venerdì, marzo 23, 2018

Der Spiegel v. 17.3.2018


Geschafft: Den letzten Spiegel habe ich durch. Ist doch schon mal was. Die Überschrift im Leitartikel „Xi ist zu weit gegangen“ prangert China als Diktatur an und behauptet, dass China kein Modell für eine neue Wirtschaftsordnung sei.

Nun gut, mag ja alles sein. Nur China hat einen Plan, der nach und nach abgearbeitet wird. Das sich Xi Jinping mit open end hat inthronisieren lassen, halte ich bescheuert. Man muss auch mal loslassen können.

Der neue Generalsekretär der CSU Markus Blume meint „Das Bierzelt ist ein Seismograf“. Politik wird für Deppen gemacht. Entweder werden sie übers Ohr gehauen, siehe Vernachlässigung der Aufsichtspflicht bei Autoabgasen, Fluten des Landes mit Flüchtlingen, Erzeugung alternativer Energien ohne erforderliche Infrastruktur, oder die Deppen fallen durch das Rost der Regierung. Denke ich nur an die Tafeln, die versuchen die Ärmsten aufzufangen, oder an den Basistarif der privaten Krankenversicherungen, in dem für finanziell minderbemittelte Selbständige nur Mindestleistungen zur Verfügung gestellt werden. Das geht aus dem Artikel „Ganz Unten“ hervor. Auf der anderen Seite, wenn Selbständige die Beiträge zur Krankenversicherung nicht wuppen, hätten sie sich überlegen sollen, ob es Sinn macht, Selbständiger zu werden. Unter diesen Gesichtspunkten kommt man sich in Italien mit seinem nationalen Gesundheitsdienst wie im Schlaraffenland vor.

In den U.S.A wäre es noch schlimmer als in Deutschland. Häufig verlieren alte chronisch Kranke dort ihre ganzen Ersparnisse, die sie für ihre Behandlung aufbringen müssen, weil sie aufgrund ihrer Krankengeschichte in keine Versicherung aufgenommen wurden. Obamacare versuchte dem ein Ende zu setzen, was aber nur teilweise gelang und durch die Trumpregierung wieder zurückgesetzt werden soll.

Dann gibt es mit „Tod in Berlin“ einen Artikel über ein junges amerikanisches Ehepaar, welches in der Berliner Diskothek Berghain eine Nacht verbringen wollte. Was es auch tat, nur sie schluckte Ecstasy-Tabletten, fiel um und starb. Ist das einen Artikel wert?

Der Fortschritt ist eine Schnecke“. Anscheinend steigt Produktivität nur in kleinen Inkrementen. Glühlampe, Telefon, Dampfmaschine, waren machtvolle Produktionsbooster. Jetzt müssen Sensoren, Algoritmen entwickelt, Verbindungen geschaltet und der Mittelstand auf Linie gebracht werden. Das zieht sich hin. Es kommt die Künstliche Intelligenz hinzu, dann dauert es noch länger. Und Otto Normalverbraucher bekommt davon nichts mit. Nur, irgendwann ist es soweit, und die Welt wird anders aussehen.

Es gibt einen Artikel über Gamer, den ich ganz interessant fand. Ich benötige einen PC mit schnellerer Grafik, denn in der Second Life Region Stepford, wo ich eine Klinik betreibe, dauert es, bevor sich Objekte und Personen materialisieren. Das muss Ruckzuck gehen. Ich werde mich mal umsehen.

Miriam Meckels Buch „mein Kopf gehört mir. Eine Reise durch die schöne neue Welt des Brainhackings“ wird auseinander genommen. Meckel ist Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Die Frau hat zuviel geraucht, wenn sie behauptet, dass Computer in Zukunft unsere Gedanken werden lesen können und Personen mit Gehirnimplantaten die geistige Elite bilden werden.

Wenn William Gibson das in einen SF-Roman eingebaut hätte, würde ich es akzeptieren, aber als Sachbuch?

Dass die AfD deutsche Politik aufmischt, ist ja in Ordnung. Nur der Nationalismus geht mir auf den Senkel. Das ist so, als wenn Trump Zollschranken errichten würde. Oh, tut er ja.










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