martedì, maggio 29, 2018

Stühle rücken auf der italienischen Titanic


Die italienische Politik ist in den Normalzustand zurückgekehrt: Es geht drunter und drüber. Italien wählte Populisten. Die wollen nun regieren, klar, dürfen es aberr nicht. Der Präsident Italiens erhob Einspruch, da der vorgeschlagene Wirtschaftsminister Bedenken gegen den Euro erhoben hatte und meinte, über dieses Medium würden Deutschland und Frankreich Italien schwächen. Dann kommen noch Klöpse wie „Geld für alle, die keine Arbeit finden“ sowie eine Flat Tax hinzu. Präsident Mattarella zog die Notbremse.

Der für eine Übergangsregierung ernannte Premier Cotrarelli erwähnte in seinem letzten Buch, dass er den Euro auch nicht gut finde, man aber damit leben müsse und man die Schuld für Nachlässigkeit und Schulden in Italien nicht auf andere schieben sollte. Sein Vorschlag: Rationalisierung des Öffentlichen Dienstes und Verbesserung der Infrastruktur, denn das Konto der unvollendeten Arbeiten könnte sich in erhöhte Zinsen niederschlagen. Ich teile seine Überlegungen, doch Italiener haben für Experten nichts übrig.

Warten wir ab, wie weit die Zinsen von italienischen Schuldverschreibungen wie BOT; BTP und CCT steigen. Kommen sie auf 7 Prozent, lohnt es sich zu kaufen. Die Chance dazu ist gut, denn bei der nächsten Wahl wird die Lega Nord weiter dazu gewinnen. Und das Chaos ist perfekt.

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