venerdì, maggio 25, 2018

Aufgestöbert, und der rechte ist Biehler



Einige Tage zuvor erhielt ich die E-Mail eines alten Freundes, den ich vor 60 Jahren das letzte Mal gesehen hatte. Wolfgang Biehler war wie ich Mitglied der Science Fiction Gemeinschaft Hamburg und brachte in jehnen Jahren die Sankt Pauli Nachrichten heraus.

Ich übersetzte ein paar Pornos aus dem englischen für ihn, verlängerte einen Roman von Jack Williamson und arbeitete an ein paar Comics, die er zu dem Zeitpunkt herausbrachte. Mit Sex hat er nichts mehr am Hut, er gibt weiter Rätselzeitschriften und Frauenmagazine heraus, um seine Rente aufzustocken..

Internet ist schon eine feine Sache. Ein anderer SFGHer hatte mich auch ausfindig gemacht. Das vor Jahren. Klaus Sorgenfrei: Mitredakteur von NOVA. Von dem dritten, Horst Margeit, unser intellektueller Typ, der Schallplatten von Dave Brubeck hörte, habe ich nichts mehr vernommen, obwohl ich meine, wenn man NOVA herausbrachte, müsste man im Internet stehen.

Dann noch zwei aus meiner alten Band „Crying Wolf and the Allstars“. Ich sah eben unter „Sorgenfrei“ nach und finde einen Architekten, dann eine Todesanzeige des Kernkraftwerks Brunsbüttel. Das war er. Im März mit 76 Jahren gestorben. Vor ein paar Jahren hatte ich noch mit ihm in Wandsbek zu Mittag gegessen.



In der letzten „Business Week“, die ich bekam, las ich einen Artikel über den mexikanischen Präsidentschaftskandidaten Andrès Manuel Lòpez Obrador, einen weiteren Populisten, der gute Chancen hat, gewàhlt yu werden. Er schimpft auf die bestehende politische Klasse: „Dreckige Schweine!“ Da ist die AfD doch harmlos. Vielleicht sollte sie aufdrehen, aber dann wiederum. 2017 wurden in Mexiko um die 30.000 Menschen umgebracht. Also ruhig bleiben.




Nessun commento: