venerdì, gennaio 12, 2018

Träume

Unter „Dumm wie ein Sieb“ gibt es im letzten „Spiegel“ einen Artikel über die Künstliche Intelligenz (KI), der aufzeigt, dass es mit der Intelligenz doch nicht weit her ist. Sie sei speziell auf eine bestimmte Aufgabe angelegt und wenn Input aus Daten besteht, die mit vorgegebenen Regeln nicht konform gehen, dann flippt das Programm aus. Klingt plausibel. Deep Learning bringt mit einer Unmenge von Daten einen Computer dazu Prozesse, die für die gestellte Aufgabe ablaufen müssen, zu optimieren. Das war es dann schon.
Es geht um Träume. Solange wie Computer nicht träumen, wird es keine bemerkenswerte Fortschritte geben. Da war Philip K. Dick schon weiter. Er ließ Androiden entstehen, die im „Black Runner“ sichtbar und menschlicher als Menschen wurden.
In „Deep Dream Google“ zum Beispiel gibt es Vorgaben (Programm und Daten) aber was dann passiert ist eine Black Box. Niemand weiss genau, was im Computer passiert. Programmierer versuchen es durch Gewichtung der Programmneuronen auf unterschiedlichen Ebenen herauszufinden. Es ist ein Stochern mit der Stange im Nebel auf höherem Nivau. Der in userer Zeitung „Il Resto del Carlino“ interviewte Professor sieht zur Zeit noch keine Möglichkeit, wie einem Computer Zugang zu einem eigenen Bewusstsein verschafft werden könnte.
Aber neurale Netze und die unterschiedliche Gewichtung der Neuronen ist sicher ein brauchbarer Ansatz. Das Deep Dream Repository ist in GitHub vorhanden.
Uns fehlen die Träume“. Georg Diez hat ein interessantes Essay im „Spiegel“, dass auch den Menschen Träume abhanden gekommen sind. Wenn eine dumpfe saturierte Gesellschaft wie die deutsche trotz Wohlstand unruhig wird, dann mag es daran liegen, dass unterschwellige Unzufriedenheit nicht in Aufbruchstimmung kanalisiert werden kann. Diez meint, es fehlten gesellschaftliche Entwürfe. Ich meine, er hat Recht, doch sollte er mal Science Fiction lesen.










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