mercoledì, gennaio 24, 2018

WLAN oder Papier

Heute Morgen las ich einen Kurzbeitrag bei Bloomberg Online. Die Autorin machte von Hong Kong aus einen Abstecher nach Melbourne, Australien und wunderte sich mit ihrer Familie, dass das Hotel kein WiFi hatte. Und überhaupt ist Australien, auch aufgrund der dünn besiedelten über den Kontinent verstreuten Population mit Breitband schwach bestückt.
(Es ist schon komisch, jetzt geht es mir schon so, dass ich mein deutsch-englisches Wörterbuch hervorholen muss um ein deutsches Wort nachzuschlagen, das passt. Lol.)
Die Autorin fand es erfrischend, dass die Leute in den Lokalen und auch unterwegs auf der Strasse nicht den Blick nach unten richteten, auf die Smartphones, sondern sich tatsächlich unterhielten.

Ich sass gestern im Wartezimmer meines Arztes und hatte mir eine „Business Week“ mitgenommen. Gleichaltrige schwatzten, Jüngere blickten auf ihr Smartphone. Ich war der einzige der auf Papier gedrucktes las. Ich bin aus der Zeit gefallen. Und Söder,

der nächste bayerische Ministerpräsident kündigte an, bis 2050 hätten alle öffentlichen Verkehrsmittel in Bayern auch WLAN, was wir in Italien WiFi nennen. Toll.
Einige Kommentatoren des Spiegel Online meinten. WLAN sei auch nicht nötig, man könne doch ein Schwätzchen in der Bahn abhalten oder ein Buch lesen. Und dann gäbe es auch das mobile Internet.
Ich hatte es auf meinem Handy mal angelassen, die Giga waren nach einem Tag weg. Mit meinem Handy gehe ich nur ins Internet, wenn ich das umsonst machen kann. Aber dann auch nur, um die News zu lesen. Längere Texte auf dem Phone zu lesen, bringt mir nichts. Mir sind Zeitschriften und Bücher angenehmer.

Eine Ausnahme sind Videos für Online Kurse, die sind durch nichts zu ersetzen.






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