lunedì, luglio 23, 2018

Analog, Science Fiction and Fact, May/June 2018




Was diese zweihundert Seiten starke Ausgabe inhaltlich von „Interzone“ unterscheidet ist, dass man bei „Analog“ Geschichten liest, die ein SF-Leser als SF wahrnimmt. Bei der letzten „Interzone“ war es eher ein als SF verklärtes intellektuelles Gebrabbel.

Neuerdings stört mich jedoch an der angelsächsischen Science Fiction, dass es so viel Protagonisten gibt, die Homos oder lesbisch sind. Zeichen der Zeit, die ich nur ungern akzeptiere. Hoffen wir, dass es in Zukunft noch genügend Leihmütter geben wird.

Aber auch diese Geschichten haben ihren Reiz. Auch in ihnen wird die Phantasie ausgelebt. In „My Base Pair“ von Sam J. Miller stellen Filmschauspieler und andere Celibrities ihre Spermien Datenbanken zur Verfügung, aus der sich Frauen bedienen können in der Hoffnung, dass ihr Kind wie der Star aussieht. Spermhacker kopieren die DNA und verkaufen sie meistbietend, so wie es heute mit Kreditkarten-Nummern gemacht wird.

Abgesehen von anderen Stories gibt es eine zweiteilige Novella „The Quantum Magician“ von Derek Künsken. Den ersten Teil aus der vorangegangenen Ausgabe hatte ich schon vergessen. Es gibt einen Haufen Protagonisten, die ähnlich wie die Glorreichen Sieben angeheuert werden, einer aus der Zukunft gekommen Flotte den Flug durch ein bewachtes Wormhole zu ermöglichen.

Ist spannend, wäre in dieser Form jedoch nicht verfilmbar, da jeder der Akteure eine Rolle in der Story ausübt, und damit den Kinozuschauer durch die Vielfalt der Handlungen und Orte verwirren würde.

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