mercoledì, agosto 24, 2016

Business Week, Aug. 8 - Aug 21, Business Double Week also



Ich habe zwei “Business Week” durch und werde mich über einige Beiträge auslassen. Im Moment schiele ich jedoch auf den anderen Bildschirm, wo mein Avie im Second Life in einer brasilianischen Karaoke Bar herumtanzt. Ich bin als nächster mit Singen dran.
Die “Business Week” leser ich immer wieder gern. Ich beziehe die, denke ich, schon um die vierzig Jahre. Sie trug dazu bei, dass ich in den U.S.A. arbeiten konnte, denn durch das ständige Lesen der BW konnte ich mein Englisch gehörig aufpolieren.
Die BW ist für mich attraktiver als der “Spiegel”, den ich auch abonniert habe. Schon deshalb, weil sie aus der Perspektive der U.S.A. berichtet, in der HiTech einen größeren Stellenwert hat. Und sie enthält weniger Politik. Das ist auch nicht schlecht. Einige der Spiegel-Kommentatoren sind penetrant links. Mit neutraler Berichterstattung können die nichts anfangen, und was ich bei der “Business Week” auch besser finde ist, dass die Journalisten versuchen, von den Playern, über deren Unternehmen sie berichten, Nachrichten aus erster Hand zu bekommen und diese versuchen zu interviewen. Klappt nicht immer. Auch darüber wird berichtet.
In einer BW wird die Frage erörtert: “Is Banking better in Bed?”. Sollte der Sparer sein Geld unter die Matratze legen? Wenn die Sparkassen und Banken Sparbücher mit negativen Zinsen belegen, bietet sich das an. Aber es macht mehr sinn, nach Industrie-Obligationen Ausschau zu halten, die auch heute noch vier oder fünf Prozent Zinsen abwerfen, weil sie vor langer Zeit emittiert worden waren und noch einige Jahre an Laufzeit haben.
Die Ausgabe, die ich vor mir liegen habe, besteht zu einem großen Teil aus Interviews. Ich nenne einige Namen: Satya Nadella (Microsoft), Marissa Mayer (Yahoo), Ringo Starr (Musiker), Margrethe Vestager (European Commission), Elizabeth Warren (U.S. Senator), Carlos Slim (America Movil), Ginni Rometty (IBM), John Krafcik (Google Self Driving Car Project), Demis Hassabis (DeepMind Technologies).
Es waren eine Menge mehr an Leuten. Aber diese Namen sind bei uns, so meine ich, bekannter.
Wie sieht Nadella Microsoft? Super natürlich. Es versucht Office 365, das in der Cloud ankert, an Klein- und Mittelunternehmen zu vermieten. Es hat Linkedin gekauft. Es besitzt Minecraft. Wichtig ist für Nadella, die Unternehmenskultur des Wachstums. Das ist bei jedem Internetunternehmen so. Die Skalierbarkeit.
Es ist einfacher, ein paar weitere Serverfarmen irgendwo hinzustellen, als neue Fabriken bauen zu müssen.
Von Interesse ist für mich auch das, was Demis Hassabis zu sagen hat. Hassabis ist CEO von DeepMind Technologies, einem Google-Unternehmen, das sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt.  
Für ihn wird es einige Dekaden dauern, bis es autonome intelligente Systeme gibt. Aber sie werden kommen. Das interessanteste ist aus seiner Sicht die Beschäftigung intelligenter Systeme mit der Wissenschaft, um die Erkenntnisse aus dieser schneller zu erweitern.
Carlos Slim, mexikanischer Unternehmer schlägt vor, die Arbeitszeit zu verkürzen, da es für Menschen immer weniger Arbeit geben wird. Wenn Automaten 24 x 7 ackern, wird ohnehin nicht viel zu tun sein. Auch heute wäre schon eine Drei-Tage-Woche angebracht.
Und Ginni Rometty, Boss von IBM hält viel von Watson. Sie meint, dass der für alle möglichen intelligenten Anwendungen aus Robotik, Medizin, Recht usw. Eingesetzt werden kann.
Und Marissa Mayer, CEO von Yahoo, hat, obwohl der Lack von dem Unternehmen abgefallen ist, ein Anrecht auf 57 Millionen Dollar, sollte sie die Gesellschaft verlassen. Nicht schlecht. Aber dann wiederum wurde Yahoo an die Telefongesellschaft Verizon für 4,8 Milliarden USD verkauft. Und Mayer hatte bei Yahoo ohnehin schon 162 Millionen Dollar verdient.
Das waren einige Highlights aus der “BW”, eine kleine Auswahl von Interviewten. 

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