sabato, agosto 04, 2018

Phantastisch 3:2018




Horst Illmer unterrichtet über das, was im SF- und Phantastik-Bereich inzwischen gelaufen ist. Kate Wilhelm ist tot. Sie wurde 89 Jahre alt. War die Frau von Damon Knight. Beide waren populäre SF-Autoren. Von Damon Knight habe ich irgendwo noch ein Buch herumliegen, das darüber Auskunft gibt, wie man gute Kurzgeschichten schreibt. Ich finde, das, was wirklich hilft ist schreiben, schreiben, schreiben. Ich müsste auch mal wieder eine fabrizieren.

Es gibt Interviews, die ich elegant überschlage. Dann sehe ich einen Artikel über die Phantastische Bibliothek in Wetzlar, die Oldies wie ich anläßlich eines Oldie-SF-Cons besuchten.
In dem Artikel „Future Life – We read the Future“ wird eine Arbeitsgruppe vorgestellt, die sich Unternehmen zur Verfügung stellt, in der Bibliothek abgelegte SF-Literatur auf technische Neuerungen zu durchsuchen, die von den Auftraggebern verwirklicht werden könnten.
Da nun nicht laufend neue Literatur hinzu kommt, bleibt der Neuigkeitspool unvollständig. Sinnvoller wäre es wohl, der Literatur auch die Inhalte englischsprachiger SF-Magazine hinzuzufügen, dazu eine Videothek mit SF-Serien, Die Arbeitsgruppe müsste die Ergebnisse mehrsprachig im Internet publizieren, damit sich alle interessierten Unternehmen daraus bedienen können.

Interessant ist der Artikel „Cinderella, Belzebub und ich“ von Achim Schnurrer. Wenn Schnurrer erzählt, bleibt man hängen. In diesem Artikel, und das ist Teil 3, stellt er uns seine Grosseltern und Eltern vor, die Wirren der Kriegs- und Nachkriegsjahre. Die waren schon interessant. Einiges ist auch in meiner Erinnerung geblieben. Wie ich meine Tanten in der Munitionsfabrik besuchte, dann sassen sie als Funkerinnen in einem Fliegerhorst. Ein Soldat zeigte mir das Innere eines Jagdflugzeugs. Meine Tanten tanzten vor den Soldaten auf einer Bühne, meine Mutter spielte Akkordeon und sang Seemannslieder. Meine Oma fuhr einen Geldtransporter. Mein Onkel kam zu Urlaub aus Russland und ging mit mir durch Berlin. Später, als er aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause kam, muss er mir ein paar TBC-Bazillen verpasst haben. Die haben sich 60 Jahre in meiner Lunge ausgeruht und dann einen Knoten gebildet, der beim Cat-Scan aufgefallen war und mich zu einer sechsmonatigen Kur gezwungen hatte. Nach dem Krieg waren wir über die Trümmer geklettert und haben Granatsplitter gesammelt.

Anlässlich des 80. Geburtstages von Supermann werden seine literarischen und medialen Ausprägungen vorgestellt.

Es gibt eine Reihe von Comic- und Buchbesprechungen. Ich habe vieles überlesen. Ist aber trotzdem gut.














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