domenica, gennaio 21, 2018

Maker, Aiera, Preppers, Personal Trainer

Maker
Sibylle Berg, Spiegel-Kolumnistin, findet es verrückt, dass es Leute gibt, die erst mal machen und dann sehen, wie es weitergeht.
Tja, das ist das Maker-Prinzip. Erst mal zum Mars fliegen und dann gucken, wo man sonst noch hinfliegen kann. Diese Methode wurde seit den fünfziger Jahren in SF-Romanen beschrieben. Die Menschheit breitet sich über die Galaxis aus. Berg hatte sich auf Digitalisierung bezogen. In unserer Realität wird in jedem Land gewerkelt, wie Zwerge in den Bergwerken, unter dem Radar. Doch Infos gibt es, wie das Techtag Magazin, das über Digitalisierung in Baden Württemberg berichtet.



Aiera
Aiera, artificial intelligent equity research analist. Künstliche Intelligenz (KI) der Wells Fargo Bank, die das Stock Picking anstelle teuer bezahlter Börsenmakler stemmen soll. Bei der Verkaufsempfehlung von Facebook hakte es, die Aktie stieg. Doch ist KI bekanntlich lernfähig. Sie durchforstet Soziale Netzwerke und versucht Verkaufs- und Kaufsempfehlungen mit dem Preis der Aktien zu korrelieren.
Als ich in den USA arbeitete, sah ich zu Zeiten des dotcom-booms den CNBC, den Wirtschaftskanal der NBC. Dort hatten sie die Namen einiger Aktiengesellschaften auf den Boden gemalt, auf diese ein paar Eicheln gelegt, ein Schwein losgelassen und dann gewartet. Aktien der Unternehmen, deren Eicheln das Schwein gefressen hat, wurden gekauft und in ein Musterportfolio gestellt. Nach einigen Tagen wurde gecheckt und das Portfolio mit denen von Stockbrokern verglichen. Das Schwein hatte besser getippt. Ergebnis, man kann eine Maschine auf Aktien ansetzen, besonders, wenn die lernfähig ist.
Ich berichtete ja einmal über eine SF-Story, in denen die paar übriggebliebenen Makler nicht wussten, wie die Maschinen zu ihren Ergebnissen gekommen sind. Und so wird es auch in der realen Welt laufen.



Survivalists, Doomsday Preppers
Ein Businessweek-Artikel beschäftigte sich mit Doomsday Preppers, mit Leuten, die sich auf eine Apokalypse vorbereiten, einen Atombunker kaufen, sich mit Waffen, Lebensmitteln und Bitcoin eindecken. Bitcoin deswegen, weil sie annehmen, dass im Falle einer globalen Katastrophe das Bankensystem zusammenbricht und sie auf Bitcoin ausweichen können. Preppers sind hauptsächlich US-Amerikaner, die sich ja mit Waffen gut auskennen.
Essbares zum Überleben wird ebenfalls ein Riesengeschäft. Die Wise-Company vertreibt auch über Amazon Trockenfood zum Überleben mit einem Rucksack. Diese Trockenportionen sind über eine lange Zeit haltbar und können bei Bedarf mit Wasser essbar gemacht werden.
Es ist bald Wahl. C´è elezione in Italia. Volete sopravvivere? Guardate il web di national geographic. Der guten Ordnung halber füge ich hinzu, dass Prepper sich auch für Naturkatastrophen wie Hurrikane, Erdbeben, Tornados und Waldbrände rüsten. Hurrikane sowie Waldbrände gibt es jedes Jahr. Atomkatastrophen kommen seltener vor, das hindert betuchte US-Amerikaner jedoch nicht daran, sich einen Atombunker zuzulegen und ihn auszustatten.



Personal Trainer am Arm
Ich lese des weiteren einen Kurzbeitrag über Fitbit, die Smartwatch als persönlichen Trainer mit GPS, Herzschlag-Monitor und Schrittzähler. Fitness-Fanatiker meinen, sie brauchen so etwas. Es ist eine Lösung, die ihr Problem gesucht und gefunden hat. Ich weiss für mich, dass, wenn ich jeden Tag sechs kilometer mit dem Rad fahre und drei Kilometer stramm marschiere, mein Bedarf an Sport gedeckt ist. Und noch etwas. Ein Kalorienzähler ist deswegen uninteressant, weil wie ich schon einmal geschrieben habe, jeder im Schnitt 2.500 kalorien täglich verbraucht. Egal, ob er schnell oder langsam läuft.


















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