bei „Crying Wolf and the All-Stars“ und vorher Rhythm-Guitarist bei den „Black Dominoes“), empfahl mir den Film „The Commitments“. Er handelt von dem Versuch, eine irische Soulband aufzubauen. Hilarious. Kann ich jedem Rock- und Soulfan wärmstens empfehlen.

Weiter im Text. Ich sehe weitere Film- und Buchbesprechungen. Übrigens sah ich im „Spiegel Online“, dass ein neuer Startrek Film mit Kirk und Spock und dem Namen „Into Darkness“ in die Kinos kommt..




giovedì, maggio 02, 2013



In der letzten „Business Week“ las ich etwas über das Computer Spiel „Eve Online“. Sicher für SF-Gamer interessant. Pro Monat muss man 15 USD für Spielzeit berappen. Das Spiel kam 2003 in Island heraus und lt. „Business Week“ ist es teils Spiel, Soap Opera und Schattenwirtschaft. Spieler haben sich eine virtuelle Gesellschaft aufgebaut. Viele fühlen sich dort eher zu Haus als im wirklichen Leben. Tja, ich selbst habe keine Zeit dazu, mir reicht es, wenn ich in „Second Life“ Karaoke mache.