martedì, luglio 10, 2018

Interzone 275, May – June 2018, New Science Fiction & Fantasy



Die Stories dieser Ausgabe sind an mir vorbei gezogen, ohne dass sie mir tieferen Einblick gewährten. Sie waren lang, zu lang und ich ertappte mich bei jeder, ein paar Seiten vorzublàttern, um zu sehen, wann sie denn nun endlich aufhörten. Das ist nicht gut.

The purpose of the Dodo is to be extinct“ von Malcolm Devlin zum Beispiel. Der Protag kommt jedes Mal auf eine andere Art um. Er existiert in Parallelwelten. Seine Frau arbeitet bei der Authority, die darüber Buch führt.

Es ist nicht mehr wie vor 50 Jahren, wo Raumschiffkapitäne mit ihren Mannschaften bizarre Abenteuer überstanden. Hier kommt ein Angestellter in Parallelwelten um, und das nennt sich Science Fiction. Ist es ja auch. Aber für jemanden für mich, der knackige Abenteuer liebt, Anlass genug, nach dem Ende der Story zu schielen.

Selbst knackige SF-Abenteuer lassen einen Normalleser das Handtuch werfen. Ich schrieb vor Jahren in der Schreibgruppe Schreib-Lust die Story „Leuchtfeuer“, (hier derLink), und mehr als die Hälfte der dortigen Autoren hatte Mühe der Handlung zu folgen.

Dass ich von dieser Ausgabe „Interzone“ nicht begeistert bin, mag auch mit meinem Alter zusammen hängen. Ich hielt mich eigentlich noch für ziemlich smart. Nachdem ich jedoch bei dem Quizz meines zweiten Chinesisch-Kurses nur eine von vier Fragen richtig beantwortet hatte, wachsen bei mir die Zweifel. Ich lasse es mir aber nicht anmerken, lol. Und ausserdem, so tröste ich mich, löste ich beim zweiten Mal 3 von 4.

Wie auch immer. Ich bin froh, dass ich mit dem „Interzone“ durch bin.




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