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lunedì, gennaio 21, 2019

Business Week, dd. Dec 24, 2018



Indonesien
Dass Indonesien an Wirtschaftskraft zulegt, sieht man an diesem Artikel, der beschreibt, wie Rusdi Kirana, der Boss von Lion Air, dessen brandneue Boeing 737 abgestürzt ist, mit Boeing im Clinch liegt, auch weil Boeing dieses Unglück einem Pilotenfehler zuschreibt. Auf dem Spiel steht ein Auftrag von Lion über 22 Milliarden Dollar.
Allein die Tatsache, dass eine indonesische Fluggesellschaft so viel Geld ausgeben kann beweist, dass es mit dem Land wirtschaftlich aufwärts geht. Irgendwann wird es, mit anderen asiatischen Ländern, Deutschland an Wirtschaftskraft übertreffen.

The Invisible Man
Lloyd Blankfein, Chef des amerikanischen Bankhauses Goldman Sachs Group Inc trat ab. Vorher liess er den Spruch ab: Er käme sich wie der „Invisible Man“ vor. Wenn er seine Goldman Sachs Schale ablegte, würde nichts mehr von ihm zu sehen sein. Er hat B-Movies gesehen. Das macht ihn mir sympathisch.

Bleibt so, kann man nichts machen
Is the Euro to blame for Italy´s woes? Liegt es am Euro, dass Italien in einer wirtschaftlichen Notlage steckt? Die „Business Week“ meint nein. Italien lag auch schon vor der Einführung des Euros auf der Matte. Nur konnten sie die Wirtschaft durch die Abwertung der Lira kalibrieren. Das geht mit dem Euro nicht. Italien hat schon von jeher entgegen dem Rat jeder schwäbischen Hausfrau mehr Geld ausgegeben als eingenommen, dazu kommen der rigide Arbeitsmarkt, eine überdimensionierte öffentliche Verwaltung, Nepotismus, vernachlässigte Bildung und zu kleine Unternehmen. Aber das sind Dinge, die keinem etwas Neues sagen. Zeitungen sind voll davon. Nur es wird seit Jahrzehnten nicht daran gearbeitet, dies zu verbessern.

Diamanten schürfen in Sierra Leone
ist Knochenarbeit, die neben der Landwirtschaft dort die wichtigeste ist und um die 300.000 bis 400.000 Menschen beschäftigrt. In diesem Artikel wird von Emmanuel Momoh berichtet, der mit seinen Helfen einen 700 Karat-Diamanten ausgegraben hat. Es wird erzählt, wie Momoh den Diamanten versteigern lässt und versucht mit einem Teil des Erlöses etwas für seinen Heimatort zu tun, der weder Schule noch Gesundheitszentrum hat. Der Punkt ist: Das Geld ist da, aber die Leute kriegen es nicht gebacken, schnell eine Schule und andere Dienste in das Dorf zu bringen.
Ich meine, es ist kein Wunder, dass die Chinesen in Afrika fast alles selbst machen müssen. Afrikaner haben so etwas nicht drauf. Sieht man auch hier in der Provinz Ferrara. Viele Schwarzafrikaner handeln mit Drogen, stehen vor den Supermärkten herum, während Chinesen eine Bar nach der anderen aufkaufen und dort herumwieseln.

The Wing
Was ich beindruckend finde ist, wie amerikanische Frauen Netzwerke für Frauen und Einrichtungen aufbauen, in denen sich Frauen gegenseitig helfen können. Fundraise, hire, consult and collaborate. Ein Bedarf dafür war vorhanden. Es gibt eine Warteliste von 35000 Frauen. Mitglieder bezahlen 2.350 Dollar pro Jahr, wenn sie sich nur in einem Ort aufhalten, andere, welche Plätze aufsuchen, wo The Wing, die Gemeinschaft, auch ansässig ist, zahlen 2700 Dollars.

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