sabato, maggio 12, 2018

Scientific American, May 2018




„The unlikely Triumph of Dinosaurs“

Sie lebten vor rund 250 Millionen Jahren. Die ersten Dinosaurier sollten relativ klein gewesen sein. Andere Tierarten waren größer. Sie alle lebten auf dem Riesenkontinent Pangea, der später auseinander brach. Vulkaneruptionen dezimierten die anderen Tiere. Dinosaurier kamen davon, suchten sich annehmbare Zonen aus, in denen sie weiterleben konnten. Erst dann wurden sie die herrschende Klasse. Bis das Schicksal anhand eines Kometen über sie hereinbrach.



„Messengers from the Sky“

Ist einfach. Phänomene im Kosmos werden mit unterschiedlichen Methoden (Licht, Partikel, Schwerkraftwellen) untersucht. Die Validität der Ergebnisse wird dadurch gestärkt oder verworfen. Hier wird das Beispiel eines Hochenergie-Neutrinos angeführt, das mit dem IceCube Neutrino Observatory am Südpol aufgespürt worden war. Röntgenstrahlen wurden vom x-ray telescope wahrgenommen. Sie kamen aus der gleichen Richtung. Zwei Tage später entdeckte das Fermi Space Telescope Gammastrahlen. Optische Teleskope sahen, dass sich die gleiche Zone erleuchtete. Ein weiteres optisches Teleskop fand heraus, dass es sich um einen Blazar handelte, ein schwarzes Loch, das strahlte, als es Masse verschlang.



„Emerging disease in a changing world“

Vermutlich erweitert sich die Schere zwischen arm und reich in allen Ländern der Erde. In Deutschland wird viel in den Spiegel-Foren darüber gemeckert, ist vermutlich nicht aufzuhalten. Es hat nicht nur Auswirkungen auf den Geldbeutel, sondern auch auf die Gesundheit. Unter den entwickelten Ländern ist es in den U.S.A besonders schlimm. Die Autorin beschreibt, wie sich Wohnungslose in einer Unterkunft in Detroit auf Stühle zwängen, in denen sie die Nacht verbringen. Geschwächt, werden sie von Atemwegserkrankungen wie Grippe, Lungenentzündung, von HIV, Durchfallerkrankungen, Parasiten, Tuberkulose, Gehirnhautentzündung Leberleiden befallen.
Da die Armen zum großen Teil nicht versichert sind, versuchen sie möglichst keine medizinischen Anlaufstellen aufzusuchen.

Nach dem Krieg war es auch in Deutschland nicht so toll. Ich erinnere mich: Besonders Straßenbahnen mit Schildern wie „Beim Niesen Husten, Spucken bediene dich des Taschentuches“ ausgestattet, waren eine Keimzelle für Erkältungskrankheiten. Schaffnerinnen, die durch den Wagen liefen, mussten ein gutes Immunsystem bei der Anzahl schniefender Fahrgäste haben.



„Catching Fever“


Hier wird dargestellt, wie Änderungen des Klimas sich auf Krankheiten auswirken. Beispiel hier: River Valley Fever, das in Südafrika Viehherden befällt und durch Mücken übertragen wird. Man versucht herauszufinden, wie Änderungen des Wetters und des Klimas Einfluss darauf haben, wo Epidemien als nächstes ausbrechen. Erde, Moskitos, Wetter: Alles wird untersucht und in einen Zusammenhang gebracht. Darüber hinaus muss Personal eingestellt und geschult werden, das sich bei Epidemien um die Patienten kümmert und es müssen finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden. Im Grunde alles nichts Neues, aber gerade in Entwicklungsländern bei fehlenden Resourcen ein Tropfen auf dem heißen Stein.


„Our stuff, ourselves“

Es wird versucht das Zusammenspiel zwischen Besitz und Charakterzügen des Besitzenden zu ergründen.Hat eine Person keine echte Beziehung zu anderen, die sie umgeben, versucht sie es dadurch zu kompensieren, dass sie Dingen, die sie besitzt eine Bedeutung beimisst, die sich sogar in eine Verpersönlichung steigern kann. Für verletzliche Personen kann es zur Sammlerwut ausufern.


„Is deep-sea mining worth it?“

Weiß wohl niemand. Immerhin ist es gut, dass einige Fakten offengelegt werden. Man stellt sich vor, dass auf Ketten laufende Sammler-Fahrzeuge einen 4000 m tiefen Meeresboden planmäßig absuchen. Sedimente mit Metallknollen über Röhren an die Oberfläche pumpen. Einige Länder wie Japan und Korea, die keine Metallvorkommen auf dem Festland haben, sind besonders daran interessiert, den Boden im Meer vor ihren Küsten zu untersuchen.
Welche Metalle werden gesucht? Nickel, Kupfer, Kobalt. Nachfrage nach Nickel, um die 2 Millionen Tonnen pro Jahr wird bis 2030 um 50 Prozent wachsen. Ähnliches gilt für andere Metalle. Bedarf ist also vorhanden.
Es gibt unterschiedliche Abbaumöglichkeiten. Eine davon ergibt sich daraus, dass die Metalle in Form von Sulfiden aufgrund vulkanischer Aktivitäten an Rändern tektonischer Platten hochgespült wurden.
Eine zweite Art sind Ablagerungen von Kobalt in Unterwasserbergen. Krusten wachesen sehr langsam. Einige Millimeter alle Millionen Jahre. Sie haben eine Dicke von 5 bis 10 Zentimetern erreicht. Sind schwer abzubauen.
Die dritte Form, Metallknollen auf dem Meeresboden, ist die ergiebigste. Testfunde werden über die geplante Fläche extrapoliert. Welche Effekte ein potenzieller Abbau auf dort lebende Organismen hat, muss noch weiter untersucht werden. Das wird interessierte Staaten nicht daran hindern, Metall auf dem Meeresgrund zu schürfen.







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