Schneider wurde durch Trompeten geweckt, eher Fanfaren. "Adoration“, fiel ihm ein. Arkhams Jahresereignis. Er zog sich an, rasierte sich, ging auf den Flur, klopfte an Udos Zimmertür, rief „Bist du soweit?“
Sie gingen in den Frühstücksraum. „Ist noch Zeit“, meinte der Wirt. „Gegen 9 Uhr kommen sie aus dem Meer.“
Schneider und Udo gingen ans Buffet, beluden ihre Teller and setzten sich ans Fenster. Fahnen hingen heraus, mit: Schneider sah genauer hin, mit Ctulhu, weiß auf grünem Grund. Schneider sah auf seine Arkham Uhr.
„Schaffen wir noch bis 9“, Schneider bestrich seine Brötchen.
„Was bin ich aufgeregt.“ Schneider und Udo sahen auf. Frau Leonardi stand vor ihnen, zog sich einen Stuhl heran and setzte sich. „Ich kann nichts essen. Meine Nerven flattern.
„Warten Sie noch eine Minute.“ Schneider bestrich sein letztes Brötchen. „Wir stellen uns in der Nähe der Cthulhustatue auf, haben uns erzählen lassen, dass die Gruppe hier vorbei kommt.“
Die drei traten aus dem Hoteleingang. Polizisten standen an der Straße um den Marktplatz. FBI-Detective Homestick kam auf sie zu und grinste. „Bleiben Sie dort, wo Sie sind. Die Fishies kommen bei Ihnen vorbei.“ Er stellte sich zu ihnen. Die Fanfaren hatten aufgehört zu spielen.
Männer hatten Kinder im Huckepack auf die Schultern genommen. Polizisten ihre Position im 5-m Abstand, als sie an ihnen vorbei kamen. „Fishies“, nannte Homestick die Grünhäutigen, Beschuppten, deren Hände und Füße sich in Schwimmflossen verwandelt hatten, die an der Ctulhu-Statue vorbeimarschierten, sich vor ihr verneigten, zur anderen Seite des Marktplatzes weitergingen, wieder hinab zum Hafen, um dort im Meer zu verschwinden.
Frau Leonardi riss die Augen auf. „Fred!“, rief sie. „Das ist mein Fred. Seine Badehose. Ich habe sie ihm genäht.“ Die Frau lief auf die Straße, drängte sich auf die Straße, versuchte sich zwischen die Fishies zu zwängen, die bereitwillig Platz machten..
„Fred, dass ich dich wieder sehe. Ich komme mit dir.“
Schneider, Udo, Homestick sahen ihr hinterher.
„Keine Sorge, ich bezahle Frau Leonardis Hotelrechnung.“ Homestick drehte sich zu Schneider und Udo um. „Es wird ihr im Meer gefallen, zumal sie nun bei ihrem Sohn ist.“
Ein Mann rief etwas, kam aus den Zuschauern hervor und lief auf die Pilgergruppe zu. „Allah ist groß.“ Er hatte ein Messer in der Hand. Ein Polizist erschoss ihn.
„Wo kam der denn her? Muss man ihn nun gleich erschießen,“ murrte Udo. „Wir taten ihm einen Gefallen“, erwiderte Homestick. „Die Fishies besitzen eine Drüse mit ätzender Flüssigkeit. Seine Haut wäre bei lebendigen Leib abgepellt worden. Und sich das Geschrei anzuhören, wollen wir uns auf dieser Veranstaltung nicht antun.“
Die letzten Fishies gingen an der Cthulhustatue vorbei, Fanfaren spielten wieder, die Zuschauermenge löste sich auf. Schneider wandte sich an Homestick.
„Damit haben wir unseren Auftrag erledigt. Frau Leonardi hat ihren Sohn gefunden. Fahren Sie uns nach Boston zurück?“
„Ich bleibe,“ erwiderte Homestick. „Nehmen Sie den Bus nach Dunwich. Kommen Sie mit mir ins Büro. Ich gebe Ihnen ein Schreiben mit. Zeigen sie es einem der LKW-Fahrer, die Fische nach Boston transportieren. Er wird Sie mitnehmen.“
Schneider und Udo gingen mit Homestick ins FBI-Büro, nahmen ein Schreiben entgegen, verabschiedeten sich und machten sich auf den Weg zum Hotel.
„Der Bus nach Dunwich hält hier“, bemerkte der Wirt und stellte die Rechnung aus. „In etwa einer Stunde. Falls Sie einen Rundgang machen wollen, können Sie ihr Gepack hinter dem Tresen lassen.“ Schneider zahlte mit seiner Arkhamkarte.
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