Coversong Roads

domenica, giugno 02, 2013


Scientific American, May 2013

Fast auf dem laufenden mit der Lektüre, ich muss nur noch die Juni-Ausgabe durchackern. Uffa.

„How to make the next big thing?“ Das hat mir schon gereicht, lol. Nun ja. Ist ja auch das Motto dieser Ausgabe. Vielleicht sollten die Autoren Google fragen. Die meinen, das fahrerlose Auto sei 2015 reif. Und Google Glass? Mir ist dazu eine Idee eingefallen. Verbrecher-Erkennung. Ein Sprachkommando schaltet das Ding an und stellt die Verbindung bei einem Überfall zur Polizei her.

Die bekommen das Video über Google Glass direkt auf ihren Bildschirm. Wäre doch etwas, oder?Zurück zur Ausgabe. Die nächsten grossen Dinge sind ihrer Meinung nach Roboter, 3-D Drucker, Nanomaschinen, digitaler Vorcheck von Produkten.

Roboter: Bei Auftragsfertigung ist es wirtschaftlicher, wenn sie statt am Fließband mit einem menschlichen Kollegen zusammenarbeiten, wobei es unerheblich ist, wer von beiden das Sagen hat. Aber da Maschinen von Generation zu Generation intelligenter werden, stelle ich mir vor, worauf es hinaus läuft.

Was ich cool fände, wären sich selbst reparierende Fahrbahnen. Straßen in unserem Ort sind mit Schlaglöchern durchsetzt. Da könnte sich Google hinter klemmen.

3-D Drucker sind im kommen. Nachteil: Sie sind unendlich langsam. Ende der 80er Jahre befasste man sich zum ersten Mal damit. Für Hobbyisten gibt es bereits Drucker für 2000 USD und weniger. Für die Industrie kosten sie um 175000 und dienen der Erstellung von Prototypen aufgrund von mit CAD erstellten Dateien

Nano-Maschinen. Sollen für industrielle Prozesse eingesetzt werden. Sensoren, die anstelle von Apparaturen in Menschen eingesetzt verpflanzt werden sollen. Dann Memory-Ersatz. Irgendwann stößt Miniaturisierung von Chips an Grenzen. Die könnten von Nano-Chips übersprungen werden.
 
Stromerzeugung durch Viren. Die M13-Bakteriophage zum Beispiel kann mechanische in elektrische Energie umwandeln. Es ist Viren gelungen, piezoelektrisches Material zu erstellen.

„Assembled in Code“ schildert, dass vor dem Erstellen von Prototypen ein Produkt durch digitale Simulationen getestet wird. Diese sind so mächtig, dass Unstimmigkeiten, Fehler usw., bereits im Vorfeld abgefangen werden können. HPC = High Performance Computing hat es möglich gemacht.

Unternehmen werden vorgestellt, die sich digitaler Simulation bedienen. Procter & Gamble mit Pringle Potatachips und Tide-Waschmitteln ist ein Beispiel.

„Seeds of Dementia“. Wenn ich lese, dass eine Kettenreaktion defekter Proteine für Alzheimer, Parkinson verwantwortlich sein soll, dann beschleichen mich Zweifel, ob diese Erkenntnis zu Kuren führen kann. Diese kaputten Proteine sollen Prionen sein, welche zur Mad Cow Disease geführt hatten. Abwarten.

„Mars in Motion“. Rinnen, RSL (Recurring Slope Lineae) in Felsen, die zur Sommerzeit auf dem Mars auftauchen, haben den Verdacht ausgelöst, dass diese durch hinabfließendes Wasser erzeugt worden waren. Temperaturen über 0 Grad Celsius liessen dies zu. Dies wurde mit dem MRO (Mars Reconnaissance Orbiter) und dem HiRISE (High Resolution Imaging Science Experiment), der bisher schärfsten Kamera, entdeckt. Abhänge von Marserhebungen sind häufig mit gefrorener Kohlensäure bedeckt. Der Gefrierpunkt von Kohlendioxyd liegt bei -125 Grad Celsius. Haben wir nun Wasser auf dem Mars. Die Marsatmosphäre ist so dünn, das Wasser verkochen und in den Raum entweichen müsste. Wat nu? Doch wenn Wasser salzig ist, könnte es einen Gefrierpunkt von -68 Grad Celsius haben.

Folgerung: Trotz verbesserter Aufnahmetechnik gibt es keinen direkten Hinweis auf Wasser.

„Human Hybrids“. Das ist kurz abgehandelt. Homo Sapiens, der moderne Mensch, hatte sich hin und wieder mit dem Neandertaler gepaart. Dadurch sind wir auch mit einigen Neandertalgenen ausgestattet. Das hat sich als vorteilhaft erwiesen; denn sie machen uns gegen bestimmt Krankheiten resistent. Und wenn die Neandertalerin sexy war.... Wer will es unseren Vorfahren verübeln?

Damit ist die Annahme widerlegt, dass unterschiedliche Menschengruppierungen in Isolierung gelebt haben und sich Homo Sapiens im Alleingang durchgesetzt hat. Das Mix der Genausstattung hat ihm geholfen.

„How Kitty is killing the Dolphins“. Bezieht sich auf die U.S.A, ist sicher auch für Länder auf anderen Kontinenten vorstellbar. Pathogene, Krankheitserreger von auf Festland lebenden Tieren breiten sich unter Meeresgetier aus. Hin und wieder werden tote Seeottern an Kaliforniens Strände gespült. 2004 waren es 40 Stück. Inzwischen weiß man, für den Tod der Meerestiere war der Parasit Sarcoaptis Neurona, der vom Opossum der Appalachen stammt, verantwortlich. Opossums sind mit den Menschen zur Westküste gelangt. Sie breiteten sich Anfang des 20. Jahrhunderts dorthin aus. Ihr Kot enthält den Parasiten, der durch Herbstunwetter bedingt über Flüsse ins Meer gespült wurde. Erkannt wurde das erst jetzt, nachdem auch Delphine am Strand verendeten. Diesmal war der Parasit Toxoplasma Gondii, dessen Wirt die Hauskatze ist, daran schuld. Katzen sind überall zu Hause. Meine Frau hat auch 4 davon. Die Übertragung des Erregers funktioniert wie beim Opossum.

Abhilfe könnten sogenannte Wetlands sein. Naturpuffer wie Weiden, die sich an Flußufern ausbreiten. Herangespülter Kot vom Opossum, von Haustieren, würde in den Wetlands versickern.

„Mirror Molecules“. Spiegel Moleküle also. Aminosäuren werden als linkshändig bezeichnet. Ihr Spiegelabbild ist rechtshändig. Die Natur hat sich auf linkshändige Moleküle festgelegt. Man nahm an, rechtshändige wären nur in Bakterien zu finden. Sie sind jedoch auch in höheren Lebensformen präsent, beim Menschen an der Entwicklung des Hirns beteiligt. Interessant ist, dass Hirnzellen über ein Enzym veranlassen, dass sich linkshändige Moleküle in rechtshändige verwandeln. Forscher sind nun dabei, die Funktionen rechtshändiger Moleküle in Lebewesen zu bestimmen.

giovedì, maggio 30, 2013


"Die Stimme aus dem Kosmos: Ciao Mamma"

Das Foto sagt alles. Für einen Italiener ist Mutti ist Beste, für immer und ewig.
 
 
Ein anderes Foto, gleichfalls aus der Zeitung unserer Region „Il Resto del Carlino“ zeigt, dass gerade mal wieder eine Frau umgebracht worden ist. Erst mit dem Messer, und als sie noch zuckte, wurde sie mit Benzin übergossen und verbrannt. Die 26igste in diesem Jahr. Psychologen schreiben es dem italienischen Männlichkeitswahn zu. Eine stattliche Anzahl von Männern in diesem Land kann Emanzipation der Frauen nicht verknusen. Wenn sie diese Männer verlassen, flippen die aus und bringen sie um.

Ich meine, Mamma trägt ein gerüttelt Maß dazu bei; denn die würde ihren Jungen nie im Stich lassen. Mamma ist immer im Haus. Entweder war sie Hausfrau oder ist pensioniert. Die Verlobte oder Frau hingegen will arbeiten, oder tut es sogar. Und dann rückt sie nicht mal mit den Mäusen rüber wie Mamma es getan hat. Und zu guter Letzt hat sie sich in einen Kollegen verliebt und will mit dem zusammen ziehen. Da hört doch nun alles auf.

Vector, the critical journal of the British Science Fiction Association

Es ist die „Best of 2012“-Ausgabe. Eine Armada von Buchkritikern stellt SF-Romane vor, die sie 2012 gut fanden. Dann gibt es etwas über amerikanische und englische SF-Fernsehserien wie „Alcatraz“, „666 Park Avenue“, „Revolution“, „The Walking Dead“, „Fringe“, „Last Resort“, „Misfits“, „Red Dwarf X“, „Dr. Who“.

Ein Beitrag behandelt SF-Audio. Ich finde Hörspiele stark. Wir machten selbst welche in der Science Fiction Gemeinschaft Hamburg. In den 60er Jahren stand die Nutzung von Tonband-Geräten hoch im Kurs. Ich selbst hatte ein Uher und ein Grundig. Auch Tonband-Korrespondenz fand ich cool. Es gab diese kleinen Tonbänder, welche in eine Warenprobe-Tüte passten. Kostete weniger Porto.

Es folgt ein Artikel über Fantasy in 2012, den ich überlesen habe. Nicht, dass Fantasy schlecht ist, nur interessiert sie mich als SF-Fan nicht. - Andy Sawyer, der die SF-Bibliothek der Universität Liverpool verwaltet, zieht Fred Hoyles „The black Cloud“ hervor, das aus dem Jahr 1957 stammt. Etwas später hatte ich es auch verschlungen. Ich erinnere mich, wie es mich fasziniert hatte.

Stephen Baxter erinnert uns daran, dass Dr. Who schon 50 Jahre auf dem Buckel hat. Der erste Dr. Who war schon ziemlich alt, als er auftauchte. Müßte er nicht längst tot sein? Nun ja, er ist Time-Lord.
 
Hier noch etwas über den BSFA-Reviewers Poll. Die nachstehend aufgeführten Romane kann man sicher jedem SF-Leser empfehlen. An erster Stelle steht M. John Harrison. Ein fantastischer Autor. Ich selbst habe einige seiner Bücher, und für einige meiner Kurzgeschichten hatte ich mich von ihm inspirieren lassen. Hier die Liste:

  1. Empty Space, M. John Harrison
  2. Jack Glass, Adam Roberts
  3. 2312, Kim Stanley Robinson
  4. Communion Town, Sam Thompson
  5. Extreme Metaphors, edited by Simon Sellars and Dan O´Hara
  6. A Face like Glass, Frances Hardinge
  7. Boneland, Alan Garner
    Intrusion, Ken McLeod
  8.  
  9. Redemption in Indigo, Karen Lord
     10.Hawthorn and Child, Keith Ridgway
         Blue Remembered Earth, Alistair Reynolds

Open-Office machte nicht das, was ich wollte. Soweit sind Programme eben noch nicht. Zur Erläuterung. Es gibt zwei 7. Plätze, einen neuten und zwei 10. Plätze. Vermutlich müsste ich mit dem Open Office etwas herumspielen. Vielleicht gibt es einen Trick. Doch woher soll ich die Zeit nehmen? Ich bin pensioniert und habe mehr zu tun als bei der Arbeit, lol.










mercoledì, maggio 29, 2013


 
 
Scientific American, April 2013

Diese Zeitschrift ist auch eine Fundgrube für Assoziationen. Ich sehe ein Bild mit Fliegenmaden und denke an Angelköder, daran, wie meine Frau zu ihrem Entsetzen die Dose mit den Viechern im Kühlschrank fand. Hier nun würde ich sie in den Schatten eines Baumes im Garten legen. Damals wohnten wir in Hamburg in einer Mietwohnung. Soweit zur Assoziationen. Der Beitrag mit den Maden in dieser Zeitschrift stellt auf ihre Fähigkeiten als Wund- und Wunderheiler ab.

In „Ghostly Beacon of New Physics“ werden Neutrinos beschrieben. Es stellt sich heraus, dass sie auch weiterhin erklärungsbedürftig sind. Der Physiker Wolfgang Pauli brachte sie zum ersten Mal ins Gespräch. Das war 1930, und er war der Ansicht, dass sie nicht entdeckt werden könnten.

Inzwischen widerlegt. Das Neutrino ist das einzig elektrisch neutrale Partikel und besitzt ein Millionstel der Masse eines Elektrons. Bisher sind drei Arten bekannt: Muon, Elektron und Tau. Breiten sie sich im Raum aus, verwandeln sie sich ab einer gewissen Distanz in eine andere Art Neutrino. Aufgrund ihrer Eigenschaft muss die Standardtheorie der Teilchenphysik erweitert werden. Lassen wir es dabei, sonst müsste ich noch in die schwache Wechselwirkung einsteigen. Dann die rechtshändischen Neutrinos und die Antineutrinos. Im Universum sollte ja Symmetrie bestehen. Nur besitzt es mehr Materie als Antimaterie. Zum Glück. Andernfalls wäre unsere Existenz wohl in Frage gestellt.

„The Future of Medicine“. Ich zähle mal die in der Zeitschrift genannten Punkte auf:
  • Stammzellen für ein beschädigtes Herz. Interessant ist, dass es aus 4-5 Milliarden Muskelzellen besteht.
  • Körpereigenen Superkleber, um Muskeln, Sehnen und Organe zu regenerieren. Ich selbst brauche Knorpelmasse für meine Knie. Joggen habe ich schon vor Jahren aufgegeben, da mir danach die Knie weh taten. Liegt am Verschleiss. Powerwalk geht aber noch. Der Kleber ist die extrazelluläre Matrix, die dafür sorgt, dass wir nicht auseinander fallen.
  • Organe mit 3-D Drucker herstellen. Als Material dienen lebende Körperzellen. Wobei an die Stellen, an denen Adern laufen sollen, Zucker eingebracht wird, den man später hinausspült.
  • Stammzellen werden zu einem Allheilmittel für die Zukunft erklärt. Bin gespannt. Sie sollen auch dazu dienen, neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson zu beseitigen.

„The True Cost of Fossile Fuels“. Um das Zeug aus der Erde zu bekommen, wird logischerweise Energie verbraucht. Man muß diese gegen die der aus dem Boden gewonnenen Resourcen verrechnen. Bei Flüssigtreibstoffen steht Petroleum noch immer an erster Stelle. Bei allen anderen ist es Kohle, gefolgt von Erdgas.

„Anguish of the Abandoned Child“. Unter Ceausescu wurden Frauen in Rumänien drangsaliert, so viele Kinder wie möglich zu bekommen. Zum Glück wurde Ceausescu umgebracht. Denn viele dieser Kinder landeten in Waisenhäusern, wo sie auf sich allein gestellt waren und keine Zuwendung fanden. Dieser Beitrag berichtet über eine Studie, die diese Kinder mit denen aus Waisenkindern vergleicht, die eine Pflegefamilie fanden und denen, die in ihrer natürlichen Familie aufwuchsen.

Bei einem durchschnittlichen Intelligenzquotienten von 100 brachten es Kinder aus Waisenhäusern nur auf 80, die in Pflegefamilien auf .90 und die in ihrer natürlichen Umgebung lebenden auf über 100. Wichtig für die Hirnentwicklung sind die ersten zwei Lebensjahre. Ich startete, wie meine Mutter erzählte, mit Reden erst nach zwei Jahren. Vermutlich hatte ich vorher andere Interessen, lol.

„The Low Cost Ticket to Space“. „Scientific American“ ist es auch aufgefallen, dass es jetzt mit der
privaten Raumfahrt losgeht. Kosten werden günstiger sein. Hatte es mit der NASA noch eine Million gekostet, Satelliten in den Orbit zu schießen, wird man jetzt schon mit ein paar hunderttausend Dollar dabei sein. Für suborbitale Missionen interessieren sich XCOR Aerospace, Virgin Galactic, Armadillo Aerospace, Master Space Systems und Blue Origins.

Für orbitale Missionen hält sich SpaceX für zuständig. Die Falcon 9 Rakete hat immerhin eine Dragon Kapsel an die ISS gehängt.

Und auf dem Mond wird Astrobotic seinen Moon-Express schicken. Und Bigelow-Aerospace, über die ich schon gepostet hatte, wird private Stationen im Orbit installieren.

Angedacht ist eine Mars-Mission mit Hin-Fahrkarte.

Das alles unter der Voraussetzung, dass alles so klappt, wie man es sich vorstellt.

„Let the Fish breath“. Dieser Beitrag beschreibt Bemühungen, Menschen, die auf hunderten von Inseln in Indonesien leben, in Bemühungen einzubinden, das Überfischen vor ihrer Haustür zu verhindern. Vernünftig; denn was sind Fischer ohne Fische?






giovedì, maggio 23, 2013


Scientific American, March 2013

„The Origins of Creativity“. „Thinking outside the Box“ ist ein angelsächsischer Ausdruck, so etwas ähnliches wie „über den Tellerrand hinwegsehen“. Der Gegensatz ist: „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „jetzt kommt der mit so neumodischem Kram“.

Vor 2,6 Millionen Jahren gab es wohl die ersten Steinwerkzeuge, um Felle abzuziehen. Das menschliche Gehirn begann damals, an Volumen zuzunehmen. Es besteht eine Korrelation aus Hirngröße und intellektueller Produktivität. Und noch etwas. Man benötigt eine gewisse Bevölkerungsdichte, um Ideen zur Reife zu bringen.

„The inner Life of Star Clusters“. Sternhaufen. Dort, wo Sonnen entstehen. Aus Wasserstoffmolekülen und Staub von Galaxien. Schwerkraft innerhalb der Wolken lässt diese zu Protosternen kollabieren. Junge Sternengruppen, embedded (eingebundene) Cluster befinden sich in so dichten Wolken, dass das Licht der Sonnen von außen nicht zu sehen ist. Globulare Cluster sind

die ältesten und meist bevölkertsten. Weitere werden T-Assoziationen genannt. T-Tauri ist der bekannteste Typ junger Sterne, die sich in dieser Art Cluster befinden. Dann gibt es noch eine Art, in der sich die massereichsten Sterne befinden. O- und B-Sterne genannt. Sterne in Haufen dieser Art bewegen sich so schnell, dass diese kurz über lang auseinanderfliegen. Das gleiche geschieht bei T-Assoziationen.

Cluster, die sich länger halten, sagen wir, eine Million Jahre, sind sogenannte Open-Cluster. Gas, Schwerkraft sind verschwunden. Die Konfiguration bleibt erhalten. Ein Beispiel dieser Art sind die Pleiaden.

„The End of Orange Juice“. So weit wird es wohl nicht kommen; denn Orangenbäume wachsen auch außerhalb der U.S. In Valencia zum Beispiel. Apfelsinengegend.

Den Amerikanern macht Huanlongbing, die chinesische gelbe Drachenkrankheit zu schaffen. Sie rührt von Bakterien her, die sich in Speicheldrüsen eines Insekts mit Namen Asian Citrus Psyllid befinden. Das Tier befällt Blätter des Orangenbaumes. Die Bakterien verkleben dann die Kreisläufe in der Pflanze, hinterlassen deformierte und bitter schmeckende Früchte. Insektizide helfen nicht weiter. Nicht klar ist, ob die amerikanische Zitrusindustrie die Attacken überlebt. Lösung könnte eine genetische Modifikation der Zitruspflanzen sein. Bei diesem Wort hätte man in Deutschland wohl schon mal die Reißleine gezogen.

„Flight of the Robobees“. Künstliche fliegende Bienen zu bauen. Eine Herausforderung, die drei Harvardprofessoren angenommen haben. Der Artikel beschreibt ihre Bemühungen. Bauteile „off the shelve“, also aus dem Elektronikladen, sind zu schwer. Sie müssen angefertigt werden. Welche Hürden gibt es? Z.B. das Schwarmverhalten. Vielleicht sollten die Forscher die Piraten fragen, lol. Just kidding. Bienen werden nicht zentral gesteuert. Wie kommunizieren sie miteinander. Dann die Antriebsquelle. Batterien sind zu schwer. Piezoelektrik? Das Gehirn. Es muss die Robobiene steuern, bewegen, mit anderen kommunizieren. Um die 1000 Bienen sollen losfliegen und ihren Auftrag, was auch immer das sein mag, ausführen. Das hinzubekommen erfordert die Bündelung von Intelligenz. Die Programme sind daher Open Source. Jeder kann sich an dem Projekt beteiligen.

„New Threat from Poxviruses“. Als Kind wurde ich wie alle anderen Kinder gegen Pocken geimpft. Vor 35 wurde das Virus als besiegt erklärt und es wurde nicht mehr geimpft. Jetzt wird vor einigen Abarten wie Affen- und Kuhvirus gewarnt, gegen die der Mensch keine Antikörper entwickelt hat. Diese Viren könnten sich genetisch verändern und für Menschen tödlich werden.

„The Government wants your DNA“. Die US-Regierung ist bekannt dafür, ihre Nase überall reinzustecken. Letztes Beispiel war die Ausschnüffelung von AP-Journalisten. Auf der anderen Seite macht es Sinn, DNA in Datenbanken zu speichern. Hat man zum Beispiel die des Blutsverwandten eines Verbrechers gespeichert, ist das schon die halbe Miete. Der Artikel weist nun auf Privacy-Implikationen hin. Für DNA-Abstriche gibt es keinen Hausdurchsuchungsbefehl. Zumindest nicht in den U.S.A. Außerdem steht man bei der DNA-Analyse erst am Anfang. Irgendwann können alle Charakteristika eines Menschen ermittelt werden. Die Aufbewahrung von Daten wird von einzelnen Staaten der U.S.A unterschiedlich gehandhabt. Wie ist es in Deutschland?

Ich finde, DNA einer jeden Person sollte gespeichert werden. Damit werden alle gleich behandelt und eine schnellere Verbrechensaufklärung ist gesichert.

Zum Schluss gibt es noch eine nette Geschichte über einen Delphin, dem ein Fischtrawler den Schwanz abgerissen hat. Orthopäden gelang es, ihm einen Plastikschwanz anzuheften.

lunedì, maggio 20, 2013

Richard Branson und Elon Musk haben einen dritten Kumpanen gefunden:
Foto aus der Business Week Mai 6 - Mai 12 2013


Robert Bigelow, Landlord aus Las Vegas, der eine Raumstation ins All setzen will. Unser Mann für die Infrastruktur.

Warum da keine Deutschen mitmachen. Aber dann wiederum, die kriegen ja nicht mal einen Flughafen hin.

Bigelow macht sein Geld mit Budget-Wohnungen für temporäre Arbeiter und Angestellte. In den U.S.A gang und gäbe, ich war ja auch einer. Man saust eben da hin, wo Arbeit ist und bleibt dort, bis der Kontrakt ausläuft. Das mach mal in Italien. Zum ersten gibt es keine Arbeit und dann will Mama nicht mitkommen, lol.

Bigelow meint, dass auch im Weltraum, im Orbit, Bedarf für Unterkünft, Labors usw besteht. Vermutlich hat er Recht. Er läßt aufpumpbare Module fertigen, die mit einer SpaceX Dragon auf eine Erdumlaufbahn gebracht werden sollen. Sie werden immerhin 2250 Kubikmeter fassen im Gegensatz zu den 150 Kubikmetern des größten Moduls der ISS. Bis jetzt hat Bigelow eine viertel Million Dollar ausgegeben. Zwei BA330-Module sollen 2016 im Orbit sein. Jungs, es geht los.

domenica, maggio 19, 2013

Morgen jährt sich das Erdbeben, das uns durchgerüttelt hat. Hier Aufnahmen, die ich vor zwei Wochen in Finale Emilia, einer drei Km entfernten Kleinstadt gemacht habe.

Gibt, wie man sieht, noch allerhand zu tun. Und es dauert........................

mercoledì, maggio 15, 2013



Scientific American, February 2013

Hatte ich ja schon einige Male bei Besprechungen der „Scientific American“ geposted, dass ein ungeborenes Kind im Bauch der Mutter genetisch getestet werden kann. Die Prozedur scheint relativ neu zu sein und jetzt kommen Fragen hoch, welche Testergebnisse eine Abtreibung rechtfertigen und ob diese objektiv interpretiert werden. In den U.S.A ist es eine heiße Kartoffel, da die Religion mit hineinspielt.

Ein weiterer Kurzbeitrag spricht Datamining an, das Schürfen nach Nutzerdaten. Vorzugsweise die des Handys. Unternehmen kaufen die Daten und stellen ihre Werbung darauf ab. Über Auswertungen bekommen Datenschürfer mit, wer kauft was, ist der Nutzer kreditwürdig etc. etc.Marketingprogramme werden Personen, die trotz Angebot nichts kaufen, ausschließen. So stellt man es sich vor. Irgendwann jedoch werden Datenschürfer herausfinden, wieviel Geld man auf dem Konto hat, lol. Dementsprechend werden die Verkäufer reagieren. Im Moment ist es noch alles ungar. Ich muss laufend Spam aus meiner Mailbox wegdrücken.

Interessant ist ein Google -Patent, welches beschreibt, wie Preise von Online-Objekten dynamisch je nach Kaufkraft, Kreditwürdigkeit eines Nutzers verändert werden können. Preise des gleichen E-Books könnten nach diesem Beispiel für mehrere Nutzer unterschiedlich ausfallen.

„Brain Cells for Grandmother“. Die Frage, wie werden Erinnerungen im Gehirn gespeichert, wird in diesem Beitrag diskutiert. Wo steckt zum Beispiel die Erinnerung an die Großmutter? Nicht in einem einzigen Neuron. Das ist schon mal sicher. Dann scheiden sich die Geister: Sind es Millionen oder nur einige Tausend? Sicher ist es unangenehm, wenn einem Elektroden ins Gehirn gestoßen werden. Das ist hin und wieder, wenn alle anderen Maßnahmen versagen, bei Epileptikern erforderlich, um den Herd ausfindig machen zu können. Gleichzeitig eröffnet es die Möglichkeit, das Feuern von Neuronen zu registieren und den Sitz von Erinnerungen ausfindig zu machen. Die zur Zeit bevorzugte Theorie handelt von Konzepten. Die Gestalt einer Person ist zum Beispiel ein Konzept. Dafür reichen einige Tausend Neuronen. Einzelheiten werden über den visuellen Kortex je nach Bedarf hinzugefügt.

„Secrets of primitive Meteorits“. Die ältesten von Menchen untersuchten Gesteine, heißen Chondriten. Meteoriten, die vor rund 4.5 Milliarden Jahren entstanden. Zu jener Zeit war unser Sonnensystem eine Scheibe aus Gas und Staub. Daraus formten sich unter Einwirkung von hochenergetischen Ereignissen, von denen man nicht weiß, wie sie zustande kamen, die Chondriten. Chondritische Meteoriten setzen sich aus dem Material zusammen, aus dem Planeten, Monde, Asteroiden und Kometen bestehen. Der Autor dieses Artikels geht in Details von Chondritengruppen. Das erspare ich dem Leser.

„Shattered Ancestry“. Aus Untersuchungen von Menschenknochen aus 4.4 Millionen Jahren in der Vergangenheit kristallisiert sich heraus, dass Menschen, nachdem sie von Affen getrennt in die Zukunft marschierten, sich über die Zeit hinweg bis in die Gegenwart nicht in einer geraden Linie fortpflanzten. Lucy, deren Knochen 1974 gefunden wurden, ist nicht unsere Urmutter, wie ursprünglich angenommen. Das wurde durch noch ältere Menschenknochen belegt. Der Familienstammbaum ist komplex. Sicher haben wir nur einen Teil von ihm aufzeichnen können.

„Rethinking the Gulf Stream“. Also der Golfstrom ist auch nicht mehr das, was er früher war, lol. Gelehrt wurde, daran kann auch ich mich erinnern, dass der Golfstrom erwärmtes Wasser der tropischen Gefilde des Atlantik nach Nordwest Europa brachte. Die Meinung herrschte für 100 Jahre vor, wurde zuerst von dem Ozeanographen Metthew Fountain Maury propagiert. Vor zehn Jahren jedoch wurden die milderen Temperaturen in Nordwest Europa Luftströmungen zugeschrieben. Dann kam noch eine dritte Idee auf. Ein Mix aus den beiden vorherigen. Moderne Technik hilft auch hier. Global werden im Rahmen des Argo Projektes mit 3000 Sonden Temperatur und Salzgehalt des Wassers gemessen, das Resultat in einer Datenbank gespeichert und ausgewertet. Darüber gibt es jedoch noch keine Aussagen.

Apropos Sonden. Die Titelgeschichte des neusten „Spiegel“ „Die gesteuerte Zukunft“ bringt ein Beispiel über den Hamburger Hafen, in dem es von Sensoren wimmelt: LKWs, Güterzüge, Brücken, Containerschiffe sind mit ihnen bestückt. Aus den damit gemessenen Verkehrsströmen soll mit Operations Research, Algorithmen, die Umschlagskapazität erhöht werden. Interessant, da geht die Musik ab.

„The Battery powered Bullet“. Es geht um einen Geschwindigkeitsrekord und um eine Gruppe junger Ingenieure, die ein von Batterien angetriebenes Fahrzeug bauen, das in Utah über den großen Salzsee mit 400 mph, also mit 640 kmh, rasen soll. Die Bolide nennt sich „Venturi Buckeye Bullet“ und soll von 4 Motoren angetrieben, von einigen Fallschirmen sowie Flugzeugbremsen zum Stehen gebracht werden. September dieses Jahres soll der Test stattfinden.

„The Myth of Antioxydants“ An denen scheint nichts dran zu sein. In Würmern und anderem Getier wurden sogenannte Freie Radikale, reaktionäre Moleküle, die Körperzellen Schaden zufügen, freigesetzt. Angeblich sollten sie die Lebensspanne verkürzen. Doch die Tiere lebten so lange wie alle nicht behandelten. Wat nu? Um das Reformhaus einen Bogen machen. Auch deshalb, weil die Einnahme von Vitaminpillen das Leben verkürzen kann. Beta-Karotin, Vitamin A, Vitamin E, sollten nicht in großen Mengen genommen werden.

„Data on Wings“. Schon wieder geht es um Daten. Es liegt im Trend. S.a. Facebook and Google. In diesem Artikel geht es um Birdwatching, bei dem freiwillige Helfer Datenbanken füllen und Karten über Standorte, Migrationen von Vögeln erstellen. Es kommt ein neues Schlagwort ins Spiel: „Citizen Science“. Projekte, an denen sich Bürger beteiligen. Das wird in den U.S forciert.




sabato, maggio 11, 2013


Scientific American, January 2013

Langsam aber sicher hole ich auf mit meinen Back-Copies. Diese Ausgabe steht unter dem Motto:

„The Future of Science. 50 100 150 Years from now“. Ich werde sie aufbewahren. Sie enthält einige gute Ideen für SF-Stories. Sollte ich irgendwann wieder Lust verspüren zu schreiben....

Googles Larry Page meinte 2012 im Google Zeitgeist Meeting, dass innerhalb von zehn Jahren sich selbst fahrende Wagen auf den Markt kämen. Nun das hatte Robert Jungk schon in den 50er Jahren prophezeit. Da gab es im dritten Programm des NDR haufenweise Zukunft, lol. Da beherrschte Optimismus die Szene. Kein Wunder, da standen ja auch die besten SF-Autoren in Blüte. Und dann kam der Rock. Was wollte man noch mehr. Google läßt ja einige dieser Wagen fahren. Mit anderen Worten, wir sind schon etwas weiter. Jedoch, wenn ich mir diese 3-Rad Kisten, die Api in Italien ansehe, dann sehe ich nicht so rosig.

In der Zwischenzeit, der Gegenwart also, haben wir Titan, den Supercomputer. Nun, es gibt immer einen noch superen Computer. Dieser jedoch, mit 225.000 Processor Cores und maximalen Kalkulationen von 2.3 Quadrillionen pro Sekunde ist doch auch schon ganz schön schnell.

Und es gibt ja Leute die gegen Drohnen sind. „A Drone in every Driveway“ mag ihnen wohl nicht schmecken. Nun, hier geht es um fliegende Autos. Die Autorin meint auch. Es kann ja nicht jeder nach Belieben durch die Gegend fliegen. Koordiniertes Fliegen kann nur über Fernsteuerung erfolgen, also mit dem Drohnenkonzept.

„The Nuclear Question“. Es wird ein kleiner Atomkrieg prognostiziert mit ein paar Millionen Opfern. Erst danach einigt man sich, weltweit auf Atomwaffen zu verzichten. Interessant, wenn ich das Komma hinter „weltweit“ gesetzt hätte, wäre der Sinn von diesem hier abgewichen.

„A Cure for what ails you“. Mit Gentherapie. Bis jetzt hat man damit einige schlechten Erfahrungen gemacht, doch ist der Autor optimistisch, was den Prozess in der Zukunft angeht. Ich sehe schwarz. Bei vielen Leiden stochern Ärzte doch mit der Stange im Nebel herum. Und wenn einige Kapazitäten sich auskennen, dann kommt man an die nicht heran. Das ganze organisatorische Umfeld müßte umgekrempelt werden. Man stelle sich das in Italien vor. Die Leute sind doch über Jahrhunderte konfus, und bekommen kein Bein an die Erde, geschweige eine Gentherapie für alle, die sie nötig haben, wenn sie denn funktioniert.

„A Tsunami of Extinction“. Eine Reihe von Tieren und Pflanzen sterben aus, beschleunigt durch die Änderung des Klimas. Aber das ist ja nichts Neues.

„The Fate of an engineered Planet.“ Um die Erderwärmung aufzuhalten wird angedacht, Aerosole in die Atmosphäre zu sprühen, welche das Sonnenlicht reflektieren und damit die Temperaturerhörung in Grenzen halten. Der Autor macht es spannend. Er läßt Umweltschützer dagegen Sturm laufen. Inzwischen erhöhen Asiaten ihre Intelligenz, in dem sie sich genetisch verändern. Religiöse Kreationisten lassen es in den U.S.A nicht zu. Dort geht die Wirschaft weiterhin den Bach runter und die U.S.A erklärt Asien den Krieg.

„A bold and foolish Effort to predict the Future of Computing“. Welchen Experten man auch immer fragt, er weigert sich eine Prognose abzugeben, wie Computer in Zukunft aussehen, arbeiten werden.
Da sage ich: Quantum, Quantum, Quantum, lol.

„Starship Humanity“. Hier werden drei Konzepte angesprochen. 1. Die Kolonisierung des Mars, 2. Gigantische Raumstationen, die um die Erde, oder um einen anderen Planeten kreisen. Oder vielleicht auch auf dem Lagrangepoint. Dem Punkt, wo sich die Gravitation von Sonne, Mond, Erde und anderen Planeten die Waage halten. 3. Raumschiff-Archen mit Multigenerationen von Kolonisten. Bei allen Konzepten ist der Genpool ein entscheidender Parameter. Inzucht könnte die Projekte gefährden. Der Autor geht auf die Veränderungen ein, denen die Menschen unterworfen sein werden. Kultur, Genetik. Aber so wie ich es sehe, wird es in absehbarer Zeit gerade mal eine Marsstation geben mit One-Way Ticket dorthin. Gigantische Raumstationen kann man sich abschminken und die Raum-Arche ebenfalls.

Jetzt geht es an die Artikel. „Strange and Stringy“. Der Autor ist Physikprofessor an der Harvard-Universität. Er muss wissen, wovon er spricht, doch er bringt die String-Theorie wieder ins Spiel. Die war doch schon abgeschrieben, weil da niemand mehr durchstieg. Er selbst befasst sich

mit Materialstudien, wie es unter verschiedenen Bedingungen und Einflüssen regagiert. Supraleiter zum Beispiel.

Ein Stück Metall enthält um die 10 hoch 23 Elektronen. diese können sich bizarr verhalten. Sie können sich verknüpfen und weisen diese von Einstein beschriebene „spooky Connection“ auf. Unverständlich für Materialforscher. Sie wissen, Leiter, Isolatoren und Supraleiter sind unterschiedliche Phasen einer Materie. OK. Jetzt werden die Widerstände erklärt, wie sich die Elektronen verhalten usw., die Bose-Einstein Kondensation oder Kondensierung, lol. Hols der Geier, mein Deutsch ist nicht mehr das Beste, aber ich lerne ja jetzt portugiesisch und kann nicht alles machen. Nur so viel: Elektronen sind wie Planeten, kreisen um das Atom und um sich selbst. In Uhrzeigerrichtung und entgegen dieser Richtung. Up and down-Spins. Das gehört bereits zur Quantenmechanik. Diese erklärt das Verhalten von Elektronen als Partikel oder Wellen unter verschiedenen Zuständen. Doch, als Supraleiter unter höheren Temperaturen als der Absolute Nullpunkt gefunden wurden, zerbröckelte das Erklärungsmuster. Die Materialforscher wandten sich an Stringtheoretiker. Woher weiß ein Elektron, daß von einem anderen verknüpft wird, dass es sich entgegengesetzt bewegt? Tja, das hängt mit den Extra-Dimensionen der String-Theorie zusammen. Verknüfte Elektronen sind Strings, die in den Dimensionen herumtanzen. Das wars, lol.

„Bionic Connections“. Frage: Wie bekommt man hin, dass Prothesen Gedanken-gesteuert werden?

Drähte der Prothese mit Nervenenden des Stumpfes zu verbinden, funktioniert nicht. Die Drähte werden von der Immunabwehr nicht akzeptiert. Es muss ein Adapter her. In diesem Fall im Labor gezüchtete Nervenstränge, „living bridges“. Daran wird gearbeitet.

„The Coming Megafloods“. Ein U.S bezogener Artikel. Bezieht sich auf eine Regenperiode, die 1861 43 Tage andauerte und ein Tal in Kalifornien überflutete, 800.000 Stück Vieh vernichtete und tausende von Menschen sterben ließ. In dem Artikel werden die Ursachen ergründet. Wasserdampfkorridore. Segmentproben ergaben, dass solche Fluten so um alle 200 Jahre stattfinden.

So ist damit zu rechnen, dass in diesem Jahrhundert wieder ein „Atmospheric River“ über Kalifornien aufkreuzt. Sie bilden sich über tropischen Gewässern und ziehen an die Westküste der U.S.A. Na denn.

„A confederacy of Senses“. Auch hier kann ich es kurz abhandeln. Fällt bei einem Menschen einer der Sinne aus, versucht das Gehirn dessen Arbeit durch die anderen zur Verfügung stehenden zu kompensieren.

mercoledì, maggio 08, 2013



Scientific American, December 2012

Es gibt wieder neue „10 World changing ideas“. Eine Art jährlicher Brainstorm. Nun, bei einem richtigen Brainstorm sind auch verrückte Ideen zugelassen. Doch bei diesen rechnen Verfasser und Redaktion wohl damit, dass sie umgesetzt werden könnten.

Starten wir mit „New Life-Forms, no DNA required“. Sicherer ist es auf jeden Fall. XNA vereinigt die Funktionen von DNA und RNA in sich. Neue Programmiersprache also. Sicherer deshalb, weil die Moleküle nicht in der Natur vorkommen und sich daher mit DNA und RNA nicht vermischen können. Schlecht für Horrorfilme, sage ich mal. Ein neuer Baukasten der Gen-Technologie.

„Foam that restores Breathing“. Wenn einem der Atem stockt, sagen wir: Bei Asthma, Lungenverletzung, Knochen in der Luftröhre, dann lebt die Person nur noch einige wenige Minuten und die Person zu intubieren kostet Zeit. Durch eine injizierbare Lösung könnte man diese auf rund 15 Minuten verlängern. Ein paar Hürden müssten noch genommen werden. Aber schon mal eine gute Idee.

„Early Treatment für Alzheimer“. In der letzten „Business Week“ beklagte sich ein Redakteur über die mangelnde Bereitschaft der amerikanischen Gesundheitsbehörden, mehr für die Alzheimerforschung zu tun. In den U.S.A ist fast die Hälfte der 85jährigen von dieser Krankheit befallen. Bis jetzt hat man noch kein Mittel dagegen.

Zurück zur Idee: Um 300 Mitglieder einer Familie in Kolumbien leiden unter einer in den Genen steckenden Art dieser Krankheit, die mit 50 Jahren zum Ausbruch kommt, aber schon lange vorher sich im Gehirn einnistet. Das amerikanische Unternehmen Genentech nun will das Medikament Crenezumab an die Leute verteilen und sie zu einem Zeitpunkt testen, bevor das Leiden ausbricht. Wirksamkeit ist nicht garantiert. Um 100 entwickelte Medikamente versagten beim Test. Ein Zeichen dafür, dass das Gehirn immer noch eine große Unbekannte darstellt.

„Water purified with Oil“. Wasserknappheit wird als Problem auf uns zukommen. Gereinigtes Brauchwasser würde sie minimieren. Und jetzt das Fracking, bei dem Milliarden von Litern mit Chemikalien kontaminiert in Gesteinsschichten gepresst werden, um Erdgas freizusetzen. Verunreinigungen binden sich an Öl, dass ins Wasser eingebracht wurde und dem Wasser wieder entzogen wird. Es gibt noch ein paar kleine Stolpersteine. Um eine Tasse Schmutzwasser zu reinigen, braucht man eine Menge Soja-Öl, die einen Swimmingpool füllen würde.

„The ultimate Sustainability Index“. Sustainability ist glaube ich Nachhaltigkeit. Mit dem Begriff konnte ich überhaupt nichts anfangen. Jetzt, wo ich von Sustainability lese, wird es mir etwas klarer, lol. Es geht darum, Produkte einer Lieferkette in ihren Stufen auf Nachhaltigkeit zu überprüfen und zu klassifizieren. Dafür müssen Kriterien her. Ein amerikanisches Konsortium arbeitet daran.

„Genome Sequencing for Fetuses“. Es ist interessant zu wissen, dass man die DNA eines Fötus im Blutplasma der Mutter von der DNA der Mutter separieren kann. Grundlage zur Entdeckung von Erbkrankheiten ungeborener Kinder. Das Neueste darüber las ich in der „Business Week“ vom 29. April. Das Unternehmen Natera wird vorgestellt. Es hat einen Test entwickelt, der sich ebenfalls des Blutplasmas der Mutter bedient. Mit 99 %iger Sicherheit, so wird behauptet, kann man Dow erkennen. Kostet jedoch 2760 Dollars. Etwas happig. Wo bleiben die Chinesen? Lol

„Mining the Mobile Life“. „Reality Mining“. Kommt das auf uns zu? Anhand von Smartphones kann man viel über die Bevölkerung herausbekommen, da die meisten Leute so ein Gerät besitzen. Datenschutz aufgepasst. „Reality Mining“ lauert hinter der Ecke, das Aufspüren von Standorten der Handybesitzer. Daraus werden Konsumentenprofile erstellt und die Werbung entsprechend kalibriert.

„Sugar powered Pacemakers“. Batterien für Herzschrittmacher müssen alle 5 bis 15 Jahre ausgetauscht werden. Mit anderen Worten, es wird geschnitten. Implantierte Geräte könnten durch Bio-Treibstoffe angetrieben werden, die aus Glukose bestehen, die sich in Zellflüssigkeit befindet.. Auch hier gibt es Hürden zu überwinden. Nun, wir sprechen von Ideen. Treibstoffzellen verlieren durch im Blut oder im Serum befindliche Aminosäuren an Power. Man rechnet mit ihrem Einsatz in zehn Jahren.

„Drones at Home“. Man stellt sich das so vor: Mini-Drohnen flitzen durch Städte, beobachten Verkehrsschwerpunkte, andere Gefahrenbereiche, stalken den oder die Ex, lol. Unendlich viele Möglichkeiten, wie man Drohnen einsetzen kann. Z.B. in der Landwirtschaft, bei Protestmärschen. Ethische fragen tun sich auf. Es wird interessant.

„Electronic Tattoos“. Gestretchte Chips, die auf der Haut getragen oder in Kleidung eingelassen werden. Schaltkreise biomedizinischer Natur wie Sonden, Überwachungsarmaturen, Monitore für Körperfunktionen.

So, jetzt geht es zu den Artikeln: „The Unquantum Quantum“.
Da schreibt doch jemand, dass wir doch nicht digital sind und in einem Computer leben. Erinnert sich jemand an den Film „Welt am Draht“ von Faßbinder. Es war doch evident. Siehe auch Wolframs Buch „A new kind of Science“. Wem soll man denn noch glauben? Lol.

David Tong, Professor für Theoretische Physik an der Universität Cambridge, machte sich darüber Gedanken. Digital ist, wenn man die Welt in Bits auflösen kann. Sie stellt dann kein Kontinuum dar und in der Tat gibt es eine Reihe von Physikern, die Partikel, Einheiten also, als kleinste Bestandteile des Universums ansehen. Einleuchtend, nicht wahr? Doch schon Max Planck meinte 1882: „Trotz des großen Erfolgs, den die Atomtheorie verzeichnet, wird sie letztendlich fallen gelassen werden zugunsten der Annahme kontinuierlicher Materie.“ Partikel werden von der Quantentheorie auch als Wellen verstanden, und die sind analog. Anscheinend sind die Bausteine des Universums Felder.

„The Winters of our Discontent“. Globale Erwärmung, Treibhauseffekt impliziert, dass es überall wärmer wird. Tja, ist wohl nicht so. Es gibt zwar weniger Eis in der Arktis. Der Autor des Artikels bezieht sich auf AO und auf NAO. Arctic Oscillation und North Atlantic Oscillation, die aus der Wechselwirkung von Ozean und Atmosphähre entstehen. Sie werden durch das Abschmelzen des Eises gestört. Verschwindet Eis, werden weniger Sonnenstrahlen in die Atmosphäre reflektiert. Der Eis-Albedo Effekt wird schwächer, die Luft kühler.

Hier in Italien ist es auch kühler, es regnet fast jeden Tag. In der Zeitung las ich, dass das Eis schneller schmilzt als erwartet. Obama hatte Leute von der NASA deshalb zu einem Gespräch eingeladen.

„Is Drug Research trustworthy?“ Es geht um Geld. Der Artikel bezieht sich auf die U.S.A . Forscher pharmazeutischer Unternehmen lobhudeln über dort entwickelte Medikamente in Fachzeitschriften.ohne ihre Abhängigkeit von ihrem Unternehmen zu deklarieren. Dem Autoren nach sind sogar Forscher der National Institutes of Health involviert. Nun, das ist eine innere Angelegenheit der U.S.; jedoch wird sich Ähnliches auch in anderen Ländern abspielen.

„Four Starry Nights“. Eine Astronomin schildert ihren Aufenthalt in den Bergen Chiles, um Zwerg-Galaxien, die um die Milchstraße kreisen, durch eines der beiden 6.5 m Magellan-Teleskope zu beobachten. Diese befinden sich in der Atacama Wüste, eine der trockensten. Der typische Arbeitstag eines Astronomen dort beginnt um 15:00 Uhr und endet 6:00 morgens. Vor der Beobachtungszeit stellen Techniker das Teleskop ein. Zwerg-Galaxien, die kurz über lang von unserer Galaxis absorbiert werden, enthalten nur wenige Milliarden Sterne, im Kontrast zu den 200 bis 400 Milliarden von Sternen in unserer Galaxis. Mit dem in das Teleskop integrierten Spektographen wird die Zusammensetzung der Sterne festgestellt, die sich im Halo der Milchstraße befinden und mit der Komposition von Sternen der Zwerg-Galaxien verglichen. Und, siehe da, ihre Zusammensetzung ist die gleiche. Eine Beobachtungsnacht kostet 50.000 Dollars. Nun, das Teleskop war sicher auch nicht billig.

„The Case of the disappearing Daguerreotypes“. Vor rund 150 Jahren wurden die ersten Fotos gemacht. Daguerreotypes. Sie wurden in der New Yorker Ausstellung „Young America“ gezeigt. Und nach rund einem Monat wurden sie durch schwarze Flecken unansehnlich, zum Schock ihrer Besitzer. Chemikern, Physikern und Konservatoren gelang es, den Verfall aufzuhalten und dessen Ursache auf die Schliche zu kommen. Doch die Herstellung in den Originalzustand verlief erfolglos. Daguerreotypen werden in mehreren Schritten hergestellt. Mit Silber beschichtete Platten werden Jod- oder Bromdampf ausgesetzt. Diese sogenannten Halogene werden bei der Aufnahme durch auftreffende Photonen zerstört. Die Platte wird danach in Quecksilberdampf gebadet. Zum Schluss wäscht der Fotograph die Platte im Sodium-Thiosulfat. Fragt mich nicht, was das ist. Die Halogene werden komplett entfernt. Es verbleiben Silber und Quecksilberkristalle. Werden die entstandenen Fotos längere Zeit Licht ausgesetzt, zerstören die Substanzen das Bild.






sabato, maggio 04, 2013


Ich sehe den integrierten Fanzine Kurier mit Besprechungen der im Vormonat herausgekommenen Fanzines. Dann Buchbesprechungen und die eines neuen britischen SF-Magazins mit Namen SFX. Scheint mehr, wie ich hier lese, etwas für „Optiker“, weniger für Literaturfans. Na denn...

Es wird an Radium „das Wuntermittel der 20er Jahre“ erinnert. Um Radium hatte sich ein ganzer Industriezweig etabliert. Das Element galt als unbedenklich und gesundheitsfördernd. Hergestellt wurden Schokolade, Wasser, Zahnpasta, Heizkissen, Kosmetik mit Radium. Unwissen kann tödlich sein.

Der Film „Song for Marion“ wird besprochen. Ich mache mal einen Bogen zu einem anderen. Musikfilm meine ich. Mein Vetter, den ich kürzlich in Bremen besuchte vor 50 Jahren mit Rock n`Roll bekanntmachte, als ich ihn in den Hamburger Star-Club schleppte (Zur Erinnerung: Ich war Bassist bei „Crying Wolf and the All-Stars“ und vorher Rhythm-Guitarist bei den „Black Dominoes“), empfahl mir den Film „The Commitments“. Er handelt von dem Versuch, eine irische Soulband aufzubauen. Hilarious. Kann ich jedem Rock- und Soulfan wärmstens empfehlen.

Weiter im Text. Ich sehe weitere Film- und Buchbesprechungen. Übrigens sah ich im „Spiegel Online“, dass ein neuer Startrek Film mit Kirk und Spock und dem Namen „Into Darkness“ in die Kinos kommt..




giovedì, maggio 02, 2013



In der letzten „Business Week“ las ich etwas über das Computer Spiel „Eve Online“. Sicher für SF-Gamer interessant. Pro Monat muss man 15 USD für Spielzeit berappen. Das Spiel kam 2003 in Island heraus und lt. „Business Week“ ist es teils Spiel, Soap Opera und Schattenwirtschaft. Spieler haben sich eine virtuelle Gesellschaft aufgebaut. Viele fühlen sich dort eher zu Haus als im wirklichen Leben. Tja, ich selbst habe keine Zeit dazu, mir reicht es, wenn ich in „Second Life“ Karaoke mache.

martedì, aprile 30, 2013



Asimov´s Science Fiction, June 2013

„Precious Mental“. Robert Reed ist der Dr. Mabuse der SF. Er schreibt und schreibt und schreibt. Zuerst las ich ihn in „Fantasy & SF“. Jetzt lese ich ihn auch in „Asimov´s“. Wer weiß, wo er sonst noch auftaucht. Auf der anderen Seite: Je mehr man schreibt, desto besser wird man ja. Wenigstens was Romane und Geschichten betrifft. Und wer will sich nicht verbessern. Wohl doch eine ganze Menge Leute, denen das egal ist. Reed gehört auch zu denen, die ihre Geschichten in ein Buch einarbeiten. Seine zusammengebastelte Welt ist ein riesiges, von einer unbekannten Rasse konstruiertes Raumschiff, das durch das Universum geistert und Individuen aller Rassen gratis oder gegen Bezahlung mitreisen läßt. Dafür sorgen auf dem Schiff geschulte Kapitänsgenerationen. Pamir ist einer der Trittbrettfahrer. Er brachte es bis zum Kapitän, wurde aber wegen einer bizarren Liebesgeschichte gefeuert und tauchte im Schiff unter.

Reed mixt Multiverse, Quantenmechanik, Unsterblichkeit, Regeneration in die Story. Pamir nimmt die Identität eines durch Strahlung Sterbenden an und taucht als Triebwerksexperte wieder auf. Dann wird er von Menschen entführt. Auftraggeber ist ein Kejjas, der sich Tailor nennt und schon Millionen von Jahren auf dem Buckel hat. Er gehört einer Rasse an, die über Schiffe mit Pulsantrieb verfügte, mit denen sie aufgebrochen war, um Wesen aufzuspüren, von denen sie meinte, dass sie die Herren der Galaxis seien. Pamir soll ein von Tailor gefundenes Kejjas-Schiff auf Vordermann bringen. Tailor will damit nach seinen verschollenen Brüdern suchen.

Sie finden nichts. Pamir reißt das Kommando des Kejjas-Schiffes an sich und findet den Weg zurück zum Riesenschiff.

Fazit: Reed bringt in die Story so viele Techniken ein, dass bis auf Ausnahmen auch von Explosionen zerfetzte Menschen, in Autoklaven, so einer Art Stargate Särgen, wieder zusammengesetzt werden können. Die Handlung der Story zieht sich über hunderte von Jahren hin. Na, dafür ist sie doch relativ kurz, lol.

Einen Satz fand ich ganz gut. Dem Sinn nach: „Aus Langerweile begann sie etwas über Antriebe zu lernen.“ Das hätte ich auch machen sollen. Man langweilt sich doch oft als junger Mensch und gammelt durch die Gegend. Was hätte ich in der Zeit alles lernen können. Im fortgeschrittenen Alter geht es öft wieder weiter. Wenn ich mir die Schnarchnasen ansehe, die den Nachmittag vor der Bar sitzen.....


lunedì, aprile 29, 2013


Analog Science Fiction and Fact, June 2013

 
enthält den dritten Teil des Vierteilers „Dark Secret“ von Edward M. Lerner. Da wird sicher ein Buch draus. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet. Für eine Kurzgeschichte wäre das ungewöhnlich. Einmal aus der des Ingenieur Blake, der mit seiner Frau Rikki und einigen Auserwählten einen von der Künstlichen Intelligenz des Raumschiffs entdeckten Planeten anfliegt

und sich dort mit 1200 oder waren es 12000 Embryonen ansiedelt, da vorauszusehen ist, dass zwei Neutronensterne kollidieren und ein daraus hervorgehender Gamma Ray Burst alles Leben im Sonnensystem vernichten wird. Der Leser lernt die Mannschaft näher kennen. Die Schiffspsychologin Li, die für den harmonischen Umgang der Mannschaft zuständig ist, hat ihre eigenen Vorstellungen und fällt der Delusion of Grandeur zum Opfer. Mit anderen Worten, sie versucht sich als Herrscherin über 6 Menschen und denen, die aus Embryos hervorgehen sollen, zu profilieren. Sie versucht mit Carlos, dem Nanotechniker, eine Front gegenüber dem Rest der Besatzung zu bilden. Sie hat vor, für Carlos, für sich und alle Kinder einen Herrschaftsbereich zu errichten, dem die anderen zuliefern sollen.

Lis Tick soll von ihrer Mutter herrühren, die als Politikerin auf der Erde Erfolg hatte und die Tochter dominierte. Ist das glaubhaft? Hätte sie ihre Absicht so unter Verschluß halten können, bis sie auf dem Planeten gelandet sind? Wer testet eigentlich Psychologen?
 

Ich fand dann die Geschichte „Out in the Dark“ von Linda Nagata gut. Es ist ja angedacht, und das geht aus sporadischen Pressemitteilungen hervor, dass sich einige phantasievolle Unternehmen vorstellen, Raumschiffe in den Asteroidengürtel zu senden, um dort nach Bodenschätzen zu suchen. Ich könnte mir das für Seltene Erden vorstellen.

In der Geschichte nun kommt ein Prospektor aus dem Gürtel zurück, in dem er neben Mineralien auch seine Frau gefunden hat. „Zurück“ heißt hier Sato Raumstation. Protag der Story ist nicht der Schürfer, sondern ein Beamter der Commonwealth Polizei, dessen Faksimile auf die Raumstation gesandt worden war, um die Beiden in Augenschein zu nehmen. Der Frau aus dem Asteroidengürtel, auf der Station nicht registriert, wird eine legale Existenz zugesprochen. Officer Pana, der Polizist der Raumstation, geleitet sie durch den bürokratischen Dschungel. Zeke Cloy, Faksimile und Polizist erhält seine Inkarnation durch die Künstliche Intelligenz der Station und nimmt seine Arbeit auf.

Kurz und gut: Er checkt das Vorgehen des zuständigen Polizisten und verhört die Frau. Heraus kam, dass diese vor zig Jahren mit einem Prospektorenschiff in den Asteroidengürtel geflogen war, dort eine Havarie erlitt und sich in Stasis hatte versetzen lassen, in der sie die Jahre überlebt hatte. Sie wurde von ihrem jetzigen Mann gefunden, wiederbelebt und flog mit ihm unter einem anderen Namen zur Station. Sie änderte ihren Namen, um ihrem Backup auf dem Mars ein sorgenfreies Leben mit ihren Kindern zu ermöglichen. Cloy war sich mit Officer Pana einig, den Vorgang zu den Akten zu legen.

Also ganz einfach. Hätte der Protag auch gleich drauf kommen können, lol.

domenica, aprile 28, 2013


So, bin wieder zurück

Hatte etwas in Hamburg zu erledigen und ich war hin und hergerissen zwischen fliegen und fahren.

War gut, dass ich mich fürs fahren entschieden hatte. So konnte ich locker noch einen Verwandtenbesuch in Bremen machen.
 
 
 
 
Und ich hatte Gelegenheit, meinen Astra mal hoch zu boosten. Ist ja doch etwas anderes als mit 70 auf Landstraßen herum zu zuckeln. Bei den Baustellen gab es ein paar kitzlige Situationen, aber der Wagen zischt aus dem Gefahrenbereich ab wie eine Rakete, wenn es denn sein muss. Und auch bei Regen fährt er souverän schnell. Wenn Wilson Picket durch den Wagen dröhnte, fühlte ich mich high. Mit meinem Pickup kam ich ja nicht schneller als 130 km/h. Mit diesem hier jedoch. Wenn mir keine Baustellen und Brummis im Weg standen. Und der Opel ist besser für einen gerontologischen Test geeignet. Fazit: Es geht noch.



sabato, aprile 20, 2013



Albedo 43

Das irische Magazin kommt immer heraus, wenn es gerade mal Lust darauf hat, und enthält Geschichten einiger Autoren, die wohl gerade einen PubCrawl in Dublin hinter sich gebracht haben. Mit dem Geld, das sie für ihre Geschichten bekamen. Immerhin, denn mir ist das noch nie passiert, obwohl ich vor Jahren ein paar Stories in Small-Press Anthologien unterbringen konnte..

Toll ist es natürlich auch bei „Albedo“ nicht. Für 1000 Wörter gibt es nun 6 Euro anstatt der Hälfte. Da schreibe ich doch lieber einen Beststeller, lol. Und maximal zahlt „Albedo“ für 8000 Wörter. Für darüber hinausgehende wird nichts mehr bezahlt.

Bevor es mit Geschichten losgeht, werden Ergebnisse einer Umfrage präsentiert, die Auskunft darüber geben sollen, welche Themen für Autoren dieser Tage relevant sind. Einige dieser Punkte:

Schreiben, schreiben; E-Books; Marketing; E-Book Piraterie.

Nun zu den Geschichten. Nur eine hatte einen Anstrich von SF. Eher eine Mischung von SF und Horror. Allein die Verbrechen, für die Insassen des Swamp-Lagers bestraft wurden, erspare ich mir aufzuzählen. SF-Komponenten sind Spaghetti-Men, zwei Monde über Papilio, die in das

Lager verbannten Kreaturen diverser Welten. Unter ihnen zwei weibliche Nokts, deren Vagina in ihrem Kopf steckt. Dann der Sumpf um das Lager herum, der Fliehende absorbiert.

Bambam, Kumpel des Protags Peñero hält es nicht mehr aus und fällt nachts in der Baracke über die Nokts her, die wiederum seine Pigmente aufsaugen. Das alles ist für einen SF-Fan nachzuvollziehen. Dass die Sphagetti-Men, nach dem die Gefangenen den Grund und Boden um die Lagerbaracke herum bearbeitet haben, ihren Trenchcoat öffnen und die von ihren Körpern hängenden schwarzen Tentakeln als Saatgut verwenden. Das kann man gedanklich ja auch noch verdauen. Doch dann nehmen die Spaghetti-Men ihre Masken ab und die Gefangenen werden in ein hinter der Maske erscheinendes Schwarzes Loch hineingezogen um selbst zu Spaghetti-Men zu werden. Das kann man doch nur verstehen, wenn man sich LSD reingezogen hat.

Auf der anderen Seite: Wer weiß, was noch alles auf die Menschheit zukommt. Für sie sind doch erst ein paar Millionen Jahre vergangen und „you have seen nothing yet“.




giovedì, aprile 18, 2013


Andromeda Nachrichten 241

Beeindruckendes Titelbild. Neu ist wohl, dass unter dem Mantel von „Andromeda“ der Verlag AndroSF p. Machinery entstand, der deutsche Sf-Romane und -Kurzgeschichten herausgibt.

Es gibt eine Notiz über die Wiederauflage von Sun-Koh Geschichten, die 1933-1936 in Heftform erschienen waren. Jetzt hat sie der Verlag Dieter von Reeken herausgebracht.

Ich sehe Con-Termine. Vom Oldie-Con ist nichts zu sehen. Ich wühle im Internet herum. Im Fandom Observer lese ich nur etwas über den aus dem Jahre 2011. Was gibt’s sonst noch? Gaisbauer, Gustav.

Ich finde seine Homepage. 30.5. - 2.6. also. Hotel Restaurant Gabriele, Bründlsberggasse 14, 83246

Unterwössen, Tel.: 0049 (0) 8641-97570. Ich habe mal die Zimmerverfügbarkeit überprüft. Nichts mehr frei. Man könnte zwar über das Fremdenverkehrsamt eine andere Pension buchen. Aber ich lasse es mal bleiben.

Der MucCon wäre auch interessant. Er ist mit dem SFCD Jahrescon verknüpft. Soll vom 25. - 27.10 im Bürgerhaus Garching, Börsenplatz 9, 85748 Garching bei München stattfinden. Www.muc-con.org. Was mich wundert: der MucCon ist Anhängern der phantastischen Literatur gewidmet und ich kann nicht erkennen, wie der SFCD dazu passt. Mit Zwergen und Elfen habe ich nichts am Hut.

Jürgen Lautner schreibt vom DortCon, der im März stattfand. Thema war die Technische Singularität. Können die Menschen sich nicht abschminken, ein Teil davon zu werden? Sie gehört den Maschinen. Anscheinend gab es allerhand über Steampunk zu erfahren. Hätte mich auch interessiert. Lautner gab zwei Vorträge über das Thema.

Satt gibt es wieder über Bücher, Verlage deutschsprachiger SF und Fantasy zu lesen. Hermann Urbanek stellt in seiner Literatour eine nicht enden wollende Liste von Neuerscheinungen vor. Ist doch was, wenn Leute so viel schreiben. Ich selbst bin froh, wenn ich meine Blogeinträge zustande bringe.

Neben einem Interview mit dem Filmemacher Rainer Erler gibt es dann die üblichen Spalten. Und

2014 findet der SFCD-JahresCon in Schwerin statt. Am 18.-20. Juli.

Ich selbst werde wohl nächsten Dienstag mit meinem neuen Astra in zwei Tagen nach Hamburg hochdüsen. Vermutlich dann vom Mittwoch an bis zum Freitag im IBIS-Hotel an der Pappelallee absteigen. Ich muss mir mal wieder ein Brötchen mit Bismarckhering reindrücken, lol.
























Im Spiegel-Artikel „Messis Freiheit“

von Dirk Kurbjuweit kann man herrlich sehen, was gutes Schreiben ausmacht. Es geht um Architektur und den Architekten Wolf D. Prix, der den Auftrag ergatterte, die EZB-Zentrale in Frankfurt am Main neu zu bauen.

Ich zitiere mal: „....in der Architektur wurde das Schützende der Gebäude ebenfalls zum Thema, sagt Prix, neben der Schwerelosigkeit, was sich am besten an der Liege von Le Corbusier zeigte, denn die
ahme die liegend-schwebende Position der Astronauten in ihren Raumkapseln nach. „Das ist kein Zufall“, sagt Prix.

Nun könnte man nachschlagen und herausfinden, dass Le Corbusier seine Liege im Jahr 1928 entworfen hat, als die Raumfahrt noch eine Utopie war, aber es wäre kleinlich, Prix damit widerlegen zu wollen. In seinem Denken der großen Zusammenhänge gibt es keinen Zeitpfeil, auf dem ein Tag brav dem anderen folgt....“ Zitat Ende

Was hätte ich anstelle dessen geschrieben? Dümmeres natürlich. Wie zum Beispiel: „Der Mann hat sie wohl nicht alle. Die Liege wurde entwickelt, als Raumfahrt ein Konzept war und in Büchern beschrieben wurde.“ Ein höchst uneleganter Gegensatz zu dem was Kurbjuweit zu Papier gebracht hatte.










mercoledì, aprile 17, 2013



Interzone 245, New Science Fiction and Fantasy, Mar-Apr 2013

Aufmachung gut wie immer. Illustrationen hinreißend. Was die Stories angeht: Die Mehrzahl wäre besser in „Black Static“, dem Horror-Magazin der TTA-Press aufgehoben gewesen. Die einzig pure SF-Geschichte ist „The international Studbook of the Giant Panda“ von Carlos Hernandez. Sie ist reichlich schräg.

Auf dem Panda Mission Campus soll die Fortpflanzungsfähigkeit von Pandas sichergestellt werden. Roboter, aussehend wie Riesenpandas, sollen diesen einige Tipps geben. Die Roboter bewegen sich nach Anleitungen von Menschen, die diese Bewegungen in einem Anzug durchführen, der virtuell mit den Robotern verbunden sind. Eine Journalistin, der Protag, wird angeheuert, den weiblichen Part zu übernehmen. Männlicher und weiblicher Pandaroboter geben den echten Tieren eine Life-Show. Das ist der Plan. Protag Gabrielle wird angewiesen, sich auszuziehen, den Anzug anzulegen, sich auf den Boden zu knien und den Arsch in die Luft zu recken, lol. Ihr Partner, der ebenfalls in einem Anzug steckt, soll den Part des Pandamännchens übernehmen.

Jetzt kommt eine Terroristengruppe ins Spiel, die es darauf anlegt, das Projekt auszuhebeln. Sie wirft der Panda Mission vor, mit ihm gegen Gottes Gebot zu verstoßen. Während die Protag ihren Hintern und damit den des weiblichen Pandaroboters in die Höhe reckt, dringt ein Terrorist in den Campus ein. Der Partner der Protag macht sich mit seinem Roboter auf Terroristenjagd, während ein männlicher Panda den weiblichen Roboter bespringt.

Alles ganz schön und gut. Interessant wäre es gewesen, wenn der Panda den Protag besprungen hätte. Aber wäre das noch SF gewesen?


lunedì, aprile 15, 2013


Oblivion

Vorgestern haben wir uns den Film angesehen. Auf jeden Fall knallt es schön, und die Drohnen sind auch flink, und ich mag Drohnen*. Der nun auch schon etwas älter aussehende Tom Cruise passt gut in die Handlung. Ich will nun nichts über die Handlung berichten, da der Film gerade angelaufen ist. Nur so viel: Erstens ist es anders, und zweitens als man denkt.

*An alle Bastler: Vergesst Elektrische Eisenbahnen, es gibt eine Do-It-Yourself Gruppe für Drohnenbauer. Seht euch die Homepage an. Das neue Ding.

domenica, aprile 14, 2013



Exoskelette sind im Kommen.

Die Idee ist alt, stammt aus der SF. Siehe Heinleins 1959 „Starship Troopers“, Marvel Comics „Ironman“. Zur Zeit ist Lookheed Martin dabei letzte Hand an HULC zu legen. Human Universal Load Carrier. HULC wurde für das Militär entwickelt. Soldaten können mit ihm ein paar Kilos mehr auf ihre Schultern wuchten.

Dann das Unternehmen Argo. Es verkaufte so um 20 Exoskelette an Patienten in Europa, die ihre Beine nicht mehr bewegen konnten.

Hier ein Foto aus der „Business Week“, das eines Exoskelettes von Ekso Bionics.


mercoledì, aprile 10, 2013



Fantasy & Science Fiction, Mar/Apr 2013

Albert E. Cowdreys „The Assassin“ gefiel mir am besten. Meistens schreibt er spooky stuff, Spukgeschichten, deren Handlung im tiefen Süden der U.S.A abläuft, vor allem in Lousianna. Diesmal sind es keine Geister. Protag Andy soll den Weltpräsidenten töten. Dass es nun eine Weltregierung gibt, finden einige Gruppen gar nicht gut und schmuggeln Andy in das Pentagon ein, wo der Präsident eine Rede halten soll. Das Attentat ist ein Flop. Andy wird erwischt, gefoltert und in ein Gefängnis der Tuamotu Penal Colony gesteckt. Die Strafkolonie befindet sich auf einer tropischen Insel.

Andy gelingt mit Hilfe von Freunden der Ausbruch. Er wird nicht verfolgt, kommt bei Eingeborenen unter und lebt mit ihnen unter einfachen aber idyllischen Bedingungen. Er nimmt sich eine Bewohnerin der Insel zur Frau. Wendepunkt: Er wird mit anderen gewahr, dass die Gefängnisinsassen auf einen alten Schoner gebracht werden, der in einer Bucht vor Anker liegt. Das Schiff fährt aufs Meer hinaus und wird von einer Fregatte versenkt. Das soll nicht ungeahndet bleiben und es ergibt sich ein weiterer Mordauftrag.

Mit Hilfe von Gleichgesinnten gelingt es Andy, diesen zu erfüllen. Opfer ist der Chef der Weltsicherheitsbehörde. Einen Präsidenten gab es nicht mehr, da die Administration der Welt von Maschinen durchgeführt wird. Andy inzwischen für tot erklärt, gelingt es, sich unerkannt auf seine Idylle zurückzuziehen.


lunedì, aprile 08, 2013



Asmov's Science Fiction, April/May 2013

Es gibt einige Briten, die Stories in „Asimov's“ veròffentlichen. Spricht für die Qualität dieser Autoren. Neil Asher ist einer von ihnen. Seine Story „The other Gun“ ist eine embedded Story, Bestandteil einer Trilogie. Nachteil für den Leser. Obwohl die Handlung in sich abgeschlossen ist, bildet sie den Ausschnitt eines Bildes, das der Leser zur Gänze in sich aufnehmen möchte. Protag ist Tuppence, der sich als Cyborg verdingt und mit seiner weiblichen Begleitung, einem als Saurier zusammengeflickten Humanoiden seinem extraterristrischen Klienten eine Waffe aufspüren soll, um eine Rasse zu vernichten, die das Volk des Klienten bis auf diesen dezimiert hat.

Am Ende stellt sich heraus, dass der Alien die Wahrheit verdrehte. Er wird durch Tuppence und Harriet vernichtet. Der Twist: Die Rasse war wirklich mörderisch. Harriet, der Saurier mit humanem Innenleben, arbeitete für sie.

Und nun? Muss man sich alle drei Bücher kaufen, um zu sehen, wie die Story zu der Trilogie passt?




Analog Science Fiction and Fact, May 2013

Obwohl „Analog“ mein bevorzugtes SF-Magazin ist, haben mich die Stories dieser Ausgabe nicht vom Hocker gehauen. H.G. Stratmanns „Prometheus“ brachte mich zum Gähnen. Der gleichnamige Film war interessanter. Jedesmal wird mir anders, wenn ich eine Geschichte aus der Perspektive von Aliens lese, mir ihre Namen wie Hk-Tyja, TP-Tyja und CST-Tyjo merken muss.

Ich fand die 2. Folge von Edward M. Lerners „Dark Secret“ in dieser Ausgabe am besten, obwohl sich dort auch nichts Weltbewegendes abspielte. Jedoch machte die Charakterisierung der Personen neugierig auf das, was noch kommen würde. Der 1. Teil der vorhergehenden Ausgabe war lahm, da es dort nur um die Exploration eines fremden Planeten ging, der eine Schiffsmannschaft mit 12.000 Embryonen aufnehmen soll. Es war so ähnlich, wie die Beschreibung Edgar Alan Poes, wie er einen Waldweg hinabspazierte. In „Dark Secret“ war es etwas felsiger, lol.

Stammzellen revisited.

Dass es mit der Verwendung von Stammzellen interessanter wird, zeigt der Artikel „Der Zellenzüchter“ aus dem letzten Spiegel. In ihm wird die Arbeit des Unternehmens Advanced Zell Technologz (ACT) und seines Chefwissenschaftlers Robert Lanza beschrieben. Er arbeitet mit induziert pluripotenten Stammzellen und steht in Konkurrenz mit Shiniya Yamanaka aus Kobe, über den ich etwas in einem vorhergehenden Eintrag gepostet hatte. Es tut sich etwas.


mercoledì, aprile 03, 2013

Fandom Observer 286

Sun Koh, der Erbe von Atlantis. - Dieter von Keeken brachte die 1933 – 1936 erschienenen Romanhefte neu heraus. Ist doch was.

Wie üblich gibt es Fanzinebesprechungen, die von Büchern, etwas über Filme, z.B. Hänsel und Gretel, die nun gegenüber der Märchenfassung recht hot aussieht. Dann lese ich etwas über Marvel Comics und zu guter Letzt einen Bericht über den DortCon.


Scientific American, Nov 2012

Vor 35 Jahren startete die Voyager 1 und ist jetzt 18.2 Milliarden km von der Sonne entfernt. Nun wird der interstellare Raum durchflogen.

„The inner life of Quarks“. Partikel werden immer kleiner. Die These ist nicht neu. Als meine Mutter und meine Tante eine Leihbücherei unterhielten, und das war in den 50ern und 60ern, las ich schon einen SF-Roman, in dem Menschen auf Atomen lebten. Der Teilchenzoo war jedoch noch nicht so ausgeprägt. Im Standard-Modell haben wir Quarks und Leptonen. Quarks sind entweder Protonen und Neutronen. Leptomen sind Elektronen. Dazu noch: Quarks bestehen aus drei Generationen: 1. Up, down; 2. Charme, Strange, 3. Top, Bottom. - Leptonen: 1. Elektron Neutrino, Elektron; 2. Muon Neutrino, Muon; 3. Tau Neutrino, Tau.

Die Theorie geht dahin, dass Quarks und Leptonen aus Preonen bestehen in einer Dimension von weniger als 10 hoch minus 18. Wenn ich nur wüsste, wo die Symbole im Open Office stehen?

„Grow your own Eye“. Wenn das so einfach wäre. In Kobe, Japan, versuchen sie es mit embryonalen Stammzellen. Womit sonst? Zuerst die Augenhöhle, dann die Retina. Versuche, Stammzellen über ein Gerüst wachsen zu lassen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Forscher versuchen es nun mit einer Nährlösung und Feeder-Zellen. Diese veranlassen die Stammzellen, sich in die gewünschten Körperzellen zu umzuformen. In diesem Fall dienen sie der Entwicklung des menschlichen Auges. Wie das mit den Feeder-Zellen funktioniert, habe ich entweder überlesen, oder es stand nicht im Artikel. Ergebnis: Die Zellen bauten eine Augenhöhle, die mit einer Retina ausgekleidet war. Es wird angestrebt, sie bei den Augenerkrankungen Makulare Degeneration, Retinitis pigmentosa und bei Glaukoma einzusetzen.

„Global Warning, faster than expected?“. Ja, lol. Und zwar durch Feedback Loops. Betrüge die Erderwärmung nur 2 Grad Celsius, könnten wir uns ruhig zurücklehnen. Doch dann passiert es. Eis schmilzt auf dem Meer. Wasser erwärmt sich und läßt noch mehr Eis schmelzen. Abschmelzen von Permafrost setzt mehr CO2 und Methan frei, die noch mehr Permafrost abschmelzen. Übrigens hatten wir in Grönland vor 55 Millionen Jahren Krokodile in Grönland. So lange wird es mit der hiesigen Klimaerwärmung wohl nicht dauern. In den letzten 100 Jahren gab es eine durchschnittliche Erwärmung von 0.8 Grad Celsius. Meinungen über die Rasanz der künftigen Erwärmung driften auseinander. Bewohner von Küstenstädten sollten jedoch ihre Badehose nicht aus den Augen verlieren.

„The Strangest Bird“. Damit ist der Penguin gemeint. 60 Millionen von Jahren haben sie überlebt, Die Urahnen wuchsen in Neuseeland auf und breiteten sich von dort auf allen Kontinenten aus, entwickelten einen Wärmeaustauscher, der es ihnen ermöglichte sich an extrem kalten Orten niederzulassen.

„America´s Science Problem“. Hier wird der Irrglaube von US-Politikern aufs Korn genommen, Politikern beider Parteien, was die Wissenschaft angeht. Hoffentlich bekommen sie nicht die Oberhand. Wir haben schon genug Talibane. Als die Ausgabe erschien, war Wahljahr. Scientific American stellte den beiden Kandidaten Fragen zur Wissenschaft. Bei ihren Antworten hatten die Republikaner die schlechteren Karten. Man hört nicht viel darüber, ob es auch in Deutschland Typen in hervorragender Position gibt, welche Darwins Entwicklungstheorie leugnen, nicht an die Erwärmung des Klimas glauben, das Alter der Erde auf 2000 Jahre schätzen. Vermutlich ist das eine US-amerikanische Bizzarität.

„Autism and the technical Mind“. Hols der Geier. Was heißt Autism auf Deutsch? Durch meine lange Abwesenheit aus Deutschland entfallen mir doch wenig gebrauchte deutsche Wörter. Nun, ich sag mal „Autismus“. Der Autor berichtet über eine Studie, die diese genetische Krankheit zum Inhalt hat. Danach haben Autisten häufiger als Andere Ingenieure, Mathematiker und Wissenschaftler anderer technischer Disziplinen als Eltern, Großeltern. Interessant ist, dass Autisten 4 x häufiger bei Jungen auftreten. Vielleicht gibt es eine Verbindung zu Studienwahlfächern von Jungen und Mädchen.

„A new Enlightenment“. Ein Fakt ist, so beschreibt es der Artikel, wenn man in seinen Aktionen völlig rational vorgeht, dann irgendwann auf ein Paradox stößt. Marquis de Condorcet, ein Anführer der Französichen Revolution, wird erwähnt. Idealistischer Bursche. Er schrieb: „Die Zeit wird kommen, wenn die Sonne auf einen Planeten freier Menschen scheint, die nur Vernunft als ihren Meister anerkennen und mit dem Gewicht der Ratio Anzeichen von Aberglauben und Tyrannei in Keim ersticken werden“. Von dieser Zeit sind wir auch jetzt noch weit entfernt, sag ich mal. Dann wurde Condorcet von den Jakobinern ins Gefängnis gesteckt und starb einen Tag danach. Tja, so kann es einem gehen, der etwas rational durchziehen will.

Oder jetzt die italienischen Wahlen. Die Leute bekommen einfach nicht hin, eine Regierung auf die Beine zu stellen. Insofern ist der Artikel natürlich bescheuert. Denn Irrationalität erzeugt sicher noch weniger ein vernünftiges Ergebnis. Und eine große Anzahl von Italienern hat nun mal den Hang nicht weiter zu denken, wie eine fette Sau springt.

Ok. Das war ein Beispiel von mir. Der Autor bringt das Prisoner´s Dilemma ins Spiel. Ich will nicht näher darauf eingehen, kann gegoogelt werden. Als Erleuchtung dient nun die Quantenmechanik, die bei Entanglement, der Verbindung eines Partikels mit einem anderen, nicht erlaubt, dass eine Partei ihr Vorgehen in letzter Minute ändert. Sollte sie es tun, ändert sich das Vorgehen der anderen Partei mit. Das hilft dabei, Paradoxe auszuschalten.