Coversong Roads

lunedì, aprile 27, 2020

Der Spiegel v. 18,4,2020



Den Untertitel auf dem Deckblatt finde ich optimistisch: „Jetzt oder nie: Der Corona-Schock birgt die Chance auf eine bessere Welt“.

Einiges sieht man schon. Weniger Abgase, sauberer Himmel. Dafür Unmengen an Arbeitslosen, bankrotte Unternehmen.

Die Krise zeigt auf, was verbessert werden müsste. Die Digitalisierung der Schulen, zum Beispiel. Nur hätte so etwas auch schon vorher gemacht werden können. Dass Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altersheimem besser bezahlt werden müssten, war auch schon vor der Corona-Krise bekannt. Im Hinblick darauf, dass es immer mehr und länger zu pflegende Alte geben wird, sollte dies unverzüglich angeschoben werden. Wer zweifelt daran, dass dies gemacht wird?

Wird nun hervorgehoben, dass mit Sicherheit ein neues Virus die Menschheit befallen wird, ist es sicher, dass die Vorbereitung darauf nicht ausreichen wird. Ich mag jedoch das Titelbild.

Italien musste erfahren, dass andere europäische Staaten, Albanien ist eine Ausnahme, mit ihrer Hilfe geizten, als über Italien die Corona-Welle schwappte. Mit China, Kuba und Russland, machte Italien bessere Erfahrungen. Ein Grund, sich mit diesen Ländern intensiver zu beschäftigen.

Es gibt einen Bericht über die Hochsicherheits-Station der Uni-Klinik in Hamburg. Beispiel: Ein Patient wurde eingeliefert und auf ein Zweibett-Zimmer gebracht. Sein Bettnachbar hustete wie verrückt. Auf die Frage des neuen Patienten an die Schwester, ob der Mann getestet worden sei, meinte die: Er solle sich nicht in ärztliche Belange einmischen.

Nach und nach wurde eine Reihe von Patienten und Mitarbeitern der Station infiziert. So eine Aussage, wie die der Schwester, man solle sich nicht in medizinische Belange einmischen, hätte ich hingenommen, wäre ich nur in Deutschland gewesen. Flapsige Antworten wäre ich gewohnt. Nun, da ich Ausländer bin, weiß ich, es geht auch anders.

Ein anderer Artikel beschreibt eine amerikanische Autorin und ihr Buch „American Dirt“, welches das Schicksal einer Mexikanerin beschreibt, die mit ihrem Sohn in die U.S.A flüchtet. Es wurde ein Bestseller. Doch die Autorin bekam Gegenwind von einer Gruppe lateinamerikanischer Autoren mit dem Argument, wie könne sie so etwas schreiben. Sei sie doch kein Latino. Schriebe ich einen Science Fiction Roman aus der Sicht des Bewohners eines Planeten in Betelgeuze.... Ok, der Vergleich hinkt, von dort kommt kein Protest.





sabato, aprile 25, 2020

Scientific American, March 2020





Obwohl das Virus im März längst in die USA eingeflogen wurde, sehe ich in dieser Ausgabe keinen Buchstaben darüber. So gut man das finden kann, beweist es nur, dass die Ausgabe etliche Monate vorher konzipiert worden war.
Gut zu wissen, aber was soll man machen, wenn man > 65 Jahre auf einen Operationstisch gepackt und narkotisiert wird. Anscheinend sind diese Leute, so wird hier berichtet, wenn sie in ihr Zimmer zurückgebracht werden, nicht mehr ganz klar im Kopf. Sie sind im Delirium. Vom medizinischen Personal wird zu wenig darauf geachtet, dass sie es wieder los werden. Habe ich doch Glück gehabt, meiner letzten Operation habe ich mich vor 8 Jahren unterzogen, da war ich 72 Jahre alt, und meine kognitiven Fähigkeiten sind noch vorhanden. Hoffe ich wenigstens.


„A Cosmos Crisis“.

Ist es wichtig zu wissen, mit welcher Geschwindigkeit unser Universum expandiert? Einige Wissenschaftler finden das. Nur weichen die Ergebnisse voneinander ab, wenn man man vom Ursprung des Universums bis zur Gegenwart misst und umgekehrt. Die Rechenmethoden werden von den Forschern als korrekt angesehen, darauf einigten sie sich. Anscheinend stimmt irgend etwas nicht an dem gängigen kosmologischen Modell. Nur was?


„The hidden Wildfire“

Hier wird geschildert, wie Chemiker und Ingenieure sich in eine 50 Jahre alte mit Sonden, Spektralanalyse-Geräten ausgestattete DC8 zwängen und Waldbrände in den USA anfliegen, um den aufsteigenden Rauch zu analysieren. Ich finde es gut, dass die Amerikaner für jeden Zweck ein Flugzeug haben. Als ich das erste Mal in Midland, Michigan arbeitete, sprühten Flugzeuge die Stadt mit Insektenvernichtungsmitteln ein, um sie mückenfrei zu halten. Das Gift wurde natürlich von Dow Chemical gestiftet, dem größten Arbeitgeber der Kleinstadt. - Dann sah ich in Fort Smith, Arkansas, wo ich auch mal einen Job hatte, eine viermotorige Propellermaschine über der Stadt, in der Angehörige der National Guard ihren Flugschein machten. Stark.
Hier geht es jedoch um den Zusammenhang zwischen Biomasse und der Zusammensetzung des Rauches, der von ihr ausgeht. Es wusste niemand vorher, dass Isocyanic-Säure ein Bestandteil des Rauchs war. Eine Säure, von der man weiß, dass sie die Gesundheit eines Menschen beeinträchtigt. Der Rauch von Waldbränden kann töten. Für die Entstehung von Bränden spielt die Dichte der Wälder eine Rolle. Welche Bäume und andere Pflanzen in ihnen wachsen definiert die Zusammensetzung des Feinstaubs PM 2.5, wenn die Bäume und andere Pflanzen brennen.


„Finally making Sense“

Ich sage mal, wenn die Menschheit die Milliarden von Dollar, die sie in die Entwicklung von Waffen steckt, für Forschung in der Medizin ausgegeben hätte, wären wir alle besser dran, hätten die Möglichkeit geschaffen Impfstoffe gegen neue Viren mit Hilfe Künstlicher Intelligenz in ein paar Stunden zu entwickeln, und müssten jetzt nicht hören, dass Oma in einem Krematorium Asche geworden sei.
Dessen ungeachtet, gibt es Lichtblicke. Ein Teil der Forschung konzentriert sich auf Seltene Krankheiten, wie jene, die ein Kind in den USA befallen hat. SMA, spinale Muskelatrophie, eine Krankheit, die selten auftritt 1/25000, wenn sie jedoch einem Ein- oder Zweijährigen die motorischen Neuronen zerstört, dass es weder laufen, sitzen noch stehen kann, versteht man die Verzweiflung der Eltern, die alles daran setzen, den Verlauf dieser Krankheit zu unterbrechen.
Es ist ein fehlendes oder mutiertes Gen, dass ein Protein hätte herstellen müssen, welches dafür sorgt, dass die Informationen des Gehirns bei den Muskeln ankommen. Oligonucleotide sind kurze Teilchen modifizierter DNA, welche das fehlerhafte oder nicht vorhandene Gen ersetzt.In diesem Fall das die erwähnte Krankheit verursachende. Mit Spinraza wurde ein Medikament entwickelt, welches dieses Profil aufweist.


“Preventing Prions“

Wie wir wissen, werden Proteine durch die DNA der Zellen erzeugt. Es gibt von 20.000 bis 100.000 Proteine in einer Zelle. Sie falten sich und determinieren durch ihre Faltung die Arbeit, die sie verrichten. Falten sie sich fehlerhaft, erfüllen sie ihren Zweck nicht mehr und können Krankheiten auslösen.
Die Schilderung beschreibt, wie ein Elternpaar durch einen Gentest erfährt, dass die Mutter eine Gen-Deformation besaß, die in ihrer Tochter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine zerebrale Prionen-Krankheit ausbrechen ließ, welche tödlich verlaufen würde. Falsch gefaltete Proteine werden Prion (proteinacious infectious particle) genannt und können das Zentrale Nervensystem befallen.
Bevor eine dieser Krankheiten ausbricht, muss dafür gesorgt werden, dass die Prionen, welche auch benachbarten Proteinen ihre falsche Formation aufdrücken, eliminiert werden. Und hier kommen wieder die ASOs ins Spiel. Die antisense oligonucleotide, die ich in meinem vorhereigen Beitrag erwähnte. Von den ASOs verspricht man sich, auch andere Krankheiten, die das Gehirn befallen, damit zu beseitigen.


„What is killing the Monarchs?“

Monarchs sind amerikanische Schmetterlinge, mit dem gleichen Muster, wie sie bei uns die Admirale haben, jedoch größer. Es werden weniger, machen es wie Zugvögel. Ziehen im Winter nach Mexiko und im Sommer nach Kanada.
Eine Forscherin machte den Unkrautvertilger „Roundup“ dafür verantwortlich. Der schlägt zu, wird von Landwirten geschätzt, von Ökologen verdammt und von Monsanto hergestellt. Monsanto gehört inwischen Bayer, Deutschland. Die Forscherin fand heraus, dass die Schmetterlinge ihre Eier auf der Wolfsmilchpflanze (milkweed) ablegen, die von Roundup dahingerafft wird. In Ökologenkreisen hört sich das erst einmal gut an. Nur vermutlich stimmt es nicht; denn die Population wächst hin und wieder nach, auch ohne Wolfsmilchpflanze. Vermutlich liegt es daran, dass auch andere Pflanzen und/oder Wälder dezimiert wurden.


„The first Story“

Bezieht sich auf eine 40.000 Jahre alte Höhlenmalerei, die in Indonesien entdeckt wurde. Eine Jagdszene. Klar, dass man über den Maler nichts erfährt und man nimmt an, dass er damit seine Story erzählen wollte. Alles andere ist Geschwurbel über einige Seiten hinweg.


„The Brain learns in unexpected Ways“

Man wusste ja, dass Myelin, die Isolierschicht, welche Nervenfasern (Axone) umschließt, die Geschwindigkeit der Nervensignale erhöht. „Ranvierscher Schnürring“ ist ein Wort, dass ich aus unbekannten Gründen nie vergesse. Es ist eine Spalte im Myelin die auf der Nervenfaser mehrfach auftritt und es Ionen erlaubt, von Ring zu Ring zu springen. Was man jetzt herausgefunden hat ist, dass die Dicke des Myelins eine Rolle spielt, wenn es darum geht, dass Signale aus unterschiedlichen Hirnregionen synchronisiert bei einem Neuron ankommen.

domenica, aprile 19, 2020

Der Spiegel v. 11.4.2020



Ich überschlage die Seiten, auf denen Korona-Themen abgedruckt sind. Gehört ja schon zum Alltag. Ich merke, dass die Politik wider Erwarten doch eine Rolle spielt, da sie zur Zeit die Bewegungsfreiheit des Einzelnen limitiert und diese Limitationen je nach Lage wieder auflösen wird. Bis auf das Interview einer Dame, die im KZ saß und einem Artikel über einen Pianisten, dreht sich alles um Korona. OK, ich habe die Artikel gelesen, aber nichts gefunden, das mich interessiert hätte. Lohnt nicht, darüber zu schreiben. Und damit lege ich die Ausgabe weg :-)

sabato, aprile 18, 2020

Business Week, dd. Febr. 17, 2020




„Fragile China“ ziert das Titelblatt. Corona Virus, Debt Burden, Trade War, Protests. Corona Virus also. Zu der Zeit dachten alle, wieder Mal China. Wie schnell so ein Virus, die Weltlage verändern kann. So hat auch der Artikel über Airbus an Bedeutung verloren, wenn nun 90 Prozent weniger Passagiere befördert werden.

Der Investment-Fond von SoftBank hat sich auch mit Zoom verzockt. Ein Start-Up, das Pizzas von Robotern fertigen lassen wollte. Der Boss von Zoom hatte Masayoshi Son, SoftBanks Chef davon überzeugt, Zoom sei das nächste große Ding. Vor Monaten sah ich ein Video, in dem Roboter das Topping auf den Teig brachten. Machte Eindruck. Vermutlich hat Son das Video auch gesehen. Doch nun sind 375 Millionen, die er einsetzte, flöten gegangen.

Ein anderer Artikel beschreibt, wie Venezuelas oberster Gangster und Präsident Maduro sich aus der Sch...., die er selbst erzeugte, wieder herausgräbt, indem er den Dollar als Zweitwährung im Land einführte. Die Flüchtlingswelle ebbt ab. Es kommen sogar wieder Leute zurück.

Eine Story fand ich gut, zeigt sie doch, wie gut es uns im Verhältnis zu einer Menge von Afrikanern geht. Das wird an einer Mikro-Kredit Organisation deutlich gemacht, die in Kalifornien gegründet wurde, und in Kenia ihr Geschäft macht. Tala, das Unternehmen, ist nur eines von vielen, die den Afrikanern Geld leihen, die von einer Bank nichts bekommen, weil sie keinen Credit-Score nachweisen können. Credit-Score = Bonitäts-Nachweis siehe auch Schufa in Deutschland. Für Kleinkredite über Apps wird ein Markt von 4.5 Milliarden Menschen angenommen.

Patricia in Kenia, Witwe mit Kindern, holt sich Drähte von der Müllhalde, um daraus Armreifen zu machen, die sie an Touristen verkauft. Damit verdient sie, wenn sie Glück hat, um die 5 $ pro Tag. Für besseres Werkzeug nimmt sie einen Kredit bei Tala auf, wird krank, weil sie ungekochtes Wasser getrunken hat, um die Kohle zum Heizen zu sparen und wird von nun an mit Anrufen des Schuldenantreibers bombardiert, weil sie ihren Kredit nicht rechtzeitig zurückzahlte.

Tala hat um eine Milliarde Dollar an Mikro-Krediten vergeben in der Hoffnung, dass sich afrikanische Unternehmer aus dem Sumpf ziehen. Die verlangten Zinsen von 5 % für 21 Tage summieren sich auf 180 % pro Jahr. Sie sind, so wird erklärt, deshalb so hoch, um die Schulden abzudecken, die nicht zurückgezahlt werden. Von 2.5 Millionen Kenianern in Default. Manche begleichen ihre Schulden, indem sie Kredit über eine andere App aufnehmen. Schuldenspirale, Teufelskreis.

Die Gründerin von Tala, Shivani Siroya, hat Tala über Crowd-Funding und Investments in Kalifornien zu einem Unternehmen gemacht, dessen App in Kenia an fünfter Stelle steht. Sie gibt in einem Ted-Talk Auskunft darüber, wie sie den Schuldnern einen Credit-Score verschafft und es ihnen ermöglicht, ein Unternehmen aufzubauen und zu vergrößern. Hier ist der Link.



mercoledì, aprile 15, 2020

Der Spiegel v. 4.4.2020



Heute bekam ich die neue Ausgabe. Aber, ok, erst einmal diese. Dreht sich nach wie vor um Corona. Verständlich. Es bleibt so, bis man sich impfen lassen kann. Und das dauert.

Der Leitartikler beschwert sich, dass Deutschland Eurobonds ablehnt. Das sind Bonds, in die alle EU-Staaten einzahlen um den wirtschaftlich schwächsten zu helfen. Ist verständlich, dass Deutsche kein Geld dafür ausgeben wollen, von dem sie meinen, dass es in Italien von der Mafia kassiert wird. Anscheinend sehen sie Marlon Brando als Pate vor sich.

Das einzige, das richtig ist: Deutschland hat es besser verstanden bis jetzt mit der Korona-Krise fertig zu werden. Dass es zu Anfang einen Export-Stop für Masken beschlossen hat, so dass diese in Italien nicht eingeführt werden durften, macht die Deutschen in Italien nicht sympathischer.

Wo wir beim Virus sind. In Bloomberg Online las ich, dass an 70 Impfstoffen gearbeitet wird, 3 werden bereits an Menschen getestet. - In den USA sollen Arbeitslose eine höhere Unterstützung bekommen. Es hakt an der Umsetzung, weil die Programme mit der 60 Jahre alten Programmiersprache COBOL erstellt worden sind. Tja, und die Programmierer sind inzwischen pensioniert oder tot. Ich hatte auch COBOL gelernt, eine relativ einfache Sprache. Sie war für Mainframes vorgesehen. Später habe ich, weil ich auf SAP-Programme umgestiegen war und wir noch immer die Mainframes hatten, mit Macro-Assembler gearbeitet. Wenn ich nun an mein Python-Buch denke, das ich versuche durchzuarbeiten. 1000 Seiten stark. 3 Seiten schaffe ich pro Tag. Eine Jahresarbeit. Da war Cobol einfacher. Und trotzdem gibt es niemanden mehr, der sich Cobol antun will. Deswegen lässt die erhöhte Auszahlung der Arbeitslosenunterstützung in den USA auf sich warten.

Ist schon seltsam, wie einzelne Länder mit der Korona-Krise umgehen. Gebiet für Soziologen. Sie werden am Ende wissen, ob eine Regierung, die alles zentral regelt, oder Regionen, die selbst entscheiden gegen eine Pandämie optimal vorgehen können.

Die South-China Morning Post berichtet über neue Hotspots in den USA. Es flackert in vielen Kommunen außerhalb der Grossstädte, und jeder Gouverneur macht sein eigenes Ding. Insofern hat die gute Frau Merkel vernünftiger gehandelt, als sie die Ministerpräsidenten der Bundesländer zu sich geholt hatte, um eine gemeinsame Linie zu finden.

Nehmen wir uns mal Gouverneur Kristi Noem von South-Dakota in den USA vor. Sie weigert sich, einen Lockdown in dem Staat zu machen mit der Begründung: „Die Bürger sind für ihre Sicherheit selbst verantwortlich.“ Stimmt. Nur, wenn man wie ich davon ausgeht, dass um die 60 Prozent der Menschheit aus Idioten besteht, und ich bin nicht der Erste, dem das aufgefallen ist, dann wäre ein Lockdown sicher angebracht. Mal sehen, welche Überraschung South-Dakota für den POTUS in den nächsten Monaten bereit hält. Doch jetzt wieder zum Spiegel.

Haupt-Thema der wirtschaftliche Einbruch. Ich fasse es zusammen: Es wird schlimm.
Es gibt einen Artikel über Masken. Fast alle laufen damit herum, meine Frau und ich noch nicht. Meine Frau deswegen, weil sie meint, Karneval sei vorbei und ich bin der Ansicht: 2 m Abstand reichen aus. Vermutlich werde ich mir beim nächsten Gang zur Apotheke jedoch 8 Stück zulegen, 2 für jedes Auto, weil man vielleicht doch einmal gestoppt wird, wenn man keine Maske trägt. Vorsichtsmaßnahme.

In dem Artikel wird der deutschen Regierung vorgeworfen, weder Masken noch Schutzkleidung bevorratet zu haben, obwohl bereits 2012 eine Epidemie, wie sie sich zur Zeit über die Erde gelegt hat, theoretisch durchgespielt worden war. Und es gibt tausend Arten von Koronaviren. Irgend eines wird es doch wieder schaffen über uns herzufallen. So sollten wir nächstes Mal besser darauf vorbereitet sein.

Wie ich gerade in Spiegel-Online (SPON) lese, haben sich heute Frau Merkel sowie die Ministerpräsidenten der Länder in Deutschland wieder zusammengesetzt, um darüber zu beraten, wie man den Lockdown hinter sich lässt. Bis zum 3. Mai bleiben die Kontaktbeschränkungen, sowie es in Italien bereits beschlossen worden war. Am 4. Mai wird der Schulbetrieb für Abschlussklassen wieder aufgenommen. Jede Schule braucht einen Hygiene-Plan. Na, dann an die Arbeit.

Über die Maskenpflicht wurde keine Einigung erzielt. Es wird jedoch empfohlen, im Einzelhandel und in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Alltagsmaske zu tragen.

Grossveranstaltungen sind bis zum 31. August untersagt.

Verlassen wir Korona. Immer noch ist alles vorübergehender Natur und wird sich wieder ändern.
In einem weiteren Beitrag wird eine Frau beschrieben, die ihr Geld damit verdient, dass sie Menschen professionell berührt. Da schnalle ich ab.

Dass Digitalisierung durch die Krise einen Schub erhält, wie es in einem anderen Artikel steht, finde ich gut. Zum Beispiel reicht es bei uns nunmehr aus, bei der Apotheke nur noch seinen Codice Fiscale anzugeben, um die vom Arzt erstellten Rezepte auf den Bildschirm zu bringen. Ist doch schon mal was. Man spart sich den Gang zum Arzt, muss keine Rezeptnummer kennen, sonder nur der Apotheke die Tessera Sanitaria zeigen.

Das war es für Heute. Bis zum nächsten Mal.











martedì, aprile 14, 2020

Business Week, dd. Jan 27, 2020



Das Datum liegt schon eine Weile zurück. Muss die Post sein, Ich bin es auf jeden Fall nicht, lol. Wie auch immer, es war die Zeit, in der das Corona-Virus in China anfing, sich bemerkbar zu machen, Hong-Kong Chinesen noch lustig vor sich hin protestierten.

Ein Artikel berichtet über Skylo, ein Unternehmen, das sich an Bedürfnissen von mobilen Transportmitteln an einem preiswerten Internet orientiert. Skylo vermietet Antennen, welche die Abmessungen eines herkömmlichen Routers haben und auf das Dach eines Bootes oder LKWs angebracht werden können. Sie empfangen von Satelliten gesendetes Internet. Die Antenne kostet um die 100 Dollar in der Anschaffung und 1 $ Miete für eine limitierte Datenmenge.

In dieser Ausgabe machte man sich noch Sorgen wegen der geringen Arbeitslosigkeit. Es wurde gerätselt, setzt die Federal Reserve (amerikanische Bundesbank) deswegen die Zinsen herauf oder gehen sie nach unten. Nun ist diese Frage irrelevant. Es gibt in den U.S.A inzwischen um die 6 Millionen Arbeitslose. Das ist der Anfang.

Äthiopian versucht sich dadurch zu sanieren, indem es seine heruntergewirtschafteten Zuckerrohrplantagen und Fabriken, sowie seine Eisenbahnlinien und die Telefongesellschaft an Privatunternehmen verkauft.

In Südafrika soll eine staatliche Krankenversicherung eingeführt werden.

Und es gibt einen Beitrag über Elon Musk und die Short Seller von Tesla Aktien. Bis jetzt hatte Musk die Oberhand. Die Short Seller mussten Riesenverluste hinnehmen. Wie es mit der Autoindustrie in der Zeit des Corona-Virus weitergeht, ist nicht abzusehen. Alles ist nun möglich. Sogar das Gegenteil.

Online Dating gab es in meiner Balz-Zeit, die ich in Tanzlokalen und an Stränden verbrachte, noch nicht. Jetzt ist es nicht mehr wegzudenken. Die Business Week bringt einen Artikel über Bumble, ein amerikanisches Online-Dating Unternehmen, das Männern nicht gestattet, den Kontakt herzustellen. Das bleibt Frauen vorbehalten. Außerdem, und das ist wohl auch neu, verlieren Männer ihre Mitgliedschaft, sollten sie ein Bild ihres Schwanzes in ihrem Profil zeigen. Tja, was soll man dazu sagen? Lol.

In jeder Business-Week – Ausgabe gibt es einen Anhang, „Pursuits“ genannt, der auf den Life Style des Lesers abstellt. Nun, ich bin eine der wenigen Ausnahmen, denn es geht um einige Häuser in Mar-A-Lago, Nähe Palm Beach, Florida, in der Nähe des Anwesens von Donald. Diese Häuser stehen schon seit Monaten zum Verkauf an. Preise purzeln, doch sie gehen nicht weg. Liegt das an den Preisen zwischen 5 und 15 Millionen Dollar? Kann ich mir nicht vorstellen. Muss wohl etwas anderes sein.





sabato, aprile 11, 2020

Interzone 286, New Science Fiction and Fantasy, March/April



Ephemeral. Damit meine ich die Story von James Sallis. Sie heißt „Carriers“. „Ephemeral“, der Begriff war mir vertraut, in dem Sinn, dass ich ihn der Story zuordnete. Zur Sicherheit googelte ich nach dem deutschen Begriff: „flüchtig“. So ist die Story, über einen Staat mit Mangelwirtschaft und Soldaten, die den sich ständig wechselnden Regierungen zugeordnet werden.

Hauptfiguren sind Eric, der von einer Soldatengruppe mit seiner Schwester auf die Ladefläche eines Wagens geworfen wurde, nachdem man den beiden die letzten Vorräte weggenommen hatte. Der Soldat, der bei ihnen sitzt, machte sich an Erics Schwester heran, wird von ihr erstochen. Sie springt mit Eric vom Lastwagen und wird erschossen. Eric flüchtet und wird Guerillakämpfer.

Die andere Figur ist „Doc“, ER-Arzt. Notaufnahme, der mit unzulänglichen Mitteln Patienten zusammenflickt. „Flüchtig“ ist die Handlung, zwar gut beschrieben, aber Science Fiction deckt eher den Zustand ständig wechselnder Regierungen ab. Obwohl, wenn man an Italien denkt, das keine SF mehr ist, sondern Dauerzustand. Wiewohl Conte in der Corona-Situation sich ganz gut hält, während die Opposition mit Salvini nicht einmal mehr dumme Sprüche ablässt.

Am Schluss der Story trifft Doc auf Eric, der sich in den Urwald zurückgezogen hat. Doc hatte Eric vorher schon einmal behandelt, als dieser angeschossen worden war.

Unter dem Environment kann man sich Venezuela vorstellen, wo die Bevölkerung unter der Mangelwirtschaft leidet, und Italien, wo Regierungen am laufenden Band wechselten. Science Fiction? Eher zusammengewürfelte Realität.

giovedì, aprile 09, 2020

Asimov´s Science Fiction, March/April 2020



Diesmal haben mir Asimov´s Stories besser gefallen, als die in Analog. Die längste war auch eine der besten. Ist nicht immer so. Sie heißt Semper Augustus, Name einer Tulpe.

Die Handlung ist um 50 – 100 Jahre in die Zukunft verlegt. Es geht um Jennie, um ihr Leben von 2 – 21 Jahren. Mit ihrer Grossmutter, in Armut und einer heruntergekommenen amerikanischen Stadt lebend besitzt sie das Glück, in einer Schulklasse zu lernen, der die besten Schüler angehören. Sie besitzt eine „Selective Savant Memory“, die es ihr erlaubt, Gesprochenes und Gelesenes in der Erinnerung zu speichern und bei Bedarf auszugeben.

Die Handlung mit Jennie, den Schulfreunden, der Grossmutter in einer Holzfällerstadt spielt sich vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Ungleichheit ab, die durch die Landung von alienen Händlern, den Lictorianern, zugenommen hat. Die Extraterrestrier, von Anfang an großzügig, übergaben den Chinesen Teile ihrer Technologie, welche diese an den Rest der Welt weiter verkauften. Dazu gehörten Q-Energiefields, Energieschirme, die Unternehmen vor Angriffen der T-boc Gruppe schützten. Terroristen, Aktivisten, die gegen die Ungleichheit ankämpften, die Regierung stürzen und die Lictorianer vertreiben wollten. Verkehrsmittel waren selbstlenkende Überlandbusse, Luft-Taxis.
Jetzt im Schnellgang: Jennies Grossmutter tot aufgefunden, erschossen, eine Tante nimmt Jennie zu sich nach Hause. Dort macht Jennie eine Schnellschulung als Mannequin, während die Tante für eine Modenschau die Kleider näht. Jennie wird Model, berühmt, so wie das 3-Wetter-Taft Model für Loriot, lol. - Die Schulfreunde wenden sich von Jennie ab und verlassen eine nach der anderen die Holzfällerstadt.

Jennie reist ihnen hinterher. Sie ahnt und weiss später, dass eine ihrer Freundinnen sich der T-boc Gruppe angeschlossen hat und tritt dieser ebenfalls bei.

Sie bemerkt jedoch, dass diese fanatisch ist und jeden exekutiert, der eine abweichende Meinung vertritt.

Die Geschichte, ereignisreich und flott erzählt, endet damit, dass die Lictorianer Jennie sowie deren Freunde vor der Verfolgung der T-boc Gruppe retten und ihnen Asyl in ihrer Botschaft geben, wo Jennie in zähen Verhandlungen die Erdregierungen übergeht um das Beste für die Menschen heraus zu holen.





martedì, aprile 07, 2020

Der Spiegel v. 28.3.2020



Das Virus steht im Mittelpunkt, ok, besser, es befindet sich im Mittelpunkt. Hier in Italien verringern sich die Prozente der Neuzugänge, was darauf schliessen lässt, dass es innerhalb der nächsten Monate verschwindet. Bis dahin muss ich meinen Powerwalk noch um das Haus herum erledigen.

Inzwischen werden in sicher allen Ländern Überlegungen angestellt, wie man besser mit dem Virus hätte umgehen können. In Deutschland lief es recht gut, wie man an der geringeren Anzahl der Toten feststellen konnte. Anscheinend war der Mangel an Schutzausrüstungen der gravierende Fehler. Das es um die Tausend Koronaviren-Arten gibt, sollte man sich auf eine neue Attacke besser vorbereiten.
Heute las ich in der Zeitung, dass ein beträchtlicher Anteil von Familien entweder keinen Computer besitzt, keine Internet Verbindung hat, oder beides zusammen. Der Online-Unterricht, der nunmehr in Italien durchgeführt wird, erreicht diese Schüler nicht. Wir brauchen die geballte Unterstützung der Unternehmen, um das Problem zu beseitigen. Es werden Computer und Internet in jeder Familie gebraucht, und die Kenntnisse, damit umzugehen. Ein gewaltiger Nachholbedarf.

Es tun sich Verwerfungen in der Gesellschaft auf, die nicht so einfach zu beheben sind. So ist der Spiegel-Titel „Wie kommen wir da wieder raus?“ realistisch. In fast jedem Land sind Geschäfte, Restaurants, Friseursalons etc. geschlossen. Geldreserven der Eigentümer schwinden. Erntehelfer aus dem Ausland können durch ungeübte eigene Arbeitskräfte nicht ersetzt werden.

In dieser Spiegel-Ausgabe war noch die Rede davon, dass der amerikanische Präsident Trump in 14 Tagen (eine Woche jetzt) Läden und Restaurants, Kinos wieder öffnen wollte. Das konnte er sich abschminken. Zu viele Infizierte und Tote. Da Nichtversicherte, und da gibt es einige Millionen von US-Amerikanern, keinen Anspruch auf ärztliche Behandlung haben, wird es einen Run auf die Emergency Rooms (Notaufnahmen) geben.

Also, außer Virus nichts gewesen. Ausnahme Woody Allens Autobiographie, die besprochen wurde. Da ich sie nicht lese, lasse ich meine Finger davon. Und über das Virus gibt es tagtägliche Meldungen, so dass man über das Fernsehen auf den neuesten Stand gebracht wir. Trinken wir eine Tasse Tee und warten die weitere Entwicklung ab.



lunedì, aprile 06, 2020

Scientific American, February 2020



Carla Shatz, Neuro-Biologie Professor wird über das Gehirn ausgefragt. Sie hatte entdeckt, dass es schon im embryonalen Zustand seine Schaltkreise testet. Darüber hinaus kappt das Gehirn während des Lebens Verbindungen, die nicht benutzt werden (Synaptic Pruning).


„The Brain´s Social Roadmap“.

Ist ja klar, das unser Gehirn mentale Landkarten erzeugt, sichert und benutzt. Wie sollten wir sonst wissen, wie man zum Supermarkt kommt? Mentale Karten sind nicht nur physikalischer Natur, sondern auch sozial, mit anderen Worten: sie enthalten Informationen über Verwandte und andere im näheren Umkreis bekannte Personen, wie zum Beispiel ihre Hierarchie, wie sie zueinander stehen etc.


„The H2 Solution“

Und schon wieder geht es um Wasserstoff, von dem wir wissen, dass es in Italien von einem Unternehmen mit Naturgas durch Rohre geschickt wird. Hier lese ich, dass es auch in Frankreich passiert. In diesem Artikel wird die Geschichte von Wasserstoff als saubere Energie aufgedröselt und es kommt das uns bekannten Argument hervor, dass die Herstellung von Wasserstoff zur Zeit noch zu teuer ist. Darüber hinaus sind die Netze mit umweltfreundlicher Energie aus Wind und Solarzellen noch nicht stabil genug, um geforderte Mengen von Wasserstoff zu erzeugen. Lösung? Bei gutem Wetter, viel Wind und Sonne, könnte Wasserstoff von überschüssiger Sonnen- und Windenergie erzeugt, gespeichert und bei Dunkelheit und Flaute in das Netz eingespeist werden. In Deutschland, so lese ich es, wurde 2018 schon 40 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Electrolyser werden benötigt, die Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufbrechen, die sind teuer, dann die Tanks, in denen Wasserstoff gespeichert wird. Es wird an Techniken gearbeitet, welche die Produkte preiswerter machen.


„The enigma of aerodynamic lift“

Das kann ich abkürzen. Niemand weiss genau, was Flugzeuge in der Luft hält. Es werden einige Theorien erklärt, die aber allesamt fehlerhaft sind. So dass am Ende nichts übrig bleibt als festzustellen: Niemand weiss genau, was Flugzeuge in der Luft hält.


„Autonomous Warfare“

Jetzt wird es spannend. In der autonomen Kriegsführung, auf die einige Länder zusteuern, sehe ich beträchtliches Katastrophen-Potential. Auch wenn Roboter, Drohnen etc. noch kein eigenes Bewusstsein besitzen, kann es Fehler in ihrer Programmierung geben, die ein Disaster heraufbeschwören.

Es werden unbemannte Flugzeuge entwickelt wie den X-47B der US-Navy, dann ein unbemanntes Kriegsschiff, welches von einem Schwarm von kleinen autonomen U-Boten (DASH = Distributed Agile Submarine Hunting) eskortiert wird. Russland stellt den automatisch agierenden T-14 Panzer her und China abeitet ebenfalls an autonomen Panzern und Kriegsschiffen. (Deutschland an der Gorch Fock, lol).

Aufdeckung, Bewertung und Reaktion (detection, evaluation and response = SARMO = Sense and React to Military Objects) wird durch Künstliche Intelligenz (KI) weitaus schneller durchgeführt, als Menschen es könnten.

Eine Frage, die nicht beantwortet worden ist: Was passiert, wenn autonome Systeme aufeinander treffen? Das eigene System weiß nicht, wie das gegnerische programmiert worden ist.
Eine zweite: Was ist, wenn die Verbindung des Operatoren für einen Drohnenschwarm unterbrochen wird (jamming), so dass er den Schwarm nicht heimholen kann, die Drohnen im Angriff-Modus bleiben?

Ein anderer Hack könnte auch darin bestehen, die GPS-Daten feindlicher Maschinen mit gefälschten zu überschreiben, so dass diese ihre eigenen Stellungen angreifen.
Es ist auch seltsam, wenn das US-Verteidigungsministerium anordnet, unvorhersehbare Aktionen des Gegners auf ein Minimum zu reduzieren.


„First Molecule in the Universe“

Nur eines, es ist Helium Hydride oder Helonium (HeH+). Zuerst sausten nur Nuclei im Universum herum, dann bekamen sie Elektronen und wurden Atome, wie wir sie kennen. Wobei Helium das erste Molekül im All war, dass auch auf der Erde vorkommt. HeH+ hingegen kommt nur im Weltraum mit anderen extraterestriellen Molekülen vor, die man anhand von Spektralanalysen herausgefunden hat.

Ich will nicht weiter darauf eingehen. Chemie war schon in der Schule eines meiner schwächsten Fächer.


„AI and Digital Health“

Damit ist es noch nicht so weit her. Denken wir nur an den Impfstoff für Corona. Es vergeht eine Anzahl von Monaten, bevor der auf den Markt gebracht wird. Solange so etwas nicht in einer Woche passiert, kann man die bisherige Digitalisierung des Gesundheitswesens als „nicht gelungen“ kennzeichnen.
Die größten Anstrengungen werden beim Aufspüren und Entwickeln neuer Medikamente gemacht. Durchschnittskosten belaufen sich auf 2,6 Milliarden Dollar für ein Medikament. Dann zeigt sich bei Klinischen Studien, dass 9 von 10 der geprüften Medikamente unwirksam sind. Jedes neu entwickelte Medikament muss 3 klinischen Studien unterzogen werden. Proteine sind Makromoleküle, welche eine Krankheit hervorrufen können. Die Aufgabe eines Medikamentes ist es, das Protein dahingehend zu verändern, dass es unschädlich wird. Das herauszufinden geht mit dem maschinellen Lernen der Künstlichen Intelligenz schneller. Das Dumme ist nur, dass ein neues Medikament auch Proteine verändern könnte, die für die Gesunderhaltung eines Menschen erforderlich sind.
Eines steht fest, man kann KI nicht autonom auf die Menschheit loslassen. Es geht nur in Zusammenarbeit mit Medizinern.

sabato, marzo 28, 2020

Der Spiegel v. 21.3.2020






Titel „Der Kampf hat begonnen“. In Italien wird er schon seit Wochen geführt, und es ist noch keine Linderung in Sicht. Wie ich las, flog ein Flugzeug der deutschen Luftwaffe 6 italienische Patienten nach Deutschland, um sie dort behandeln zu lassen. Vor dem Hintergrund mehrerer Tausend Tote eher eine symbolische Handlung. Die Toiletpapier-Hortung einer Anzahl Deutscher finde ich ebenfalls seltsam.

Bosch hat lt. Spiegel Online (SPON) ein Corona-Testgerät entwickelt, dass Ergebnisse in 2 Stunden anzeigt. Schneller als Labor-Tests. Dann las ich in Business Week Online: Abbot entwickelte eines, das zeigt ein Ergebnis bereits in 7 Minuten an. Ein Hoch auf die Technologie.

Vor einigen Tagen sah ich ein Foto in der Zeitung, das eine Kolonne von Menschen vor einem Supermarkt abbildete. Neben ihnen stand ein Mann, der mit einem Infrarot-Gerät Fieber mass. Ein nachahmenswertes Beispiel. Könnte digitalisiert werden. Wenn jeder eine Schleuse passierte, in der automatisch die Temperatur gemessen wird, bei mehr als 37.5 C sich der Eingang schliesst, eine Seitentür geöffnet wird, um den Kunden aus der Schleuse zu lassen, nachdem er seine Gesundheitskarte (tessera sanitaria) in einen Leser gelegt hat. Damit bekommt man einen Anteil der Infizierten heraus.

Ich las einen Artikel über eine Hausärztin in Berlin, die aufgrund der Virus-Krise von Anrufen überschwemmt wurde. Es müsste doch eine Möglichkeit geben, eine KI wie Google-Assistent mit einer FAQ (Frequently asked Questions) zu versorgen, die sie gegen die Frage des Anrufers abgleicht und beantwortet. Nur von der Liste abweichende Fragen würden an die Ärztin weitergeleitet.
Über das neu aufgekommene Virus-Spektrum könnte man Ideen dieser Art einbringen und umsetzen. Warum wird das nicht gemacht. Es fehlt ein Zahnrad im Getriebe.

Die Wiederwahl Trumps ist unsicher. So lange er von der brummenden US-Wirtschaft gestützt wurde, sah er keinen ernst zu nehmenden Gegner. Sieht jetzt anders aus. Aufgrund von Corona, das auch die USA im Griff hat, stürzten Aktien ab, und wenn sein Gegner, Biden, der auch nicht gerade die hellste Leuchte ist, keinen Fehler macht, könnte Trump nach Hause geschickt werden.

Warten wir ab, ob und wann sich die Lage wieder normalisiert.









venerdì, marzo 27, 2020

Analalog, Science Fact & Science Fiction,



„The House of Styx“, eine Story von Derek Künsken, zieht sich vermutlich über mehrere Ausgaben hinweg, wenigstens zwei. Eine Art Buddenbrooks auf Venus. Erdkolonisten leben in der Venus-Atmosphäre, 45 km über der Oberfläche in riesigen Pflanzen, die sie Trawlers nennen.

Protags sind eine Familie, die in der dort gebildeten Nation schlecht und recht in der Gashülle navigieren. Einer der Söhne macht sich daran, mit seinem Vater auf der Oberfläche eine Höhle zu erkunden, in der sie auf eine Sonde stoßen, von der sie annehmen, dass sie nicht von der Erde stammt. Sie wird auseinander genommen. Der Vater will das Metall verkaufen, der Sohn hingegen herausfinden, wozu die Sonde dient. Das spielt sich vor dem Hintergrund eines Powerplays ab, in dem die Präsidentin dieses politischen Gebildes in Verhandlungen mit ihrer Bank tritt, um von dieser noch mehr Kredite zu bekommen. Eine zu einem Roman ausgewalzte Story, in der die Charaktere der Familie hinreichend beschrieben werden. Mal sehen, wie es in der nächsten Ausgabe weiter geht.

Interessant war die Geschichte „Noise Level“ von Raymond F. Jones. Wissenschaftler aller möglicher Kategorien werden von einer US-Behörde zu einer mehrtätigen Sitzung eingeladen. Den Wissenschaftlern wird vorgetragen, dass ein Laien-Forscher behauptete, eine Antigrav-Maschine erfunden zu haben. Er schnallte sie auf den Rücken und führte sie vor. Der Vorgang wurde gefilmt. Nur stürzte der Mann ab und die Maschine wurde durch den Aufprall zerschmettert. Die Forscher wurden aufgefordert, die Wohnung und die Unterlagen des Mannes zu durchsuchen, um herauszufinden, wie die Maschine arbeitete.

Das Resultat der Untersuchung war mager, doch die Forscher machten sich Gedanken und gemeinsam fanden sie ein Antigrav-System, entwickelten es.

Der Laien-Forscher war ein Fake, seine Maschine gab es nicht. Doch nun gab es die der eingeladenen Wissenschaftler.

Dumm, dass es nur eine Geschichte ist, lol.


Rezepte ohne Doktor-Besuch

Was die Corona-Virus Geschichte angeht, etwas Gutes kommt zum Vorschein. Man braucht nicht mehr zum Arzt, um ein Rezept zu bekommen; sondern ruft ihn an oder schreibt ihm eine e-mail, bekommt für jedes Rezept eine Nummer, die man der Apotheke gibt. Dort wird mit der Nummer im Computer das Rezept aufgerufen, und man bekommt seine Medizin.





mercoledì, marzo 25, 2020

Business Week, dd. Jan 13, 2020





Was einem im Bett so einfällt

„Wir müssen schneller an die Positiven herankommen.“

„Herr Virologe, kann man Gene eines Indiduums so verändern, dass es bellt, wenn es mit einem gefährlichen Virus infiziert wurde?“

„Wuff!“


Und nun zur Business Week

Es geht um die Wahl in Taiwan. Aber die fand im Januar statt und wir wissen, dass Tsai Ing wen sie wieder gewonnen hat. Schnee von Gestern also.

Zu jener Zeit war ein kleines Stück von Australien in Flammen aufgegangen. Durch die Änderung des Klimas, hat sich die Saison, in der Feuer ausbrechen können, von 1979 bis 2013 um 20 Prozent verlängert. Das Feuer nahm seinen Lauf, konnte nur vom später aufkommenden Regen gelöscht werden. Millionen von Tieren kamen in den Flammen um.

Über Carlos Ghosns Flucht aus Japan wurde berichtet. Dann gab es einen interessanten Beitrag über einen Cholesterol-Senker von Sanofi. Als PCSK9-Inhibitor macht Praluent einen besseren Job als die bisherigen Medikamente. Nur wurde es in den U.S.A nicht angenommen. Grund: Der Preis. Mit 14.600 Dollar pro Jahr wurde das Medikament von den Versicherungen boykottiert. Im Vergleich dazu kosten generische Statine 40 $ pro Jahr. Wäre wohl besser gewesen, wenn Sanofi diesen Umstand in die Kalkulation mit einbezogen hätte.

In einem anderen Artikel ist Psilocybin ein Thema. Der aus Pilzen gewonnene Depressions-Hemmer. War ja schon einmal da, als LSD. Nur diesmal hat es sein Standing erhöht. Zumindest ist die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA bereit, die nunmehr synthetisch hergestellte Droge als Medizin zu prüfen.

In dem Hauptartikel der Business Week jedoch geht es um Index Funds, um die „Grossen Drei“ Black Rock, Vanguard und State Street. Black Rock verwaltet 7 Billionen Dollar, Vanguard 5.6 Billionen und State Street 2.9 Billionen Dollar. Die Drei haben den Vorteil, dass sie das Geld ihrer Anleger in Aktien des S & P Index angelegt haben. Der S & P Index enthält die Namen der 500 grössten Aktiengesellschaften. Die Index Funds verlangen nur geringe Management-Gebühren im Gegensatz zu anderen Funds, und die Kurse steigen und fallen in Sync mit dem S & P Index. Andere Funds, für die man höhere Gebühren zu zahlen hat, bringen nicht die erstaunlichen Ergebnisse.

Ich schrieb mal vor langer Zeit, als ich in den U.S.A arbeitete und mir eine Show des Wirtschaftskanals CNBC ansah, wie sie dort vorführten, dass Stock-Picking reine Glücks-Sache war. Sie schrieben die Namen einiger Unternehmen auf einen Teppich, legten eine Eichel auf jeden Namen und ließen ein Schwein laufen, dass sich die Eicheln nach und nach ins Maul schob. Danach sahen sie sich die Kurse an. Parallel dazu ließen sie Fund-Manager erzählen, welche Unternehmen sie ausgewählt hätten. Das Schwein war besser.

Trump und Iran war ein weiteres Thema. Auch durch Corona in den Hintergrund gedrängt. In ein paar Wochen möchte Trump die Restriktionen wieder aufheben, damit die Wirschaft nicht zum Erliegen kommt. Wäre sinnvoll, wenn er sich das noch einmal überlegte.

domenica, marzo 22, 2020

Der Spiegel v. 14.3.2020



Titel: Corona, wie aus einem B-Movie. Italien im Shut-Down. Gestern transportierte das Militär 50 Särge nach Ferrara und weitere in andere Städte, um das Krematorium in Bergamo zu entlasten. Ich mache meinen Powerwalk jetzt um das Haus herum, weil die Vorgaben, ob, und wie weit man sich vom Haus entfernen darf, wenn man draussen herumläuft, zweideutig sind. Versuche 7000 – 8000 Schritte hinzubekommen.

Ich lese Fragen wie „Fällt das Schützenfest aus?“. Lol. Kommt einem in Italien komisch vor. Ich finde die Apps, die in Asien verwandt werden, ganz gut, die melden, wo die nächste Position eines registrierten Infizierten ist, wenn man sich in einem Supermarkt befindet. Bleiben dann noch die Unregistrierten aussen vor. Die Dunkelziffer. Klar, dass China aus der Krise, zwar geschwächt, aber den Mächten anderer Kontinente gegenüber gestärkt hervorgehen wird.
Da die Corona-Krise den meisten Platz im „Spiegel“ belegt und sich die Situation täglich ändert, ist es müssig, dass ich mehr darüber zu Papier bringe. Damit endet dieser Eintrag.

sabato, marzo 21, 2020

Business Week dd.. Jan. 20, 2020




Von Corona in dieser Ausgabe noch nichts zu sehen. Titelstory: Die Aktivitäten der Heuschrecke Leon Black. Mit seinem Unternehmen kauft er für wenig Geld Pleiteunternehmen auf, weidet sie aus, motzt sie auf und verkauft sie wieder. So ähnlich wie Haus-Flipping, dass auch in den U.S.A als Sport betrieben wird. Sagen wir mal. 10 herunter gekommene Häuser aufkaufen, die wieder herrichten und dann für gutes Geld an den Mann bringen.

Doch zuerst einmal zu 5G. Es vermehren sich in Europa Aktivisten, welche 5G ablehnen. In der Schweiz zum Beispiel. 5G-Signale werden Beamforming genannt, sind stärker und gezielter, Eine Untersuchung des U.S. National Toxology Programs ergab, dass Menschen, die der starken elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt seien, Tumore bekommen könnten. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA bezeichnete die Untersuchung als inkorrekt.

Europäische Telefongesellschaften richten sich darauf ein, ihre Sendemasten weitab von Menschen-Ansammlungen aufzubauen. Sicher ist über 5G noch nicht das letzte Wort verloren worden.

Ein anderes Dilemma ist das Wohnungs-Problem. In Seattle, wo Amazon und Microsoft zu Hause sind, ist es besonders stark. Gut bezahlte Hi-Tech-Mitarbeiter können sich eine Wohnung für ein paar Tausend Dollar pro Monat mieten. Einfache Leute müssen schon 1.800 Dollar hinlegen. Höher geht es für sie nicht. - Jetzt springt Microsoft ein und bietet an, von der Stadt für 250 Millionen Dollar Land zu kaufen und preiswertere Wohnungen bauen zu lassen. Selbst das wird nicht reichen.


China erleichtert seinen Wanderarbeitern sich an einen anderen Ort zu bewegen, um dort zu wohnen. Hukou ist eine Aufenthaltserlaubnis, die vor 60 Jahren zum ersten Mal in Kraft trat. Sie verpflichtet Bürger in einer bestimmten Stadt ihren Hauptsitz aufzuschlagen, von dem sie nicht wegziehen können. Wenn ein Bürger in einer anderen Stadt Arbeit findet, kann er sich dort nur vorübergehend niederlassen. Hukou wird jetzt aufgeweicht, auch deshalb, weil die am stärksten wachsenden Städte (Peking, 4.2 %, Shanghai 2.6 % und Shenzen 8.8 % immer mehr Arbeitskräfte benötigen.


In Krakau, einer polnischen Großstadt mit der verseuchtesten Luft, in deren Umgebung Kohle gewonnen und Stahl erzeugt wird, kreisen Drohnen, überwachen Schornsteine von Privathäusern und nehmen auf, ob dort mit Kohle oder Gas geheizt wird. Die mit Kohle heizen, müssen umstellen.


Es gibt einen Artikel über das Treffen in Davos, in dem das Klima eine tragende Rolle spielte. Corona hat es jetzt vom Tisch gefegt. Niemand denkt zur Zeit mehr an die Klimaveränderung.


Jetzt wieder zu Leon Black, dem Prädatoren, der mit seinem Unternehmen Global Management Inc sich dem Bankrott nähernde Unternehmen aufkauft, Management-Gebühren und Dividenden extrahiert. Er ist jetzt um die 70, lernte seinen Job bei der Wallstreet Legende Michael Milken. Milken erfand die Junk Bonds, ein riskantes Wertpapier, das hohe Gewinne abwarf. Milken wurde permanent von der amerikanischen staatlichen Aufsichtsbehörde Security and Exchange Commission überwacht, wegen insider trading und Steuerhinterziehung für 22 Monate in den Knast gesteckt. Black kam davon, auch dass er Jeffrey Epstein, der seinen Bekannten aus dem höheren Zirkel junge Mädchen zugeführt hatte, kannte, ließ in unbeschädigt, ebenso der Fakt, dass die Unternehmen in die Global Management investiert, nicht alle ganz sauber arbeiten. Er macht sein Geld, in dem er u.a. Angestellte feuert und dem verbliebenen Rest Privilegien nimmt. Gerade in Rezessionen läuft er zu Höchstform auf. Nun, eine neue ist in Reichweite gerückt.

Im letzten Abschnitt bringt die Business Week wie in jeder Woche Anregungen für Wohlhabende, wie sie ihr Privatleben angenehmer gestalten können. Dieses Mal gibt es ein Beitrag über Treibhäuser für das Anwesen, mit Preisen von 40.000 bis 2 Millionen Dollar.

Der Audi RS6 wird gefahren, beschrieben und kommt gut weg. Preis 120.000 Dollar. Ich bleibe dann doch bei meinem Opel Astra.



















lunedì, marzo 16, 2020

Business Week, dd. Dec. 23, 2019



Da war die Welt noch in Ordnung. Jetzt komme ich mir vor wie Vincent Price in „The last man on earth“. Ich spiele in einem B-Movie mit. Dass ich das noch erleben darf.

Business Week wird 90 Jahre alt. So um die vierzig davon habe ich wohl mitbekommen. Stets interessant gewesen.

Es wird weiter daran gearbeitet, Kohlendioxid aus der Luft zu entfernen. Hilft userem Klima, und die Technik wird ständig verbessert. Es gibt gute Chancen, dass das Kohlendioxid in Zukunft aus der Luft abgesogen wird. Zur Zeit zu teuer.

In den U.S.A gab und gibt es sicher jetzt auch noch Bestrebungen sich von der Welt der Normaltypen zu lösen und eigene kleine Staaten zu bilden. Ich erinnere mich an das Buch „Atlas Shrugged“, in der eine Gruppe von Intelligenzlern sich hinter die Berge verzogen hatte, wo die Politik nicht hinreichte. 

- Dann gab es vor einigen Jahren die Idee Kleinstaaten auf Künstlichen Inseln zu gründen, auf die sich die Silicon Valley Technokraten zurückziehen wollten. Die Idee wurde aufgegeben. Jetzt gibt es einen Fond, in dem Gelder gesammelt werden, um in Ländern, die damit einverstanden sind, autonome Städte zu gründen, die wenn es sich um Länder wie Nigeria, Honduras, Ghana, die Marshall Inseln, Nigeria und Panama handelt, wie Diamanten aus dem Sumpf leuchteten. Das ist die Idee. 9 Millionen Dollar sind schon zusammen gekommen. Die Hälfte von Peter Thiel, dem Milliadär, der bei der Gründung von Paypal beteiligt war. Wird wohl auch nichts. Ich finde es trotzdem gut, weil ich es auch lieber hätte in einem dynamischen Land zu leben.

Es besteht ein Konflikt zwischen Korea und Japan, das Chemikalien herstellt, von Korea zur Herstellung von Mikroprozessoren und Displays verwendet. Ok, was haben wir hier? Fluorinated Polyimide, Hydrogen Fluoride, Photoresist-a. Alles klar? Lol. Und Japan will nurnoch unter bestimmten, für Korea unannehmbaren Bedingungen liefern. Hintergrund sind Forderungen Koreas an Japan, das Korea während des letzten Weltkrieges besetzt hatte. In Deutschland werden die Chemikalien ebenfalls hergestellt, jedoch in ungenügenden Mengen, so dass Korea nun versucht, sie selbst herzustellen.

Es gibt einen Artikel über Masayoshi Sun, dem Gründer des Softbank Vision Funds. Im Jahr 2000 investierte er 20 Millionen Dollar in Alibaba, dem chinesischen Versandhändler. Die Aktien sind jetzt 130 Milliarden Dollar wert. Mit WeWork, in das er auch investierte, hat er sich gewaltig vertan. WeWork war das Star-Unternehmen der Arbeitsplatz-Verleiher. Sun meinte, es sei das Next Big Thing. War es jedoch nicht. Die Verluste, die das Unternehmen machte, hielten Wall-Street Firmen davon ab, WeWork an die Börse zu bringen. Sun hatte auf das falsche Pferd gesetzt. Passierte nicht nur einmal. Sun macht mit seinem Vision Fund weiter. Er bekam 45 Milliarden von Saudi Arabien, mit der Hoffnung, dass er diese gut anlegt und nicht in den Sand setzt.

Ddos = Distributed Denial of Service. Lahmlegen von Servern mit Hilfe eines Botnets. Eine Armada von Computern, die durch eine Malware erzeuge Befehle erzeugen und ausführen. In dieser Story hat ein britischer Hacker gegen Zahlung Server einer nigerianischen Rundfunkstation lahmgelegt. Das wird in aller Ausführlichkeit beschrieben.

Dann geht es um Vanille, eine Pflanze, die in Nordost-Madagaska angebaut wird. Harter Job, der sich nur dann lohnt, wenn in einer Woche das Kilo 600 Dollar kostet, aber nicht, wenn das Kilo Vanille in der nächsten nur 20 Dollar wert ist.











sabato, marzo 14, 2020

Der Spiegel v. 7.3.2020



Titel-Story über Deutschlands wichtigsten V-Mann. Mag ja sein, interessiert mich nur nicht. Also überschlagen. Nachrichten wie die Situation an der türkisch-griechischen Grenze werden durch die über das Virus verdrängt. In den Kommentar Spalten des Spiegel-Online geht es wie in einem Hornissen-Nest zu. Aus meiner Sicht werden viel zu viel Nachrichten über das Virus gebracht. Reicht aus wenn man liest: „Hände Waschen, Abstand halten.“

Im Grunde gibt es aus dem Spiegel auch nicht viel Interessantes zu berichten. Es kommt jetzt zum ersten Mal die verstörende Tatsache hoch, dass auch in Deutschland viel Frauen von Männern misshandelt und getötet werden. Frauen haben in Italien schon über Jahre protestiert und die Gesellschaft wachgerüttelt.

Ein weiterer Artikel sieht Deutschland als „Blockierte Republik“. Mit anderen Worten, Projekte zur Modernisierung des Landes gehen kaum voran. Bürokratie, Gesetze, Mangel an Planern sind schuld. Unter Modernisierung versteht der Spiegel Sendemasten, Windparks, 5G, na ja. Es liesse sich eine Menge hinzufügen wie elektrische Ladestationen, Elektrofahrzeuge, intelligente Städte, Internet of Things etc. etc. Jetzt wird es düsterer, Volkswirtschaften stürzen ab.

Weiterer Beitrag: Joe Biden. Er bekam bei den Demokraten bis jetzt die meisten Stimmen. Ist kein Intelligenzbolzen, zu alt für den Job und lässt mich an den ehemaligen Bundespräsidenten Lübke denken, der folgende Wahnsinns-Zitate abschoss:

„Dann kamen wir nach Teheran. Da habe ich gleich gesehen. Die Leute sind alle sauber gewaschen.“

"Ich habe dem Präsidenten von Kamerun vorgezählt, wie viele verschiedene Teile von Deutschland es gibt. Es sind praktisch fünf Teile.“

„Meine Damen und Herren, liebe Neger.“

Sein Englisch war auch toll. Ich erinnere mich an „Equal goes it lose“ und „You are heavy on wire.“

Unter Kultur gibt es einen Beitrag über das Buch von Thomas Piketty, einem populärem französischen Volkswirt, der wieder interessante und unkonventionelle Ideen in seinem Werk „Kapital und Ideologie“ unterbringt. Das Buch ist 1300 Seiten stark. Würde ich ohnehin nicht schaffen. Er behandelt, wie auch in seinem ersten Buch, die Vermögensungleichheit und schlägt nun vor, jedem Bürger zu seinem 25. Geburtstag um die 120.000 Euro aus einem Staatsfond zu spendieren, damit er eine Grundlage zum Aufbau eigenen Vermögens bekommt. Nett. - Das war es für heute.





mercoledì, marzo 11, 2020

Interzone 285, Jan/Febr 2020



Manche Stories: langweilig, besonders die, in denen die psychologische Komponente den größten Teil der Handlung beanspruchte. Eine andere, „Salvage“ von Andy Dudak, war auch schwer zu lesen; doch war das Thema interessant.

Eine alte Frau, Protag der Story, Aristy genannt, wanderte auf einem kolonialisierten Planeten an Statuen vorbei. Aristy holt einen stählernen Helm aus der Tasche, die sie mit sich herum trug, stülpte ihn auf den Kopf eines versteinerten jungen Mannes. Sie drang auf diese Weise in die virtuelle Welt ein, in der die Statuen als Menschen lebten. Aristy unterhielt sich mit dem jungen Mann, erzählte ihm, dass er in einer virtuellen Welt lebte.

Grund: Dark Matter, schwarze Materie. Wie bekannt, lässt sie das Universum expandieren. Nur, was in der Story dazu beitrug, war die Beobachtung des Universums. - Der Autor machte offensichtlich eine Anleihe aus der Quantenphysik, in der Beobachtung für Dekohärenz sorgt. In anderen Worten: Beobachtung war schwarze Materie. Letzten Endes würde dadurch das Universum zerstört.

Eine aliene Rasse warnte die Menschheit, das Universum weiter zu beobachten und sich nach innen zu wenden. Funktionierte nicht. Die Aliens verwandelten Menschen in Statuen, verbanden ihre Gehirne zu einem virtuellen Netz. Zu jenem Zeitpunkt befand sich Aristy mit anderen Menschen in Raumschiffen, und bekamen von dem Vorgang erst etwas mit, als sie in ihrem Heimathafen von Bord ging. Und sie machte sich daran, die Menschen wieder in die reale Welt zurückzuholen.



domenica, marzo 08, 2020

Der Spiegel v. 29.2.2020



Wow, schon wieder einen Spiegel durch. Mann, bin ich gut, lol. Titel: Welt Virus Krise. Wird langsam eng bei uns, wir werden eingekreist. Gut, so lange es geht, mache ich das Blog.
Ein Artikel behandelt die Kandidatur von Merz und Laschet für den Parteivorsitz der CDU. Lohnt nicht, sich dabei aufzuhalten. Egal wer einer politischen Partei welcher Richtung auch immer vorsteht: Es passiert nichts, was einen begeistern könnte. Es bleibt der Karneval, das nichtssagende Gedröhne im Parlament, vergebliche Versuche, Kriege und Kämpfe einzudämmen, technologisch Anschluss an andere Nationen zu finden, Rechts- und Linksextremisten zu stoppen, Bürger von ihrer Wut zu befreien.
Ein Syrer fordert den Westen in einem Beitrag auf, Assad zu stoppen. Der Westen wird gar nichts machen. Waffenstillstand ist schon mal gut, nur wurde der von Erdogan und Putin ausgehandelt. Der Westen ist ein Papiertiger.
Dann kommt die Geschichte mit den Fusions-Reaktoren wieder hoch. Noch kein positives Ergebnis in Sicht, braucht Zeit. Irgendwann klappt es. Startups haben einige proprietäre Techniken entwickelt. Das Rennen geht weiter. Ich erinnere mich, das vor zwanzig Jahren einige Wissenschaftler einen Tauchsieder vorzeigten mit dem sie Fusion betreiben wollten, lol.
Es gibt noch einiges Zeitgeschichtliches. Interessiert mich nicht, da ich mich mehr für die Zukunft interessiere.

sabato, marzo 07, 2020

Der Spiegel v. 22.2.2020




Titelstory handelt von dem Spinner, der Leute in Hanau erschossen hat. Was ist eigentlich aus dem geworden, der in eine Karnevalsgruppe reingedüst ist. Über diesen Vorgang ist nichts zu lesen. Man sieht jedoch, in good old Germany läuft ein Haufen ausgeflippter Idioten herum. Es war sicher ein Scherz, als eine Frau der Linken schon mal andeutete, nach einer Revolution ein Prozent der Reichen zu erschiessen. Ja nun, ein kleiner potitischer Scherz; doch ich wette, dass es Leute in D gibt, die sich dran hängen und es wörtlich nehmen. Deutschland steht auf unsicherem Fundament.


Aus einem Interview mit der Direktorin des Internationen Wirtschaftsfonds geht hervor, dass junge Leute in Bulgarien und Frankreich schlechter rechnen und lesen als Schüler aus Singapur und Süd Korea. Nichts Neues, Asiaten lernen länger und intensiver. Europäer fallen dadurch natürlich zurück.

Es gibt jetzt die ersten wirtschaftlichen Verwerfungen augrund der Virus-Krise, speziell in der Schifffahrt. Container werden nicht befördert, Frachtkosten schnellen empor. Mal davon abgesehen, dass Aktienkurse in den Keller gehen.

Die U.S.A werden vom Spiegel als Bananenrepublic bezeichnet, da die Justiz sich an die Vorgaben von Trump hält. Deutschland bekommt keinen Flughafen hin, auch kein Zeichen, dass das Land dem Fortschritt verfallen ist.

Dann noch eine Feststellung, dass ein Land wie die Slowakei sich jetzt auch nach rechts orientiert. Scheint ein Drall östlicher Länder zu sein. Ein Blick auf den Westen gibt Auskünft über den Grund.

Über den Virus zu schreiben lohnt nicht. Die Situation ändert sich stündlich. In unserer Bar sind nun Schilder angebracht, dass jeder einen Mindestabstand von einem Meter zur nächsten Person halten sollte.
So. Dies war nicht der letzte Spiegel. Habe noch einen zu lesen und Dienstag kommt schon wieder ein neuer.