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sabato, gennaio 19, 2019

Business Week, dd. 11/26/2018




Obdachlose in den U.S.A. Das ist ja nichts neues, aber wenn die Leute Arbeit haben und die Miete nicht bezahlen können, in ihrem Auto auf einem Parkplatz schlafen, dann ist das doch eine strukturelle Verwerfung. In Los Angelese kostet die Durchschnittsmiete für eine Einzimmerwohnung 2.370 Dollar. Könnte ich mit meiner Rente nicht aufbringen, die liegt weit darunter. Happig, oder?
In dieser Ausgabe wird die Strory um Carlos Ghosn aufgerollt, der in Japan als der Manager verehrt worden war, der den Automobilhersteller Nissan vor dem Zusammenbruch gerettet hatte. Nun sitzt er im japanischen Knast. Grund, er nahm sich Geld aus der Firmenkasse, ohne dies anzugeben, obwohl sein Gehalt doch angenehm hoch war: 6.5 Millionen Dollar von Nissan, 8.5 Millionen von Renault und 2 Millionen von Mitsubishi. Das reichte nicht.

Chinesischer Kamera-Hersteller, der mit künstlicher Intelligenz angereicherte Überwachungskameras liefert, die ein Lächeln auf das Gesicht der Chinesen zaubern, wie es auf der Homepage heisst. Falsch, aber einige Kameras sind nützlich. Die, welche den Abstand von einem Automobil zum anderen sicher stellen, oder die Zugangsidentität erkennen und die Tür öffnen, ohne dass man seine Retina oder den Finger oder eine Stechkarte dafür benutzen muss. Nicht gut für schummelnde italienische Behördenangestellte, welche die Karte von einem Kollegen stechen lassen, während sie in irgendeiner Bar sitzen oder Einkäufe tätigen. - SenseTime ist eine der wertvollsten Startups mit einem Wert von 4,5 Milliarden Dollar.

Dilemma in Süd-Afrika
1913 wurde dort ein Gesetz verabschiedet, welches der schwarzen Bevölkerung das Recht auf Landbesitz abprach. Das soll nun in der Konstitution geändert werden. Seit zwanzig Jahren regieren Schwarze das Land. Weisse machen nur um die 9 Prozent der Bevölkerung aus, besitzen jedoch noch immer fast ¾ des zu bewirtschaftenden Bodens. Die Weissen jetzt ohne eine Vergütung von Haus und Hof zu jagen, würde das Beispiel von Zimbabwe replizieren, unter dem die dortige Bevölkerung bis jetzt leidet. Bis jetzt gibt es noch keine für beide Seiten annehmbare Lösung dieses Problems.

Ich lasse es mal dabei. Es gibt am Schluss der Ausgabe noch ein paar interessante Geschichten. Zum Beispiel über ein obskures Gesetz des Staates New York, mit dessen Hilfe Geldverleiher ausser dem bereits rückerstatteten Betrag vom Schuldner noch einmal die ganze Geldsumme durch einen Gesetzeshüter einziehen und damit den Schuldner in den Konkurs treiben können.
Der Staat New York ist interessant. Er zieht sich von der Stadt New York hoch bis an die kanadische Grenze. Ich arbeitete in Elmira und in Rochester. In Elmira für ein Unternehmen, das Küchengeschirr herstellte und in Rochester für Kodak, als es denen noch besser ging. Der Staat NY endet bei Buffalo an den Niagara Fällen. Ich hatte die fotografiert, aber die Aufnahmen sind verschütt gegangen. Buffalo war auch der Grenzübergang, über den ich mit meinem Jeep von Connecticut über Kanada nach Michigan gefahren war, um meine Ex-Kollegen bei Dow Chemical zu besuchen. Die hatten mir dann noch mal einen Job verschafft. War nett von ihnen.
Ein anderer Artikel war auch interessant. Hier wird beschrieben, wie ein chinesischer Mathematiker bei einem britischen Hedge-Fond anheuerte, dann wieder wegging, weil ihm der Jahresbonus von 400000 Dollar zu gering erschien, die Algorithmen mitnahm, die er dort entwickelte und in den Knast musste, weil die Formeln der Firma gehörten. Der Hedge-Fund Inhaber liess es sich nicht nehmen, wieder zu klagen, als der Chinese aus dem Gefängnis entlassen wurde. Das, um zu verhindern, dass der Chinese seine selbst entwickelten Rechenformeln in einem anderen Unternehmen zum Einsatz bringt. Der Pass wurde ihm abgenommen. Er hängt in Grossbritannien herum.











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