giovedì, maggio 31, 2018

Der Spiegel v. 26.5.2018





Die Story über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) erzählt, dass die Behörde auch nach Jahren noch ihre Macken hat. Die Kontrolle hat versagt. Wieso bekommen die Leute so etwas nicht hin? Vor Jahren schon, ehe die Flüchtlingswelle über Deutschland hereinbrach, hätte man die Abläufe entwerfen und entwickeln können. Es fehlte der politische Wille dazu. Es gibt ja auch kein Einwanderungsgesetz. Wasser auf die Mühlen der AfD.


Interessant ist der Artikel „Doktor Algorithmus“, in dem berichtet wird, wie Silicon Valley mit Hilfe der Digitalisation versucht neue Therapien zu entwickeln.

Biologie ist ein phantastisches Feld. Ich selbst war gut im Entdecken von Programmfehlern. Der Schnellste. Das Genom ist auch nur eine Ansammlung von Programmen. Und vieles läuft dort falsch. Diese Fehler zu entdecken, dürfte nicht so schwierig sein. Nur im Gegensatz zu Komputer-Programmen ist die Fehlerbehebung das Teil, welches den schwierigeren Part darstellt.
Die Medizin arbeitet ja schon lange mit Daten. Marker im Blut weisen auf Krankheiten wie Nierenschwäche, Krebs, Infarkt, Diabetes, Leberschäden. Diese Leiden genetisch zu beseitigen, wird Forscher noch lange beschäftigen.

Dazu ist erst einmal die Gewinnung von Daten ausschlaggebend. In diesem Feld mitzumachen wäre interessant.

martedì, maggio 29, 2018

Scientific American, June 2018






“The Secret Life of the Sun”.
Um die 5 Milliarden Jahre existiert sie schon und noch um die 5 Milliarden Jahre vor sich. Dann bläht die Sonne sich auf, verbrennt ihre Planeten und schrumpft zu einem Weissen Zwerg. Gut, dass ich das nicht mehr erleben muss.

Dass die Sonne eine Mutter und Geschwister hat, las ich das erste Mal. Die Mutter besaß die 30-fache Masse unserer Sonne: Gigantische Sterne wie sie haben eine kürzere Lebensspanne, ein paar Millionen Jahre, um in einer Supernova zu explodieren, Gase, schwere Metalle und radioaktive Elemente freizusetzen, aus denen sich unser Sonnensystem aufbaute.



“Can you supercharge your Baby?”

Die Antwort ist: “Nö”.

Es geht um Spielzeug, auf dessen Verpackung steht, dass es die Intelligenz des Babys fördert, es zum Lesen anregt etc. etc. Sandkiste mit Schaufel und Eimer reichen aus. Doch der Erziehungsspielzeugmarkt hat in den U.S.A einen Umsatz von 4 Milliarden Dollar pro Jahr. Argumente kommen anscheinend nicht gegen den Wunsch der Eltern an, aus ihrem Kind so früh wie möglich einen Harvard-Studenten zu machen.



“A painful Mystery”

Endometrosis, eine Krankheit, die weltweit einhundertsiebzig Millionen Frauen befällt, wird von vielen Ärzten nicht erkannt. Gewebe der Gebärmutter breitet sich in anderen Teilen des Körpers aus und verursacht Schmerzen, die eigenständig werden können, selbst wenn das eingedrungene Gewebe chirurgisch entfernt worden ist.

Es gibt unterschiedliche Theorien, warum die Zellen der Gebärmutter herausbrechen und sich woanders ansiedeln. Ich will sie nicht aufzählen, sie haben sich auch nicht erhärtet. Man versucht jetzt mit künstlichen Organen auf einem Chip (EVATAR) das Rätsel zu lösen, in dem man die Körperfunktionen auf diesem Chip emuliert.



“Shrinking Animals”

Je wärmer es wird, desto kleiner werden Tiere. Man hat das aus Fossilien abgeleitet, die von Zeiten stammen, in denen es eine Klimaerwärmung gab. In warmen Zonen ist der Metabolismus eines Lebewesens schneller. Es muss mehr essen und den knapp bemessenen Energie-Input zwischen Wachstum und Reproduktionsfähigkeit aufteilen. Reproduktion geht vor Wachstum.
Da es evident ist, dass sich das Klima wieder erwärmt, und man bereits festgestellt hat, dass Fische kleiner werden, ergibt sich das Problem eines verminderten Weltnahrungsangebotes.



So, das waren die Artikel. Hinzugefügt wurde ein Spezialbericht über die großen Fragen der Wissenschaft.
  • What is Spacetime? - What is Dark Matter? - What is Consciousness? - How did Life begin? - What are the Limits of manipulating Nature? - How much can we know? -
Nun, alle erwähnten Theorien aufzuzählen, führte zu weit. Und niemand weiss, ob eine stimmt. An den Lösungen zu diesen Fragen wird gearbeitet.







Stühle rücken auf der italienischen Titanic


Die italienische Politik ist in den Normalzustand zurückgekehrt: Es geht drunter und drüber. Italien wählte Populisten. Die wollen nun regieren, klar, dürfen es aberr nicht. Der Präsident Italiens erhob Einspruch, da der vorgeschlagene Wirtschaftsminister Bedenken gegen den Euro erhoben hatte und meinte, über dieses Medium würden Deutschland und Frankreich Italien schwächen. Dann kommen noch Klöpse wie „Geld für alle, die keine Arbeit finden“ sowie eine Flat Tax hinzu. Präsident Mattarella zog die Notbremse.

Der für eine Übergangsregierung ernannte Premier Cotrarelli erwähnte in seinem letzten Buch, dass er den Euro auch nicht gut finde, man aber damit leben müsse und man die Schuld für Nachlässigkeit und Schulden in Italien nicht auf andere schieben sollte. Sein Vorschlag: Rationalisierung des Öffentlichen Dienstes und Verbesserung der Infrastruktur, denn das Konto der unvollendeten Arbeiten könnte sich in erhöhte Zinsen niederschlagen. Ich teile seine Überlegungen, doch Italiener haben für Experten nichts übrig.

Warten wir ab, wie weit die Zinsen von italienischen Schuldverschreibungen wie BOT; BTP und CCT steigen. Kommen sie auf 7 Prozent, lohnt es sich zu kaufen. Die Chance dazu ist gut, denn bei der nächsten Wahl wird die Lega Nord weiter dazu gewinnen. Und das Chaos ist perfekt.

lunedì, maggio 28, 2018

Crisi Chock




Italien in der Krise? Nicht doch. Die Politiker vielleicht. Die Regionen arbeiten vor sich hin wie immer.

Dass Neuwahlen kommen ist anzunehmen. Und das die Lega Nord noch bessere Ergebnisse einfahren wird, ist wahrscheinlich. Aber es ist Politik. Italiener, die durch ihre Wahl eine andere Politik wollten, bekamen nun eine.

Was ich schlimmer fand ist, das die letzte Etappe des Giro d´Italia abgebrochen wurde, weil in Rom die Straßen so viele Löcher haben. Da hat die 5-Sterne Bürgermeisterin etwas aufzuarbeiten.

venerdì, maggio 25, 2018

Aufgestöbert, und der rechte ist Biehler



Einige Tage zuvor erhielt ich die E-Mail eines alten Freundes, den ich vor 60 Jahren das letzte Mal gesehen hatte. Wolfgang Biehler war wie ich Mitglied der Science Fiction Gemeinschaft Hamburg und brachte in jehnen Jahren die Sankt Pauli Nachrichten heraus.

Ich übersetzte ein paar Pornos aus dem englischen für ihn, verlängerte einen Roman von Jack Williamson und arbeitete an ein paar Comics, die er zu dem Zeitpunkt herausbrachte. Mit Sex hat er nichts mehr am Hut, er gibt weiter Rätselzeitschriften und Frauenmagazine heraus, um seine Rente aufzustocken..

Internet ist schon eine feine Sache. Ein anderer SFGHer hatte mich auch ausfindig gemacht. Das vor Jahren. Klaus Sorgenfrei: Mitredakteur von NOVA. Von dem dritten, Horst Margeit, unser intellektueller Typ, der Schallplatten von Dave Brubeck hörte, habe ich nichts mehr vernommen, obwohl ich meine, wenn man NOVA herausbrachte, müsste man im Internet stehen.

Dann noch zwei aus meiner alten Band „Crying Wolf and the Allstars“. Ich sah eben unter „Sorgenfrei“ nach und finde einen Architekten, dann eine Todesanzeige des Kernkraftwerks Brunsbüttel. Das war er. Im März mit 76 Jahren gestorben. Vor ein paar Jahren hatte ich noch mit ihm in Wandsbek zu Mittag gegessen.



In der letzten „Business Week“, die ich bekam, las ich einen Artikel über den mexikanischen Präsidentschaftskandidaten Andrès Manuel Lòpez Obrador, einen weiteren Populisten, der gute Chancen hat, gewàhlt yu werden. Er schimpft auf die bestehende politische Klasse: „Dreckige Schweine!“ Da ist die AfD doch harmlos. Vielleicht sollte sie aufdrehen, aber dann wiederum. 2017 wurden in Mexiko um die 30.000 Menschen umgebracht. Also ruhig bleiben.




giovedì, maggio 24, 2018

Der Spiegel v. 19.5.2018




Es hätte ebenso gut ein Beitrag über Sri Lanka sein können, das, was über die Rockgruppe Frei.Wild geschrieben wurde. Für mich ist es exotisch. Die Band stammt aus Süd-Tirol, scheint in Deutschland Hallen zu füllen. Dass sie so gut ankommt, sagt doch nur, dass Nation und Heimat für viele Deutsche einen hohen Stellenwert haben. Ich kann das verstehen, mich aber damit nicht identifizieren. Meine Einstellung ist eher, wie es die Amerikaner sagten: „Where I hang my hat, there is my home“. Das scheint, wie ich heute in „Business Week online“ gelesen hatte, für die U.S.A auch nicht mehr zu gelten.

Vor nicht ganz dreissig Jahren bekam ich dort meinen ersten Job. Zu dem Zeitpunkt war es normal, sich ständig bessere Jobs zu suchen, auch wenn die Unternehmen in einem anderen Staat lagen. Man besorgte sich ein Haus, verkaufte das alte, mietete sich einen Laster und zog um. Wer erst einmal auf Probe arbeitete, bezog eine unmöblierte Wohnung, ging in einen Showroom und mietete die Möbel. So ging es mit dem American Dream. Sich weiter zu bilden, dafür gibt es die Community Colleges.
Dieses Vorgehen, von einem Staat innerhalb der U.S.A in einen anderen zu ziehen, hat nachgelassen. Die Leute legen jetzt Wert darauf, in ihrem Bekanntenkreis zu bleiben.

Ausnahmen gibt es sicherlich: Hi-Tech Worker, die dort hingehen, wo Digitalisierung stattfindet: Kalifornien, Massachussets, Kanada. Dinge, mit denen klassisch ausgebildete Arbeiter wenig anfangen können.

Aber so ein Text wie „Ich scheiß auf Gutmenschen, Moralapostel; selbst ernannt, political correct; Der die Schwachen in die Ecke stellt; Und dem Rest die Ärsche leckt“

hat etwas. Nur, dass Gutmenschen Schwache in die Ecke stellen, damit kann ich nichts anfangen. Wie auch immer: Das von der Gruppe Frei.Wild vorgebrachte Heimatgedöns ist mir unverständlich. Man könnte mich in die tiefste Pampa stecken, ich würde dort zurechtkommen. Nur, Internet sollte es schon geben.

Interessant war der Artikel über China mit einer verdeckten Warnung, dass Deutschland noch nicht die richtige Antwort auf das wirtschaftliche Expansionsbestreben Chinas gefunden hat. Ein Photo des Flughafens in Shenzhen ist abgebildet. Da denke ich doch gleich an BER, lol.



mercoledì, maggio 23, 2018

Forbes, Maggio 2018




In den U.S.A hatte ich das Forbes-Magazine abbonniert, in Italien bekomme ich die amerikanische Ausgabe nicht. Es gibt nun eine italienische, die vor kurzem ins Leben gerufen wurde. Forbes ist von reichen Menschen beeindruckt, so haben sie ein Foto von Berlusconi auf die Titelseite gebracht.
Nicht nur der, sondern es werden insgesamt einhundert Familien erwähnt, die Italien angeblich gross gemacht haben. Ein paar davon leiten gute Unternehmen, unbestritten. Sie ackern und verdienen.

Und die reichsten der Reichen dürfen nicht unerwähnt bleiben: Jeff Bezos, Bill Gates, Warren Buffett, Bernard Arnault, Mark Zuckerberg, Amancio Ortega, Carlos Slim Helu, Charles Koch, David Koch, Larrz Ellison, Michael Bloomberg, Larry Page, Sergey Brin, Jim Walton, Ma Huateng, Francoise Bettencourt, Murkesh Ambani, Jack Ma. Die Namen sind nach Milliarden absteigend sortiert.

Shit, ich habe immer noch keine. Wird wohl nichts mehr :-).

Es werden ein paar Autos vorgestellt. Habe ich überflogen. Irgendwann sind Privatautos ohnehin passé. Und zum Schluss gibt es die Vorstellung von einigen jüngeren Italienern, die sich mit Start-Ups vorarbeiten wollen. Die Projekte laden zum Gähnen ein.

So um die 10 Prozent des Inhalts halte ich für interessant. Der Rest ist für die Tonne. Auch deswegen, weil die Technik, derer sich die erwähnten Start-Ups bedienen, nicht erklärt wird. Da die Themen selbst uninteressant sind, hätte man wenigstens etwas über die Technik lernen können.
Ich bin gespannt, ob sich die italienische Ausgabe von „Forbes“ hält.




sabato, maggio 19, 2018

„Der Spiegel“ vom 12.5.2018


Worüber ich bisweilen lachen muss ist über die Tatsache, was für Pfeifen in der Regierung sitzen.
Im letzten „Spiege“ las ich, wie verdutzt Politiker und Medien waren, als sie merkten, dass Trump sich nicht an die gängigen internationalen Regeln hält. Nun fragen sie: „Was nun?“ Sie haben keinen Plan B.

Was mich stört: Es gibt Think-Tanks, die über alle möglichen Scenarien spekulieren sollten, nach dem Motto: Was wäre wenn? Aber anscheinend Aber es geschieht nichts. Anscheinend trinken die nur Kaffee. Und Politiker wie Medien gucken dumm aus der Wäsche.


Mieten steigen rasant. Es scheint ein Zeichen unserer Zeit zu sein, dass in Deutschland so viel (um die 420.000) Menschen es sich nicht mehr leisten können, eine Wohnung zu mieten. Es fehlen Unterkünfte. Dafür gibt es eine schwarze Null. Wahnsinn. In anderen Ländern, auch in Italien, sieht es besser aus, da relativ mehr Menschen eine eigene Unterkunft besitzen.

Wo es auch kneift, ist in den U.S.A.. Ich las gerade einen Artikel in der „Business Week online“, dass die Stadt Seattle Amazon, das dort seinen Sitz hat, zur Kasse bittet, um preiswerte Unterkünfte bauen zu können; denn 11.000 Obdachlose haben ihre Zelte um die Stadt herum aufgeschlagen.



venerdì, maggio 18, 2018

Bassa Velocità und La doppia Faccia degli UFO


Langsame Geschwindigkeit

In Italien gehen die Gespräche zur Regierungsbildung weiter. Es kann schief gehen, denn der Ministerpräsident steht noch nicht fest. Da die Lega Nord sowie die 5-Sterne-Bewegung bei der letzten Parlamentswahl die meisten Stimmen bekommen haben, sind diese Parteien die einzigen, die für eine Regierungsbildung infrage kommen. Bei der Lega war noch Berlusconis Forza Italia, die wollte di Maio von der 5-Sterne-Bewegung nicht mit im Boot haben. Nach einigem Zögern hat Berlusconi verzichtet, auch um die Bildung einer Regierung nicht zu behindern.

Jetzt sind einige Abmachungen in die Presse gelangt, die nervöses Augenbrauenzucken hervorrufen. Wie die Absage der Hochgeschwindigkeitsstrecke (TAV) Torino – Lyon, die schon 1,2 Milliarden Euro verschlungen hat, eine Flat-Tax von 15 % bzw. 20 %, abhängig vom Verdienst, ein Bürgereinkommen von 780 Euro, von dem man nicht weiss, wo es herkommen soll, und wer zum Bezug berechtigt ist.

Es ist gut, wenn versteinerte Politik zerstört wird. Damit neu geordnet werden kann. Nur wäre es gut, wenn Profis am Werke wären.


La doppia faccia degli UFO

Dieser Urania SF-Schmöker (Miracle Visitors) von Ian Watson, 1978 veröffentlicht, ist methaphysisch angehaucht. UFOs wurden gesichtet, die, wie es sich in der Handlung herausstellte, keine waren, sondern Ausprägungen eines globalen Bewusstseins auf höherer Ebene. Es gab dann noch einige Ebenen darüber, die kosmisch waren.

Vor diesem Hintergrund spielte sich die Handlung von 4 Personen ab, die erst gegen Schluss der Story herausbekamen, dass sie nicht mit einem Ford Thunderbird zum Mond geflogen waren. Leicht verschroben und mir eine Spur zu langweilig.

Wir hatten schönes Wetter heute und ich las den Roman zu Ende. Strich eine Menge italienischer Vokabeln an, die ich noch nicht kannte. Aus dem Kontext konnte man jedoch erraten, um was es ging.

Beim Chinesischen geht es nicht. 2016 hatte ich einen Online Chinesisch Kurs angefangen und nach einer Woche aufgehört. Es gibt diesen Kurs jetzt wieder und da er nichts kostet und ich sehen will, ob ich noch weiter komme, kämpfe ich mich weiter vor. Zahlen lernen: Da sind italienisch, portugiesisch und spanisch einfacher. Uno ist uno. Auf chinesisch ist es yi. 2 ist èr, 3 san (jetzt fehlt mir der Strich auf dem a). Ist das alles kompliziert.








mercoledì, maggio 16, 2018

AndromedaNachrichten & Phantastisch


AndromedaNachrichten 261
Ist beachtlich, dass sich der SFCD hält. Ich war 16, als ich dort einstieg, Hier noch einmal ein kurzer Überblick im Link „Bevor es rockte“. Das war vor 8 Jahren.
Der SFCD geht nicht unter. Es wird zur Wahl des Kurd-Lasswitz-Preises aufgerufen. Ich will die Geschichten hier nicht aufzählen, auch deswegen, weil AndromedaNachrichten über www.sfcd.eu/download herunter geladen werden kann.
Redakteur Michael Haitel wird interviewt. Hut ab für die kontinuierliche Leistung Clemens Nissen berichtete über die Amsterdamer Veranstaltung „Other Futures“. Einige weitere Cons werden angekündigt und dann geht es auch schon in die Sparten wie Fantasy, Horror und Cinema sowie andere.



Phantastisch 70
Was mir auffiehl war der Beitrag über Kannibalismus. Sehr ausführlich, versuchte er die Menschenfresserei über eine Zeitlinie zu ziehen. Ich vermisste Dolcett, was anscheinend durch Comics ins Leben gerufen wurde. Ich bin in Second Life, dem Computerspiel, Arzt in einer Dolcett Region. Als Heiler bin ich ein Gegenpol zu dem, was sich die Frauen dort wünschen: Am Spieß gebraten zu werden, was mich verwundert. Denn es ist ja nicht nur eine, es sind hunderte. Ich muss eingestehen, nicht alle auf ein Mal, sondern über einen längeren Zeitraum. Aber seltsam ist es doch, was für Phantasien in einigen Frauenhirnen nisten.
Von Achim Schnurrer weiß ich inzwischen, dass er seltsame Geschichten aus der Vergangenheitsliteratur liebt. Erst einmal schreibt Schnurrer interessant und dann lernt man auch, was vor einhundert Jahren schon für Wahnsinnsliteraten ihre Beiträge in Form von Büchern, Geschichten und Artikeln auf den Markt gebracht hatten. Das Thema „Cinderella“ wird in seinen unterschiedlichen literarischen und filmischen Ausprägungen ausgeleuchtet.
Ich überfliege einen Artikel von Olaf Brill über Bob Morane, von dem ich noch nie etwas gehört und gelesen habe. Mein Fehler. Dafür kenne ich Mandrak und Gucky den Mausbiber.
Meine Frau ist Superman Fan. Diesen Artikel „Auf, auf und davon – ein Superheld wird 80“ müsste ich ihr zu lesen geben. Nur, er ist auf deutsch und ziemlich lang. Und nachdem Louis Lane vor einigen Tagen gestorben ist: Lassen wir das.
SF und Donald Duck. Sonja Stöhr schreibt über „Phantastisches Entenhausen.“ Und, es stimmt ja auch: „Dem Ingenieur ist nichts zu schwör“.










LulaRoe und meine Fax-Maschine

FlixBus will in Kalifornien tätig werden. Ist doch etwas. Vielleicht kommt ihm ja der Appetit, ganz Amerika aufrollen zu wollen.

Apple hat in Bengaluru, das einmal Bangalore hieß, ein Schulungszentrum für Kinder eingerichtet, um ihnen beizubringen, wie man eine App programmiert. Ich selbst nehme mir täglich ein paar Minuten, um in Python 3 einzusteigen. Wäre gut, wenn es auch hier Kurse geben würde, so dass ich bei Fehlermeldungen irgendwo nachfragen könnte. Also muss das Internet her. Persönlichen Kontakt finde ich angenehmer.

Gut fand ich den Artikel der "Business Week" über LulaRoe, den US-Textilverkäufer, der sich als Pyramid-Shop entpuppt. Sie selbst nennen sich MLM (Multi Level Marketing).

Die unterste Stufe der Pyramide besteht aus "Independent Fashion Consultants", welche in China hergestellte Frauen- und Männerkleidung über Facebook verkauft. Sie müssen einen Haufen Zeug von LulaRoe kaufen, in ihrer Garage verstauen. Eine Sendung kommt auf 5000 Dollars. Es gab eine Zeit, in der 150.000 Consultants versuchten, LulaRoe Kleidung an den Mann zu bringen. Drei Viertel der Verkäufer sind Frauen, die sich entweder von ihrem Tagesjob trennten oder als Hausfrau extra Geld verdienen wollten.

Anscheinend gibt oder gab es in den USA genügend Frauen, die in solchen Nachthemden herumlaufen wollen. Nur irgendwann wurden einige Consultants die Objekte nicht mehr los, leerten ihre Garagen und schickten die Textilien zurück. Das Geld dafür haben sie noch nicht gesehen. Laufende Prozesse haben wenig Aussicht auf Erfolg, da im Kleingedruckten steht, dass ein privates Schiedsgericht für sie zuständig ist.

Es gabe eine Zeit, in der die ersten Consultants tausende von Dollars pro Monat machten. Ebenen darüber bestanden aus Trainers, Coaches und Mentors. Je mehr Consultants sie rekrutierten, und je mehr Zeug sie an diese verkauften, desto höher war ihr Bonus. Für dessen Höhe spielte es keine Rolle, ob die Consultants die Ware an den Mann bringen konnten. Das wurde inzwischen geändert. "Business Week" stellte eine Mentorin vor, die pro Jahr hunderttausende von Dollars machte.
Immerhin gibt es auch jetzt noch Frauen, die sich als Consultants bewerben und von einem Aufstieg zur Mentorin träumen. So um die 63000.

Was ich gut in den U.S.A fand: Man kann dort aus jedem Dreck Geld machen. Irgendetwas läuft immer. Die Begeisterung ist ansteckend.

Jede Mall hat dort Fingernagel-Studios, angehende Frisöre gehen in ein Schulungszentrum und lernen dort am lebenden Objekt, zum Beispiel ging ich dorthin, weil ein Haarschnitt nur 5 Dollar kostete. Der Mann einer SAP-Beraterin in Dallas ging in Schulen und kratzte Wände ab, um bei sich zu Haus im Kühlschrank die Schimmelsorte festzustellen. Ich erinnere mich noch, als ich meine in New York gekaufte Fax-Maschine in einen Verpackungs- und Versandladen in Stamford, CT brachte, um sie von dort aus nach Italien zu senden. Die Frau war ganz aus dem Häuschen, hatte sie doch gerade von jemand anderem einen Auftrag über 100 Pakete bekommen.
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Ich war von Stamford mit dem Zug nach New York gefahren, war nicht weit, und hatte im Abteil mit einer Finnin gesprochen, die in Connecticut als Au-Pair-Mädchen arbeitete. Sie wollte sich New York ansehen. Ich Dussel bin nicht mitgegangen, weil ich nach der Fax-Maschine suchte, die ich in einem Elektroladen am Times Square fand. Sie war für 110 und 220 V geeignet. Das, was ich brauchte. Nur, zum New York ansehen, hatte ich keine Lust. Der Apparat war zu schwer. Also in den nächsten Zug gesetzt und zurück nach Stamford.


lunedì, maggio 14, 2018

Empören bringt nichts, the Canadian Dream, und Online Dating für Ambitionierte


Der FDP-Vorsitzende Lindner hat seinen Gedanken freien Lauf gelassen als er sagte:   "Man kann beim Bäcker in der Schlange nicht unterscheiden, wenn einer mit gebrochenem Deutsch ein Brötchen bestellt, ob das der hoch qualifizierte Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien ist, oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer. „

Das was er sagte war verkehrt, und Personen in Deutschland, darunter auch die Leute vom „Spiegel“ sind empört. Ebenso verkehrt. Denn welcher qualifizierter Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien würde in Deutschland arbeiten wollen? Dort wird kein Englisch gesprochen. Ausländer, und vor allem Leute mit dunkler Hautfarbe werden schief angesehen. Es gibt viele Inder, die nun sogar von den U.S.A nach Kanada ziehen, weil unter Trump die Vergabe von Green Cards dezimiert wird. Wenn sie schon aus Silicon Valley weggehen, warum sollten sie dann ausgerechnet nach Deutschland wollen, wo Ausländerfeindlichkeit höher ist?

In einer der letzten „Business Weeks“ lese ich den Artikel „The American Dream leads to Canada“. Es scheint schwieriger zu werden eine Green Card zu erhalten. Zu meiner Zeit musste man schon ein paar Arbeits-Visa H-1B hinter sich gebracht, einen akademischen Grad und einen amerikanischen Sponsor haben, der den Antrag stellt und einen Immigration Lawyer beauftragt, die Prozedur in Gang zu setzen. Die Bearbeitung dauerte auch noch mal fast zwei Jahre. Diese Zeiten haben sich verlängert.

Kanada hatte sein Einwanderungsgesetz bereits 1967 verabschiedet. Es basiert auf Punkten. Herkunftsland ist irrelevant, doch English oder Französisch muss gesprochen werden, gibt Punkte, die gibt es ebenfalls, wenn bestimmte nationale Zielvorgaben erfüllt werden. 

„Business Week“ berichtet von einem Inder, der von Silicon Valley nach Kanada gezogen ist, eine Website dort aufgebaut hat mit Tips für Landsleute, die ebenfalls in das Land wollen.

Interessant war auch ein Artikel über die US-amerikanische Online-Dating Agentur The League, die nur Mitglieder aufnimmt, die ein College besuchen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Sie hat eine Warteliste von 6 Monaten, in denen die Antragsteller geprüft werden. Ein weiteres Zeichen von Elitenbildung, die sicher auch in anderen Ländern Platz greifen wird. In Deutschland hielte ich die Gründung eines derartigen Instituts unter dem Radar, um eine Empörungswelle zu vermeiden. Auf der anderen Seite benötigt es Publicity. Wäre interessant, so eine Agentur auf die Beine zu stellen, um herauszufinden, was dann passiert.




sabato, maggio 12, 2018

Scientific American, May 2018




„The unlikely Triumph of Dinosaurs“

Sie lebten vor rund 250 Millionen Jahren. Die ersten Dinosaurier sollten relativ klein gewesen sein. Andere Tierarten waren größer. Sie alle lebten auf dem Riesenkontinent Pangea, der später auseinander brach. Vulkaneruptionen dezimierten die anderen Tiere. Dinosaurier kamen davon, suchten sich annehmbare Zonen aus, in denen sie weiterleben konnten. Erst dann wurden sie die herrschende Klasse. Bis das Schicksal anhand eines Kometen über sie hereinbrach.



„Messengers from the Sky“

Ist einfach. Phänomene im Kosmos werden mit unterschiedlichen Methoden (Licht, Partikel, Schwerkraftwellen) untersucht. Die Validität der Ergebnisse wird dadurch gestärkt oder verworfen. Hier wird das Beispiel eines Hochenergie-Neutrinos angeführt, das mit dem IceCube Neutrino Observatory am Südpol aufgespürt worden war. Röntgenstrahlen wurden vom x-ray telescope wahrgenommen. Sie kamen aus der gleichen Richtung. Zwei Tage später entdeckte das Fermi Space Telescope Gammastrahlen. Optische Teleskope sahen, dass sich die gleiche Zone erleuchtete. Ein weiteres optisches Teleskop fand heraus, dass es sich um einen Blazar handelte, ein schwarzes Loch, das strahlte, als es Masse verschlang.



„Emerging disease in a changing world“

Vermutlich erweitert sich die Schere zwischen arm und reich in allen Ländern der Erde. In Deutschland wird viel in den Spiegel-Foren darüber gemeckert, ist vermutlich nicht aufzuhalten. Es hat nicht nur Auswirkungen auf den Geldbeutel, sondern auch auf die Gesundheit. Unter den entwickelten Ländern ist es in den U.S.A besonders schlimm. Die Autorin beschreibt, wie sich Wohnungslose in einer Unterkunft in Detroit auf Stühle zwängen, in denen sie die Nacht verbringen. Geschwächt, werden sie von Atemwegserkrankungen wie Grippe, Lungenentzündung, von HIV, Durchfallerkrankungen, Parasiten, Tuberkulose, Gehirnhautentzündung Leberleiden befallen.
Da die Armen zum großen Teil nicht versichert sind, versuchen sie möglichst keine medizinischen Anlaufstellen aufzusuchen.

Nach dem Krieg war es auch in Deutschland nicht so toll. Ich erinnere mich: Besonders Straßenbahnen mit Schildern wie „Beim Niesen Husten, Spucken bediene dich des Taschentuches“ ausgestattet, waren eine Keimzelle für Erkältungskrankheiten. Schaffnerinnen, die durch den Wagen liefen, mussten ein gutes Immunsystem bei der Anzahl schniefender Fahrgäste haben.



„Catching Fever“


Hier wird dargestellt, wie Änderungen des Klimas sich auf Krankheiten auswirken. Beispiel hier: River Valley Fever, das in Südafrika Viehherden befällt und durch Mücken übertragen wird. Man versucht herauszufinden, wie Änderungen des Wetters und des Klimas Einfluss darauf haben, wo Epidemien als nächstes ausbrechen. Erde, Moskitos, Wetter: Alles wird untersucht und in einen Zusammenhang gebracht. Darüber hinaus muss Personal eingestellt und geschult werden, das sich bei Epidemien um die Patienten kümmert und es müssen finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden. Im Grunde alles nichts Neues, aber gerade in Entwicklungsländern bei fehlenden Resourcen ein Tropfen auf dem heißen Stein.


„Our stuff, ourselves“

Es wird versucht das Zusammenspiel zwischen Besitz und Charakterzügen des Besitzenden zu ergründen.Hat eine Person keine echte Beziehung zu anderen, die sie umgeben, versucht sie es dadurch zu kompensieren, dass sie Dingen, die sie besitzt eine Bedeutung beimisst, die sich sogar in eine Verpersönlichung steigern kann. Für verletzliche Personen kann es zur Sammlerwut ausufern.


„Is deep-sea mining worth it?“

Weiß wohl niemand. Immerhin ist es gut, dass einige Fakten offengelegt werden. Man stellt sich vor, dass auf Ketten laufende Sammler-Fahrzeuge einen 4000 m tiefen Meeresboden planmäßig absuchen. Sedimente mit Metallknollen über Röhren an die Oberfläche pumpen. Einige Länder wie Japan und Korea, die keine Metallvorkommen auf dem Festland haben, sind besonders daran interessiert, den Boden im Meer vor ihren Küsten zu untersuchen.
Welche Metalle werden gesucht? Nickel, Kupfer, Kobalt. Nachfrage nach Nickel, um die 2 Millionen Tonnen pro Jahr wird bis 2030 um 50 Prozent wachsen. Ähnliches gilt für andere Metalle. Bedarf ist also vorhanden.
Es gibt unterschiedliche Abbaumöglichkeiten. Eine davon ergibt sich daraus, dass die Metalle in Form von Sulfiden aufgrund vulkanischer Aktivitäten an Rändern tektonischer Platten hochgespült wurden.
Eine zweite Art sind Ablagerungen von Kobalt in Unterwasserbergen. Krusten wachesen sehr langsam. Einige Millimeter alle Millionen Jahre. Sie haben eine Dicke von 5 bis 10 Zentimetern erreicht. Sind schwer abzubauen.
Die dritte Form, Metallknollen auf dem Meeresboden, ist die ergiebigste. Testfunde werden über die geplante Fläche extrapoliert. Welche Effekte ein potenzieller Abbau auf dort lebende Organismen hat, muss noch weiter untersucht werden. Das wird interessierte Staaten nicht daran hindern, Metall auf dem Meeresgrund zu schürfen.







venerdì, maggio 11, 2018

Der Spiegel v. 5.5.2018


Geld für alle wäre nicht schlecht. Ich hätte nichts dagegen. Die Faulen legen sich auf ihre Haut und die fleissigen arbeiten und können sich noch etwas dazu verdienen. Warum nicht? Nur, warum es Gegner der Globalisierung gibt, will mir nicht in den Kopf. So ein System muss für alle Menschen gelten.

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx wurden ökonomische Systementwürfe erörtert. Es wird nicht so ablaufen wie am Anfang beschrieben. Gesellschaften und Kulturen auf der Erde sind zu unterschiedlich. Trotzdem: Der Spiegel-Artikel ist interessant. Ich empfehle diese Ausgabe zu kaufen.

Der Beitrag zu Übersetzungsmaschinen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, bestätigt das, was ich in dem Blogeintrag zuvor erwähnte: Bei neuralen Netzwerken wird geraten, wie die Maschinen zu ihren Ergebnissen gelangen. Vermutlich wird der Mensch in einigen Jahren passen und die Maschinen machen lassen, dass sich diese vernetzen. Dann wird es interessant.

Das, was mir am Spiegel auffällt ist, dass doch ziemlich viel von Deutschland geredet wird. Deutsch sein ist etwas, was mich immer weniger interessiert. Das Gleiche gilt für Religionen. Seiten darüber überschlage ich. Sport auch. Politik lese ich quer. Irgendwie fühle ich mich abgehoben, wie ein Alien, der sich das Theater von außen ansieht.

giovedì, maggio 10, 2018

Blockchain by Carrefour, Investieren mit Künstlicher Intelligenz




Carrefour ist die französische Supermarkt-Kette, welche dem Kunden mit Hilfe von Blockchain den Lebenslauf eines Hühnchens aufzeigt, wenn der Kunde sein Smartphone auf das Etikett richtet. Blockchain ist trotzdem nicht sicher, wenn die Eingabe der Daten, solange die von Hand eingetastet werden, verkehrt ist. Daten der Brüterei, der Haltung, der Produktion. Auch WalMart, Nestle und andere Unternehmen spielen mit Blockchain. Das System wird sich vermutlich durchsetzen.

Interessant ist auch, was in der „Business Week“ über in Forschungslaboratorien arbeitende Roboter steht, die mit Künstlicher Intelligenz bewappnet Tests durchführen. Zum Beispiel über die richtige Mischung in Batterien für Elektrofahrzeuge. Roboter testen nicht nur, sondern planen auch weitere Tests aufgrund der Daten, die sie gewonnen haben. Die Vielfalt der Daten wächst zu sehr, als dass sie von Menschen bewältigt werden kann. Was nicht klar ist, wie kommen die neuralen Netzwerke auf ihre positiven Ergebnisse?.

Diese Frage stellt sich auch bei Bot-Investoren. Ich berichtete einmal über die Kurzgeschichte, in denen die menschlichen Berater keinen Schimmer hatten, wie die Roboter auf ihre Investment-Empfehlungen gekommen sind. Es sieht auch bei Equbot so aus, wo mit Künstlicher Intelligenz investiert wird.

Das weckt doch meine Neugier, was meine CISCO-Aktien so machen. Nun, der US-Börsentag ist noch nicht zu Ende, zur Zeit 0.36 % nach oben. Aber es kann noch nach unten gehen. Immerhin haben die Aktien in diesem Jahr um 20 % zugelegt. Und CSCO ist solide, obwohl sie im Jahr 2000 nach dem .com Boom nach unten gerauscht ist. Es war aber nicht die einzige Aktie. Und jetzt krabbelt sie wieder langsam nach oben. Ich setze auf das Internet-of-Things, mit dem sich Cisco u.a. befasst. Ein Selbstgänger.



sabato, maggio 05, 2018

Der Spiegel v. 28.4.2018



Wenn auf dem Titelblatt der Ruf „Ach Gott“ für 3 unterschiedliche Religionen abgebildet ist, kann man nicht daraus schließen, dass mit den Religionen etwas nicht stimmt? Oder mit den Menschen? Ist wohl eine Und-Bedingung: Religionen UND Menschen. Warum es Antisemitismus gibt, habe ich nie verstanden. Gegen Moslems zu sein, leuchtet mir ein. Stelle man sich mal vor, die würden in Hollywood Regie führen wollen. „Das geht gar nicht“, würde Frau Merkel sagen.

Das, was ich auch nicht verstehe: Wieso gibt es noch Leute, die sich Schallplatten zulegen? Sei es als CD oder als Vinyl-Platte. In dieser Ausgabe des Spiegels stand ein Beitrag über die perfekte Rille, die ein Österreicher mit einer neuen Technik in die Platte ritzen will. Wenn ich Musik hören will, gehe ich auf You Tube: Kostet nichts und mir reicht die Qualität.

Das war es schon, was mich interessierte. Seilbahnen in Städten, das Thema war mir bekannt. Schriftsteller interessieren mich nicht. Ich bin selbst einer, im Mini-Format, und dass die Autoindustrie mauert und bescheisst. Sie benimmt sich wie ein Gebrauchtwagenhändler. Ist ja auch nichts Neues. Und dass der Urban Ungarn einnordet und Flüchtlinge gar nicht erst ins Land lässt. Was ist daran verkehrt?

venerdì, maggio 04, 2018

Was ist inzwischen passiert?



Einige Tage schon habe ich keinen Blog-Eintrag geschrieben. Wird Zeit. Inzwischen bekam ich Pedro Domingos „The Master Algorithm“ aus England, ein Buch, das vor kurzem in einem Spiegel-Interview mit Domingo erwähnt worden war. Ich habe es erst einmal in ein Regal gestellt. Zur Zeit lese ich Ian Watsons „La doppia Faccia degli UFO2“, habe auch meinen Chinesisch Kurs von 2016 bei Coursera ausgegraben. Ich will einmal sehen, ob ich diesmal über die zwei Videos hinauskomme, die ich damals durchgearbeitet habe.

Amazon versucht den Mitarbeitern in den Fulfillment Centern ein Armband anzulegen, das ihnen hilft, schneller die richtigen Artikel in den Regalen zu finden. Hier in Italien wurde das von den Gewerkschaften abgelehnt. Aber der Trend ist nicht aufzuhalten, Abhängige bei ihrer Arbeit durch Technologie zu unterstützen.

Man sieht es auch in China, wo es erste Anzeichen dafür gibt, Mitarbeitern einen Helm mit einem EEG aufzusetzen, der über einen Algorithmus den Supervisoren mentale Abweichungen wie Stress aus Wut, Angst, Frust etc. aufzeigt und sie veranlasst, den Arbeiter von der Tätigkeit zu entfernen und anders einzusetzen.

Heute Morgen las ich in „Business Week online“, dass es viele Hi-Tech-Unternehmen gibt, die nur noch jüngere (bis 30 Jahre alte) Arbeitskräfte einstellen. Alter wird nicht als Diskriminierungsgrund angesehen, da jüngere Kräfte sich schneller erholen können und weniger Familienverpflichtungen haben. Der Artikel begann damit, dass sich der zweiundvierzigjährige Ou Jianxin von seiner Frau und den zwei Kindern verabschiedete, um seinen Arbeitsplatz beim Smartphone Hersteller ZTE Corp in Shenzhen aufzusuchen, nachdem er eine Woche vorher aus dem Unternehmen entlassen worden war. Er suchte sein ehemaliges Büro im 26. Stock auf und liess sich aus dem Fenster fallen.

Und zu guter letzt: Im Spiegel Online las ich, dass immer mehr Fahrschüler in Deutschland durch die Prüfung rasseln. Der Schluss: Hinzugekommene Ausländer versauen den Schnitt. Da hat der Sarrazin vermutlich Recht, wenn er behauptet, dass die deutsche Bevölkerung verblödet. Aber man kann sich damit trösten, dass es anderen Ländern, die Flüchtlinge aufgenommen haben, ebenso ergeht.