venerdì, ottobre 13, 2017

Asimov’s Science Fiction July/August 2017

 

Diese 2-Monats-Ausgaben. 200 Seiten durchgeackert und schon wieder eine neue fällig.
“The Girl who stole herself”. Diese Story von R. Garcia y Robertson gibt mir Assoziationen zu Second Life, in dem in den letzten Jahren Rollenspiele einen hervorragenden Part haben.
Amanda die Heldin ist 17 Jahre alt und, verzieht sich zu Hause meist in ihre virtuelle Welt, in der sie von der grünäugigen rothaarigen Kronprinzessin Rylla von Calisto zur Regierungs-Prinzessin von Conway und Botschafter der Verdammten ernannt wird. Amanda ist mehr als glücklich und taucht wieder in die reale Welt ein. Ihre Mutter drängt sie dazu, sich mehr um Jungens zu kümmern, nachdem sie aus der Highschool geflogen ist. Amanda ist mehr um ihre Flugstunden bemüht, die sie mit Aplomb absolviert.
Im Hintergrund lauert ein Slaver, ein Sklavenhalter, der junge Frauen einfängt, um sie einem ungesättigten Markt zuzuführen.
Um eine lange Story kurz zu machen. Garcya y Robertson vermengt VR mit RL, so dass Amanda auf ein Raumschiff flüchtet, das den Valkyrien gehört, die Kronprinzessin Rylla von Calisto zur Feindin erklärt und Calisto eingenommen haben. Amanda wird als Matrose angeheuert und erlangt dann den Rang eines Schiffs-Offiziers.
Nicht wissend, dass der Sklavenjäger ebenfalls an Bord ist und Amanda an den Kommandanten verkaufte, der ihr das Halsband anlegt und damit zur Sklavin erniedrigt.
Natürlich wird Amanda befreit, obwohl der Kommandant bereits seine Hosen heruntergelassen hat, und es kommt zu einem Happy End.
In Second Life ist es schon seit langem populär Sklaven zu halten. BDSM ist dort ziemlich verbreitet, da vor allem Frauen das Bedürfnis haben, ungefährdet Dinge auszuprobieren, die sie in der realen Welt nicht tun können.
Viele Frauen haben ein Halsband in ihrem Inventar, an dem sie mit einer Hundeleine von einem Dom gezogen werden können.
Und es kommt noch kinkier. In Second Life bin ich Doktor in Stepford. Stepford hat ja schon wegen des Filmes ein etwas zwielichtiges Flair. Ich meine, dort liefen in der Stadt robotisierte Frauen herum.
Stepford in Second Life pusht es weiter. Frauen können sich der Gruppe Stepford Meat anschliessen, in der sie geschlachtet, ausgenommen, zubereitet, gekocht und gebraten werden.
Zum Glück habe ich in meiner Praxis nichts damit zu tun. Die Frage stellt sich automatisch. Wieso gibt es in einer virtuellen Welt so viele Frauen, die sich unterordnen, während in der realen Feministinnen herum marschieren?




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